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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung!, 25. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
5 Jahre sind seit dem letzten Studio-Album ("M-16") vergangen, aber das warten hat sich gelohnt! Nicht nur, das SODOM eine erstklassige DVD ("Lords of depravity part one") veröffentlicht haben, nein, selbst das neueste Werk ("Sodom") kann voll und ganz überzeugen.

Wenn mir ein Album gleich beim ersten Durchlauf gefällt, muß es durchaus was besonderes haben. Und genau das ist hier der Fall, den SODOM haben unüberhörbar an sich gearbeitet. Zunächst fällt da Tom's Gesang auf. Seine Stimme ähnelt nun der von Schmier (Destruction) und es sind erstmalig richtige Gesangslinien vorhanden (Achtet mal auf den Opener "Blood on your lips").

Bei den Gitarren-Riffs gibt es auch ein paar Veränderungen, es wird nicht mehr nur drauf los geschruppt.

Ganz besonders stark fällt das bei "Buried in the justice ground" auf. Geiler Song, den ich so von SODOM nicht erwartet hätte.

Und: Es gibt dieses mal nicht einen Song der "Stumme Ursel", "Wachturm" oder "Gisela" Fraktion. Darauf wurde verzichtet.

Die 11 von Andy Brings (Ex-Gitarrist von SODOM) fett produzierten Songs knallen jedenfalls ohne Ende und ich bin positiv überrascht!

Für mich ganz klar das beste Album seit "Get what you deserve".

KAUFEN!

PS.: Bei der Erstauflage gibt es noch ein Poster mit dem leckerem Cover-Motiv.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer, 23. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Mit großen Erwartungen hab ich die letzten Tage verbracht, gestern war es dann soweit, das Päckchen mit der CD lag in meinem Briefkasten :)

Auf dem Weg in die nächst größere Stadt hatte ich meinen Discman dabei und natürlich sofort das Album während der Busfahrt gehört. Bereits Blood On Your Lips hat mich vollends überzeugt, auch wenn es mit dem für Sodom ungewöhnlichen Intro beginnt. Der Song geht gleich voll in die Offensive und thrasht ordentlich dahin. Es geht gleich schnell weiter mit Wanted Dead, auch dieser Song hat mich sofort in seinen Bann gezogen, geiler Chorus und sägende Riffs! Buried on the Justice Ground beginnt langsamer und erinnert mich sehr an die Better Off Dead, aus meiner Sicht hätte der Song auch da drauf sein können :) Hier findet man sich eher im Midtempo, wodurch die Band aber nichts an ihrer Härte verliert! Nach dem dritten Song war ich schon richtig begeistert und wusste, dass meine Erwartungen doch kaum mehr getrübt werden konnten. City of gods ist ebenfalls wieder ein guter Thrasher, wobei hier die teils recht melodiöse Gitarre auffählt, was aber dem Song nix schlimmes tut, im gegenteil wie ich finde.

Danach kommen Bibles and Guns und Axis of Evil, aus meiner Sicht die zwei stärksten Songs des Albums! Sodom sind hier in ihrer besten Phase und die lange Wartezeit auf das Album hat sich total gelohnt. Auch die nachfolgenden Songs sind total stark, ich brauch nicht näher drauf eingehen, den es ist aus meiner Sicht einfach 100% Sodom :) Das Album wird mit dem starken The Enemy Inside abgeschlossen, woraufhin ich das Album sofort nochmal 10mal durchgehört habe, es hat mich in seinen Bann gezogen und ich hoffe ich komme nicht wieder so schnell raus ^^

Die Produktion ist sehr druckvoll, Andy Brings hat aus den drei Jungs wirklich alles rausgeholt! Jeder Sodomfan oder auch Thrashfan kann hier beherzt zugreifen

Übrigens finde ich das eigentliche CD-Cover mal wieder hammer :)

Lets Thrash
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sodom as usual, 14. April 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Dort wo Sodom draufsteht ist auch Sodom drinnen, pur, aggressiv und in der Vergangenheit meist auch hochklassig. Mit seinem neuesten Streich impliziert Mr. Angelripper diese Tatsache gleich in doppelter Hinsicht, betitelte er das Album doch gleich mit dem Bandnamen, mag zwar nicht unbedingt sehr einfallsreich sein, wiegt den geneigten Konsumenten aber irgendwie in doppelte Sicherheit es hier mit einem saustarken Album zu tun zu haben.
Mir behagten und behagen zwar nach wie vor die eher im Midtempo gehaltenen Nummern der Sodom'schen Komponierkunst ein wenig mehr als die schnellen Stücke, was aber überhaupt nichts an der Tatsache ändern darf, dass Granaten wie das durch eine Art Western Flair versprühendes Intro eingeleitete „Blood on Your Lips", das sehr an Slayer angelehnte „Wanted Dead" oder das kongenial betitelte „Bibles and Guns" einfach nur saugut sind. Absolut begeistern konnten mich diesmal allerdings die getragenen Tracks, wie das obercoole „Burried in the Justice Ground", das eine Spur flottere, mit reichlich Riffgeschredder ausgestattete „City of God", das Böse, mit Akustikeinlage sowie Mini Basssolo aufgemotzte „Axis of Evil", sowie das Albumhighlight „Lay Down the Law" und der Rausschmeißer „The Enemy Inside".
Alles beim Alten mag man meinen, da aber die Sodom Lunatics jetzt ganze fünf Jahre auf neues Futter ihrer Heroen warten mussten (die „One Night in Bangkok" Live-Cd aus `03 und die „Lords of Depravity Pt. I" DVD aus `05 klammern wir hier mal aus), Andy Brings (ex Sodom Klampfer und jetzt The Traceelords Boss) einen amtlichen Sound gezimmert hat und die Kompaktheit der Songs absolut zu überzeugen weiß, steht dieses Album doch in der unendlich langen Diskography des Herrn Angelripper sehr, sehr weit oben. Mit diesem bärenstarken Release sollte einer zünftigen Party beim Headliner Gig am diesjährigen Kaltenbach Open Air Festl eigentlich absolut nichts im Wege stehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll, 15. September 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Ich werfe jetzt mal mit Fakten um mich: Die Ruhrpott Thrasher um Frontmann und Bassist Tom Angelripper veröffentlichen seit 1984 Alben, sind seit 10 Jahren in der Besetzung mit Bernemann (Gitarre) und Bobby Schottowski (Schlagzeug) konstant und veröffentlichen fünf Jahre nach dem genialen "M16" endlich ein neues Studioalbum schlicht "Sodom" betitelt. Das wurde auch Zeit, auch wenn in den fünf Jahren eine ordentliche Live Doppelscheibe und die geniale 2DVD "Lords Of Depravity" heraus gehauen wurde.
"Sodom" klingt verdammt variabel und gut produziert, was wir Ex Sodom Gitarrist Andy Brings (Powergod, The Traceelords) zu verdanken haben, der laut Onkel Tom das Maximum aus der Band heraus geholt hat! Für eine Band, die schon 11(!) Studioalben gemacht hat, die immer anders als der Vorgänger klangen ist "Sodom" ein Karrierehöhepunkt, klingt das Trio doch unglaublich frisch und unverbraucht. Die Songs sind auf den Punkt gebracht und ohne überflüssigen Ballast. So klingen kompakte 3-4 Minuten Nummern wie das rockige "Buried In The Justice Ground" dermaßen fett, dass es eine Pracht ist! Aber Bernemanns melodische, aber doch harten Riffs und Solos in Nackenbrechern wie "City Of God" oder "No Captures" zeigen Sodom immer wieder von einer anderen Seite, klingen dabei immer 100% nach Sodom. Der Gesang von Tom Angelripper war noch nie so facettenreich wie 2006. Auch Toms sonst überprägnanter Bass wurde dem Gesamtsound angeglichen, was Mr. Rippchen mir im Gespräch erklärte und harmoniert so meiner Meinung nach besser mit der Gitarre und lässt die Kompositionen homogener wirken.
"Sodom" bietet eine Dreiviertelstunde Thrash Genuss pur und wird keinen Thrasher kalt lassen! Wenn eine Band wirklich Kult (Scheißwort, dank inflationären Nutzens der Medien) ist, dann Sodom!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sodom - absolute Überraschung, 24. April 2006
Von 
Damn Familiar (Eching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Während Sodom in den letzten Jahren zwar solide, aber wenig aufregende Alben auf den Markt gebracht haben, ist die Überraschung auf "Sodom" umso größer: klassischer Thrash (der trotzdem zeitgemäß klingt), mit der richtigen Mischung aus Härte, Technik und Melodie und einem ungewöhnlich heiserem Gesang dominieren hier das Bild. Man hat fast das Gefühl als ob die Band eine Frischzellenkuhr erfahren hätte. Ein solches, mit Ideen gespicktes Album nach über 20 Jahren abzuliefern, ist mehr als anerkennenswert! Eines der besten Metal-Alben des Jahres - Daumen hoch!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sodom nach einer Frischzellenkur..., 3. Oktober 2006
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
SODOM waren in meiner Jungend-Zeit ein bedeutender Faktor für meine musikalische Weiterentwicklung. Es dürfte mittlerweile ca. 14 - 15 Jahre her sein, seit ich das erste Mal Kontakt mit Tom Angelripper und Co. hatte und ich zum ersten Mal ich mir die "Better off Dead" Scheibe anhörte. Leider konnte mich das musikalische Schaffen des Gelsenkirchen Trios ab Mitte der 90er nicht mehr so sehr begeistern, da spätestens ab "Masquerade in Blood" mir die Sache zu punkig und uninspiriert wurde. Während man aber bei "M-16" wieder bemerken konnte, dass man wieder an Kraft gewinnt, hat man nun mit "Sodom" spätestens wieder zu alten Glanzleistungen aufgeschlossen. Meine Damen und Herren, diese Scheibe hier ist würdig zusammen mit "Persecution Mania", "Agent Orange", "Better off Dead" und "Tapping the Vein" in ein Regal gestellt zu werden! SODOM sind besser denn je, das ist auf alle Fälle sicher. Es hat mich allerdings auch ziemlich verwundert, dass das Trio so ein saustarkes Album abgeliefert hat, denn damit hätte ich nie mehr im Leben gerechnet, auch wenn die DVD "Lords of Depravity" wirklich genial geworden ist und seinesgleichen sucht! Lediglich "Axis of Evil" erreicht nicht ganz die Qualitäten der übrigen Songs, aber dafür folgt danach mit "Lords of Depravity" einer der brachialsten SODOM Songs der letzten Jahre! Das erstaunlichste ist aber, dass "Sodom" so abwechslungsreich ausgefallen ist. Bereits der Opener "Blood on your Lips" zeigt alleine Tom's Gesang vielseitiger denn je und gleich im Anschluss hat man mit "Wanted Dead" einen der technischsten Songs überhaupt in der Geschichte der Band abgeliefert, während "Buried in the Justice Ground" dafür um so rockiger ausgefallen ist. Mit "City of God" ist SODOM allerdings das Paradestück schlechthin gelungen, vor allem die Gitarren im Refrain sind wirklich nur noch genial! Was für ein geiles Riff, das auch aus den Glanzzeiten des Melodic Death Metals stammen könnte. Auch der sehr abwechslungsreiche Rausschmeißer "The Enmy inside" ist verdammt geil ausgefallen. Das Beste an "Sodom" ist allerdings die sehr authentische Atmosphäre und der mehr als passende Sound, der einer Thrash Scheibe einfach gerecht wird, denn so muss es klingen. Dies heißt nicht glatt polierte Sounds und getriggerte Drums, sondern einfach 100%iger Metal, wie in glücklicherweise wieder mehr Bands für sich entdecken. Fakt ist: Das hier ist die beste SODOM Scheibe in dieser Besetzung, da besteht kein Zweifel! Fans von wahrem Thrash sollten sich dieses Album auf alle Fälle zulegen.
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4.0 von 5 Sternen Typisch Sodom...oder nicht?, 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Für Fans der Szene sind die Ruhrpottler allemal ein Begriff, sie sind bekannt für ihren ziemlich kompromiss- und schnörkellosen Thrash Metal. Und da unterscheidet sich dieses Album auch nicht groß von den anderen der gesamten Diskografie (ausgenommen die Sodom-Alben Mitte der Neunziger, die recht punkig waren): Wie eh und je wird draufgeholzt, wird mit der Gitarre und dem Bass die Luft zerschnitten, und Frontmann Angelripper schreit seine Wut über Krieg heraus.

Beim Stichwort Schreien fällt bei diesem Album wohl eines auf im Vergleich zu den anderen: Auf keinem anderen Album ist der Gesang von Tom so hoch wie auf diesem. Auf M-16 war der Gesang für Angelripper-Verhältnisse schon recht hoch, das wurde hier nochmal getoppt. Meiner Meinung nach verleiht es dem ganzen noch ein wenig mehr Druck, insbesondere bei den schnellen Songs. Aber höher darf der Gesang wirklich nicht mehr sein, sonst wäre es wohl nicht mehr Sodom.

Als zweites fällt ins Auge, dass das Album dafür, dass es aus der jüngeren Vergangenheit stammt, noch ziemlich rau klingt, insbesondere die Gitarre. Wer einen klaren Klang bevorzugt, wird hiermit wohl seine Probleme haben.

Das Album ist in sich betrachtet sehr heterogen, was das Tempo angeht, da es so aussieht, dass einige sehr schnelle und aggressive Songs ("Wanted Dead", "Lords of Depravity", "Nothing to Regret") mehr langsameren Songs gegenüber stehen. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest bei einigen dieser Songs das Tempo noch angezogen würde. Und, wie man es von Sodom kennt, ist wie immer auch eine kleine Portion Death Metal dabei. Da aber, wie gesagt, der Gesang auf diesem Album recht hoch ist, kann man sich denken, dass es damit auf diesem Silberling eher lau aussieht.

Was die Qualität der Songs insgesamt angeht, finde ich, sind die ersten auf dem Album die stärksten. Die restlichen Songs wissen zwar auch zu überzeugen, können aber dann doch nicht so gut mithalten, wie mit beispielsweise dem aggressionsstrotzdenem "Wanted Dead", oder dem etwas lockererem "Buried in the Justice Ground". Songs, mit denen ich nicht so viel anfangen kann, wären "Bibles and Guns", oder "Axis of Evil".

Insgesamt ein solides Album, wie man es von dem Trio kennt. Fällt negativ kaum auf, enthält aber auch keine besonderen Innovationen. So wie es aussieht, wird Angelripper wohl so lange rohen und unbarmherzigen Thrash Metal mit Sodom spielen, bis er aus dem Musikgeschäft aussteigt.
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5.0 von 5 Sternen Voran zurück, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Was für die ganze CD gilt: fetter Sound, gut gespielt, gut produziert.
Und Tom Angelrippchen sing/schreit/röhrt besser als auf manch anderer Sodom-Scheibe.
Die Gitarren sind ebenfalls sehr gut.

Ein Teil der Songs sind 0815-Sodom-Gebolze. Nett für den, der es mag, aber kein zwingender Grund, diese CD zu kaufen. Es sei denn man ist Hardcore-Sodom-Fan und muss alles von ihnen haben. Das mit dem 0815-Gebolze gilt aber nur für einige der Songs.

Und dann sind da einige Songs, da drücken Sodom das Tempo-Gaspedal nicht durch, und das sind (imho) die Highlights dieser CD.
City of God, Buried In The Justice Ground, No Captures. Das groovt, das rockt, das fetzt ohne Ende.
Das hat melodie und dennoch Power ohne Ende.
Und rechtfertigt absolut den Kauf dieser CD.
Immer dann, wenn Sodom etwas das Tempo reduzieren, dann groovt es ohne Ende, und bleibt dennoch Sodom.
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4.0 von 5 Sternen Ein würdiger "M-16" Nachfolger - darkscene.at, 24. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
(Review aus Dem Jahre 2006)

Man kann zu ihnen stehen wie man will. Sie lieben oder ablehnen wie ihre Musik, aber eines muss man dem Ruhrpott Urgestein lassen: es zieht seine Sache durch. Konsequent. Und das schon seit über zwanzig Jahren. Ohne mit der Wimper zu zucken und ganz schlicht "Sodom" getauft, gehen T. Angelripper und Co. auf dem elften regulären Longplayer wieder erwartungsgemäß hart und selbsttreu ins Geschäft, im direkten Vergleich aber doch eine Spur kontrollierter bzw. melodischer als noch auf dem rigorosen 2001 Stahlwerk "M-16" - was in Relation natürlich nicht groß ins Gewicht fällt.

Den Bernemann habe man "zu mehr Engagement gefordert", entlarvte Onkel Tom in diversen Interviews seinen Gitarristen, und tatsächlich - wie eingangs erwähnt - zeigte es Wirkung. Vor allem bei den Tracks "Buried In The Justice Ground" (ich schwör ' das Ding besitzt eine "Hangar 18" Schlagseite!), "City Of God" (von super Soli geziert!) und "Lay Down The Law" (ebenso glatter Volltreffer!) sind die drei schwer in Begriff, äußerst nachdenkliche Stimmungsbilder - nicht nur wegen ihren Anti-War Statements - an den geneigten Metalhead zu bringen. Aber Sodom wären ja nicht Sodom, wären da keine "Voll auf die Fresse" Kracher am Bankett: der Opener "Blood On Your Lips", "Wanted Dead" (der schnellste Song des Albums), das herrlich betitelte "Bibles And Guns", "Lords Of Depravity" (na gut, mit leichten 'modern Slayer Vibes' eher die Ausnahme!), "Nothing To Regret" oder "The Enemy Inside" stehen ganz in der alten straight 'n fastTradition und verleiten ohne Umschweife zu heftigen Kopfbewegungen, wie es aus der goldenen "Thrash-Ära" kennt. Wer braucht da noch so aufgezwungenes mit deutschen Lyrics à la "Die stumme Ursel"? Ihr drei habt es absolut nicht (mehr) nötig, meine Herrschaften. Ein wirklich starkes Album, das man in Kooperation mit dem ex- Gitarristen und jetzigen Tracelords Chef Andy Brings - der Mann war die Notlösung, weil sich der ursprüngliche Soundtüftler Achim Köhler mitten in der Produktion Phase vertschüsste! - in der Midas Twins Stahlschmiede goss.

Fassen wir zusammen: Angelripper rotzt und brüllt noch immer was das Zeug hält, Bernemann nahm sich an der Nase und streut vermehrt Licks/Melodylines neben seinem gnadenlos dreckigen Geschredder rein, Schottkowski vermöbelt seine Schießbude wie eh und je, weiß aber genauso im rechten Moment inne zu halten (was ohnehin selten der Fall ist) und die Songs lassen für Thrashlunatics keinerlei Wünsche offen ... was will man mehr?
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch nach 25 Jahren noch deutsche Trash-Metal Elite..., 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sodom (Audio CD)
Sie sind nur zu dritt, aber zusammen dennoch doppelt so alt wie die komplette Linkin’ Park-Besetzung. Und jede Metalband hat sicherlich schon einmal diesen einen Hit gesuchter Ruhrpott-Trasher gecovert – nämlich Remember the Fallen. Klar, die Rede ist vom deutschen Trash-Urgestein Sodom, dem unkaputtbaren Trio um Onkel Tom, Sodom, denen man in den 80ern seitens der Presse eine Laufzeit von wenigen Wochen prophezeite und die sich dann wider der Schreiberlinge zum Publikumsliebling spielten. Und inzwischen einer der Haupteinflüsse aller Neo-Trash-Acts sind. Hätte man damals sicherlich auch nie gedacht...

25 Jahre nach Bandgründung hauen die dampfenden Drei dann auch endlich eine selbstbetitelte Scheibe raus, schlicht Sodom - und klingen dabei so kompromisslos wie in den Anfangstagen. Kein Gummitwist bei Funsongs wie Die stumme Ursel, Wachturm oder Aber bitte mit Sahne. 2006 ist Lachen untersagt – es wird wieder direkt zwischen die Augen gezielt. Und um dies zu verwirklichen, hat man tief in die Mottenkiste des Metals gegriffen. Während man zu Beginn noch grimmig, grell, ätzend modern klingt (die Prügelklamotten Blood on your lips und Wanted Dead), bedient man sich bei Nummern wie Buried in the justice ground (Megadeth), Axis Of Evil (Metallica) und Lords of depravity (Slayer) international. Ein wenig drückt dies auf die typischen Sodom-Charakteristiken, aber dank Angelrippers unverkennbarem Organ und der obligatorisch politisch ausgerichteten Texte verspielt man den eigenen ‚Charme’ nicht vollkommen.

Gute Trash Scheibe.
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Sodom
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