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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielbergs moderne Version von Pinocchio
Steven Spielberg nahm sich des unverfilmten Projektes "A.I." an, nachdem der legendäre Stanley Kubrick im März 1999 gestorben war. Der wollte das von ihm geschriebene Skript zum Film schon seit längerem realisieren, schob dies aber immer wieder auf, da er die für die Spezialeffekte erforderlichen technischen Möglichkeiten als noch nicht ausgereift...
Veröffentlicht am 16. Mai 2003 von Azurprinz

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familie gruselig und lieblos jedoch auch das Mechakind kommt gruslig und komisch rüber ! Trotzdem sehenswert !!
Achtung ! Spoiler enthalten !! Fazit ohne Spoiler !
Also ich finde ja das die Pflegefamilie eher voll die Psycho Familie ist !! Ich würde in dieser Familie durchdrehen ! Dauernde stille, kein Fernseher oder Musik läuft. Alles an seinem Platz und sehr steril ! Es redet keiner beim essen. Also so wenig Liebe und Frohsinn in einer Familie, da wünschte ich...
Vor 1 Monat von Steelbookfan veröffentlicht


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielbergs moderne Version von Pinocchio, 16. Mai 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: A.I. - Künstliche Intelligenz (2 DVDs) (DVD)
Steven Spielberg nahm sich des unverfilmten Projektes "A.I." an, nachdem der legendäre Stanley Kubrick im März 1999 gestorben war. Der wollte das von ihm geschriebene Skript zum Film schon seit längerem realisieren, schob dies aber immer wieder auf, da er die für die Spezialeffekte erforderlichen technischen Möglichkeiten als noch nicht ausgereift genug erachtete.
Die zu Grunde liegende Story ist in der Zukunft angesiedelt und erzählt von der Odyssee des kleinen Androidenjungen David (Haley Joel Osment), der aufgrund einer neuartigen Computertechnologie emotionale Zustände und Liebe empfinden kann. Allerdings erkennt David schnell, dass er nur als ein Mensch geliebt und als gleichwertig respektiert wird, was zu immer größeren Konflikten mit seinem menschlichen Bruder Martin führt, der aus Eifersucht alles versucht, um David in den Augen seiner Mutter zu diskreditieren. Infolgedessen wird David letzten Endes von seinen Eltern aus seinem neuen Zuhause verbannt und von seiner Mutter in einem abgelegenen Waldstück ausgesetzt. Von nun an auf sich allein gestellt, macht er sich mit seinem neuen Freund Joe (Jude Law), einem Androiden, der zum 'Gigolo' programmiert wurde, auf die Suche nach der am Ende der Welt zu findenden "Blue Fairy", die David zu einem richtigen Menschen machen soll.
Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so muss man besonders Protagonist und Nachwuchstalent Haley Joel Osment hervorheben, der den Betrachter in diesem Film mit seiner beeindruckenden Ausdrucks- und Wandlungsfähigkeit überzeugen kann. Auch atmosphärisch vermittelt "A.I." die Grundstimmung einer veränderten, zukünftigen Welt, die mit vielen erstklassigen Spezialeffekten über die gesamte Laufzeit des Films aufrechterhalten wird. Vom visuellen Standpunkt aus betrachtet bietet der Film alles, was man sich wünschen kann.
Einzig auffallender Makel des Films ist die teilweise ins Sentimentale abgleitende Erzählung der Geschichte, die Spielberg besser nach den Vorstellungen Kubricks hätte verwirklichen sollen. Die Suche nach dem Menschsein, nach dem, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, kommt insgesamt zu kurz. Spielbergs Version lehnt sich mehr an das Märchen von Pinocchio an. Eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit dieser Thematik musste seiner Vorliebe für das Erzählen moderner Märchen weichen.
Doch dessen ungeachtet bleibt der Film bis zum Schluss anziehend. Ein absolut sehenswertes Science-Fiction-Drama, das ich hiermit weiterempfehle.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute SF, 22. April 2002
Von Ein Kunde
Es ist erstaunlich, wie stark dieser Film die Zuschauer polarisiert: entweder gefällt er überhaupt nicht oder er wird euphorisch beurteilt. Beides ist meines Erachtens überzogen, wobei man generell sagen muß, daß derartige Filme Geschmackssache sind. Daß der Streifen tricktechnisch absolut brillant ist, versteht sich bei den beteiligten Personen und Studios von selbst. Somit muß das Hauptaugenmerk auf den Inhalt gerichtet werden. Hierbei ist Kubricks Handschrift vor allem in der ersten Hälfte unverkennbar. Danach übernimmt zusehends Spielberg die Regie. Und hier kann man durchaus kritische Anmerkungen machen. Der Schluß zieht sich sehr lange hin, auch wenn die Bilder wunderschön sind. Leider ist auch eine Tendenz zur Verschnulzung nicht zu verkennen. Und ob der Teddy wirklich notwendig war ... Hinsichtlich der Aussage jedoch habe ich den Film als Offenbarung empfunden. Ein Roboterkind, befähigt zu Gefühlen, hergestellt, um kinderlosen Eltern als Ersatz zu dienen, wird von seinen Besitzern, die damit nicht zurande kommen, ausgesetzt. Nun hat es nur noch einen Wunsch: endlich ein richtiger Junge zu sein, damit seine Liebe von den Menschen erwidert wird. Diese Suche ist bewegend dargestellt und wird letztendlich belohnt.
Ich habe mich gefragt, was wohl der gute alte Isaac Asimov zu diesem Film gesagt hätte, wenn er ihn denn noch hätte sehen können. Ich glaube, er hätte ihm gefallen.
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen man muss sich nicht verteidigen, für diesen Film, 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: A.I. - Künstliche Intelligenz (2 DVDs) (DVD)
Oh, was musste ich mir alles anhören weil ich diesen Film so lobte, doch warum finden so viele Menschen diesen Film einfach nur "Langweilig", es ist Ihr Recht, O.K. doch ich finde man sollte sich öffnen, loslassen und ihn wirken lassen ! Die gestalten in diesem Film sind einzigarig und unbedingt sehenswert. Die Botschaft des Filmes sollte sich jeder selbst suchen. Ich gehe auf Details in diesem Film nicht ein, den die sind zu genüge beschrieben worden, lassen Sie sich nicht einschüchtern, und vertreten Sie Ihre Meinung, und stehen Sie dazu!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jenseits alles bisher gekannten!, 14. April 2002
Rezension bezieht sich auf: A.I. - Künstliche Intelligenz (2 DVDs) (DVD)
Als ich zum ersten Mal von der Geschichte des Filmes hörte, war ich skeptisch: Konnte Steven Spielberg so eine komplexe und dennoch einfache Handlung logisch auf die Leinwand bringen? Zu meiner Erleichterung jedoch kann ich jetzt sagen, dass er es sehr wohl versteht, die Geschichte des kleinen Roboterjungen David (die nicht ungewollt an Pinoccio erinnert) in Bilder umzusetzen. Mit einem gigantischen Aufwand an Special Effects, die hier allerdings im Vergleich zu Filmen wie "Star Wars" eine wohltuende Symbiose mit der Handlung eingehen, haben er und sein Team ein wahres Meisterwerk geschaffen, dass sicher noch für lange Zeit Maßstäbe setzen wird. Mehr sei hier dazu nicht verraten, die DVD ist zu sehenswert, als dass ich Ihnen hier die Freude nehmen will.
Ein äußerst glückliches Händchen bewies er mit der Besetzung der beiden Hauptrollen, des David und des Gigolo Joe, einem Liebesrobotter (quasi eine Art maschineller Callboy). Hier zeigt sich wieder einmal das unglaubliche Talent des durch "The sixth sense" international bekanntgewordenen Haley Joel Osment. Bei ihm ist es nicht nur der "Faktor Kind", der hier seine Wirkung ausspielt, nein, vom ersten Moment an nimmt man diesem Jungen seine Rolle ab, er spielt sie quasi mit dem ganzen Körper. In ihm steckt meiner Meinung nach ein hohes Potential an Talent, dass hoffentlich nicht zu schnell verheizt wird (Macaulay Culkin sie hier nur als warnendes Beispiel angegeben). Er hat eine gewisse Gabe, die man nicht lernen kann. Aber auch hier will ich nicht zu viel erzählen.
Jude Law (Gigolo Joe) erinnert mich hier an den Film "Ein wunderbares Land" (hiess im Original glaub ich "The wizard of Oz") mit seiner Leichtigkeit, mit der er seine Rolle spielt: Sich seiner einzigen Bestimmung bewusst, jedoch bestrebt in seinem Willen (sofern eine Maschine den haben kann) David zu helfen. Eine Szene sei hier als Beispiel genannt: Als David und er aus dem Fleischfest gerettet werden und er die Jungs überreden kann, sie nach Rouge City mitzunehmen. Für alles Nähere: Film ansehen;-)!
Technisch bieten die beiden Scheiben einen Leckerbissen nach dem anderen: Während auf der ersten DVD ein knapp 10minütiges Making of enthalten ist, geht die zweite DVD bis in das kleinste Detail: Die beiden Hauptdarsteller kommen getrennt und sehr lange zu Wort, es wird über das Sounddesing berichtet, uvm.
Alles in allem möchte ich sagen, dass dieser Film ein Werk ist, das man, wenn man es auch beim ersten Ansehen nicht mochte, es jedoch nicht so schnell abstempeln sollte: Es kann kein Mensch so kalt sein, das ihn diese Geschichte nicht berührt!
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Träumen Androiden von blauen Feen ?????, 30. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: A.I. - Künstliche Intelligenz (DVD)
David (Hollywood wo bleibt euer Oscar für minderjährige Hauptdarsteller ???) ist ein Roboterjunge, der auf menschliche Gefühle programmiert ist. Als der leibliche Sohn seiner Adoptiveltern aus dem Koma erwacht hat man für ihn keine Verwendung mehr und setzt ihn im Wald aus. Dort begibt er sich auf die Suche nach der blauen Fee die schon aus Pinoccio einen echten Jungen gemacht hat. Auf seiner Suche nach der Märchengestalt findet er eine Roboterzitadelle in der alle Bewohner mit menschlichen Gefühlen ausgestattet sind.

