Amazon.de: Kundenrezensionen: Black Clouds & Silver Linings ( Special Edition 3CDs)

Kundenrezensionen


68 Rezensionen
5 Sterne:
 (36)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste negative Rezension


19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dream Theater wissen immer noch zu überzeugen
Da ist sie nun die neue Scheibe von Dream Theater. Und wie bei jeder Veröffentlichung gibt es auch hier viele zauberhafte Details, auf die es sich zu blicken lohnt. Das Problem dabei ist nur, dass sich so manch ein Hörer des Quintetts gar nicht mehr auf die Musik einlassen möchte, sobald es nicht sofort nach den frühen Neunzigern oder den Scenes klingt. Das ist meine...
Vor 5 Monaten von Magnus Ryanson veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne
versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ambivalent
Zu den ganz großen Werken von DT gehört die Scheibe für mich definitiv nicht. Dazu fehlen neue Ideen und frischer Stoff. Alles in allem gewinnt man über die letzten Alben allmählich den Eindruck, dass DT ein wenig die Phantasie verlässt, die ihre Musik einst so unverwechselbar und einzigartig erschienen ließ. Was aber nach den bereits abgelieferten kreativen Höhenflügen...
Vor 4 Monaten von Dirk Belitz veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne

‹ Zurück | 1 27| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

 
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dream Theater wissen immer noch zu überzeugen, 21. Juni 2009
Da ist sie nun die neue Scheibe von Dream Theater. Und wie bei jeder Veröffentlichung gibt es auch hier viele zauberhafte Details, auf die es sich zu blicken lohnt. Das Problem dabei ist nur, dass sich so manch ein Hörer des Quintetts gar nicht mehr auf die Musik einlassen möchte, sobald es nicht sofort nach den frühen Neunzigern oder den Scenes klingt. Das ist meine Einschätzung und ich finde das problematisch, weil hier Mitunter Dream Theater in absoluter Bestform geboten wird. Je unbefangener man an eine neue Scheibe rangeht, umso besser. Ich mag Systematic Chaos auch nicht sonderlich, lasse mir aber von einem eventuellen Beigeschmack aber nicht die Black Clouds & Silver Linings madig machen.

Das Album beginnt mit einem sehr netten Intro, dass optimal in das Album einleitet. Düsternis und Härte bestimmen den Beginn des Albums, die sich aber keines Falls monoton über 16 Minuten darstellen. Viel eher zeigt dieser Song die unglaubliche Dynamik, die Dream Theater an den Tag legen können. Der Mittelteil sticht aber heraus und ist ein wahrer Ohrenschmaus. Wer den Titel gedanklich schon am Anfang zerreisst, wird diesem nicht gerecht. Ein klasse Opener, aber auch ein Grower.

Weiter gehts mit A Rite Of Passage. Wer hier die Metropolis Pt.1 - Schablone anlegt wird kläglich scheitern. Dieser Song wurde ja bereits im Vorfeld, auch als Single, veröffentlicht und vertritt nach meiner Ansicht den Anspruch eben ein guter und eingängiger Rocksong zu sein. Das gelingt. Vor allem das Hauptriff hat Ohrwurm-Charakter, wenngleich es von Misunderstood inspiriert scheint.

Das Album verbleibt zunächst auf dieser Richtung und es folgt eine Halbballade, die zu überzeugen weiss und die Halbballaden der letzten Alben in den Schatten stellt. Einfach nur schön mit epischen Melodien, die einen mit voller Schlagseite treffen. James LaBrie weiss in diesem Song richtig gut zu gefallen und John Petrucci setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Große Klasse und Reife, die hier geboten wird.

The Shattered Fortress. Mhhh, in der Gesamtheit ist dieser Song bei mir noch nicht richtig angekommen. Anfangs, als auch immer wieder zwischendurch kommt dieser Wow-Effekt durch, aber nicht als Ganzes. Den Song muss ich mir wohl nochmal im Kontext der Suite anhören. Ich vermute da weiss er eher zu überzeugen. Für den neuen Hörer allerdings ein Riffgewitter vom Feinsten.

Es folgt die letzte halbe Stunde des Albums.
Sie beginnt mit dem 13 minütigem The Best Of Times.

Von Mike geschrieben für seinen mittlerweile verstorbenen Vater. Das sollte man im Hinterkopf behalten und beim Hören eventuell auch das Booklet in die Hand nehmen. Allerdings braucht man dieses erst nach ca. 4 Minuten in die Hand zu nehmen. Es beginnt mit einem wundervollen ruhigen Intro und geht mit wunderbarer Schönheit über in eine fröhliche erste Strophe.Dieser Song macht tierisch Spaß und bietet dem geneigten Rockfan was er braucht.

Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus, denn es geht weiter mit 20 Minuten The Count Of Tuscany. Was hier im direkt Intro rausgehauen wird ist Spitzenklasse. Der Song geht dann von der verspielten in die etwas härtere Ecke und dann in die sphärische Ecke, um dann mit einem fabulösem letzten Viertel aufzutrumpfen. Ganz großes Kino, dieser Song reiht sich ohne weiteres bei A Change Of Seasons ein und ist gleichzeitig eine Gratwanderung, wenn man sich überlegt, welche Stile sich hier die Hand reichen. Und sie gelingt und weiss sehr gut zu überzeugen.

Soviel zu den Songs an sich. Die instrumentalen Fähigkeiten der Fünf brauche ich hier sicherlich nicht zu diskutieren. Und natürlich stecken sie auf diesem Album auch ihr Revier ab und andere Musiker damit in die Tasche, aber das geschieht nicht in einer 75 minütigen Selbstbeweihräucherung. Besonders hervorheben will ich hier John Petrucci, der auf diesem Album wirklich eine Spitzenleistung bringt.

Das Album an sich halte ich für sehr ausgewogen ist mit The Count Of Tuscany und The Best Of Times auf einer Höhe ihren Klassikern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dream Theater - The Next Great Album - BC & SL, 6. Juli 2009
Gerade liegt es wieder im Palyer das 10. Studio-Album der New Yorker Progressive Metal Helden.

Zunächst meine Hochachtung vor den begnadeten Supermusikern, die mit einer Regelmäßigkeit von 2 Jahren ein Album nach dem Nächsten auf aller höchstem Niveau abliefern.
Ich frage mich oft, wie es möglich ist alle 2 Jahre ein Stuioalbum mit ca. 70-80 Minuten Spielzeit herauszubringen, dann noch in verschiedenen Nebenprojekten tätig zu sein und Konzerte mit Auftrittsdauer von 2,5 bis 3 Stunden zu geben....und und. HUT AB kann ich da immer wieder nur sagen.
Wie schon jemand anders hier so schön geschrieben hat....manchmal denkt man die Jungs haben den 36 Stunden Tag erfunden.

Zum Album :

Black Clouds & Silver Linings ist meiner Meinung nach ein überaus gelungenes Album, welches viele der Dinge bietet, die eine Band wie Dream Theater so unverwechselbar machen. Ich finde hier eine gesunde Mischung aus verschiedenen Alben mit Einflüssen aus Systematic Chaos, Train of Thougt, Scenes From a Memory und auch Octavarium.
Sie verstehen es wiedermal, wie kaum eine andere Band, ihre Geschichten und Erlebnisse in musikalischer Höchstform zu verpacken und verwirklichen großartige epische Musikstücke.

Diese Platte bietet alles..... von tollen Melodien, schönen Frickelpassagen, super songdienlichen Soli, einem James La Brie der lange nicht so gut war (erinnert mich vom Stil her an Scenes From A Memory) und jeder Menge Emotionen die hier transportiert werden.
Allein das Solo von JP in The Best of Times ist so mitreißend......einfach Irre!!!

Im Gegensatz zu Systematic Chaos gibt es auf BC&SL keine Ausfälle zu nennen. Es wirkt nicht ganz so steril wie Systematic Chaos, einfach musikalischer und fließender. Einzig und allein The Shattered Fortress zündet bei mir nur phasenweise (trotzdem ein sehr gelungener Song mit einigen Highlights).

Sicher gibt es Bands die in den letzten Jahren etwas progressiver bzw. innovativer zu Werke gegangen sind als Dream Theater.....z.B. Tool, aber keine der sonstigen Progressive Metal Bands können mich so begeistern wie DT.

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist dass viele den Gesang bzw. die Stimme von James LaBrie monieren, denn ich kann mir keinen besseren Sänger für Dream Theater vorstellen. Harmonie pur!!!!!


Fazit :

Black Clouds & Silver Linings nimmt sicher einen der vorderen Plätze meiner Favoriten-Alben von Dream Theater ein und ich werde noch viel Freude daran haben.

Außerdem ist auch die Cover CD mehr als zu empfehlen und die Instrumental CD für Musiker ebenfalls sehr interessant zum Hören und Mitspielen geeignet.

Kaufpflicht für alle Dream Theater - Fans !!!!!!!!!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tolles Gesamtpaket, 25. Juli 2009
Von Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
"Systematic chaos", das letzte Album war schwer verdaulich, zugegeben. "Black clouds" ebenfalls, allerdings irgendwo auf einer anderen Ebene. Aber den DT Fans ist das wohl klar, ja sie wären womöglich enttäuscht, wenn dem nicht so wäre. Alle anderen, die DT nicht kennen, muss gesagt sein, dass die 5 Herren zwar in der Progrockecke zu Hause sind, diesen jedoch mitunter mit einer gehörigen Portion Metal oder Hardrock mischen. Doch jetzt zum Gesamtpaket.

