Kundenrezensionen


93 Rezensionen
5 Sterne:
 (35)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (10)
1 Sterne:
 (28)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Spiel... wenn man spielen darf
Wie negativ waren die Erwartungen im Vorfeld von Max Payne 3: Wird es die Bullet Time geben? Wie sieht es mit der gewohnten Atmosphäre im Film Noir-Stil aus? Warum jagt Max nicht wieder durchs nächtliche New York? Und dann noch das neue Auftreten... Eine Menge Kritik,der sich unser Held stellen musste. Doch es sei gesagt, Rockstar Games hat sich alle Mühe...
Vor 22 Monaten von Sven Rakiwald veröffentlicht

versus
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit zu viel Gesabbel
Als Fan der ersten beiden Teile konnte ich mir den dritten Teil natürlich nicht entgehen lassen und habs mir für den Pc geholt. Max Payne ist ein Pc Spiel und muss mit der Maus gezockt werden das ist mal klar. Grafisch ist es Super und läuft, dank vieler Einstellungsmöglichkeiten, auch auf etwas älteren Systemen. Im Prinzip bleibt alles beim...
Veröffentlicht am 5. Juni 2012 von NicetoMitja


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Spiel... wenn man spielen darf, 16. Oktober 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Wie negativ waren die Erwartungen im Vorfeld von Max Payne 3: Wird es die Bullet Time geben? Wie sieht es mit der gewohnten Atmosphäre im Film Noir-Stil aus? Warum jagt Max nicht wieder durchs nächtliche New York? Und dann noch das neue Auftreten... Eine Menge Kritik,der sich unser Held stellen musste. Doch es sei gesagt, Rockstar Games hat sich alle Mühe gegeben und eine Fortsetzung geschaffen, die den anderen Teilen in nichts nachsteht.

>>>Der Start

Die Installation von Max Payne 3 gestaltete sich als einfach und problemlos, wenn auch das Wechseln der vier DVDs eine aktive Teilnahme seitens des Spielers für etwa 40 Minuten voraussetzt. Da es sich jedoch generell um einen einmaligen Vorgang handelt, sehe ich dieses nicht als potentiellen Contra-Punkt. Eine anschließende Pflicht-Registrierung im Rockstar-Social-Club geht zwar schnell, nervt aber und lässt keinen Mehrnutzen erkennen.

>>>Auf gehts, Max!

Schon zu Beginn wird deutlich, was sich durch das gesamte Spiel zieht, auf welch hohem Niveau sich Max Payne 3 bewegt. Glaubwürdige und realistische Bewegungen und Animationen ergeben ein fantastisches Schauspiel. Die Kameraführung trägt zusätzlich zum Aufbau der Spannung bei. Die Dialoge wirken authentisch und sind grandios gesprochen. Ich persönlich begrüße es, auf eine deutsche Sprachfassung verzichten zu müssen. Insgesamt fühlt man sich als Teil eines Hollywood-Streifens.

>>>Film oder Spiel?

Das Feeling im Spiel ist atemberaubend. Man lässt sich permanent von der Story mitreißen und wird im Spielfluss nicht von störenden Ladebalken oder -bildschirmen unterbrochen. Ein Kapitel geht pausenlos ins nächste über, ohne, dass man es wirklich zur Kenntnis nimmt. Einen derartig flüssigen Erzählverlauf wünsche ich mir für vergleichbare Spiele; es zeigt sich, dass es ein schnelles Eintauchen ins Spiel und Ausblenden der Umgebung vereinfacht.
...oder doch eher ein Film zum spielen?
So schön die Animationen und übergangslosen Cutscenes auch sind, so musste ich mich immer wieder fragen, ob es nun um ein Spiel handelt oder um einen Film, bei dem ich gelegentlich mal den Protagonisten bewegen darf. Für mich ist dies ein großer Contra-Punkt des Spiel. Der aktive Spielanteil ist relativ gering. Man kämpft sich mit Max durch eine Ballerei, alle Gegner erfolgreich erledigt und man bewegt sich zur nächsten Tür. Nun heißt es erstmal wieder: zurücklehnen und zuschauen.
Viele Passagen, die man aktiv als Spieler zurücklegen könnte, werden in Cutscenes beschritten. Selbstverständlich sind auch diese super in Szene gesetzt, aber für meinen Geschmack ist man zu wenig ins Spielen eingebunden.

>>>Optische Stilmittel

Die Cutscenes fallen besonders durch zwei Stilmittel ins Auge. Zum einen werden markante Sätze oder Satzfragmente schriftlich ins Bild integriert und zum anderen unterstreichen Verzerrungen und Farbfilter das emotionale Empfinden von Max. Gern wurde letzteres in Testberichten stark kritisiert und der Wunsch nach einem Ausschalten der Effekte verlautet. In meinen Augen sind diese Effekte weder störend noch überflüssig - eher stört mich die oben genannte Tatsache, im aktiven Spielfluss unterbrochen zu werden.

>>>Multiplayer und Achievements

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich kein großer Freund von Multiplayern bin. Aus diesem Grund werde ich diesen weder beschreiben noch bewerten können. Mir stellt sich ohnehin die Frage, warum ein Spiel mit einem derart packenden Singleplayer-Teil überhaupt einen Multiplayer benötigt. Auch die unzählige Masse an freischaltbaren Erfolgen bietet für mich keinen Ansporn gezielt auf das Erreichen dieser durch Abschüsse von Gegnern hinzuarbeiten.

>>>Probleme und Bugs

In meinem Spielverlauf kann ich kaum von Problemen oder Bugs berichten, wie sie sonst häufig zu lesen sind. Einzig in Kapitel 3 (Die Verfolgungsjagd mit dem Motorboot) kam es zum Abbruch des Spiels, weil das nächste Kapitel nicht geladen werden konnte. So endete das Spiel immer wieder nach der Videosequenz und brach ohne Fehlermeldung ab. Durch eine Neuinstallation konnte das Problem jedoch behoben werden.