Dem Zuschauer stockt das erste mal der Atem wenn die ausgemusterten Roboter in einer Arena unter dem Applaus der Masse mit Säure und Elektroschocks hingerichtet werden. Die Bitte eines Roboters den Schmerzchip vor der Exekution abzuschalten spricht für sich. Hier gelingt David zusammen mit einem ebenfalls mechanischen Teddy die Flucht aus der Arena und er setzt seine Suche fort.

HIER WERDEN ROBOTER MIT MENSCHLICHEN GEFÜHLEN ERSCHAFFEN UM SIE DANN UNTER SCHMERZEN HINZURICHTEN !!!!!!

Soviel ganz kurz zur Handlung. Die gesamte Geschichte wird mit einem gewaltigen Feingefühl erzählt und man wartet als Zuschauer immer darauf, dass der Plot ins Peinliche wechselt. Tatsächlich werden die Charaktere (auch die der Roboter) mit dermaßen großem Respekt vor der Handlung aufgebaut, dass jegliche Chance auf Kritik im Keim erstickt wird.

FAZIT :

Wenn David nach ca. 2 Stunden Film mit einem U Boot in das Meer eintaucht kann sich der Zuschauer noch einmal bequem im Sofa zurücklehnen und noch 10 Minuten mit offenem Mund vor dem Fernseher verweilen und geschockt und erschüttert den Rest genießen. Ohne auch nur eine Sekunde ins Lächerliche abzurutschen wird uns hier ein Filmende präsentiert, dass sich mit den ganz großen Finalen der Filmkunst messen kann.

5 verdiente Sterne für ein Stück Kinogeschichte auf das ich viel zu spät aufmerksam wurde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pinnochio goes HighTech - Ob das gut geht?, 19. Januar 2003
In "Künstliche Intelligenz" steckt die Kreatvität zweier Filmgenies: Stanley Kubrick, der die Idee für den Film hatte und Steven Spielberg, der die Idee umsetzte.
Herausgekommen ist dabei ein Werk dass zum einem verblüfft, zum einem aber auch ein zweifelhaftes Experiment eingeht, indem es ein klassisches Märchen, Pinnochio, in die Zukunft katapultiert.
Anfangs gelingt das nicht schlecht, die Effekte und Darsteller überzeugen gleichermaßen, auch die Handlung läuft zu Beginn recht akzeptabel dahin.
Im Verlauf der Geschichte wird die Story jedoch zu simpel, zu wenig Spannung kommt auf. Auch wenn Überraschungen ab und zu für "Ahhhh"-Momente sorgen, so sitzt man doch größtenteils vergebens da und wartet auf die große Wendung. Die Handlung wäre sicherlich besser rübergekommen, wenn man den Film um mindestens eine halbe Stunde kürzer gefasst hätte.
Dennoch: "Künstliche Intelligenz" ist ein Gänsehaut Film voller Emotionen und wenn sich beim, zugegebenermaßen sehr kitschigen Schluss, Mutter und 'Sohn' engumschlungen im Bett liegen und dabei doch wissen, dass nie ein Morgen geben wird, kullern selbst Super-Machos kleine Tränchen die Wangen hinunter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prädikat: anschauen!, 29. Mai 2002
Von 
Jochen Pietsch (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
A.I. - Artificial Intelligence ist ein bemerkenswerter Film in nahezu jeder Hinsicht.
Ähnlich wie beim Kultstreifen "Matrix" zieht sich ein unverkennbarer Look durch den gesamten Film. Der Zuschauer bekommt Science-Fiction und visuelle Effekte vom feinsten geboten. Dazu eine gehörige Portion Philosophie und Ethik - das erinnert alles etwas an "Blade Runner"!
Gegen Ende hin erinnert der Film ein wenig an die psychedelisch-surrealistischen Endsequenzen von "2001 - Odyssee im Weltraum" (minutenlanges Schwelgen in Bild und Ton).
Leider blieb aber auch A.I. nicht vom Hollywood-Kochrezept "Ein erfolgreicher Film braucht Action, Thrill und Liebe" verschont. So übertreibt es Spielberg am Schluß etwas mit der Sentimentalität, was so manchem Zuschauer zu platt sein dürfte und das Niveau des Filmes etwas herunterzuziehen droht.
Denn der Film an sich kann schon als sehr niveauvoll bezeichnet werden.
Ich bin, nachdem ich den Film gesehen habe, mit sehr viel philosophischer Inspiration aus dem Kino gekommen, so vielen Eindrücken, Visionen und Gefühlen... und obwohl es ein Science-Fiction-Film ist, lassen sich doch sehr viele Motive aus dem Film auf unseren Alltag übertragen und stimmen den Betrachter nachdenklich.
Prädikat: anschauen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Film nun auch auf solider Blu-ray, 23. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langem Warten ist nun endlich Spielbergs A.I. auf Blu-ray inkl. 40 seitigem Booklet erschienen, und dieser wunderbare Film hat auch nach fast 10 Jahren nichts von seinem Zauber und seiner Faszination verloren.
Die schauspielerische Leistung von Haley Joel Osment als Roboter-Junge auf der Suche nach Liebe und seiner Mutter bewegt noch immer tief und nimmt den Zuschauer vom ersten Augenblick bis zum wunderbar in Szene gesetzten sentimentalen Happy-End gefangen.
Für den Film gibt es von mir klare 5 Sterne

Die technische Umsetzung auf Blu-ray ist solide, aber nicht überragend geworden:

Bildtest (getestet mit Pioneer KURO FullHD 60 Zoll):

Starkes Bildrauschen in der allerersten Szene, welche Meeresbrandung zeigt, lässt zunächst Schlimmes befürchten. Doch dann wird das Bild viel,viel besser, wenn auch das Filmkorm ständig, aber nicht wirklich störend, sichtbar bleibt, vor allem in den Szenen bei Tageslicht.
Überraschend gut gelungen sind dagegen die Nachtaufnahmen mit klasse Detailzeichnung und guten Kontrastwerten.
Alles in allem erreicht die Bildqualität sicher keine Referenzwerte, bewegt sich aber fast durchgehend auf solidem Niveau und ist auf jeden Fall wesentlich besser als die DVD-Version der Erstveröffentlichung.
Bildwertung: 3 1/2 Sterne

Tontest (getestet mit Denon 3810 7.1 Anlage)
Sowohl die englische als auch deutsche Surroundabmischung klingen nicht schlecht und lassen, was Klarheit und Verständlichkeit der Dialoge angeht, keine Wünsche offen.
Es muss allerdings eingeräumt werden, dass die Abmischungen, wie auch schon beim DVD-Vorgänger, eher frontlastig angelegt sind. So bleiben hervorstechende Surroundeffekte die Ausnahme.
Die wunderschöne und ausdrucksvolle Filmmusik von John Williams allerdings bedient zu jeder Zeit auch die Effektlautsprecher und hüllt den Zuhörer angenehm ein in einen musikalischen Klangteppich.

