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Kundenrezensionen

31
4,4 von 5 Sternen
Let It Roll-the Songs of George Harrison
Format: Audio CDÄndern
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2010
Ich kann mich manchen meiner Vorredner nur anschließen. Auch wenn die drei Beatles-Stücke von einem Live-Konzert (Concert for Banglasdesh?) nach Auflösung der Beatles stammen, was als scheinheilige Rechtfertigung dafür dient, sie auf diese Veröffentlichung zu packen, hätte man für eine echte Solo-Harrison-Best-of-CD doch genügend gute Lieder finden können. Die hier versammelten Lieder sind natürlich untadelig, wenn man aber bedenkt, dass 1. drei Lieder eben Beatles-Lieder sind, die ständig auf Beatles-Hit-Sammlungen auftauchen, 2. gleich drei Stücke vom letzten Harrison-Album "Brainwashed" stammen und 3. fast alle Lieder schon auf den vorher veröffentlichten und immer noch erhältlichen Compilations erschienen sind, fragt man sich doch nach dem Sinn einer solchen neuen Ausgabe. Der klangliche Mehrwert durch digitales remastering kann's nicht sein, da er sichb in Grenzen hält. Wieso werden die wirklich tollen, seltenen Songs wie "Cockamanie Business" oder "Horse to the water", eines der letzten, übrigens brillianten Harrison-Stücke nicht mit aufgenommen, wieso fehlen die Lieder aus der Travelling Wilburys-Zeit? (Vermutlich rechtliche Gründe.) Wieso wird die LP "Dark Horse" nicht remastered neu herausgegeben? Stattdessen solch unerfreuliche, unnötige Zusammenstellungen, die einem das Geld aus der Tasche ziehen sollen. George hätte eine bessere Würdigung verdient.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...dass das keine Doppel-CD geworden ist! Der unverbindliche Untertitel "Songs of George Harrison" ist mit Bedacht gewählt. Der Sticker weist ganz richtig darauf hin, dass dies Georges erste umfassende Hit-Sammlung von 1970-2002 ist, das Booklet verrät, dass "seine Familie und einige seiner engsten Freunde" die Zusammenstellung vorgenommen haben, und deren Geschmack kann auch nur subjektiv sein. Leider sind dabei die fünf Alben "Dark Horse", "Extra Texture", "33 1/3", "Gone troppo" und "Live in Japan" völlig übergangen worden.

Natürlich sind etliche seiner größten Hits vertreten: Got my Mind set on you, Give me Love, My sweet Lord, What is Life, All those Years ago; auch einige seiner besten Songs wie This is Love, All Things must pass, Blow away, When we was fab oder einer meiner absoluten Lieblings-Harrisongs, Isn't it a Pity (der die CD erhaben beendet)...

Songs wie Marwa Blues oder Rising Sun gehören zu keiner der beiden Kategorien, Any Road ist auch nicht mehr als nett, ebenso wie Bob Dylans I don't want to do it (so erfreulich ich diese kleine Rarität aus "Porky's Revenge" hier auch finde), und Ballad of Sir Frankie Crisp ist wohl nur hier gelandet, damit sein Untertitel (Let it roll) der CD einen Namen geben kann...

Drei seiner wichtigsten Beatles-Songs in den Live-Versionen vom Bangla Desh-Konzert 1971 mit drauf zu packen, finde ich durchaus legitim; nur die Version von While my Guitar gently weeps (bei der Clapton nicht auf der Höhe seines Könnens war) hätte ich gerne durch die Live-Version vom '91er Album "Live in Japan" ersetzt gesehen, bei einer Laufzeit von 77,5 Minuten wäre für die zwei zusätzlichen Minuten auch gerade noch Platz gewesen.

Vol. 2 dieser CD müsste u.a. folgende Songs enthalten: Bangla Desh, Deep blue, Dark Horse, Ding dong ding dong, You, The Answer's at the End, This Guitar (Can't keep from crying), World of Stone, This Song, Dear One, Life itself, That's the Way it goes, Cloud 9, Poor little Girl, Something (live '90), While my Guitar gently weeps (live '90), Pisces Fish, Horse to the Water... Parlophone/Apple, wenn ihr nichts dagegen habt, stelle ich mir diese CD bis dahin schon mal selber zusammen.

Nichtsdestotrotz macht es einfach Spaß, das Album am Stück zu hören. Das bebilderte Booklet ist sehr schön geworden, wenn auch Besetzungsangaben fehlen, Giles Martins behutsames Mastering ist wie zu erwarten sehr ordentlich ausgefallen (lediglich Blow away ist im Kontext zu leise ausgesteuert); und als alter Fan freut man sich ja immer über etwas Neues - selbst wenn es etwas Altes ist. Bleibt nur die Frage offen: Giles, wann kommen endlich noch "Dark Horse" und "Extra Texture" remastert?
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2009
Diese CD ist einfach eine vertane Chance. Wenn da jemand seine persönlichen Lieblingssongs vorstellen möchte wie hier Fr. Harrison, dann bitte. Aber dann wenigstens im Rahmen einer Doppel CD, mit den wirklich erfolgreichsten Songs auf CD 1 und eine zweiten CD mit verkannten Meisterwerken. Das wäre o.k. - alles andere wird dem Werk und dem Künstler George Harrison nicht gerecht. Aufbauend auf den zwei vorliegenden Best of (bes. die Best of Dark Horse) und vor allem OHNE Beatles-Klassiker hätte man einen wirklichen Überblick über sein Schaffen vorlegen können. Wenn Beatles, dann auch Travelling Wilburys! So wie hier schon geschrieben, mit den einschlägig bekannten Gastauftritten (Horse To The Water - J.Holland)oder auch wie nun hier vorgelegt bei Bob Dylan.

Dies stimmt alles ein wenig traurig, auch im Hinblick auf fehlende remasterte Neuauflagen div. Harrison-Klassiker inkl. besagter "Best of Dark Horse". Gutes Material gibts zu hauf, aber hier wird einfach die Chance verschenkt, Georges Werk einer neuen Schicht Musikliebhaber bekannt zu machen, dies läuft oft über solche Best of-Zusammenstellungen. Vor allem, nachdem solange keine wirklich neuen Veröffentlichungen stattfanden.

Selbst wenn man die CD so nimmt wie sie ist, auch die Zusammenstellung selbst erzeugt nur Stirnrunzeln. Nix gegen "Brainwashed", aber George hat mehr und Besseres abgeliefert als sein posthum-Werk, welches auf "Let it Roll" über Gebühr vertreten ist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2009
Let It Roll schafft einen interessanten Spagat zwischen den unvermeidlichen Hits (z.B. Got My Mind Set On You, My Sweet Lord, This Is Love) und Raritäten. Zu letzteren zu rechnen sind zum einen die Live-Aufnahmen von Harrisons Beatles-Klassikern Something und Here Comes The Sun (solo an der Gitarre!) vom Bangla-Desh-Konzert, zum anderen die Soundtrack-Beiträge I Don't Want To Do It (eine Dylan-Komposition) und Cheer Down (mit Tom Petty als Text-Ko-Autor). Daneben gibt es sehr schöne Albumtracks, z.B. von All Things Must Pass das mystische Ballad Of Sir Frankie Crisp (Let It Roll), benannt nach dem Mann, der lange vor George in dem riesigen Anwesen Friar Park residierte, oder Any Road von Georges letztem Album, Brainwashed. Von diesem hätte ich persönlich gern andere Stücke auf Let It Roll gesehen. Den Titeltrack z.B. oder Stuck Inside A Cloud, Pisces Fish oder auch Looking For My Life, aber das ist natürlich Geschmacksache. Die auf Let It Roll enthaltenen Songs vom Schwanengesang Harrisons dienen irgendwie hauptsächlich dazu, seine Indien-Begeisterung zu repräsentieren.
Wer jedenfalls noch nicht alle Schlüsselalben Harrisons sein Eigen nennt, wird bei Let It Roll ganz sicher auf den Geschmack kommen. Für alle anderen dürfte es wegen einiger seltener zu findenden Songs ein interessantes Sammlerteil sein.
Der Sound ist übrigens hervorragend und das Booklet sehr schön gemacht, mit bisher unveröffentlichten Fotos und Liner Notes vom Rock-Geschichtsprofi Warren Zanes.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2009
Diese Compilation von George Harrison ist ein Versuch, 32 Jahre
musikalisches Schaffen auf einer einzigen CD zusammenzufassen. Auch
wenn der musikalische Output vor allem in der zweiten Hälfte der 32
Jahre nicht mehr ganz so regelmäßig war, gibt es doch zweifellos mehr
hörenswerte bis essentielle Harrison-Songs als die auf "Let It Roll"
zu hörenden lediglich 19, von denen zwei ("Got My Mind Set On You" und
"I Don`t Want To Do It") sogar nicht einmal von George Harrison
stammen. Ausgewählt wurden die 19 Songs lt. Booklet-Text von seiner
Familie und engen Freunden, und da nun einmal deren persönliche
Lieblingssongs nicht unbedingt auch Single-Hits gewesen sein müssen,
bleiben auf dieser CD Harrison-Singles wie "Bangla Desh", "Dark
Horse", "You", "This Guitar" oder "This Song" leider ebenso außen vor
wie nicht auf den 10 Harrison-Studioalben (seine ersten beiden von
1968 und 1969 einmal nicht mitgezählt) zu hörende Tracks wie "Poor
Little Girl" oder "Cockamamie Business". Die Zusammenstellung der 19
Songs könnte nach dem Shuffle-Prinzip erfolgt sein, ist jedenfalls
weder chronologisch noch nach sonst irgendeinem erkennbaren Schema
erfolgt. Dennoch würde ich dieses Album ohne mit den Wimpern zu zucken
als musikalisches Kunstwerk bezeichnen, das aus immerhin mindestens
einem Dutzend zeitlosen Songs besteht, über die aus meiner Sicht
vielleicht nicht ganz so zeitlosen ließe sich natürlich lang und breit
diskutieren, ebenso darüber, ob die 3 Harrison-Songs aus den
Beatles-Jahren (live vom Bangla Desh-Konzert 1971) hier wirklich sein
mußten.

Die Remasters von Giles Martin finde ich äußerst gelungen, sehr
schönes und warmes "Analog"-Feeling, fast audiophil. Hätte man ihn
doch nur auch schon mit dem Remastern von All Things Must Pass beauftragt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2009
Eine einzige CD wird der über 30 Jahre umfassenden Solo-Karriere von Beatles-Star George Harrison nur schwer gerecht.Es sind hier zwar alle essentiellen Hits enthalten (vor allem "My Sweet Lord" und "Got My Mind Set On You" dürften jedem bestens bekannt sein), aber der begrenzten Spielzeit ist es zu verdanken, dass eben viele gute, weniger bekannte Titel unter den Tisch fallen mussten.Schmerzlich vermisse ich hier "That`s The Way It Goes" (1982), "This Song" (1976) , "You" (1975) und "Try Some, Buy Some" (1973), um nur einige zu nennen.Harrison hat einfach zu viele schöne Songs aufgenommen.Eine Doppel-CD hätte genügt, um ihn angemessen zu würdigen.Trotzdem 5 Sterne für die erstklassigen Songs.Bleibt zu hoffen, dass demnächst eine DVD mit sämtlichen Videos oder sogar ein posthumes Studioalbum auf den Markt kommt ...
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2009
Endlich schreibt ein Fan was alle Harrison & Beatles-Fans denken. Auf einer Harrison Werkschau gehören mal keine BEATLES-Oldies, die sind auf deren BEST OF Werken zurecht vertreten. Hier sollten alle Harrison-Meisterwerke ohne wenn und aber nach 1970 vertreten sein : BANGLA DESH, DARK HORSE, DING DONG DING DONG uva. Auch hatte das letzte Werk Harrisons "BRAINWASHED" bessere Tracks anzubieten, als auf dieser Zusammenstellung angeboten. Olivia Harrison, die Witwe von George, hätte hier mehr Übersicht walten lassen sollen.Da waren die DARK HORSE YEARS von 1976 - 1989, welche von Warner Brothers veröffentlicht wurden, komplexer und besser. Natürlich wird man als "FAN" auch dieses Werk schätzen. Es hätte aber mehr sein können bei solch einem Ausnahmekünstler wie George Harrison.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2009
George Harrison - der angeblich "stille Beatle", der für Paul McCartney nach eigener Aussage stets so etwas wie ein "kleiner Bruder" gewesen ist. Natürlich werden diese Attribute dem vielschichtigen George in keiner Weise gerecht.
Er war es schließlich, der die Beatles mit indischer Musik und Religion sowie transzendentaler Meditation in Berührung brachte, was letztendlich zur gemeinsamen Reise nach Rishikesh und mittelbar zum Weißen Album führte.

Er war es auch, der nach der Trennung der Fab Four das geniale Triple-Album "All Things must pass" veröffentlichte und das "Concert for Bangla Desh" organisierte. Und aus seiner Feder stammen mit "Something", "While my Guitar gently weeps" und "Here comes the Sun" drei unvergängliche Meilensteine der Rockmusik.

Da war es längst überfällig, diesem sympathischen und tiefsinnigen Musiker mit der jüngst erschienenen Kompilation ein würdiges und bleibendes Denkmal zu setzen. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob nicht noch dieser oder jener Song die Zusammenstellung hätte sinnvoll ergänzen können - für meinen Geschmack "World of Stone" und "The Answer`s at the End" von der CD "Extra Texture" - aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

Gleichwohl ist die Zusammensetzung der Songs meines Erachtens absolut gelungen, auch wenn Track 1 und 18 nicht aus der Feder von George stammen, anyway. Ein großes Lob gebührt natürlich Giles Martin, dem Sohn des großartigen George Martin, der für das Remastering verantwortlich zeichnet und seine Genialität bereits im Rahmen der Beatles-CD "Love" hat unter Beweis stellen können. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm!

Bereits beim Anhören des "Openers" der CD - "I`ve got my Mind set on you" - lässt sich, im Vergleich zur nicht re-masterten Original-Version, ein deutlicher Klang- und Dynamikgewinn feststellen. "Krachende" Drums und ein sehr ausdifferenziertes Klangbild sorgen für ein Maximum an Hörspaß. Und auch im Folgenden lässt sich beim Durchhören der verschiedenen Songs oftmals ein im Vergleich zum "Original" akzentuierterer Harmoniegesang, ein deutlicheres Gitarrenriff oder ein differenzierter wahrnehmbares E-Piano vernehmen, wobei Giles Martin offensichtlich darauf geachtet hat, den analogen Klangcharakter der Aufnahmen aus den 70ern und 80ern nicht allzusehr zu verändern. Die CD bietet, was das Remastering anbelangt, womöglich einen kleinen Vorgeschmack auf die für September 2009 geplante Veröffentlichung des gesamten digital neu abgemischten Beatles-Katalogs.

Alles in allem eine ausnehmend gut abgemischte, mit 13 interessanten Fotos und 19 teils unvergesslichen Songs bestückte Digi-Pack-CD, die immerhin eine satte Spielzeit von über 77 Minuten bietet (77:35, um genau zu sein). Schade nur, dass die Lyrics nicht abgedruckt sind, aber hier sei das Buch "I Me Mine" von George Harrison empfohlen, das alle Texte und die jeweilige Entstehungsgeschichte der bis zum Jahre 1980 erschienenen Songs beinhaltet.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dass sogenannte "Best-of"-Alben selten jedermanns Geschmack treffen und widerspiegeln ist mittlerweile ein allseits Bekanntes Dilemma, würde ich meinen. Und dass Fans lieber eine Zwei- oder Drei-Disc-Compilation ihres großen Idols sehen würden ist soweit auch verständlich...

Und trotzdem: Mit LET IT ROLL ist meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Zusammenstellung der wichtigsten George-Harrison-Songs gelungen. Gut, vielleicht bin ich jetzt nicht der riesengroße Harrison-Kenner! Aber eben weil ich keine Solo-Alben des Künstlers besitze, habe ich zu dieser Ausgabe hier gegriffen - und wurde belohnt!
Natürlich wusste ich, dass ich mir einiges erwarten durfte. Immerhin hat Mr. Harrison - finde ich zumindest - auch einige der allerschönsten Beatles-Nummern komponiert. In diesem Zusammenhang übrigens, möchte ich mich an dieser Stelle positiv zu den hierauf veröffentlichten Live-Versionen von "While My Guitar Gently Weeps", "Something" und "Here Comes The Sun" äußern. Ich finde es gut, dass auch diese Phase Harrisons Berücksichtigung gefunden hat, weil eben genau das zeigt, wie wichtig sein Anteil kreativen Potenzials bei den Fab Four war! Mag sein, dass George Harrison nie so im Rampenlicht wie etwa Lennon oder McCartney gestanden hat (medial zumindest), aber seine Fähigkeiten als Songwriter sind deshalb nicht minder beeindruckend (aber Fans braucht man sowas wohl ohnehin nicht extra zu sagen...)

Jedenfalls ist LET IT ROLL für mich ein 5-STERNE-ALBUM, denn...
1. Es sind wirklich nur gute Songs darauf zu finden.
2. Das Album wurde liebevoll, überlegt und stimmig zusammengestellt.
3. Aufgrund des praktischen Ein-Disc-Formates hat man alle Songs schön kompakt zusammen - weshalb man nie eine Nummer überspringen braucht oder sich angeödet oder dergleichen mehr fühlt.

Also: Wer gute Musik mag und sich noch nicht so recht mit Ex-Beatle George Harrison auseinandergesetzt hat, sollte dies jetzt tun. LET IT ROLL bietet sich hierfür optimal an!

P.S. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung, da (neben der guten Musik) ein üppiges Booklet mit tollen Fotografien und einer ausführlichen Beschreibung zum Leben und Schaffen Mr. Harrisons beigelegt ist.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dass die Trennung der Beatles auch eine Befreiung gewesen sein muss lässt sich daran ablesen, dass George Harrison schon 1970 mit einem Dreifachalbum (dem ersten der Rockgeschichte) an die Öffentlichkeit trat, dass randvoll mit allerbestem Material war, unter anderem dem Megaseller 'My Sweet Lord'. Da war hinter den Egomanen Lennon und McCartney einiges auf der Strecke geblieben was nun an Tageslicht drängte. So erschienen in der Post-Beatles Ära, die im Dezember 1980 ihr schreckliches Ende fand, noch einige wunderbare Alben bis es Anfang der 80er Jahre allmählich stiller um Georg Harrison wurde, bis zur Wiederauferstehung in den Reihen der Veteranen-Kapelle Traveling Wilburys.
Was es bisher merkwürdigerweise noch nicht gab, ist ein Best Of Album, dass diesen Namen wirklich verdient. Aber das Warten hierauf hat ein Ende, denn hier ist es! Zusammengestellt von seiner Frau Olivia und nach dem heutigen Stand der Technik remastered von Giles Martin, dem Sohn des Beatles-Entdeckers und genialem Tonmeister George Martin in den Londoner Abbey Road-Studios. Seinen oft unterschätzten Platz innerhalb der Fab Four wird hier mit zwei Ausschnitten aus dem legendären Bangla Desh-Konzert Rechnung getragen ('While My Guitar Gently Weeps', 'Something' und 'Here Comes The Sun'). Ansonsten sind die alten Aufnahmen behutsam entstaubt und transparenter geworden. Bei der Menge des Material ist es natürlich schade, dass es kein Doppelalbum geworden ist, so muss man also doch wieder selber mixen.
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