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TOP 1000 REZENSENTam 22. Juli 2010
Die zwölfjährige Sarah (Skye Bennett) ist Autistin und die Ärzte des Krankenhaus sind ziemlich ratlos, weil sie ihr bisher nicht wirklich helfen konnten. Immerhin bekommt sie seit kurzem ein neues Medikament, dass gerade erst neu entwickelt wurde.
Ihr Vater Ben (Noah Huntley) ist anwesend, als bei der kleinen Patientin eine Magnetresonanztomographie gemacht wird. Doch es kommt zu einer unerwarteten, technischen Panne beim Gerät, das Kind schreit vor Angst und Schmerz. Für Ben Grund genug, seine Tochter aus dem Krankenhaus zu schaffen und die Behandlung in vertrauenswürdigere Hände aubzugeben.
Krankenschwester Emily (Dominique McElligot) rät ihm ab, während sie gemeinsam mit der kleinen Sarah im Rollstuhl durch die klinisch steril, ultraweissen Flure und Korridore des Krankenhauses zum Fahrstuhl gehen. Dort befinden sich Geschäftsmann Jon (William Hope), Wachmann Rick (Leon Herbert) und der alte, komische Tobias (Ronald Pickup), wohl ein Patient der Marke "inzwischen zum Krankenhausinventar gehörend".
Während der Aufzug langsam Fahrt nach unten aufnimmt, kommt es wieder zu einem technischen Defekt, die sechs Fahrgäste sind sekundenlang ohne Strom im Dunkeln, doch das ist erst der Anfang des Horrors.
Als sich der Fahrstuhl öffnet, ist das vorher recht betriebsame Leben des Krankenhauses völlig erloschen, niemand ist auf den Fluren zu finden, die sich inzwischen von Hell in Dunkel verändert haben....
"Dark Floors" ist ein Film des Finnen Pete Riski, der sogenannte Hausregisseur der Gruppe Lordi, er hat die meisten ihrer Musikvideos realisiert. Lordi, der Chef der Band, hatte schon lange vor seinem Durchbruch die Idee zu einem Horrorfilm.
Und 2008 wurde dies endlich realisiert, er wurde gar der bis dato teuerste finnische Spielfilm aller Zeiten.
Vielleicht wäre der Film etwas gruseliger, wenn er vor dem Sieg des Eurovision Song Contest 2006 gemacht worden wäre. Denn obwohl von einigen konservativen und christlichen Gruppen angefeindet, die in den ganzkörperkostümierten Monstern den Untergang des Abendlandes und vor allem Botschafter des Satanismus sahen, waren die finnischen Aliens nun nicht wirklich gruselig-böse, sondern eher knuffig.
Dies ist vielleicht das große Manko des Films. Obwohl die Szenen, in den die fünf Monster (Lordi, Kita, Amen, Ox und Awa) einzeln auftauchen, ziemlich gut in die Inszenierung eingearbeitet wurden.
Es wirkt nie lächerlich, aber das große Mysterium, dass der Film erzeugen will, erreicht er natürlich nicht.
Gut gelungen ist auf jeden Fall die visuelle Umsetzung, die Korridore des Krankenhauses werden, je weiter unten die Stockwerke sind, immer versiffter, verschmtzter und verfallener. Alles wirkt morbide, todesähnlich. Die Protagonisten sind eingeschlossen, sind mit unerklärlichen Phämomenen konfrontiert, ja sogar Zeitschleifen und Parallelwelten sind mögliche Optionen.
Insgesamt ein ganz netter, aber trotz düsterer Optik, harmloser Realitätsvexierspielgrusler. Wirkt wie das "Silent Hill" des Grand Prix Eurovision.
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am 18. März 2013
2006 gewannen Lordi den Eurovision Song Contest und, unter anderem mit mir, einen neuen Fan. Damals war ich 11 Jahre alt. Inzwischen bin ich 18 und höre Lordi nur noch selten. Ich finde sie jedoch trotzdem nicht schlecht, es ist alles nichts besonderes aber auch nichts schlechtes. Ich finde man kann die Songs im Gegensatz zu anderer (hier unerwähnt gebliebener ;)) Musik gut hören.
Aufbauend auf der Tatsache, dass ich kein "Die-Hard"-Lordi-Fan mehr bin und sie trotzdem nicht "zum-wegrennen" finde, denke ich, kann ich eine relativ unvoreingenommene Rezension zum Film selbst schreiben. Ich habe auch manchmal den Eindruck, teilweise bauen sich die Rezension auf dem Gefühl "Ach, das ist ja sowieso nur eine Rockband" auf. (Damit will ich niemandem etwas vorwerfen) Mein Tipp an jeden, der den Film sehen möchte: Geht unvoreingenommen an den Film ran.

Hier sind zunächst keine Spoiler vorhanden:

"Dark Floors" ist meiner Meinung nach ein guter Film, kein sehr guter, dennoch ein guter. Ich war beim schauen weder gelangweilt, noch hatte ich das Gefühl, es ist eine schlechte Produktion, nur um mal die Kostüme der Bandmitglieder zu zeigen. Diese tauchen nämlich unerwarteter Weise gar nicht so oft auf. Der Film erfindet nichts neu und ich meine, dies ist auch nicht die Intension des Regisseurs, aber die bekannten Horrorelemente werden, meiner Ansicht nach, gut in Szene gebracht. Die Schauspieler sind okay, darüber kann man sich nicht beschweren. Sie sind zwar keine hochklassigen Schauspieler, meines Erachtens trotzdem gut. Die Produktion ist ordentlich, der Sound übertönt weder die Gespräche noch ist er zu leise. Die Bildqualität ist ebenfalls in Ordnung. Auf dieser Ebene gibt es also, meiner Meinung nach, kaum etwas zu kritisieren.
Bens (Noah Huntley) Tochter Sarah (Skye Bennet) ist autistisch veranlagt und befindet sich im Krankenhaus, zusammen mit ihrem Vater. Im Krankenhaus stehen die Angestellten, darunter die Krankenschwester Emily (Dominique McElligott), ratlos der Krankheit gegenüber. Nach einem technischen Ausfall einer Maschine beschließt Ben seine Tochter aus dem Krankenhaus zu schaffen und sie in, seiner Ansicht nach, bessere Hände zu legen. Emily versucht Ben umzustimmen, da an Sarah, von ihm unbewusst, ein neues Medikament getestet wird, bei welchem eine abrupte Absetzung schlimmere Schäden hervorrufen kann. Zusammen mit dem Sicherheitsangestellten Rick (Leon Herbert), dem hochnäsigen Geschäftsmann Jon (William Hope) und dem alten, sich eigenartig verhaltendem Tobias (Ronald Pickup) steigen Ben, Sarah und Emily in einen Aufzug, der wegen eines erneuten technischen Defekts, stecken bleibt, ein. Für eine kurze Zeit bleibt es dunkel, doch als das Licht wieder angeht und sich die Aufzugtüren wieder öffnen, steht das Krankenhaus komplett leer und die Insassen versuchen aus dem Krankenhaus herauszufinden.
Soweit, so gut, doch wo der Film nicht ganz so gut abschneidet ist die Logik, beziehungsweise der Zusammenhang dieser Story.

Ab hier kommen Spoiler vor:

Folgendes ist mir nach dem Schauen des Filmes aufgefallen:

Soweit ich es verstanden habe, weiß Sarah immer im Vorraus, was passieren wird. Sie hat ihren Zeichenblock auf ihrem Schoß im Rollstuhl und zeichnet auf diesen äußerst düstere Bilder, welche die folgenden Geschehnisse zeigen. So zeichnete sie beispielsweise die Krallen eines Monsters, welches kurze Zeit darauf auftauchte. Außerdem hält sie sich schon vor dem Auftauchen eines schreienden Geistes die Ohren zu. Hier wird nur leider eine, wenigstens ansatzweise vorhandene, Erklärung außen vor gelassen.

Desweiteren scheint Tobias tot zu sein. Emily erwähnt, dass er im Aufzug keinen Puls mehr hatte und dennoch lebt. Später im Film sagt sie außerdem, es sei so, als wäre er schon 10 Jahre tot. Warum er trotzdem lebt wird nicht wirklich erklärt. Er scheint auch zu wissen, dass Sarah die Geschehnisse vorhersieht. Er blickt, kurz nachdem sie aus dem Fahrstuhl kamen, auf Sarahs Zeichenblock und wiederholt die Frage "Seht ihr es nicht?". Auch hier fehlt eine Erklärung.

Weiterhin wird in der Story die Tatsache eingebunden, dass eine Art parallele Welt existiert. Indirekt begegnen sich die Charaktere immer wieder selbst, so hört sich Emily zum Beispiel selbst durch ein Funkgerät Hilferufe sagen, welche sie vorher im Film durch ein anderes Funkgerät aussprach. Außerdem standen die Charaktere einmal an einem Geländer im Treppenhaus und hören einen Schuss, bei welchem sich später herausstellt, das Ben diesen, aus Angst vor den Geräuschen im Treppenhaus abgeschossen hat. Dieser Aspekt des Filmes ist unglaublich interessant, er wird aber weder weiter aufgegriffen, noch näher erklärt.

Im Film bleiben alle Uhren auf 18:55 stehen. Als die Protagonisten einmal aus dem Fenster schauen, sehen sie Regentropfen in der Luft stehen bleiben. Die Zeit ist also komplett stehen geblieben. Später im Film laufen die Uhren plötzlich wieder und die Leichen, die auf dem Boden liegen fangen an zu leben. Und an diesem Punkt dachte ich mir "Was ist denn jetzt lost?". Warum laufen die Uhren plötzlich wieder? Das verstehe ich absolut nicht. Vor allem sieht man danach nochmal eine Uhr, die plötzlich wieder auf 18:55 steht. Sehr schade, dass dies nicht erklärt wird. Oder stehe ich hier einfach auf dem Schlauch?`

Es gibt eine Szene im Film, in der Ben durch eine Tür geht und dort urplötzlich Menschen sieht. Krankenhausangestellte, Patienten, und so weiter. Doch diese sehen Ben nicht. Er kann auch niemanden berühren. Er ist quasi wie ein Geist. Später in der Szene steht er vor einem Zimmer (203 war es glaube ich) und sagt Emily durch das Funkgerät, er stände vor Zimmer 203. Sie sagt, sie geht auch dort hin. Als Emily jedoch vor dem besagtem Zimmer steht sieht sie niemanden. Sie fragt wo er ist und er antwortet, er sei immer noch vor dem Zimmer. Die Beiden befinden sich nun also in den vorher erwähnten parallelen Welten. Aber ich frage mich halt, wie ist Ben da hingekommen und wieso? Als er durch die nächste Tür geht, befindet er sich wieder in der anderen Welt, wo alles leer steht.

Dies waren die größten Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind und tragen zu einem eher unverständlichem Ende bei. Es gibt keine wirkliche Auflösung, und man hat das Gefühl, den Film nur halb verstanden zu haben. Jedenfalls ging es mir so.

Trotz der genannten Punkte mag ich den Film. Die Atmosphäre ist gut und ich empfinde den Film als spannend. Sonderlich angsteinflößend ist er tatsächlich nicht unbedingt, aber trotzdem stimmig. Es gibt außerdem einige recht brutale Szenen, wo beispielsweise jemandem ein Herz herausgerissen wird und dies in Großaufnahme gezeigt wird. Jedoch auch das hält sich in Grenzen. Im gesamten bekommt man ein solides Gesamtes geliefert, das ich mir auf jedem Fall ein zweites Mal angucken werde.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung. Ich finde den Film jedenfalls besser, als in den Rezensionen anzunehmen ist. Und es gibt weitaus schlechtere Filme.

Vielen Dank fürs Lesen!
RP
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am 25. Dezember 2009
Oje, der erste Versuch einen finnischen Horrorfilm zu drehen ging total in die Hose. "Dark Floors" versucht originell zu sein, ist aber leider nur langweilig und nichtssagend. Kurz zum Inhalt: Ein Vater bringt seine gehbehinderte Tochter in eine Klinik, wo sie ein MR machen wollen, doch aus unerfindlichen Gründen gerät das Kind in Panik, das Gerät versagt, sie wird herausgezogen und verlangt danach obsessiv nach ihrem roten Buntstift. Der Vater entschließt sich mit ihr die Klinik zu verlassen und steigt, begleitet von einer Schwester, einem Sicherheitsmann und zwei weiteren Männern in den Aufzug, der steckenbleibt und sie kurz darauf im menschenleeren 6. Stockwerk entlässt. Sie steigen aus gehen durch die Gänge, die Ganguhr zeigt 5 Minuten vor 7. Sie gehen weiter und einige Minuten später zeigt die Uhr immer noch die gleiche Zeit an. Sie schalten einen Fernseher ein und ein Sprecher wiederholt immerzu den gleichen Satz. Sie schalten ein Radio ein und die Sprecherin wiederholt immer nur den gleichen Satz. Sie schalten 2 Monitore ein und die eingeblendete Zeit zeigt 18:55:12 Uhr an. Einer der Männer meint: Meine Uhr ist stehengeblieben! Man zeigt eine Außenansicht des Gebäudes mit in der Luft schwebenden Regentropfen und einem am Himmel stehenden Blitz und nun haben es sogar jene Zuseher, die gleich nach ihrem Grundschulabschluss zu Wahl gehen durften kapiert: Die Zeit steht still, wow, wie originell! Nun werden die Protagonisten von Monstern (den Lordi Bandmitgliedern) angegriffen, werden verletzt oder getötet, finden massenweise Leichen und letztendlich kehren wir wieder in den MR-Raum zurück, wo das Mädchen wieder in Panik aus dem Gerät gezogen wird und nun nach ihrem BLAUEN Buntstift verlangt; Fade to white und Abspann!
Soweit die überaus einfallsreiche und extrem originelle Storyline, die auch optisch gigantisch umgesetzt wurde, in teils so dunklen Bildern, dass so gut wie nichts erkannt werden kann. Ein Volltreffer auf der ganzen Linie.
Fazit: Wer Einschlafprobleme hat oder sich mal für 80 Minuten gähnender Langeweile aussetzen will, kann hier gerne zugreifen!
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am 26. September 2009
Ich habe mir den Film gekauft, da ich Lordi als Band eigentlich ganz gerne mag. Ich kann ich den Film jedoch nicht weiterempfehlen. Scheinbar hat sich der Regisseur ausschliesslich auf die Wirkung der sehr gut gemachten Masken von Lordi verlassen, ansonsten hat der Film nämlich nicht wirklich viel zu bieten. Leider funktioniert das nicht, der Film ist einfach kein bisschen unheimlich. Insbesondere wenn man Lordi schon kennt reicht es eben nicht, sie einfach nur nacheinander auftauchen und "Aarrgh" machen zu lassen. Auf eine halbwegs logische oder wenigstens interessante Handlung wurde verzichtet. Am Ende des Films weiß man weder, was passiert ist, noch was die Bandmitglieder eigentlich darstellen sollen, oder was es mit dem Mädchen auf sich hat.
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am 4. Juli 2009
"Dark Floors" ist ein finnischer Horrorfilm mit der Hard-Rock-Band "Lordi". Als Musikvideo würde das Ganze vielleicht durchgehen, als Horrorfilm ist das hier Gezeigte aber nur selten überzeugend. Beim harmlosen "Dark Floors" können einzig und allein die düstere Atmosphäre und der dreckige Look im verlassenen und meist dunklen Krankenhaus punkten. Die Schock- und Gruselmomente versagen auf ganzer Linie und die Spannung hält sich hier doch sehr in Grenzen. Auch die Auftritte der Dämonen, die von den Bandmitgliedern selbst gespielt werden, dürften dem geneigten Horrorfan wohl kaum Angst und Schrecken einflößen.
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am 16. Februar 2013
Ich bin seit einigen Jahren ein großer Lordi-Fan und so habe ich mich sehr auf den Film gefreut.
Nach einigen Tagen kam er dann, doch als ich ihn das erste Mal sah, fand ich ihn nur mittelmäßig. Die Story ist recht simpel. Ein Vater möchte seine autistische Tochter Sarah aus einem Krankenhaus entführen, da der Ganzkörpertomograph (Ich bin mir jetzt nicht komplett sicher, wie das Gerät heißt) einen Kurzschluss bekommt. Mit ein paar Leuten bleiben sie dann im Aufzug stecken und werden - als sie wieder herauskommen - mit einer menschenleeren Klinik konfrontiert, welche dafür aber voll mit Monstern ist. Das ist also knapp zusammengefasst die Story. Auch mit dem Ende des Films konnte ich erstmal nichts anfangen.

Aber (und jetzt kommt der Spoiler)

einige Tage später kam ich dann doch auf die Lösung. Es wurde gesagt, dass Sarahs Gedanken sich im Kreis drehen. Der Film endet fast so, wie er angefangen hat, nur das Sarah einen blauen statt einen roten Buntstift verlangt. Außerdem weigert sie sich, in den Fahrstuhl zu steigen. Sarah muss also dank ihrer Krankheit den gleichen Traum immer wieder erleben. Die Theorie kann zwar falsch sein, aber sie würde einiges erklären. Man könnte natürlich auch sagen, Sarah muss die gleiche Vision oder das gleiche Geschehnis immer wieder erleben.

(Spoiler-Ende)

Aber was macht diesen Film so besonders? Als ich ihn zum zweiten Mal sah, konnte ich die Story erstmal viel besser nachvollziehen, aber ebenso gut konnte ich auf die Details eingehen. Dass die Flure von oben bis unten immer dreckiger werden, dürfte wohl jedem aufgefallen sein, dieser Teil jedoch macht schon einiges aus. Außerdem kommen doch schon einige Schockmomente hinzu. Ein kleiner Makel ist jedoch, dass die Dialoge wirklich nicht sehr geistreich sind, sie sind an vielen Stellen etwas knapp ausgefallen. Da ich den Rest und vor allem Lordi ziemlich gut fand, bekommt der Film auf jeden Fall fünf Sterne. Für echte Lordi-Fans und Leute, die sich die Handlung selbst erschließen können (es denkt wahrscheinlich nicht jeder das gleiche wie ich), ist das echt ein guter Film. Allen Hardcore-Splatterfans würde ich dringend davon abraten.
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am 10. September 2010
Also ich fasse mal kurz zusammen was mich an diesem Film gestört hat, und warum ich ihn nicht weiterempfehlen kann. Ausser vielleicht man unterlegt den ganzen Film mit Musik von Lordi, dann geht er vielleicht als das teuerste und längste Musikvideo in die Geschichte ein ;)

- Einige Dialoge fangen schon nach spätestens 5 Minuten an sich ständig zu wiederholen, also sprich, an zu nerven! Zuerst sagt man sich vielleicht: ok, ist eine Autistin, aber ich habe schon Filme gesehen da wurden autistische Kinder weitaus weniger nervig dargestellt. Und wie oft muss man seiner Tochter eigentlich sagen "Es wird alles gut"? Ich habe das subjektive Gefühl es 100 mal gehört zu haben. Noch ein Beispiel: Die sechs Akteure gehen einen Gang entlang, es ist plötzlich ein Geräusch zu hören. Einer schaut die Anderen an: "Was war das?" Genau dieses Szenario wiederholt sich mehrfach den ganzen Film über! Allerdings werden es immer weniger Leute.

- Eine spannende Geschichte, fast schon eine Grundvoraussetzung für einen Film der einen fesseln soll, ist quasi nicht vorhanden! Wo gibt's denn sowas? Also wenn man den Vorspann und den Abspann gelesen hat, ist man schlauer als nach 82 Minuten Film!! Die ganze herumirrerei in den Krankenhausgängen ist schon überhaupt nicht aufschlussreich, darum habe ich gehofft das Ende hält vielleicht noch eine Überraschung oder Aufklärung bereit, z.B. à la Reeker, den ich an dieser Stelle mal empfehle, weil er eine sehr ähnliche aber durchdachtere Story mit vernünftigem Ende bietet. Aber nein, das Ende taugt ja dermaßen wenig... ich weiß gar nicht wie man das beschreiben soll.
Übrigends wurde wohl ein bisschen viel beim Videospiel "Alone in the Dark 5" abgeschaut, was Mr. Lordis Auftritt angeht. Das zeugt nicht gerade von Kreativität!

- Jetzt zum Bild. Es ist doch nur zu ärgerlich, das die Maskenbildner und Akteure wieder und wieder etliche Stunden in der Maske rumsitzen und basteln was das Zeug hält, um die Lordi-Monster "herzustellen"! Warum? Weil das verschwendete Zeit war, da man sie in diesem Film einfach kaum erkennen kann. Und das liegt 100%ig nicht an meinen Video- oder Bildschirmeinstellungen, soviel ist sicher. In den dunklen Szenen hat man Mühe überhaupt etwas zu erkennen. Das ist einfach nur mies, was ist ein Horrorfilm mit Monstern die man kaum bis gar nicht sieht? Und das, obwohl doch hier ganz offensichtlich das Hauptaugenmerk des Films liegt!! Da schaue ich mir lieber alle meine 8 Musikvideos von Lordi hintereinander an, da habe ich mehr von. Zwei davon sind übrigends als Extra enthalten.
Wenn man mal was sieht, also in den helleren Momenten, sieht die Kulisse gar nicht schlecht aus. Ich würde sogar sagen das verfallene Krankenhaus hätte Potential einen richtig guten Schauplatz für einen richtig guten Horrorfilm abzugeben. Das hat jemand verspielt würde ich sagen. Ausser der Dunkelheit fällt auch von Beginn an ein etwas grobkörniger Filter auf der über das Bild gelegt wurde. Gewöhnungsbedürftig.

- Ton... ja, ist welcher drauf. Sogar in deutsch. Aber wen interessiert bei diesem Film wie gut oder schlecht der ist? Juhu, nervige, sinnlose Dialoge in Dolby Digital 5.1! Ich wäre auch mit Mono zufrieden, dann würde wenigstens nur aus einer Box Schwachsinn ertönen, nicht gleich aus 6. Gut, zur Not kann man ja noch auf Stereo umschalten. Ich hätte einen Verbesserungsvorschlag: Komplett abschaltbaren Film-Ton und dafür zuschaltbare Musikspur (wie oben schon erwähnt).

So, habe ich den Film jetzt zu sehr zerrissen? Ich denke nicht. Das ist mein Eindruck, ich hoffe ich helfe einigen Leuten Geld zu Sparen. Ich habe den Film (nicht hier) für 9,99 bekommen... hätte ich bloß noch 5 draufgelegt und mir lieber die CD gekauft, die ich zugunsten von diesem Machwerk wieder ins Regal gestellt habe!
Ach ja, warum gebe ich jetzt eigentlich zwei Sterne? Na ja, wie schon erwähnt ist das zerfallene Krankenhaus durchaus gelungen, und versprüht eine düstere Atmosphäre... nur leider manchmal im wahrsten Sinne des Wortes.
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am 8. Juli 2009
Ich erwarte bei weiten kein Meisterstück eines Shockers bzw. eines Horror-Streifens, genau so wenig wie eine Schauspielerische Glanzleistung oder eine knitterfreie Story, wenn ich mir Abends, zusammen mit meiner Freundinn, ein bisschen Horror gönnen möchte. Nicht zu Letzt, auch wegen der Anmerkung "Finnische Produktion", sind die Erwartungen sehr gering gehalten worden.
Allerdings, dass nicht einmal die Grundvorraussetzungen erfüllt werden und ich nach Betrachten des Films, erst einmal eine halbe Stunde über den Film diskutieren muss, um diesem auch nur halbwegs Verständniss entgegen zu bringen, hat mich schwer enttäuscht!

[Vor dem Film war die Spannung, während des Films das Lachen, nach dem Film die Diskussion]

- Magere schauspielerrische Leistung
- Story hat wenig Knackpunkte (Sie wirkt wie ein schlechtes "5er" Refferat, das von oben nach unten runter geleiert wird)
- Wer auf Kostüme von "Lordi" steht...und sie nicht zum Lachen findet ist klar im Vorteil ;)
- Schlechte Inszenierung der eig. Idee (Mir kam es so vor, als ob die Macher nach den ersten 10 Filmminuten schon aufgegeben haben)
- Kein einziger "wirklicher" Shockeffekt ... In der letzten Szene als der Frontsänger von "Lordi" beweissen musste, wie mächtig er ist (ihr hört wie begeistert ich von den Film bin ;)und als Hintegrundmusik auch noch "Lordi" lief, wünschte ich mir nur noch ein Mikrophon in seiner Hand und dass der ganze Film doch bitte nur als Musik-Video verkauft werden würde!!!

Was ich noch anmerken möchte ist:
Man wird in diesem Film so was von schnell von der einen Szene in die Nächste gerissen, dass am Schluss nur noch Fragen wie z.B. Warum? offen bleiben. Als Beispiel:
Als ich die ersten 10 Minuten des Films gesehen habe und schon einen Funken an Hoffnung für eine solide Story hatte wurde diese binnen 5 Minuten zunichte gemacht. Mal rechnen :-) also, nach der ersten 1/4 Stunde befindet man sich im eigendlichen Hauptgeschehen ohne zu wissen warum bzw. ohne Vorgeschichte warum diese "Dark Floors" überhaupt existieren und es folgt auch keine Erklährung im Nachhinein!

Verbessert mich wenn ich falsch Liege... Sollte ich falsch liegen ist es dennoch nur ein Armuts-Zeugniss dessen, wie sehr mich dieser Film in seinen Bann gezogen hat...

PS: 5 Sterne Bewertungen sind hier eindeutig in die Kategorie "Hype" einzuordnen...meaning...man muss ja seine Lieblingsband auch unterstützen!

MFG

NayNay
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am 7. Dezember 2009
Als Lordi-Fan der ersten Stunde, oder besser gesagt seit dem ersten Album, hab ich zwar keinen erstklassigen Horrorstreifen erwartet, aber zumindest einen durchschnittlichen bis annehmbaren Film. Leider wurde dies so gar nicht erfüllt. Der Film ist zwar auf keinen Fall als schlecht, dafür allerdings als sehr schwach zu bezeichnen.
Positiv hervorzuheben sind die Location und die streckenweise düstere und unheimliche Atmosphäre zu Beginn des Films, welche jedoch nach einiger Zeit recht eintönig und langweilig werden, da es hier keine Steigerung zu verbuchen gibt. Die Effekte und die Masken (natürlich) sind ebenfalls sehr gelungen, auch wenn das Bild dabei meistens in einem sehr duklen Ton gehalten ist.
Negativ hingegen und das fällt leider sehr ins Gewicht, sind die schlechten Leistungen der Schauspieler. Die lieblose deutsche Synchronisation trägt ihr übriges dazu bei. Zu keinem Zeitpunkt fiebert man mit den Charakteren mit oder entwickelt in irgendeiner Weise eine Beziehung zu ihnen. Auch die Story und die Handlungen der Charaktere sind, selbst für einen Horrorfilm, in keinster Weise originell oder sinnvoll. Das Ganze wirkt undurchdacht und mal ebend schnell gefilmt, um den Lordi-Hype weiter anzuheizen. Abgerundet wird der eher schlechte Eindruck von dem erklärungsbedürftigem Ende (es wird einfach nicht erläutert, warum all jenes geschehen ist) und dem zusammenhangslosen Einsatz der Lordi-Figuren. Die Stimmung sinkt eigentlich nach dem ersten Auftritt eines der Lordi-Monster.

Fazit:
Man kann ihn sich ansehen, egal ob Lordi-Fan oder nicht, sollte jedoch rein gar nichts erwarten.
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am 16. Juli 2009
Unter dem Motto "The Fear is here" wurde mit "Dark Floors" ein Horrorfilm inszeniert, der sich mit einer gekonnt düsteren Atmosphäre und einer super Optik dem Zuschauer präsentiert. Gespickt mit annehmbaren Schock- und Gruselmomenten schafft es der recht kurz gehaltene Film (82 Minuten), permanent Spannung aufzubauen. Einzig und allein die Handlung lässt zu wünschen übrig. Während sie zu Beginn des Films noch interessant und nachvollziehbar erscheint, flacht sie im Verlaufe des Geschehens merklich ab. Gut gewählt hingegen ist die Kulisse des Films. Ein ganz normales Krankenhaus, das bereits aufgrund seiner ursprünglichen Bestimmung bei den meisten Zuschauern unangenehme Gefühle auslöst, bietet natürlich gerade deswegen eine ausgezeichnete Grundlage für einen Horrorfilm. Abgerundet wird das Ganze durch eine sehr gute Bild- und Tonqualität und natürlich, wie sollte es auch anders sein, durch eine perfekt passende, musikalische Untermalung der finnischen Rocker von Lordi.

Insgesamt kommt "Dark Floors" unterhaltsam und kurzweilig daher und überzeugt mit seiner Mischung aus Fantasy, Horror und Action, leider aber nur bedingt mit seiner Hintergrundgeschichte. Für alle Fans der finnischen Hardrock-Band Lordi ist diese DVD ein Muss. Für alle anderen eher ein Lückenfüller, wenn der Videomarkt gerade nichts anderes zu bieten hat.

Als Extras sind auf der DVD neben dem Film noch zwei Lordi-Musikvideos, eine längere Pressekonferenz mit Band und Hauptdarstellern sowie ein Making-of, eine Bildergalerie und die Trailer zum Film enthalten.
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