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...ist zweifelsohne das 1994 erschienene "Voodoo Lounge". Nicht nur, dass Kritiker der Platte vorwerfen, sie hätte einige Überlängen (dem könnte man ja noch teilweise beipflichten), wird von so manchem "Experten" (auch aus dem "stoneseigenen" Umfeld) der Sound der Platte bemängelt, der angeblich zu "retro" sein soll... Verstehe das einer!

Klar: Anno 1994 war man immer noch auf der Suche nach klinisch perfekten Klängen, unterlegte z.B. Snaredrumschläge mit fettem Hall und versuchte die Wucht der Bassdrum praktisch zu verzehnfachen. Spätestens seit den frühen 2000ern aber schätzt man (Gott sei Dank) aber mittlerweile auch (wieder) Bands, die sich zurückbesinnen auf "erdige", authentische Studioproduktionen. Ich denke da z.B. an die Debütplatte der Strokes ("Is This It"), die für ihre Herangehensweise einst gefeiert wurden...

"Voodoo Lounge" jedenfalls ist ein Album, das mit Sicherheit ordentlich abgemischt klingt und dennoch über ein recht "natürliches", "stoniges" Klangbild verfügt. Vermutlich ist dies überhaupt die letzte "richtige" (also vom Sound her authentische) Stones-Scheibe. Denn betrachtet man die Nachfolger, nämlich "Bridges to Babylon" und "A Bigger Bang", so muss an dieser Stelle ehrlicherweise festgehalten werden (Hand aufs Herz!), dass deren teils "aufgedonnerte" Klangbilder (trifft wohl auf den direkten Nachfolger, also BtB, aber stärker zu) eher unangenehm an ein Mit-dem-Trend-schritthalten-Wollen erinnern, als an ein (zurecht) stolzes Festhalten an den eigenen Wurzeln. Generell finde ich, ist "Voodoo Lounge", und das ist mein voller Ernst, die beste Stones-Platte seit (dem ebenfalls ziemlich unterschätzten) "Black & Blue" (1976)! Und ja: Ich habe alle Stones-Alben schon gehört, besitze sie sogar (bis auf "Undercover", mit dem ich, trotz aller Liebe und Bemühungen meinerseits, einfach nicht recht warm werde) alle! (Und ja: "Some Girls" ist nicht unbedingt mein Liebling, darüber kann man aber gerne bei dazugehöriger Rezension diskutieren - bei Interesse!)
Tatsächlich würde ich "Voodoo Lounge" sogar in mein persönliches Top-5-Stones-Alben-Ranking reihen!

Warum ich der Scheibe so viel abgewinnen kann?
Nun, da ist zum einen der schon zuvor angesprochene Sound, der für mein Empfinden keine Wünsche offen lässt und der der Spielweise der Stones meines Erachtens einfach am nächsten kommt. Keine großen Experimente diesbezüglich - und ist auch gut so!
Hinzu kommen noch wirklich viele, viele Gustostückerl, also großartige Tracks, die man in solcher Geballtheit zuletzt vielleicht auf "Exile..." gefunden hat. Und ja: Das mein ich immer noch ernst! Mal ehrlich: "Voodoo Lounge" (das gewiss trotzdem auch den einen oder anderen verzichtbaren Track beinhalten mag) hat alleine mehr an hochkarätigem Songmaterial aufzuweisen, als etwa "Steel Wheels", "Dirty Work" und "Undercover" (also die drei direkten Vorgängerwerke) zusammen! Und selbst, wenn man (wie viele "Stonologen" übrigens, u.a. auch ich) den eben genannten Alben so und so nicht allzu viel abgewinnen kann, mag das noch was heißen! Zu den Songs im Einzelnen möchte ich mich nachher aber eh noch ausführlicher auslassen...

Was mir auch noch nicht ganz klar ist, ist diese bis heute ungebrochen undankbare Stellung, die "Voodoo Lounge" immer noch einzunehmen scheint. Klar, 1994 war man, nach der bis dato längsten Studioschaffenspause der Steine, wohl überhaupt erleichtert darüber, dass die Herren Jagger und Co. wieder mal von sich hören ließen. Die Veröffentlichung des Vorgängers ("Steel Wheels") lag immerhin schon fast 5 Jahre zurück - was damals noch einer Ewigkeit entsprach (heute würden wir uns wünschen, die Steine beglückten uns in so geringen Zeitabständen mit neuem Material)! Zudem hatte auch ein gewisser Bill Wyman die Band verlassen (Flugangst hin oder her) und auch die ewigen Zankereien zwischen Mick und Keith waren noch nicht vollends in Vergessenheit geraten. Obwohl man sich schon seit "Steel Wheels" (plus darauffolgender Tour) eigentlich wieder ausgesöhnt hatte, schwirrte in den Hinterköpfen vieler Fans wohl immer noch die Angst vor neuen Zerwürfnissen und dem daraus möglicherweise resultierenden Aus... Vielleicht hatte sich die dienstälteste Rock & Roll Band in den 90ern ja auch schon überholt... (Aus heutiger Sicht natürlich alles Spekulation, aber das sollte man dennoch nicht außer Acht lassen!)
Folglich verstehe ich auch noch, dass die Platte damals, trotz toller Chartplatzierungen weltweit (die man eben auch u.a. auf eben oben angeführte Punkte zurückführen könnte), relativ schnell wieder vergessen wurde, nachdem der erste Hype drumherum (samt obligatorischer Stadiontour im Monsterformat versteht sich) verflogen war.
Dass aber manche Menschen bis heute felsenfest und voller Überzeugung eines der Achtzigerjahrealben bzw. einen der beiden Nachfolger ernsthaft über "Voodoo Lounge" stellen, leuchtet mir einfach nicht ein - tut mir leid, bei allem Respekt!
Ich glaube sogar - im Gegenteil -, dass vieler dieser Kritiker, die Stones dafür über den grünen Klee gelobt hätten, wären "Bridges to..." oder auch "A Bigger Bang" (obwohl das vom Sound her nicht mehr ganz so überprogressiv daherkam) ein bisschen mehr wie "Voodoo..." geworden! Leute, was wollt ihr eigentlich??

Kurzum: Obwohl die Platte kommerziell eigentlich recht erfolgreich war und offenbar auch viele Menschen sie in Besitz haben, wurde sie offenbar bis heute nicht richtig oder halbherzig oder nur von wenigen mit offenen Ohren gehört! Kommt mir halt wenigstens so vor... Deshalb: Sollten Sie, lieber Leser, schon in Besitz dieser Scheibe sein, dann hören Sie sie sich doch bitte noch einmal möglichst vorurteilsfrei an - bitte! Es wird sich nämlich lohnen...

Abschließend (falls es denn noch jemanden interessieren sollte - nebenbei danke an alle für ihr unerschütterliches Durchhaltevermögen, wenn sie's bis hierhin wirklich gelesen haben sollten!) möchte ich (wie oben angekündigt) noch näher auf die Einzelbestandteile (also die Songs) der Platte eingehen.
Angemerkt sei vielleicht noch, dass die Platte - so gut der Sound von der Abstimmung auch ist - wohl nicht wirklich als Konzeptalbum gesehen werden kann. Dennoch ist der "Fluss" der Scheibe stets gegeben und auch die Dynamik ist sehr gefällig. Mir ist lediglich aufgefallen, dass die erste Hälfte der Platte (einfach aufgrund der besseren Songs - bis auf eine riesengroße Ausnahme, aber dazu gleich mehr) stimmiger klingt. Interessanterweise bleiben die ersten 6 Tracks auch allesamt unter der 4-Minuten-Grenze, während diese anschließend stets überschritten wird - dies sei aber nur so am Rande bemerkt...

So, nun endlich zur Einzelbewertung der Songs. Die Bewertungsskala entspricht der von Amazon (1-5 Sterne).

1. LOVE IS STRONG *****
Ein straighter Stones-Blues-Rocksong vom feinsten! Charlie gibt einen vor sich hinrollenden Takt vor, Keith' Gitarre knurrt voller Selbstbewusstsein und Lässigkeit vor sich hin und Micks Harp lässt die Blueser in uns vor Freude übers ganze Gesicht strahlen. Obwohl dem Song eigentlich ein richtiger Refrain (samt Bridge) "fehlt", ist das einer der Höhepunkte auf "Voodoo Lounge". So befreit, so nah, lässig, echt und "stoneslike" hatten zuletzt höchsten "Start Me Up" bzw. "She's So Cold" geklungen - und das lag immerhin schon ein gutes Jahrzehnt zurück. Mit Sicherheit eine absichtliche und kluge (wennauch mutige) Entscheidung, den Track als Opener zu verwenden. Eine Initialzündung, wie sie aufgrund sämtlicher Vorgängerwerke nicht zu erwarten war/ist, bei der eigentlich jedem "wahren" Stonesfreund das Herz aufgehen muss. Abgebrüht und lässig - das hat Stil!

2. YOU GOT ME ROCKING ****
Eine Nummer, die mittlerweile schon fast zum Live-Standard geworden ist. Auf "No Security" gibt's übrigens davon eine noch schönere Version, die kantiger, dreckiger und rauher und somit "stoniger" klingt. Aber auch in hiesiger Form eine aufrüttelnde, explosive Angelegenheit, die wiederum vor allem von Keith' Rhythmusgitarre lebt. Auch der Text ist eigentlich sehr gut. Toller Song - bitte unbedingt auch die Live-Version auf "No Security" anhören!

3. SPARKS WILL FLY **
Obwohl interessanterweise auch bei Kritikern recht hoch gehandelt, gefällt mir dieser Track nicht so besonders. Irgendwie kommt mir der Song ein bisschen "ziellos" und ungeschliffen (vom Aufbau her, nicht vom Sound) vor. Meines Erachtens passt er auch nicht so ganz an diese Stelle, nach dem bebenden "You Got Me Rocking"...

4. THE WORST *****
Einer, von zwei hervorragenden Keith-Beiträgen auf dieser Platte. Überhaupt hat Keith auf "Voodoo..." sein Songwriterkönnen nochmal voll und ganz unter Beweis gestellt. Für mich mit Sicherheit auf einem Level mit Klassikern wie "Happy", "You Got The Silver", "Connection" und/oder "Slipping Away"... Nachher war der gute Keith (leider) sowieso nie mehr besser. Ein ruhiger Track zum Runterkommen, atmosphärisch toll hinterlegt mit Ronnies Steel Pedal und einer Fidel. Schööööööööön!

5. NEW FACES ****
Mich erinnert die Nummer unweigerlich irgendwie ans legendäre "Lady Jane". Natürlich mag der Stil des Songs eigenartig erscheinen. Musikalisch fühlt man sich hier kurz ins Mittelalter versetzt (so wie man's sich halt aus heutiger Sicht vorstellen mag). Bringt Abwechslung ins Album und klingt für mich ausgereift, obwohl ich mir diesen Song in einem Liveprogramm der Steine offengestanden nicht so recht vorstellen könnte. Nett (freilich im positivsten Sinne dieses häufig missinterpretierten Wortes) und an dieser Stelle & in dieser Form (auf diesem Album) keineswegs unpassend, wie ich finde! Why not?

6. MOON IS UP ****/*****
Passt perfekt nach "New Faces" in den Gesamtkontext - vom Feeling her zumindest. Ich meine sogar, "Moon Is Up" schon mal in einem 100er-Ranking der besten Stones-Songs aller Zeiten (irgendwann im Rolling Stone Magazine veröffentlicht) gesehen zu haben. Atmosphärisch jedenfalls ein durchwegs geglückter Track, dem Micks Stimme das nötige Etwas verleiht... Super Sache!

7. OUT OF TEARS *****
Die "Schnulze" schlechthin auf dem Album, aber WAS für eine! So "unglaubwürdig" und DICK aufgetragen das Ganze textlich gesehen auch daherkommen mag - bei der Stimmung und dem Gefühl, das Sir Jagger hier reinlegt, nehmen wir ihm ALLES ab. Ein Track, den ich auch als einzelnen nicht selten am MP3-Player höre. Die beste "Stones-Ballade" seit "Wild Horses" - mit Mick als Sänger. Keith hatte ja bereits am Vorgänger (mit "Slipping Away") sowie auf hiesigem Werk bewiesen, dass er ebanfalls ganz großartige "Softer" von der Leine lassen kann... Spitzenklasse!!

8. I GO WILD ****
Interessanter Rhythmuspart mit wirbelnden Snaredrumeinlagen, die derart "trocken" wohl nur ein Charlie Watts zu spielen imstande ist. Hinzu kommt noch der sehr passende "Dirty-Faktor" bei diesem Song. Garagengitarrenrocker können hier Nachhilfestunden nehmen. Dem Titel entsprechend - mit einem Wort: MITREISSEND (+ bissig)!

9. BRAND NEW CAR **
Dies ist einer jener Songs auf "Voodoo Lounge", die man getrost auch hätte weglassen können. Passt in gewisser Hinsicht schon aufs Album, bleibt jedoch nicht wirklich im Langzeitgedächtnis haften. Ein mehr oder minder typischer "Filler" eben...

10. SWEETHEARTS TOGETHER */**
Ähnliches muss man leider auch von diesem Song behaupten. Wenig innovativ dahinplätschernd suhlt sich hier ein Mick Jagger durch rosarotgefärbte Zuckerwattewelten, wobei dieses Mal auch die musikalische Interpretation seitens der Band das nicht wettmachen kann - nein, im Gegenteil - dieses Kitschbild im Kopf sogar eher noch verstärkt. Wäre in den 50ern vermutlich ein Riesenhit geworden - oder vielleicht noch in einer der Schlagerhitparaden, wie wir sie heute in Nostalgiesendungen mitverfolgen können... Fast schauderhaft!

11. SUCK ON THE JUGULAR ****/*****
Ich meine diesen Track schon mal irgendwo als Filmhintergrundmusik gehört zu haben. Dafür wäre er auch bestens geeignet. Erinnert musikalisch gesehen entfernt an ZZ-Top-Glanzstücke als auch ans einstige Stones-Meisterstück "Bitch" und lässt im Kopf Bilder von schnittigen amerikanischen Sportwägen auf ewig langen Autobahnen lebendig werden. Ein sehr trockener, schmissiger und rhythmuslastiger Track, der vor allem von der starken Rhythmusfraktion lebt (danke wiederum Mr. Watts, danke auch Mr. Jones). Nicht zu vergessen sind auch die starken Saxofonpassagen. Coole, runde Sache!

12. BLINDED BY RAINBOWS **
Fast genauso schlimm wie "Sweethearts Together", aber insgesamt eine Spur stimmiger - für mein Empfinden halt. Außerdem wirkt der Song ein bisschen unmotiviert aufs Album gezwängt. Stinkt nach dem großartigen Vorgängertrack ziemlich ab und würde wohl kaum jemandem abgehen, wäre er nicht veröffentlicht worden... Naja.

13. BABY BREAK IT DOWN ***
Beginnt zunächst mit aufregenden Gitarrenriffs, die nur das Beste hoffen lassen. Leider wird der Rest des Songs diesen Erwartungen letztlich aber nicht gerecht. Überhaupt wirkt dieser Track ein bisschen unausgegoren und unfertig. Teils aber ganz brauchbar und insgesamt kein schlechter Titel auf "Voodoo Lounge"... OK!

14. THRU & THRU *****
Hat's auch auf einen "Sopranos"-Sampler (die Kult-Fernsehserie um eine Mafiafamilie) geschafft und ist erst im Nachhinein so richtig wahrgenommen worden. (Angeblich soll Keith sogar einmal von jemandem gefragt worden sein, auf welchem Album dieser großartige Track erschienen sei, woraufhin er achselzuckend geantwortet haben soll: "...na das ist der vorletzte Song auf "Voodoo Lounge"...".) Vielleicht überhaupt das exemplarischste Songbeispiel für das ganze Album, dessen eigentliche Schönheit man offenbar nicht und nicht wahrnehmen möchte. Für mich ganz klar eines der Highlights auf "Voodoo Lounge", mitunter ist das sogar das Meisterstück eines Keith Richards als Sänger. Großartiges Feeling, super Stimmung + Stimme (thanks Keith!). Besser geht's eigentlich nicht... TOP!!

15. MEAN DISPOSITION ***
Passt stilistisch eigentlich nicht aufs Album. Als "Raußschmeißer" jedoch dennoch keine schlechte Wahl. Musikalisch jedenfalls gekonnt dargebracht. Könnte vielleicht auch als eine Art Hommage an Stones-Vorbilder alias Muddy Waters zu verstehen sein. Auf "A Bigger Bang" hätten wir uns über Titel wie diesen (anstelle eines so manch anderen) wahrscheinlich sehr gefreut... Tja, so ungerecht kann Musik sein ;)

Fazit: 15 Tracks, höchstens 4 davon schlechten Willens verzichtbar. Mal Hand aufs Herz, liebe Musikfreunde: Ist "Voodoo Lounge" tatsächlich schlechter als eins der Nachfolgerwerke? Oder anders gefragt: Ist eines der Stones-Alben aus den 80ern ernsthaft besser als "Voodoo Lounge"? Meine ehrliche Meinung: nein. Und zu diesem Schluss komme ich nun schon ungebrochen seit mehreren Jahren. Bis heute kann ich die teilweise doch recht strengen Kritiken bezüglich dieses Albums einfach nicht nachvollziehen. Da frage ich mich ernsthaft, ob man als Stones-Fan so unterschiedliche Blickwinkel haben kann. Natürlich ist nicht alles hierauf aus Gold - wie schon erwähnt hat das Album seine Schwachstellen und mitunter die eine oder andere Überlänge...
Dennoch bleibt "Voodoo Lounge" für mich bis dato das letzte wirklich rundum gelungene Stoneswerk, das man unangestrengt auch mal problemlos im Ganzen durchlaufen lassen kann!
Ich persönlich (aber ok, darüber mag man dann schon diskutieren können, geb ich zu!) halte dieses Album sogar (und das immer noch) für eins ihrer allerbesten, das ich werdenden Sammlern schon am Beginn ihres Tuns als nicht unwesentlichen Bestandteil der Stoneshistorie unbedingt anraten würde...
Ehrlich: "Voodoo Lounge" ist für mich das mit Abstand unterschätzteste Stones-Werk aller Zeiten - und das leider immer noch!

Leute, die ernsthaft weniger als 4 Sterne hierfür vergeben, verstehe ich wirklich nicht. Aufgrund meiner positiven Grundeinstellung gegenüber des Albums möchte ich an dieser Stelle sogar 5 STERNE vergeben.
Insgesamt - und trotz seiner Schwächen - kommt man an "Voodoo Lounge" einfach nicht vorbei, und das muss nicht einmal ausschließlich für eingefleischte Stonologen gelten...

Viel Spaß damit bzw. hört mal wieder rein - eine tolle Platte!!
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am 21. August 2010
VL ist nämlich für mich die letzte hörbare Platte der Stones.
Alles weitere hat irgendwie auch sein Dasein, ist aber für mich überflüssig.
Dieses Album ist nicht nur hörbar, nein grandios.
Viele vergleichen VL mit dem Vorgänger "Steel Wheels" von 1989, tue ich nicht, weil ich beide Alben jedes für sich klasse finde.
Einzig ist SW von '89 sehr 80 like, das gefiehl ja nicht jedem- mir schon.
Es gibt Fans die meinen, alles was die Stones in den 80'ern gemacht haben war shit- ne, ne.
Einzig die Platte "Tattoo you", von '84 finde ich sehr lau aber ich schweife ab.

Nun zu Vodoo Lounge- gehört es doch zu einer späten aber erfolgreichen Phase der Band.
Die gleichnamige Tour war die erfolgreichste der Bandgeschichte überhaupt.
VL hört sich für mich so an, als wenn die Band nochmal eine Neugeburt an Kreativität erlebt hat- und eine Zeitreise in alle Phasen der Geschichte.
Herausragendste Songs für mich sind: You got me rocking- das ist einfach ein Stones- Song, The Worst- ist eine ganz tolle Solo- Nummer von K. Richards, den ich schon immer gerne singen hörte, New Faces- ein absoluter Lieblingssong für mich- mit Spinett gespielt, mal was ganz anderes, Moon is up- mit tollem Beat und Schifferklavier, echt kreativ, Blinded by Rainbows- eine der stärksten Balladen der Stones überhaupt, auch wenn neuer, kann sich durchaus mit "Angie" und Ruby Thuesday" in eine Reihe stellen.

Einziges Minus an VL ist, dass einige Songs Schwund sind- namentlich möchte ich die nicht nennen, kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Das gab es beim Vorgängeralbum nicht, das hatte keinen Filer.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. November 2009
Nach 5 Jahren Pause wieder ein Stones Album, diesmal mit dem Titel Voodoo Lounge...klingt ja schon mal ganz interessant, und ist es dann auch. Es ist definitiv eines der beseren Alben der Spätphase.
Gute Songs sind u.a. "You got me rocking", "Sparks Will Fly", die Balladen "Out of Tears" und "Blinded by Rainbows" und die Rocker "Mean Disposition" und "Baby Break It Down".
Insgesamt 9 von 15 Tracks können überzeugen, und das so ein Album auch einige Längen hat dadurch ist verzeihbar.
Die Songs erinnern mich alle stark an die 70er der Stones, es klingt teilweise nach 'Exile...', ein bisschen nach 'Some Girls' und hat auch was vom 'Tattoo You'-Album.
Im Vergleich zum schwachen Vorgänger 'Steel Wheels' ist "Voodoo Lounge" auf jeden Fall die bessere Platte.
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am 27. Juni 2013
Habe mir die CD jetzt erst nach Jahren zugelegt,und die Musik hat zu damals nichts verloren. Die Rolling Stones immer ein Genuss für die Ohren, je lauter um so besser :-)))
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am 14. März 2014
Musik aus meiner Jugendzeit mit einigen nicht so bekannten Titeln, die ich bislang noch nicht hatte. Deshalb um so besser.
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