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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spezielles zu dieser Ausgabe
Zu den bereits vorhandenen Rezensionen möchte ich nur noch folgendes ergänzen:

Wiedereingefügte Szenen:

Auf der ersten Disk (nur um diese geht es in meiner Rezension) befindet sich nicht nur der komplette Film, in dem die Szenen wieder eingefügt wurden, welche Coppola auf Geheiß seiner Produzenten herausschneiden musste - so...
Veröffentlicht am 29. November 2011 von ksinbln

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Outsiders - Durch neue Synchronisation und Musik verkaspert
Soviel vorneweg: Der Film ist Kult - keine Frage. Er gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen und ich habe jahrelang darauf gewartet, dass er endlich in Deutschland auf DVD erscheint. Als ich las, dass der Film auch die damals rausgeschnittenen Szenen enthält und der eigentliche Director`s Cut ist, war ich noch gespannter. Umso größer der Schock, als ich...
Vor 18 Monaten von BaBa veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spezielles zu dieser Ausgabe, 29. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu den bereits vorhandenen Rezensionen möchte ich nur noch folgendes ergänzen:

Wiedereingefügte Szenen:

Auf der ersten Disk (nur um diese geht es in meiner Rezension) befindet sich nicht nur der komplette Film, in dem die Szenen wieder eingefügt wurden, welche Coppola auf Geheiß seiner Produzenten herausschneiden musste - so jedenfalls laut dem Intro des Regie-Kommentars. Dies sollte zum einen dazu dienen, dass der Fokus des Filmes mehr auf Dallas (Matt Dillon) als der Hauptperson des Filmes lag und weniger auf der Beziehung der 3 Brüder, die im Buch mehr im Mittelpunkt steht. Auch Szenen, die Lacher bei Testvorführungen hervorriefen, oder wenn sie als "schwul" missinterpretiert werden konnten, fielen der Schere zum Opfer.

Somit ist der Film nun 22 Minuten länger.

Und das ist auch gut so, denn es fehlen in der gekürzten Version doch in meinen Augen ganz elementare (und zugleich wunderbare) Schlüsselszenen - um nur 2 einzige Beispiele zu nennen: die Szene, in der Ponyboy und Sodapop nebeneinander im Bett liegen und über ihre Situation nachdenken, und gegen Ende des Films die Szene, in der die drei Brüder sich nach Sodapops aufrüttelnder Ansprache, wie sehr ihn das Streiten aller mitnimmt, umarmen.

Filmmusik:

Außerdem wurden in dieser Version einige gar zu schmalzige Filmmusiken durch solche ersetzt, die Coppola früher eigentlich dazu auserkoren hatte (weniger Schmalz, mehr Elvis..). Zumindest in der englischsprachigen Version!

Synchronisationsproblem:

Es ist schade, dass der Produzent damals solchen Einfluss auf den Film hatte, wurden uns doch so diese schönen und wichtigen Szenen bis 2006 vorhenthalten und - was bis heute dadurch ein Manko bleibt - dass es keine deutsche Synchronisation für diese Szenen gibt.

Und dies ist dann auch eine etwas unschöne Eigenschaft dieser Ausgabe:

Sofern man die deutsch synchronisierte Version anschaut, muss man bei den wiedereingefügten Szenen mit englischem Ton und deutschen Untertiteln vorlieb nehmen. Das stört den Filmgenuss ein wenig. Auf anderen Seite ist das für den Fan des Filmes, der die alte Version sowieso schon kennt, ganz interessant zu sehen, weil er so ohne langes Vergleichen sofort sieht, welche Szenen neu hinzugekommen sind. Aber dies werden wohl nur eingefleischte Fans des Films als Vorteil sehen.

Schade ist es, dass man für die deutsche Version der Disk nicht noch eine Schnittfolge als IFO-Datei abgelegt hat, in der man die alte Version ohne die neuen Szenen durchgängig in Deutscher Synchronisation anschauen kann. Diese Option wäre ja leicht umzusetzen gewesen.

2 Audiokommentare mit Untertiteln:

Weitere Pluspunkte an dem Film sind die Audiokommentare, von denen es zwei Stück gibt:

zum einen den des Regisseurs Francis Ford Coppola, zum anderen den der Hauptdarsteller, während sie die ungeschnittene Version 21 Jahre nach dem Dreh zum ersten Mal vorgeführt bekommen.

Zusätzlich positiv daran ist, dass beide Audiokommentare komplett mit deutschen Untertiteln versehen sind, die man wahlweise aktivieren kann. Das habe ich noch nie erlebt und ist doch außerordentlich hilfreich, wenn man amerikanisch nicht so perfekt versteht.

(Kleine) Minuspunkte gibt es aber auch:

- Während der Wiedergabe kann ich (jedenfalls mit meiner PS3) nicht zwischen den Audiospuren oder Untertiteln wechseln - dies geht nur über das Filmmenü, warum auch immer. Ärgerlich und sicherlich unnötig.

- Die englischen Untertitel sind nur für Hörgeschädigte verfügbar, entsprechend sind sie teilweise etwas nervig (wenn auf Liedtexte und Geräusche verwiesen wird etc.)

Gesamtfazit: Ein Kauf, den ich sofort wieder tätigen würde, wenn mir die DVD abhanden käme.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ok, aber eben nicht das Original, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Outsiders (DVD)
Da zu Handlung und Co in den vorhergegangenen Rezensionen mit Sicherheit bereits alles gesagt ist, hier nur meine persönliche Meinung. The Outsiders gehörte in meiner Jugend, auch aufgrund der fantastischen Besetzung, zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Lange habe ich gewartet, um ihn endlich auf DVD zu bekommen .. und bin hin und hergerissen. Unvoreingenommen betrachtet, ist es nach wie vor eine gute Story, ein guter Film, für den ich auch meine beiden Töchter im Teenyalter ruckzuck begeistern konnte. Doch ich bemerkte während des Schauens so viele Unterschiede, die mich störten. Das beginnt natürlich gleich bei den Stimmen, da der Film ja komplett neu vertont war, ich aber noch den Originalton im Ohr habe und endet damit, dass aufgrund der längeren Fassung Szenen, die ich früher liebte und immer noch auswendig könnte, einfach komplett verändert sind. Ich erwarte beispielsweise eine Aussage eines Akteurs - aber es kommt was ganz anderes. Allein schon das Wort "Socials" anstatt des gewohnten, knappen und prägnanten, etwas arrogant-affektierten Worts "Socs" finde ich schrecklich :-/
Das Alles hat mir ein wenig die Freude am Film genommen, gleichzeitig bekam ich aber eben etwas neues serviert.Die Story hat nach wie vor 5* verdient - der Film als solches bekommt von mir aber nur 4!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BluRay-Sprache, 30. November 2011
Damit Klarheit über die Sprachen auf der BluRay herrscht:

Sprache/Ton: Deutsch (Mono DTS-HD MA), Englisch (Stereo DTS-HD MA, 5.1 DTS-HD MA)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Laufzeit: ca. 115 Min
Bild: 2.40:1 (1080/24p Full HD)

Der Anfang und alle anderen Director-Cut Szenen sind in Englisch mit deutschen Untertiteln.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationelle 7-Sterne-DVD-Veröffentlichung !!!!!!!!!, 24. März 2012
Von 
Das ist Ostern, Weihnachten und Geburtstag an einem Tag und schöner als ein Traum! Niemals hätte ich geglaubt, einen meiner absoluten Lieblingsfilme in einer so unglaublich fantastischen Ausstattung in den Händen zu halten zu können. Ich habe schon viele Überraschungen (meist negative) bei DVD-Bestellungen erlebt, aber diese traumhafte Collectors Edition von den Outsiders übertrifft einfach alles. Leute, holt euch diesen DVD-Traum nach hause, ihr werdet wirklich restlos begeistert sein!!!!!
Geliefert werden die 2 DVD`s in einem stabilen Papp-Schuber und darin befindet sich ein schönes Inlay mit den DVD`s. Auf den Aussenseiten dieses Inlay sieht man 6 Original-Aushangfotos von 1982. Desweiteren gibts ein kleines Booklet indem man erfährt, welch besonderen Umstände zum Dreh von "The Outsiders" führten und dass es im Film ein paar ganz interessante Stellen gibt...(grins)
Dazu bekommt der völlig überwältigte Fan 8 grosse Postkarten mit den Portraits der Hauptdarsteller Ralph Maccio, Emilio Estevez, C. Thomas Howell, Diane Lane, Rob Low, Matt Dillon, Tom Cruise und Patrick Swayze. Die DVD mit der wundervoll restaurierten Collectors Edition in Breitbild-Format bietet den Kultfilm gleich in 3 wählbaren Versionen an:

1.) Die um 20 Minuten längere Collectors Edition von Francis Ford Coppola, der die bisher bekannte Kinoversion wegen einem Produzenten stark kürzen musste. Diese Szenen sind nun eingefügt und mit deutschen Untertiteln versehen. Nicht wundern also, wenn die ersten 10 Minuten im englischen Original ertönen.

2.) Der Film mit einer schönen Einführung und dem Audiokommentar des Meisters himself Francis Ford Coppola

3.) Der Film mit Audiokommentar der Hauptdarsteller, die sich 2003 - nach 21 Jahren - auf Einladung Coppolas wieder getroffen haben.

Und als wäre dies alles nicht schon für sich ein wahrgewordener Traum für jeden Outsider-Fan, übertrifft DVD 2 alle Erwartungen und ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus:

+ Einführung von Francis Ford Coppola. Unter anderem erklärt er, dass ihm die Lehrerin einer Schulklasse mit 30 Kindern einen Brief geschrieben hat, die im Unterricht das Buch gelesen haben und nun möchten, dass diese tolle Geschichte jetzt verfilmt werden soll.

+ Staying Gold - ein Blick zurück zu den Hauptdarstellern

+ S.E.Hinton (16-jährige Autorin des Buches "The Outsiders" an den Original-Schauplätzen des Drehs in Tusla

+ Die Besetzung von "The Outsiders". Sehr ausführliche und unglaubliche Szenen vom Casting der späteren Darsteller und unbekannten Gesichtern beim Vorsprechen und warten bei den Produzenten (Alleine dafür schon 5 Sterne!!!!!!!)

+ 7 Darsteller lesen aus dem Roman

+ NBC-Reportage von 1983 nach dem überwältigenden Erfolg des Films

+ Geschnittene und erweiterte Szenen

Zum Film selber möchte ich nichts schreiben, da sind schon mehrere Rezensenten vor mir drauf eingegangen. Für mich ein filmisches Meisterwerk und ein wahrgewordener Traum diese einmalige DVD-Veröffentlichung - 7 Sterne!!!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Outsiders - Durch neue Synchronisation und Musik verkaspert, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Outsiders (DVD)
Soviel vorneweg: Der Film ist Kult - keine Frage. Er gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen und ich habe jahrelang darauf gewartet, dass er endlich in Deutschland auf DVD erscheint. Als ich las, dass der Film auch die damals rausgeschnittenen Szenen enthält und der eigentliche Director`s Cut ist, war ich noch gespannter. Umso größer der Schock, als ich mir die DVD anschaute.
Das Ergebnis ist leider mehr als enttäuschend. Die zusätzlichen Szenen sind zwar nicht störend (für Cruise-Fans: Es ist wesentlich mehr Tom im Film, als bei der alten Fassung), doch der alte Schnitt reichte durchaus, um den Kern von Susan E. Hintons Jugendroman zu fassen. Was aber viel schlimmer ist: Man hat das Gefühl, einen vollkommen anderen Film zu sehen!
Die stimmungsvolle Musik, die die Verlassenheit und Verzweiflung der Hauptfiguren so passend und emotional charakterisiert, wurde durch alberne Hillbilly-Stücke ersetzt. Der Film wirkt nun wie ein spannungsloses komödiantisches Jump'N'Run, denn die Musik macht den ganzen Film kaputt. Die neue Synchronisation wirkt ebenfalls nur hölzern.Mein Tipp für Fans mit Englischkenntnissen. Holt Euch lieber eine ältere ausländische Fassung, verzichtet auf den deutschen Ton und schaut euch den Film stimmungsvoll und der Dramatik angemessen im US-Original an.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg die Aufmachung Infomaterial Bilder bzw. Bilderkarten und so ist wirklich in Ordnung. Darum gehts mir aber in einem Film nicht, sondern es geht um den Film!

Ich hatte den Film vor etlichen Jahren auf kabel eins gesehen. Fand ihn richtig gut. Vorallem da lauter Superstars mitspielten, die damals noch keine waren. Der Film, den ich damals im Fernsehen sah, war "NUR" der geschnittene Titel also komplett in deutsch... Aber genau das war der entscheidende Punkt warum er mir damals so gefiel und ich jetzt nur noch zwei Sterne vergeben kann!! Da man nämlich durch diese Fassung hier, mit teilweise englischer Sprache, ständig vom Film rausgerissen wird. Es nervt halt einfach ziemlich. Finds auch komisch, dass die englischen Stellen zu lang waren. Denn etliche Abschnitte die ich in Deutsch kannte, wurden hier auch in englisch gespielt und nicht nur das nötigste ...

Na gut ich wusste das englische stellen vorkommen, ich wusste nur nicht das es mich so sehr stört! Hatte den film bei der vierten englischsprachigen szene enttäuscht ausgemacht, weil ich einfach nicht in den film eintauchen konnte.
Das Problem ist, ich hab gesucht und gesucht, aber die gekürzte Fassung (komplett in deutsch) einfach nicht gefunden weder bei Amazon noch in google
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1.0 von 5 Sternen Definitiv ein Film, den man NICHT haben muß., 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Outsiders (DVD)
Selten einen derart miserablen Film gesehen. Allen voran die Regie: Grauenhaft!!! Noch nie so viel Diletantismus auf einem Haufen gesehen. Allein schon die Musik. Handlung spielt frühestens 1966, siehe 66er Mustang... Und die Musik? Alles 50er Müll!! Klar, die Jugend hat damals sicher solches Zeug gehört. Klar. nix Beatles, Stones, Simon und Garfunkel, Mamas und Papas, Petula Clark, Beach Boys, usw. usw. Was soll das?? Ebenso die Klamotten, Frisuren, etc. ALLES 50er!!

.. Und DAS ist euer Lieblingsfilm? Wahrscheinlich wegen der tollen Szene am Spielplatz mitten auf der Wiese (keine Bank, nichts.. wo sicherlich jeder nen riesen Springbrunnen mit Beleuchtung (!!) hinbauen würde, so wie im Film. AUA). Ach ja, die tolle Szene : Also der eine schüttet dem anderen Schnaps ins Gesicht, welches daraufhin triefend nass ist.. Schnitt: Das Gesicht ist urplötzlich staubtrocken.. was für eine Wahnsinnsregie. Ich bin echt beeindruckt.

Ich könnte noch 1000 andere Dinge aufzählen. Egal. Sorry, ist euer Lieblingsfilm, ich vergaß. :D
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch, nicht Fleisch, 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Outsiders (DVD)
1983 erschienen, war dies der erste Film, den Coppola nach dem Fiasko mit "One From The Heart" drehte. Nach der klassischen Vorlage des Erstlings von Susan E. Hinton, die auch als "Beraterin" am Film beteiligt war, erzählte der große Meisterregisseur hier eine Geschichte, die zwar nicht direkt seine eigene Jugend berührte (das tat er dann einige Jahre später mit "Peggy Sue Got Married"), dennoch aber nur so vor Nostalgie strotzt. Dabei war die erzählte Filmzeit - 1967 - gerade einmal 16 Jahre her und obwohl die 80er bereits deutlich Fahrt aufgenommmen hatten, konnte man die "alte" Zeit noch spüren. Sehr wohl bot Coppola hier einer ganzen Generation kommender Sternchen, Stars und wenigstens einem Superstar eine Bühne, sich früh darstellen zu können. Matt Dillon, Ralph Macchio, Patrick Swayze, Emilio Estevez, Rob Lowe, C. Thomas Howell und last but not least Tom Cruise geben sich alle ein Stelldichein. Und lassen schon erahnen, wer es drauf hatte und wer weniger...

Erzählt wird die dramatische Geschichte rivalisierender Jugendgangs in Tulsa, Oklahoma, im Jahre 1967. [ACHTUNG: SPOILER] Da gibt es die "Greasers" - Rockern verwandte Kids aus den sozial schwächeren Teilen der Stadt - , und die "Socs" - späteren "Poppern" verwandte Jungs aus den besseren Vierteln. Allen gleich ist, daß sie sich gegenseitig hassen, verachten und sich gern prügeln. So werden wir gleich zu Anfang des Films Zeugen, wie der gerade einmal 14jährige Ponyboy Curtis (C. Thomas Howell) von einigen "Socs" verfolgt und verprügelt wird. Zum Glück schauen gerade seine Freunde ums Eck und so können ihn seine Brüder Darrel (Patrick Swayze) und Sodapop (Rob Lowe) gemeinsam mit den Kumpels Johnny (Ralph Macchio), Dallas (Matt Dillon), Two-Bit (Emilio Estevez) und Steve (Tom Cruise) so gerade nochmal raushauen. Die Curtis-Brüder leben allein, die Eltern sind tot und Darrel hat alle Hände voll zu tun, alles zusammenzuhalten, weshalb er manches Mal nicht den richtigen Ton trifft, wenn er seine jüngeren Brüder zur Ordnung ruft. Ponyboys bester Freund ist Johnny, dem es daheim noch schlechter ergeht - er wird nicht mal geprügelt, ihn nehmen seine Eltern einfach gar nicht mehr wahr. Die beiden gehen abends mit Dallas ins Autokino und flirten dort mit Sherri "Cherry" Valance (Diane Lane) und deren Feundin, die allerdings zu den "Socs" gehören. Deshalb gibt es auf dem Heimweg, auf dem Ponyboy und Johnny die Mädchen begleiten, auch Ärger. Die Jungs hauen ab, Johnny schläft draußen, Ponyboy leistet ihm Gesellschaft, nachdem er daheim mit Darrel Ärger bekommen hat. In der Nacht treffen die beiden erneut auf die Gruppe "Socs", die rumfahren und sie suchen. Es kommt zu einer Schlägerei, bei der Ponyboy fast in einem Brunnen ertränkt wird. Als er aus einer Ohnmacht erwacht, sind seine Peiniger fort und Johnny sitzt neben ihm, zitternd, scheinbar mit sich selbst redend und auf ein Messer starrend. Ein bluttriefendes Messer: Er hat den Anführer der "Socs" erstochen. Die beiden wenden sich an Dallas, der ihnen Geld gibt und ihnen sagt, wo sie sich verstecken können: Außerhalbb der Stadt auf dem Land in einer Kirche. Er käme sie dort besuchen, wenn die Lage sich beruhigt habe. In ihrem Exil erleben die beiden Jungen erstmals so etwas wie Frieden: Ponyboy liest Johnny aus "Gone with the Wind" vor, sie beobachten Sonnenaufgänge und Tiere und merken, daß es sehr viel mehr im Leben gibt, als sich über die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu definieren. Schließlich kommt Dallas, sie fahren rum und kommen zurück zur Kirche, die in Flammen steht. In den Flammen sind Kinder vom Weg nach draußen abgeschnitten. Also springen Johnny und Ponyboy ohne zu zögern in die Flammen und retten die Kinder. Johnny wird dabei schwer verletzt, Ponyboy und der schließlich helfende Dallas kommen mit relativ leichten Verletzungen davon. Abends findet eine Massenschlägerei zwischen "Greasers" und "Socs" statt, an der Ponyboy und Dallas teilnehmen. Die "Greasers" gewinnen, als Dallas und Pomyboy ins Krankenhaus kommen, um Johnny vom Erfolg zu berichten, kommen sie gerade noch rechtzeitig. Johnny stirbt. Dallas dreht daraufhin durch, bewaffnet sich mit einer ungeladenen Waffe, überfällt damit einen Zeitschriftenladen, dessen Besitzer ihn anschießt und dann die Polizei holt. Dallas rennt auf eine offene Kreuzung, während die anderen Jungs aus seiner Gang - allen voran die Curtis-Brüder - , die ihn suchen, herbeigerannt kommen. Dallas legt auf die sich nähernden Polizisten an und wird erschossen. Ponyboy kehrt - nachdem er nicht zuletzt durch die Aussage Cherrys entlastet wurde - in die Schule zurück. Doch als er dort Cherry begegnet, geht diese grußlos - wie sie es ihm einst prophezeiht hatte - vorbei.

Francis Ford Coppola inszeniert dies alles in einem sehr, sehr verhaltenen und dennoch klar erkennbaren Pastichestil der damals sich immer stärker in Kunst, Kino und Architektur bemerkbar machenden Postmoderne. Schaut man diesen Film heute, also noch einmal 30 Jahre nach seiner Entstehung und damit weiter vom Film entfernt als dieser von der Zeit, von der er scheinbar so nostalgisch berichtet, merkt man das noch viel klarer, als damals, da er erschien. Alles in diesem Film kommt einem bekannt vor - selbst die Kameraeinstellungen und Kadrierungen. Coppola greift bewußt auf die Filme der 60er zurück, also die Filme, die diese Jungs im Film gesehen haben. Zum anderen bedient er sich bei sogenannaten "Jugendfilmen" - angefangen bei den James-Dean-Klassikern "Rebel Witout a Cause" und "East of Eden (eher bei ersterem) ebenso, wie bei "West Side Story" (wenn die "Greasers" sich aufmachen zum Kampf, sieht man deutlich, wie Cruise, Swayze oder Lowe die Bewegungen der Jets aus dem Musicalklassiker imitieren, wobei offen bleibt, ob man es hier mit einer Entfremdung zum Film zu tun hat oder ob diese Jungs eben Filme imitieren, wie es Jungs immer schon getan haben) oder dem in den 70ern gedrehten "American Graffiti". Zugleich taucht er seine Bilder in einen fast schon kitschigen Glanz, gibt ihnen einerseits eine Art Patina, andererseits einen goldenen Glanz, der sie wie entrückte Erinnerungen erscheinen läßt. Und auch Johhnys Mahnung an Ponyboy - "Stay golden!" - unterstreicht. Unterlegt wird das alles von die einzelnen Szenen erstaunlich gut kommentierenden Songs der Zeit. Ohne die bekannteren Popwerke von Hendrix, der Doors oder der Beatles zu nutzen - der Film spielt in der Provinz und in der Provinz hörte man auch 1967 noch die harten Twangklänge des Rock'n.Roll, einerseits - andererseits verstehen sich gerade die "Greasers" ja auch diesem Sound und dessen Vertretern verpflichtet.

Postmodern ist aber nicht nur das. Susan E. Hinton, die mit 16 die Vorlage schrieb, erzählte in Interviews, daß an ihrer Schule eben diese Kämpfe zwischen "Greasers" und "Socs" tobten und sie die Gewalt gehasst habe. Die Gewalt in diesen Auseinandersetzungen geht ausschließlich von Männern, besser: Jungs, aus, die sich etwas beweisen müssen. Daß Ponyboy und Cherry überhaupt in ein Gespräch kommen, liegt daran, daß Ponyboy gern liest, gern Filme schaut (wie wir am Anfang mit der ersten Einstellung des Films sehen, denn da kommt er aus einer Vorstellung von "The Hustler"), also jemand ist, mit dem man reden kann. Das hört er im Laufe der Handlung öfter. Und ebenso ist seine Freundschaft mit Johnny darin begründet, daß er, Ponyboy, mit diesem reden kann und Sachen sagen kann, für die er in der Gesellschaft Darrels oder Dallas` ausgelacht würde. Männerbünde. Copolla unterläuft diese Macho- und Männlichkleitsmythen, indem er jeden der hier eine Hauptrolle Spielenden mindestens einmal weinen läßt. All diese Kerle - auch die älteren, wie Darrel oder Dallas (wobei anhand dieser Jungs auch exemplarisch durchgespielt wird, wohin verschiedene Männlichkeitsentwürfe führen können) stehen vollkommen verloren in der Welt. Dallas hält dem nach der Massenschlägerei vollkommen zerschundenen Ponyboy eine Ansprache darüber, wie hart man sein solle und daß man - wie er (vermeintlich) - sich stählen und keine Gefühle durchlassen solle, dann sei man unverwundbar; das alles nur, um sich dann, nachdem Johnny tot ist und er mit den dadurch in ihm ausgelösten Gefühlen gar nicht mehr umgehen kann, letztlich umzubringen, indem er die Polizisten zwingt, auf ihn zu schießen. Es gibt Szenen - so eine der letzten, in der die drei Curtisbrüder sich gegenseitig gestehen, daß sie einander kaum mehr aushalten und daß sie aber doch nur noch sich hätten in der Welt - die muten geradezu wie Berichte aus Männerselbsthilfegruppen an.

Coppola nutzt also diese Story um Jugendliche und ihre adoleszenten Probleme, ihre Sehnsüchte und Träume, gleichzeitig, um an eine vergangenen Zeit zu erinnern, um einen Bestseller zu verfilmen (und selbst wieder finanziell in die Spur zu kommen), ein Statement über Männlichkeitsrituale abzugeben und zu guter Letzt, um über die Geschichte kinobegeisterter (immerhin ist es ein Kino, daß die entscheidende Auseinandersetzung maßgeblich beeinflusst) Jungs einer neuen Generation kinobegeisterter Jungs (und Mädels) eine neuen Generation von Teenieidolen anzudienen: Cruise wurde zum Superstar, Swayze kurzzeitig mit "Dirty Dancing" ebenso, Rob Lowe hatte in den 80ern eine ganze Reihe von Teenagerhits, bevor er in der Versenkung verschwand, Ralph Macchio wurde das "Karate Kid" - und blieb es auch, C. Thomas Howell erlebte eine durchwachsene Karriere, die sich hauptsächlich in den Niederungen der Videoproduktion abspielte und Diane Lane galt ca. 3 Jahre lang als DAS kommende Supertalent, bis ihre Karriere - nicht zuletzt von Coppola selbst versenkt in "Cotton Club" - versandete, zumindest erreichte sie nie den Starstatus, der ihr prophezeiht worden war. Emilio Estevez schaffte es dann mit den "Young Guns"-Filmen, dem nächsten aufkommenden "Brat Pack" anzugehöen, aber auch ihm war nie die ganz große Karriere vergönnt. Und Matt Dillon? In vielerlei Hinsicht hat er die zumindest interessanteste Karriere gemacht, da er sich oft von Regisseuren wie z.B. Gus van Sant anheuern ließ, die ihm viel abverlangten, ihm aber auch die Möglichkeit boten, sich zu verwirklichen und immer besser zu werden. Von den hier Auftretenden ist er sicherlich der beste Schauspieler, hat aber wohl die schwächste Rolle im Film, denn Dallas ist dann doch ein recht eindimensionaler Charakter.

Auch diese Darreichung junger Talente an eine Jugend, der die 60er nur mehr Geschichte war, ist durchaus in einem postmodernen Doppelsinne zu verstehen. Denn es gibt auch klare Momente der medialen Selbstreferenzialität in diesem Film: er rekurriert nicht auf die Wirklichkeit (obwohl, auch das sei angeemrkt, auch ein schönes Stück Americana darin enthalten ist) des Jahres 1967, sondern er rekurriert auf andere Filme, die nostalgisch von der Kindheit und Jugend anderer Regisseure. anderer Generationen erzählen.

Es entsteht ein manchaml spannender, manchmal doch etwas zu behäbiger Film, der sich viel vornimmt und irgendwie auf halber Strecke einknickt, weil seinem Macher der Mut fehlt, aufs Ganze zu gehen. Den hatte er dann später im selben Jahr, als er "Rumble Fish" - wieder auf der Vorlage Hintons beruhend, wieder mit Matt Dillon in einer Hauptrolle - vorlegte und bewies, daß der Macher des "Paten" und von "Apocalypse Now" noch in der Lage war, künstlerisch Relevantes abzuliefern. "Die Outsider" ist ein Film, der zu sehr schwankt zwischen Mainstream (also Teenagerfilm), Kunstkino und Problemfilm, wie ihn die 70er hervorgebracht hatten. Dafür gute 3 (3,5) Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fsk Fluch !, 30. Juni 2012
Bei so eine schöne Ausgabe wird schön Fsk Logo Fett plaziert, ohne die möglichkeit die zu entfernen.
Super. Volle 5 punkte für Arthaus.
So macht Mann alles kaputt.
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5.0 von 5 Sternen ich bin begeistert, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Outsiders (DVD)
nachdem ich die rezensionen hier gelesen hatte, habe ich mich darauf eingestellt einen film zu bekommen, der mitten drinnen teils englischsprachige teile hat, sprich, dass zwischen den sprachen gewechselt wird.
dies war aber nicht der fall.
man lann bei der sprachauswahl verschiedene optionen wählen. einmal deutsch mit originalteilen und untertitel, doch als ich das wählte war der ganze film in englisch und der untertitel sehr mangelhaft, denn es stand nur ein minimum dessen da, was gesprochen wurde. oft endete der text auch mitten im satz.
ich habe dann auf deutsch gewechselt und den film dann so geguckt und da war dann der komplette film auf deutsch.
ich kenne diesen film schon sehr lange und finde es ist einer der schönsten filme, die es gibt.
ich würde ihn jederzeit wieder kaufen und kann ihn nur empfehlen!
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The Outsiders
The Outsiders von Matt Dillon (DVD - 2012)
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