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5.0 von 5 Sternen gelungen
Moonspell bleiben sich selber insofern treu, wie sie sich auch auf diesem Album wieder mal komplett neu ausrichten. Die Musik ist um einiges härter als auf den letzten Alben. Der Gesang ist oft mehr Growl als Clean Vocal, was aber sehr gut passt. Die Lieder sind nicht so melancholisch und langsam wie auf anderen Alben, Moonspell lassen es phasenweise ordentlich...
Veröffentlicht am 3. Mai 2006 von Ralf Klein

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Memorial - ruft Erinnerungen wach?
Viel gab und gibt es zu lesen über das neue Album, die Presse jubelt es hoch und feiert die Rückkehr einer Band, die nie weg war, sondern sich einfach verändert hatte, anspruchsvoller geworden war und sich nicht mehr mit alten Gothic Metal Klischees identifizieren wollte.

Was waren wir damals so begeistert von Wolfheart und auch von Irreligious...
Veröffentlicht am 26. April 2006 von cybert


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungen, 3. Mai 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Moonspell bleiben sich selber insofern treu, wie sie sich auch auf diesem Album wieder mal komplett neu ausrichten. Die Musik ist um einiges härter als auf den letzten Alben. Der Gesang ist oft mehr Growl als Clean Vocal, was aber sehr gut passt. Die Lieder sind nicht so melancholisch und langsam wie auf anderen Alben, Moonspell lassen es phasenweise ordentlich krachen, schaffen dabei aber eine tolle Atmosphäre vor allem durch die äusserst geschickt eingesetzten Keyboards, die nie im Vordergrund dominant sind aber immer das Gerüst der Songs stärken.

Es fehlt vielleicht die grosse Abwechslung aber die Atmosphäre verdient die Höchstnote.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen back to the roots!!!, 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Also ich persönlich habe es ja nicht für möglich gehalten, dass Moonspell nochmal zu ihren Wurzeln zurückkehren würden. Bereits vor den Veröffentlichungen der Outputs "Darkness & Hope" und "The Antidote" war ja schon von einer Rückbesinnung auf die ersten Tage der Band die Rede. Alle diejenigen, die diese beiden Platten gehört haben wissen allerdings, dass es keineswegs so war. Auf Memorial fassen die Portugiesen meiner Ansicht nach die besten Momente von "Wolfheart" und "Irreligious" zusammen. Sogar Blast-Speed Parts sind im Opener "Finsterra" zu vernehmen. Die restlichen Lieder sind ebenfalls allesamt ziemlich druckvoll und werden von der stets bollernden Doube Bass von Schlagzeuger Mike Gaspar unterstützt. Es fällt ebenfalls auf, dass das Keyboard wieder öfter zum Tragen kommt, was der Musik Moonspells nur zugute kommt und die düsteren Momente auf der CD verstärkt.

Fernando Ribeiro schreit sich zu meinem Wohlwollen sprichwörtlich die Seele aus dem Leib. Der cleane Gesang wurde im Vergleich zu den vorangegangenen Veröffentlichungen drastisch reduziert, was aber bei den kraftvollen Songs auch nicht weiter verwundert.

Kurz vor dem Ende überraschen Moonspell dann nochmal durch "Luna" mit einer hitverdächtigen Ballade, bei der vor allem die klagenden Vocals von Birgit Zacher positiv hervorzuheben sind. Der Bonustrack fügt sich nahtlos in das Album ein.

Alles in allem zeigen Moonspell, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören und liefern ein Wahnsinnsalbum ab, was ihnen wahrscheinlich in dieser Form so gut wie niemand zugetraut hätte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Memorial - ruft Erinnerungen wach?, 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Viel gab und gibt es zu lesen über das neue Album, die Presse jubelt es hoch und feiert die Rückkehr einer Band, die nie weg war, sondern sich einfach verändert hatte, anspruchsvoller geworden war und sich nicht mehr mit alten Gothic Metal Klischees identifizieren wollte.

Was waren wir damals so begeistert von Wolfheart und auch von Irreligious. Prachtvolle Melodien, Bombast, Dramatik. Angeblich, so der Bandkopf, wollte man sich wieder an diesen Zeiten orientieren, erinnerte sich - wie heute ach so oft - an vermeintlich bessere Zeiten. Alten Produzenten (Sorychta) wieder kontaktiert, das Gegröhle reaktiviert und ein wenig Bombast aus den Kellern der Vergangenheit gekramt. Einfache Rechnung - aber leider ergibt 1+1 eben nur 2. Man kann eines Verstorbenen gedenken, sich träumerisch an ihn erinnern, aber keiner vermag es, ihn wieder zu beleben. So muss man Moonspell attestieren, dass sie fraglos gute Instrumentalisten sind und dass Fernando einen tollen Job am Gesang/ Growling macht. Perfektion ist ein Wort, welches einem in den Sinn kommt. Technik, das Wissen um Strukturen und Inhalte. Auf der Strecke bleibt dabei leider genau das, was die Fans früher an dieser Band so schätzten. Die Emotionen, das Erhabene, wohl auch die geradezu infantilen Spielereien, das Ausufernde und Einzigartige. Memorial ist kein schlechtes Album geworden, und man mag es durchaus besser finden als die letzten musikalischen Ergüsse, die allesamt deutlich schwerer zugänglich waren als dieses relativ straighte Werk. Ich mochte sie weitaus weniger als Wolfheart und seinen direkten Nachfolger, doch man muss immerhin anerkennen, dass sie einzigartig und besonders waren, eine künstlerische Vision verfolgten. Memorial hingegen liefert Songs ab, simple, dröhnende, böse Liedchen, die so ganz und garnicht im Hirn und erst recht nicht im Herzen haften bleiben, sondern wie so viele andere Scheiben an einem vorbei rauschen. Wo sind denn bitte die klebrigen Melodien? Was die Gitarren - super produziert - abliefern, ist Massenware.

Insbesondere da die Band selbst in zahlreichen Interviews behauptete, sich auf ihre "Götteralben" zurückbesinnen zu wollen, ist dies wirklich zu wenig. Nicht viele werden wirklich einen weiteren Klassiker erwartet haben, ich tastete mich ebensowenig hoffnungsbeladen an dieses Album. Einfach nur gute, verspielte, interessante und vor allem charismatische Mucke hätte ausgereicht. Stattdessen erhält man ein brauchbares, aber leider vergleichsweise langweiliges Album. Wo früher ständig gewechselt wurde zwischen cleanem Gesang mit eigenwilliger Phrasierung und klassischem Growling, wird hier meist nur dreistböse drauflos gebrüllt. Atmosphäre? Stimmung? Kein Wechselbad, nur Wut und Verzweiflung, die dann aber auch noch ohne Tiefe, sondern bloß technisch, wie vom Reißbrett aus den Boxen schallt.

Oft gab es Vergleiche zu lesen - Moonspell würden sich auf ihre Wurzeln besinnen, ebenso wie Amorphis mit ihrem neuen Werk. Letzteres wurde in der Tat grandios und kann mit Elegy und Tales... in einem Atemzug genannt werden, doch die Portugiesen sind mit ihrem Anliegen weitgehend gescheitert. Aggressive Musik in dieser Art gibt es einfach zu häufig in zu ähnlicher Weise. Dann lieber noch die vertrackteren, weniger zugänglichen Alben wie Of Darkness And Hope oder meinetwegen Sin/ Pecado - die waren eigenständig und hatten Seele. Fans der alten Scheiben werden vielleicht ein wenig versöhnt, Liebhaber kaum verschnörkelter Aggression unter Umständen gar gutes frisches Futter für ihre Ohren entdecken. Aber wer wirklich etwas Besonderes sucht, der muss wohl weiter ausharren. Dies hier ist Hausmannskost, kein magisches Süppchen. Schade.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hommage an den 90er Dark/Gothic Metal?, 17. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial (Audio CD)
Eine "Hommage an den Gothic Metal der neunziger Jahre" soll dieses Album laut Sänger Fernando sein.

Er bezieht sich dabei auf Bands wie Tiamat, Samael, Sentenced, Amorphis, Anathema, Therion oder eben auch seine eigene Formation, die Anfang/Mitte der Neunziger die Ketten des Death Metal sprengten und eben diesen mit anderen Einflüssen - seien es nun orchestrale, atmosphärische oder psychedelische - revolutionierten bzw. gleich ein neues Genre erschufen: Gothic bzw. Dark Metal.

Dieses hatte in den Neunzigern wenig zu tun mit dem kitschigen "Trällerelsen"-Gothic Metal der heutigen Tage. Vielmehr verbarg sich in der Musik ernsthafter künstlerischer Anspruch, der gerade wegen der noch nicht hundertprozentig ausgereiften Umsetzung seine Reize entfaltete.

Dass Moonspell nach langjähriger Experimentationsphase wieder an diese Ära anknüpfen wollen, freut mch zutiefst. Doch ist das Unterfangen gelungen? Erstaunlicherweise setzen die Portugiesen zeitlich sogar noch früher an, und orientieren sich nicht so sehr am Durchbruchsalbum und Meilenstein "Irreligeous", sondern vielmehr am Vorgänger "Wolfheart", als die musikalische Wende noch garnicht in vollem Maße abzusehen und die Band noch mehr im eigentlich Doom/Death-Bereich agierte.

Somit ist eine willkommene Rückkehr der metallischen Härte zu verzeichnen, die auch dank der gelungenen Produktion voll zur Geltung kommt. Trotz der durchweg gelungenen Tracks vermisse ich manchmal jedoch etwas die Eingängigkeit des "Irreligeous"-Materials.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Druckvoll, bombastisch - und eintönig, 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Nach den begeistert verteilten Vorschusslorbeeren für dieses Album war auch bei mir die Messlatte entsprechend hoch gelegt, und beim Hören des Einstiegs in die neue CD scheinen sich die Erwartungen zu erfüllen: wütendes Tempo, aggressive Growls, schöne Medodien im Hintergrund, viel Fläche, viel Schwung.

Die Begeisterung ebbt leider merklich ab, wenn sich heraus stellt, dass eigentlich fast jedes Stück des CD auf die gleichen Zutaten zurück greift; zu wenig Abwechslung, zu wenig Pathos, zu wenig Berührung...jedes der einzelnen Stücke wäre ein großartiger Teil des Albums, doch fehlt einfach die Abwechslung. Wie mein Vorgänger schreibt: jedes Stück wird gebrüllt, in jedem Stück wird die doublebass ausgepackt, in jedem Stück sägen die Gitarren und wird packende Wut zelebriert...wären jetzt noch zwischendurch ein paar Verschnaufpausen eingetreut worden, würde Fernando wenigstens ab und zu seine weiche und überaus charismatische Stimme bemühen...würde man sich um einen Wechsel der Atmosphäre ein paar Gedanken machen - die CD wäre ein phantastisches Stück Musik aus dem Hause Moonspell.

So aber muss ich feststellen, dass es sich um gute Musik handelt, dass Moonspell sich entwickeln und nicht zweimal das gleiche Album abliefern, dass eine klare und druckvolle Produktion sowie ein ausgefeiltes Songwriting im aggressiven Bereich auf der Habenseite stehen...dass aber all diese Zutaten nicht ausreichen, um ein wirklich großes Album zu erschaffen. man hätte sich hier gern am direkten Vorgänger orientieren dürfen. Insgesamt aber dennoch: einen Kauf ist es wert.
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5.0 von 5 Sternen Moonspell CD "Memorial", 6. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Monnspell sind wieder zurück!Und es freut mich,daß sie wieder verstärkt auf's Gaspedal treten und wieder brachialer zur Sache gehen und auch wieder verstärkt Crowls zum Einsatz bringen.Es scheint,als hätten die Jungs sich nun vollends der dunklen Seite zugewandt.Man muß sich die CD einfach,am besten über Kopfhörer im Dunklen,selbst anhören,und dazu ein Urteil bilden.Durch die eingesetzten Keybords wird hier oft eine wohlige Gruselatmoshäre aufgebaut.Die Produktion ist äußerst druckvoll,wa wohl daran liegt,daß hier kein geringerer als Waldemar Sorychta die Regler gedreht hat.

Es kann sogar sein,daß Moonspell durch dieses Album wieder alte Fans gewinnen wird.

Mir jedenfalls sagt die Scheibe sehr zu,was auf "The Antidote" nicht zutraf.

Daumen nach oben!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen Schritt vorwärts zu den Wurzeln..., 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Wow!! Wer hätte mit so einem Hammer-Album gerechnet. Hatte ich doch bei den vorigen Machwerken von Moonspell immer mal wieder was auszusetzen, so ist dieses letzte Album das mit Abstand beste, was Moonspell bisher abgeliefert haben.

Die Produktion ist glasklar, kräftig und markant. Die Musik ist direkt, abwechslungsreich und hart. Insgesamt entsteht auf "Memorial" ein ganz besonderes Feeling was nur selten auf Tonträgern im Studio gebannt werden kann. Unterstützt durch feinfühlige Keyboards entsteht zu den richtigen Zeitpunkten Spannung/Entspannung bzw. Dramatik/Erholung. Von typischen Midtempo-Speednummern bis hin zu getragenen Stücken, die sogar zeitweise an Type O Negative erinnern, wird alles geboten. Selbst die Instrumental-Stücke zelebrieren eine kreative Intensität von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Ich bekam die CD wochenlang nicht aus dem Player. Eindeutig ein absolutes Highlight aus dem Jahre 2006 im Genre des ehrlichen Metals düsterer Prägung. Hier gehtŽs lang...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das hatten wir schon besser, 9. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memorial/Ltd. (Audio CD)
Moonspell, eine meiner Lieblingsbands, die es durch ihre verschiedenen Weiterentwicklungen immer wieder geschafft hat, interessant zu bleiben.

Auch gegenüber Antidote gibt es wieder eine Veränderung - zum Aggressiven hin.

Mein Lieblingsalbum Antidote (welche ich als Zwillingsbruder zur Irreligious bezeichnen möchte) wies schöne Wechsel zwischen klar gesungenen und gegrowlten Passagen - wobei auch flotte, sich steigernde Teile klar gesungen wurden. Auf Memorial dagegen nimmt der Growl Überhand, klar gesungene Passagen gibt es nur wenige (und wenn, dann nur in ruhigen Stellen). Es überwiegt Aggressivität. Nicht nur im Gesang, auch die Songs selbst werden hauptsächlich geknüppelt was das Zeug hält, es gibt nur wenige Gitarrensolopassagen. Ruhig sind eigentlich nur die kurzen Instrumentalstücke.

Nichts gegen Aggression. Allerdings wirkt sie hier zumeist aufgesetzt. Die Lieder kommen eher aus dem Kopf als aus dem Bauch. Ich vermisse Lieder, die sanft beginnen und sich emotional aufladen bis zur Explosion.

Um mich nicht misszuverstehen: die CD ist sicher gut. Glanzstücke sind zum Beispiel die von Frauengesang unterstützten Songs wie Sanguine. Oder der Anfangskracher Finisterra. Und der Sound ist der druckvollste, den ich im letzten Jahr gehört habe. Mir fehlt nur das gewisse Etwas.

Meine Moonspell Favoriten Antidote und Irreligious werden nicht erreicht. Darkness and Hope wird aber in die Tasche gesteckt.
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4.0 von 5 Sternen Gute CD, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memorial (Audio CD)
Habe etwas mehr erwartet, so wie sie beschrieben war.
Für meine Sammlung o.K.
Andere CD's von Moonspell gefallen mir besser ( Under Satanae, Omega White)
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...wers braucht..., 19. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Memorial (Audio CD)
Ja was soll ich sagen? MOONSPELL hatten zu Beginn ihrer Karriere zugegeben große Momente, die zwar nie so über drüber gut waren, wie sie - wohl nicht zuletzt durch den Exotenbonus der Landmänner des großen FIGO - in der Presse gemacht wurden, ihre Reize jedoch durchaus zu bieten hatten und somit auch den Weg in mein heimisches Regal finden durften. War der Start also oberer Durchschnitt und Alben wie „Wolfheart" oder „Irreligious" wichtige Werke des Genres, so war ab Streich Numero vier Schicht im Schacht und das völlig! Alle weiteren Releases aus dem Hause MOONSPELL waren zwar nicht wirklich schlecht, im Endeffekt aber unnützer Ballast im Gothic Metal Morast und genau daran ändert auch „Memorial" sicher nichts.

Härter und roher klingen sie wieder, die neuen Kompositionen der Portugiesen - recht so, denn somit versprühen die teils unwürdigen Songs wenigsten eher jene demo- mäßige Atmosphäre, die ihrem Songwriting mancherorts zusteht. MOONSPELL 2006, das sind vier gestandene und völlig überbewertete Vollprofis, die ihrer einstigen Innovation und Kreativität seit Jahren hinterher hecheln, ein ums andere Durchschnittsalbum veröffentlichen und - zumindest für mich - trotz des zugegeben netten Openers „Finisterra", dem brauchbarem „Memento Mori" oder halbwegs akzeptablen, jedoch altbekannten „Wertieferindenwaldläuftgewinntmetalsongs" wie „Blood Tells" und „Sanguine" - absolut überflüssig, scheintot und jeglicher Reanimation unwürdig sind. Bei möchtegerndüsteren 08/15 Rohrkrepierern wie dem peinlichen „At The Image Of Pain" oder „Once It Was Ours" würden der Langeweile halber jedenfalls selbst Graf Dracula persönlich die Eckzähne abfaulen und bevor Meinreiner nun auch noch orale Schäden davonträgt, beendet er diese Audienz deshalb mit der Feststellung, dass es Alben wie „Memorial" schon zu Haufen gibt, das Ding zwar sicher wirklich nicht schlecht, sehr im Stile von „Wolfheart" gehalten und für hardcore Fans der Band eine gelungene Sache ist, für eine renommierte Band meiner Meinung nach aber schlicht zu wenig darstellt.

So gesellen sich zu meinen subjektiven fünf Punkten objektive sieben Punkte, was definitive sechs Punkte zur Folge hat! Nicht mit mir meine Herren!
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Memorial
Memorial von Moonspell
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