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Kundenrezensionen

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am 23. Dezember 2009
Zu Beginn meiner Rezension wage ich einen Blick zurück ins Jahr 1995. Damals ist die britische Metal - Legende Black Sabbath am Ende. Das bis heute letzte Studioalbum "Forbidden" erscheint, nach der darauffolgenden Tour löst Gitarrist und Gründungsmitglied Tony Iommi die Band auf. Seit 1970 hat man 18 Alben mit 5 verschiedenen Sängern veröffentlicht, welche Musiker aller Generationen beeinflusst und geprägt haben. Zwar erscheint 1998 die Live Doppel - LP "Reunion" mit 2 Studio Bonustracks und Ursänger Ozzy Osbourne am Mikrofon, jedoch ist diese lediglich als Dankeschön an die Fans gedacht. Zu Beginn des neuen Jahrtausends begibt sich die Urformation von Black Sabbath mit Produzent Rick Rubin ins Studio, um eine neue LP einzuspielen. Sämtliche Bemühungen verlaufen allerdings im Sande und so dauert es bis ins Jahr 2007, ehe neues Songmaterial zu hören ist. In der Besetzung der Alben "Heaven and hell" (noch ohne Appice), "Mob rules" und "Dehumanizer" spielen Black Sabbath drei neue, enorm starke Songs für die Compilation "The Dio years" ein. Im Anschluss geht es unter dem neuen Bandnamen "Heaven & hell" auf große Welttour, in deren Rahmen das einst zerstrittene Quartett entscheidet, ein komplettes neues Studioalbum in Angriff zu nehmen.

So wird, was kaum ein Metal - Fan jemals für möglich gehalten hätte, 2009 schließlich Wirklichkeit: Das erste offizielle Studioalbum einer ehemaligen Black Sabbath Formation seit 14 Jahren erscheint. Trotz geändertem Bandnamen wird im Titel des Werks deutlich, wer hier am Werk ist: "The Devil you know". Vier Legenden der Metal Szene geben sich die Ehre. Mit dabei sind die Sabbath - Gründer Tony Iommi (Gitarre) und Geezer Butler (Bass) sowie der charismatische und in Würde gealterte Meistersänger und Ozzy - Nachfolger Ronnie James Dio. Ihnen assistiert, wie schon beim letzten gemeinsamen Werk "Dehumanizer" (1992) Vinny Appice am Schlagzeug. 17 Jahre nach dem großen Streit und der scheinbar endgültigen Trennung der Band liegen 10 neue Songs vor, die an Intensität kaum zu überbieten sind. Die in den "Rockfield Studios" in Wales aufgenommenen Titel atmen auch 40 Jahre nach der Gründung von Black Sabbath deren typische Markenzeichen.

Den Einstieg macht die düstere Elegie "Atom and evil". Ein schwerfälliges und zähes Doom - Stück, welches sich mit der Zeit zu einer eindrucksvollen Hymne steigert und Dio's grandioser Stimme Raum zur Entfaltung gibt. Kaum zu glauben dass dieser Mann bereits stolze 67 Jahre auf dem Buckel hat. Immer noch schafft er es den Hörer vom ersten Moment an zu fesseln, ihn auf eine 54 minütige Reise in tiefschwarze Gefilde voll Schmerz und düsterer Visionen zu locken.
Zwar wirkt "Atom and evil" als Opener zunächst etwas deplatziert, entwickelt aber nach mehrmaligem Hören eine ungeheure Kraft und Stärke. Ein brillanter Auftakt.
Der zweite Titel "Fear" zieht das Tempo etwas an, ohne jedoch wirklich abzuzischen. Insgesamt gesehen solide, aber wenig spektakulär. Auch der ungewöhnlich intonierte Refrain wirkt zunächst nicht stimmig. Doch dieser Titel gewinnt mit jedem Durchlauf, auch aufgrund des Textes.

Dieses Problem besitzt "Bible Black" nicht. Die Vorabsingle ist ein wahres Meisterwerk düsterer Musik und versprüht schon beim ersten Hören eine unglaubliche Magie. Nach dem melancholischen Intro schlägt ein unverkennbares Iommi - Monsterriff auf. In diesem kraftvollen, majestätischen Stück wirken alle vier Musiker auf einzigartige Weise zusammen und kreieren einen modernen Heavy Metal Klassiker. Der poetisch verklärte Text hinterlässt ebenfalls eine nachhaltige Wirkung und erhebt "Bible Black" zum herausragenden Epos der LP. Man wird sofort in den Bann gezogen und treibt die gesamten sechseinhalb Minuten hypnotisiert mit.

Straighter rockt "Double the Pain". Ein fieses Riff, vergleichbar mit dem des 92er Songs "I", trägt diesen Titel. Druckvoll, mächtig und mit interessantem Bass - Intro versehen walzt sich der Titel in den Gehörgang.

Bis zu diesem Punkt klingt das Album recht traditionell, was aber nicht negativ gemeint ist. Der Eindruck ändert sich geringfügig mit "Rock and Roll Angel". Das Einstiegsriff klingt erfrischend melodisch und ungewöhnlich, entlädt sich dann in einen Midtempo Part, ehe schließlich der melodische Chorus die brachiale Spannung aufhebt. Besagter Refrain sticht für mich durch seine einzigartig berührende Melodieführung und Dios eindringlichen Gesang heraus. Eine wahre Hymne und für mich einer der Höhepunkte. Wohl der eingängiste Moment einer ansonsten eher sperrigen LP.

Erstaunlich filigran geht es mit "The Turn of the Screw" weiter. Ein elegant groovender Kopfnicker, der jedoch, wie bereits die fünf Titel vor ihm, das Midtempo nicht verlässt. Eingängig und kompakt.

Als man es nicht mehr erwartet nehmen die Metal Legenden dann doch noch Fahrt auf. "Eating the Cannibals" ist der kürzeste und schnellste der 10 Tracks. Wüst fegt er durch die Boxen, erinnert stark an frühere Heldentaten der Marke "Neon Knights", "The Mob rules" oder "TV Crimes". Ein wahres Kleinod, welches im ansonsten eher schleppenden Gesamteindruck des Albums eine wohltuende Duftmarke setzt. Ungewöhnlich wirkt die Platzierung des ersten wirklichen schnellen Titels an Position 7 dennoch.

Als man sich gerade auf erhöhtes Tempo einstellt, kriecht das pechschwarze "Follow the tears" fies grinsend daher. Eingeleitet von einem gespenstischen Intro mit Orgel und Chorpassagen schlägt ein Riff auf, wie es nur Tony Iommi kreieren kann: tonnenschwer, ultradüster und mit einer beängstigenden Intensität beladen. Diese zweite Single erzeugt Gänsehautmomente und das obwohl der Refrain höchstens mittelmäßig wirkt. Brachialer, dunkler und böser geht es nicht. Ein Meisterwerk.

Auch wenn "Neverwhere" die Handbremse wieder etwas lockert vermag es nicht restlos zu überzeugen. Ein gefälliger Song mit gutem Riff, der im Gesamteindruck allerdings leicht abfällt und seinen stärksten Moment im zweiten Refrain aufweist.

"Das kann noch nicht alles gewesen sein" denke ich mir im Stillen nach 9 beeindruckenden Titeln. Und tatsächlich folgt die Krönung zum Schluss.
Gesangsmagier Dio entführt ein letztes Mal auf eine poetisch-verklärte Reise. Diesmal dient als Schauplatz das Paradies, in welchem Engel einen Aufstand planen. "Breaking into heaven" heißt das längste und intensivste Stück des Albums. Fast statische Lavariffs drücken sich zäh nach vorne und scheinen die Boxen komplett auszufüllen, bis Dio im majestätischen, stolzen Refrain ein Album verdelt, welches einmal mehr eindrucksvoll bezeugt, dass es nur eine wahre Metal - Legende gibt. Eine beeindruckende Gesangsleistung wie man sie nur von Dio zu hören bekommt. Kein anderer Sänger im Metal - Bereich vermag derart zu berühren. Seine stimmliche Kraft ist auch im hohen Alter noch vorhanden und er schafft es, durch Variation und sein dunkler gewordenes Timbre seinem Gesamtklang eine neue, interessante Note zu geben.

"The Devil you know" ist ein Meisterwerk geworden, welches den harten, kalten Stil von "Dehumanizer" mit den melodischen Teilen von "The Mob rules" verbindet. Die Lyrik bewegt sich im Bereich sozialkritisch bis metaphorisch dunkel, gekleidet in die poetische Sprachgewandtheit von Texter Ronnie James Dio. Ihm sind einige seiner stärksten Texte gelungen. Zudem kann auch das finstere Cover überzeugen, welches die enthaltene Lyrik in eine passende Bildsprache transferiert.

Als Fazit bleibt: Wer bereit ist, sich auf eine emotionale Reise in menschliche Abgründe einzulassen, wird mit "The Devil you know" bestens bedient. Die Musik berührt die dunklen Seiten der Seele und erzeugt gerade deshalb ganz besondere Momente.

