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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Kenner und aufgeschlossene Zuschauer ein großer Spaß!,
Eine der auffälligsten Szenen von The Spirit ist wohl der Auftritt von Silken Floss (Scarlett Johansson) und Octopus (Samuel L. Jackson) in NS-Uniformen. Dazu fällt mir ein Zitat aus Zack Snyders neuestem Film Sucker Punch ein, als Krankenschwestern in High Heels eine Lobotomie durchführen sollen: und das soll wen scharf machen? Vielleicht nicht, obwohl es...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von junior-soprano

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön anzusehen! Inhaltlich schwach!
Positives: (a) beeindruckende Bilder, die im 21:9-Format noch besser rüberkommen als bei 'Sin City' (b) Bild und Ton der Blu-ray sind großartig (c) schöne Frauen (d) Samuel spielt toll (e) die Dialoge sind (im Original) teilweise echt witzig und T-Shirt-druckreif; es finden sich im Drehbuch auch sehr viele Anspielungen auf Geschichte, Literatur, Mythen und...
Veröffentlicht am 22. November 2009 von Chris


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön anzusehen! Inhaltlich schwach!, 22. November 2009
Rezension bezieht sich auf: The Spirit [Blu-ray] (Blu-ray)
Positives: (a) beeindruckende Bilder, die im 21:9-Format noch besser rüberkommen als bei 'Sin City' (b) Bild und Ton der Blu-ray sind großartig (c) schöne Frauen (d) Samuel spielt toll (e) die Dialoge sind (im Original) teilweise echt witzig und T-Shirt-druckreif; es finden sich im Drehbuch auch sehr viele Anspielungen auf Geschichte, Literatur, Mythen und andere Filme (f) der Comicstil ist erneut cool anzuschauen (g) teilweise sind die Ideen (Jackson im Nazi-Outfit) echt witzig.

Negatives: (a) das Drehbuch ist (bis auf die Dialoge) totale Grütze: keine Story, keine Charakterentwicklung, keine Identifikationsmöglichkeit, wirr aneinander gereihte Szenen (b) der Hauptdarsteller hat weder den Starstatus, noch die Präsenz, dem (vorzüglich) übertrieben spielenden Starensamble etwas entgegenzusetzen (c) die eigentlich zentrale Beziehung zwischen Spirit und der Stadt wird nur angedeutet und nicht verständlich erläutert oder ausgebaut (d) Miller ist als Regisseur und Autor eindeutig zu unerfahren (oder untalentiert?), um einen komplexen und zusammenhängenden Film zu drehen.

SCHADE.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Optisch Hui, inhaltlich Pfui, 17. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Spirit [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir den 'The Spirit' geholt, weil mich Frank Miller mit Sin City eigentlich überzeugt hatte und weil ich in einer Datenbank etwas von einem Wendecover gelesen habe. Schlimm genug, auf solche Informationen heute angewiesen sein, fiel ich damit dann auch auf die Nase. Der für mich völlig unbekannte Gabriel Macht agierte als Superheld einfach zu flach. Sein Gegenspieler hieß Octopus und wurde von Samuel L. Jackson gegeben, der seine alte Form längst verloren hat und heute in jedem dritten Film mitspielt. Lediglich Eva Mendes und Scarlett Johansson wussten zu überzeugen. Der Film kam, wie einst Sin City optisch als Film Noir daher, aber das war auch schon alles, was er mit dem sehr unterhaltenden Sin City gemein hatte. Die Dialoge waren hohl, gekünstelt und flach. Flach wie die ganze Story über den unsterblichen und kindlich maskierten Spirit, den Rächer von Central City. Die Comics von 'The Sprit' kenne ich nicht und der Film hat nicht dazu beigetragen, daran etwas zu ändern. Christoper Nolan hat gezeigt, wie man Comics unterhaltend verfilmt, aber das muss Frank Miller entgangen sein. Um die Handlung von 'The Sprit' doch etwas zu beleben, wurde da sehr heftig die griechische Mythologie bemüht. Von den Argonauten bis Herakles wurde jedes bekannte Stichwort aus dieser Materie dort untergebracht, ohne die Handlung wirklich zu beleben. Das Wenige was da passiert, kommt auf der Blu ray optisch natürlich sehr ansprechend daher und der Ton überzeugt mit einem fetten Dolby TrueHD, aber da endete auch schon meine Freude. Meine Wertung bewegt sich entsprechend bei dürren 5/10, aber die eben nur für Stil, Optik und Sound. Für Menschen, die schräge Filme mögen ist 'The Spirit' sogar ein Tipp und ich werde vor dem nächsten Kauf mehr Kritiken lesen müssen!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kopfschüttteln oder lachen?, 10. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Spirit (DVD)
Für mich war die "Sin City" ein Meilenstein im Bereich Comicverfilmung.Klar, dass mich da auch "The Spirit" gereizt hat. Bei diesem Werk bin ich jedoch schnell ins Grübeln gekommen: Ja, die Bildästhetik ist ganz nett. Nein, das ist kein durchkomponiertes Filmwerk wie "Sin City" ' oder finde nur ich den Roten Faden nicht? Überhaupt: Die Story um den maskierten Mann und seinen Widersacher ist einfach mau. Darüber könnte man hinwegsehen, wenn die Bilder einen in den Bann schlagen würden. Aber irgendwie will die Umsetzung nicht gelingen. Maske und Schauspieler bleiben weit hinter allen Erwartungen zurück. Vielleicht liegt es aber auch an der Comicvorlage selbst? Ich kenne die Original-Geschichte nicht. Handelt es sich dabei um eine bewusste Persiflage? Spätestens als der Superschurke in Naziuniform mit seiner superblonden Assistentin Allmachtsfantasien entwickelte, war der Punkt erreicht, wo ich überlegt habe, den Film ganz zu stoppen. Leider sind zudem die Dialoge - anders als bei "Sin City" - teilweise so dämlich und fade, dass es mir auch nicht gelingen wollte, dieses Werk als möglicherweise geniale, aber von mir verkannte Gaga-Parodie an zu sehen. Mein Fazit: Ab in die DVD-Sammlung damit, wenn man Comicfilme liebt, und nach ganz hinten stellen. Oder: Den Film direkt wieder verkaufen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Kenner und aufgeschlossene Zuschauer ein großer Spaß!,, 27. April 2011
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Spirit [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine der auffälligsten Szenen von The Spirit ist wohl der Auftritt von Silken Floss (Scarlett Johansson) und Octopus (Samuel L. Jackson) in NS-Uniformen. Dazu fällt mir ein Zitat aus Zack Snyders neuestem Film Sucker Punch ein, als Krankenschwestern in High Heels eine Lobotomie durchführen sollen: und das soll wen scharf machen? Vielleicht nicht, obwohl es schon sehr nach S/M und Provokation aussieht, zumal Johansson in einer anderen Szene im Lack-BH und Eva Mendes in Overknee-Lederstiefeln zu sehen sind. Außerdem hat die bebrillte Silken Floss offensichtlich Spass an ihrer dominanten Seite. Trotzdem: die Szene wirkt gleich ganz anders, wenn man sie mit der Sequenz in Japan-Optik (mit der japanischen Kriegsflagge im Hintergrund) vergleicht. Hier werden zwei Systeme (NS-Staat und japanisches Kaiserreich) gezeigt, die dem amerikanischen Traum entgegen stehen. Ausserdem waren beide Länder im 2. Weltkrieg verbündet im Kampf gegen die USA. Und genau aus dieser Zeit, aus den 1940er Jahren stammt die Comic-Vorlage für diesen Film. Gerade für (tolerante) Fans von Will Eisner und Frank Miller (hier als Regisseur zu sehen, ansonsten der Schöpfer von Comics wie 300 und Sin City) ist dieser Film ein grosser Spass! The Spirit entstand nur wenige Jahre nach den allerersten Superhelden, Superman und Bat-Man, hatte aber bei weitem nicht den gleichen, immens grossen Erfolg.

Handlung: der Polizist Dany Colt wird getötet und kehrt zurück, als Spirit. Nur mit einer Augenmaske (wie Green Lantern, der 2011 ins Kino kommt), einem Mantel und einem Hut jagt er Verbrecher. In diesem Fall in einer Stadt, die aussieht wie Sin City, in der es permanent schneit und in der ein skurriler Verbrecher namens Octopus als Dealer und Hobby-Gentechniker sein Unwesen treibt. Ausserdem wird die Geschichte von Dany und seinen, mitunter komplizierten, Liebschaften beleuchtet. Aktuell ist er mit der Tochter des Polizei-Chefs verbandelt, seine erste grosse Liebe aber taucht überraschend wieder auf. Diese hatte sich als Teenager geschworen es zu Reichtum und Ruhm zu bringen. Ob sie das auf legalem Weg geschafft hat oder nicht bleibt eines der Rätsel, das The Spirit lösen will.

Im Look ähnlich wie Sin City, allerdings ohne dessen Pathos und Ekelfaktor, dafür mit um so mehr, völlig überzogenen Szenen (Toilette! Prügel, Prügel, Prügel!) und sehr, sehr viel Humor (Frauenheld Spirit) und etlichen Anspielungen auf andere Science Fiction Helden (Batman, James Bond, Star Trek). Der Film scheint sich nicht recht entscheiden zu können ob er nun in den 1940er Jahren oder Heute spielt, herausgekommen ist eine Phantasiewelt irgendwo dazwischen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Spirit (Gabriel Macht) und seiner Jugendliebe (Eva Mendes) könnte auch Zuschauern gefallen die deutlich konservativere Comic-Verfilmungen wie Daredevil oder Ghost Rider mochten.
Ideale Zielgruppe: angesäuselte Studenten. ;-) Oder aber Freunde der Comics von Eisner Spirit Spirit, Bd.1, Jahrgang 1940 und Miller Sin City 3: Das große Sterben
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ob das alles so beabsichtigt ist?, 27. Juli 2009
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Spirit [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem in den letzten Jahren etliche Comics von Kultzeichner Frank Miller verfilmt wurden, wagte dieser sich mit "The Spirit" zum ersten Mal selbst als Regisseur an ein Filmprojekt und setze dabei nicht etwa ein eigenes, sondern das Lieblingscomic seiner Kindheit um.

Das Ergebnis hat mich überrascht. Ich hatte einen recht traditionellen Superhelden-Film erwartet. Stattdessen war es ein ziemlich ungewöhnliches Erlebnis. Die Optik ist durchaus edel und erinnert an Sin City, der Inhalt ist hingegen ausgesprochen schräg. Die Dialoge sind albern bis lächerlich, die Geschichte absurd und die Schauspieler ergehen sich größtenteils in gnadenlosem Overacting. Trotzdem ist das ganze keine offensichtliche Komödie, sondern scheint sich irgendwie auch ernst zu nehmen, oder zumindest ernst nehmen zu wollen. Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob es sich bei dem Film um genial wüsten Wahnwitz handelt, oder ob er schlicht und ergreifend nur unglaublich schlecht ist. Dazu passt auch die Art der Besetzung, die von ein paar ganz großen Hollywood-Stars angeführt wird und mit jeder Menge durchschnittlicher US-Fernsehseriendarsteller aufgefüllt wurde.

Alles in allem eine sehr obskure Mischung, die mich etwas verwirrt zurück gelassen, aber mir irgendwie auch gefallen hat.

Die Blu-ray Qualität hat mich nicht vom Hocker gehauen. Sie ist nicht schlecht, aber von einem Film bei dem die Optik extrem wichtig ist, hatte ich mir mehr erhofft.
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38 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hier scheiden sich die Geister, 24. Juli 2009
Von 
Auch wenn viele begeistert sind, ist diese BluRay für mich ein absoluter Fehlkauf.

Vor über 25 Jahren hatte ich den Comic gelesen und war erstaunt, welche Geschichte mich da erwartete. Obwohl schon alt, war er sehr spannend und frisch, anders als alle anderen Comics.

Doch diese Verfilmung ist die X.te überflüssige Superheldenshow. Die nervige Stimme aus dem off "Meine Stadt, sie ist meine Geliebte.." tralala und so weiter. Eva Mendes ist wie schon in Ghostrider nur schmuckes Bewerk, von ihren schauspielerischen Fähigkeiten ist leider nichts zu sehen. Sam Jackson macht seine Sache gut wie immer, aber seine Figur ist wieder nur ein übertriebener Joker-Verschnitt, und diese Figuren sind in jedem schlechten Superhelden-Film.

Das Bild soll Referenz sein, nur leider sieht man es zu selten. Eine schwarze Figur mit roter Krawatte und weißen Schuhen gibt halt nicht viele Details her. Was bei Sin City mit viel Liebe zelebriert wurde, ist hier nur ansatzweise umgesetzt.

Der Ton ist klasse, aber das erwarte ich bei einer neuen BluRay auch. Und dies allein ist kein Kaufgrund.

Fazit: Bleibt wie immer Geschmackssache - ich würde halt vor Kauf empfehlen sich den Film auszuleihen, hier scheiden sich die Geister zu sehr.
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3.0 von 5 Sternen Für aufgeschlossene Zuschauer ein netter Spaß!, 25. April 2011
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Spirit (DVD)
Eine der auffälligsten Szenen von The Spirit ist wohl der Auftritt von Silken Floss (Scarlett Johansson) und Octopus (Samuel L. Jackson) in NS-Uniformen. Dazu fällt mir ein Zitat aus Zack Snyders neuestem Film Sucker Punch Sucker Punch ein, als Krankenschwestern in High Heels eine Lobotomie durchführen sollen: und das soll wen scharf machen? Vielleicht nicht, obwohl es schon sehr nach S/M und Provokation aussieht, zumal Johansson in einer anderen Szene im Lack-BH und Eva Mendes in Overknee-Lederstiefeln zu sehen sind. Außerdem hat die bebrillte Silken Floss offensichtlich Spass an ihrer dominanten Seite. Trotzdem: die Szene wirkt gleich ganz anders, wenn man sie mit der Sequenz in Japan-Optik (mit der japanischen Kriegsflagge im Hintergrund) vergleicht. Hier werden zwei Systeme (NS-Staat und japanisches Kaiserreich) gezeigt, die dem amerikanischen Traum entgegen stehen. Ausserdem waren beide Länder im 2. Weltkrieg verbündet im Kampf gegen die USA. Und genau aus dieser Zeit, aus den 1940er Jahren stammt die Comic-Vorlage für diesen Film. Gerade für (tolerante) Fans von Will Eisner und Frank Miller (hier als Regisseur zu sehen, ansonsten der Schöpfer von Comics wie 300 und Sin City) ist dieser Film ein grosser Spass! The Spirit entstand nur wenige Jahre nach den allerersten Superhelden, Superman und Bat-Man, hatte aber bei weitem nicht den gleichen, immens grossen Erfolg.

Handlung: der Polizist Dany Colt wird getötet und kehrt zurück, als Spirit. Nur mit einer Augenmaske (wie Green Lantern, der 2011 ins Kino kommt), einem Mantel und einem Hut jagt er Verbrecher. In diesem Fall in einer Stadt, die aussieht wie Sin City, in der es permanent schneit und in der ein skurriler Verbrecher namens Octopus als Dealer und Hobby-Gentechniker sein Unwesen treibt. Ausserdem wird die Geschichte von Dany und seinen, mitunter komplizierten, Liebschaften beleuchtet. Aktuell ist er mit der Tochter des Polizei-Chefs verbandelt, seine erste grosse Liebe aber taucht überraschend wieder auf. Diese hatte sich als Teenager geschworen es zu Reichtum und Ruhm zu bringen. Ob sie das auf legalem Weg geschafft hat oder nicht bleibt eines der Rätsel, das The Spirit lösen will.

Im Look ähnlich wie Sin City, allerdings ohne dessen Pathos und Ekelfaktor, dafür mit um so mehr, völlig überzogenen Szenen (Toilette! Prügel, Prügel, Prügel!) und sehr, sehr viel Humor (Frauenheld Spirit) und etlichen Anspielungen auf andere Science Fiction Helden (Batman, James Bond, Star Trek). Der Film scheint sich nicht recht entscheiden zu können ob er nun in den 1940er Jahren oder Heute spielt, herausgekommen ist eine Phantasiewelt irgendwo dazwischen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Spirit (Gabriel Macht) und seiner Jugendliebe (Eva Mendes) könnte auch Zuschauern gefallen die deutlich konservativere Comic-Verfilmungen wie Daredevil oder Ghost Rider mochten.
Ideale Zielgruppe: angesäuselte Studenten. ;-) Oder aber Freunde der Comics von Eisner Spirit, Bd.1, Jahrgang 1940 und Miller Sin City 3: Das große Sterben.
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3.0 von 5 Sternen Miller verfilmt Eisner, 23. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Spirit (DVD)
Ernsthaft zu erwarten war es nicht, dass sich eine Stilikone wie Frank Miller, der einst mit seiner sehr eigenwilligen Batman-Interpretation der Figur und dem Genre neues Leben einhauchte, bei der Verfilmung von The Spirit auf die bloße Umsetzung der Vorlage von Will Eisner beschränkt. Banale filmische Nachbauten von Comicstrips sind ihm offensichtlich zu dürftig und unkreativ. Bei Sin City war die Vorlage im Hinterkopf bereits als potenzielles Storyboard für das Medium Film konzipiert, sodass bei der filmischen Übertragung an der Seite von Regisseur Robert Rodriguez für Miller kaum noch was schief gehen konnte. Nun saß Miller bei The Spirit zum ersten Mal ganz allein auf dem Regiestuhl und so versuchte er der Story seinen individuellen Stempel aufzudrücken. Die Art und Weise wie Miller hier sehr frei interpretiert, dürfte freilich vor allem Eisnerianer vor den Kopf stoßen: Der Protagonist Denny Colt (Gabriel Macht), der bei Eisner durch Säure entstellt irrtümlich für tot erklärt wird und fortan aus dem Untergrund heraus operiert, wird bei Miller völlig entgegen Eisners Grundidee zum mystifizierten Superhelden, der tatsächlich von den Toten aufersteht und im Handumdrehen erlittene Verletzungen selbst heilen kann. Sein Gegenspieler ist der Octopus (Samuel L. Jackson), den Eisner stets im Dunkeln verborgen hielt und der nur in Form von Zigaretten und Handschuhen sichtbar für den Leser wurde, der bei Miller jedoch als Bösewicht mit Hang für ausgefallene Mode und überdimensionierte Schusswaffen quietschfidel über den Bildschirm hüpft. Der Zwist zwischen beiden spielt sich inmitten einer Reihe Femme Fatales ab. Die von Miller versexualisierte Sand Saref (Eva Mendes) weiß ihre femininen Reize als betörende Waffe einzusetzen. Zudem ist die groteske Silken Floss (Scarlett Johansson) mit ihrem Sadomaso-Fetisch und einem kruden Auftritt in Naziuniform an der Seite des Octopus darauf spezialisiert, dem Spirit im wahrsten Sinne des Wortes das Leben zur Hölle zu machen. Die Dialoge sind genauso wie die Monologe aus dem Off meistens sehr langatmig geraten, ohne dabei inhaltlich relevant zu sein, und sie kommen leider ohne die charmanten Pointen des Eisner-Originals aus, was in dieser Form nicht nur schnell langweilig wird, sondern beim Zuschauer auch eine ungewollt lächerliche Wirkung entfacht. Von der Visualisierung her verzichtet Miller auf die Farbkontraste der Vorlagen und setzt oft voll auf dunkle Schattierungen. Er kreiert somit eine Art zeitlosen Film Neo-Noir. Die einzelnen Sets taucht er stilistisch in monochromisierte Hintergründe, die fast schon wie substituierbare Bühnenbilder beim Theater ausgestattet sind und meistens in visuell reduzierter profaner Abstraktheit gehalten werden. Die größte Schwäche des Films ist der unrhythmische und sprunghafte Erzählstil. Man kann die sonderbare Taktung der einzelnen Szenen ohne jegliches Gespür für Tempo entweder als innovative Erzähltechnik oder als Unvermögen eines Grafikers werten, der zum ersten Mal allein Regie führt. Auch verliert sich die Handlung in viele belanglose Nebensächlichkeiten und komplex zusammengesetzte Stränge, die kaum einmal den Charakter der Storylines der Comics treffen. Das Positive des Films ist, dass er sich wie auch schon Sin City durch seine Andersartigkeit von den gewöhnlichen Verfilmungen graphischer Novellen deutlich abhebt. Miller setzt voll auf den visuellen Look des Films, der aber trotz der künstlerischen Klasse das schwache Drehbuch einfach nicht kaschieren kann. In Ansätzen gelingt sogar das geschmeidige Ineinandergehen der beiden Medien Film und Comicstrip zu einer irgendwie stylish gearteten transzendenten Melange. Fragt sich nur, wen der Film ansprechen soll. Konservative Cineasten werden von Hause aus wenig Verständnis für diese Art des Films aufbringen und auch Eisner-Puristen wenden sich wohl aufgrund Millers eigenständiger Interpretation eher ab.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut gegen Böse, 17. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Spirit (DVD)
Ein ganz übler Film. Nun, mag ja sein, dass das eher was für Comic-Fans ist, mit einem solchen Argument kann man sich aber nicht herausreden. Realität erwartet man bei Filmen ja auch nicht zwangsläufig, egal welches Genre es betrifft, wer Realität will soll eben die Tagesschau gucken. Hier kämpft "Gut" gegen "Böse" - ja und? Wenn sie ja wenigstens richtig "kämpfen" würden, aber am meisten kämpft hier der Zuschauer selbst. Völlig sinnfrei, abstruse "Handlung", nichtssagende Dialoge, keine Action. Und was sollte dieser "Octopus" in SS-Uniform? Das war die einzigste Stelle im Film wo ich nicht wusste ob ich lachen oder heulen soll, ansonsten kam da nichts bei rum. Ganz nebenbei: auf dem Cover unten rechts ist die Blondine mit schwarzer Schirm-Mütze und Leder-Anzug, soll wohl auch eine Anspielung auf eine Nazi-Uniform sein, wieso traut man sich nicht wenigstens artgerecht den "Totenkopf" dort anzubringen? Was einem wahrscheinlich auf dem Cover dann doch zu peinlich war, hat man dann wohl alles in den Film gesteckt.

1/10 Punkte
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen falsche erwartungen können so manche filmfreude nehmen, 12. Mai 2009
zum film:
Es wird zwar geworben mit "creator of sin city and 300", aber dabei geht es ja nur um den autor und zeichner.

die vorlagen zu beiden vorherigen filmen wurden von frank miller erschaffen. die idee, sin city visuell derart zu gestalten, wie es umgesetzt wurde, stammte jedoch von robert rodriguez, der mE genau so viel regiearbeit dabei leistete wie miller, denn seine handschrift ist überdeutlich zu erkennen, vgl. from dusk till dawn, planet terror.

bei 300 war dies prinzipiell das gleiche, miller führte wieder nur co-regie, diesmal mit zack snyder, was man auch wieder deutlich merkt, wenn man bspw. watchmen oder dawn of the dead (2004) zur hand nimmt.

the spirit ist allein von der machart her komplett anders. hier wurde vor allem auf humor und unterhaltung gesetzt, nicht etwa auf exzessive verstümmeleien. das gesamte mileu, vor allem die sprache, und die gewalt, sind bei weitem nicht so düster. ich kann nur sagen, mr jackson ist grandios wie immer, er bringt auch die nazi-szene absolut glaubhauft rüber.

ich würde the spirit, mit ausnahme von 3-4 szenen beinahe als lustigen familienfilm weiterempfehlen. (übrigens, fsk ab 12 war ja im vorfeld beantragt)

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zur verpackung:
auf dem bild ist mE deutlich ein g2-steelbook und ein amaray zu erkennen, nicht etwa eine TinBox o.ä. (ich hab oft das gefühl, viele wissen nich, dass steelbook ein markenname (trademark) ist), kurz: disc aus amaray raus, ins steelbook und amaray wegschmeißen;)

fazit:
unbedingt sehenswert für leute mit schwarzem humor! endlich die perfekte lösung zur rettung der sammeleditionen! wer jedoch sin city 2 erwartet, soll gefälligst auch noch darauf warten!
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