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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas zwiespältiges Werk, 1. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Metalhead (Audio CD)
Ein etwas düsteres Werk auf dem 6 Gute und 4 eher schwache Songs darauf enthalten sind. Es war die erste Produktion von Karl Rudolf Bauerfeind für SAXON, die er damals natürlich und kraftvoll hinbekommen hat. Peter Byfords Stimme wird in einigen Songs mit technischen Spielereien verfremdet, um das ganze etwas dunkler zu gestalten.

Zu den Songs:
1: Auf dem Titelsong "Metalhead" regieren majestätische angsteinflössende Riffs in den Versen und im Refrain, der das Thema Alien-Invasion der Erde gut erfasst. Ein richtig starker lava-artig langsamer Metal-Song 5/5
2: Bei "Travellers in Time" wird im Refrain die Stimme von Sänger Peter Byford verfremdet, was einen spacigen Effekt hat. Tolle Riffs und und ein schönes melodisches Solo machen diesen Midtempo-Groover zu einem Höhepunkt des Albums 5/5
3: Auch das speedige "Conquistador" mit seinem getragenen, hochmelodischen Refrain vermag auf ganzer Linie zu überzeugen. War auf der damaligen Tour auch durchaus ein Live-Kracher 5/5
4: "What goes around" ist dann ein locker-flockig im gemässigtem Tempo gespielter Saxon-typischer Gute-Laune Party-Rocker, der einfach riesenspass macht 4/5
5: "Song of Evil" ist dann der erste Song des Albums, der deutlich schwächer ausfällt.Er hört sich etwas dröge und einfältig an, der Refrain kommt sehr naiv daher und reist niemanden vom Hocker 2/5
6: Das speedige ultraschnelle "All Guns Blazing" ist dann wieder ein Saxon-Kracher voller Power und Spielfreude - ein echter Höhepunkt 5/5
7: Das lässige harmlose "Prisoner" kann dann höchstens mit einer gewissen Entspanntheit punkten, ist ansonsten aber eher belanglos. Könnte man auch als Hintergrundmusik in einem Kaufhaus spielen 2/5
8: "Piss off" versucht dann mit Pantera-artigen modernen schleppenden Riffs zu punkten, was voll in die Hose geht. Der Song ist absolut Saxon-untypisch und eine volle Enttäuschung. Mich nervt er einfach nur 1/5
9: Bei "Watching You" wird ein Überwachungs-Staat thematisiert. Ein sehr düsterer Song, der eine sehr beklemmede, dunkle Atmosphäre verbreitet - aber irgendwie ist er doch einigermassen gelungen 3/5
10: Die epische Halb-Ballade "Sea of Life" ist dann auf 8 Minuten nochmal ein toller Song mit einem unwiderstehlichen Grundriff, der mich echt voll überzeugt -- für mich ein echter Kracher zum Album-Abschluss - das haut nochmal voll rein 5/5

Insgesamt ein zwiespältiges Werk, das leider von einigen schwachen Songs im zweiten Teil nach unten gezogen wird. Aber auch einige Songs enthält, die man sogar als Klassiker bezeichnen könnte, gerade die ersten 3 und Sea of Life. Nach dem durchweg starken reinen Heavy Metal-Album-Vorgänger Unleash the Beast(1997) muss man leider zugestehen, dass Metalhead nicht ganz so stark ausgefallen ist. Die Atmosphäre ist zwar gewollt etwas düsterer gehalten als zuvor, trotzdem ist das Album aber klar als Saxon zu erkennen und die Gitarren braten und krachen schön heavy an allen Ecken und Enden, denn letztlich entfernt man sich sich nie zu weit von seinen Ursprüngen. Die moderaten Experimente sind auf diesem Album als Bereicherung zu sehen. Die guten Songs von Metalhead übertreffen die besseren Songs vom Nachfolger Killing Ground(2001) deutlich, und so würde ich Metalhead auf jeden Fall zum Kauf empfehlen, auch wenn es einige Füller darauf zu hören gibt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewohnt Heavy und Schleppend - trotzdem ein tolles Album!!, 31. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Metalhead (Audio CD)
Achtung - nicht überschnell sich ein Urteil über dieses Album bilden.
Dies gilt vorallem für "Die Hard"-Fans von Saxon. Denn dies ist definitiv kein typisches Saxon-Album - dies bedeutet aber noch lange nicht, dass es schlecht ist.
