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85 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Doku....Brandaktuell
Inhalt
LET'S MAKE MONEY blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die meisten von...
Veröffentlicht am 3. Juli 2009 von Ein Kunde

versus
3.0 von 5 Sternen Nach der Krise 2008 nichts wirklich Neues
Wer sich noch wenig mit der Erwirtschaftung von Kapital und dem Kreislauf von Kapital beschäftigt hat, dem ist diese Dokumentation sicherlich hilfreich. Nach der Krise 2008 ist sie allerdings weder ein Schocker, noch besonders aufklärend. Ich hatte mir sehr viel mehr erwartet.
Vor 5 Monaten von Notations veröffentlicht


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85 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Doku....Brandaktuell, 3. Juli 2009
Von 
Ein Kunde - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Inhalt
LET'S MAKE MONEY blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!"

Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen.....

Bildbewertung:
Mit "Let's make MONEY" bringt "DELPHI-Film" unter "EuroVideo" einen Dokumentationsfilm mit einem Thema in die DVD-Veröffentlichung, dass wohl aktueller nicht sein kann.

Ein jeder bekommt die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren. Beinahe täglich hört man neue Negativschlagzeilen. Mit immer neuen "Rettungspaketen" versuchen Regierungen die ins Rollen gebrachte Lawine des Scheitern des Neoliberalismus, mit seiner eigentlichen guten Idee, einer politischen und wirtschaftlichen Freiheit um einen gesunden Wettbewerb zu fördern und das Entstehen von privaten Machtpositionen zu verhindern, doch noch zu stoppen. Dabei schreien jetzt die am lautesten nach Hilfe vom Staat, welche die Krise selbst ausgelöst haben. Jene Unternehmen und Konzerne, die in ihren "fetten" Jahren mit deftigen Gewinnen in Steueroasen flüchteten und nun in der Krise vom Staat, also von jeden einzelnen von uns, finanzielle Mittel einfordern, um die sie uns, die Allgemeinheit, in ihren guten Zeiten betrogen haben. Aber auch die Politik und die eigentlich die Interessen seiner Bürger vertretenden Politiker haben versagt. In ihren hoch bezahlten Aufsichts- und Regulierungsposten trieben viele von ihnen den Ausverkauf des öffentlichen Eigentums noch mit voran, waren spekulativ in Börsen und Finanzmärkten unterwegs und verloren dort viel von dem Geld, welches eigentlich uns allen gehört.

Erwin Wagenhofer begibt sich mit seiner Dokumentation auf die Spur unseres Geldes. Es ist ein faszinierender und doch so einfacher Denkanstoß, der ihn zu diesem Film trieb. Es war das vollmundige Werbeversprechen einer großen Bank "Lassen Sie ihr Geld arbeiten". Dabei ist diese Aussage in sich selbst vollkommen widersprüchlich und einfach nicht wahr, wie auch Erwin Wagenhofer erkannte. Denn "Geld kann nicht arbeiten - arbeiten können nur Menschen, Tiere oder auch Maschinen. So steht hinter jedem Gewinn die Ausbeutung eines anderen, immer noch schwächeren Teils der Kette.

So zeigt der Film in beeindruckenden und bewegenden Bildern einen Blick hinter die Scheinwelt und die Kulissen der Banken und Investmanager und anderer Finanzjongleure im weltweiten Finanzsystem. In Gesprächen mit Finanziers, Investoren, Journalisten, Beamten, Politikern, aber auch einfachen Arbeitern und Menschen, versucht Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer uns verständlich zu machen, wie das System mit und um das Geld funktioniert und zusammenhängt. Dabei hält er sich selber zurück, wirkt nur als Führer durch die Dokumentation und überlässt es dem Zuschauer sich seine Meinung und Sicht der Dinge in einem eigenen Urteil zu bilden.

Die DVD im Keep Case, steckt in einem optisch mit Prägedruck auf Hochglanz gestalteten Hart-Papierschuber, nebst beiliegendem kleinen Booklet.

Neben der eigentlichen Dokumentation mit der Gesamtlaufzeit von ca. 107 Minuten im Bildformat 16:9 (1,85:1) anamorph, finden sich noch einige Extras auf der DVD bzw. als Downloadmöglichkeit über den DVD-ROM-Teil. Neben zwei kurzen Interviews mit dem Filmemacher und einem Kinotrailer und Kinoteaser, findet sich noch ein ca. 26 Minuten dauerndes Making off unter den Extras. Zum weiteren Angebot bei den Extras zählt eine Trailershow zu weiteren Veröffentlichungen sowie für den Ausdruck am Drucker vorbereitetes Material für den Schulunterricht.

Dabei sind über das animierte und mit Soundeffekten übersichtlich gestaltete DVD-Menü alle angebotenen Möglichkeiten von dieser DVD einfach abzurufen. Ein Kapitelmenü ermöglicht den Start der Wiedergabe ab den zwölf gesetzten Themenschwerpunkten innerhalb der Dokumentation.

Tonbewertung:
Ein stets sehr gut verständlicher Ton im für eine Dokumentation beachtlichen Format Dolby Digital 5.1 kommt von der DVD zu Gehör. Er ist ohne Auffälligkeiten in sich. Bei den nicht deutschsprachigen Interviewpartnern während der Dokumentation, werden deutsche Untertitel eingeblendet. Wahlweise kann zur Dokumentation ein Audiokommentar, gesprochen vom Regisseur Erwin Wagenhöfer und Peter von Becker zugeschaltet werden.

Gesamturteil:
Mit der Dokumentation "Let's Make Money" ist Erwin Wagenhöfer ein geradezu beängstigender Dokumentarfilm und wichtiger Beitrag zur aktuellen Wirtschaftskrise gelungen. Der Film spricht eine klare Sprache und ist trotz seiner teilweise etwas überspitzten Kritik genau passend und damit dem Zuschauer ein aufrüttelnder und Denkanstösse gebender Impuls.

Autor: Torsten
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sendung mit der Maus, 13. Januar 2010
Von 
Axel Krämer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Was passiert mit dem Geld, das wir bei der Bank anlegen? Diese Frage steht am Anfang dieses globalisierungskritischen Dokufilms. Optisch fängt er an wie eine "Sendung mit der Maus". Auch sonst geht der Regisseur so unbefangen ans Werk wie in der Kindersendung. So verzichtet er auf jeden Kommentar aus dem Off und lässt stattdessen die unterschiedlichsten Akteure des Weltmarktes zu Wort kommen. Ob wir mit ihnen sympathisieren oder ihnen misstrauen, das überlasst er dem Zuschauer. Und das ist auch prima so.

Freilich ist eine Sache für alle ganz offensichtlich: Es geschehen himmelsschreienden Ungerechtigkeiten. Transnationale Unternehmen investieren in Indien, in Burkina Faso und in Südamerika, was zwar auf den ersten Augenschein den jeweiligen Ländern zugute kommen mag. Aber wie jeder aufgeklärte Mensch weiß: letztlich profitieren ausschließlich die Unternehmen und vielleicht noch ein paar einheimische Reiche. Von der Wertschöpfung bleibt der jeweiligen Bevölkerung weniger als fünf Prozent.

Am meisten im Gedächtnis haftet die Episode über die sogenannten Wirtschaftskiller (Economic Hit Men) aus den USA. Einer von ihnen, John Perkins, ist inzwischen an die Öffentlichkeit gegangen. Der ehemalige Chefökonom des NSA (National Security Agency) vergleicht seine frühere Arbeit mit der eines Auftragskillers für die Mafia - mit dem Unterschied, dass er gleich ganze Länder und Regierungen erpresst hat.

Das funktioniert so: man knöpft sich ein Land mit solchen Ressourcen aus, die für US-Auftragsfirmen interessant sind. Für ein übertrieben optimistisch bewertetes Infrastrukturprojekt wird ein Riesenkredit von der Weltbank oder einer ihrer Schwesterfirmen organisiert. Doch das Geld kommt nie in den sogenannten Entwicklungsländern an. Stattdessen fließt es in die Kassen der US-Firmen, die in großem Stil die zum Teil unsinnigen Infrastrukturprojekte realisieren. Davon profitieren in dem jeweiligen Land wiederum nur ein paar Reiche, die aufgehäuften Schulden hingegen werden sozialisiert und auf die Bevölkerungsmehrheit abgewälzt. Es droht die Schuldenfalle, meist auf Kosten von Gesundheit und Bildung. Doch die imperiale Wirtschaftsmafia fordert ihren Anteil. Dazu gehören vor allem: die Kontrolle über die Stimmen in der UNO, die Errichtung von Militärstützpunkten oder der Zugang zu wichtigen Ressourcen wie Öl oder die Kontrolle über den Panamakanal. "Natürlich erlassen wir dem Schuldner dafür nicht die Schulden - und haben uns so wieder ein Land dauerhaft unterworfen" - so Perkins in einem seiner Interviews.
Nicht immer lassen sich Entscheidungsträger und Experten in den jeweiligen Ländern bestechen. Letztlich hängt jedoch alles an den Staatschefs, die sich mitunter schon mal gegen diese Praxis wehren. In solchen Fällen werden sogenannte "Schakale" ausgeschickt, Attentäter der US-Geheimdienste. Die Präsidenten von Panama und Ecuador sollen 1981 Opfer von Schakalen geworden sein, aber auch Indira Ghandi. Zugegeben, das riecht sehr nach Verschwörungstheorie, aber gänzlich abwegig klingt es wiederum auch nicht.
Gelingt ein Attentat nicht, wie im Fall Saddam Hussein, der sehr gut bewacht war und mehrere Doppelgänger hatte, wird der Vorwand für einen militärischen Einmarsch gesucht.

Die erzählte Geschichte im Film hat eine besonders effektive Wirkung, da sie von Perkins selbst im ruhigen Plauderton erzählt wird - gerade so, als gebe er eine Urlaubsanekdote zum besten. Dies steht etwa ganz im Kontrast zum aufgeregten Tonfall der skandalheischenden Michael Moore-Filme.

Allerdings stimme ich der häufig geäußerten Kritik an dem Film zu, in der bemängelt wird, dass der Regisseur "eine diffuse kritische Grundstimmung" gegen "die da oben" verbreite und damit nicht dazu beitrage, den Zuschauer zum Nachdenken darüber zu bewegen, wie er selbst zu der Misere beitrage - etwa durch sein Konsumverhalten oder durch sein Aktien-Portfolio.

Am Ende des Films weiß man übrigens immer noch nicht, was mit dem Geld passiert, das man auf der Bank anlegt. Und wo man es vielleicht besser anlegen könnte.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ein neues Zeitalter der Barbarei", 7. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Eine wichtige Dokumentation, die sich grob, aber verständlich mit dem (leider) immer noch topaktuellen Thema Finanzkrise beschäftigt und auch zeigt, warum die Ausläufer dieser noch lange nicht absehbar sind. Da es ein weltweites Problem ist, geht es dementsprechend auch einmal rund um den Globus und macht an einigen dafür bedeutenden Orten (Indien, Spanien, USA, Westafrika usw.) Halt, um dort das Geld, seine Opfer und die Täter genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber immer ohne Kommentar eines Reporters, der Regisseur lässt die (teils verstörenden) Bilder und Aussagen einiger Vertreter des Finanzwesens, der Wirtschaft, der Politik und auch der Ärmsten der Armen für sich sprechen. Und genau das hat mich oft sprachlos gemacht. Sicherlich sind viele Dinge schon längst kein Geheimnis mehr, doch z.B. Spaniens Küstenbebauung war mir neu. Was ich bei dieser Doku, im Gegensatz zu vielen anderen Genrefilmen, allerdings so schrecklich finde, ist die Tatsache, dass man als Normalbürger an der ganzen Misere kaum bis gar nichts ändern kann. Das hinterlässt einen sehr bitteren Nachgeschmack.