Im April 2009 meldet sich eine Band zurück, deren musikalische Genialität nicht in Worte zu fassen ist. Nichts desto trotz lässt sich nach dem ersten Hören auch Kritisches anmerken. Das Album wirkt an manchen Stellen zu doomig und schwerfällig und die eine oder andere Hookline zündet nicht auf Anhieb. Doch genau darin liegt seit jeher die Herausforderung bei Black Sabbath Werken: Sie benötigen Zeit. Man muss sich mit ihnen beschäftigen, in das Bandeigene Musikuniversum eintauchen. Erst dann kann man die wahre Tiefe der Songs entdecken.
"The Devil you know" ist nicht das beste Sabbath Werk geworden, kann im Gesamtkatalog der Band allerdings durchaus als Ausrufezeichen herausstechen. Danke an diese vier Grand Segnieurs des Genres. Ein bewegendes Stück Musikgeschichte. Und das 40 Jahre nach Bandgründung. Diese Band steht für den Metal wie keine Zweite, erst recht im Jahre 2009.

Es bleibt zu hoffen, dass Sänger Ronnie James Dio seine Krebserkrankung durchsteht und seine einzigartige Stimme noch das eine oder andere Mal auf einem Album zu hören sein wird. Ich wünsche ihm nur das Beste.
44 Kommentare|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2009
Sieht man von den von Tony Iommi in Jahren zwischen 2000 und 2005 unter seinem eigenen Namen veröffentlichten Alben ab, handelt es sich bei "The Devil You Know" nun also, um das erste komplette Black Sabbath Output seit dem 1995er Release Forbidden.
Unter Anbetracht dieser enormen Zeitspanne, sowie des fulminaten 2007er Live Albums "Live from Radio City Music Hall", waren die Erwartungen für eine Studioplatte an die Herren Iommi, Butler, Dio und Appice bereits im Vorfeld sehr hoch. Vielfach war hier sogar von einer neuen "Heaven & Hell" oder "Mob Rules" die Rede, die "The Devil you Know" allerdings weder noch geworden ist, was aber auch auf keinen Fall negativ zu bewerten ist. Vielmehr spiegelt die Platte Black Sabbath im Jahr 2009 wider, die auch mehr oder weniger dort anknüpft, wo die drei neuen Songs der "Dio Years" aufgehört haben. Hier wird in äußerst selbstbewußter Art und Weise eine Fusion verschiedener Schaffensphasen der eigenen Vergangenheit dargeboten, die allerdings in keinem Moment altbacken, aufgesetzt oder sogar aufgewärmt wirkt. Es wird sowohl das schleppend, aggressiv, doomige der frühen Platten, als auch das epische der ersten Dio Alben gekonnt miteinander verknüpft.
Dabei brechen die Herren auch durchaus bewusst mit bestehenden ungeschriebenen Regeln und eröffnen das Album nicht wie sonst üblich mit einem schnellen Opener, sonder mit einem schleppenden über fünf minütigen Epos. Auch sonst zeigt man sich äußerst experimentierfreudig und schert sich scheinbar auch nicht um kommerzielle Schemen und Aspekte. Einzelne Songs sollten hierbei bewusst nicht hervorgehoben werden, da das Album insgesamt sehr homogen verläuft und als Gesamtwerk gesehen werden sollte. Es sollte aber beachtet werden, dass die Platte gerade als ganzes einige Durchläufe verlangt, dabei dann allerding auch von mal zu mal immer weiter wächst.
Zusammenfassend lässt sich resümieren, dass Black Sabbath mit "The Devil You Know" ein äußerst beeindruckendes Spätwerk gelungen ist, dass sich in keinster Weise vor Vergleichen mit frühren Werken, egal aus welcher Phase der Band, scheuen muss und dass darüber hinaus auch anderen Bands aus diesem Genre mehr als deutlich ihre Grenzen aufweist.
Einziges Manko des Albums ist es aber, dass der Plattenfirma bei der Erstpressung offensichtlich ein Druckfehler auf dem Cover unterlaufen ist. Hier wird fälschlicher Weise der Bandname Heaven & Hell anstelle Black Sabbath aufgeführt. Trotzdem volle Punktzahl!
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am 12. April 2009
Seit dem 1992er Album Dehumanizer gab es, bis auf die 3 neuen Tracks auf der "Black Sabbath: The Dio Years" Best-Of, kein neues Studio-Material der Formation Dio/Iommi/Butler/Appice. Nun soll dies geändert werden: Die in Heaven & Hell umbenannte Band (Black Sabbath soll nun ausschließlich für Osbourne/Iommi/Butler/Ward reserviert sein) legt 2009 endlich ein neues Album nach: The Devil You Know.
Das Album legt mit dem langsam, schleppenden "Atom & Evil" los, gefolgt von der Mid-Tempo Nummer "Fear". Zugegeben, diese beiden Nummern sind richtige Heaven & Hell Nummern mit Wiedererkennungswert - für das Album ein jedoch schwerer Einstieg. Nach diesen 2 Nummern werden jedoch Top Songs der Reihe nach ausgepackt: "Bible Black", die erste Single, fängt behutsam mit Akustik-Gitarre an um dann in typischem Iommi-Riffing und Dio's Gesang zu explodieren. Gefolgt von dem nicht weniger groovenden "Double The Pain", bei dem vor allem Geezer Butlers Bass-Arbeit heraussticht, und dem hymnischen "Rock And Roll Angel", bei dem Dio zeigt was er noch alles drauf hat, entfaltet sich das Album erst richtig. Mit "The Turn Of The Screw" steht eine andere typische Heaven & Hell Nummer an, bevor mit "Eating The Cannibals" das erste Mal richtig schnell gerockt wird (Mob Rules lässt grüßen). Überraschend ist das nächste Stück, "Follow The Tears", das mit rythmischen Gitarren Riffs unterlegt von einem gruseligen Orgelsound in Marsch-ähnlichen Snare-Beat von Appice überfließt bevor das Doom-Gewitter des Duos Iommi/Butler ausbricht. Dio dingt hier erhaben über den Riffs - ein Glanzstück des Albums! Mit "Neverwhere" wagt sich die Band noch einmal in die schnellere, rockigere Richtung, bevor das Album mit dem langsamen aber epischen "Breaking Into Heaven" sein Ende findet!
Alles in allem ein langsamer Start - dafür aber ein durchweg gutes Album mit klaren Höhepunkten, das die Stile der 3 vorherigen Studio Alben gut verbindet und auf ein neues Level hebt. 5 Sterne, verdientermaßen!
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...starten die Herren Iommi, Dio, Butler und Appice hier. Ein mächtiges, langsames, ultraschweres Album, welches wie ein massiger Lavastrom jeden Widerstand unaufhaltsam niederbricht. Obwohl der Name "Black Sabbath" nirgendwo auftaucht, weiß doch jeder, wer hinter dem vermeintlichen Debütalbum steht: Es ist die MK2- Besetzung, welche bereits für den Klassiker "Mob Rules", für das ultrabrutale "Dehumanizer" und für die drei gelungenen Bonustracks des "Dio Years"- Samplers verantwortlich war.

