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am 9. Juni 2009
...und Theater braucht immer ein großes Publikum."So sieht das jedenfalls der Boss der islamischen Terrororganisation, die vorhat gleichzeitig, an mehreren Stellen der USA, Bomben zur Detonation zu bringen. Das FBI, in Form von Agent Clayton(Guy Pearce) versucht das zu verhindern. Aber um den Attentätern auf die Spur zu kommen, muss Clayton zunächst herausfinden, was es mit dem ominösen Samir Horn(Don Cheadle) auf sich hat. Horns Vater wird 1978 im Sudan Opfer eines Bombenanschlags. Samir schließt sich später dem Militär an, ist in Afghanistan und auf dem Balkan eingesetzt, bis er urplötzlich von der Bildfläche verschwindet. Als er jetzt beim Verkauf von Sprengmaterial im Jemen festgenommen wird, steht für alle Ermittler fest: Samir Horn ist übergelaufen, ein Verräter! Aber so einfach ist die Wahrheit nicht. Als Horn aus dem Jemen fliehen kann und mit Hilfe seines Freundes Omar(Said Taghmaoul) Europa und Amerika aufsucht, ist Clayton ihm auf den Fersen. Clayton hat seine Zweifel, was Samir wirklich plant, und als der die wahren Pläne des "Verräters" erkennt, ist es fast zu spät...

Jeffrey Nachmanoff hat mit -Traitor- einen klassischen Agentenstoff abgeliefert, allerdings ist er, was die Handlungsabsichten beider Seiten angeht, erstaunlich objektiv zu Werke gegangen. So wirkt -Traitor- modern, intelligent und ziemlich real in der Story. Don Cheadle und Guy Pearce tuen ihr Übriges, um aus dem Thriller einen richtig guten Film zu machen. Wenn Nachmanoff Omar sagen lässt: "Die Kreuzritter sind in unser Land eingefallen..." kann man ungefähr nachvollziehen, wie sich die Menschen im Nahen Osten fühlen. Aber auch die brutale, unmenschliche Seite des Terrors wischt Nachmannof nicht zur Seite.

Frei nach dem Zitat: Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los, hastet Samir Horn durch die Länder der Erde. Er scheint hin und her gerissen zwischen seiner Freundschaft zu Omar, seinem Glauben an die Gerechtigkeit und seiner eigenen, tief empfundenen Schuld. Dabei bewegt er sich zwischen den zwei Welten des Islams und des Christentums. Das ist interessant, lehrreich und überaus spannend.

Das für diese rasante Story Steve Martin die Idee geliefert hat, ist zwar kaum zu glauben, aber im positiven Sinne eine Überraschung. Er zeichnete auch in der Mitarbeit beim Drehbuch verantwortlich. Folgen sie Samir Horn in die Abgründe des Terrors und lassen sie sich vor allem vom Ende der Geschichte mitreissen. Das ist, jedenfalls meiner Meinung nach, perfekt gelungen.
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Then my daddy and the folks from the church would drive over and put them out. Seems every religion has more face than one.”

Manchmal kommt es vor, daß selbst in neuerer Zeit noch gute Filme gemacht werden, und der Thriller „Traitor“ (2008) von Jeffrey Nachmanoff, einem Regisseur, der vor allem durch TV-Produktionen auffiel, ist ein solcher Film. Eigentlich hatte ich aufgrund des Covers – Explosionen, Guy Pearce mit vorgehaltener Waffe – einen dieser seelenlosen Hochglanzballerfilme erwartet, was mir am Abend eines langen Tages auch recht gewesen wäre, aber ich wurde positiv überrascht. „Traitor“ faßt das Thema des Filmes im Grunde treffend zusammen, denn der Protagonist Samir Horn (Don Cheadle), der im muslimischen Glauben erzogen wurde, stand einst als Elitesoldat im Dienst der USA, doch plötzlich sehen wir ihn, wie er im Jemen Waffen an islamistische Terroristen verkauft, und erfahren, daß er in Afghanistan selbst zum Fundamentalisten geworden ist. Der Waffendeal platzt, da zwei FBI-Agenten, Roy Clayton (Guy Pearce) und Max Archer (Neal McDonough), den jemenitischen Geheimdienst auf den Plan rufen, und Samir wandert ins Gefängnis, wo er den Islamisten Omar (Saïd Taghmaoui) kennenlernt, mit dem er zusammen flieht. Samir beschließt, sich der Terrorgruppe anzuschließen, der auch Omar angehört, und bald geht es um einen teuflischen Plan: An Thanksgiving sollen 50 Reisebusse überall in den USA in die Luft gesprengt werden.

Thriller, in denen islamistische Terroristen ihre Mordtaten an ahnungslosen Bürgern planen und in denen amerikanische Sicherheitsbeamte dies zu verhindern suchen, unterliegen gemeinhin zwei Gefahren. Zum einen der, einen hohlen US-Patriotismus zu verblähen, in dessen schwerem Gestank es dem denkenden Zuschauer schlecht werden kann. Zum anderen aber können sie auch, von gutmenschlicher Political Correctness überfrachtet, einem Relativismus huldigen, der ebenso befremdet wie die Schwarzweißzeichnerei der ersten Kategorie. „Traitor“ ist hier erfreulich differenziert, denn wie Ridley Scotts „Body of Lies“ aus dem gleichen Jahr gibt es hier auf beiden Seiten anständige Menschen und Fanatiker, und wer das nicht erkennt, der wird durch das in der Überschrift gebrauchte Zitat Claytons auf die richtige Spur gebracht. Für die Grautöne auf seiten der Amerikaner ist beispielsweise das Duo Clayton-Archer zuständig. Während der erste dem Zuschauer eine Identifikationsfigur bietet – in einem christlichen Haushalt erzogen, weiß er um die Ambivalenzen von Religionen, und als Arabist hat er sogar umfassendes Wissen über die arabische Kultur erworben –, verkörpert Archer zweifellos den häßlichen Amerikaner, der Verdächtige zusammenprügelt, in seiner Arroganz jemenitische Polizisten brüskiert und auch mit einer gönnerhaften Herablassung schwarzen Jugendlichen beim Stürmen eines Hauses zuruft, sie brauchten keine Angst zu haben, diesmal sei man nicht ihretwegen da. Die wiederkehrenden Gespräche zwischen den beiden Partnern, die durchaus ein wenig ins Didaktische abgleiten – „Wieso hast du Arabisch gelernt?“ fragt etwa Archer seinen Partner, so als sei das eine völlige Zeitverschwendung – bringen den Zuschauer durchaus darüber ins Grübeln, wie er selbst seine Haltung zur arabischen Kultur bzw. zum Islam definiert. So ist beispielsweise dem Rezensenten eingefallen, daß er selbst anderthalb Jahre mit Begeisterung Arabisch gelernt hat, bevor ihn der Anschlag vom 11. September dazu brachte, sich von heute auf morgen aus dem Kurs zu verabschieden, was sicherlich irrational war und der Entfremdung zwischen den Kulturen, an der es den Terroristen doch gelegen ist, in die Hände spielte.

Auch unter den Terroristen zeichnet „Traitor“ Mitmenschlichkeit, ohne dabei allerdings ihre Greueltaten zu relativieren. Wenngleich der Film sich vor allem auf das Milieu der Fanatiker konzentriert und mittels stetig wechselnder Schauplätze – Spanien, Frankreich, des Jemen, der USA und Kanada – suggeriert, daß die Terroristen überall sein können, wird dennoch deutlich gemacht, daß es viele Muslime gibt, die Gewalt und Terrorismus ablehnen. So wird der Unterschied zwischen Islam und Islamismus in einer scheinbar belanglosen Szene deutlich, als der gläubige Muslim Samir mit einem Terroristenführer über die Frage diskutiert, ob ein Muslim zur Tarnung Alkohol trinken dürfe, wobei eigentlich deutlich wird, daß es dem Terrorboß hier nicht so sehr um Tarnung als vielmehr den Genuß westlicher Lebensweise zu tun ist. Wenn der Terrorpate Nathir (Raad Rawi) sagt: „The art of asymmetrical warfare is less about inflicting damage than provoking a response. Terrorism is theatre. And theatre is always performed for an audience. Ours is the American people. But they are dispersed across a large country. The question is how to convince them that nowhere is safe”, dann wird deutlich, daß die Terroristen genau wissen, wie sehr sie von einem kopfscheuen Verhalten des Westens und von irrationalem Haß gegen alles Fremde in der Zukunft profitieren werden.

Aber keine Angst: „Traitor“ ist alles andere als ein komplett dialoglastiger, didaktischer Film. Auch wenn man hier vergleichsweise wenig Action und erst recht keine unrealistischen Agentenstunts zu sehen bekommt, bleiben Spannung und Tempo doch nicht auf der Strecke. So fragt man sich als Zuschauer lange Zeit, ob Samir Horn ein gewissenloser Fanatiker geworden ist, der wirklich bereit ist, unschuldige Menschen zu töten, und selbst nachdem der Film diese Frage beantwortet hat – was ungefähr in der Mitte geschieht –, ist damit die Spannung noch lange nicht ausgeschöpft.

Wohl nicht zufällig sehen wir am Anfang des Filmes das Kind Samit mit seinem Vater Schach spielen, denn die Schachmetapher – die Bereitschaft zum Bauernopfer; so sind die Terrorpaten ja bezeichnenderweise nicht diejenigen, die sich mit Sprengstoffgürteln inmitten unschuldiger Zufallsopfer in die Luft jagen, sondern sie finden hierzu ja immer ihre verblendeten Handlanger – zieht sich durch den gesamten Film, und auch am Ende bleibt die Frage offen, ob sich jemand als Held bezeichnen lassen sollte, durch dessen Taten Menschen gestorben sind, die keinen Teil an dem Konflikt hatten, sondern einfach nur in Frieden ihr Leben führen wollten. Doch stellt „Traitor“ auch auf westlicher Seite mit dem Geheimdienstmann Carter (Jeff Daniels) einen jener Zyniker vor, die sich über sogenannte Kollateralschäden nur wenig beunruhigen. Angenehmerweise gibt es aber in diesem Film wenigstens poetische Gerechtigkeit.

Alles in allem ist „Traitor“ ein sehr differenzierter, an manchen Stellen zwar ein wenig dialogverliebter, insgesamt aber durchweg spannender Thriller, der seinen Zuschauern vor Augen führt, daß die Wahrheit selten auf einen Bierdeckel paßt. Umso überraschender, daß ausgerechnet dem Komiker Steve Martin die Idee zu diesem Film gekommen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2012
Der Muslime Samir Horn gerät ins Fadenkreuz des FBI, weil er ein Terrorist sein soll. Der FBI-Agent Clayton beißt sich an Horn fest und will diesen unbedingt zur Strecke bringen. Und in der Tat stellt sich heraus, dass ein fieser Anschlag geplant ist. Doch ist Horn der, für den Clayton ihn hält???.....
Traitor" entwirft ein spannendes Szenario über das, wovor sich die USA seit dem 11. September 2001 am meisten fürchten. Was wenn es wieder jemandem gelingt einen verherenden Anschlag auf die USA zu verüben?? Und was, wenn dieser Muslime einst im eigenen Land ausgebildet wurde?
Dem Film gelingt es, diese Idee in ein für den Zuschauer immer wieder spannendes Handlungsgeflecht zu betten, weil man eben nie weiß, ob der Anschlag stattfindet oder nicht, weil die eine oder andere Person schonmal Grenzen überschreitet. Dabei kommt es auch ganz gelegen, dass man als Zuschauer schneller mehr über die Identität Horns weiß, als Agent Clayton, weil eben immer dieser kleine Unsicherheitsfaktor bleibt, wie Horn letztlich handeln wird, denn das weiß der Zuschauer ebenso wenig, wie Clayton....
Alles in allem ist Traitor" ein sehr sehenswerter Thriller, der noch dazu ein recht glaubwürdiges Szenario entwirft. Dazu füllen Don Cheadle (Iron Man 2") und Guy Pearce (Prometheus") ihre Rollen exzellent aus.
Im Prinzip erinnert der Film an diverse nüchtern kühle Thriller der 60er Jahre. Ein verzeihbarer kleiner Makel ist, dass die Hauptpersonen, mit US-Staatsbürgerschaft eher ruhig und kühl bleiben, wohin gegen die Muslimen auch schonmal fanatisch besessen daher kommen in einzelnen Szenen.
Defintiv ein Film eher für Filmfans, die etwas anspruchsvollere Thriller mögen mit einem gewissen realen Backround.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Juni 2013
Samir Horn (Don Cheadle) ist ein arabisch sprechender, sudanisch-amerikanischer Staatsbürger und gläubiger Muslim. Seine Kindheit im Sudan wurde durch den Tod des Vaters erschüttert, der durch eine Autobombe getötet wurde. Als Erwachsener sieht der Zuschauer Samir Horn als Waffenhändler, der im Jemen einen gewissen Omar (Said Taghmaoui) trifft, um mit ihm einen Deal auszuhandeln. Doch die FBI Agenten Roy Clayton (Guy Pearce) und Max Archer (Neil McDonough) schlagen während des Treffens zu und Horn - wenig kooperativ mit den Amis - wandert ins örtliche Zuchthaus. Die FBI nimmt an, dass Horn ein fanatischer Waffenhändler ist, Omar und seine Leute halten ihn zuerst für den Verräter, doch Horn kann während des Aufenthalts im Gefängnis Omars Respekt gewinnen und beide werden Brüder im Glauben und vor allem Freunde.
Als Omar eine Flucht startet, nimmt er Samir mit. Dieser tritt in eine islamische Bruderschaft ein. Die Gruppe entwirft einen Plan das US-Konsulat in Nizza zu bomardieren. Omar ist die rechte Hand des Terrorchefs Nathir (Raad Rawi), der noch viel finstere Terrorziele verfolgt. Wie eisern der Zusammenhalt dieser Fanatiker sein muss, zeigt sich eindrücklich am Beispiel eines jungen potentiellen Selbstmordattentäter (Medhi Ortelsberg), der aus reiner Naivität zuviel ausplaudert. Dank Samir wird der Anschlag zum Erfolg, nun soll die Gruppe den perfiden Plan verwirklichen Selbstmordattentäter auf 50 Bussen in den USA zu platzieren. Der Plan soll an Thanksgiving stattfinden...
Jeffrey Nachmanoffs "Traitor" ist ein Thriller in der Machart von Stephen Gaghans "Syriana" aus dem Jahr 2005 und schöpft vor allem seine Kraft durch die durchweg gelungene Schauspielleistung von Don Cheadle, der die Widersprüchlichkeit und Ambivalenz seiner Figur bestens vermitteln kann. Man weiß sehr lange nicht, was in diesem Menschen Samir Horn vorgeht.
Dem Macher gelingt es sehr gut eine durchweg spannende Unterhaltung zu liefern, und dennoch den Anspruch nicht außen vor zu lassen. Ein entscheidender Grund für das Gelingen dieses Spagats ist die Tatsache, dass zum Glück auf gängige Klischees verzichtet wird. So bietet der Film zwar Einblicke in fragwürdige politische Strukturen und zeigt die innnere Organisation des Terrornetzwerkes. In dieser Kategorie erreicht "Tratoir" eine nahezu beängstigende Nähe zur Realität. Die Idee zum Film stammt vom weltberühmten Comedian Steve Martin.
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am 30. Mai 2010
Ganz Kurz,ohne viel auf die Handlung einzugehen.
Der Film faengt etwas langweilig an,wird aber mit der Zeit immer Spanneder bis
zum Schluss mit einem coolen Ende.
Handlung ist auch nicht zu übertrieben wie in vielen Thrillern dieser Art.Ein Schwarzer Agent der für die CIA undercover unter die Terroristen geht,dabei von der
FBI gejagt wird usw.
Gute Besetzung mit Guy Pearce und Jeff Daniels.
Der beste und spannenste Film des letztgen Jahres meiner Meinung Nach.
Unbedingt zugreifen.
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am 25. Juli 2010
die positiven Rezensionen beschreiben den Inhalt sehr gut. Dank ihnen habe ich mir gestern Abend den Film ausgeliehen & angschaut.
und es keineswegs bereut!
Es ist seit langem der beste Film, den ich gesehen habe.
Zur Zeit bestehen leider Zielkonflkte bei Filmen..entweder sind sie nur witzig oder nur spannend, selten witzig und spannend..aber egal wie gut der Film war, den ich mir in letzter Zeit "reingezogen" habe, kurz nach dem Ende ist er schon wieder vergessen, oder oft ist das Ende nicht 100% befridiegend.
Bei diesem Film ist es anders. Die Hauptrolle war nicht ganz so einfach einzuschätzen und ich war geschockt als bestimmte Äußerungen (von Taten "sowieso") ihrerseits bzw. seinerseits gefallen sind. Aber es werden sehr geschickt Vorurteile bekämpft, wobei es auf allen Seiten Gute und Böse gibt. Am Ende habe ich mitgefiebert, was nun passiert und war überrascht wie kreativ er sein Bestes gab um möglichst wenige Menschen zu gefährden.

das ist einer der wenigen Filme, die nicht nur "entertainment" sondern auch "innertainment" bieten...es war ein sehr schöner TVabend - mitreßend, spannend und lehrreich. Als der Film zu Ende ging, hatte ich nicht das Gefühlt Zeit verschwendet zu haben (wie bei vielen anderen Filmen). kurz nach dem Film und auch später war ich einfach nur zufrieden, weil auch der "Nachklang" sehr positiv war.

Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
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am 2. November 2009
Immer wieder geht es guten Filmen so: Sie haben das Pech im Schatten eines anderen Films zum gleichen Thema zu stehen.

In diesem Fall geht es um "Der Mann, der niemals lebte". Und so gut Don Cheadle ist, Leo DiCaprio stiehlt ihm immer die Show. Auch ist Der Mann der niemals lebte intensiver und vielleicht auch realistischer, aber dennoch braucht sich Traitor nicht verstecken.

Der Film ist spannend inszeniert, nimmt das Thema ernst und geht damit respektvoll um.

Bild und Ton sind einer BluRay würdig und so macht der Film Freude.

Fazit: Intelligente und spannende Unterhaltung, wenn der Preis stimmt zugreifen.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Oktober 2014
Im Jemen wird der im Sudan geborene US-Staatsbüger, gläubige Moslem und Sprengstoff-Experte Samir Horn wegen Terrorismusverdachtes festgenommen und inhaftiert.
Die FBI Agents Clayton und Archer verhören ihn aber er schweigt.
Im Gefängnis knüpft er Kontakt zu Omar den er vorher kurz kennengelernt hatte.
Samir wird im laufe der Zeit Omar's Freund und selbiger nimmt ihn mit als ein Gefängnisausbruch stattfindet.
Clayton und Archer sind natürlich alarmiert ob der Sprengstoff technischen Fähigkeiten Samir's und folgen seiner Fährte.
Währenddessen genießt Samir nun das volle Vertrauen einer aktiven Terrorzelle die einen großen Anschlag in den Staaten planen.
Aber ist er wirklich der für den er sich ausgibt?

Traitor aus dem dem Jahr 2008 ist ein hervorragender, intelligenter Terrorismusthriller.
Durchweg spannend, gespickt mit Wendungen und falschen Fährten sowie tollen Settings und einem brillanten Cast schafft er der Plot einen von Minute 1 an zu fesseln.
Die Dialoge sind hochklassig, ebenso der Soundtrack.
Auch an Action wurde gedacht allerdings wohl dosiert.
Für mich zählt Traitor zu den Top 5 Filmen im Genre.
Mit dabei sind u.a.: Don Cheadle, Guy Pearce, Said Taghmaoui, Jeff Daniels und Neal McDonough.
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am 29. September 2010
Jeffrey Nachmanoffs glänzt bei diesem Film mit einem brillanten Don Cheadle in der Hauptrolle und zeichnet ein atmosphärisch dichtes, wenn auch provokantes Bild des internationalen Terrorismus.

Zum Inhalt:

In der US-Botschaft in Nizza fliegt ein selbstgebastelter Sprengsatz in die Luft. Die islamische Terrororganisation Al Nathir bekennt sich zu den Anschlägen und ruft das FBI auf den Plan. Agent Roy Clayton (Guy Pearce) und sein Kollege Max Archer (Neil McDonough) werden schnell fündig: Samir Horn (Don Cheadle), US-Amerikaner sudanesischer Abstammung, wird mit dem Attentat in Verbindung gebracht... Samir stand lange Jahre auf der Gehaltsliste der CIA und wurde als V-Mann in das islamische Terrornetzwerk eingeschleust. Seit Samir allerdings vor einigen Jahren untergetaucht ist, zweifelt selbst die US-Regierung an seiner Integrität...

Meine Meinung:

Protagonist Samir Horn ist ein überzeugter Moslem, der seine Identität zwischen dem traditionellen Islam und dem progressiven Westen verloren zu haben scheint. Bis zum cleveren Finale bleibt der Zuschauer im Unklaren, ob Samir längst die Seiten gewechselt hat oder doch noch im Auftrag der CIA handelt. Dies ist ungeheuer spannend gemacht und man muss wirklich darüber nachdenken, was man selbst tun würde.
In der zweiten Hälfte dieses Filmes dominieren dann Gewaltakte und die Verfolgung der Terroristen durch das FBI das Geschehen.

Traitor ist durchgehend spannend und die Schauspieler agieren gut. Vorallem Don Cheadle. Leider kann der Film das Niveau vom Anfang nicht bis zum Ende halten. Gerade vom Ende hatte ich mehr erwartet, sowie mancher kleinerer Durchhänger während des Filmes ergeben ein Stern Abzug. Dennoch gelingt es Regisseur Jeffrey Nachmanoff, ein erschreckend realistisches Szenario auf die Leinwand zu bannen, ohne dabei die gängigen Klischees islamischer Terroristen zu bedienen.
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am 1. März 2014
Ein großartiger Aktionsfilm (Spionage/Politthriller) mit Sinn und Verstand und einer guten aktuellen Handlung, bei dem es nicht nur um's herumballern geht, sondern der auch von einem Zwiespalt einer Männerfreundschaft (die eigentlich nicht sein darf) erzählt.
Die Schauspieler sind alle hervorragend und man kann sich vorstellen, dass es im wahren Leben wirklich so sein kann.
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