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4.0 von 5 Sternen Hunting High And Low
Auf dieses Album konnte man wirklich gespannt sein, denn nach den fett produzierten Werken ab Ende der 90er war ja die letzte CD eher minimalistisch und 60ies orientiert. Was kommt also jetzt? Nun, bei dieser Platte ist der Sound insgesamt schon deutlich umfangreicher als auf der "Eat Me, Drink Me" ohne jedoch die Wucht der Alben wie z.B. "Mechanical Animal" oder "Holy...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von d.j.dolphin

versus
21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The Low End of High
Ist dies das letzte Album, das Brian Warner veröffentlichen wird? Der Albumtitel deutet an, dass hier etwas zum Ende kommt, allerdings stimmt die Reihenfolge der Adjektive nicht: Denn wenn The High End of Low tatsächlich das letzte Manson-Album bleiben wird, dann verabschiedet sich der Künstler nicht mit Würde und Knalleffekten, sondern...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von Polygraph


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hunting High And Low, 11. August 2009
Auf dieses Album konnte man wirklich gespannt sein, denn nach den fett produzierten Werken ab Ende der 90er war ja die letzte CD eher minimalistisch und 60ies orientiert. Was kommt also jetzt? Nun, bei dieser Platte ist der Sound insgesamt schon deutlich umfangreicher als auf der "Eat Me, Drink Me" ohne jedoch die Wucht der Alben wie z.B. "Mechanical Animal" oder "Holy Wood" zu erreichen. Dafür wird die Akustikgitarre aus dem Schrank geholt, die auch in vielen Stücken wirkungsvoll eingesetzt wird.
Die Lieder, die mir beim ersten Durchhören gleich im Gedächtnis hängen blieben, waren das locker und lässig gespielte "Leave A Scar", "Four Rusted Horses", das zwar eher ruhig ist, aber trotzdem mit stampfenden Beat überzeugt, und das sehr schöne langsame "Running To The Edge Of The World".
Auch gut ist "Unkillable Monster" wegen seiner Kombination aus langsamer Strophe und rockigen Refrain. Richtig rockig wird es in "Wight Spider" und "I Have To Look Up To See Hell", das sehr rockig im langsamen 6/8-Takt überzeugt. In "We're From America" lohnt es sich auf den kritischen Text zu achten.
Das rockige "Arma-goddam-f*cking-geddon", das vorab als Single erschienen ist und ja unbedingt das schlimme F-Wort enthalten muss, damit Herr Warner seinen Ruf als böser Bube gerecht wird, ist auch ganz okay, aber nicht das beste Lied auf der CD.
Obwohl die Platte wesentlich rockiger ist als der Vorgänger, hat sie leider das Manko, dass die Qualität der Lieder nicht immer an die letzte heranreicht. Damit werden viele Stücke im Verlauf leider uninteressant und langweilig, wie z.B. das 9 minütige "I Want To Kill You...", das musikalisch enttäuscht. Trotzdem lässt Mr. Manson hier ein gutes Album vom Stapel, das nach dem übertriebenen Sound der vorletzten Platte und dem spärlichen Sound der letzten Platte nun einen guten Kompromiss gefunden hat. Ich kann sie empfehlen.

Wer sich die Version mit Bonus-CD besorgt, erlebt sechs Songs von dem Album in Remixen und Alternative Versionen, was bei den meisten bedeutet, dass die größtenteils nur auf Akustikgitarre eingespielt wurden. Interessant zu hören, dass Manson-Songs auch so funktionieren. Aber das ist wohl eher was für Fans, die nicht genug von ihrem Star bekommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mal mehr ein geniales Album, 23. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Nachdem ich mittlerweile alle Manson Alben besitze und jedes Album für sich selbst steht, bekam ich vor ein paar Tagen in den Genuß einer Songschnipsel des aktuellen Albums "High End Of Low" und ich muss zugeben was ich da hörte fand ich enttäuschend, dennoch habe ich mir das bestellt, es wurde heute geliefert und läuft seit dem rauf und runter.
Ich bin mehr als positiv überrascht, denn was Manson mit diesem Album abliefert ist schwer zu beschreiben. Textlich gesehen übertrifft dieses Album um längen alle bisherigen Manson Alben. Zugegeben man muss die Symbolik und die Metaphern verstehen, also zwischen den Zeilen lesen.
Während sich "Eat me, Drink me" als Konzept mit Indentiätsverlust Mansons befasste scheint dieser nun endlich seine Mitte gefunden zu haben.
Zugeben seine eigene Mitte. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten.
Aber wem es gelang sowohl die ersten als auch die letzten Alben komplett zu verstehen, also hinter die Texte zu blicken der wird bei diesem Album es nicht ganz so leicht haben, wenn es aber gelingt dann belohnt Manson mit tiefgreifender Philosophie und Poetik.
Die musikalische Umsetzung spricht wieder mal für sich selbst und bettet die Songs in ein Gewand das passender nicht zu wählen wäre.
Einzelne Songs heraus zu picken gelingt mir nicht, dieses Album ist einmal mehr ein Gesamtkunstwerk.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehm überrascht..., 23. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Man konnte ja im Vorfeld schon so einige "Rezensionen" auf diversen Fansites lesen, aber grundsätzlich halte ich nichts von Kritiken, die von hauptberuflichen Kritikern geschrieben werden. Auf die von Fans lege ich schon eher Wert, allerdings bin ich auch hier vorsichtig, denn Fan sein heißt für mich nicht, dass man alles toll finden muss was der Liebling produziert.

Soviel zu meinem Standpunkt, doch nun meine Bewertung:
Ich bin angenehm überrascht vom Album. Im Vornherein als nächstes Mechanical Animals angekündigt, konnte man schon einiges erwarten, aber was mich positiv gestimmt hat, war das es eben nicht ein krampfhafter Versuch ist sich auf die Wurzeln zu besinnen, sondern frisch klingt, gereift, ehrlicher als das letzte Album. Natürlich auch etwas ruhiger, nicht mehr so aggressiv wie früher, aber Manson besinnt sich auf das was er kann und hat mit Twiggy und Vrenna wirklich ein Album geschafft, dass mich schon nach dem 1.Hören überzeugt hat!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den zehnten "Blick", 15. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Als dieses Album neu erschienen ist, hab ich es im blinden Vertrauen an Manson's Talent sofort gekauft - ohne Probehören. Dann, nach dem ersten Durchlauf, war ich richtig enttäuscht. Es war ein ziemlicher Stilbruch, ich hatte jedenfalls ganz etwas anderes von Manson erwartet. Als "Vorbereitung" auf sein Konzert in Innsbruck habe ich dieses Album dennoch einige Male als Hintergrundmusik angehorcht und plötzlich gefiel mir "Four Rusted Horses" extrem gut. Der Reihe nach kamen mit jedem Abspielen der CD neue Lieblingslieder dazu, irgendwann gefiel mir fast das ganze Album super. Von meinen früheren Lieblingsalben habe ich mich mittlerweile abgehorcht, dieses Album mag ich seit Jahren, es wird nie langweilig! Ich halte es für sein bestes Album!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den zweiten Blick!, 26. Mai 2009
Von 
Hätte ich die CD sofort nach dem ersten Hören bewertet hätte ich ihr wahrscheinlich nur 3-4 Sterne gegeben und aus jetziger Sicht muss ich sagen, dass ich dem Album damit keinesfalls gerecht geworden wäre!
Beim ersten Reinhören war ich überrascht und irgendwie auch enttäuscht vom neuen Sound, habe gedacht, wo sind die harten Beats und Gitarrenriffs, wo die agressiv-lautstarken Vocals, warum klingt alles so lala???
Als ich erfuhr, dass ein neues Album herauskommt und dann auch noch mit Twiggy hab ich mir als alter MM Fan förmlich den A**** abgefreut, habe gedacht -obwohl ich Eat me, Drink me echt nicht schlecht finde (wie manch anderer)- wow, jetzt werden wieder die alten Skills ausgepackt, es wird ein neues Holy Wood oder Antichrist Superstar mit absoluten Favs wie Antichrist Superstar (der Song), Dried up, Tied and Dead to the World, The Minute of Decay... Godeatgod, Death/Love/Fight Song, etc. geben!
Und dann habe ich das erste Mal The High End of Low laufen und denke, WTF soll dass jetzt sein, anstatt harten Riffs und Hammerbeats gibtŽs Akustikgitarre und Piano, aha!
Aber dann habe mich auf ein Besseres besonnen und der CD noch eine Chance gegeben!
Kenne es schon so von mir, dass ich mich in eine CD oft erst einhören muss um sie zu mögen und die speziellen Seiten schätzen zu lernen. So war es sogar bei Antichrist Superstar, mit dem ich garnicht erst sorecht warm geworden bin!
Und genau so ist es bei diesem Album, man muss sich von Erwartungen an Althergebrachtes freimachen und MMŽs neuem Sound eine Chance geben und genau das ist der Moment in dem das Album seine schwarze Schönheit entfalten kann!

Meine persönlichen Favs:
1. Devour: ist glaube ich als Entrance recht gut gewählt, beginnt erst recht unschuldig, fast scheu haucht MM ein: "...and IŽll love you, if you let me..." um dann im letzten Drittel den Beat anzuziehen und in typischer Manier "...I canŽt sleep until I devour you..." zu kreischen!
Cooler Song, erst zart, dann hart!
2. Pretty as a Swastika: etwas mehr uptempo, echt gut!
3. Leave a Scar: War mir am Anfang echt zu poplastig und zu weich was den Beat betrifft, hat sich aber recht schnell zu einem Favorite entwickelt, coole Lyrics (IŽm well aware IŽm a danger to myself/are you aware IŽm a danger to others?)
4. Four Rusted Horses: der Song startet mit Žner ruhig gespielten Akustikgitarre und Stompen im Hintergrund und mein erster Gedanke war: "Jetzt dreht er völlig ab, Manson goes country"!
Aber weit gefehlt, Manson-typische, sarkastische Lyrics (everyone will come to my funeral to make sure that I stay dead!), echt guter Song!
5. Arma-goddamn-motherf******-geddon und WeŽre from America: sind wohl die massentauglichsten Stücke, gehen gut ins Ohr, laufen sich aber gelaube ich auch schnell tot, weiß nicht, ob sie zum "Evergreen" taugen!
6. Running to the Edge of the World und Into the Fire: sind zwei echt schöne, morbide Kribbel-Gänsehaut-Balladen, Into the Fire (meiner Meinung nach die Bessere der Balladen) fährt mit einem echt guten, wenn auch ruhigen, Gitarrensolo auf!
7. WOW: guter Song der mit seinem ca. ab der Hälfte auftretenden Bollywood-Synthie-Sound erst etwas weird wirkt, aber echtes Potential zum Mitsing-Ohrwurm besitzt "ThatŽs why I have to say WOW"
8. Wight Spider und I have to look up just to see Hell: sind meine beiden absoluten Knaller auf der Platte, düsterer Sound, härtere Beats -wenn auch in ein ruhiges Gewang gekleidet- und Hammer-geile Lyrics!

Macht Alles in Allem ein echt gutes, extrem eigenständiges Album wie man es aber von MM auch seit jeher gewohnt ist, kein Album ist wie das Andere, jedes steht für sich, ob seine neue Richtung ein Rück- oder Fortschritt ist liegt ganz alleine im Auge des Betrachters, jedenfalls ist es mutig von ihm neue und ruhigere Gewässer zu befahren!
Nichts wäre einfacher und eine sicherere Bank gewesen als einen Antichrist Superstar-, Holy Wood- oder Mechenical Animals- Abklatsch zu produzieren, aber ein MM kopiert sich nunmal nicht selbst, sein Antrieb war es schon immer sich ständig neu zu erfinden und neue Seiten an sich auszulohten um sich und seine Fans nicht zu langweilen!
Stillstand bedeutet tot!
Also aus meiner Ecke ein: "Chapeau Mr. Manson"! Mal wieder ein absolutes outstanding standalone!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Album - klare Kaufempfehlung!, 3. November 2009
Dieses Album ist sowas von vielseitig - da wird doch jeder Bedarf an guter Musik abgedeckt. Ich bin sehr begeistert und weiß nicht, ob diese CD jemals meinen CD-Player wieder verlassen wird. Ich geb zu: musikalisch hört sich vieles verdächtig nach anderen Bands an - z.B. Cure, SistersOfMercy, DepecheMode, sogar ein Refrainteil von der deutschen Band El*ke (aus "Ich mag dich", nur langsamer) hat es in den Song "Blank And White" geschafft ;-))))))
Ja, und die brauch ich nun alle nicht mehr, denn ich hab ja MM mit dem genialsten Gesang auf dieser Welt, seitdem Zimbl (Sänger von The Bates) mit den Engeln rockt! - R.I.P. Zimbl! -

Ich muss gestehen: erst nach mehrmaligem Hören offenbarte sich der ganze Charme dieses Albums. Ich liebe an MM die tolle Stimme und die rockigen Stücke. Ich möchte erwähnen, dass meine früheren Vorlieben eigentlich im Punk/Hardrock-Bereich waren. Doch dann beschäftigte ich mich mit MM. Und seit einiger Zeit gibt es für mich kaum bessere Musik als diese. Bei vielen Alben habe ich aber immer Songs dabei, die ich meistens weiterzappe, weil sie zu viel "Industrial" sind.

Dieses Album macht es mir da leicht. Die Gitarre hat wieder Vorderhand und auf der Bonus-CD sind geniale Akustik-Versionen drauf. Ich bin sprachlos und freu mich riesig auf das Konzert in Hamburg.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich..., 22. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Es ist lange her, dass es wieder richtig gute Musik von Marilyn Manson gab, obwohl dieser Eindruck natürlich rein subjektiv ist. Trotzdem spaltete vor allem das letzte Album "Eat me, drink me" die Fans und wurde von vielen auch als Totalausfall betrachtet. Obwohl von manchen auch vielleicht als persönlichstes Album betrachtet, muss auch ich als alter Manson Fan zugeben, dass die Scheibe eigentlich im Regal verstaubt. Viele charakteristische Züge der Musik, die diesen Künstler und seine Band über Jahre hinweg ausgezeichnet haben waren auf einmal verschwunden. Die Härte, die teils sehr provokanten und tiefgründigen Texte und auch die zahlreichen Anleihen skurriler Töne und Industrialsounds. Hierfür machte man vor allem auch den Verlust von Twiggy verantwortlich, der ja der Hauptsongwriter der Band war. Nicht zuletzt wegen dessen überraschender Rückkehr und den vielversprechenden Songs "We're from America" und "Arma-god-damn-mother-f***in-geddon", war ich allerdings doch sehr gespannt auf das neue Album und von überall her hörte man Gerüchte Manson würde wieder zu alter Form zurückfinden...

Nun habe ich das neue Werk mit dem interessanten Titel "The high end of low" und dem etwas minimalistischen Cover endlich vor mir liegen und muss ganz ehrlich zugeben: Ich bin überrascht!

Eins vorweg: "The high end of low" ist nicht "Machanical Animals 2". Alle Manson Alben sind Unikate und dieses Album wäre niemals reproduzierbar in dem Sinne. ABER: Es ist wieder Manson, so wie man ihn kennt und lieben gelernt hat.

Im folgenden werde ich nun auf die Titel eingehen, die mir insbesondere gefallen haben.

Das neue Album beginnt mit "Devour", einer sehr starken Nummer die langsam anfängt und sich schließlich am Ende mit einem Blitzgewitter aus gewohnter Manson Härte und genial eingesungenen Vocals verabschiedet. Bereits hier wird klar, dass dieses Album ganz anders ist als das letzte und das vor allem der Gesang wieder extrem stark und super abgemischt ist. Es geht weiter mit "Pretty as a Swastika", das doch ein wenig an "Rock is dead" erinnert, aber im positiven Sinne. Auch hier merkt man schnell, was man eigentlich an Manson in den letzten Jahren vermisst hat. "Four Rusted Horses" ist ein eher langsamer Titel mit sehr dezenter Instrumentierung, der allerdings einen sehr interessanten Refrain hat und auch extrem gut an den Anfang gepasst hätte: "Everyone will come to my funeral to make sure that I stay dead". Genau das ist Manson nämlich definitiv nicht. "Arma-goddamn-motherfuckin-geddon" beweist dies schließlich auch wieder eindrucksvoller denn je, denn hier trifft provokanter Charakter auf agressive Vocals und eine skurrile Industrialsoundkulisse. Die Ballade "Running to the edge of the world" schlägt hingegen weitaus ruhigere Wege ein, hat mich dabei jedoch so berührt wie selten und sofort fühle ich mich an großartige Stücke wie "Coma White" erinnert, in dessen Liga dieses Stück Musik auch zweifellos spielt. Auch hier fällt wieder Mansons grandioser Gesang auf, der auch wirklich sehr an "Mechanical Animals" Zeiten erinnert. "Unkillable Monster" ist eher ein midtempo Stück, dass wohl am ehesten dem Stil des letzten Albums nachkommt, mir aber komischerweise besser gefällt als alles von der letzten Scheibe. Mit "We're from America" liefert Marilyn Manson einen unheimlich krachigen Industrialrocktrack ab, der herrlich überzogen den amerikanischen Geist kritisiert. Dieser Song wird live abgehen wie sonst was und ist wohl auch vor allem zu diesem Zweck geschrieben wurden. Bei dem doch wirklich sehr provokantem Text würde es mich überdies auch nicht wundern, wenn dieser Song in Amerika auf den Index gesetzt werden würde. "I have to look up just to see hell" ist düster und ein wenig verstörend geraten, aber gerade deshalb interessant. Dazu ist es der versteckte Titeltrack des Albums. Mit "Into the fire" liefert Marilyn Manson schlussendlich noch einen sehr gelungen, ruhigen Song ab, der von einem Klavier begleitet wird und noch einmal wunderbar die sehr markante Stimme dieses Künstlers besonders gut zum Ausdruck bringt.

Im Großen und Ganzen hat mich "The high end of low" wirklich sehr positiv überrascht und das obwohl ich mehr als skeptisch war. Hier werden alte Stärken wieder deutlich und zum Teile mit neuen Ideen kombiniert. Manson macht mir wieder Spaß. Dieses Album hat von allem etwas und ist sehr abwechslungs- und facettenreich geworden. Lediglich ein paar Titel wie "WOW" und "I want to kill you like they do in the movies" gefallen mir nicht besonders. Jedoch sind 12 gute Songs bei 15 für mich persönlich eine mehr als beeindruckende Zahl, vor allem weil ich von dem letzten Album nicht mal einen Song so richtig gut fand.

Auch die Bonus Tracks der Limited Edition sind zum größten Teil interessante Akustik Versionen von denen mir besonders diejenige von "I have to look up just to see hell" zusagt. Zwar wurden die Vocals hier leider nicht noch einmal zusätzlich neu aufgenommen, der Qualität tut dies aber keinen wirklichen Abbruch.

Fazit: Als altem Manson Fan macht es mir wieder einen Riesenspaß einen meiner Lieblingskünstler in solcher Hochform zu erleben. Ein klasse Album, dem ich überraschenderweise 5 Sterne gebe, obwohl ich damit vorher wirklich nicht gerechnet hätte. Manson Fans: Kaufen! Es lohnt sich wieder.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wi(e)der Erwarten, 5. Juni 2009
Ich habe die Platte jetzt seit 2 Tagen und sie läuft ununterbrochen. Dafür eignet sie sich auf jeden Fall, aber ich muss feststellen, dass auch meine Freundin jetzt gefallen an Marilyn Manson findet. Das sagt schon Einiges, denn es sind wahrhaft einige langsame und ruhige Titel auf dem Album zu hören und dynamische Titel eher in der Unterzahl. Wie viele andere Bewertungen muss auch ich sagen, dass dieses Album an die vorwärts drückenden und sehr schönen Vergangenen wie "Mechanical Animals" nicht anknüpfen kann. Aber (fast) Jeder entwickelt sich zum Glück weiter, auch wenn viele der früheren Fans das nicht so gern hören. Seine Stimme ist besser in Szene gesetzt als auf jedem Album vorher, davon hat der Zuhörer auf jeden Fall etwas und mehr Manson bekommen. Gerade Titel wie "Leave a Scar" und "Running to the edge of the world" sind was das angeht sehr gut zu hören und eher langsamer geraten.Auch musikalisch ist dieses Album besser als "Eat me drink me" geworden und spielt 2 Liegen höher.
Nichts desto Trotz vermisse ich einen Titel, der so richtig abgeht und auch ein angemessenes Zugpferd für das Album wäre. Einer der vor Kraft strotzt und sofort ins Ohr geht ähnlich wie "Fightsong". Was ich besonders schade finde ist, dass man Anlehnungen an andere Manson-Titel etwas heraus hören kann.
Egal was alle Anderen sagen, ich finde die Bonus-CD super und bis auf den Teddy Bears Remix von "Arma-goddam motherfuckin geddon" verdammt gut gelungen. Demzufolge kann ich das Doppelalbum einfach nur empfehlen und auch wenn es ein etwas anderer Stil ist, so ist "High end out of Low" dennoch ein Muss für jeden Manson-Fan, der nichts gegen eine musikalische Entwicklung von Brian Hugh Warner hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Manson wird älter, ..., 24. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
... auch seine Fans der ersten Stunde werden es. Ich muß ehrlich sagen, auch wenn ich immer ein Verfechter von AntichristSuperstar war, sind es ausgerechnet Songs wie "Leave a Scar" ; "Four Rusted Horses" und "Into the Fire" die mich total überzeugen. Besonders die Accoustik-Version von "Leave a Scar" ist grandios. Musikalisch geht es eindeutig in die Mechanical Animals Richtung. Das ist auch gu so. Denoch gefallen auch die Kracher wie "Were from America" und "Arma...geddon". Marilyn Manson ist ein Künstler, der sich im Rock-Bereich immer wieder neu erfindet und so langsam aber sicher es nicht mehr nötig hat seinen Hass heraus zu brüllen. Bei ACSS war er grad mal Ende 20, so ein Album macht man halt nicht mehr, wenn man 40 ist. Twiggy und Chris Vrenna sind zudem noch das beste was ein Marilyn Manson Album je passieren konnte. Alles im allem wohl das beste Album seit Mechanical Animals.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch nicht am Ende, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Zwei Jahre sind ins Land gezogen seitdem der umstrittene Ausnahmekünstler Marilyn Manson seinen sehr durchwachsenen Tonträger "Eat Me, Drink Me" veröffentlichte. Nun meldet er sich mit einem brandneuen Album im Kasten zurück. Ähnlich wie alle Vorgänger ist auch "The High End Of Low" ein ganz schön schwieriger Brocken. Zwar war die Musik dieser Gruppe noch nie einfach, dennoch finde ich es recht verzwickt hier eine Bewertung zu schreiben. Besonders nachdem "Eat Me, Drink Me" meiner Meinung nach wirklich enttäuschend war. "The High End Of Low" benötigt einige Hördurchgänge, um sich vollends zu entfalten. Ich finde es mit jedem Mal interessanter und auch eingängiger. Für mich steht außerdem fest, dass es seinen Vorgänger ganz klar übertrifft. Dennoch genehmigt sich Marilyn Manson auch hier einige Ausrutscher. Da dient meines Erachtens wohl das neunminütige Stück "I want to kill you like they do in movies" als bestes Paradebeispiel. So banal wie der Titel selbst, so ist auch der komplette Song einzustufen. Da merkt man doch ganz klar, dass die Kreativität an gewissen Stellen gehörig flöten ging. Ganz anders im Vergleich zu den alten Alben (Holy Wood, The Golden Age Of Grotesque, Mechanical Animals)... Da war für mich nahezu jeder Track ein absolutes Highlight, auch zeigte sich die Band/der Künstler oftmals abwechslungsreicher. Nungut, immerhin geht es hier um das inzwischen siebte Studioalbum dieser Gruppe, da habe ich nun auch nicht mehr die Erwartungen, wie seinerzeit bei "Holy Wood". Dennoch ist „The High End Of Low“ insgesamt ein recht gutes Album geworden. Wenn auch nicht perfekt, es geht aufwärts mit dieser Band, wie ich finde.

Fazit: "The High End Of Low" ist sicherlich nicht die schlechteste Manson-Veröffentlichung, dennoch ist die Enttäuschung einiger Fans durchaus verständlich. Sowohl musikalisch, als auch textlich kann das Niveau der alten Zeiten nicht mehr eingefangen werden. Der Tonträger bietet trotzdem einige Hits. "The High End Of Low" kann Spaß machen, man muss sich als Hörer jedoch ganz darauf einlassen. Am Ende bleiben vier Sterne übrig, mit denen eine nicht komplett überzeugende CD dieser Art, voll und ganz bedient sein dürfte.

Ps. Mir ist aufgefallen, dass es hier doch ganz schön an Abwechslung fehlt. Dieses Album enthält unzählige langsame Stücke und Balladen. Das soll nicht heißen, dass ich Herr Manson nicht auch mit ruhigeren Klängen sehr gern höre, dennoch vermisse ich so einen richtigen Kracher á la "The Fight Song“. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das neuste Werk der Schock-Gruppe ist nun erschienen, eventuell wird mein Wunsch ja darauf erfüllt...
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The High End of Low
The High End of Low von Marilyn Manson (Audio CD - 2009)
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