Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen No victory but one step forward...
Nach "Matter & Form" hatte ich VNV ein bisschen abgeschrieben - höre sie seit 1999 (damals war "Rubicon" auf 'ner CD in einer Zeitschrift, ich glaube in einer "Zillo" und es ist bis heute mein absoluter Lieblingssong von VNV) und bewundere vor allem die Poesie (ja, so möchte ich das nennen) der Lyrics.

Und genau das ist das Stärkste am neuen...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Giulietta

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut gemachter Elektro...aber eben nur gut
VNV Nation...wenn man diesen Namen hört denkt man unweigerlich an unvergessene Songs wie "Honor", "Solitary", "Kingdom", "Genesis", "Homeward" und viele weitere. Lange Zeit stand das Projekt für hymnische Melodien, starke Rhythmen und ganz viel Seele. Die gute Nachricht zuerst: Von der Seele hat man nichts eingebüßt. Die Texte auf Judgement sind nach...
Veröffentlicht am 8. April 2007 von R. Doepel


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut gemachter Elektro...aber eben nur gut, 8. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
VNV Nation...wenn man diesen Namen hört denkt man unweigerlich an unvergessene Songs wie "Honor", "Solitary", "Kingdom", "Genesis", "Homeward" und viele weitere. Lange Zeit stand das Projekt für hymnische Melodien, starke Rhythmen und ganz viel Seele. Die gute Nachricht zuerst: Von der Seele hat man nichts eingebüßt. Die Texte auf Judgement sind nach wie vor sehr kraftvoll und ausdrucksstark. Der Sound hat sich jedoch wieder ein Stückchen gewandelt. Noch weiter weg von technoider Rhytmisierung, hin zu organischen Drumkits...weg von hymnischen Parts, hin zu poppigen Arrangements. Besonders im Letztgenannten sehe ich das größte Minus des neuen Albums. Sowohl Songstruktur, als auch das Mixing der Vocals zeigen eine starke Hinwendung zum Pop. Auf episch- pathetische Synthiesequenzen wie in o.g. Songs wartet man hier leider vergeblich...daurch fehlt allem irgendwo die Power und der Pathos.

Die Instrumentierung fällt wesentlich organischer aus...fette Basslines oder breite Flächen gibt es fast nicht, alles klingt noch roher und rauher als es auf Matter and Form sowieso schon war. Nemesis z.B erinnert etwas an den Advance+Follow Sound.

Man kann Ronan Harris und Mark Jackson gewiss nicht vorwerfen auf der Stelle zu treten oder zu kopieren; das Album ist in seiner Art definitiv sehr 'unique'...mir persönlich missfällt die Entwicklung von VNV Nation aber zunehmend.

Auch wenn ich die ewigen Unkenrufe nach den guten alten Praise the Fallen und Empires-Tagen eigentlich bescheuert finde, ist das doch die Phase des Projekts VNV Nation gewesen, die mich am stärksten berührt hat. Daran ändert auch ein recht gute gelungenes "Carry You" nichts mehr. Der Funke will einfach nicht so recht überspringen.

So reiht sich "Judgement" als gutes, aber keinesfalls herausragendes Elektro-Album in mein CD-Regal ein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen No victory but one step forward..., 24. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Nach "Matter & Form" hatte ich VNV ein bisschen abgeschrieben - höre sie seit 1999 (damals war "Rubicon" auf 'ner CD in einer Zeitschrift, ich glaube in einer "Zillo" und es ist bis heute mein absoluter Lieblingssong von VNV) und bewundere vor allem die Poesie (ja, so möchte ich das nennen) der Lyrics.

Und genau das ist das Stärkste am neuen Album: die Texte!

"We conquer paradise just to burn it to the ground" (Testament)

"I don't think I remember how long I waited there watching everything" (Secluded Spaces)

Schön wäre jetzt noch gewesen, wenn die Lyrics in einer anderen Schriftart abgedruckt worden wären, ich kann sie nur mit Mühe lesen.

Musikalisch gesehen ist "Judgement" eine gute Pop-Scheibe, die ein paar clubtaugliche Stücke vorweisen kann ("The farthest star" oder "Momentum" z.B.) und auch ruhigere Akzente setzt ("Illusion"), dennoch fehlt mir das Aha-Erlebnis wie ich es bei "Advance & Follow" bis hin zu "Future.perfect" hatte. Klar, im Vergleich zur Vorgängerscheibe "Matter & Form" hat "Judgement" 'ne Schippe nachgelegt, aber es fehlt dieser Kick, der das Besondere ausmacht... so ist es eine prima CD, die fast ohne skip auskommt (lediglich "Nemesis" programmiere ich weg, klingt als hätten sich VNV selbst schlecht kopiert...)... aber auch nicht mehr...

Ich freue mich auf das Konzert am 18.05. in Krefeld und bin sehr sehr gespannt wie die neuen Sachen live rüberkommen und hoffe, dass auch Songs aus den letzten 12 VNV-Jahren gespielt werden!

Meine Anspieltipps: Testament, Momentum, Secluded Spaces, Carry You
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder nur eine sehr gute E.P. ..., 13. April 2007
Von 
Thomas Meyer (am Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Wie bei den letzten Veröffentlichungen findet sich auch hier wieder einiges (aber weniger) an Füllmaterial. Auf ein durchgängig hörbares Album a`la "Empires" können wir wohl nicht mehr hoffen (oder doch?). Überhaupt liegt die Messlatte für VNV seit dem 99`er Über-Album unglaublich hoch. Auch mit "Judgement" können sie dieses Niveau wieder nicht ganz erreichen. Es klingt zwar, wie vorher von Ronan Harris angekündigt, wesentlich runder als "Futureperfect" und "Matter and Form". Trotzdem hat man insgesamt das Gefühl, sie könnten eigentlich noch eine Schippe drauflegen... .

Insbesondere ist ihnen -wie schon bei M+F- dieses mal wieder kein echter Hit gelungen (auch hier liegt die Messlatte seit "Beloved" zugegeben enorm hoch). "The Farthest Star" hätte vom Ansatz her das Zeug dazu gehabt, schwächelt dann aber doch irgendwie etwas im Refrain (man erwartet vom Songaufbau eigentlich einen hymnenhaften Chorus, aber der bleibt leider aus). Ins Ohr brennt sich stattdessen die Mid-Tempo-Nummer "Illusion". Diesem Song würde ich in einem etwas "zeitgemäßeren" Mix sogar Chart-Chancen einräumen. Das von einigen als zweite potenzielle Single hochgehandelte "Nemesis" ist mir -obwohl textlich anspruchsvoll- musikalisch irgendwie zu platt (es erinnert -wie hier schon richtig geschrieben wurde- an die "Advance and Follow"). Sehr gefühlvoll und atmosphärisch sind generell wieder die ruhigen Songs gelungen. Mit den etwas aggressiveren Stücken (hier: Nr. 4-6) hatte ich bei VNV schon immer meine Probleme. Das klingt mir meist zu sehr nach "wir können auch böse sein".

Besonders auffällig erkennbar sind dieses mal die musikalischen Referenzen. Ronan Harris hat ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass er sich bewusst von anderen Bands und Musikrichtungen inspirieren lässt. Schon bei der M+F konnte man deutliche Einflüsse a`la Interpol, Placebo etc. erkennen. Hier hat er es aber fast etwas übertrieben. Bei nahezu jedem Stück meint man dies oder jenes irgendwo schon einmal gehört zu haben. Beispiele: "Prelude" klingt wie eine Mischung aus Tangerine Dream und alten Pitchfork (bzw. Aurora Sutra falls die jemand noch kennt), bei "Testament" meint man nicht nur in der Textzeile "You and me against the world" die neuen Apoptygma Berzerk herauszuhören, bei "Illusion" scheint ein wenig "Join Me" (Klaviermotiv) durch und bei "Carry You" zitieren sie sich sogar selbst ("Honour" light mit neuer Gesangsmelodie). "As it fades" mit seinen gesampelten Chorstimmen hätte dagegen wunderbar in den "Herr der Ringe" -Soundtrack gepasst. Man möge mich nicht falsch verstehen. Das sind alles tolle Songs, die andere Bands in dieser Form überhaupt nicht hinbekommen!

