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5.0 von 5 Sternen Viertes Album, vierte Meisterleistung
Die Existenzberechtigung von Alben hat durch MP3-Downloads heftig gelitten. Musste man früher noch die komplette CD mitnehmen und zwangsläufig alle Titel ins heimische Regal stellen, kann man heute einfach zum deutlich günstigeren Preis nur die Lieder kaufen, die wirklich gut sind - was für viele aktuelle Produktionen nicht gerade förderlich ist...
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von U. Schulze

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3.0 von 5 Sternen Ruhiger als gewohnt und die angekündigten Experimente bleiben zahm
Wir schreiben das Jahr 2009 und der langjährige Dredg-Fan ist in heller Aufruhr. Album Nr. 4 steht an, aber nicht nur das...
MTV-Hype und die vorab erschienene Single "Information" auf Kindergarten-Samplern zwischen Mark Medlock und Rihanna...
Schnell rufen die ersten "Ausverkauf", jedoch darf man sich zurücklehnen, denn auch wenn "The Pariah, The...
Veröffentlicht am 9. Juni 2009 von Jenzo


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viertes Album, vierte Meisterleistung, 29. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Die Existenzberechtigung von Alben hat durch MP3-Downloads heftig gelitten. Musste man früher noch die komplette CD mitnehmen und zwangsläufig alle Titel ins heimische Regal stellen, kann man heute einfach zum deutlich günstigeren Preis nur die Lieder kaufen, die wirklich gut sind - was für viele aktuelle Produktionen nicht gerade förderlich ist. Dredg hatte dieses Problem bei keinem ihrer bisherigen Alben, die sich immer als Gesamtwerk verstanden, auch nur so gehört werden sollten und fast ausschließlich gute Songs mitbrachten. Angefangen vom noch recht experimentellen "Leitmotif" über das mit immenser musikalischer Bandbreite gesegnete "El Cielo" bis zum vier Jahre alten und deutlich mehr auf Einzelsongs mit packenden Melodien beruhende "Catch Without Arms" haben es die Kalifornier mit jeder Veröffentlichung geschafft, die Grenzen des Genres auszuloten und jedes Mal ein unverwechselbares Einzelwerk zu schaffen.

Nachdem "Live at the Fillmore", erschienen im Jahr 2006, eine Art Live-Best-Of-Album war, das vielen der alten Songs noch einmal neue Brillianz verlieh ("Yatahaze", "Triangle"), blickte die Welt der Dredg-Fans gespannt auf den Youtube-Channel der Band, wo in unregelmäßigen Abständen Soundschnipsel der neuen Platte "The Pariah, The Parrot, The Delusion" erschienen, auf Konzerten wurden bereits einzelne Titel vorgestellt. Am 29. Mai ist es nun so weit, Postboten in ganz Deutschland haben Pakete mit dem neuesten Album von Dredg unter dem Arm und verteilen sie an urteilsfreudige Fans.

Stilistisch ist Pariah eine Mischung aus El Cielo und Catch Without Arms geworden: Es sind wieder deutlich mehr reine Instrumentalstücke dabei, während die restlichen Songs stärker auf eingängige Melodien bauen als das noch auf El Cielo der Fall war. Erhalten geblieben ist die musikalische Bandbreite, die von Kinderstimmen bis Akkordeon viele Elemente mit sich bringt, die in gängigen Progrock-Produktionen gar nicht oder nur selten anzutreffen sind. Der thematische Schirm, den man über diesem Album aufspannen könnte, würde wohl den Namen "Religion und Wissenschaft" tragen, wobei Dredg wie immer vielschichtig genug sind, sich einer kompletten Erschließung der inhaltlichen Tiefe nach einmaligem Durchhören zu erwehren. Immerhin ist durch die vier "Stamps of Origin", kurze Piano-Interludes mit Gesang, die thematische Gliederung leichter zu erkennen als auf El Cielo.

Eine Einzelbetrachtung der Tracks eines Konzeptalbums dürfte wohl Frevel der allerhöchsten Sorte sein, trotzdem stechen einige Titel heraus, allen voran "Lightswitch" und "Quotes", die eindrucksvoll zeigen, dass das Schema "Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Bridge-Refrain" nicht die einzige Möglichkeit ist, einen Song zu gestalten. "Cartoon Show Room" schlägt für Dredg ungewohnt leise Töne ohne Drums und heftige Gitarrenriffe an und zeigt wieder einmal, wie brilliant Gavins Stimme eigentlich ist.

Wo Licht ist, muss allerdings auch Schatten sein: "Saviour", das ein tolles Intro hat und auch in den Zwischenspielen glänzen kann, wird durch den für Dredg-Verhältnisse ungewohnt einfallslosen und unmelodiösen Refrain in seiner Qualität deutlich eingeschränkt. Auch das bereits als Single veröffentlichte "Information" muss sich der Kritik stellen, dass seine musikalische Tiefe im Vergleich zum Rest des Albums deutlich geringer ist und sich weniger Experimente traut. Immerhin enthält die Version des Albums eine schöne Bridge, die der Singleversion leider fehlt.

Insgesamt ist Pariah aber dennoch eine Meisterleistung und setzt die Tradition der Band, sich mit jedem Album ein Stück neu zu erfinden, konsequent fort. Die instrumentale Bandbreite von El Cielo und die grandiosen Melodien von Catch Without Arms standen in wunderbarer Art und Weise bei der Komposition von Pariah Pate. Sowohl in seiner Gänze als Konzeptalbum als auch nur beim Hören einzelner Songs wird die CD sich wieder und wieder in den Plattenspielern drehen und der Welt zeigen, dass auch die vierte Veröffentlichung von Dredg erneut jeden einzelnen Cent wert ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...ich komme nicht los von dieser Platte, 15. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Pop? Prog? Massentauglich? Emotionen? Konzept? Schmierig? Tiefgang? Frauenmusik? Ja und Nein, Alles und Nichts!

Diese CD ist die Depri-Platte und das Sommer-Album des Jahres! Moll und Dur verschmolzen! Ich habe keine Ahnung, wie diese Typen das machen.

Ich liebe Dredg seit El Cielo und konnte die neuen Songs zunächst nur live erleben. Es war bemerkenswert, wie eingängig alles rüberkam. Und schließlich hielt die CD, was das Konzert versprochen hatte. Es gibt so extrem viele Details zu entdecken!

"Gathering Pepples", dieser Refrain, Gänsehaut, Freudentränen! Danke!

Diese Platte steckt so ziemlich alle Genrekollegen in die Tasche. Welches Genre? Keine Ahnung, und gerade das begeistert mich so sehr!

Hört rein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreichstes Album von Dredg, 2. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Seit nun zwei Monaten, also Anfang Mai, bin ich im Besitz des neuen Albums von Dredg und habe es mittlerweile ca. 20 mal komplett gehört. Einige Songs (Ireland, Light Switch, Information, Saviour und I DonŽt Know) kannte ich schon ein wenig länger, ebenso die Live Versionen von Quotes, RUOK?, Down To The Cellar, Pessimistic und Horizon, deswegen war The Pariah The Parrot The Delusion nicht komplett neu für mich.

Insgesamt sind die Studioversionen, abgesehen von Information, deutlich stärker als sie noch live zu hören waren. Womit ich auch gleich zum einzigen Schwachpunkt, abgesehen vom etwas sehr dürftigen Booklet, da keine Songtexte und kaum Zeichnungen, des Albums kommen möchte. Information hätte der Song der LP werden können, man höre sich nur mal die Live Version vom Coachella Festival an. Die Album Version ist einfach zu glattgebügelt, wirkt druck- und harmlos, keine Ecken und Kannten. Die Live Version war soviel aggressiver, roher, detail- und facettenreicher! Dabei hat Information doch die Jahrhundertmelodie schlechthin. Schade das daraus so ein mittelmäßiger Song, für Dredg Verhältnisse, entstanden ist.

Dafür ist alles andere auf dem Album erste Sahne. Besonders hervorzuheben ist die 1A Produktion, was für ein glasklarer und druckvoller Sound. Tja und dieser Sound ist von Dredg perfekt eingefangen, dabei betreten die vier Jungs einiges an Neuland. Egal ob es das etwas funkige Gathering Pebbles, das groovige Mourning This Morning, welches eines geniales Ende hat, da es mit Spielereien nur so strotzt, oder das ohne Schlagzeug auskommende, vielleicht beste Stück Musik der Band überhaupt, Cartoon Showroom ist. Was in letzeren für eine wunderschöne Gesangsmelodie von Gavin erzeugt wird, ist in Worte einfach nicht zu beschreiben, einfach traumhaft schön. Wer dachte es gibt keinen schöneren Song als Of The Room, Bug Eyes oder Planting Seeds, wird hier eines besseren belehrt.

Die weiteren Lieder Pariah, Ireland, Light Switch, Saviour, I DonŽt Know du Quotes sind allesamt geniale Songs. Pariah beginnt mit Kindergesang, geht über in einen tollen Refrain anschließend trommelt sich Dino die Hände wund bis der Song schließlich das Thema vom Anfang des Songs aufgreift, genial. Ireland klingt ein wenig wie eine Mischung aus CWA und El Cielo. Tolle Melodie und perfekter Gesang. Light Switch ist für mich ein weiters Highlight des Albums. Hier zeigen die Jungs mal wieder was sie alles drauf haben. Die Verspieltheit mit den Instrumenten, und das zelebrieren von traumhaften Melodien.
Saviour und I DonŽt Know sind zwei der lauteren und eingängigeren Stücke. Hier rückt Drews Bassspiel deutlich in den Vordergrund und stellt sein können unter Beweis. Klasse.
Bei Quotes fahren Dredg dann noch mal ihr ganzes Repatoire an musikalischen Talent auf.

Das Album wird zwischenzeitlich von vier sogenannten Vocaludes unterbrochen, welche ein ähnliches Thema aufgreifen, sich aber perfekt in die LP einfügen. Des Weiteren finden sich vier Instrumentalstücke auf TPTPTD. Alle einzigartig, verspielt und auch live ein Ohrenschmaus. Hier ist besonders das epische Down To The Cellar hervorzuheben. Das Stück fängt so minimalistisch an und steigert sich zu einem absoluten Höhepunkt von fast schon vollkommener Musik.

Dredg haben sich weiterentwickelt, verändert und ihren Sound sogar noch verbessert! Fans der Orph und Conscious EP sowie der Leitmotif könnten eventuell nicht ganz so angetan sein von den neuen Dredg, da von den ursprünglichen Sounds kaum noch was herauszuhören ist. Für mich ist es ein weiterer Beweis wie kreativ die vier Kalifornier sind und ihren Horizont erweitern. Die Lieder sind hier deutlich abwechslungsreicher und nicht wie bei der CWA untereinander austauschbar, da sie ja doch alle ziemlich ähnlich klingen, was dem Album aber trotzdem nicht geschadet hat, da es immer noch so toll ist wie vor vier Jahren.
Soundtechnisch ganz sicher ihr bestes Album, insgesamt auf einer Stufe mit den beiden Vorgängern. Dredg haben sich weder selbst kopiert, geschweige denn ein weiteres El Cielo oder CWA produziert.

Die Bonus DVD enthält neben einem interessanten Track by Track interview der Band, alle 18 Leaflets, also eine kleine Doku über die Entstehung des neuen Meisterwerks. Letzteres ist brilliant in Szene gesetzt und bei den Fans äußerst euphorisch aufgenommen worden. Außerdem ist das wunderschön gestaltete Cover hervorzuheben, welches in der Digipakversion deutlich schöner daherkommt.

Für mich ist ihr neues Werk schlicht und einfach das Album des Jahres 2009.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ruhiger als gewohnt und die angekündigten Experimente bleiben zahm, 9. Juni 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Wir schreiben das Jahr 2009 und der langjährige Dredg-Fan ist in heller Aufruhr. Album Nr. 4 steht an, aber nicht nur das...
MTV-Hype und die vorab erschienene Single "Information" auf Kindergarten-Samplern zwischen Mark Medlock und Rihanna...
Schnell rufen die ersten "Ausverkauf", jedoch darf man sich zurücklehnen, denn auch wenn "The Pariah, The Parrot, The Delusion" recht ruhig geworden ist, kling man auf Albumlänge nicht mal halb so radiokompatibel, wie es "Information" zunächst vermuten ließ.
Natürlich kommt der Vierer aus San Francisco erneut mit einem Konzept um die Ecke. Angelehnt an Salman Rushdies Essay "A Letter To The Sixth Billionth Citizen" will das neue Album Post für den Siebenmillionsten sein.

18 Songs verteilt auf knapp 61 Minuten und nicht weniger als 10 (zählt man "R U O K" dazu) Instrumentals und Zwischensequenzen, den sog. "Stamps Of Origin", lassen das Konzept sichtlich präsenter erscheinen als noch auf dem Vorgänger.

Der Opener "Pariah" ist ohne Zweifel Dredg. Super Einstand nach vier Jahren, große Nummer.
Danach wird man jedoch Ohrenzeuge von Dredges Zerrissenheit, experimentell sein zu wollen, ohne aber überfordernd zu agieren.
"Drunk Slide" bleibt rein instrumental und verläuft eher im Sande, "Ireland" ist vielleicht das hymnischste Stück in der Diskographie, kann sich aber einfach nicht festsetzen, weil es zu austauschbar klingt und "Gathering Pebbles" erinnert mich zu großen Teilen zu sehr an diverse Schmachtnummern von großen Pop-Rockbands der 80er.
Zudem muß man bis Titel neun auf die ersten härteren Gitarrenriffs warten. Schade nur, daß es sich hier lediglich um das zweitklassige "Saviour" handelt, das bereits vorab mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Ich selbst werde mit diesem Song nicht warm, sehe Gavin Hayes vorm geistigen Auge auf Zehenspitzen über die Bühne stelzen. Glücklicherweise kriegt der Song ab Minute eins doch noch etwas die Kurve.
Unbedingt zu erwähnen sind bis dato jedoch "Light Switch", eine gelungene Symbiose aus "Synthesizer" (denkste, Dredg spielten auf einer Art Orgel) und urig klingender Gitarre und das heiß diskutierte "Information", das im Vergleich zur Singleversion um eine Bridge erweitert wurde, was der ganzen Nummer sehr gut tut. Eingängiger Song mit Ohrwurmpotential und in meinen Augen zu heftig kritisiert.

Hälfte zwei von "The Pariah, The Parrot, The Delusion" verfügt über drei echte Highlights. "I Don't Know", das den typischen Dredg-Song in modernem Gewand darstellt, das balladeske "Cartoon Showroom" - in Töne gegossene Schönheit - und "Quotes", bei dem erstmals ein Hauch des Progressiven durch die Boxen weht.
Zudem ist "Down To The Cellar" nicht zu verachten. Ein Instrumental in bester Dredge-Tradition.
Schade nur, daß man mit "Mourning The Morning" einen Totalausfall produziert hat. Für mich eine schmierige Nummer mit 70er-Esprit und discosoundigen Streichereinwürfen - das will ich 2009 so nicht hören, sorry.
Auch das mutige musicalesk anmutende Instrumental "Long Days And Vague Clues" wirkt bei allem künstlerischem Anspruch deplatziert. Mir fehlt der eindeutige Gegenpol oder etwas Ergänzendes, sprengt als einziger Song wirklich das zugrunde liegende Konzept.

Dredg bieten auf "The Pariah, The Parrot, The Delusion" weiter ansprechende durchdachte Kompositionskunst, machen es der Kritikerkaste aber durch fehlenden Mut und letztlich fehlender Konsequenz durchaus leicht, den neuesten Output in Verbindung mit dem Hype zu kritisieren.
Natürlich kann man die Jubelschreie als Ausrufe des Fanboytums darstellen, genauso gut kann man den harten Kritikern vorwerfen, Ewiggestrige zu sein, die sich in ihre Kämmerchen einschließen und zu "El Cielo" weinen und wer sich für die goldene Mitte entscheidet, dem unterstellt man auch mal gerne, keine Meinung zu haben.

Wirklich Unrecht wird letztlich wohl keiner haben und auch ich muß erkennen, obwohl "The Pariah, The Parrot, The Delusion" für meinen Geschmack an vielen Enden etwas zu bieder und brav um die Ecke kommt, sind sich Dredg doch treu geblieben und das ist doch, was wir uns alle erhofft haben.

Ein paar kurze Sätze noch zur DVD...
Auf dieser gibt es zu jedem Song ein sog. Leaflet, kurze Impressionen, Studioaufnahmen und Dredg bei diversen Klangexperimenten. Hier schwingt ein wenig Wehmut mit, denn von einigen wirklich beeindruckenden Sounds hört man auf dem Album leider eher wenig.
Hinzu kommen dann noch kurze Statements der Band zu jedem der 18 Titel.
Für Fans ist die "Limited Edition" sicherlich eine Bereicherung, auch wenn der große Aha-Effekt ausbleibt. Allen anderen sei gesagt, daß die DVD sicherlich nicht unentbehrlich ist, aber das hübsche Design des Digipacks schon etwas mehr hermacht als ein schnödes Jewelcase.
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5.0 von 5 Sternen Musikalischer Orgasmus, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Ich habe das Album als Vinyl und das schon seit einem halben Jahr.
Vinyl nutzt ab, auch wenn nur wenig, trotzdem habe ich Angst, dieses Album zu oft zu spielen.

Dieses Album nun in ihre Einzelteile zu zerlegen sei ihr unwürdig, so lassen sich Dredg-Alben keineswegs
in den einzelnen Titeln analysieren und bewerten, wie meine Vorredner schon sagten.
Bei der CD-Version sollte es verboten sein, zwischen den Liedern zu wählen, ein Plattenhörer sollten die Finger wund gehauen werden, wenn er den Tonarm frühzeitig in die nächste Rille legt, von MP3 brauch nicht zu reden...
Eine Dredg-Platte ist ein kunstwerk insgesamt und die Tracks bauen aufeinander auf.
So ist Information für mich kein Fehltritt der Band, sondern eine weitere Art zu zeigen, was die Jungs drauf haben.
Dass es nicht immer nur musikalischer Overload, Ecken, Kanten sein müssen, sondern,
dass auch ein Gourmet gern mal Schnitzel mit Pommes genießen kann, wenn sie exzellent zubereitet wurden.
Außerdem zeigt es nur wieder, dass die Band einfach vielseitig und genial ist.
So lässt sich das Album sich als ein perfekter Mix aus den drei Vorgängerplatten sehen, der aber keinesfalls dazu neigt, die Vorgänger zu kopieren. Experimentell, geradlinig, kraftvoll, sanft, technisch, eingängig, hart, weich,
emotional, ein Fest für die Sinne, eine Reise zum Entdecken, Musiker in Bestform, alles frisch.

Um auf meine Angst zurück zu kommen: Meine Kinder sollen diese Platte irgendwann hören und auch alle weiteren Dredg-Werke.
Denn sie sind für mcih ein Beweis, dass Musik noch Kunst ist, keinesfalls ausgelutschte.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angst vor CWA-Nachfolger unbegründet, 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Die Angst vor einem noch poppigeren CWA-Nachfolger ist unbegründet. Ich kann wieder ruhig schlafen, mit dem Wissen, hier eine Platte in der Hand zu haben,die eine hohe Halbwertzeit hat.
Dredg Haben hier ein Konzeptalbum erschaffen in einer Zeit,in der die Nachfrage nach einem ganzen Album minimal ist.
Deshalb möchte ich auf Anspieltips völlig verzichten.
Die Songstrukturen sind längst greifbaren Begrifflichkeiten wie "Pop", "Prog-Rock-Pop", "ProgRock", etc. entwachsen. Selbst das poppige "Information" kommt in der Albumversion mit einem Mittelteil daher, der vermuten lässt, dredg wären als Kinder nie im Kindergarten gewesen, und holen das Bausteintürme-Umstürzen jetzt nach. Und -jawohl- es gefällt!

Für mich die experimentierfreudigste Platte von dredg überhaupt, gepaart mit Allem, was man an dredg mag: Lachen, Weinen und Luftholen.

Empfehlung: KAUFEN, Genießen, WEITERSAGEN - und damit wie Welt zu einem besseren Ort machen.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja...., 29. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Um ehrlich zu sein bin ich ein wenig enttäuscht.
Es hat 4 Jahre gedauert, um an einem Album zu arbeiten, welches nichts anderes darstellt, als nach dem Markt zu schielen, den diese Band strickt ablehnt/e.
Wenn ich dann in der aktuellen VISIONS lese, Zitat: "Das Problem ist: Jeder neue Song den Wir schreiben, ist besser als der letzte." hat das für mich einen bitteren Beigeschmack. Denn für mich ist diese Behauptung eine glatte Lüge.
Fast alle Songs von "The Pariah...." können das Niveau von "El Cielo" bzw. "Catch with..." nicht halten, oder sogar dagegen bestehen. Manchmal denke ich an eine Best of B-Single Ansammlung. Nichts ist mehr da, was ich an dieser Band einst geliebt habe.
Ich hatte damals die Band gefunden, die es schaffte, das instrumentale Postrockfundament mit einer außergewöhnlichen Sehnsucht und Stimme zu beglücken.
Die ausufernden Gitarren z.B., sind fast gänzlich verschwunden. "Down to the Cellar" und "Quotes" sind deshalb auch die einzigen Songs, die mir noch am besten Gefallen. Das Experimentierfreudige ist der Berechenbarkeit zum Opfer gefallen, so berechenbar wie eins und eins.
Trotzdem hebt sich das neue Album noch von der Massenware ab, aber es reicht halt nicht zum Meisterwerk. Sicherlich, Wiederholungen bedeuten Stillstand, und Stillstand brauch kein Mensch.
DREDG gehen aber in meinen Augen einen Weg, der mich zaudern lässt mit Ihnen weiter zu gehen. Das gleiche Gefühl hatte ich schon mal, wie damals bei den Pumpkins, als nichts mehr so sein sollte, wie es mal war.
Als ich im letzten Jahr noch das Konzert besuchte, stellte sich bei mir schon eine gewisse Langeweile ein. Dieses Gefühl finde ich hier wieder.
Sorry, ich liebe diese Band zu sehr, aber ich kann nicht alles toll finden, um mich damit dann selber zu belügen.
Leider kann ich zu der DVD noch nichts sagen, und zur kleinen Anmerkung nebenbei: Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt, die Platte erst zweimal gehört. Kann also noch werden. Empfehlenswert für alle, die seichtere Alternative Musik hören.
Unsere Frauen werden's wohl eher mögen !!!
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Monate später:
So es hilft alles nüscht. Es tut mir selber weh, wenn ich das jetzt schreibe:
Dieses Werk ist langweilig !!!
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5.0 von 5 Sternen Must-Have, 20. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Das Album ist etwas ruhiger gehalten als seine Vorgänger, doch findet es bei mir großen Gefallen. Anfangs war ich nicht so sehr begeistert, doch beim zweiten Hören hat's mich dann gepackt.
Somit ist "The Pariah, The Parrot, The Delusion" zu einem meiner Lieblings-Alben geworden und hat seinen festen Platz Zuhause sowie im Wohnzimmer.
Wer die Möglichkeit hat sollte sich Dredg live ansehen. Es lohnt sich.
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5.0 von 5 Sternen Bestes Album, 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Meiner Meinung nach das beste Album was Dredg bis jetzt produziert hat, die musikalische Vielfalt die sich schon bei ihrem Album "el cielo" zeigte, erreicht mit diesem Album einen kreativen Höhepunkt. Es wäre der Band zu wünschen, dass sie mit diesem Werk mehr Beachtung auf dem Musikmarkt finden. Für mich jetzt schon der musikalische Höhepunkt 2009.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellentes Album, 20. Mai 2009
Von 
Volvic (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Pariah, The Parrot, The Delusion (Ltd. Deluxe Edt.) (Audio CD)
Wenn man bei "Catch without Arms" Angst hatte dass Dredg noch poppiger wird, kann das neue Album nun begeistern. Der außergewöhnliche Stil, die melodischen Riffs und progressiven Einflüsse haben die Jungs zu einem kompletten in sich stimmigen Album verarbeitet. Für jedes Gemüt etwas dabei sind Songs wie "Ireland" etwas für die Träumermomente, "Long Days And Vague Clues" hingegen etwas für das progressive Herz mit interessanten etwas aggressiveren Einflüssen. Insgesamt strotzt das Album auf jeden Fall von Kreativität. Für mich definitiv eins der besten Alben dieses Jahres. Die baldige Tour in Deutschland lohnt sich sicher auch.
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