Gegenüber dem großartigen "Fused"- Album (mit Glenn Hughes) legt Iommi ein gutes Pfund Heaviness nach. Im Gegensatz zu "Dehumanizer" aber, wo brachiale Härte über das Fehlen griffiger Riffs hinwegtäuschen musste, liefert Iommi auf "The Devil you know" solide und inspirierte Arbeit ab. Die Riffs packen den Hörer, graben sich ins Ohr und bohren sich ins Hirn; so muss es sein. Dio kann immer noch singen wie kein anderer, Butlers Bass gluckert böse, und Appice schafft ein präzise stampfendes Rhythmusfundament. Bis auf das zerfahrene und unnötig melodische "Rock and Roll Angel" gibt es am Songwriting keine Abstriche, und die Produktion ist zwar rau, aber nicht roh. Warum dann keine fünf Sterne?

Ich finde das Album vom Durchhörfaktor etwas eintönig. Mir persönlich fehlen ein paar schnellere Tracks im Stil von "Neon Knights", "Turn up" und "Mob Rules". Insbesondere der superschwere Opener "Atom and Evil" ist zwar ein Klassesong, er eröffnet mir das Album aber zu schleppend und zu sperrig. "Eating the Cannibals" ist der einzige Uptempotrack, der Rest schleppt sich dann streckenweise doch zu langatmig und ohne weitere Auflockerung dahin. Hätte die Band statt "Rock and Roll Angel" zwei zusätzliche schnelle Songs abgeliefert und in die Tracklist integriert, ich würde sofort die Höchstpunktzahl vergeben. Aber auch so reicht es für satte vier Sterne allemal.

Ein Album dieser Klasse hatte Dio lange nicht mehr eingesungen. Es sollte sein letztes sein, der Krebs hat ihn geholt. Ein würdiges Abschiedswerk für den kleinen Mann mit der großen Stimme und der Klingonenstirn.
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am 10. Juli 2009
Nein, das ist kein "Heaven and Hell II" von Black Sabbath. Solche Göttergaben lassen sich nicht wiederholen. Aber glücklicherweise versuchen Iommi/Dio sich auch gar nicht wirklich an einer Kopie des o.g. Meisterwerks.

Schwer, langsam und mächtig und mächtig steigt der Opener Atom and Evil aus den Boxen, das ist 1a DOOM, den keine mir bekannte Band so geil hinbekommt.

Mit Fear geht es etwas schneller aber immer noch laangsam wetier, ein sehr hypnotisches Stück mit schönen gefühlvollen Soli. Dann kommt

Bible Black, halbakustisch eingeleitet und Dio in schönster und bester Geschichtenerzählerstimmung, dann setzt das Riffing mit hypnotischer Wucht ein und abwechsungsreich doomt es weiter.

Double the Pain ist gefühlt Uptempo, in der Tat aber das erste wirkliche Midtempo-Stück des Albums. Erinnert sehr an Dehumanizer. Schöne Bridge, treibender Refrain.

Rock and Roll Angel beginnt anschließend richtig freundlich, sagt mir anschließend bis zum Mittelteil aber wenig um dann in geile Harmonien und sphärischen Lead Gitarren überzugehen und akustisch auszuklingen, toll.

The turn of the screw ist eine weitere schleppend/groovende Midtemponummer; packt micht (noch?) nicht so wirklich, nett aber nicht zwingend.

Eating the Cannibals ist Uptempo und geht ungemein nach vorn ab, wow, tolle Strophen, geiler Refrain, und abrocken ohne Ende. Chapeau (.. wo immer der nach der Nackenübung auch immer liegen mag)!

Follow the Tears kündigt sich mit Orgel und Riffing an, baut eine mächtige Soundkathedrale auf und ist wieder ein mächtiges Stück Doom aus dem Lehrbuch.

Neverwhere rockt nochmal flotter durch und zeigt keine Schwäche.

Den Abschluß macht Breaking into Heaven; ein langsamer und beschwörender Sechsminüter mit mächtigem Chorus.

Fazit: Alte Hasen in Bestform. Die CD braucht sich nicht zu schämen, wenn man sie in die Black Sabbath "Ahnengalerie" einordnet.
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am 31. Mai 2016
Lieferung und Service sehr gut. Die CD ist allen Black Sabbath und Dio Fans sehr zu empfehlen.
Toni Iommi spielt wie immer eine göttliche Gitarre, Dio singt hervorragend und Geezer Butler ist ein klasse Bassist.
Noch Fragen? Ich denke NICHT.
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am 24. April 2009
Nach Jahren des Wartens ist die neue HEAVEN AND HELL da. Die 10 Stücke sind um einiges besser, als die 3 neuen Stücke, welche 2007 auf der Best Of Scheibe THE DIO YEARS zu finden waren. Wer übrigens die alten DIO / BLACK SABBATH Klassiker HEAVEN AND HELL und MOB RULES nicht hat, sollte sich diese neu und kraftvoll abgemischte Best Of kaufen.

Wer eine neue aggressive Speed Granate wie DEHUMANIZER erwartet, oder ein neues HEAVEN AND HELL, liegt falsch. Die Scheibe erinnert einem sofort an alte, langsame RAINBOW Klassiker wie SNAKE CHARMER oder THE TEMPLE OF THE KING. Sucht man vergleichbare BLACK SABBATH Stücke, fällt einem direkt LADY EVIL ein.

Auf der ganzen CD hat es kein sehr schnelles Stück, wie zB NEON KNIGHTS vom Klassiker HEAVEN AND HELL. Die CD erinnert sofort an die ersten 2 RAINBOW Scheiben, guter, alter Hardrock. Der grosse Unterschied dazu ist, dass die meisten Stücke einen sehr doomigen Einschlag haben, oder besser gesagt zum eher langsamen, starken Hardrock Gesang von RONNIE JAMES DIO tönen die harten, guten und klaren Gitarren von TONI IOMMI absolut doomig. Somit tönen die Gitarren oft wie CANDLEMASS und Konsorten, mit leichtem SABBATH Einschlag. Der Gesang von RONNIE JAMES DIO ist auf der ganzen Scheibe enorm stark, ich habe DIO seit sehr langer Zeit nicht mehr so wunderbar gut gehört.

Wer alten Hardrock liebt, die frühen RAINBOW (die ersten 2 Scheiben, RAINBOW und RISING) und RONNIE JAMES DIO liebt, soll sich diese Scheibe sofort reinziehen und sich daran erfreuen.

Wer schnellen Metal hören will, wer eher langsamen, kraftvollen Metal nicht mag, wer Doom nicht mag oder Leute, welche grosse Singalong Hooklines suchen, sollten reinhören vor dem Kauf. Die ersten paar Stücke zeigen den Weg des ganzen Albums. Persönlich finde ich, THE DEVIL YOU KNOW ist eine wunderbare Scheibe, die bei mir auf Dauerrepeat läuft.
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am 23. Juni 2009
Zu Beginn meiner Rezension wage ich einen Blick zurück ins Jahr 1995. Damals ist die britische Metal - Legende Black Sabbath am Ende. Das bis heute letzte Studioalbum "Forbidden" erscheint, nach der darauffolgenden Tour löst Gitarrist und Gründungsmitglied Tony Iommi die Band auf. Seit 1970 hat man 18 Alben mit 5 verschiedenen Sängern veröffentlicht, welche Musiker aller Generationen beeinflusst und geprägt haben. Zwar erscheint 1998 die Live Doppel - LP "Reunion" mit 2 Studio Bonustracks und Ursänger Ozzy Osbourne am Mikrofon, jedoch ist diese lediglich als Dankeschön an die Fans gedacht. Zu Beginn des neuen Jahrtausends begibt sie die Urformation von Black Sabbath mit Produzent Rick Rubin ins Studio, um eine neue LP einzuspielen. Sämtliche Bemühungen verlaufen allerdings im Sande und so dauert es bis ins Jahr 2007, ehe neues Songmaterial zu hören ist. In der Besetzung der Alben "Heaven and hell", "Mob rules" und "Dehumanizer" gehen Black Sabbath ins Studio und spielen drei neue, enorm starke Songs für die Compilation "The Dio years" ein. Im Anschluss geht es unter dem Bandnamen "Heaven & hell" auf große Welttour in deren Rahmen das einst zerstrittene Quartett entscheidet, ein komplettes neues Studioalbum in Angriff zu nehmen. So wird, was kaum ein Metal - Fan jemals für möglich gehalten hätte, 2009 schließlich Wirklichkeit: Das erste offizielle Studioalbum einer ehemaligen Black Sabbath Formation seit 14 Jahren erscheint. Zwar dient als Bandname erneut "Heaven & hell", doch im Titel des Werks wird klar, wer hier am Werk ist: "The Devil you know". Vier Legenden der Metal Szene geben sich die Ehre. Mit dabei sind die Sabbath - Gründer Tony Iommi (Gitarre) und Geezer Butler (Bass) sowie der charismatische und in Würde gealterte Meistersänger und Ozzy - Nachfolger Ronnie James Dio. Ihnen assistiert, wie schon beim letzten gemeinsamen Werk "Dehumanizer" (1992) Vinny Appice am Schlagzeug. 17 Jahre nach dem großen Streit und der scheinbar endgültigen Trennung der Band liegen 10 neue Songs vor, die an Intensität kaum zu überbieten sind. Die in den "Rockfield Studios" in Wales aufgenommenen Titel atmen auch 40 Jahre nach der Bandgründung von Black Sabbath deren typische Markenzeichen.
Den Einstieg macht die düstere Elegie "Atom and evil". Ein schwerfälliges und zähes Doom - Stück, welches sich mit der Zeit zu einer eindrucksvollen Hymne steigert und Dio's grandioser Stimme Raum zur Entfaltung gibt. Kaum zu glauben dass dieser Mann bereits stolze 67 Jahre auf dem Buckel hat. Immer noch schafft er es den Hörer vom ersten Moment an zu fesseln, ihn auf eine 54 minütige Reise in tiefschwarze Gefilde voll Schmerz und düsterer Visionen zu locken.
"Atom and evil" wirkt als Opener zunächst etwas deplatziert, entwickelt aber nach mehrmaligem Hören eine ungeheure Kraft und Stärke.
Der zweite Titel "Fear" zieht das Tempo etwas an, ohne jedoch wirklich abzuzischen. Insgesamt gesehen wirkt er solide, aber wenig spektakulär. Auch der ungewöhnlich intonierte Refrain wirkt zunächst nicht stimmig. Doch auch dieser Titel gewinnt mit jedem Durchlauf.
Dieses Problem besitzt "Bible Black" nicht. Die Vorabsingle ist ein wahres Meisterwerk düsterer Musik. Nach dem melancholischen Intro schlägt ein unverkennbares Iommi - Monsterriff auf. In diesem kraftvollen, majestätischen Stück wirken alle vier Musiker auf einzigartige Weise zusammen und kreieren einen modernen Heavy Metal Klassiker. Der poetisch verklärte Text hinterlässt ebenfalls eine nachhaltige Wirkung und erhebt "Bible Black" zum herausragenden Epos der LP. Man wird sofort in den Bann gezogen und treibt die gesamten sechseinhalb Minuten hypnotisiert mit.
Straighter rockt "Double the Pain". Ein fieses Riff, wie beispielsweise im 92er Song "I" vorhanden, trägt diesen Titel. Druckvoll, mächtig und mit interessantem Bass - Intro versehen walzt sich der Titel in den Gehörgang.
Bis zu diesem Punkt klingt das Album recht traditionell. Dieses ändert sich geringfügig mit "Rock and Roll Angels". Das Einstiegsriff wirkt erfrischend melodisch, entlädt sich dann in einen Midtempo Part, ehe schließlich der melodische Chorus die brachiale Spannung aufhebt. Besagter Refrain sticht für mich durch seine einzigartig berührende Melodieführung und Dios eindringlichen Gesang heraus. Eine wahre Hymne und für mich einer der Höhepunkte. Wohl der eingängiste Moment einer ansonsten eher sperrigen LP.
Erstaunlich filigran geht es mit "The Turn of the Screw" weiter. Ein elegant groovender Kopfnicker, der jedoch, wie bereits die fünf Titel vor ihm, das Midtempo nicht verlässt. Eingängig und kompakt.
Als man es nicht mehr erwartet nehmen die Metal Legenden doch noch Fahrt auf. "Eating the Cannibals" ist der kürzeste und schnellste der 10 Tracks. Wüst fegt er durch die Boxen, erinnert stark an frühere Heldentaten der Marke "Neon Knights", "The Mob rules" oder "TV Crimes". Ein wahres Kleinod, welches im ansonsten eher schleppenden Gesamteindruck des Albums eine wohltuende Duftmarke setzt. Ungewöhnlich wirkt die Platzierung des ersten wirklichen schnellen Titels an Position 7 dennoch.
Als man sich gerade auf erhöhtes Tempo einstellt, kriecht das pechschwarze "Follow the tears" daher. Eingeleitet von einem gespenstischen Intro mit Orgel und Chorpassagen schlägt ein Riff auf, wie es nur Tony Iommi kreieren kann: tonnenschwer, ultradüster und mit einer beängstigenden Intensität beladen. Diese zweite Single erzeugt Gänsehautmomente und das obwohl der Refrain höchstens mittelmäßig wirkt. Brachialer, dunkler und böser geht es nicht. Ein Meisterwerk.
Auch wenn "Neverwhere" die Handbremse wieder etwas lockert vermag es nicht restlos zu überzeugen. Ein gefälliger Song mit gutem Riff, der im Gesamteindruck allerdings leicht abfällt. "Das kann noch nicht alles gewesen sein" denke ich mir im Stillen nach 9 beeindruckenden Titeln. Und tatsächlich folgt die Krönung zum Schluss.
Gesangsmagier Dio entführt ein letztes Mal auf eine poetische Reise. Diesmal dient als Schauplatz das Paradies, in welchem Engel einen Aufstand planen. "Breaking into heaven" ist das längste und intensivste Stück des Albums. Fast statische Lavariffs drücken sich zäh nach vorne und scheinen die Boxen komplett auszufüllen, bis Dio im majestätischen, stolzen Refrain ein Album verdelt, welches einmal mehr eindrucksvoll bezeugt, dass es nur eine wahre Metal - Legende gibt. Der Abschlusssong ist ein düsterer Rausch der Sinne, der einen verklärt zurück lässt.

"The Devil you know" ist ein Meisterwerk geworden, welches den brachialen Stil von "Dehumanizer" mit den melodischen Teilen von "The Mob rules" verbindet. Nicht nur das martialische Cover verweist auf die pessimistische Weltsicht, welche die vier Ausnahmemusiker in ihrer Musik erzeugen. Die Themen bewegen sich im Bereich sozialkritisch bis metaphorisch dunkel, gekleidet in die poetische Sprachgewandtheit von Texter Ronnie James Dio.

Zusätzlich gibt's eine DVD mit einem kurzen Film zur Entstehung des Albums.

Als Fazit bleibt: Wer bereit ist, sich auf eine emotionale Reise in menschliche Abgründe einzulassen, wird mit "The Devil you know" bestens bedient. Im April 2009 meldet sich eine Band zurück, deren musikalische Genialität nicht in Worte zu fassen ist. Nichts desto trotz lässt sich auch Kritische anmerken. Das Album wirkt an manchen Stellen zu doomig und die eine oder andere Hookline zündet nicht auf Anhieb. Doch genau das macht dieses Album einzigartig: Es braucht Zeit. Wenn man sie ihm gibt, entfaltet es seine ganze Pracht. "The Devil you know" ist sicherlich nicht das beste Sabbath Werk, kann im Gesamtkatalog der Band allerdings durchaus als Ausrufezeichen herausstechen. Danke an diese vier Grand Segnieurs des Genres. Ein bewegendes Stück Musikgeschichte.
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am 29. Mai 2010
Das Cover ist in Blutrot gehalten, wir sehen eine dämonische Gestalt die einen Prügel gen Himmel reckt. Schon alleine dieses Bild stimmt einen darauf ein, dass die vier Musiker sicher nicht über freundliche Dinge stimmen. Im Gegensatz zu manch anderem Black Sabbath Alben mit Dio geht man hier schwermütig und getragen zu Werke. Ähnlich wie bei den ersten Werken der Band, die ja mit Ausnahme gelegentlicher Rocker wie "Paranoid" auch eher schwer und im Mid-Tempo Bereich angesetzt waren. Die Band bricht nur selten aus diesem Schema - schwere, wuchtige Riffs und Songs im Mid-Tempo Bereich - aus. Einprägsame Riffs, Hookline's oder griffige Refrains sind bei den ersten paar Durchläufen des Albums noch nicht gleich auszumachen, wodurch das ganze Material zunächst schwer zugänglich ist.

Doch nach ein paar Durchläufen wächst das bedrohliche Werk zu einem Monster an. Iommi und Butler harmonieren wie eh und je und unterstützen sich gleichermaßen beim Zusammenhalten des Rhytmus und der wuchtigen Riffs. Besonders in den Riff- und Soloteilen merkt man, wie Butler einen pumpenden Basslauf spielt, über dem Iommi die Virtuosität seines Sechsaiters legen kann. Ja, ein Gespür für meisterhafte Soli hat der alte Knabe immer noch. Gleiches gilt natürlich auch für Vinny Appice der als Schlagzeuger das Tempo bestimmt und in den richtigen Momenten Akzente setzt.

Zum Songwriting sei gesagt, dass es sich im guten Mittelfeld bewegt. Großartige Ausscherer nach unten - aber auch nach oben - gibt es nicht. Bis auf eine Ausnahme: "Bible black". Ein wahres Monster, dass sich vor den großen Klassikern der Band nicht zu verstecken braucht. Es beginnt ruhig, fast balladesk und Iommi's Akkustik Gitarre erzeugt eine bedrohliche Stimmung. Dann steigert sich der Song in einen alles niederwalzenden Metal Stampfer, der von Dio's Stimme geleitet wird. Allein für diesen Song lohnt sich der Kauf der Scheibe. Weitere empfehlenswerte Nummern sind der schnelle Rocker "Eating the cannibals" (remember "Mob rules"), das locker arrangierte "Rock n Roll Angel" und der zähflüssige Album Opener "Atom & Evil".

Bei all dem Lob werden sich jetzt einige fragen, warum ich der Scheibe lediglich 3 Sterne und somit das Wertungsurteil "mittelprächtig" vergebe. Nun, weil die Scheibe eben ihre Schwächen hat. Zum sind fast alle Songs im Mid-Tempo Bereich und zwar musikalisch interessant, aber - "Bible black" ausdrücklich ausgenommen - Begriffe wie "Meisterwerk", "Klassiker" oder "Hit" werden wohl kaum in Verbindung mit ihnen fallen. Dazu fehlt einfach das Besondere, was die alten Hits ausmachte. Die Hooklines, die einprägsamen Riffs, die hymnischen Refrains.

Ein weiteres Minus für mich ist der kalte und auch raue Sound des Albums, der leider mehr in Richtung "Dehumanizer" denn "Heaven and Hell" geht. Gerade die Dio-Phase von Black Sabbath lebte nicht nur von Riffs, sondern vor allem auch von großen Melodien und hymnischen Refrains. Diese fehlen "The Devil you know" leider zum großen Teil. Der raue Sound soll wohl auch ein bisschen Dio's Stimme kaschieren. Mit 66 Jahren hat die Biologie nun auch das Organ des Meistersängers erreicht Er klingt auf "The Devil you know" rauer und tiefer als auf seinen früheren Werken. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Dio lieferte hier immer noch eine Leistung ab, für die ihn 90% aller so genannten Sänger im Rock/Metal Genre beneiden würden. Legt man sich aber zum Vergleich aber "Heaven and Hell" oder "Holy diver" rein muss man halt feststellen dass der Umfang und die Kraft und die Schönheit seiner früheren Stimme eben nicht mehr ganz da ist.

Fazit:

Ich habe lange überlegt was ich der Scheibe geben soll. Auf der einen Seite gibt es da mit "Bible black" noch mal einen richtigen Klassiker, die ganze Band inkl. Dio liefern hervorragende Leistungen ab und das Songwriting ist im Großen und Ganzen im guten Mittelfeld. Auf der anderen Seite aber haben sowohl Dio als auch Black Sabbath mehr als einen Meilenstein erschaffen, so dass ich dieses Album "nur" drei - dafür aber drei teuflisch starke - Sterne geben kann.

Leider war dies das letzte Album, dass Dio mit seiner Stimme veredelt hat.
Rest in peace, Dio - in Heaven, not in Hell.
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am 23. März 2010
Man sagt ja, manche Männer erlangen Erhabenheit im Alter, z. B. Sean Connery.
Was die guten alten Black Sabbath hier abliefern fällt genau in diese Kategorie. Ich war sehr skeptisch als verkündet wurde das noch mal ein Studioalbum kommt, aber was hier geboten wird, ist einfach nur sensationell.
Tonnenschweres Riffing und Melodielines "Deep From Hell".
Black Sabbath klangen selten besser. Kaufen und immer wieder abspielen!!! *****
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