Extras der DVD:
Making Of, Interview mit dem Regisseur, Audiokommentare, Schulmaterial und Themen zum Download, Trailer
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blick hinter die Kulissen, 1. August 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Geld regiert die Welt. Kaum ein anderer Film zeigt den negativen Einfluss der Finanzmärkte auf des Leben vieler Menschen in so eindrucksvollen Bildern wie dieser.
Leider erklärt sich nicht alles von selbst und einige Dinge muss man - um diese wirklich vollständig nachvollziehen zu können - erst nachschlagen/googeln.
Ein aufklärerischer Film, den sich viele Menschen ansehen sollten.
Ein gutes Buch zum Thema ist zudem "Tschüss, Ihr da oben" von Peter Zudeick. Fängt wie ein Michael Moore-Buch an, wird dann aber viel philosophischer und tiefer gehender.
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55 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum die Welt auf dem Holzweg ist, 1. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Baumwollpflücker in der vertrockneten Sahel-Zone, Inder, die unter hanebüchenen Bedingungen Steine klopfen, riesige leerstehende Betonburgen an der spanischen Küste, die US-amerikanisch dominierte Weltbank und der ausbeuterische WWF; Menschen, die in Kloaken leben, Entwicklungshilfe, rohstoffreiche, aber hoffnungslos verschuldete Entwicklungsländer, Diktatoren, die entweder korrumpiert, vom Geheimdienst beseitigt oder militärisch entmacht werden, und mehr als 11 Billionen Euro ("Die Welt", 2009), deren Herkunft man über Steuerparadiese wie Jersey verschleiert. Wie das alles zusammenhängt zeigt Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Erwin Wagenhofer in seinem Dokumentarfilm "Let's make money": Geld wird nicht gemacht, sondern es werden vornehmlich die Ressourcen armer Länder auf Kosten von Natur, Gesundheit und sozialer Entwicklung geplündert, Volkseigentum verscherbelt und Verluste sozialisiert.

Dies mutet alles nicht sehr neu an, doch Wagenhofer ist eine äußerst bemerkenswerte Materialsammlung gelungen: Unkapriziös und meist unkommentiert zeigt er abwechselnd Bilder der Ausbeutung und lässt aktuelle und ehemalige Protagonisten von Emerging Markets und Hatch-Fonds zu Wort kommen. Was sie da unverblümt aufsagen, könnte man sich nicht besser ausdenken.

Historisch geht Wagenhofer zurück bis zur Weltwirtschaftskrise, um zu zeigen, wie diese Strukturen gewachsen sind. Freilich wird vieles behauptet, was sich nicht ohne weiteres nachvollziehen lässt, und der Film ist in manchen Dingen einseitig, beispielsweise gibt es in Ländern wie Indien durchaus soziale Fortschritte. Doch der Untertitel "Vom Wahnsinn, der Methode hat" drückt aus, was "Let's make money" essentiell macht: Ab 2006 gedreht, dokumentierte er bereits vor der jetzigen Weltwirschaftskrise die Systematik des globalen Wahnsinns, der auch die Menschen in den westlichen Ländern sinnlos schuften lässt, um den perversen Reichtum verbrecherischer Finanzkartelle auf Kosten der ökologischen Lebensgrundlagen zu multiplizieren.

Wo man schon vorher wusste, dass die Welt auf dem Holzweg ist, versteht man nach dem Film besser warum.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedrückend, 9. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let's make MONEY (DVD)
wie viel Einfluss das Geld auf unsere Gesellschaft hat und welche Staaten diesen mit aller Macht versuchen durchzusetzen. Diese Entwicklung stimmt nicht gerade fröhlich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Topaktuell in der Wirtschaftskrise, 19. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Ich habe schon 'We feed the world' von Herrn Neugebauer gesehen und fand in genial. Und auch hier mit 'Let's make money' ging es mir genauso. Der Film fängt ruhig an, mit vielen Bildern (vorallem aus der 3. Welt) und eher wenig Info. In der zweiten Hälfte des Films wird dann mehr erzählt, was ich auch sehr geschätzt habe.

Es gibt sehr interessante Infos zum Krieg im Irak, der Immobiliensituation in Spanien (erschreckend) und auch über die Situation eines afrikanischen Landes anhand Burkina Faso. Auf gut verständliche Weise wird uns erklärt, was da alles schief läuft in unserer Welt. Die Reichen werden reicher, die Armen bleiben arm .... Nur, was können wir daran ändern: Leider relativ wenig! Aber dieser Film gibt einem gute Denk- und hoffentlich auch Handlungsanstösse.

Fazit: Für den kritischen Bürger ein Must-See-Film.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geld machen mit wirklich allen Mitteln!, 11. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Ein typischer Wagenhofer-Film!
Spätestens seit "We feed the world" den Liebhabern des etwas anderen Dokumentarfilms bestens bekannt, schafft es der Filmemacher Erwin Wagenhofer auch bei "Let's make money" wieder den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.
Auch wenn der Film am Anfang etwas an Längen aufweist, so versteht es Wagenhofer seinen Film dramaturgisch gekonnt aufzubauen und sich zum Ende hin immer weiter zu steigern.
Nach bekannten Muster werden wieder vorwiegend Topmanager vor die Kamera gebeten, bzw. mit der Kamera bei Ihrer Arbeit begleitet.
Vor allem werden die oft unfassbaren Aussagen dieser so genannten Opinionleader (Meinungsführer) wieder gekonnt in Szene gesetzt.
Für den "Otto Normalverbraucher" kaum vorstellbar, dass es Wagenhofer (nach seinem letzten Film) wieder gelungen ist, solche Kapazunder vor sein Objektiv zu bekommen.
Spätestens ab dieser Erkenntnis, sollte jedem klar sein, welche Recherchen und immense Überzeugungskraft hier seitens Wagenhofer und seinem Team notwendig gewesen sein müssen!
Schon alleine dafür sei ihnen auch der Erfolg des Filmes gegönnt.
Nicht selten sitzt der Filmkonsument auch mit offenem Mund vor seinem Bildschirm und kann kaum glauben zu welchen Aussagen sich so manche Manager hinreißen lassen.
Hier lohnt es sich (wie sehr oft bei anderen DVD's auch) sich das leider etwas spärliche "making off" anzusehen.
Darin gibt Wagenhofer auch zu verstehen, dass es der Kontext im Film ist, der die Statements der interviewten Personen so herausragend macht.
Kurz der Schnitt ist des Rätsels Lösung.
Auch wenn man auf Grund der oft selbstzerstörerisch scheinenden Aussagen gezeigter Personen immer ein wenig das Gefühl hat, dass manche davon in diesem Zusammenhang von einem intelligenten Menschen in Führungsposition so unmöglich gemacht worden sein können, so bleibt dennoch deren Kernaussage.
Aber gerade das oft Unfassbare ist es, was Wagenhofer bei seinen (vor allem letzten beiden) Filmen diesen Erfolg beschert.
Ob jetzt Sensationslust oder tatsächlich nur der Drang nach Information die Antriebsfeder für den zweiten Kassenschlager von Wagenhofer waren sei dahin gestellt.
Das Ergebnis des sympathischen Filmemachers versteht jedenfalls zu überzeugen.
Wer von uns hat sonst schon einmal von den unglaublichen Immobilienspekulationen in Spanien gehört, einen Blick in die Machenschaften eines österreichischen Industriellen in Indien machen dürfen, einen Top Trust-Manager in Shanghai bei der Arbeit beobachtet und den unfassbaren Ausführungen eines amerikanischen "Wirtschaftskiller" gelauscht?
Fazit: Ein "must have" für jede anspruchsvolle Heimvideothek!
Man darf gespannt sein, welches heiße Eisen Wagenhofer als nächstes anfasst!
Vielleicht als kleine Anregung einmal eine Dokumentation über die Machenschaften des Vatikans und den angeblich weltweiten Kindesmisshandlungen des Klerus?
Dieses Thema würde gut in die bisherige Filmreihe passen, da sich bisher ebenfalls noch kaum jemand getraut hat darüber zu berichten ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswerter Film, 17. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let's Make Money (DVD)
Wie im Film gesagt wird : Geld kann nicht arbeiten, arbeiten können nur Menschen,Tiere oder Maschinen.

Ein Muss für jeden,der nicht blind durch die Welt laufen will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geld stinkt nicht?, 2. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let's make MONEY (DVD)
Lets make Money ist ein Film der aufzeigt, wie die Weltfinanz
mit unserem Geld arbeitet.
Wo Geld ist ist auch Macht. Erschütternder Bericht, der sehr gut
recherchiert ist und zum Diskutieren und Nachdenken anregt.
Das bei den einzelnen interviews der deutsche Untertitel mitläuft
stört hier in keinster weiße, im Gegenteil, das macht den Film um so ehrlicher.
Am Ende dieses Films fragt man sich wirklich, stinkt Geld wirklich nicht?
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Let's Make Money
Let's Make Money von Erwin Wagenhofer (DVD - 2009)
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