Dies ist leider so oft der Fall, dass man kurz über ein Album seiner Lieblingsband, oder zumindest einer der Lieblingsbands, "drüber hört" und wenn das Album nicht den Erwartungen entspricht, dann stempelt es man gleich als schlecht ab. Dabei ist es meist so, wenn man dann viell. 2-3 mal öfter die Scheibe durchhört, dass man schlussendlich zu der Überzeugung gelangt, dass sich das vorliegende Album zwar anders anhört als das vorangegangene, aber es deswegen nicht schlecht ist - eben nur "anders".
Und vorallem bei so Bands wie z.B. Saxon, die bereits über Jahrzehnte lang fast durchgehend Alben rausbringen, ist es eigentlich nur logisch und nachvollziehbar, dass man nach so langer Zeit mal zumindest kleine Veränderungen im Musikstil durchführen möchte. Dies haben sie schon beim Vorgängeralbum "Unleash the Beast" getan und diesen etwas veränderten Stil haben sie bei diesem Album weitergeführt - und gelungen wie ich finde. Das darauffolgende Album "Killing Ground" ging allerdings wieder eindeutig mehr in Richtung "Back to the roots", wie man so schön sagt.
Abschließend kann man also sagen, dass dies ein wirklich gelungenes Album geworden ist, denn es wird hier sehr "schwerer" traditioneller 80's-based Heavy Metal geboten. Manchmal nach meinem Geschmack etwas zu "schleppend", darum auch nur 4 Sterne, aber ansonsten gibts wenig auszusetzen. Vorallem die bohrenden Gitarrenriffs sind sehr vordergründig, was ja für ein Metal-Album nur gut sein kann.
Ganz kurz noch an die eingefleischten Fanatiker der 80er-Saxon (Marke "Wheels of Steel" zum Beispiel): Gebt dem Album ein Chance, es wie gesagt kein typisches Saxon-Album, aber ein gutes - eine Band kann auch nicht über Jahrzehnte lang immer das gleiche Album rausbringen (sprich sich dauernd selbst kopieren), und irgendwann findet meist jede Band wieder zu deren "Roots" zurück und dann freud man sich als Fan wieder um so mehr :-).
-- Stay Heavy --
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feines Saxon-Album mit leichten Mängeln, 8. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Metalhead (Audio CD)
Nach der Schwächeperiode mit "Forever Free" und "Dogs of War" und dem mordsmäßig guten und überraschend harten "Unleash the Beast"-Album war man gespannt, wohin die Reise stilistisch und qualitätsmäßig mit Saxon gehen würde.
Mit "Metalhead" ist der Name des Albums Programm: Der Härtegrad wurde gegenüber "Unleash the Beast" nicht nur gehalten, sondern eher noch gesteigert, wie der Titelsong äußerst eindrucksvoll illustriert (das Teil bläst einen aus dem Sessel).
Fett produziert und mit knallharten Riffs und echt krachenden Drums von Neuzugang Fritz Randow, kommt auf dem Album kein Zweifel an der Heaviness der British-Metal-Legende auf.
Einzig der leichte Mangel an Ideenreichtum trübt den Hörgenuss, bei einzelnen Songs drängt sich der Eindruck auf, dass man zugunsten der Härte Dinge wie Gesangsmelodie und zupackende Refrains (traditionell Stärken der Band) vernachlässigt hat.
Aber das sind nur Einzeleffekte und Songs wie "All Guns Blazing" und das grandiose "Sea of Life" sind echte Klassiker.
Ein echter Farbtupfer im Album ist "What goes around, comes around" - so würden Aerosmith klingen, wenn sie Brit-Metaller wären :-)
Fazit: Feines Teil mit leichten (Ideen-)Mängeln. Für Fans des Stils ein "Muss", für andere ein "Sollte". Und die Leute, die Saxon immer noch als "olle Soft-Kamellen" abtun (ja, die gibt's leider), sollten zur Abwechslung mal
a) dieses Album hören,
b) ein Saxon-Konzert anschauen.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düsteres Saxon-Album, 13. August 2008
Von 
Hans-jürgen Meyer (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Metalhead (Audio CD)
Metalhead ist ein düsteres Album auf dem 6 sehr gute und 4 durchschnittliche Songs zu finden sind.
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Metalhead
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