Zuerst mal die CD 1. 6 Songs mit fast 80 Minuten Spielzeit. Da ist man gewarnt.....Los geht's mit einem absoluten Kracher, "A nightmare to remember". Der Song geht ab wie die berühmte Feuerwehr, es rockt ohne Ende die ersten Minuten. Dann, im Mittelteil, ertönt eine wundervolle Gesangsmelodie, die DT aller Ehren wert ist. Das ist genau das, was DT ausmacht. Härte bis zum geht-fast-nicht-mehr, und dann ein gnadelloses Songwriting mit toller Melodieführung.

Es folgt "A rite of passage", sehr guter Song, fast radiotauglich mit seinem Riff. Alles in allem also etwas leicht verdaulicher.

Mit "Whiter" folgt dann die obligatorische Ballade, nichts weltbewegendes, aber doch ein schöner Song, der von LaBrie wunderbar vorgetragen wird.

"The shattered fortress" ist der schwierigste Song der CD. Obwohl ich die CD jetzt öfters gehört habe, ist der Wiedererkennungswert des Songs geringer als bei den anderen Stücken. Es ist auch nicht DER Riff oder Hook drin, der die anderen auszeichnet. Aber es kommt ja noch vielleicht....

Wer bis jetzt dachte: Mmmmh, nicht schlecht, der muss jetzt gut aufpassen. Denn mit den beiden letzten Songs setzen DT Massstäbe im Rockbereich.

"The best of times" ist für mich das absolute Highlight des Albums. Ruhig beginnend entwickelt sich der Song zu einem melodiösen, doch nie zu einem belanglosen oder zu eingängigen Song. Im Gegenteil: die Harmoniefolge erstaunt, doch nach 4-5 maligem Anhören denkt man sich, dass es genauso und auf keinen Fall anders sein musste. Klasse!

Den Abschluss bildet dann "The count of Tuscany". Hier wird jeder Fan bedient, ganz gleich ob er lieber die ruhigen oder die harten DT mag. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, und Petrucciani spielt die Gitarre wie ein Gott.

CD 1 ist also aller Ehren 5 Sterne wert.

Die CD 2, mit 6 Coversongs von u.a. Queen, Rainbow und King Crimson ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. "Stargazer" von Rainbow gefällt mir sehr gut, ist treibend wie im Original und rockt wie Sau. "Dass sie von Queen 3 Songs aneinandergereiht von meinem Lieblingsalbum "Sheer heart attack" spielen, das erfreut mich sehr. Und dass sie sich so nah am Original gehalten haben, auch. Natürlich ist LaBrie nicht Mercury, aber der hat auf "Tenement funster" ohnehin nicht gesungen. Also auch hier, Daumen hoch. Am besten gelungen erscheint mit jedoch "Larks tongues in Aspic Pt. 2" von King Crimson. Vom Stil her, Progrock, passt dies am besten zu DT. Klingt fast besser als im Original, wahrscheinlich sogar genau so gut.

CD 3 enthält dann noch den kompletten Instrumentalteil von CD 1. Nette Idee, für alle die Instrumentalmusik mögen, oder vielleicht LaBries Stimme nicht mögen.

Alles in allem: für den Preis wird sehr viel geboten, besonders da die Qualität einwandfrei ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Silberstreif erhellt den Horizont, 1. Juli 2009
Von Patrick Wenderoth (Wutha-Farnroda) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wenn Dream Theater ein neues Album aufnehmen, dann sind die Erwartungen von uns Fans natürlich wieder unermesslich hoch. Das ist für die Band natürlich keine unüberwindbare Hürde. Zumindest scheint es so. Die letzten Traum Theater Alben seit Six Degrees of Inner Turbulence waren nicht immer die Überflieger wie ihre Vorgänger, oftmals klangen sie zu steril, zu heavy oder zu vorhersehbar. Es ist jedoch auch hier anzumerken, dass das Niveau auch hier schwindelerregend hoch war. Wo also steht nun die neue Wundertüte Black Clouds & Silver Linings? Die Ankündigung von Mike Portnoy ein Album zu schreiben, welches nur epische Tracks beinhaltet legte die Messlatte sehr hoch. Und nun ist Black Clouds da! Es ist warm, Abwechselungsreich, verspielt, magisch, ja wunderbar! Ich hätte nie geglaubt, dass die Scheibe so gut werden würde. Sie beginnt brachial mit dem 16minüter A Nightmare to Remember, der grandios nach vorne prescht, als scheine die Band ihr Glück in der Flucht zu suchen. Es folgt diesem ersten Epos der Hit A Rite of Passage, ein tolle Hymne, mit super eingängigen Refrain, einen genialen Riff und einem Wahnsinns Petrucci-Solo. Danach wird es erst einmal ruhig. Wither ist eine kurzweilige und wunderschöne Ballade. Ihr auf den Fuß folgt The Shattered Fortess und schon das Intro lässt verkünden, dass es sich hier um die Fortsetzung der 12 Steps Suite von Mike Portnoy handelt. Zahlreiche Zitate zu den vorhergehenden Teilen schmücken den Song, lassen ihn nie langweilig werden und verlangen dem Hörer einiges ab. Dieser Song zündet erst nach mehrmaligem hören. Nach The Shattered Fortress folgt The Best of Times. Ein herzzerreißendes Lied von Mike Portnoy über den Tod seines Vaters. Man kann den Schmerz den Mike beim Tod seines Vaters empfunden hat wahrhaftig nachempfinden. Dennoch zeigt dieser Song auch den Weg nach vorne auf. Ein sehr emotionaler Song. Das Grande Finale des Albums stellt der knapp 20 Minuten lange Track The Count of Tuscany dar. Was dem Hörer hier geboten wird ist aller erste Sahne. Lange haben Dream Theater keinen so formidablen Longtrack mehr abgeliefert. Octavarium war zwar gleichfalls genial, kann aber im direkten Vergleich mit genanntem Song nicht mithalten. Einem sphärischem Intro folgt ein klasse Riff nach dem anderen bevor das Lied im Mittelpart ein mördermäßigen Synthiepart enthält. The Count of Tuscany endet mit einem bombastischen Finale und lässt einem mit weit aufgesperrten Mund zurück.
Dream Theater celebrieren auf ihrem neuen Album Progmetal aller erster Kajüte, kaum eine Band kommt auch nur Ansatzweise an die Jungs ran. Dass James LaBrie hier einen erstklassigen Job abliefert ist fast müßig zu erwähnen. Es gilt für alle Dream Theater Anbeter dieses Album zu kaufen und auch alle Progfans sollten das Ding im Schrank haben. Wenn man dann noch ein solch wertiges Package mit erstklassigen Coverversionen und instrumental Remixes der 6 Albumtracks erhält, dann muss man einfach zugreifen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Back to the roots (and beyond!), 28. Juni 2009
Gestern habe ich das neue Album "Black Clouds & Silver Linings" meiner Lieblingskombo, Dream Theater, geliefert bekommen. Zunächst vorweg: Das Album gibt es in drei Geschmacksrichtungen. Die Standard Edition enthält nur das eigentliche Album, die "Special Edition" (welche ich bestellt habe) enthält drei CDs: Natürlich das Album an sich, CD 2 mit sechs Coversongs und auf der dritten Scheibe befinden sich alle Songs des eigentlichen Albums als Intrumentalversion. Wem das noch nicht reicht, der kann sich die "Super Limited Edition zulegen, wo außer den drei CDs noch eine DVD befindet, die insbesondere für Hobby-Musiker und DJs interessant sein dürfte, denn dort gibt es alle Intrumetalspuren des Albums als separate WAV-Files (16 Bit, 44Khz), mit denen man dann seine eigenen Mixes anfertigen kann. Und als Dreingabe liegt dem Paket das Album auch nochmal auf zwei "Extra Heavy" Vinylscheiben bei, ein Mousepad rundet das Ganze ab.

Ich habe mir die Special Edition bestellt, denn die ist nur drei Euro teurer als die Standard Edition (¤19,95 statt ¤16,95). Die "Super Limited Edition" (¤64,95!!)war für mich uninteressant, das ich weder einen Plattenspieler noch Verwendung für die einzelnen Tonspuren habe.

Zum Album:
Obwohl ich seit langer Zeit ein eingefleischter Dream Theater Fan bin, habe ich wirklich gezögert, bevor ich auf den Bestell-Button bei Amazon geklickt habe. Grund dafür war, dass die letzte beiden regulären Studioalben "Octavarium" und "Systematic Chaos" bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen haben. Mir persönlich war der radikale Schwenk hin zu Thrashmetal bei vielen Stücken zu viel. Frühere Alben waren mitunter auch ziemlich krass, aber immer mit der nötigen Portion Harmonie. Die beiden letzten Studioalbem jedoch waren mir persönlich zu krass, zu viel Holzhammer, zu viel "jeder spielt so schnell er kann und wer zuerst fertig ist darf nach Hause gehen". Das konnte auch durch die teils schönen Balladen wie "Forsaken" oder das sehr Pink Ployd-lastige "Octavarium" nicht aufgewogen werden. Nichts gegen Progressive Rock, aber wenn es nicht mehr grooved und die Harmonien flöten gehen, ist es für mich nicht mehr hör-bar.

Doch welch ein Unterschied zeigt sich nun auf dem neuen Longplayer! Kamen mir "Octavarium" und "Systematic Chaos" vor, als wäre man vom rechten Weg abgekommen und würde durch einen düsteren Wald laufen und nur gelegentlich an kleinen Lichtungen vorbeikommen, so tritt man bei "Black Clouds & Silver Linings" heraus aus dem Wald in den gleissenden Sonnenschein! Plötzlich ist das Gleichgewicht aus aus experimentellen Passagen, vertrackten Arrangements und eingängigen Grooves wieder da. Die neue Scheibe knüpft an die großen Erfolge "Images & Words", "Six degrees of inner turbulence" und "Train of Thought" an und könnte ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Prog-Veteranen werden.

Mir persönlich ist es absolut schleierhaft, wie man über eine so lange Zeit (Dream Theater gibts nun schon seit 23 Jahren) immer nur Vollgas geben kann. Die Buben rocken im Studio und auf der Bühne, als gäbe es kein MOrgen mehr und dabei ruht man sich nie auf dem bereits Geschafften aus, eher im Gegenteil. Kaum ist ein Album fertig, geht es auf Welttournee. Auf der Bühne belässt man es nicht bei einem Standard-90-Minuten-Auftritt, sondern spielt mitunter mehrere Sets von insgesamt über drei Stunden. Vor einigen Jahren sah ich die Jungs in Offenbach, dort spielten sie zunächst ihr Standardset von etwa 2 Stunden, um dann nach einer Pause zurück auf die Bühne zu kommen und dann das komplette Iron Maiden-Album "The Number of the beast" zum Besten zu geben!! Und wenn man dann noch weiss, dass jeder der Musiker noch diverse Nebenprojekte laufen hat, grübelt man manchmal darüber nach, ob die Jungs den 36 Stunden Tag erfunden haben...

Zurück zum aktuellen Longplayer:
Neulinge und andere "Unwissende" werden enttäuscht sein, nur sechs Stücke vorzufinden. In Wirklichkeit kiebt das aber nur daran, dass Dream Theater einen ausgeprägten Hang zu monumentalen Tracks haben und ein Stück auch mal knapp 20 Minuten lang sein kann.

Der Opener "A nightmare to remember" beginnt ziemlich düster und klingt anfangs eher nach Deathmetal als nach Dream Theater, doch schon bald übernimmt ein treibender Rhythmus die Oberhand und führt uns durch ein Labyrinth aus Grooves, Melodien und Rhythmuswechseln, dabei immer präzise, aber nie vorhersagbar.

Sehr Metal-lastig schlägt auch das zweite Stück, "A rite of passage", zu. Ich sehe förmlich schon die Headbanger beim nächsten Konzert ;)

Welch ein Gegensatz ist da Track 3 "Wither", eine wunderschöne hymnenhafte Ballade, bei der ich mit vorstellen könnte, dass man es als Single auskoppelt. Hätte nach meiner Meinung sogar Chart-Chancen. Mit 5:23 Minuten das kürzeste Stück, aber für eine Ballade eine angemessene Länge.

Doch schon nahen bedrohliche Gitarrenriffs des vierten Stücks, "The shattered fortress". Aus dem Riff-Gewitter entfesselt sich ein Sturm aus schnellen Licks, treibenden Doublebass-Gehämmer und dem stets präsenten virtuosen Keyboardspiel von Jordan Rudess. Wie üblich bei DT reibt man sich auch hier verwundert die Augen, wenn Anleihen bei früheren Songs gemacht werden. So erklingen hier auf einmal Passagen aus "This dying soul" und "Honour thy father", teils offen, teils gut versteckt bzw. verfremdet.

"The best of times" beginnt mit zarten Klavierklängen und nachdenklichen Meoldien, steigert sich dann jedoch zu kraftvollen Crescendo, welches teils sogar an Marillion erinnert. Unglaublich mitreissend, und ich höre schon meine leidgeprüften Autolautsprecher stönen, wenn ich sie am Montag auf dem Weg zur Arbeit wieder bis zur Schmerzgrenze fordere :evil: Das Stück entwickelt sich später dann eher balladenhaft, ohne jedoch an Druck zu verlieren. John Petrucci entfesselt hier auch wieder eins seiner niederknienswerten Gitarrensoli, bei denen mir vermutlich beim nächsten Konzert vor Rührung die Tränen kommen werden.

Den Abschluss bildet das mit 19:16 Minuten längste Stück der CD, "The count of tuscany". Es startet recht harmlos mit Akustikgitarre, geht aber recht bald in einen mitreissenden, aber dennoch sehr "progressiven" Rhythmus über und zeigt einen großen Teil der vielschichtigen Palette sowohl der Band als auch des Progmetal an sich. Ich würde sagen, mit diesem Stück haben die fünf Buben sich erneut selbst übertroffen.

CD2:
Die zweite CD enthält wie gesagt Coverversionen. Dies hat Tradition bei DT, denn sowohl auf vielen CDs als auch bei Konzerten gibt es immer mal wieder gecoverte Stücke zu hören. Die Band verhehlt dabei nicht ihre Bewunderung für zahlreiche Künstler. Auf dem Album "A change of seasons" findet sich ein Live-Mitschnitt, auf dem es unter anderem "A funeral for a friend" und "Love lies bleeding" (Elton John), "Perfect strangers" (Deep Purple) sowie "The Rover" "Achilles Last Stand" und "The Song Remains The Same" "Led Zeppelin" zu hören gibt, gefolgt von einem Medley mit diversen bekannten Songs.

Auf der beiliegenden Scheibe gibts ebenfalls Feinkost: "Stargazer" dürfte den älteren unter uns als Song von Rainbow noch bekannt sein. Es folgt eine musikalische Verneigung den Rock-Veteranen von "Queen" und deren viel zu früh gestorbenen Sänger Freddie Mercury. Mit "Tenement Funster", "Flick of the Wrist" und "Lily of the Valley" hat man sich aber eher unbekannte, aber nicht minder schöne Stücke von Queen ausgesucht. Die Verneigung vor Queen geht sogar so weit, dass Sänger James LaBrie sogar mit britischem Akzent singt!

"Odyssey" von den Dixie Dregs ist schon eher wieder aus dem Metier der Progmetaller, aber John Petrucci erweist sich als würdiger Interpret der Gitarrenpassagen von Steve Morse, der mittlerweile ja Deep Purple musikalisch unterstützt.

"Take you fingers from my hair" (original von "Zebra" und Randy Jackson) kommt in der Dream Theater Version auch richtig gut.

Mein Lieblings-Cover-Track ist aber "Larks Tongues in aspic Pt.2" von King Crimson, ein Ohrenschmaus für Progressive-Feinschmecker.

Als Abschluss kommt "To tame a land", mit dem sich Dream Theater erneut als Iron Maiden Fans outen.



Die Instrumental-CD:
Anfangs dachte ich, die dritte CD würde eigentlich keinen Sinn machen, denn dort sind eigentlich nur alle Songs des Albums nochmal ohne Gesang drauf. Doch weit gefehlt; Der Opener "A nightmare to remember" bekommt hier eine ganz andere Note, er gefällt mir fast besser als der "normale" Song. Die CD ist mehr als eine willkommene Beigabe und sie wird bei mir bestimmt nicht in der Ecke verstauben.


Fazit: Ich habe das Album noch nicht oft komplett gehört, aber ich würde es jetzt schon in einem Atemzug mit meinen Lieblingsalben "Images & Words", "Six degrees of inner turbulence" und "Train of Thought" nennen und ich würde fast sagen, dass es diese sogar teilweise übertrifft. Meine Empfehlung: Kauft euch die Special Edition, sie bietet gegenüber der Standardedition für drei Euro mehr dreimal soviel Spass. Die "Limited" ist nur für absolute Fans interessant oder für Musiker, die auf der Basis der einzelnen Instrumentalspuren ihr ganz persönliches Album abmischen wollen, evtl. ergänzt durch eigene Intrumental- oder Gesangsspuren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Welcome back im Dream Theater, 30. Mai 2009
Wie wissende Quellen berichten, haben die Herren Portnoy und Petrucci die kompositorischen Arbeiten an diesem Album erstmalig (mehr oder weniger) im Alleingang übernommen. Das musste nicht unbedingt nur Gutes bedeuten, aber ...

Es ist lange her, dass ich eine neue CD zwanghaft gleich drei Mal hintereinander hören MUSSTE. Wer hätte ernsthaft damit gerechnet, dass sich ein "A Change Of Seasons" wiederholen, ja sogar übertreffen lässt. Mit "The Count Of Tuskany" ist DT das m. E. gelungen! Eine 20ig minütige Synphonie, die dem unantastbar geglaubtem Klassiker in nichts nachsteht. Eines der besten DT Epen ever.

Auch die anderen fünf "Werke" zeigen keine Sekunde Leerlauf und bieten einen stimmigen Mix von all dem, was sich an DT lieben lässt: Rhythmisch vertrackt, halsbrecherisch gefrickelt, ungemein melodisch, bombastisch klingend, immer überraschend, nie redundant .... und La Brie singt ... Klasse!

Anmerkung: Anderes als mein Vorschreiber sehe ich in "The Best Of Times" die ungemein emotionale Liebeserklärung an den jüngst verstorbenen Vater von Mike Portnoy: Thank you for my life!

Abschließend würde ich sagen, dass es diesmal für keinen DT Fan viel zu meckern gibt. "Black Clouds & Silver Linings" besitzt alles und ist authentisch Dream Theater. Und das immer vom Besten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen HOME, 29. Mai 2009
Glücklicherweise konnte ich bereits mehrfach das neue album der progmetalgötter hören! um es gleich vor weg zunehmen "black clouds & silver linigs" ist das beste dream theater album seit dem 1999er fabelwerk "scenes from a memory"! galt es bei den letzten scheiben, die ich ebenfalls sehr schätze, genregrenzen auszuloten und zu sprengen stehen beim neuen album die melodien wieder im vordergrund und knüpft an alte glanztaten an. das heißt jetzt aber nicht, daß es keine neuerungen im Dream Theater-klangkosmos gibt! gleich der opener "a nightmare to remember" überrascht neben tollen melodien durch bedrohliche dimmu borgir-artige keyboards und im mittelteil fast schon deathmetalmäßige growlparts. am ende des songs gibt es sogar blastbeats. insgesamt eine sehr doublebass-lastige nummer. alles klingt sehr homogen und in sich schlüssig! "a rite of passage" ist die single und verfügt über einen starken refrain und einen tollen solo von john petrucci! erinnert anfangs durch die orientalischen akkorde an "home" vom "scenes from a memory"! "wither" ist eine erstklassige ballade mit eine sehr schönen zweiten orchestralen teil! "shattered fortress" ist das letzte kapitel einer abhandlung von mike portnoy's alkoholsucht, die auch auf den letzten alben thematisiert wurde und hiermit abgeschlossen wird . der song enthält diverse zitate von songs wie "the glass prison" oder "the root of evil". "the best of times" ist eine fast schon fröhliche abgehnummer mit einen großartigen refrain und einem wieder einmal sehr schönen, melancholischen orchestralen schlußteil! "the count of tuscany" ist für mich der höhepunkt des albums. die nummer erinnert sehr stark an rush! klingt paradox, aber "black clouds..."ist "mehr" dream theater als die letzten alben seit 1999!die erwartungshaltung ist bei weitem übertroffen! ein album mit klassikerpotenzial! klarer kaufbefehl!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen songs, 30. Juni 2009
lustig ist das. kaum steckt irgendwo ein neues dream-theater-album die nase aus dem boden, rufen wieder alle "götter". woher kommt dieser eigenartige wunsch nach anbetung und apotheose und heiligsprechung?

um es kurz zu mahen, denn hier stehen ohnehin schon genug abhandlungen in dream-theater-songlänge: für meine ohren ist das ihr am besten komponiertes und am besten ausbalanciertes album seit "awake". die songs sind tatsächlich songs, also von nachvollziehbaren melodien getragen, und nicht nur von technischer virtuosität. einige dieser melodien, vor allem im wunderbaren "the best of times", mit dem mike portnoy seinem vater nachruft, und im beeindruckend großen fantasy-kinofilm "the count of tuscany", sind herausragend gut. der refrain von "a rite of passage" ist sogar ein echter hit. und auch die gitarrenriffs haben hooklinequalität.w irklich schlecht ist hier allerdings kein einziger song - sie sind nur wieder einmal tendenziell zu lang. es gibt keinen vernünftigen grund, einen rocksong auf 19 minuten zu strecken.

die verschiedenen stile von dream theater - vom klassischen prog bis zum thrash - sind hier ohne schweißnarben wunderbar ineinander verarbeitet. james labrie singt wieder besonders gut, weil er nicht nur in seinen berühmt-berüchtigten höhen herumpresst, sondern auch seine besonders starke, herrlich lapidar klingende mittellage wieder im repertoire hat.

die erste zusatz-cd beinhaltet covers von rainbow, queen, dixie dreggs, zebra, king crimson und maiden. gespielt sind sie großartig, aber, es ist erstaunlich: sogar ein staatlich geprüfter spitzensänger wie james jabrie beißt sich an den vocals von freddie mercury, dio oder bruce dickinson die zunge ab.

fazit: ein sehr starkes statement, knapp fünf sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Musikalisches Traumtheater - wahrlich grosses Kino, 3. Juli 2009
Gut - man mag zum "ProgMetall" stehen wie man will, man mag dem oft als "Gefiggere" abgeurteilten Tun von DT gerne kritisch gegenüberstehen, was die "fabulous five" jedoch hier auf den Tisch des Hauses legen, MUSS man
schlicht als genial bezeichnen. Die 5 "Werke" der Main-CD sind Kunstgegen-
stände mit Emotion und Lust zu einem Ganzen verschmolzen, mit superbem
ja perfekten Können gepaart und eine Hommage an das so oft in den Dreck gezogene Genre. Ich bin wahrlich kein blinder Fan, verfolge die Rockmusik aufmerksam seit Beatles und Stones - was mich bei DT immer wieder aufs Neue fesselt sind die schier endlos wirkenden Ideen, die hochintelligente
Verschmelzung unterschiedlichster Stimmungen und die stets klaren und gestochen scharfen Produktionen ihrer Veröffentlichungen. Bei genauem Hinhören verneigen sich Portnoy und Co. in Track2 vor Metallica und in
Track 4 deutlich vor Rush. Das sind jedoch keine billigen Plagiate sondern höchst phantasievolle und immer noch DT-typische Musikdramatur-
gien, die mir als Liebhaber genannter Combos natürlich wie Öl runterliefen. Selbst nach dem 20igsten Hören des Werkes kommt bei mir keine Langeweile auf, und die Einwände "DT bringen nichts Neues..."ent-
kräfte ich meist mit einem Satz: Ich will DT so wie sie sind - möglichst noch viele Jahre lang. Und - warum soll ich mich von etwas entfernen, was
nahezu perfekt funktioniert - und das auf allerhöchstem Level?
Neben Rush ist Dream Theater für mich das Non-plus-Ultra harter Rockmusik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dream Theater die 10., 1. Juli 2009
Da ist sie nun die schon heiss ersehnte neue Platte von Dream Theater, und ich muss sagen zuerst war ich ein bischen entäuscht. Doch nach und nach fing ich an dieses Kunstwerk zu lieben. So ist das halt bei Alben von Dream Theater, es dauert immer seine Zeit. Mein 10. Durchlauf ist nun vorbei und ich denke ich bin jetzt so weit die Platte mit einer Rezension zu würdigen.

1. A Nighmare To Remember
Ein harter einstig ins Album, es gibt Doppelbass und Keyboards die mich irgendwie an Cradle Of FIlth oder Dimmu Borgir erinnern. Eigentlich genau mein Geschmack, dann setzt Meister Labrie ein und erinner mich dabei ein bischen an Metallica light. Dann wird es leise, Akustikgitarren setzen ein, der song steigert sich um dan wieder Fahrt aufzunehmen. Was ich an diesem Song villeicht nicht ganz wo überzeugend finde sind die versuche von Mister Portnoy böse zu sein aber ich kann darüber hinweg sehen, alles in allem 5 von 5 Punkten.

2.A Rite Of Passage
Die erste Single und auch nich so Komplex wie der Opener. Die etwas leichtere Struktur tut dem Song sehr gut da er dadurch gleich ins Ohr geht. Ein sehr schöner Refrain und ein gutes Solo vom Gitarrenhexer. Doch was mir an diesem Song nicht so gefählt ist diesmal das Keyboard Solo da mir diese seltsamen Klänge irgendwie nich reingehen. Klingt zu abgespaced für mich. Doch sonst ein echt geiler song. 5 von 5 Punkten

3. Wither
Die Ballade des Albums gefählt mir sehr gut, wegen dem schönen Gesang von Labrie. Ich finde das Labrie auch mal wieder beim Songwriting mit einbezogen werden sollte aber das ist eher unwarscheinlich. Nunja schöne Ballade mit super Gitarrensolo. 5 von 5 Pukten.

4. The Shattered Fortress
Der Abschluss der AA Reihe, und echt sehr gelungen. Ich verstehe nicht warum viele diesen Song nicht mögen, er ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Auch wenn ich zugeben muss das er an manchen Stellen schon einen leichten Medley einschlag aufweist. Ein fetter Brecher der alles zusammenführt was zusammen gehört. 5 von 5 Punkten

5.The Best Of Times
Von Portnoy an seinen kürzlich verstorbenen Vater ist der Song echt sehr schön. Rockt eher ein bischen zurückhaltender, aber die schöne Melodie macht das wieder gut. Ein Song an dems nichts zu meckern gibt. Jeder der auch jemanden verloren hat wird hier sehr gut mifühlen können. An manchen Stellen musste ich mir fast die Tränen verkneifen da der Song echt so schön ist. 5 von 5 Punkten.

6. The Count Of Tuscany
Der längste Songs der Albums und auch einer der absoluten Höhepunkte. Diese Band ist wircklich so verdammt gut an ihren Instrumenten das man es manchmal mit der Angst zu tun bekommt. Gegen Ende wirds dan wieder ruhig bis eine AKustikgitarre erklingt und den Song wunderschön zum Ende hin Trägt. Die Gesangsleistung von Labrie ist auf diesem Album sehr sehr positiv im Mittleren Stimmbereich angesiedelt (Ich stehe nich auf diesen Eierschneidergesang). 5 von 5 Punkten.

Fazit--- Hammer Scheiber---
Musik nicht für zwischendurch, hier muss man sich hinsetzen und lauschen den es passiert so viel. Ich bin Begeistert von Black Clouds And Silver Linings und jeder anspruchsvolle Prog oder Metal Anhänger wird es auch seihen. Hut Ab
Adios
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
 

Dieses Produkt

Black Clouds & Silver Linings ( Special Edition 3CDs)
Black Clouds & Silver Linings ( Special Edition 3CDs) von Dream Theater (Audio CD - 2009)
EUR 20,45
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Black Clouds & Silver Linings
Black Clouds & Silver Linings von Dream Theater (Audio CD - 2009)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12)   
Neu kaufenEUR 13,95
Auf Lager.
34 Angebote ab EUR 10,47

Greatest Hit(...and 21 Other Pretty Cool Songs)
Greatest Hit(...and 21 Other Pretty Cool Songs) von Dream Theater (Audio CD - 2008)
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10)   
Neu kaufenEUR 10,95
Auf Lager.
44 Angebote ab EUR 7,25

Systematic Chaos
Systematic Chaos von Dream Theater (Audio CD - 2007)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39)   
Neu kaufenEUR 14,45
Auf Lager.
49 Angebote ab EUR 6,12
 
     

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?

amazon.de Amazon-Homepage
Internationale Seiten:  USA  |  Großbritannien  |  Frankreich  |  Japan  |  Österreich  |  Kanada  |  China
Geld verdienen: Jetzt verkaufen  |  Fulfillment by Amazon  |  Amazon.de Partnerprogramm / Webmaster-Tools  |  Teilnehmen bei Advantage
Kundenservice  |  Hilfe  |  Einkaufswagen  |  Mein Konto
Über Amazon.de  |  Karriere bei Amazon
Unsere AGB |  Datenschutzerklärung |  Impressum  © 1998-2009, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften