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4.0 von 5 Sternen Die Bay Area lässt grüßen, 16. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Waking Into Nightmares (Audio CD)
Die Bay Area bescherte uns in den 80ern schon so manche Thrashband, die so manches Thraschbrett ablieferten. Auch heute spucken das schöne Kalifornien und der umliegende Bereich noch Bands mit der Attitüde der damaligen Bands, die diese auch fulminant und furios darbieten. So auch WARBRINGER, direkt aus der Großstadt Ventura und aus der Zeitmaschiene, denn die Jungs klingen dermaßen nach der echten alten Schule, dennoch frisch und mit einem Batzen Energie, gepaart mit schier unendlicher Wut.

Gleich der Opener "Jackal" hackt alles kurz und klein. Dermaßen cooles Drumming, gepaart mit schreddernden Gitarren und der fiesen Stimme von Schreihals John Kelvin - Erinnerungen an alte EXODUS werden wach - ergeben einen starken Anfang mit vielen Tempi-Wechsel. Man könnte auch, in Sachen Hass, parallelen zu LEGION OF THE DAMNED ziehen, wobei die Amis dann doch mit mehr Leads zu Werke gehen. Der Zweitling von WARBRINGER strotzt nur so vor Dynamik und Abwechslung, denn weiter geht es mit "Living In A Whirlwind", das mal groovend, dann wieder mit Highspeed Doublebass Attacken Mark und Bein durchschüttelt und gegen Ende sogar mit heftigen Grindattacken die Birne vollends abreißen will. Soli spielen können die Herren John Laux und Adam Caroll neben den knackigen Riffs auch, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Dieser 80er Spirit, gepaart mit der jungen Band, die - man beachte - erst 2005 gegründet wurde, klingt überaus frisch und macht dermaßen Spaß, dass man sofort in die nächstbeste Menschenmenge springen will, um die Sau raus zu lassen. Also Vorsicht mit dem MP3 Player in der Straßenbahn! Trotz all der Härte und Tempiwechsel ist das Material durchaus eingängig und nachvollziehbar, denn WARBRINGER haben auch in Sachen Songwriting einiges drauf, sodass die Songs auch nach vielen Durchläufen noch sehr viel Spaß bringen können. "Abandoned By Time" scheint sogar leicht von SLAYER beinflusst, während "Prey For Death" verhältnismäßig behäbig daherkommt. Vielleicht als dezente Verschnaufpause im Live-Set gedacht, wobei gebangt kann dazu auch zu Genüge werden, denn zum Schluss wird nochmals ordentlich aufgedreht.

Der Sound der Platte ist sehr transparent, trotz des wuchtigen Sounds und wer hätte es gedacht: aufgenommen wurde das Teil vom Meister Gerry Holt (EXODUS) persönlich. Der Mix wiederrum ist Zack Ohren (SUFFOCATION, ALL SHALL PERISH) zuzschreiben, der auf jeden Fall tolle Arbeit geleistet hat. Mit "Nightmare Anatomy" verteckt sich sogar ein recht verspielt-verträumtes Instrumental Intermezzo auf dem Album, das aber dennoch nicht ohne einem wütenden Zwischenteil auskommt.

Ich habe schon lange kein so frisches, unverbrauchtes Bay-Area Album mehr gehört, das trotz einschlägiger Influenzen als mehr oder weniger eigenständig gelten kann.
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5.0 von 5 Sternen Best of the "New Old School" Thrash Metal bands, 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Waking Into Nightmares (Audio CD)
Warbringer sind Evile, Suicidal Angels, Toxik Hol. und all den Anderen überlegen, weil sie schneller, tighter und brutaler sind. Das Instrumental komt sogar mit progressiven Songstrukturen daher. Auf der ganzen Platte gilt allerdings: No clean vocals, Alles gebrüllt. Für mich sogar besser als einige der Bay Area Originale.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die neue Exodus ist wirklich gelungen., 23. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waking Into Nightmares (Audio CD)
Die neue Exodus gefällt mir wirklich sogar besser als die Atrocity Exhibition. Spaß beiseite, aber wer zur Hölle kam auf die Glorreiche Idee die Scheibe von Gary Holt produzieren zu lassen? Wer hier am Regler saß, hört man 10 Meilen gegen den Wind. Die letzte Warbringer hatte einen urgeilen 80er Jahre blast-thrash Sound, aber diese hier klingt genauso langweilig trocken und modern wie alle aktuellen Exodus geschosse. Wenn man sich mal dran gewöhnt, bekommt man ein ziemlich gutes Thrash bollwerk mit markantem Gesang und endgeilen Riffgewittern. Deshalb immerhin 4 Punkte. Mit dem gleichen Sound wie auf der "War Without End" würde ich sogar 5 geben wollen. Aber so, hört es mich zu sehr nach Exodus und nicht nach Warbringer an...schade.
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Waking Into Nightmares
Waking Into Nightmares von Warbringer (Audio CD - 2009)
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