Mister Harris ignoriert nur dabei, dass er selber einen Musikstil geprägt -wenn nicht sogar erfunden- hat, den viele Fans liebgewonnen haben (ich nenn`s mal "emotional EBM" um einen bestimmten Begriff zu vermeiden...). Eigentlich hätte er es gar nicht nötig, in andere musikalische Ecken zu schielen. Ob das nun der Kreativität des überagilen Iren oder den blöden Schreiberlingen, die irgendwann alle unisono angefangen haben, alles was nach Futurepop (oops da isses doch das Unwort) roch zu verteufeln, zuzuschreiben ist, bleibt dahingestellt. Ich für meinen Teil finde es jedenfalls ein wenig obskur, wenn in den Clubs immer noch die gleichen Hits wie vor 7 Jahren gespielt werden, um die Tanzflächen voll zu bekommen. Etwas vergleichbar gutes kommt einfach kaum noch nach. Betroffen von diesem teilweise aufgezwungenen Wandel sind nicht nur VNV Nation sondern auch Bands wie Apoptygma Berzerk, Covenant oder auch Assemblage 23 und Neuroticfish, die früher Szenehits am laufenden Band produziert, dann aber alle mehr oder weniger ihren Stil verändert haben (meistens eher zum Nachteil der musikalischen Qualität wie ich finde).

So, das wollte ich schon immer mal sagen. Hat aber nur am Rande mit dieser CD zu tun. Die ist nämlich trotz aller Kritik (die hohen Erwartungen...) verdammt gut. Leider ist sie "im Wesentlichen" zu kurz bzw. es fehlen 1-2 richtige Knallersongs. Deshalb auch "nur" 4 Sterne. Bei anderen Bands hätte ich evtl. auf 5 Sterne aufgerundet. Bei VNV ist aber noch Luft nach oben. Da bin ich mir sicher. Und vielleicht gibt es ja ein "Empires" auch nur alle 10 Jahre. Aber Moment mal,... das würde ja passen... .
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen vollauf erfüllt!, 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Zwei Jahre nach dem vieldiskutierten Album "Matter & Form", das aber ohne Frage einige Szene-Klassiker präsentierte, legen VNV Nation nun nach.

01. Prelude: Die Diskussionen um die Instrumentalstücke konnte man hier schon gut nachlesen. Hier ist den beiden allerdings ein prächtiges, stimmungsvolles Intro gelungen, das auch in seiner 4-minütigen Länge für erste Gänsehaut sorgt. Trotz (oder vielleicht sogar wegen?) fehlender Lyrics ein Highlight. (10)

02. The Farthest Star: Eingängige, hymnische Mid-Tempo-Nummer. Natürlich zieht das Fragen nach "Pop" auf sich, aber egal. (10)

03. Testament: Ein Spur krachender als der Vorgängertrack mit einem furiosen Finale mit Apop-Berzerk-Anleihen ("You and me against the world"). Großartig. (10)

04. Descent: Der Titel, an den ich nun nicht so recht herankommen mag. Ein düsterer, aber höhepunktloser Sprechgesang und auch sonst fehlt irgendwie der zündende Funke. (6)

05. Momentum: Neben den Instrumentals scheiden sich wohl auch an dieser Nummer die Geister, die 303-Acid-Anleihen sind offensichtlich nicht jedermanns Sache. Ich stelle mit wohlwollendem Schmunzlen fest - DJ Misjah läßt eindeutig grüßen. Anders, aber absolut gelungen. (9,5)

06. Nemesis: Quasi der Titeltrack des Albums dürfte der große Clubkrachers des Albums sein - treibend, energisch, eine VNV-Hymne im großen Stil halt. Volle Wertung. (10)

07. Secluded Spaces: Nun geht es im Tempo deutlich zurück. Der ruhigste Vocaltrack beweist erneut, dass VNV Nation auch weiterhin Meister zeitlos schöner Nummern bleiben. Nur irgendwie hab ich das Gefühl, dass das kleine "Etwas" fehlt... (9)

08. Illusion: Ähnlich ruhig geht es weiter, allerdings eine Spur mehr im Mid-Tempo-Bereich. Herausgekommen ist aber eine weitere Perle mit einem geradezu schmachtenden Ronan Harris (im absolut positivem Sinne). (10)

09. Carry You: Ein Mid-Tempo-Song, quasi Future-Pop in Reinkultur, der eigentlich alles hat, bei dem ich aber wieder irgendetwas vermisse, ohne es genau definieren zu können. Trotzdem (8,5)

10. As It Fades: Das Ende ist eher ambient. Ich fühle mich angenehm in den "Herr der Ringe"-Soundtrack versetzt und stelle auch beim Outro-Instrumental keine Substanzverluste fest. (9)

Ob VNV Nation das Genre neu definiert haben, wird die Zukunft zeigen, qualitativ haben sie jedoch auf jeden Fall mit "Jugdement" Maßstäbe gesetzt, an denen sich nun orientiert werden darf. Ganz klare 5 Sterne! Anspieltipps (mindestens): "Nemesis", "Illusion", "Testament"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fortschritt oder Rückschritt?, 19. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Ich betrachte mich als sehr großen VNV Fan, leider bin ich von dem neuen Album etwas enttäuscht. Musikalisch fehlen einfach die einprägsamen Stücke mit genialen tanzbaren Beats und auch die sonst so gelungenen ruhigeren Stücke sind nicht mehr das was sie mal waren. Aber es gibt nicht nur negative Punkte: sieht man das Ganze von der technischen Seite wird man feststellen, dass sich die Band sehr stark weiterentwickelt hat. Die musikalischen Aspekte sind echt perfekt abgemischt, nur leider gibt es Schwankungen in den Vocals (diese erscheinen mal heller, mal tiefer - mal lauter , mal leiser) was den Charakter der sonst so prägnanten Stimme von Ronan Harris leider nicht zur Geltung bringt.

Sicherlich ist das Ganze Geschmackssache, dennoch ist es meine persönliche Meinung, dass sie schon bessere Alben hatten. Wer sich noch nicht ausführlich mit dieser Band beschäftigt hat sollte sich einfach mal mit den älteren Werken beschäftigen, speziell die Empires oder die Future Perfect.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 4. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Vielleicht habe ich den Fehler gemacht, VNV erst durch die neueren Alben (Transn. und Automatic) kennenzulernen?! Diese gefallen mir jedoch wahnsinnig gut, so dass ich auch auf etwas ältere Scheiben zurückgreifen wollte. Gerade das "Illusion" vom Judgement-Album hat es mir besonders angetan, so dass ich quasi blind bestellt habe.
Nun ist es so, dass mir die Hälfte der Stücke auf dem Album gut bis sehr gut gefallen (allen voran bereits genanntes "Illusion"). Auch die Nummer 3 und die Nummer 9 sind wahre Ohrwürmer. Die andere Hälfte des Albums plätschert jedoch völlig uninspiriert vor sich hin, so dass man sich fragen muss, ob hier nicht einfach Füllstücke zum Einsatz kamen.
Unterm Strich kein schlechtes Album. Zwei, drei echte Kracher und weitere zwei, drei gute Stücke. Der Rest ist Mittelmaß bis langweilig. Daher leider nur 3 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respekt..., 19. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Audio CD)
Naja, die Kritiken hier kann ich nicht ganz nachvollziehen. "Judgement" ist nicht poppiger als die Vorgänger. Das gleich mal vorneweg. VNV haben auf jedem ihrer Alben ein paar massentaugliche Songs und einige unzugänglichere Tracks, das ist auf dem neuen Album nicht anders. VNV bleiben ihrer Linie treu, man erkennt sofort den typischen VNV-Sound. Ob sich die Band zum letzten Album weiterentwickelt hat, mag ich hier mal eher nicht behaupten, aber ich finde sie klingen reifer! Der Opener "Prelude" ist ein schönes sphärisches Intro, darauf folgt das erste Highlight "The farthest star". Ein herrlicher Track mit tollen Harmonien, stampfenden Beats und eingängigem Refrain - so mag ich VNV. Es folgt "Testament", was nach dem ersten Hören etwas brachial daherkommt, aber über die Länge gesehen und nach mehrmaligem Hören relativiert sich das - jedenfalls auch ein starker Track. Mit "Descent" folgt der ungewöhnlichste Song des Albums. Keine sphärischen Flächen, sondern eher nervös und kompromisslos - interessant und gut! Dann folgt "Momentum". Das Stück wirkt recht düster. Nach einem langen Intro setzt der Gesang ein - eindringlich und bedrohlich. Ein fesselndes Stück, dass durch den später einsetzenden Synthie aber etwas "zerstört" wird. Mit "Nemesis" kommt eins der Highlights des Albums. Ein Spitzentrack mit treibenden Beat und tollem Refrain! Auch der Albumtitel stammt wohl aus dem Refrain ("Judgement day is not coming soon enough"). Mit den zwei folgenden Songs wird das Tempo stark rausgenommen, wobei mir "Illusion" sehr gut gefällt - eine typische VNV-Ballade mit Piano-Einlagen. Mit "Carry you" geht's dann wieder mitreißend und eingängig weiter - klare 5 Sterne. "As it fades" lässt dieses insgesamt recht schnelle, treibende und düstere Album ruhig ausklingen.
Fazit: Songperlen gibt's auf jedem VNV-Album, auch auf "Judgement", aber das neue Album ist zusätzlich in seiner Gesamtheit stimmiger und reifer!
Das Album steht "Empire" in nichts nach, wirkt vor allem nicht so übermotiviert! Ganz knapp 5 Sterne verfehlt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen The world is just illusion..., 13. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judgement (MP3-Download)
aber dieses Album nicht. Hier haben die Jungs noch mal eine härtere Gangart eingeschlagen, bevor mit Matter+Form ein deutlicher Richtungswechsel eingeläutet wurde. Anspieltipps: Illusion, Carry you, The farthest star.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen endlich wieder VNV-Album, aber nur eines unter anderen, 19. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Ich mag VNV Nation, würde mich auch als Fan bezeichnen.

Nach dem Konzert habe ich mich auf das neue Album gefreut, da ich von dem "Matter + Form" auch etwas enttäuscht war.

Ich erwarte auch nicht, dass es wie in dieser Szene üblich ist, ein überfrachtetes Album mit zig Extras und Boni zu überhäufen , aber nach 2 Jahren und einem Album, dass mehr Instrumentals als Songs mit Text hatte ein Album zu bieten, dass neben einem Intro und Outro nur 8 Tracks hat, hätte ich ein wenig mehr EXTRA erwartet.

Die Songs sind gute VNV-Qualität. "Illusion" habe ich zu meinem Lieblings-VNV-Nation-Track ever gekürt. Aber gleichzeitig ist Momentum ein Track, den ich immer gleich skippe, weil er mich nervt. Die 303-Synths ständen einem Techno-Hit der beginnenden 90er gut, aber dieser Sound ist nicht mehr zeitgemäß, leider hat gerade Ronan in diversen Interviews hervor gehoben, dass er gerade auf die Tracks mit den alten Synths stolz ist - Geschmackssache.

Weitere Highlights sind auf jeden Fall: Nemesis, Carry you und Secluded Spaces. Allein für diese Songs gibt es 4 Sterne.

Ein fünfter Stern wäre unverdient. Aber alles in allem ein Album, mit dem Fans zufrieden sein können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5 aus 10, 9. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Digipack) (Audio CD)
Tja, nach dem Vorab-Hören der Snippets sowie zwei doch insgesamt tollen Konzerten in FFM und HH war auch ich sehr hoffnungsfroher Erwartung.. Leider kann "Judgement" diese nicht ganz erfüllen. Auf jeden Fall ist es keine schlechte CD und auch meilenweit besser als M+F. Aber: sie ist auch sehr zerrissen und einfach zu kurz. Intro und Outro sind wunderschöne Instrumentals, aber halt keine richtige Songs und somit schonmal in Abzug zu bringen von der effektiven Spielzeit. Descent, Momentum und Illusion würde ich auch wegprogrammieren, denn entweder einfach ZU ruhig/belanglos oder einfach nervtötend (Momentum - klang leider im Snippet besser). Es bleiben The Farthest Star (obwohl recht schlicht strukturiert), Testament, Nemesis, Illusion und Carry You. 3 bzw. 5 aus 10 ist aber einfach zu wenig. Angeblich hatte Mr. Harris 15 Stücke zur Auswahl für das Album. Ich finde, ein paar mehr davon hätten schon noch auf die CD gepasst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Judgement
Judgement von Vnv Nation
MP3-Album kaufenEUR 9,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen