Kundenrezensionen

14
4,4 von 5 Sternen
Monolithic Baby!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2004
Langatmiges Geschwurbel kann man sich bei dieser CD schenken. Über "Monolithic Baby!" muss man nicht lesen oder diskutieren, "Monolithic Baby!" muss man hören - und zwar gottverflucht höllisch laut! Schon der mit einem Bruce-Dickinson-Refrain gesegnete Opener 'Slut Machine' bläst einem mit 15 atü den Kindergartenschmutz aus den Ohren, und die beiden Überhymnen 'Supercruel' und 'Unbroken (Hotel Baby)' knuspern noch drei Gemeinden weiter den Putz vom Rathaus. Als hätte es das etwas zahnlose und uninspirierte "God Says No" nie gegeben, drehen Dave Wyndorf und seine Dezibel-Dämonen den Lautstärkeregler bis Zwölf auf (vergesst Spinal Tap!) und entfesseln ein Dutzend Audio-Erdbeben, die auf der nach oben offenen Dampframmen-Skala problemlos "Powertrip"-Stärke erreichen. Ebenso straighte wie begnadete Abrissbirnen-Riffs, griffige Melodielinien und überraschend sozialkritische Texte, bei denen jede Silbe so passgenau sitzt wie ein fachmännisch verdübelter Goldzahn, bilden das atombombensichere Fundament eines angenehm naturbelassenen Heavy-Rock-Albums der Premiumklasse. Zum Ende hin wird mit der entspannten Ballade 'Too Bad', dem überlangen Psychedelic-Soundwall 'Ultimate Everything' und der Led-Zeppelin-lastigen, düsteren Tribal-Nummer 'CNN War Theme' vom sechsten in den fünften Gang zurückgeschaltet, ansonsten dominieren fast durchweg kompakte Donnerschläge mit wochenlanger Nachhall-Garantie.
Totalausfälle - auf den letzten MONSTER MAGNET-Scheiben immer wieder vereinzelt anzutreffen - gibt's diesmal keinen einzigen zu betrauern, und mit 'The Right Stuff' (Captain Lockheed And The Starfighters) und dem fantastischen 'There's No Way Out Of Here' (Pink Floyds David Gilmour) werden sogar zwei Coverversionen mit auf Reisen geschickt, als wären's Monsterbabys aus Wyndorf'scher Züchtung. Very monolithic indeed!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2004
Monster Magnet klingen genau so, als hätte es Nu Metal oder Grunge nie gegeben, nämlich wie eine echte 70er/80er Band. Und außerdem sehen sie auch noch so aus : So richtige Poser mit langen Haaren und Rockstargehabe. Die Musik ist aber nach wie vor gut : Da dröhnt einem schnörkelloser, geradliniger Rock'n'roll in die Ohren. Monster Magnet bleiben auch bei dieser CD ihrer Richtung bzw. dem Stil treu, das alles klingt nach wie vor recht gut. Diesmal singt Dave Wyndorf nicht nur von Sex & Drugs, sondern wird sogar politisch !
Und das bietet die CD :
Die wirklich meist simpel aufgebauten Rocker wie "Super Cruel" klingen wie AC/DC vor 20 Jahren, und geben so richtig Gas. "On the verge" steigert am Schluss das Tempo in höllische Dimensionen, bis das Ganze in einem Inferno endet. Der Hit schlechthin ist wohl "Unbroken", mit einem typischen 3 Akkord-Riff und eingängigem Mitsing - Refrain. Da zuckt sogar der müdeste Muskel. Noch eine Spur härter und schneller dann "Radiation Day", welches dann nach 3.30 Minuten in das coolste Riff der gesamten CD mündet mit einem grandiosen Gitarrensolo.
"Monolithic" bietet ungewohnt verzerrten Schrummelbass. Ein weiteres Highlight ist aber "The right stuff ": Da packen MM die 70er Gitarren aus und klingen genauso wie die echten Glam Rock Bands T.Rex oder Sweet.
"There's no way out" ist die einzige Ballade auf der CD, unterlegt mit Akustikgitarren. "Ultimate Everything" ist eine 7 Minütige Hymne zum Schluss, die mit komplexem Psycho Sound endet.
Nun, was soll man sagen : Die CD ist ein solides Rock Album, wer MM bisher mochte wird auch von dieser Scheibe begeistert sein, obwohl die CD an sich weniger Hits bietet wie z.B. der VorVorgänger "Powertrip".
In einer Zeit, wo gute Rock Platten rar sind, kommt Monolithic Baby gerade Recht. Die CD ist wie aus einem Guss, es ist kein wirklicher Ausfall dabei und man braucht nie die "Skip"-Taste. Deshalb : Zulegen.
"Rock on, baby !"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2007
"God says no" und "Powertrip", die beiden Vorgängeralben von "Monolithic Baby", waren gut, aber nicht so gut wie die Werke davor. Mit dieser neuen CD kehren Monster Magnet wieder auf die absolute musikalische Erfolgsspur zurück.

Das Album hat hier und da durchschnittliche Bewertungen erhalten, was ich so nicht nachvollziehen kann. Klar, dass Monster Magnet sich unbedingt neu erfunden haben. Aber sie haben über 15 Jahre einen eigenen Stil entwickelt und bringen diesen hier in Hochform aufs Band.

"Monolithic Baby" überzeugt restlos. Der Sound ist druckvoll, die Hitdichte beeindruckend, Ausfälle oder Füller-Songs kaum zu verzeichnen.

Anspieltipps: Unbroken, There's no way out of here, The right stuff, Master of light.
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am 27. Mai 2008
Nach "God says no" und einem danach besuchten MM-Konzert hatte ich keinen Bock mehr auf die Band. Ich war vielleicht nicht Fan der ersten, bestimmt aber der zweiten Stunde. Unvergessen die Konzerte aus den Anfangstagen. Absolut abgespaced auch die "Dopes to infinity"-Tour.

Und dann die Scheibe und Tour zu "god says no".

Also hatte ich einen Haken hinter die Band gemacht und mich anderen Bands gewidmet. Die Monolithic Baby-Scheibe habe ich neulich erst gekauft, weil die bei Saturn für 8,99 zu haben war. Ich dachte mir "Na, da kannst Du nichts falsch machen. Wenn die Scheibe Käse ist, vertickst Du die einfach wieder bei ebay, irgendeinen Preis in der Nähe von 8,99 wirst Du schon bekommen."

Weit gefehlt!!!!

Niemals werde ich diese CD verkaufen. Seit Tagen dreht sich in meinem CD-Player "Monolithic Baby" und der Suchtfaktor ist sicherlich vergleichbar mit "Spine of God" oder "Superjudge", wenn auch die Songs lange nicht so spacig sind. Aber diese Zeit ist auch vorbei. Das lässt sich eh nicht wiederholen.

Was Monster Magnet aber mit "Monolithic Baby" gelungen ist, ist eine saugeile CD, die zu Recht den Markennamen "Monster Magnet" trägt.
Eben doch immer noch eine Bank für turbogeile Hammermucke...
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Gleich zwei Coverversionen auf einer MM- Scheibe. Hawkwinds "The right Stuff" kommt dabei besser weg als David Gilmours "No Way out of here", bei dem Wyndorf kurzerhand den Original- Refrain wegließ. Und sonst? Spaciger Schweinerock vom Feinsten. Warum dann nicht die Höchstnote? Schwer erklärbar...

"Powertrip" war ein Hammer. Dessen Nachfolger "God says no" war ein mutiger Schritt zu sperrigeren und psychedelischeren Sounds, der leider von der Mehrheit der Hörer nicht so positiv honoriert wurde. Insofern markiert "Monolithic Baby" den Rückschritt zu simpleren Strukturen. Auch dass ein Bandfoto statt des Bullgod das Cover ziert, muss hier als Zeichen verstanden werden, dass der Powertrip reaktiviert werden soll. Und das ist mein Problem. Das Album klingt mir streckenweise zu gewollt, zu reißbrettkonstruiert und zu marktorientiert. Wen das nicht weiter stört, der ist gut bedient. Ist ja auch beileibe kein schlechtes Album. Der Vorgänger findet aber weit öfter den Weg in meinen CD- Player.
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am 19. Februar 2004
Vier Jahre nach dem durchwachsenen „God Says No" kommen Monster Magnet mit einem testosterontriefenden Riffgewitterfeuerwerk um die Ecke, das sich gewaschen hat. Frontman Dave Wyndorf tauschte zwei drittel seiner Band aus, um nun eine knappe Stunde Vollgas zu geben. Bei diesem Rockklotz dreht sich alles um Krieg, schnellen Sex, Desinformation, Terror und Drogen - kurzum alles, was die Welt die letzten vier Jahre lebenswert gemacht hat. Statt jedoch in Depression zu versinken, zelebrieren Monster Magnet augenzwinkernd den Niedergang der Welt, als stünde er unmittelbar bevor. Super gelungen, werden doch die Mattenschüttlerparts von laid-back-instrumental-Parts durchbrochen und machen die Platte so zu einem abwechslungsreichen Erlebnis !! Anspieltipps: On the Verge, There's no way out of here, Ultimate everything
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2004
Es gab Monate, da hat das 98er Album "Powertrip" meinen CD-Player gar nicht mehr verlassen. Um so grösser die Enttäuschung, als zwei Jahre später mit "God Says No" ein eher uninspiriert wirkender Nachfolger erschien. Doch nun meldet sich die Band um Mastermind Dave Wyndorf mit einem eindrucksvollen Hammer-Album zurück.
Genervte Nachbarn, Strafzettel für zu schnelles Fahren und stundenlange Luftgittarensoli gibt es zu dieser Scheibe quasi gratis dazu. "Monolithic Baby!" kann man weder leise hören, noch dabei stillsitzen. Zu mitreissend sind die von kraftvollen Gitarren getragenen Songs, die sich dank der eingängigen Melodien schon beim ersten Hören unauslöschlich ins Hirn brennen. Ekstatische Temposteigerungen, abgelöst von ruhigen Passagen, die wiederum nur als Vorbereitung auf das nächste Feuerwerk dienen - die Dramaturgie der 12 Songs ist nahe an der Perfektion.
Wer "Powertrip" nicht gerade abgrundtief hasste, wird "Monolithic Baby!" lieben. Und wer noch zweifelt, ob sich der Besuch des Hurricane-Festivals in diesem Jahr lohnt, bekommt hier die perfekte Entscheidungshilfe. Kaufen!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2004
Monolithic Baby klingt etwas wie Teil 2 von Powertrip (1998). Die experimentelleren Klänge von God says no (2000) wurden eliminiert und stattdessen die kompromisslose Heavy-Rock Axt ausgepackt. Hmmmhhh... zum Mitstampfen prima, aber wahrlich nix Neues. Wie von diversen Rezenten angemerkt, ist der Testosteronfaktor hoch, aber musikalisch war der ungeliebte Vorgänger (God says no) um Längen besser. Monolithic ist gut gemachter Hardrock, nicht mehr und nicht weniger. Und gegenüber Powertrip von 1998 fehlt "Monolithic" schlicht und einfach ein Song in der Qualität von "Space Lord" - Punkt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2004
Ich bin zunächst mit großer Skepsis, kritischer Haltung, aber auch Enthusiasmus an dieses Album herangegangen. Sollte es wirklich an die großartigen Alben aus früheren Zeiten, wie Superjudge, Dopes to Infinity und Powertrip heranreichen können?
Beim ersten Track war ich mir noch nicht so sicher, obwohl der auch schon rockt. Doch dann kam "Supercruel", ein mächtiges Werk, dass vor allem im Auto gut kommt. Powertrip lässt grüßen! Eine ähnliche Kraft verbreitet auch Master of Light.
Vor allem das Cover "There's no way out of here" reiht sich gut in die alten Klassikercover "1970" und "Gimme Danger" ein, einfach grandios die Umsetzung.
Die andern Tracks überzeugen weniger durch derart straighten Rock wie bei "Supercruel", als durch eingängige Struktur (on the verge), großartige Riffs (insbesondere das ende von radiation day) und psychedilisch anmutende Getragenheit (Ultimate Everything).
Alles in allem ein hochqualitatives, abwechslungsreiches und doch koherentes Gesamtkunstwerk.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2004
Niemand klingt wie die famosen MONSTER MAGNET aus New Jersey!
Die Mischung aus groovendem Rock, psychedelischen Sounds der 60er & 70er, sowie einigen Black Sabbath-Anleihen macht aus der Band um den sympathisch/ charismatischen Sänger und Chef Dave Wyndorf einen der spannendsten Acts der gesamten Szene.
Auf dem vorliegenden Album schafft es die Truppe von Song eins bis zwölf (inkl. zwei Cover-Songs) ohne jeglichen Ausfall - im Gegenteil mit einer Hymne welche die nächste jagd als Sieger durch's Ziel zu gehen.
Power-Ohrwürmer wie z.B. "On The Verge", "Monolothic", die Hitsingle "Unbroken (Hotel Baby)", das schwerblütige "Master Of Light" oder das exotisch anmutende "Ultimate Everything" müssen nun als Maßstab in diesem Genre gelten, der nur schwerlich zu übertreffen sein wird.
Fünf fette Sterne für eine der besten Bands unserer Zeit, die ein absolutes Überflieger-Album scheinbar mühelos aus der Hüfte gefeuert hat!
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