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Kundenrezensionen

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am 28. Februar 2006
Nach der Geburt des Heavy Metal legten Black Sabbath mit Paranoid nach. Nur wenige Monate nach dem glorreichen Debüt beeinflusste dieses klassische Album die Richtung der Underground Metal Bewegung mit einer Ansammlung gradliniger, prägnater Songs, die im Gegensatz zu den experimentellen und anspruchsvollen Stücken des Vorgängeralbums stehen.
Auch hier ist eine Rezension eigentlich überflüssig! Ein classic Heavy Metal Album. Die CD habe ich unzählige Male angehört und ich kann immer noch nicht genug davon bekommen.
Der Sänger des Quartetts John "Ozzy" Osbourne erzeugt mit seiner übernatürlichen, starken Stimme eine schaurige, mystische Atmosphäre, wie sie sonst keiner schafft. Die Stimme bewegt sich in den Grenzen, die Tony Iommi mit seiner Gitarre zeichnet. Sie ist sehr wichtig für die Band um deren musikalische Wirkung auf die Zuhörer passend zu transportieren.
Iommis Riffs haben einen bedeutend höheren Status erreicht als noch auf dem selbst betitelten Debütwerk. Seine Riffs bestechen nicht nur durch unbeugsame Härte, sondern haben auch Herz, Leidenschaft und Struktur. Das letzte Stück des Albums "Fairies Wear Boots" zeigt wie unglaublich faszinierend sein Gitarrenspiel sein kann. Einerseits wehklagend in Qual und Mitleid, andererseits leicht schaukelnd wie ein Blatt eines Baumes im Wind.
Keine andere Band als Black Sabbath kann besser eine Atmosphäre aus dem Jenseits illustrieren. 1970 war dies einfach unfassbar. Das herausragende Instrument, das für dieses mysteriöse Gefühl verantwortlich war ist die Bassgitarre von Geezer Butler. Im Titeltrack bildet er den Angelpunkt, in dem er den Song treibt, während er in Planet Caravan trotz bedrohlicher Anwesenheit beruhigend wirkt.
Der andere Teil des Rhythmus ist verankert durch Bill Wards scharfsinniges Gefühl für Timing und Wohlklang an den Drums.
Die unvergessene Meisterleistung Black Sabbaths auf Paranoid ist die Schaffung des Genres Doom Metal. Der Doom bedeutet den unverzichtbaren Glauben an die Vernichtung. Diese "negative Kunst" verfolgt jedoch optimistische, klare Ziele.
Ursprünglich sollte das Album "War Pigs" heißen, dies wurde jedoch wegen des Vietnamkrieges von der Plattenfirma abgelehnt.
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am 11. April 2009
Ich habe diese Version heute bekommen und muß meinem Vorschreiber in einem Punkt recht geben. Bei der Stereo-Spur wurde vermutlich das Optimale aus dem vorhandenen Material rausgeholt.

Die Stereo-Aufnahmen haben ein recht geringes Grundrauschen und einen frischen Klang. Das sind die besten Paranoid-Aufnahmen die ich bisher gehört habe.

Ich habe aber einen Punkt abgezogen weil keine hochauflösende Tonspur vorhanden ist. Bei Amazon steht Hybrid-SACD, ist sie aber nicht. Auf der Verpackung steht DVD-Audio, ist sie aber nicht. Die zweite Scheibe ist eine normale DVD mit einer 754KBit DTS und einer 448KBit DD 2.0 Spur. Jedenfalls konnte weder mein SACD- noch mein DVD-Audio-Player eine entsprechende Spur finden.

Ich würde zum Hören die Stereo-Versionen empfehlen denn die DTS-Spur hat ein deutlich höheres Grundrauschen und sie klingt nicht so frisch.