>>>Fazit

Max Payne 3 hat es tatsächlich geschafft, sich als ein ehrenwerten Nachfolger bezeichnen zu dürfen. In Grafik, Story, Animation und Dialogen überzeugt das Spiel komplett. Sicherlich gibt es das ein oder andere kleine Manko im Spiel, das den Spielspaß kurz irritiert, aber diesem letztlich definitiv keinen Abbruch tut. Wer die ersten beiden Teile von Max Payne geliebt hat, wird hier auf keinen Fall enttäuscht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unrealistisch? Na klar! Es ist Max Payne verdammt!, 4. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Ich habe noch nie eine Rezension für ein Spiel abgegeben, aber für Max mache ich das gerne! Vor allem, weil ein paar Jungspunde hier scheinbar keine Ahnung haben...

Installation:
Am Donnerstag hielt ich endlich nach 8 Jahren Max Payne 3 in der Hand und konnte die Installation kaum erwarten. Die Installation lief absolut problemlos. Ebenso die Registrierung beim Social Club. Somit konnte ich das Spiel sofort starten. Manche regen sich über die 35 GB auf, die das Spiel auf der Platte braucht. Aber mal ehrlich: Als Spieler hat man locker 1000 GB Festplattenspeicher. Was jucken mich da 35 GB? Eben! Gar nicht!

Story:
Die Story fügt sich nahtlos an die Vorgänger an und man fühlt sich sofort zu Hause. Ich finde sie grandios.

Steuerung:
Die Steuerung ist total einfach und kann auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt werden. So soll es sein.

Grafik und Zwischensequenzen:
Bei der Ingamegrafik und von der Grafikengine habe ich mir etwas mehr erwartet. Trotzdem ist sie immer noch sehr gut. Vielleicht war hier die Erwartungshaltung einfach zu groß.
Die Zwischensequenzen sind vielleicht einen Tick zu viel. Jedoch der nathlose Übergang von Sequenz ins Spiel ist ein Traum. Teilweise geht es direkt in die Bullettime mit entsprechender Action. Das ist schon sehr gut gemacht!

Level:
Die Level sind sehr schlauchig. Ich persönlich kann damit gut Leben, da ich nicht auf großartige Rätsel stehe.

Jemand hat in den Vorgängerrezensionen geschrieben, daß es sehr unrealistisch ist, gegen 20 Gegner immer noch am Leben zu bleiben. Natürlich ist es das und natürlich soll das so sein! Für was gibt es denn die Bullet Time? Bestimmt nicht nur für 2 Gegner! Abgesehen davon...ES IST EIN COMPUTERSPIEL!

Fazit:
Ich bin in dem Alter (34), daß ich Teil 1 und 2 gespielt habe und die Story liebe. Anfangs war ich jedoch sehr skeptisch bzgl. der Geschichte und dem neuen Look von Max. ABER: Ich wurde positiv überrascht. Das passt und hat Hand und Fuß! Ich bin begeistert!!!

Wem Teil 1 und 2 gefallen hat, kommt um diesen Teil nicht herum!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Action-Film zum Mitmachen, 8. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Max Payne ist zurück: Nach einer langen Pause, die auch an dem gealterten Protagonisten nicht spurlos vorüber gegangen ist, wird er durch seinen berüchtigten Gerechtigkeitssinn dazu gezwungen, sich aus der eigenen Lethargie zu reißen und in Brasilien einen Neuanfang zu wagen. Da der Rezensent den Mehrspielermodus des Spiels nicht nutzt, bezieht sich die folgende Besprechung allein auf den Einzelspielermodus und hier primär auf den Story-Modus.

GRAFIK:

Als angenehme Abwechslung zu halbgaren Konsolenports präsentiert sich "Max Payne 3" als Titel, der sowohl High-End Systeme fordert als auch durchschnittlicher Hardware noch ein ansehnliches Spektakel ermöglicht und damit den PC als Plattform ohne Abstriche bedient. Über die grafische Qualität im Vergleich zu Referenztiteln möchte ich mir kein Urteil erlauben, erkennbar ist jedoch, dass hier sehr sorgfältig gearbeitet wurde: Die Animationen wurden mit großer Sorgfalt erstellt und wirken dementsprechend durchweg realistisch, die Physikberechnungen leisten ganze Arbeit und die Schauplätze wirken glaubwürdig. Ob in einem exklusiven Nachtclub, dem Fußballstadion von Sao Paulo oder den Favelas: Die Entwickler leisten sich nicht nur keine grafischen Schnitzer wie schlechte Texturen oder großflächige Clipping-Fehler, die Schauplätze sind äußerst detailliert gestaltet und wirken so authentisch, dass es den geneigten Spieler nicht wundern würde, wenn er sich ins Flugzeug setzen und sämtliche Orte besichtigen könnte. Schnitzer, die der Immersion schaden würden, sucht man vergeblich.

SOUND:

Die Sorgfalt der Entwicklung erschöpft sich nicht in einer grandiosen grafischen Darstellung, auch die Soundkulisse stellt sich ganz in den Dienst der Immersion und wurde mit hoher Professionalität erstellt: Sowohl der Soundtrack als auch die Hintergrundgeräusche und Soundeffekte lassen keine Wünsche offen und der hohe Aufwand bei der Synchronisation wirft die Frage auf, ob Rockstar den deutschen Spielern mit einer Vertonung in deutscher Sprache wirklich einen Gefallen getan hätte: Die meisten deutschen Synchronisationen im Videospielbereich sind von minderer Qualität, während hier vom italo-amerikanischen Mafiosi bis zum brasilianischen Politiker die Synchronsprecher samt und sonders stilsicher agieren und den Figuren Leben einhauchen. Eine derart aufwändige Synchronisation mit professionellen Sprechern wäre ohne einen entsprechenden Aufpreis für die deutsche Version nicht zu realisieren und alles andere hätte die Atmosphäre dieses "Action-Films zum Mitspielen" erheblich beschädigt.

STEUERUNG:

Für Innovationen sorgt Rockstar Games bei der Inszenierung des Titels, spielerisch erwartet den geneigten Spieler jedoch bekanntes: Ein solides Deckungssystem, die für die Reihe typische Zeitlupe und die legendären halsbrecherischen Sprünge, "Shoot Dodges" genannt, sind keine neuen Elemente. Umso erfreulicher ist es, dass die Umsetzung sauber ist, zwar kann es ab und an vorkommen, dass die Kollisionsabfrage das rasche in Deckung gehen behindert, derartige Stellen sind jedoch die Ausnahme und an keiner Stelle ein spielentscheidendes Problem. Ferner merkt man der Steuerung an, dass sie von Grund auf für den PC entwickelt wurde: Tastatur und Maus erlauben die nötige Präzision ohne Abstriche, die Konsolenspieler hinnehmen müssen.
Abzüge gibt es allenfalls in der B-Note, Laserzielsysteme sehen hübsch aus und sind auch realistisch in Szene gesetzt, spielerisch jedoch belanglos und weitaus ineffizienter als der Zielpunkt im HUD. Da sich die Laserpointer jedoch abschalten lassen und man ihnen zudem zugestehen muss, dass sie im richtigen Leben auch nicht mit dem präzisen Zielpunkt eines HUD konkurrieren müssen, kann man diesen Schnitzer jedoch verzeihen, zumal dem Spieler kein Nachteil dadurch entsteht, sie nicht zu nutzen.

GAMEPLAY:

Max Payne 3 präsentiert sich in den Spielabschnitten als weitgehend konventioneller Third-Person Shooter, dies jedoch auf hohem Niveau. Die überzeugende KI und die umfangreichen Physikberechnungen zwingen zu taktisch klugem Vorgehen: Wer im falschen Moment den Kopf aus der Deckung hält oder sich zu lange hinter einer Deckung aufhält, die gerade von diversen Maschinenpistolen und Sturmgewehren zerlegt wird, findet sich ebenso schnell in ausweglosen Situationen wieder wie der Spieler, der Shoot Dodge Manöver dazu benutzt, einfach in den Raum hineinzuspringen, um anschließend von den Überlebenden unter Feuer genommen zu werden bis der alternde Ex-Polizist sich wieder aufgerappelt hat.
Hat man sich jedoch einmal eingespielt, fällt auf, wie sehr sich auch dieser Aspekt des Spiels in den Dienst der Gesamtinszenierung stellt: Nur hinter der Deckung zu kauern führt nicht zum Ziel, der Spieler muss vielmehr ein Gefühl dafür entwickeln, wann es an der Zeit ist, in bester Tradition des Action-Genres hervorzuspringen und die heranstürmenden Gegner mit einem ebenso halsbrecherischen wie spektakulären Manöver auszuschalten. Eine Simulation will das Spiel trotz allem Realismus in der Darstellung nicht sein.
Spielerisch unterstützt werden riskante Manöver dadurch, dass Max nach einem fatalen Treffer die Möglichkeit bekommt, innerhalb der nächsten Sekunden den Verantwortlichen Gegner zu erschießen, was ihn im Erfolgsfall eine Dosis Schmerzmittel sowie den Rest des Adrenalin-Balkens kostet und ihm im Gegenzug das Leben rettet. Ausbalanciert wird das System unter anderem dadurch, dass Max nach dieser Rettungsaktion am Boden liegt, wodurch sich sinnloses nach vorne stürmen nach wie vor von selbst verbietet.
Ein Speichersystem im klassischen Sinne sucht der Spieler zwar vergeblich, die zahlreichen und sinnvoll gesetzten Kontrollpunkte machen ein solches jedoch tatsächlich überflüssig und verhindern Frust durch unnötige Wiederholungen vor dem Problem, an dem man zuvor gescheitert ist.
Unverständlich bleibt die Designentscheidung, warum die zahlreichen Gegner Handgranaten benutzen können, Max jedoch nicht. Zwar sind derartige Zerstörungswerkzeuge auch nicht nötig, um erfolgreich zu sein, einen Abbruch hätten sie den Gefechten jedoch nicht getan. Immerhin setzen auch die Gegner Granaten nicht so inflationär ein, dass man deswegen ständig aus der Deckung springen müsste, auch arbeiten die Gegner mit Wurfgeschossen aller Art bei weitem nicht so präzise wie mit ihren Schusswaffen, so dass auch nicht jeder Angriff dieser Art zur Gefahr wird.
Weniger im Dienst der Inszenierung stehen die bisweilen selbst für das Action-Genre übertriebenen Gegnerhorden und "Zwischenbosse" in Form von gepanzerten Soldaten mit tragbaren Maschinengewehren, auch hätte das Spiel von ruhigeren Momenten außerhalb der Zwischensequenzen profitiert. Der Spieler wird zwar nicht zum Getriebenen - wenn ein Areal von Gegnern befreit ist, kann man sich dort auch in Ruhe umsehen - im Dienste des Spannungsaufbaus stehen diese "Ruhepausen" jedoch nicht, daher krankt das Spiel an einem genretypischen Fauxpas: Es ist so sehr mit Action angefüllt, dass die Spannung letztlich darunter leidet. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Die Handlung des Spiels ist genretypisch eher einfach gehalten, beleidigt den Spieler jedoch auch nicht mit Logiklöchern und ähnlichen handwerklichen Fehlern wie hanebüchenen Wendungen. Die Action schert sich nicht um besonderen Realismus, die Charakterzeichnung und der Handlungsverlauf sind jedoch aus einem Guss und wirken weder bemüht noch aufgesetzt. Die Präsentation als Nacherzählung der Ereignisse durch Max wirkt glaubwürdig und lässt dem Protagonisten viel Raum, sowohl seine zynische Art auszuleben als auch authentisch zu zeigen, wie ungelenk er im direkten Umgang mit seinen Mitmenschen bisweilen ist. Max ist nicht der unnahbare, stets saubere und coole Action-Held, sondern hat zahlreiche Ecken und Kanten und alles andere als ein glückliches Leben geführt und das nimmt man ihm als Spieler ebenso ab wie man in einem Marcelo den etwas unterbelichteten reichen Lebemann sehen oder in Raul den kleinen Mann, der in viel zu große Ereignisse geraten ist, erkennen kann.

DRM:

Max Payne erfordert ein Social Club Konto, mit dem es verknüpft werden muss, ferner nimmt der Launcher Kontakt zu den Servern auf, wann immer er eine aktive Internetverbindung erkennt und nicht durch eine Firewall aktiv daran gehindert wird. Wann immer ein verfügbarer Patch erkannt wird, weigert sich der Launcher, das Spiel zu starten, bis der Patch heruntergeladen und installiert wurde. Zu den wenigen positiven Aspekten dessen gehört, dass es immerhin möglich ist, das Spiel auch dann uneingeschränkt zu starten und zu spielen, wenn der Rechner gerade nicht mit dem Internet verbunden ist, ein Online-Zwang besteht also nicht, auch wird keine Spiel-DVD benötigt.

UNTERSCHIEDE ZUR AMERIKANISCHEN VERSION:

Wer argwöhnisch darauf schielt, dass Max Payne 3 in Deutschland trotz mangelnder Jugendfreigabe geschnitten wurde, sei darauf hingewiesen, dass die einzige Änderung darin besteht, dass der Spieler keine Zivilisten töten kann. Das sollte nicht nur für die geistig reife Zielgruppe des Spiels kein Problem darstellen (es stellt sich eher die Frage, warum es überhaupt eine Version des Spiels geben muss, in der so etwas möglich ist) sondern passt auch zum Protagonisten: Max Payne ist hier in der Rolle des klassischen Action-Helden und ein solcher schießt schon aus Prinzip keine Unschuldigen über den Haufen.

FAZIT:

Gerade in Zeiten, in denen insbesondere der Markt für Gelegenheitsspieler wächst und der traditionellen Videospielindustrie bei stetig steigenden Produktionskosten am Gewinn frisst, ist Max Payne 3 ein deutliches Ausrufezeichen dafür, dass traditionelle Plattformen noch eine Menge Entwicklungspotential besitzen und auch ein eher konventionelles Spiel durch eine hervorragende Inszenierung zum Top-Titel avancieren kann.
Max Payne ist jedoch kein Spiel für jedermann: Auch abseits der fehlenden Jugendfreigabe richtet sich das Spiel an ein erwachsenes Publikum, das zudem das Spiel als ein Ganzes begreifen und genießen kann. Max Payne als gebrochener und doch rechtschaffener Action-Held entzieht sich vielen Heranwachsenden als Sympathieträger, auf der anderen Seite sind die langen Zwischensequenzen für reine Shooter-Enthusiasten ein Störfaktor: Wer sich primär auf die Spielszenen konzentrieren möchte, wird sich auf Dauer trotz fehlender Ladebildschirme von den langen Zwischensequenzen gestört fühlen. Immerhin wird mit den Arcade-Modi und den Sammelgegenständen in den Spielabschnitten auch diese Klientel durchaus bedient.
Wer eine gelungene Gesamtinszenierung zu schätzen weiß und mit einem gebrochenen Helden wie Max Payne sympathisieren kann, wird ein Spiel vorfinden, bei dem nicht gekleckert sondern geklotzt wurde, nicht nur bezüglich des Budgets sondern auch bei der durchweg professionellen Umsetzung. Auch wenn man sich über manche Details ärgern kann, auch wenn das Spiel an manchen Stelle noch etwas besser hätte sein können, so bleibt es doch Jammern auf hohem Niveau: Im Bereich der Inszenierung setzt Max Payne 3 Maßstäbe, an denen sich künftige Titel messen lassen müssen. Als Medien sind sich Film und Spiel ein weiteres Stück näher gekommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit zu viel Gesabbel, 5. Juni 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Als Fan der ersten beiden Teile konnte ich mir den dritten Teil natürlich nicht entgehen lassen und habs mir für den Pc geholt. Max Payne ist ein Pc Spiel und muss mit der Maus gezockt werden das ist mal klar. Grafisch ist es Super und läuft, dank vieler Einstellungsmöglichkeiten, auch auf etwas älteren Systemen. Im Prinzip bleibt alles beim alten.

Max ist wie immer ziemlich fertig mit der Welt und ballert sich durch selbige. Die Schießereien sind wie immer bestens choreografiert und lassen das schießwütige Zockerherz vor Freude in ungeahnte Höhen springen. Die Tötung der Gegner wird nicht schnöde dargestellt, sondern zelebriert. Das Blut spritzt und pulsierende Fontänen dekorieren die Wände. Selbst wenn ein angeschossener Gegner sich auf dem Boden wälzt, kleckert sein Lebenssaft physikalisch korrekt auf die Umgebung. Das ist ein ziemlich starker Tobak und gehört nicht in Kinderhände.

Aber was mich wirklich stört, sind die teilweise extrem nervigen, Rockstar typischen Zwischensequenzen. Dieses nicht enden wollende Geschnatter der Protagonisten ist zum Teil nahezu belästigend. Max Payne plappert wie ein Waschweib auf Crack. Der Mann ist fertig mit der Welt verdammt. Der redet nicht, der schießt und säuft. Diesbezüglich waren die ersten beiden Teile um Längen besser.

Ich bin gespannt, ob es diesmal wieder solch legendäre Mods wie den Cinema 2.0 usw geben wird. Denn die Mods waren das absolute Herzstück des zweiten Teils, den ich heute noch begeistert zocke.

Wenn es keine Mods geben wird, ist Max Payne 3 ein wirklich guter Shooter ohne nennenswerte Wiederholbarkeit.

Multiplayer hab ich mir kurz angeschaut. Das ist ja heutzutage obligatorisch. Interessiert mich bloß nicht. Max Payne ist ein Abenteuer für einsame Männer und wirds für mich auch bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Max Payne wird alt...., 2. Juni 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
... und verhält sich so, wie man es erwarten würde: Ein alter Haudegen, dem Alkohol verfallen, ziellos und trotzdem elitär, wenn es darum geht, den Gegnern das Leben schwer zu machen.

Das Setting in den Favelas der Stadt und São Paulo selbst ist sehr gelungen. Direkt zu Beginn des Spiels wird sofort eine fesselnde Atmosphäre geschaffen und die Story gewinnt schnell an Fahrt. Inhaltlich ist Max Payne zwar kein Glanzstück, aber es ist ja auch ein Shooter, bei dem ich keine epischen Handlungsbögen erwarte. Immerhin wird durch Zeitsprünge und geschickt eingesetzte Video-Effekte in den Zwischensequenzen nicht auf Standardlösungen zurückgegriffen. Der raue Charakter von Max Payne rundet das Erlebnis absolut zufriedenstellend ab. Mehr erwarte ich bei einem Action-Spiel eigentlich nicht.

Aufgrund der verschiedenen Schwierigkeitsgrade eignet sich das Spiel sowohl für Einsteiger, als auch für "Hardcore"-Zocker.
Wer die Vorgänger nicht kennt, kann trotzdem ohne Bedenken zugreifen, denn die Hauptstory hat mit den alten Geschichten nicht viel gemein.

Der Einstieg ist recht leicht gestaltet. Mit Hilfe von Texteinblendungen, bei denen das Spiel pausiert ist, werden die wichtigsten Funktionen erklärt.
May Payne 3 greift wieder auf das alte Bullet-Time-Feature zurück und ist dabei blutiger denn je. In Zeitlupe lässt sich bei Bedarf ein getroffener Gegner direkt mit ein paar weiteren Kugeln durchsieben. Nahaufnahme und Blut en masse inklusive. Ein Kopfschuss hinterlässt beispielsweise ... - nein, das schreib ich jetzt hier gar nicht ausführlicher rein. Vertraut mir einfach, es ist wirklich UNCUT ;-)

Das Gameplay bietet ansonsten keine weiteren Innovationen. Es lässt sich aber angenehm spielen. Die Gegner verhalten sich halbwegs intelligent, suchen Deckung, flankieren, usw... Das passt soweit. Besonders schön sind die Zwischensequenzen, die nahtlos an das Spielgeschehen anknüpfen. Ladezeiten gibt es scheinbar keine, was dazu führt, dass man sich von dem Spiel kaum los reißen kann (entweder, man will die Szene fertig sehen, oder man steht gerade mitten in einer Schießerei...). Das macht Freude und sollte anderen Spieleschmieden als Beispiel dienen!
Zu Abstürzen kam es bisher nicht. Im Gegensatz zu anderen Games, braucht der Kunde also nicht das Gefühl haben, noch in einer Betaphase zu stecken.

Der Multiplayermodus ist für mich irrelevant, da ich Max Payne als Singleplayer-Shooter kenne und auch weiterhin so verwenden werde. Scheint aber ein recht unterhaltsamer Zeitvertreib zu sein, der den Spielspaß um ein paar weitere Stunden verlängern dürfte :)

Grafisch ist das Spiel ordentlich dabei und braucht sich vor anderen aktuellen Titeln nicht zu verstecken. DX 9 - DX 11 wird unterstützt, zahlreiche weitere Einstellmöglichkeiten sorgen dafür, dass May Payne 3 wohl auch auf älteren Rechnern noch gut laufen dürfte!
Mir gefällt besonders der Blick auf die Stadt direkt am Anfang des Spiels! Sieht einfach super aus. Die Schusseintrittswunden, die auf Max Paynes Kleidung hinterlassen werden, sind hingegen echt schlecht. Auch ein Max Payne dürfte mit drei faustgroßen Löchern im Rücken am Boden liegen.

Der Sound ist ebenfalls gelungen. Die Positionen der Schützen lassen sich bei einem entsprechenden Surroundsystem bequem per Gehör orten. Musische Untermalung, Sprache, sonstige Sounds tragen zu einer tollen Spielatmosphäre bei.

Dennoch gibt es durchaus Dinge, die für eine Abwertung sorgen könnten. Da es sich um sehr individuelle Ansprüche handelt, wollte ich sie nicht in das Endergebnis mit einfließen lassen. Sie sollen dem Kunden eher als Anhaltspunkte dienen, sich daraus eine eigene Wertung basteln zu können. Für mich reicht nämlich keiner dieser Punkte aus, um die Endwertung auf 4 Sterne zu reduzieren.
Erstens ist das Spiel in englischer Sprache (Untertitel gibt es zwar, aber das wird dem ein oder anderen trotzdem nicht reichen!). Ich muss jedoch sagen: Die Sprecher sind großartig und wer Englisch kann, der sollte sowieso auf keine deutsche Synchro zurückgreifen.
Zweitens ist es echt dreist, dass einem vorgeschrieben wird, mit welchen Grafikeinstellungen man noch spielen darf! Je nach Grafik-RAM muss man auf MEDIUM oder LOW spielen bzw. Anti-Aliasing-Filter runterschrauben, usw. Denn, obwohl das Spiel evtl. trotzdem noch flüssig laufen könnte, wird dem mündigen User (er ist ja immerhin über 18...) die Option für höherwertigere Einstellungen verwehrt! Das mag gut gemeint sein, aber man hätte es ja auch bei einem Hinweis belassen können ("Achtung, mit diesen Einstellungen wird das Spiel bei Dir wahrscheinlich nicht mehr flüssig laufen!"). Abhilfe lässt sich schaffen, indem man die Grafikkonfigurationsdatei manuell überschreibt. Diese liegt bei mir im Pfad: "C:\Users\USERNAME\Documents\Rockstar Games\Max Payne 3" und lautet "graphics.xml". Einfach mit dem Editor oder Word-Pad öffnen!
Registrierungszwang beim Rockstar Social-Club ist leider auch vonnöten, auch wenn man sich für den Multiplayer nicht interessiert.
Bei der Installation hatte ich persönlich keine Probleme, kann mich da also nicht beschweren. Wer Probleme beim Starten des Spiels hat, sollte unbedingt das Update installieren, denn ohne die aktuellste Rockstar-Social-Club-Software geht's nicht...

Für Interessierte - das Testsystem:
Intel i7 - 2600K @ 3.4 GHz
8 GB RAM
NVIDIA GeForce GTX 460 (aktuellste Grafiktreiberversion!)
SoundBlaster X-Fi Titanium
(Windows 7 - 64 Bit)
Das Spiel lief damit auf maximalen Einstellungen (lediglich MSAA war deaktiviert, da es kaum einen Unterschied macht, solange FXAA aktiviert ist) absolut flüssig.

Wertungsübersicht:
Bedienung vor dem Spiel (Installation, Einstellmöglichkeiten, ...): 3/5
Bedienung im Spiel (Zielen, Schießen, Nachladen, ...): 5/5
Grafik: 4.5/5
Sound: 4.5/5
Spielspaß: 5/5
--------------------------
Gesamt: 4.5/5

Fazit:
Letztlich muss jeder selbst wissen, ob die genannten Kritikpunkte von einem Kauf abhalten werden. Ich kann das Spiel jedoch jedem ans Herz legen, der die alten Max Payne-Spiele gemocht hat, einen guten Action-Shooter sucht, oder einfach mal einen virtuellen Kurztrip in Südamerika erleben will ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein genialer dritter Teil, 3. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Vorweg: Ich kann verstehen das manche verärgert sind, wenn das Spiel nicht läuft, aus diesem Grund ahbe ich Diablo 3 mir nicht gekauft. Ich habe allerdings absolut keine Probleme. Installation und das Spiel an sich laufen tadellos.

Die Grafik ist kein wirklich Highlight wie z.B. in Crysis (2) aber das möchte es auch gar nicht. Deus Ex 3 hat bestens bewiesen, das es auf Atmosphäre und die Inszenierung ankommt.
Dies ist Rockstar einmalig gelungen. Zwar ist die Stimmung komplett betrachtet nicht mehr ganz so melancholisch wie bei den ersten 2 Teilen, allerdings wurde der Noire Stil trotzdem toll weiter fortgeführt. Sind wir ehrlich, das Leben geht weiter...so auch bei Max Payne, er kann nicht nur auf der Stelle treten und beim gleichen tiefsten Punkt seiner Depressionen bleiben. Man verspürt also einen leichten Aufwärtstrend.

Die KI Ist einmalig. Schießt man links und rechts vorbei, wenn quer ein Gegener durch Bild läuft, dann merkt er das stockt und geht einen Schrit vor und zurück. In Großraumbüros, werden sinnvoll Schreibtische udn Regale als Schutz verwendet. Der Gegner läuft gebückt die Gänge entlang, und sucht sich wieder eine sichere Stelle wenn man auf ihn schießt. Wenn man sich selber als Max Payne Schutz suche ist man nie lange sicher. Trennwände brechen unter Beschuss kaputt und bei Betonfpeilern blättert immer mehr Beton ab, bis man hinter dem Drahtgeflecht des Pfeiler schutzlos steht.

Das Interface ist aus den Vorgängern übernommen. Es ist einfach ein tolles gefühl so realitätsnah zu spielen. Kein Radar welches Feindbewegungen anzeigt, kein automatisches Heilen wenn man in einer Ecke verweilt...einfach toll.

Aus manchen Ecken hört man leichte Kritik, das es viel zu viele Videos gibt. Das kann ich so nicht behaupten, denn man muss den Hintergrund mit beachten. Rockstar hat es geschafft, dass die Levels im Hintergrund geladen werde. Damit man auf keinen Ladebalken guckt, wird währenddessen mit Hilfe der Videos die Zeit überbrückt und die Story erzählt. Man bleibt im Spielfluss drin, es wirkt als eine wirklich zusammenhängende fließende Story, diese Gefühl ist einfach toll.

Für mich ist es seit langer langer Zeit die beste Investition die ich für ein Computerspiel gemacht habe. Klar gibt es sehr viele Spiele die gut sind und Spaß machen, dennoch ist für mich Max Payne 3 eins der unterhaltsamsten. Ich verspüre jetzt schon Trauer, wenn ich daran denke das es "demnächst" durchgespielt sein wird. Seit vielen Jahren habe ich das erste Mal wieder das Gefühl ein Spiel direkt nach Abschluss im nächsten Schwierigkeitsgrad nochmal spielen zu wollen.
Bitte Rockstar, arbeitet an einem genauso tollen Max Payne 4!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gelungener dritter Teil mit Schwächen und Online-Zwang, 12. Juli 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Als Fan von Max Payne 1 und 2 war Teil 3 ein Pflichtkauf, den ich auch nicht bereut habe.

Wichtig: Meine Rezension bezieht sich auf die Steam-Version. Ich spiele ausschließlich Single-Player.

Pro:

- Top-Action mit hervorragenden Special Effects
- Mut zur Neuinterpretation des Antihelden
- Jede Menge cooler Sprüche, wenn man englisch kann und nicht auf die teils schlecht übersetzten Untertitel angewiesen ist
- für meinen Geschmack herausragende Musikuntermalung
- Abwechslungsreiche Settings

Contra:

- Non-Stop Ballerei ohne Ruhephasen, kaum zeit Painkiller zu suchen oder sich einfach mal umzusehen
- kein Quicksave
- Zwischensequenzen lassen sich nicht überspringen
- Klassische Comics entfallen komplett
- Englisch mit Untertiteln. Aber immer noch besser als die deutsche Synchronisation zu Max Payne 1.
- Sprünge schlecht gelöst
- Doppelter Kopierschutz: Steam gilt als sicher und hätte wirklich gereicht.

Abwertung: Online Zwang bedeutet bei mir immer: Mindestens ein Stern Abzug. Hier ziehe ich zwei Sterne ab, da die Registrierung erst nach mehreren Versuchen funktionierte und ich allein dafür eine dreiviertel Stunde gebraucht habe

Fazit: Hat Spaß gemacht, war aber viel zu hektisch. Der Online-Kopierschutz nervt gewaltig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gelungen mit ein paar Abzügen in der B-Note, 26. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Eine sehr gelungene Fortsetzung der bisherigen Reihe. Leider muss ich leichte Abzüge in der B-Note erteilen. Es ist schade, dass beim Start neuer Szene automatisch die Waffe gewechselt wird. Desweiteren ist der strikt vorgegebene Pfad des Spiels nicht mehr ganz zeitgemäß. Mehr Entscheidungsfreiheit für den Spieler im Fortschreiten der Geschichte wäre wünschenswert.

Wer das Spiel aufgrund des bekannten Slow-Motion-Sequenzen kauft, wird nicht enttäuscht.
Interessant sind auch die deutlichen Unterschiede der Waffengattungen inszeniert.

Bei der Geschichte war man deutlich kreativer als viele andere Spieleentwickler und regt zwischenzeitlich auch zum Nachdenken an wenn man nicht gerade dabei ist die Magazine zu entleeren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Top Spiel!, 26. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Eins vorweg: Spiel einmal installiert, beim Rockstar Social Club angemeldet, läuft auch. Ich konnte mich bisher immer am Server anmelden.

Pro:

Top Story (wie ich finde)

Top Grafik

Auch mit Gamepad spielbar (wichtig für mich)

Guter Sound

Bei mir gabs keinen einzigen Absturz

Contra:

Man selbst kann keine Granaten einsetzen, die Gegner schon

Ich finde es etwas blöd, dass man in Brasilien, die Sprache portugiesisch untertitelt hat, hätte man auch englisch untertiteln können.

Ansonsten ein Top Spiel! Multiplayer kann ich nicht bewerten, da ich bisher nur Singelplayer gespielt habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Töten, saufen und schwarzer Humor, willkommen in der Welt von Max Payne!!, 16. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 - [PC] (Computerspiel)
Max Payne ist wieder zurück. Na klar, und dies besser als je zuvor. Ich möchte in meiner Rezension nicht auf die Vorgänger eingehen, sondern gleich zum Eingemachten kommen. Hier erst einmal die Kategorien in welchen ich bewerte: Story, Gameplay, Leveldesign, Grafik und Sound.

---Story---

Die Handlung erfolgt nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern wird stattdessen rückblickend von Herr Payne selbst erzählt. So wird man am Anfang sofort ins Geschehen geworfen, wobei man sich in der Rolle des Max Payne als Bodyguard einer reichen brasilianischen Familie in Sao Paulo befindet. Erst nach und nach wird preisgegeben, wie man überhaupt in die Großstadtmetropole gelangt ist. Dies erfährt man ansatzweise in der ersten Rückblende, in der sich der Protagonist noch in New Jersey befindet, wo er sich in seiner Lieblingskneipe mal wieder voll laufen lässt. Als ein alter Freund namens Raul Passo in die Bar sparziert und nach der üblichen Begrüßung ihm einen Job als Leibwätcher in Südamerika anbietet, ist der Ex-Cop zunächst wenig begeistert. Doch "rein zufällige" kommt es am selben Abend noch zu einem Gefecht mit ein paar Mafiosi. Dummerweise hat Max gleich zu Anfang den Sohn des Bosses erschossen, klar dass er da nicht mehr in seiner alten Heimatstadt willkommen ist. Also auf nach Sao Paulo, wo es aber auch alles andere als rosig läuft....
Die Handlung wird kontinuirlich spannender und gleichzeitig verwirrender. Der alkoholsüchtige und tablettenabhängige Max merkt bald, dass er in eine viel größere Sache gestolpert ist, die auch seinen blutige Vergangenheit nicht außen vor lässt...

Insgesamt ist die Story sehr gut gelungen, haut aber niemanden wirklich vom Hocker, im Sinne von:"Also das hätt' ich auf keinen Fall erwartet". Allerdings genügt sie durchaus, um den Spieler bis ins Finale zu motivieren, da sie außerdem mit vielen Verschwörungen und Wendungen versehen ist.

---Gameplay---

Vielleicht einer der Hauptgründe warum man sich Max Payne 3 kaufen sollte. Selbstverständlich zeichnen sich die Gefecht durch die Bullettime aus, die auf Knopfdruck einsetzten lässt und das Spielgeschehen extrem verlangsamt, akrobatisch wirken im Vergleich zu Max's übrigen Bewegungen, die schiken Hechtsprünge, die sich entweder aus der Deckung oder aus dem freien Lauf aktivieren lassen, natürlich wird dabei auch das Spielgeschehen verlangsamt. Die Bullettime und die Sprünge sehen nicht nur phänomenal gut aus, sondern sind auch überlebens wichtig. Denn schon auf dem zweiten von fünf Schwierigkeitsgraden ist das Heldenleben eine echt Herausforderung. Teilweise bekommt man es in manchen Räumen mit 20 Gegnern oder mehr zu tun und desto weiter man voran kommt, desto schwieriger wird es auch. Sprich: Die Gegner sind besser gepanzert und haben bessere Waffen. Von Anfang an auf Spitzenniveau ist hingegen die KI (Künstliche Intelligenz) eurer Widersacher. Diese nehmen Deckung wie sie ein und agieren sehr vorsichtig, dies kann aber schnell umschlagen, wenn sie mit einer riesigen Mehrheit in der Überzahl sind. Dann stürmen teilweise Gegner auf sie zu, denen sie gegeben falls nichts entgegen zu setzen haben (z.B. beim nach laden ihrer Waffen). Damit sie aber dennoch nicht gleich abkratzen, hat sich Rockstar etwas einfallen lassen: Wenn ihnen ein Gegner vor die Flinte läuft, erledigt Max Payne ihn mit einer coolen Nahkampfattake. Und falls ihnen nur noch wenig Leben zu Verfügung steht, schlucken sie ein paar Tabletten, ihr Held wird's ihnen danken.

Es wird geballert geballert und geballert und das Beste daran ist, dass es am Ende des Spiels immer noch Spaß macht. Allerdings kommt diese Tatsache bzw. Meinung nicht aus heiterem Himmel, denn Rockstar hat zum einen ein paar Bullet-timesequenzen eingestreut, die sich von selbst aktivieren und -sie können mir glauben- richtig krachen. Zudem kommen noch 2-3 Drive-By-Abschnitte, in denen sie vom Sitze eines Fahrzeuges ballern was das zeugt hält. Nicht zu Unrecht die Höhepunkte des Spiels.

Damit es doch noch irgendwas abseits der Gefecht gibt, sind in den Leveln überall goldene Teile von sämtlichen Waffen im Spiel verteilt. Hat man alle Teile einer Waffe gesammelt, kann man aus einer goldenen Wumme ballern, die ein wenig mehr Schaden anrichtet. Coole Idee, aber kein Muss.

Insgesamt ein erstklassiges Gameplay, das aber durchaus ein wenig mehr Abwechslung vertragen hätte. Dennoch: Wer Thirdpersonshooter mag (GTA, Red Dead Redemption), der wird mit Max Payne 3 auch am Ende Spieles noch mordsmäßig Spaß haben, im wahrsten Sinne des Wortes. Dies liegt nicht zuletzt am Leveldesign.

---Leveldesign---

Das Leveldesign ist einfach atmosphärisch und inszenatorisch am Maximum. Eine kleine Kostprobe welche Schauplätzte man alle zerlegen kann: Da wäre eine Bar, ein Friedhof, der Panamakanal und das dortige Schiff auf dem man sich befindet, ein Armenviertel in Sao Paulo und und und. Alle Orte wurden glaubhaft und atmosphärisch umgesetzt. Allen voran die Favela, in der man den Konflikt zwischen Arm und Reich förmlich in der Luft spüren kann. Aber auch in Sachen Inszenierung der Levels haben die Jungs von Rockstar ganze Arbeit geleistet. Beispielweise bei den Gefechten im Büro zerbrechen bei Beschuss Fensterscheiben oder fliegen Blätter durch die Gegend, teilweise geht bei Beschuss auch die Deckung kaputt. Ein weitreichendes Zerstörungssystem wie in Battlefield 3 kann man aber leider nicht bewundern.

Alles in allem ein Leveldesign, das die Ballerein nie langweilig werden lässt und atmosphärisch und inszenatorisch keinen Gamer kalt werden lässt, obendrauf gibt`s noch ein moderates Zerstörungssystem.

---Grafik, Sound---

Die Grafik von Max Payne geht vollkommen in Ordnung, nicht mehr und nicht weniger. Eine ungefähre Orientierung können sich die Leser schaffen, die bereits GTA 4 gespielt haben, denn Rockstar verwendet wieder die Rage-Engien. Diese wurde allerdings ordentlich aufpoliert. Richtig gut sehen deshalb die Gesichter und Animationen der Charaktere aus. Und auch die Schauplätzte bieten ab und zu ein optisches "Wunder".

Max Payne 3 wartet mit vielen Videosequenzen (es belegt also nicht umsonst 35 Gigabyte ihrer Festplatte) auf sie, welche allesamt einem sehr speziellen Stil folgen: Der Bildschirm wird kurz eingefärbt, das Bild wackelt und das Geschehen wird oft in mehrere Bilder, wie in einem Comic aufgeteilt. Mir gefällt dieser Stil sehr gut und hebt sich dabei meiner Meinung nach von anderen Spielen ab, allerdings stört mich die Tatsache, dass Max Payne 3 ausschließlich eine Englische Vertonung bietet, wie dies schon bei vielen anderen Rockstarspielen der Fall war. Um also alles mitzubekommen muss man fleißig Untertitel lesen, was zwangsweise dazu führt, das man die tollen Videosequenzen verpasst. Ein kleiner Trost ist da die Gegebenheit, dass die Sprecher hervorragende Arbeit leisten und da auch die übrigen Geräusche (Schüsse, Motoren, Musik usw.) großartig sind, gibt es am Sound wenig bis gar nicht aus zu setzten.

-----Fazit-----

Fans von Actionspielen sind mit Max Payne 3 für 2012 gut ausgestattet, da dieses Jahr insgesamt auch nur wenig im Genre los ist. Dennoch sollte man gewarnt sein, unser lieber Max ballert nicht nur gern, sondern quasselt ihnen in den Zwischensequenzen und auch bei den Gefechten ein Ohr ab. Wer auf schwarzen Humor oder sarkastische Sprüche à la Max Payne nicht steht, sollte getrost die Finger vom Spiel lassen. Wer sich aber für einen Kauf entscheidet, den erwartet ein Actionspektakel, wie man es selbst von Hollywood-Filmen noch nicht erlebt hat. Meiner Meinung also schon mal ein heißer Anwärter für den Titel Actionspiels des Jahres".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Max Payne 3 - [PC]
Max Payne 3 - [PC] von Rockstar Games (Windows 7)
EUR 8,67
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen