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Kundenrezensionen

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am 15. November 2007
Im ersten Moment dachte ich: Kai, bitte nicht einen Nachfolger von einem geilen Album. Bitte nicht eine Weiterführung eines solchen Konzeptes" der von Dir mitgegründeten Band namens HELLOWEEN. Gut, das Konzept HELLOWEENS ging auf, auch beim dritten Teil, und GAMMA RAY wissen auch mit Land Of The Free II" die Metalheads sehr gut zu begeistern. Aber trotzdem fuchsen mich diese Mehrteiler ... irgendwie. ;-)

Egal. Zu GAMMAY RAY kam ich ohnehin sehr spät. Wollte ich von Kai Hansen damals, als er HELLOWEEN verlies, nicht wirklich mehr was wissen (ich war aufgrund der beiden Alben Helloween" und Walls Of Jericho" überzeugter HELLOWEEN-Fan und wollte Riffs, nichts als Riffs a la Victim Of Fate" und Phantoms Of Death") musste ich später mich eindeutig zu GAMMA RAY bekennen. Der 2003er Live-Hammer Skeletons In The Closet" überzeugte mich maßlos und lies mich den Backkatalog der Band mit Freuden durchstöbern.

War der letzte Longplayer Majestic" (2005) ein klasse Teil, ist Land Of The Free II" noch geiler. Auf der neuen Scheibe findet man neben einem bomben Sound noch jede Menge abgefahrener Gitarren. Ich meine, dass die Jungs von GAMMA RAY in letzter Zeit sehr viel alte IRON MAIDEN genossen haben, denn das ein- oder andere Gitarrenspiel hört sich verdächtig nach den Briten an. Aber Wurst, IRON MAIDEN ist meine Lieblingsband und daher ist das nicht weiter schlimm (ist doch der Hinweis auf MAIDEN-Gitarren" bei gerade jüngeren Bands ein klarer Qualitätsbeweis).

Doch GAMMA RAY kupfern nicht wirklich ab, sondern sind maximal eigenständig. Spielfreude pur und klasse hanseatischer Gesang. Auf dem Album fehlt eindeutig der Lückenfüller, es gibt mehr Hits und Kicks. Egal ob ich auf den Opener Into The Strom" (cooles Gitarren-Soli!) hinweise, oder auf das geniale From The Ashes" ( MAIDEN ;->). Vollkommen Wurst, ob man Leaving Hell" oder When The World" oder Opportunity" anspielt - alles erste Liga. Krönender Abschluss ist das knapp zwölf minütige "Insurrection". Gesamt Platte: Daumen hoch !

GAMMA RAY liefern seit Jahren exzellente Alben ab, der neue Silberling reiht sich hier nahtlos ein. Die Band Rund um Kai Hansen scheint eine unversiegbare Inspirationsquelle zu haben, ein immer wieder abrufbares Kreativpotenzial. Gitarrenteppich, treibende Rhythmen - was will das Metalherz mehr ? Eben, nix. Daher: Klares Kaufsignal!

PS: Und so richtig top finde ich, dass GAMMA RAY mit HELLOWEEN demnächst auf Tour geht. Wird bestimmt eine geile Show, gegebenenfalls zockt man gemeinsam paar alte Hits. Solltet Ihr nicht verpassen !
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am 5. Juli 2010
Ich hab das Album vergangenes Wochenende erstanden, obwohl ich erst skeptisch war, da es zu dem Album bereits so einige weniger gute Rezensionen gab, überall im Internet.
Das Video zu "Into The Storm", das hier auch in der Produktbeschreibung eingebettet ist, hat mich aber doch neugierig auf die Scheibe gemacht.
Mittlerweile verstehe ich nicht mehr, wieso die Scheibe gern so schlecht gemacht wird. Klar, sie ist nicht ganz so gut wie Land Of The Free Part 1, aber das war doch schon immer so mit "zweiten Teilen", dafür steht schon allein die Filmgeschichte Modell.
Obwohl das Album auch ein paar etwas schwächere Momente hat, machen Songs wie "Leaving Hell", das bereits genannte "Into The Storm", "When The World" und vor allem das wahnsinnig geniale "Rain" mächtig Stimmung und überwiegen die Schwächen des Albums für mich bei weitem. Geile Melodien, fette Riffs, und durchgetretenes Gaspedal, abgewechselt mit einigen geilen Mid-Tempo-Nummern - so mag ich die Band :)
Daß diesmal keine so sehr zum Mitgrölen geeigneten Refrains drauf sind (worüber man ohnehin streiten kann) stört mich weniger. Wir hören hier immerhin Metal, und keinen Pop, und mitgrölen kann man bei anderen Scheiben der Band ohnehin genug.
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am 9. November 2007
Gamma Ray sind wieder da und offenbaren uns ihren neuesten Streich. Schon das Lesen des Album-Titels bewirkt bei mir ein leises Schaudern: "Land of the free Part II". Oh mein Gott, ist das wirklich euer Ernst? So etwas muss doch nicht sein! Vor 13 Jahren wurde der erste Teil veröffentlicht und dieser gehört ohne Umschweife zum besten Material, dass die deutschen Speed-Metaller von Gamma Ray je rausgehauen haben!

Schwere Bürde also! Die Kollegen von Hellowenn haben das Gleiche auch schon versucht und sind sich damit eigentlich selbst ein wenig im Weg gestanden. Zwar konnten die Kürbisköpfe erneut weltweit Erfolge einfahren, aber die gesamte Resonanz wäre sicher besser gewesen, wenn das vorletzte Album nicht den Keeper-Namen getragen hätte! Aber ja, lassen wir das! Hier geht es nämlich um Gamma Ray! Aber irgendwie trifft das ganze Schemata auch hierbei zu! "Land of the free Part II" WÄRE für ein Album, das immerhin in einem anno 2007 von etlichen Schwachmatiker-Bands überrollten Genre veröffentlicht wurde, wirklich gut geworden!

Aber durch den programmatischen Titel müssen natürlich auch hier Parallelen zum Vorgänger gezogen werden und im Gegensatz zu diesem ist der zweite Teil nicht viel mehr als ein gutklassiges Album! Über-Songs, wie das endgeile "Opportunity", das düstere "Empress" oder das speedige "Leaving hell" sind zwar Meilensteine in der Historie der Gamma Rays, werden aber leider von einigen schwächeren Titeln begleitet (zB "From the ashes"), die den guten Gesamteindruck ein wenig mildern!

Man sollte zwar nicht zu sehr auf dem eigentlich unwichtigen Album-Titel herumreiten, aber wenn es die Bands selbst so wichtig sehen, welchen Namen ihre CDs tragen, können in Bezug auf diesen Aspekt auch die Fans ein wenig kritisch sein!

Trotzdem muss man ohne irgendwelche Ausreden zugeben, dass "Land of the free Part II" eine erhebliche Steigerung zum doch eher schwächeren, weil zu düster geratenen Vorgänger "Majestic" darstellt! Die musikalische Seite scheint wieder filigraner und spielfreudiger am Werke zu sein und auch Fronter Kai Hansen wirkt am Mikro wieder befreiter und motivierter! Über die Gesangsleistung eines Hansen kann natürlich wieder ewig diskutiert werden, denn die hohe Stimmlage ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch das muss dann jeder wieder für sich selbst entscheiden!

Nach "Majestic" war ich fast bereit zu sagen, dass sich Hansen eher nur mehr auf sein Instrument konzentrieren sollte und das Mikro vielleicht jemand anderem überlassen sollte, doch nach dem Hören der Promo-CD von "Land of the free Part II" muss ich zugeben, dass Gamma Ray auch nach etlichen Jahren des Band-Bestehens immer noch in der Lage sind tolle Alben abzulegen! Respekt dafür!!!
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am 22. Januar 2008
Kai Hansen kann seine Verbindung zu Helloween einfach nicht leugnen. So folgt auch er mit seinen Gamma Ray-Jungs den Ex-Bandkollegen zur neuen Plattenfirma Steamhammer/SPV. Und was Helloween mit 'Keeper Of The Seven Keys Part III' nicht schafften, erledigen Gamma Ray dagegen bei 'Land Of The Free II' locker mit Links: eine Fortsetzung zu dem vor 12 Jahren veröffentlichten Kultalbum. In diesem Fall wollte man den Bogen zum 1995er Album 'Land Of The Free' schlagen, welches man glaube ich schon getrost zu den Klassikern der Szene zählen kann. Dass ein solcher Versuch nicht gerade leicht ist und auch entsprechend in die Binsen gehen kann, sah man ja bei Helloween vor gar nicht langer Zeit. Aber mit diesem Problem brauchen sich Gamma Ray nicht herumzuschlagen, denn der neue Silberling ist wahrhaftig der zweite Teil des Konzepts. Mit dem Opener "Into The Storm" schafft man den Übergang vom neuen Material zu den 95ern Wurzeln und ab "From The Ashes" geht es ganz im Sinne der damaligen Kultscheibe weiter. So gefällt mir der Vierer fiel besser als auf ihrem letzten, doch recht düster gehaltenen Album 'Majestic'. Auch hat man auf zu überladene Chöre und Samples, die ja auf den letzten Veröffentlichungen oft vertreten waren, an dieser Stelle verzichtet was dem Werk aber sehr zugute kommt wirkt es doch endlich nicht mehr so aalglatt. Hammer-Riffs, starke Soli sowie eine groovende Rythmussektion werden gekrönt von den bandtypischen Ohrwurm-Refrains. Besonders gelungen sind dabei "To Mother Earth", "Empress", "Opportunity" oder "Real World", dessen Anfang mich einfach an "Out In The Fields" von Gary Moore erinnert. Stark! Diese Scheibe hat den Namen 'Land Of The Free II' wirklich verdient. Gamma Ray Fans können hier beruhigt zugreifen und alle anderen Melodic Power Metal-Fans sollten ruhig mal ein Ohr reinwerfen.
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am 10. Dezember 2011
Dazu das Künstler sich weiterentwickeln kann man stehen wie man will, wobei mir echt rätselhaft ist wie man bei einer Truppe wie Gamma Ray ein Album mögen kann und ein anderes nicht. Die Jungs um Kai Hansen schaffen es mit jeder Veröffentlichung aufs Neue sich einerseits treu zu bleiben, ohne dabei aber jemals altbacken zu klingen (was einfach daran liegen mag dass diese Musiker ihre Musik heute noch genauso sehr lieben wie damals). So auch auf "Land of the Free 2"... und schon bei dem Titel ertönen die ersten kritischen Stimmen, wobei doch eigentlich jedes Gamma Ray Album "Land of the Free X" ist; Eine wunderbare Mixtur aus Heavy- und Speed-Metal, mit Rebellischen Texten, unglaublichen Melodien, ganz viel Epik und allem voran eine gewisse Naivität die man für diese Musik einfach braucht.

Die Tracks;

- Bereits der Opener "Into the Storm" versprüht eben jenen altbekannten Charme der bereits so viele Fans beider Truppen zu Schlüssen wie "Helloween haben sich nach den Keeper Alben in Gamma Ray umbenannt!" kommen ließ.

- Weiter geht es mit "from the Ashes", einer ebenfalls typischen gute-Laune-Nummer die positiver gar nicht seien könnte ("and we'll riiiiise, like phoenix from the ashes" Gänsehaut!!!).

- "Rising again" stellt das Intro zu "Mother Earth" dar, einem dramatisch/aggressiven Track der im Chorus etwas ruhiger wird. Besonders hervorstechend sind hier die geniale Rythmusgitarre und das großartige Solo. Trotz ernster, teils trauriger Thematik - wie gewohnt - extrem positiv und motivierend.

- "Rain" weiß besonders mit seinem sehr eingängigen Chorus und einem recht angepissten Kai Hansen hinterm Mikro zu überzeugen. Wenn man hier auf seine tieferen, wütenden Vocals achtet glaubt man zu verstehen weshalb Helloween nach Michael Kiskes ausstieg Andi Deris als neuen Sänger eingestellt haben. Da besteht einfach eine gewisse Ähnlichkeit.

- Mit "leaving Hell" folgt dann ein weiterer Track der einen glauben lässt man hätte hier irgendeinen unveröffentlichten Keeper-Track aufgetrieben und neu eingespielt. Einfach typisch, typisch einfach... und vor allem verdammt gut! Ebenfalls ein Track mit genialem Solo... wäre es doch nur etwas länger...

- "Empress" fällt ein wenig aus dem Rahmen, ist sehr keyboardlastig und lockert das insgesamt recht flotte Album ein wenig auf. Besonders die tollen Keyboards und der Chorus wissen zu überzeugen. Eher ein hypnotischer und atmosphärischer Ohrwurm als der übliche Speed-Metal, funktioniert aber ganz ausgezeichnet. Und wieder; ein großartiges Solo das zwar verhalten beginnt, sich dann aber nach und nach steigert, nur um wieder im tollen Chorus zu enden.

- Danach wird das Gaspedal wieder deutlich angezogen. "When the World" setzt zunächst ohne große Umwege fort waß dieses Album bisher veranstaltet hatt, mündet dann aber nach gut 3 minuten in einem orchestralen, sehr epischen Break (man denke an das intro zu Blood Religion), gefolgt von einem der besten Solos auf der gesammten scheibe.

- "Opportunity" beginnt ruhig und nachdenklich, nimmt dann schnell fahrt auf, bleibt aber zunächst im Mid-Tempo Bereich. Eine, für Gamma Ray Verhältnisse, sehr (Hard)rockige und eingängige Nummer. Der Chorus ist abermals ein unglaublicher Ohrwurm, und wie schon der Vorgänger folgt nach den ersten Minuten ein (weniger orchestrales) Break daß zunächst das Tempo anzieht und nach und nach zu einem Solo aller erster Güte wird. Dann wird es nocheinmal kurz nachdenklich, und wieder folgt dieser wahnsinnige Chorus. Herrlich!

- "Real World" ist dann ein recht radiofreundlicher (das wäre er zumindest in den 80ern gewesen) Track von ähnlichem Kaliber wie "I want out". Das Teil trieft nur so vor guter Laune, ist sehr mitreißend und provokant ("God is an Illusion and there aint no Paradise / and there is no Underworld below" - oder eher wieder; "wäre 1980 provokant gewesen. Aber egal!"). Ein kurzes Solo gibt es auch, gefolgt von einem atmosphärischem Part in dem Kai Hansen eher den Storyteller als den Sänger gibt... zum ende hinn wird der Chorus nocheinmal ordentlich ausgeschlachtet und mit allerhand Effekten variiert. Macht richtig Laune!

- Mit "hear me calling" folgt dann mein persönlicher Höhepunkt des Albums; Die Nummer klingt so rebellisch, wild und positiv wie es nur Kai Hansen hinnbekommt, ein tolles Solo gibt es auch wieder, den optimale mittgröhl-Chorus natürlich auch - Alles in allem der intensivste Track auf "Land of the Free 2".

- Und dann geben sie doch nocheinmal alles; "Insurrection" ist ein 11-einhalb minütiges Epos. Beginnt ruhig, gefolgt von mittelschnellem Speed-Metal und Hymnischen Gesangsmelodien (besonders im Chorus). Bereits nach dem ersten Chorus darf die Gitarre ein wenig Solieren, leutet ein kleines Brak ein auf dass dann wieder der starke Chorus folgt. Und dann gehts richtig los! Ein erneutes break und eine deutlich spürbare Temposteigerung gepaart mit neuen, eingängigen Gesangslinien, dann folgen ein Solo und ein weiterer ruhiger Part (diesmal etwas länger) der sich langsam wieder zum Stampfenden Mid-Tempo der ersten Hälfte aufbaut. Zunächst wird die Anfängliche härte von Orchestralen Klangteppichen abgelöst, dann steigen die Gitarren aber wieder ein. Es folgen ein weiteres Solo, nocheinmal der Chorus und noch eine kleine wiederhohlung des ruhigen Intros. Der gesammte letzte Track ist irgendwie magisch und hatt eine ganz eigene Atmosphäre. Ein toller Abschluss für eines der besten Gamma Ray Alben.

5 Sterne!!!
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TOP 500 REZENSENTam 23. Dezember 2007
Au weia, was passieren kann wenn man ein neues Album, einen Fortsetzungstitel eines absolut erfolgreichen alten Albums gibt, hat man bei HELLOWEEN ja schon gesehen. Das kann eigentlich nur in die Hose gehen! SLAYER nehmen nicht umsonst kein "Reign in Blood II" auf, auch wenn's 99% aller Fans verlangen! An sich ist "Land of the Free II" ein wirklich sehr gutes Album geworden, dass massig herausragende Songs hat. "To Mother Earth" zum Beispiel: Ein Hammersong mit mächtigem Doublebass Uptempo Beat, der problemlos auch auf "Walls of Jericho" hätte stehen können; in der Bridge erinnert er witzigerweise sogar ein wenig an "How many Tears"! Oder das fast 12 minütige Epos "Insurrection", das massig Abwechslung bietet und schwer zu beschreiben ist, was auch dem Gitarristen und Sänger schwer fällt. So auch "From the Ashes", das vom Arrangement her sogar ein wenig an QUEEN erinnern lässt. "Rain" - einziger Song aus der Feder von Henjo Richter - ist hingegen fast schon sehr modern ausgefallen, erinnert aber gleichzeitig an die GAMMA RAY Frühwerke "Heading for tomorrow", "Sigh no more" und "Insanity & Genius". Nicht zu vergessen der coole Opener "Into the Storm", zu dem ein sau geiler Videoclip gedreht wurde - Das Video, sowie Songsamples zu jedem stück gibt es übrigens hier zu begutachten! Ebenfalls sehr gelungen ist "Real World", das sehr stark an "I want out" erinnert, jedoch um einiges moderner und dass jetzt schon ein Garant für eine fröhliche Live-Atmosphäre ist. "Empress" ist hingegen sehr einfach ausgefallen, zitiert aber recht oft ältere ACCEPT ("Russian Roulette" und "Metal Heart"), was aber nicht weiterhin stört. Eine Band vor der man sich ebenfalls häufig verbeugt sind IRON MAIDEN, was vor allem bei "When the World" auffällt, das Elemente aus dem ganzen "Powerslave" Album besitzt - vergleicht mal das Anfangs- bzw. Mainriff mit "Flash of the Blade". Klingt aber trotzdem irgendwie geil. Oder der Mittelteil von "Opportunity", der stark an "The Clairvoyant" vom "Seventh Son of a seventh Son" erinnert; das hört ja ein Blinder mit nem Krückstock! Allerdings ist die Nummer ein klein wenig langatmig ausgefallen, weniger wäre hier mehr gewesen! Lediglich "Leaving Hell" ist eine eher durchschnittliche Midtempo Nummer, die zwar einige sehr gute Momente hat, im Vergleich zu den ganzen Klassikern die GAMMA RAY mittlerweile in petto haben aber dennoch abstinkt! Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieses Stück live sicherlich sehr gut ankommen wird. Hat den typischen "zugegebenermaßen nicht schlecht, gefällt mir aber trotzdem nicht wirklich"-Charakter.
Dennoch kann sich "Land of the Free II" durchaus sehen lassen, auch wenn der Name nur bedingt passt - schließlich kommt das alte Feeling nicht mehr so auf wie vor 12 Jahren - aber wollen wir uns nicht weiter daran stören. Sicher ist, dass Fans frohlockend zugreifen können, wobei auch alle weiteren Anhänger des melodischen Power Metals hier nichts falsch machen könne. Man sich jetzt schon auf die gemeinsame Tour mit HELLOWEEN und AXXIS freuen darf!
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am 13. Dezember 2007
Ein neues Album Land of the Free II zu nennen, das ließ auch mich erst einmal skeptisch werden. Zu oft sind in der Vergangenheit andere Bands an der eigenen Messlatte gescheitert (man nahme nur Helloween um das wohl bekannteste Beispiel zu nennen). Aber auf der anderen Seite kommt man als Fan ohnehin nicht um eine neue Scheibe herum.
Und Land of the Free II enttäuscht eigentlich in keiner Sekunde. Kai Hansen und Co. geben von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas und zaubern uns ein Speed Metal Album auf den Teller, was sich wirklich hören lassen kann. Ein Großteil der Songs orientiert sich am alten Gamma Ray Sound und alle Fans von Heeding for Tomorrow bis Land of the Free I müssten eigentlich ihren Spass mit der Scheibe haben.
Absolute Übersongs finden sich zwar nicht (und deswegen auch nur vier Sterne) aber ein wirklicher Ausfall ist auch nicht vertreten. Gerade der Long Track am Ende (über 11 Minuten) rockt ordentlich nach vorne, sowie das geniale Embrace of the Dark heben das neue Output über alls was sie in den letzten Jahren veröffentlicht haben.
Wenn sie da weiter aufsetzen habe ich aber auch rein gar nichts gegen ein Part III.
Definitiv eine Kaufempfehlung von mir.

Spielzeit: 63:16
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am 19. Februar 2010
Wer andere Gamma Ray-Scheiben mag, dem wird auch Land of the Free II gefallen. Ich finde sie super. Land of the Free II ist eine der besten Cds von Gamma Ray. Kann ich nur weiter empfehlen!
Zur Special Edition kannn ich nur sagen, dass ich jetzt nicht den Unterschied zur normalen Cd gefunden habe (vll die Kartonhülle). Allerdings war zum Zeitpunkt meines Kaufes die Special Edition billiger.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Juni 2009
"Huch, dass hab ich schon mal gehört" - sowas hab ich regelmässig bei LOTF2 gedacht. Aber es ist wirklich ganz große klasse, finde ich. Ausfälle gibts so gut wie keine zu vermelden, wenn gemeckert wird, dann auf hohem Niveau. Zum Beispiel, dass Daniel Zimmermann mit "Empress" wohl etwas zuviel "Princess of the Dawn" gehört hat, ein Schelm der Böses denkt. Dennoch: Wirklich ein Album was Spass macht, was Spielfreude zeigt und mich das eher durchschnittliche "Majestic" vergessen lässt. Songs wie "Real World", "From the Ashes" und "Hear me Calling" sind einfach großes Powermetal-Kino. Vorallem live dürften da einige Songs wirklich grandios zünden. Wobei ich mir gut vorstellen könnte, dass "From the Ashes" ziemlich abgefeiert wird, weil es so mitsing-freundlich ist. Man wird sehen (bzw: wer Gamma Ray auf der Tour gesehen hat, kann das vielleicht bestätigen).

Von mir gibts also die volle Punktzahl. Auch weil das Cover schön gestaltet ist, das Booklet und auch die Produktion ziemlich drückt. Einfach eine rundum richtig gute Metalscheiblette! Reinhören, durchhören, lieben lernen. Punkt um.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2007
Endlich haben es Gamma Ray wieder geschafft, die Magie der Erstlingswerke zurückzugewinnen. Das Album rockt vom ersten bis zum letzten Ton. Es wäre falsch hier Anspieltipps zu nennen da jeder Song genial ist. Und wenn jemand meint, daß Land Of The Free I besser war, kann ich das nicht nachvollziehen. Diese Album ist einfach genial und für mich das beste Metal Album 2007! Wenn man sich nun noch ausmalt, daß Michael Kiske dieses Album eingesungen hätte, dann wäre es wohl eines der besten Metal Alben der Geschichte geworden. Aber auch Kai Hansen macht seinen Job -nach seinen Möglichkeiten- am Mikro ganz ordentlich. Als Songwriter macht ihn keiner was vor. Da können sich die ehemaligen Bandkollegen von Helloween warm anziehen. Deren neues Album "Gambling with the Devil" ist zwar auch gelungen, aber dennoch meilenweit von "Land of the Free II" entfernt.
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