Ein Rauschen aus den vorderen Lautsprechern, wie einer meiner Vorrezensenten, habe ich beim besten Willen nicht feststellen können.
Tonwertung: 3 1/2 Sterne

Die Extras zum Film (ausschliesslich Standardauflösung) wurden vom DVD Vorgänger übernommen und bieten demnach nichts wirklich Neues.
Der interessierte Zuschauer erfährt allerdings jede Menge Informationen z.B. zur Entstehung des Films, Special Effects und der Musik des Films. Dazu gibt es jede Menge Interviews mit vielen Mitwirkenden. und diverse Fotogalerien und Trailer, die die Extras komplettieren.

Nicht unerwähnt bleiben soll im Rahmen der Extras das in das Digi-Pack eingearbeitete 40-seitige Booklet mit vielen Szenenfotos und begleitenden Texten zur Entstehung und Produktion des Films.
Extras-Bewertung: verdiente 4 Sterne

Wer diesen Film mag, dem sei die Anschaffung dieser Premium Collction auf Blu-ray durchaus empfohlen.

Von mir gibt es als Gesamtbewertung 4 Sterne
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90 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht der radikalste Spielberg-Film, 6. März 2002
Rezension bezieht sich auf: A.I. - Künstliche Intelligenz (2 DVDs) (DVD)
Die Filme von Steven Spielberg haben der Menschheit schon oft ein sehr bescheidenes Zeugnis ausgestellt. Sie wollen an das Gute im Menschen glauben, wissen aber, dass die Regel anders aussieht. In "The Sugarland Express" steuern alle Beteiligten, trotz aller guten Absichten, geradewegs in die Katastrophe. In "Unheimliche Begegnung" sieht der Protagonist nur einen Ausweg aus all der Heuchelei und Fadenscheinigkeit seines Vorstadtlebens, raus ins All (oder, wie es auch oft interpretiert wurde: zurueck in den Mutterleib, wie am Ende von "2001"). In "E.T." muss ein Ausserirdischer einem Jungen das geben, wozu seine Mitmenschen offenbar nicht in der Lage sind, Liebe und Zuneigung. In "Das Reich der Sonne" desintegriert die Welt vor den Augen des Jungen so stark, dass er sich in seine eigenen Scheinwelten zurueckzieht.
Spielbergs Protagonisten suchen oft verzweifelt nach einem Ausweg und nach einer Moeglichkeit, sich selbst einen Rest von Anstand zu bewahren, wie etwa Oskar Schindler in "Schindlers Liste". In "Saving Private Ryan" ist die Welt sogar derart aus den Fugen geraten, dass die Suche nach Anstand (die Rettung eines Lebens) selbst ins Absurde muendet (Warum acht Leben fuer eine Lebensrettung riskieren?).
In "A.I." stellt Spielberg die Menschen vor ihre ultimative Pruefung. Er stellt ihr eine hemmungslos liebende Kreatur zur Seite, die sie sogar selbst geschaffen haben, was ihre Verantwortung ihr gegenueber sogar noch erhoeht.
Wie schon in vielen seiner frueheren Filme versagen die Menschen jaemmerlich. Einmal mehr entlarvt er die Oberflaechlichkeit (Monicas Liebe zu David endet immer dann, wenn er "Nicht-menschliche" Dinge tut) und Selbstverliebtheit (Prof. Hobby sieht Davids Entschlossenheit und Pein nur als endgueltigen Beweis seiner eigenen Genialitaet) der Menschen. Zudem belaestigt uns der Film immer wieder mit unangenehmen Fragen: Was ist "echt" (Der Film stellt immer wieder explizit und implizit die Frage, was eigentlich der Unterschied zwischen "echtem" und "unechtem" ist. Sei es nur durch einen Schnitt von einem Make-up auflegenden Roboter zu einer anderen Make-up auflegenden "Person", von deren "Echtheit"/"Unechtheit" wir noch nicht wissen, oder durch das Verwirrspiel mit dem kuenstlichen Mond)? Was ist Liebe? Was ist ihr Preis? Wie ist es um sie in der heutigen Zeit bestellt? Sein Film ist voller Sinnbilder fuer den Verfall der Kultur, wie etwa die Flesh-Fair oder Rouge City.
Ein paar gesonderte Worte zu den angeblich kitschig-sentimentalen letzten 20 Minuten. Diese Sichtweise ist kaum stichhaltig. Das Finale ist vielmehr die konsequente Weiterfuehrung der vorherigen Duesternis und Melancholie. "A.I." implizierte schon vorher, dass die menschliche Arroganz sie am Ende ausrotten wird. Das deutlichste Symbol ist das durch den Treibhauseffekt versunkene Manhattan ("The End Of The World"). Das Finale des Films macht dieses "Ende der (menschlichen) Welt" nicht nur gewiss, es wagt auch zu sagen: "Zum Glueck!" Wieder benoetigt es "Nicht-Menschen", hier sind es Roboter, die David einen letzten Rest von Trost spenden koennen, indem sie ihm eine "Mutter" zurueckzaubern, die all das sagt, was seine "echte" Mutter nie sagen konnte. Die Essenz ist also, wie es ein Kritiker richtig formulierte: "Eine bedingungslos liebende Kreatur wuerde die Menschheit in Einsamkeit ueberleben." Eine solch vernichtende Botschaft hat Spielberg seinen sinnsuchenden Protagisten (und den Zuschauern) noch nie mit auf den Weg gegeben.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne blu-ray, aber es wäre noch schöner gegangen, 17. Februar 2011
Von 
Uwe Hoeppe "uwehoeppe" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
TECHNIK: Der Film selbst ist auf dieser blu-ray qualitativ sehr gut umgesetzt. Die Bildschärfe ist hoch und enthüllt ab und an ein wenig ganz normales Filmrauschen, erreicht aber natürlich nicht das Niveau einer digital gefilmten Produktion. Insgesamt enthüllt die full-HD-Auflösung wahrscheinlich schon die Begrenzungen des Zelluloids; immerhin wurde aber nichts mit übertriebener Entrauschung oder Glättung verschlimmbessert. Der Sound ist ebenso voll und ganz zufriedenstellend umgesetzt.

AUSSTATTUNG: Die Extras unterscheiden sich anscheinend nicht von der DVD-Edition und liegen auch alle nur in niedriger Auflösung vor. Die Menüstruktur, um einzelne 2-Min.-Schnipsel anzusteuern, hätte man allerdings mit einigen "Play All"-Buttons versehen sollen, um nicht ständig neu navigieren zu müssen. Trotzdem: Die Breite und Vielseitigkeit der (alten) Extras ermöglichen schöne und recht tiefe Einblicke in den Schaffensprozess hinter dem Film, besonders was den Produzenten Stanley Kubrick angeht, über den es ansonsten etwas schwierig ist, Aukünfte zu bekommen.
Die Verpackung in Booklet-Form ist ganz nett, gefiel mir aber bei der DVD-Ausgabe besser, weil das blu-ray-Cover kein Inhaltsverzeichnis enthält. Dafür bekommt man ein paar Hintergrundinfos als Text, die allesamt den Extras auf der Scheibe selbst entnommen sein dürften. Hübsch, aber nicht wirklich nötig. Die Schutzhülle aus transparentem Plastik kann man weglassen, wenn man sich am FSK-Logo stört, dann fehlt allerdings der Text auf der Rückseite - den aber auch keiner wirklich braucht.

FAZIT: Der Film in "full HD" kann voll und ganz überzeugen, aber ansonsten geht die blu-ray nicht über alte DVD-Ausgaben hinaus. Eigentlich sollte eine solche Scheibe damit im unteren Preissegment angesiedelt sein und nicht in der Mitte, aber nur A.I. ist eben A.I. ...
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