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F**k This Band And Give Them Your Money
McLUSKYs Nachfolger haben wieder weit ausgeholt und treffsicher zugeschlagen! Man sollte eigentlich nicht in der Vergangenheitssuppe rühren, aber ich kann nicht anders. Schließlich sind die Markenzeichen nach wie vor dieselben: Jack Egglestones Schlagzeugspiel treibt die zwölf Songs so reduziert wie kraftvoll nach vorne, der Bass ist immer noch die meiste Zeit verzerrt...
Vor 4 Monaten von udbert veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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Unter den Erwartungen
Die erste Veröffentlichung von Future of the Left, "Curses", hat mir über die Zeit immer gefallen. Da war richtig Gift und Galle drin.
"Travels..." kann meine entsprechend hohen Erwartungen nicht erfüllen. Zwar sind die Songs überwiegend eingängig, aber anstatt bissig teilweise auch nur albern wie z.B. Throwing bricks at trains. Die viel gerühmten Texte sind...
Vor 11 Tagen von Steve Vater veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
F**k This Band And Give Them Your Money, 1. Juli 2009
McLUSKYs Nachfolger haben wieder weit ausgeholt und treffsicher zugeschlagen! Man sollte eigentlich nicht in der Vergangenheitssuppe rühren, aber ich kann nicht anders. Schließlich sind die Markenzeichen nach wie vor dieselben: Jack Egglestones Schlagzeugspiel treibt die zwölf Songs so reduziert wie kraftvoll nach vorne, der Bass ist immer noch die meiste Zeit verzerrt und steht im Mix gleichberechtigt vorn neben einer - hm - kranken(?) Gitarre. Irgendwo im gesamten Lärm quengelt, keift, zetert, spricht, schreit und - ja! - singt Andy Falkous über diverse Themen, die alles sind, nur nicht leicht fassbar. Allerdings ist ja der Schwierigste der Verrückten raus, dafür sorgt Kelson Mathias' Anwesenheit an Bass und Zeugs für spürbar mehr Humor und beinahe hörbare Freundlichkeit der Band im Umgang miteinander und vielleicht auch mit den Zuhörern.
Zu dieser Platte lässt sich hervorragend Tanzen, Kochen, Abspülen, Autofahren, eine Revolution herbeikontemplieren und alles, was man zu vieler anderer Musik auch kann. Nur besser!
Es finden sich, nach dem Debut "Curses" nur folgerichtig, vermehrt Songs mit Hooklines. Natürlich spielt wieder alles eher im oberen Tempobereich. Echo-Chöre, wie sie bereits auf McLUSKYs Letzter "The Difference Between You And Me Is That I'm Not On Fire" und dann auch auf "Curses" eingesetzt wurden ("Our Ex-Singer is an ex-criminal" bzw. "Colin is a pussy, a very pretty pussy") finden sich hier vermehrt. Die meisten Songs folgen richtigen Songstrukturen und alles ist super.
Allein...
Allein, der Sound: eine gute, punchy Produktion, die keine Energie vermissen lässt - aber: Ich fände es schöner, wenn dem Einsatz roher und reduzierter musikalischer Mittel auch wieder die Produktion entsprechen könnte, wie dies bei den allesamt in Steve Albinis Electrical Audio Studio in Chicago eingespielten Platten der Vorgängerband der Fall war. Vielleicht musste dieser Sound einem neuen weichen, damit nicht zuviel McLUSKY in FUTURE OF THE LEFT übrigbleibt. Aber stört es irgendjemand, wenn es so wäre?
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass eine Plattenproduktion im heimischen Cardiff einfach günstiger ist und dass die Musik zwar gerne von den Hörern konsumiert aber nur ungerne bezahlt wird.
Daher mein erneuter Aufruf: Gebt dieser Band eure Liebe und euer Geld! Sie entlohnen es mit wirklich einzigartiger Musik, irgendwo zwischen witzig, zynisch, übellaunig, streitbar und aufbruchsbereit.
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Unter den Erwartungen, 15. November 2009
Die erste Veröffentlichung von Future of the Left, "Curses", hat mir über die Zeit immer gefallen. Da war richtig Gift und Galle drin.
"Travels..." kann meine entsprechend hohen Erwartungen nicht erfüllen. Zwar sind die Songs überwiegend eingängig, aber anstatt bissig teilweise auch nur albern wie z.B. Throwing bricks at trains. Die viel gerühmten Texte sind meiner Ansicht nach nicht der Rede wert.
Das Hauptproblem für mich ist aber das Songwriting. "Land of my formers" oder "That damned fly", um mal zwei Nummern herauszugreifen, haben einfach zu wenig zu bieten.
Ich bin schon ein Freund kurzer Songs, wenn in anderthalb bis zwei Minuten nunmal alles gesagt ist. Aber es sollte auch was zu sagen geben.
So bleiben einige gute Nummern, die einen auch anspringen und beißen, aber auch Stücke, wo man nur auf den einen brauchbaren Teil wartet wie bei "Stand by your manatee" oder "Drink Nike".
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Curses von Future of the Left (Audio CD - 2007)
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