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5.0 von 5 Sternen Great Old School Death Metal
Diese junge Combo aus Schweden legt nach drei guten bis sehr guten Demos nun ihr erstes Full-length-Album vor und hat mich als alten Stockholm-Schweden-Death-Fan vom ersten Durchlauf sofort in seinen Bann gezogen.
Hier knarzt und rumpelt es überall und Rotz und Eiter triefen geradezu aus den Speakern.
Überall gibt es fette Groove-Parts, wohl dosierte...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von Thomas Hörnkvist

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3.0 von 5 Sternen solider oldschool death
Die schwedische Death Metal Band Daemonicus wurde 2006 in Umea gegründet und verschreibt sich mit Haut und Haaren dem oldschool Death Metal der 90er Jahre! Dismember, Entombed und eine Produktion die nicht nach Technik klingt sind das Markenzeichen von "Host Of Rotting Flesh", einem Werk mit bemerkenswertem Artwork! Genrefans werden sich bei dieser CD freuen, mir...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von Thorsten


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3.0 von 5 Sternen solider oldschool death, 30. Oktober 2009
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Host of Rotting Flesh (Audio CD)
Die schwedische Death Metal Band Daemonicus wurde 2006 in Umea gegründet und verschreibt sich mit Haut und Haaren dem oldschool Death Metal der 90er Jahre! Dismember, Entombed und eine Produktion die nicht nach Technik klingt sind das Markenzeichen von "Host Of Rotting Flesh", einem Werk mit bemerkenswertem Artwork! Genrefans werden sich bei dieser CD freuen, mir sagen persönlich Band wie Bloodbath oder Projekte wie Chaosbreed mehr vom Sound und der Abwechslung zu, die fehlt mir hier etwas, obwohl sich die Fünf wirklich anstrengen. Der Gesang ist nicht zu derb und die Melodie haben die Schweden im Gegensatz zu manchen Amibands nie verloren! Auf Dauer ist mir das Ganze aber zu einfach gestrickt. Das gilt auch für die Geschwindigkeit im permanenten Midtempo und auch das latent-dezente Thrash Feeling der Songs erzeugt diesen Eindruck. Puristen dieses Sounds sehen das sicherlich anders und können der Scheibe im Geiste sicherlich ein oder zwei Punkte adddieren. Für mich sind das solide, blutige 3 Punkte!
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4.0 von 5 Sternen In Ordnung, 15. Dezember 2009
Von 
mshannes (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Host of Rotting Flesh (Audio CD)
Einer der Begriffe, die in letzter Zeit am meisten breitgetreten wurden, ist das allseits beliebte "Old School". Sei es bei der ganzen Retro-Thrash-Welle oder auch im Bereich des Todesbleis, irgendwie scheint diese Bezeichnung derzeit als ein Zeichen von Qualität gehandelt zu werden. Auch die erst 2006 gegründete Band Daemonicus heftet sich dieses Banner an und versucht sich im Todesmörtel alter Schule.

Und zwar der Schwedischen Schule, aber keineswegs der Göteborger Ausprägung, sondern hier wird eher in Richtung Stockholm geschielt. Dabei wird der Death Metal mit sehr viel Groove versetzt, was die Musik der Schweden ein wenig aus dem Einheitsbrei heraushebt. Außerdem hört man auf Host Of Rotting Flesh deutlich, aus welcher Stilart des Metal sich der Death Metal entwickelt hat, ohne dass die Musik jetzt wirklich als Deaththrash zu bezeichnen wäre. Meist sind die Songs im Midtempo gehalten, nur ganz selten brechen sie geschwindigkeitsmäßig nach oben oder unten aus. Dadurch ergibt sich insgesamt ein zwar an sich recht stimmiges Gesamtbild, allerdings wirken sich die Stücke deswegen auch ein klein wenig ähnlich. Richtig langweilig wird es zwar nicht, aber ein paar Höhepunkte oder zumindest Ausreißer hätten die Scheibe dann doch deutlich aufgelockert.

Technisch ist der Silberling recht kompetent umgesetzt. Blastbeat-Orgien sucht der Hörer hier vergebens, dafür kann die Schießbude mit traditionellem Spiel punkten, dass den Tracks einen oftmals recht stampfenden Unterbau verleiht, der mich mehr als ein Mal an Satyricon erinnert (auch wenn diese Gruppe natürlich keinen Todesmörtel fabriziert). Der Rest der Band agiert solide bis gutklassig und Stefan Hagströms mittelhohes Krächzen erinnert manchmal an Bands aus der Grauzone zwischen Death und Black Metal. Besondere Erwähnung verdient auch noch die Produktion der Scheiblette: Weder klingt sie überproduziert und damit künstlich, noch erinnert der Klang des Werkes an Proberaumaufnahmen, nein, bei aller Einfachheit klingt das Werk authentisch, organisch und ein ganz klein wenig dreckig, was dem Ziel, nach alter Schule zu klingen, nicht unförderlich ist.

Etikettenschwindel ob des vielfach bemühten Begriffes "Old School" kann man den Schweden also nicht machen und im Großen und Ganzen ist dieses Debüt auch recht brauchbar geworden. Fehlen nur noch die wirklichen Krachersongs oder zumindest ein wenig mehr Abwechslung, so bleibt der Eindruck immerhin dezent positiv.
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5.0 von 5 Sternen Great Old School Death Metal, 7. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Host of Rotting Flesh (Audio CD)
Diese junge Combo aus Schweden legt nach drei guten bis sehr guten Demos nun ihr erstes Full-length-Album vor und hat mich als alten Stockholm-Schweden-Death-Fan vom ersten Durchlauf sofort in seinen Bann gezogen.
Hier knarzt und rumpelt es überall und Rotz und Eiter triefen geradezu aus den Speakern.
Überall gibt es fette Groove-Parts, wohl dosierte Melodien und feine Up-Tempo-Parts, so dass sofort allen Fans von Grave, alten Entombed, Carnage oder älteren Bloodbath das Höschen feucht werden sollte.
Ganz besonders der mächtig groovende Sound von Grave klingt immer wieder durch, aber trotzdem schaffen es die Jungs nicht wie eine dreiste Kopie zu klingen und es gelingt tatsächlich hier und da eine eigene Note einzubauen.
Generell wird versucht die Scheibe recht abwechslungsreich zu halten, da man oft die Geschwindigkeit variiert, zwischen das wüste Old School-Gekloppe auch feine Melodien und Soli einstrickt und nicht versucht eine einzelne Band zu kopieren, sondern vielmehr das Beste des wahren Schweden-Deaths in einen Topf zu werfen und dann einmal kräftig umzurühren.
Sei es nun das mächtige "Dechristianization" das hier und dort stark an einen Bastard aus Bloodbath und Entombed erinnert, das mit fetten Dismember-Melodien aufgemotze "Welcome the Dead" oder das eingängige "Carnage", das auch aus der Feder von Grave stammen könnte. Aber auch Bands der zweiten und dritten Generation des Schweden-Deaths wie z.B. Nominon oder Kaamos lassen sich ausmachen, was einmal mehr äußerst viel versprechende Referenzen sind.
Wahrlich beeindruckend wie sehr diese so junge Band den Spirit der 90er atmet.
Die absolut herrlich old-schoolig-organische und dennoch absolut transparente Produktion tut da ihr übriges und fügt sich perfekt in das positive Gesamtbild ein.
Mich hat es besonders gefreut die alten Demo-Songs jetzt nochmal in ausgereifter Form und in neuem Soundgewand zu hören, da das sowieso schon starke Songwriting jetzt noch besser hervorsticht.
Für mich reiht sich diese Band schon jetzt in die mächtige Retro-Sound-Riege mit den göttlichen Funebrarum, Deathevokation, Demonical, Lifeless oder Evocation ein, da man von Anfang an merkt, dass es das Quintett ernst meint und mit Herzen dabei ist.
Zudem haben die Jungs enormes Talent und verstehen es, das Songwriting spannend zu halten. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt was aus den jungen Schweden noch wird. Bei der derzeitigen Old School Schweden-Death-Welle dürfte die Band bei entsprechender Promotion noch eine rosige Zukunft vor sich haben. (Leimy)
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Host of Rotting Flesh
Host of Rotting Flesh von Daemonicus (Audio CD - 2009)
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