Alleine schon wegen des DTS-Versuchs und der 3. CD lohnt sich der Kauf bestimmt für alle Fans von Hard Rock und Black Sabbath
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HALL OF FAMEam 8. April 2005
Sounds.
- Deutsche Schlagerparade Ende 1970: Chris Roberts, Edwin Starr, Tremeloes, Christie, Dalia Lavi, Bata Ilic, Rattles, Miguel Rios (A Song of Joy). Und an der Spitzenposition?
- "Paranoid" von Black Sabbath, die Single ist schon schon Monate in den Charts. Dieser pulsierende schwere Stil war neu, und war gerade als Kontrast neben deutschen Schlager im Röhrenradio reizvoll. Was war das für ein neuer Stil? Black Sabbath war laute, bleischwere, verrückte Beatmusik mit unheimlichen Texten? Angeblich musste der Titel in 10 Minuten im Studio improvisiert werden, da auf die Plattenfirma noch einen kurzen Song verlangte, O. Osbourne las den Text bei der Aufnahme vom Blatt ab.
- "War Pigs" ist mit seiner unaufdringlich düsteren Stimmung eine der besten Heavy Kompositionen überhaupt, er eignete sich auch als Filmmusik bei der stummen Betrachtung einer brennenden und rauchenden Landschaft. Ich finde, alleine wegen diesem Track lohnt der Kauf. Bill Ward war meist im Hintergrund. Nur einmal las ich 1973 in einem Musiklexikon von Ingeborg Schober, daß er einer der weltbesten Schlagzeuger sei. Sein Stil in "War Pigs" mit seinen Tempi-Wechseln, zähflüssigen bleischweren Bass-Trommeln ist wirklich klasse. Obwohl die Platte unter Zeitdruck und wenig Geld produziert wurde: Die einzelnen Instrumente kommen sauber getrennt rüber, bei späteren Black Sabbath Platten wurde dieser weite stereophone Raum nicht mehr erreicht.
- "Hand of Doom", auch klasse. Zeitgemäß geht es um den Vietnam Krieg und eine Heroinabhängigkeit. Ein harter Anti-Drogen Song. Gelungen ist das überraschende Gitarrensolo im Mittelteil. Auch Iommis zeitlupenartige Lava-Gitarre ist gut abgemischt, damals die Trademark der Band.
- Ebenfalls mit "Iron Man" erblickt hier ein Live-Dauerbrenner das Licht der Welt. Das zähflüssige schwere Riff, am Ende das (kurze) Echoschreien, das waren neue provokative Töne für die Chanson-/Schlager-/Klassik-/Beatmusikkultur um 1970. Aus der so mancher Streit mit den Eltern/der Schwester resultierte.
Persönlich finde ich die LP "Paranoid" kompositiorisch gelungener als das Debüt und die beste Platte der Gruppe überhaupt. Auch wenn die Gruppe sich 1971 aufgelöst hätte / oder wenn es danach bis heute nie mehr Heavy Rockmusik gegeben hätte - auch dann befände sich "Paranoid" im Pantheon der modernen Musikgeschichte. Als eine der wenigen mit "Deep Purple in Rock", "Led Zeppelin II", "Fire and Water" und Uriah Heeps "Salisbury". Auch als Langspielplatte schaffte "Paranoid" die Spitzenposition der UK / BRD-LPCharts.
- Mir gefällt an dieser Platte noch manches mehr. Die Texte sind (im Gegensatz zur ersten Platte) nicht okkult. Mit diesem Image war die Gruppe nicht glücklich, die Plattenfirma hatte es ihnen mit dem umgedrehten Kreuz gegen ihren Willen reingeröngt. Auf "Paranoid" gibt es z.T. wirklich gute bewegende Texte: Das agressive Antikriegslied "War Pigs", der todesschwangere Drogenprotest "Hand of Doom" oder die Lebens- und Beziehungsschwierigkeiten einer debilen Persönlichkeit ( Titeltrack). Nein, hier merkt man, daß Iommi und seine Mitspieler ein natürliches Empfindungsvermögen zeigen, daß Furcht und Abstand vor negativen Dingen wie Krieg zeigt. Gut kommt auch die schlichte Gestaltung des Innencovers und daß Mr. Osbourne noch Zurückhaltung zeigte. Nein, "Paranoid" wirkt wie ein gereiftes Werk von seriösen jungen Musikern, keinesfalls aufgesetzt.
- Die Plattenfirma "Vertigo" lies in der ersten Zeit die LP mit einem Op-Art Sticker drucken, der beim Drehen eine optische Täuschung suggerierte und war anfangs mit dem Slogan "der neue Klang aus dem Underground" für Black Sabbath. Damals besaßen auch viele Hörer von anderen Klängen (ELP, King Krimson, Beggars Opera, Free) diese LP.
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am 16. Juni 2011
Es ist erstaunlich, was noch alles aus alten Aufnahmen herausgeholt werden kann. :-)
Wer die LP besitzt sollte sich im Vergleich dazu mal die im modernen Tonstudio abgemischte Version anhören - ich für meinen Teil bin hellauf begeistert von der digitalen Überarbeitung!
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HALL OF FAMEam 25. September 2002
"Paranoid" war 1970 mehrere Wochen an der Spitze der deutschen Hitparade, neben Schlagern von Miguel Rios oder Mary Roos.
Wenn dies die einzige LP geblieben wäre, hätte die Gruppe heute ein Mythos-Image wie Blind Faith oder "United States of America".
"War Pigs" ist mit seiner unaufdringlich düsteren Stimmung eine der besten Heavy Kompositionen überhaupt, er eignete sich auch als Filmmusik bei der stummen Betrachtung einer brennenden und rauchenden Landschaft. Alleine wegen diesem Track, der wie ein schwerfälliger Panzer daherkommt, lohnt der Kauf . Bill Wards Schlagzeugspiel in "War Pigs" mit seinen Tempi-Wechseln, zähflüssigen bleischweren Trommeln und sich auslebenden Höhepunkten ist vielschichtig und originell. ("Einer der weltbesten Drummer" - Ingeborg Schober in einem Poplexikon, 1973)<BR
Die Covergestaltung ist vieldeutig, fast schlicht. Die Musiker tragen Kreuze und Jeans und sitzen auf einer Wiese. Meine Favoriten "War Pigs", (das in einer langen Übungsphase in einem Züricher Musikschuppen entstanden war), "Paranoid" (angeblich mußte bei der Aufnahme Osbourne die Texte ablesen, da der Titel eine halbe Stunde zuvor geschrieben wurde), der Anti-Drogen Song "Hand of Doom". Es gibt übrigens keine okkulten Texte auf der Platte, die für mich das beste und typischste Werk der Gruppe war in der Phase ihrer ersten Popularität.
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am 15. Oktober 2004
Bandbesetzung:
Ozzy Osbourne: Vocals
Tony Iommi: Gitarre
Geezer Butler: Bass
Bill Ward: Drums

Allgemein:
1970 erschien dieses zweite Album der wohl ersten Metalband überhaupt. Paranoid ist das populärste aller Black Sabbath-Alben und erreichte im UK Platz 1 der Charts. Das Album enthält die meisten Klassiker der Band, darunter War Pigs, Paranoid, Iron Man und Fearies Wear Boots.

Die Songs im Einzelnen:
War Pigs: [7:57]
Der lange Antikriegs-Song, der wohl nach dem Titeltrack dieser Platte der bekannteste Sabbath-Song ist, beginnt sehr schleppend und basslastig und geht dann in die erste Strophe über, in der Ozzy während den Versen nur von leisem Drumming begleitet wird, lediglich zwischen den Strophen sind auch Gitarre und richtige Drums zu hören. Der Song ist insgesamt eher düster. Nach der meiner Meinung nach nicht ganz optimal gelungenen Strophe kommt aber ein sehr guter Mittelteil, bei dem die Begleitung durchgehend ist. Nach einem guten Solo kommt wieder eine Strophe. Beendet wird dieses Stück mit einem sehr guten und traurig klingenden Instrumentalteil. Ursprünglich war dieser Song als Titelsong geplant, was die Plattenfirma aber aufgrund des Vietnamkrieges, der gerade im Gange war, ablehnte. War Pigs ist auf jeden Fall ein sehr geiler Song, der zwar seine Zeit braucht, einem aber nach mehrmaligem hören sehr gut gefällt. ON THEIR KNEES THE WAR PIGS CRAWLING, BEGGING MERCIES FOR THEIR SINS, SATAN LAUGHING SPREADS HIS WINGS!
8/8 Punkte
Paranoid: [2:53]
ALRIGHT! LET'S GO PARANOID! Paranoid ist wohl der Klassiker der Band und bedarf wohl kaum einer ausführlichen Besprechung, da er einer der bekanntesten Rocksongs überhaupt ist. Hier ist nichts mehr mit Doom Metal, Paranoid ist ein simpler Rocker mit gutem Gesang, geilem Riff und sehr gutem Solo. Heute zählt dieser Song noch zum Pflichtprogramm auf jedem Ozzy- und Sabbath-Konzert. I TELL YOU TO ENJOY LIFE, I WISH I COULD BUT IT'S TOO LATE!
3/3 Punkte
Planet Caravan: [4:33]
Mit dem dritten Song geht es viel ruhiger und psychelischer vor. Ozzys Gesang ist verzerrt und d wird nur von Akustikgitarre und Trommeln begleitet. Der Song klingt sehr chillig und untypisch für Sabbath, auch die Texte erinnern sehr an die Hippie-Drogen Zeit (We sailed through endless skies, stars shine like eyes). Dieser Song ist zwar vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und wirkt anfangs eventuell etwas deplatziert auf dem Album, ist aber sehr gut.
4,5/4,5 Punkte
Iron Man: [5:57]
I AM IRON MAN! Dieser Klassiker beginnt mit simplem Drumming und einem Verzerrten Schrei von Ozzy, bevor das sehr geile Iommi-typische schwere Riff zu hören ist. Der Gesang folgt dann in der gleichen Melodie wie das Riff. Dazwischen gibt es immer wieder Zwischenteile mit anderer Melodie, dann wird das Tempo stark angezogen und das sehr gute Solo beginnt. Schließlich wird es wieder langsamer und der Song endet mit einer weiteren Strophe. Der Song ist ein sehr guter Klassiker, der wie War Pigs am Anfang besonders für Fans modernerer Musik nicht so toll ist, aber mit der Zeit doch seine Wirkung entfaltet. VENGEANCE FROM THE GRAVE, KILLS THE PEOPLE HE ONCE SAVED.
6/6 Punkte
Electric Funeral: [4:52]
Viel doomiger geht es im nächsten Song zu. Ein sehr schönes schleppendes Riff eröffnet den Song, zu dem Ozzys sehr guter Gesang kommt. Nach zwei Strophen kommt wieder ein sehr schneller Teil mit ebenfalls exzellentem Riff und geilem Gesang/Geschrei. Danach geht es wieder gemächlich mit zwei Strophen weiter, bevor dieser für mich, obwohl er nicht zu den Mega-Klassikern gehört, beste Song des Albums dem Ende zugeht. BUILDINGS CRASHING DOWN TO A STONEY GROUND, RIVERS TURN TO WOOD, ICE MELTS INTO BLOOD!
5/5 Punkte
Hand Of Doom: [7:07]
Dieser Anti-Drogen Song beginnt mit einem ruhigen Riff, später wird das Ganze aber wesentlich härter. Ozzys Gesang ist sehr gut und passend und Iommis Riffs gewohnt erstklassig und schwer. Später wird auch dieser Song erheblich schneller und zeitweise kommen andere Melodien und Riffs. Hand Of Doom ist ein sehr guter Song, der aber mit dem Instrumental der am wenigsten populäre Track des Albums ist. Auch das traurige Solo überzeugt total. PRICE OF LIFE YOU CRIE, NOW YOU'RE GONNA DIE!
7/7 Punkte
Rat Salad {Instrumental}: [2:30]
Ja, das Instrumental ist leider nicht so toll, hat zwar einige sehr gute Teile und ein gutes Drumsolo, kann aber nicht ganz so wie der Rest überzeugen, deshalb gibt es hier einen kleinen Abzug. Dafür endet der Song aber zeitig, bevor richtige Langeweile aufkommt. Ganz gut, das hätte aber nicht sein müssen.
2/2,5 Punkte
Fairies Wear Boots: [6:13]
Aber der abschließende Klassiker ist wieder sehr gut und beginnt traurig und etwas mystisch, bevor dann die Stimmung umschlägt und Iommis sehr geiles Rock'n'Roll Riff zu hören ist. Ozzy singt wie gewohnt sehr gut. Dieser Song ist hart und energisch, hat einen geilen Refrain und einen ganz coolen Text. Auch das hier ist ein Klassiker und sehr sehr sehr sehr sehr sehr schön! I LOOKED THROUGH A WINDOW AND SURPRISED WHAT I SAW, A FEARY WITH BOOTS ON DANCING WITH A DWARF!
6/6 Punkte

Langzeithörspaß:
Ja, ich persönlich höre dieses Album zwar nicht so oft, aber wenn, dann von vorne bis zum Schluss, weil es keine wirkliche Schwachstelle ist und mit den größten Klassikern der Band- und Rock/Metal-Geschichte gespickt ist.
8/8,5 Punkte

Klanqualität:
Naja, das Album ist 34 Jahre alt, dementsprechend ist die Klanqualität obwohl remastered ziemlich bescheiden und ist vor allem bei Hand Of Doom ziemlich schlecht.
0,5/1,5 Punkte

Artwork:
Auch das Artwork ist eher schlecht. Auf dem Cover ist ein Mann mit Sturzhelm, Schild und Schwert in der Farbe eines Schweins zu sehen. Dieses Cover passt natürlich nicht zum Titel Paranoid, sondern wurde bereits vorher entworfen, als man das Album noch War Pigs nennen wollte, und wurde nicht geändert, als man den Titel änderte. Im Booklet sind alle Texte abgedruckt und eine kurze Geschichte zu dem Album, auch die CD ist ganz schön, das ist ja bei den Neuauflagen der Sabbath-CD's ziemlich gleich gemacht, was natürlich sehr schön und regelmäßig aussieht, wenn man alle CD's nebeneinander im Schrank stehen hätte...
0,5/1,5 Punkte

Gesamtbewertung:
50,5 von 53,5 Punkten (94 %)
Note: 14 Punkte (sehr gut) -->5 Sterne
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am 12. April 2009
Ich muss vorausschicken, dass meine Kaufentscheidung hauptsächlich auf der Ankündigung als SACD beruhte.

Nach einer ewig langen Wartezeit hatte ich die Deluxe Edition endlich in den Händen. Leider blieb die Suche nach dem SACD-Symbol erfolglos und es stellte sich heraus, dass es sich nur um eine Multikanal-Aufnahme im dts-Format handelt. Nun gut, es gibt Beispiele bei denen auch mit dts ein ausgezeichneter Sound erreicht wurde. Paranoid gehört leider nicht dazu. Die 5.1-Aufnahme ist dumpf, muffig und entbehrt jeder Transparenz. Hinzu kommt noch, dass der hintere Bereich teilweise zu dominant ist. Das im vorhergehenden Beitrag erwähnte Rauschen tut dann das Übrige um jeden aufkeimenden Hörgenuss im Keime zu ersticken. Besonders bei den etwas ruhigeren Parts - wie z.B. Planet Caravan - ist es fast unerträglich. So habe ich dann nach der Hälfte der Distanz auf DD 2.0 umgeschaltet und wurde mit einem anderen Extrem konfrontiert. Diese Aufnahmen schienen mir deutlich überspitzt in den Höhen. Eigentlich mag ich es sehr transparent und liebe das feine Zischen der Becken, aber hier wurde eindeutig zu viel des Guten getan. Auf der Strecke blieb dabei das Bassfundament, so dass der Gesamteindruck einfach nur schlecht war. Insgesamt ist also das für meinen Kauf ausschlaggebende Kriterium nicht erfüllt wurden, so dass ich für die DVD keine Punkte vergeben kann. Etwas gelindert wird der Schmerz durch die CD. Hier hatten die Tontechniker ein glücklicheres Händchen. Die Aufnahme ist breitbandig mit einem satten Bassbereich, transparenten Höhen und einem für das Alter der Aufnahmen ausgezeichneten Signal-Rausch-Abstand.

Insgesamt kann ich mich deshalb für das Gesamtpaket noch zu 2 Punkten hinreisen lassen.

Wer also eine sehr gut remasterde Aufnahme von Paranoid auf CD sucht ist mit der vorliegenden Ausgabe gut bedient, zumal sie auch interessante Boni enthält. Wer überwiegend den Wunsch nach einer guten Mehrkanalaufnahme hat sollte aus meiner persönlichen Sicht lieber die Finger davon lassen.

Gruß
Jens
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am 9. Juni 2000
Ende 1970 hatte die Deutsche Hitparade unter den ersten Zehn zu bieten. Edwin Starr, Tremeloes, Chris Roberts, Christie, Dalia Lavi, Bata Ilic, Rattles, Deep Purple, Miguel Rios (A Song of Joy) und an der Spitzenposition? "Paranoid" von Black Sabbath, das sich als Single schon viele Monate in den Top Ten hielt.
Die Pop-Welt war noch jung und frisch. Der Hard-Rock Sound der Black Sabbath neu und ungewohnt. Er beeinflußte manche Gitarristen jener Zeit, etwa Mick Ronson, der bei David Bowie arbeitete, oder die Frijd Pink (The House of the Rising Sun).
Meiner Meinung das beste, was die Gruppe je gemacht hatte, zu einem Zeitpunkt entstanden, als es die Begriffe "Hard-Heavy" offiziell noch nicht gab und dieser Sound ungewohnt aus dem Röhren-Radio kam. Damals besaßen auch viele Hörer von progressiven Klängen (ELP, King Krimson) diese LP.
"War Pigs" ist mit seiner unaufdringlich düsteren Stimmung eine der besten Heavy Kompositionen überhaupt, er eignete sich auch als Filmmusik bei der stummen Betrachtung einer brennenden und rauchenden Landschaft. Ich finde, alleine wegen diesem Track lohnt der Kauf der CD. Über den Schlagzeuger Bill Ward wurde meines Wissens nicht viel geschrieben. Nur einmal laß ich 1973 in einem Musiklexikon, daß er einer der weltbesten Schlagzeuger sei. Sein Schlagzeugspiel in "War Pigs" mit seinen Tempi-Wechseln, zähflüssigen bleischweren Trommeln und sich auslebenden Höhepunkten ist eine der originellsten Drum-Leistungen der Popgeschichte. Diesen tollen Drums-Sound haben Black Sabbath - finde ich - nur auf ihren ersten beiden LP`s hingekriegt. Seltsam, da diese bekanntlich unter großem Zeit und Gelddruck produziert wurden.
"Paranoid" hat im Gegensatz zum Debütalbum bessere Kompositionen. Die Covergestaltung ist noch schlicht und nicht übertrieben. Die Musiker tragen Kreuze und Jeans und sitzen auf einer Wiese. Meine Favoriten "War Pigs", "Paranoid", der Anti-Drogen Song "Hand of Doom".
Hätten die Black Sabbath sich 1970 aufgelöst oder hätte es niemals eine weitere Hardrockbewegung gegeben oder hätte sich Ozzy Osbourne niemals zu einer Solokarriere entschieden: Mit Paranoid wäre der Gruppe ein Platz im Musik-Pantheon der Siebziger sicher. Der Sound war neu, originell und frisch und klang nicht übertrieben oder aufgesetzt. Es gibt übrigens auch keine okkulten Lyriken auf dieser LP, die Texte sind gut, vor allem "War Pigs" und "Hand of Doom". Wenn man von Black Sabbath nur eine CD besitzen möchte würde ich zu dieser raten. Thomas Richter, Frankfurt
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am 24. Februar 2000
Auf alle Fälle nur das Beste von Ozzy und seinen Mannen.
Paranoid, Elektric Funeral und Iron Man sind wohl das absolute Maximum in der langen Heavy-Metal-Geschichte.
Wer nicht auf unzähligen Konzerten mitgekröllt hat "I am IRON Man!" kann dies nun nachholen!
Long Life OZZY!
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am 7. Januar 2013
"Paranoid" wurde erstmals Ende 1970 als Nachfolger der selbstbetitelten Debütscheibe veröffentlicht. Eingespielt wurde es von Ozzy Osbourne (Vocals), Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Drums). Wie auch der Vorgänger, wurde dieses Werk von Rodger Brain produziert.

Mit "Paranoid" hatten sich die Mannen aus Birmingham schon etwas von ihren Blues Wurzeln abgehoben und zähflüssiger Heavy Metal war angesangt, allerdings noch nicht ganz so programmatisch wie auf "Master of Reality". Es war im Grunde kein einziger Füller vorhanden, und trotzdem jagt ein Klassiker hier den Nächsten.

Angefangen beim sehr doomigen "War Pigs", das nicht mehr aus dem Live-Set wegzudenken war, über den epischen Titelsong "Paranoid", der stellvertretend für Sabbaths-Stil anno 1970 zu sehen ist und das ruhige "Planet Caravan", auf dem die Band erstmals Bongos einsetzte und Ozzys Stimme verzerrte.
Mit "Iron Man" wird die erste Seite beendet. Meines Erachtens D E R Song aus der Frühphase der Gruppe, den selbst Metallica schon coverten.

Die zweite Seite läutete dann das elektrisch-metallische "Electric Funeral" ein. Auch dieser Track ist ein Highlight des Albums, aufgelockert von dem überlangen, unterschätzten "Hand of Doom", und dem Iommi-Experiment "Rat Salad".
Als Abschluss gab es mit "Fairies wear Boots" nochmals einen Klassiker, der auch immer wieder live gespielt wurde.

Ingesamt ein Album, das den Platin-Status mehr als verdient hat, und viele Heavy Metal Bands nachweislich beeinflusst hat. Mit dem eingangs erwähnten "Master of Reality" hatte die Gruppe dann noch ein weiteres Ass im Ärmel...

Fazit: Bestes Sabbath Album der Siebziger. 5 Sterne
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