weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen17
3,8 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. August 2009
Josef Breuer (Ben Cross) ist ein renommierter Nervenarzt und praktiziert im späten 19. Jahrhundert in Wien. Gesellschaftlich hoch anerkannt - durch Frau und drei Kindern auch familiär gefestigt - führt er ein erfolgreiches Leben in Reichtum und Ansehen. Eines Tages wird er von Lou Salome (Katheryn Winnick) aufgesucht, die ihn um seine fachärztliche Hilfe für ihren Bekannten Friedrich Nietzsche (Armand Assante) bittet. Schnell kommen sich beide Männer der Wissenschaft näher und entdecken, dass sie sich gegenseitig helfen können.

Der als Drama zu klassifizierende Film von Regisseur Pinchas Perry zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann und lässt ihn nur langsam wieder los. Die Sitzungen von Nietzsche und Breuer entwickeln rasch eine eigene Dynamik, beide Charaktere erkunden ihre tief liegenden dunklen Seiten und therapieren sich Stück für Stück. Jede Figuren gelangt zu einem neuen Blick auf das eigene Leben, einer erweiterten Auffassung ihres Schaffens.
Der Wechsel der Charaktere in die Rollen Arzt und Patient, sowie die gegenseitige Annäherung, aber auch das stetige Hinterfragen der Meinung des anderen machen diesen Film so fesselnd. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich beide Denker und Wissenschaftler ein ums andere Mal mit Theorien und Ansätzen analysieren und ausfüllen. Das Ganze ist einem Kammerspiel ähnlich und reduziert sich alsbald auf die persönliche Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Die Schauspielerleistungen sind klasse, beide Darsteller verkörpern ihre Figuren äußerst glaubwürdig und verleihen ihnen scheinbar spielerisch die nötige Authentizität. Der einfühlsame Film beleuchtet zudem ein wenig die Arbeiten Nietzsches, Freuds und Breuers.
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2009
Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts ist Dr. Josef Breuer neben Freud die Kapazität in Wien für die Behandlung von Gemütserkrankungen. Die junge charmante Russin Lou Salome wendet sich an Dr. Breuer und bittet ihn um Hilfe. Ihr Freund Friedrich Nietzsche, der der Welt noch so viel zu geben hat, trägt sich mit Selbstmordgedanken.

Nur langsam geht Dr. Breuer auf den Vorschlag von Frau Salome ein und lernt Nietzsche und seine Weltanschauungen kennen. Gerade Nietzsches philosophischer Gedankenansatz macht eine konventionelle Behandlung unmöglich. Dr. Breuer muss für diesen besonderen Menschen eine ganz neue Strategie entwickeln. So kommt ihm der ungewöhnliche Gedanke, mit Nietsche einen Vertrag auszuhandeln, nach dem sich beide gegenseitig für eine gewisse Zeit in die geistige Obhut des anderen begeben. Der Deal geht auf und beide gewinnen voneinander.

Die Geschichte ist sehr kopflastig und findet in zahlreichen filigranen Dialogen statt. Gut gewählte Szenarien und eine mitdenkende Kameraführung schaffen Atmosphäre für die darin agierenden Protagonisten. Die Charakteren der Hauptfiguren werden fein herausgearbeitet. Dennoch schafft es der Film in der Kürze der Zeit nicht, die Vielsichtigkeit des Problems herauszuarbeiten. Ein Filmerlebnis, was Neugier an dem zugrunde liegenden Buch weckt.
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2009
zu Und Nietzsche weinte, siehe meine Buchrezension. Es ist schwer den Stoff des Buches, dass sich mit dem Unterbewusstsein und den Träumen von Joseph Breuer beschäftigt, gekonnt umzusetzen. Da schwächelt der Film ein wenig. Nietzsches Philosophie ist in groben Zügen, dennoch gut verpackt worden. Armand Assante setzt in glaubwürdig in Szene. Eine Einführung in die Psychologie und Philosophie und wie diese Disziplinen einander bereichern können.
Unterhaltung garantiert.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2009
wird von dem Film nicht enttäuscht sein.
Die Story ist die gleiche, die Dialoge aber an einigen Stellen sehr viel tiefschürfender. Der Film lädt ein zur Auseinandersetzung mit sich selber und ist es würdig, mehr als einmal gesehen zu werden. Es lassen sich bei jedem Anschauen neue Aspekte und Denkansätze herausarbeiten.
11 Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2012
HANDLUNG

Friedrich Nietzsche (Armand Assante) hat eine Beziehung mit der knapp 20 Jahre jüngeren Lou Salome (Katheryn Winnick). Während es für Nietzsche Liebe bis zur Besessenheit ist, sieht die junge Russin in ihm eher einen zu verehrenden Intellektuellen, von dem sie lernen kann. Die nicht erwiderte Liebe bringt Nietzsche an den Rand des Suizids. Salome sucht daher den angesehenen Arzt Josef Breuer (Ben Cross) auf. Er soll Nietzsche - ohne dessen Wissen, also praktisch heimlich - heilen. Breuer nimmt den Auftrag nach einigen Bedenken an und nimmt seinerseits eine Supervision bei seinem Freund Sigmund (Jamie Elman), der diese Bezeichnung auch als Nachnamen trägt. Nicht nur Nietzsche, auch Breuer, begibt sich fortan auf eine Wanderung durch die Seele.

MEINUNG

Der Film hat zwei Probleme: Es gibt einen vorausgehenden Roman und auch die Protagonisten sind keine Erfindung. Damit tritt das Melodram von 2007 einen schweren Gang an. Lässt man diese Vorgeschichte aber abseits liegen und verzettelt sich nicht in Streitereien wie und wer Nietzsche, Breuer oder Freund waren, sieht man einen hoch interessanten Film.

Dessen Stärken liegen in tief greifenden Dialogen und damit einhergehenden Erkenntnissen. Die vielleicht schönste Feststellung: Die größten Gebilde menschlichen Geistes, intelligenten und abstrakten Denkens sowie einer vernunftstragenden Reife verschwinden auf einen Schlag hinter einem Schleier, wenn bloß und zugleich so viel wie ein Lächeln, eine Bewegung oder Regung, ein Anblick, ein Wort oder eine Geste auf einen zutreffen, die genau von dem Wesen kommen, das erklärbar und unerklärbar die Emotionen namens Begehren bis Liebe hervorrufen kann. Ab diesem Moment muss man das Leben und die Menschen neu bewerten.

Kurz zu den Schauspielern: Ben Cross: stark! Armand Assante: gut! Katheryn Winnick: ist sie noch ein Geheimtipp? Wenn ja, warum? Wenn nein, einleuchtend, denn: außergewöhnlich!

WERTUNG

Schmeißt das Buch und alle Kenntnisse über die großen Herren vergangener Zeit weg und schaut einen guten Film. Danach kann man all das andere ja wieder hervorholen. Der Film bringt es auf vier Sterne. Wenn er aber bei einem was hervorholt, was man ebenfalls versteckt oder auch nur verlegt hatte, dann sind es fünf.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2015
Lou Andreas Salome war eine der ersten selbstständig u frei leben wollenden Frauen u in diesem Film darf sie nur einen klugen Satz sagen. Es geht mal wieder um die großen Männer. Ich fand den Film etwas schrill u unsensibel im ersten Teil. Dann doch ganz gut.
Was sollte denn die englische Inschrift auf Wiener Gräbern? Oh my dear.
Das Buch fand ich auch nicht so gut. Nietzsche der Geistriese war sicher nicht therapierbar. Finde Herrn Yalom da etwas vermessen...
Fazit Wenn der Film bei seinen ZuschauerInnen
Interesse an der Psychoanalyse geweckt hat ear er nicht verkehrt
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2015
Ich kenne das Buch von Irvin D. Yalom nicht, so daß ich keine Paralle herstellen kann, der Film verdient aber das Prädikat "ausgezeichnet" und fünf Sterne, da er vier große Persönlichkeiten der Wissenschafts- und Geistesgeschichte lebendig werden läßt, nämlich Nietzsche, Breuer, Freud und Lou Salome. Wenn man den Film aufmerksam betrachtet, steht eigentlich nicht Nietzsche, sondern Breuer im Mittelpunkt dieses Filmes und die rührenden Tränen von Nietzsche am Ende sind eigentlich nur eine Randerscheinung. Aber Nietzsche in dieser Art und Weise lebendig werden zu lassen ist schon eine außergewöhnliche dramaturgische und schauspielerische Leistung. Eine Meisterleistung besonders psychoanalytischer Charakterzeichnung und fast ein Muß für Psychologen und Psychiater.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2010
mit großer skepsis und im grunde ohne erwartung habe ich durch zufall diesen film entdeckt.
aus neugierde den "bestellung absenden"-button geklickt.
einige tage später ein wenig gelangweilt die DVD eingelegt und geschaut, was passiert...

schon nach wenigen minuten war ich gefesselt, wie einst vom geschriebenen werk.
ich hätte niemals gedacht, dass ein film so sehr an ein buch heranreichen kann.
ich würde sogar so weit gehen, zu sagen - er ist annähernd gleichwertig.

alle mir verfügbaren daumen hoch!
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2013
Ich war neugierig auf die Verfilmung dieses meiner Ansicht nach besten Romans von Irvin Yalom, aber auch ein wenig skeptisch. Schon während der ersten 10 Minuten häuften sich die Klischees (Donauwalzer, Fiaker, das übliche "typisch Wienerische"). Der Film kann nicht annähernd die Atmosphäre des Buches widergeben, ist platt, und zwingt einen dauernd zu denken: wie bitte? so? nein, bitte nicht so!
Leute, lest den Roman! Der Film ist verlorene Zeit.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2013
Gut gemachter Film mit solider Besetzung, kurzweiliger Geschichte und ästhetischem Stil. Obwohl abweichend von den tatsächlichen Begebenheiten ein sehr angenehmes Erlebnis und auch für den Fan der Nietzsche'en Philosophie empfehlenswert - obwohl über seine Phlilosopie weniger erzählt wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €