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am 31. August 2009
Nach langem herumsurfen in diversen Foren habe ich mich zum Kauf dieses GPS-Trainingscomputers entschieden. Zu viele negative Meldungen gab es über die GPS-Einheiten anderer Hersteller. Außerdem verbaut Garmin den GPS-Empfänger in der Uhr, weshalb kein zusätzlicher GPS-Pod notwendig ist. Der Garmin Forerunner 310XT funktioniert tadellos, glänzt durch genau GPS-Erfassung beim Radfahren und Laufen ohne bemerkenswerte Störungen (etwa durch Unterführungen, Bäume usw, wie von anderen GPS-Empfängern berichtet wird).

Nach dem Einschalten hat die Uhr in wenigen Sekunden einen GPS-fix. Sogar die Genauigkeit der Höhenmessung ist akzeptabel, obwohl Garmin keinen barometrischen Höhenmesser verbaut. Für die Auswertung der Höhenprofile empfiehlt es sich jedoch, eine Korrektur der Höheninformation durchzuführen (etwa durch das Elevation Correction Plugin der freien Software Sporttracks, das auf die genauen Höhendaten des NASA Elevation Model zugreift).

Nach dem Training werden die Daten automatisch kabellos auf den Computer übertragen, was einwandfrei funktioniert. Für die Trainingsauswertung kann man je nach Wahl auf das Online-Portal MyGarmin zurückgreifen oder die Garmin Trainingssoftware Training Center installieren. Alternativ empfiehlt sich die freie Software Sporttracks, die mit zahllosen Plugins erweitert werden kann. Die aufgezeichneten Trainings können auch (samt Track- und Karteninformation) auf Facebook übertragen werden.

Angenehm auch die 4 Datenfelder, die die Uhr anzeigen kann, dies auf insgesamt 4 Bildschirmen (also insgesamt 16 Informationen, die während des Trainings angezeigt werden können), die sportartspezifisch programmiert werden können. Allerdings zeichnet die Uhr noch viel mehr Daten auf, sodass manchmal noch mehr Anzeigefelder wünschenswert wären. Weitere hervorhebenswerte Funktionen: der virtuelle Trainingspartner sowie die Trackaufzeichnung. Auch können GPS-Routen aus dem Internet heruntergeladen und auf die Uhr gespielt werden (etwa von bike-gps.com oder gps-tour.info), vor allem für längere Radtouren empfehlenswert.

Sehr angenehm auch der mitgelieferte textile Brustgurt. Die Übertragung funktioniert auch neben Hochspannungsleitungen und Bahnlinien störungsfrei; nur im Wasser gibt es leider immer wieder Unterbrechnungen.

Weniger angenehm die Uhrenfunktion: Zwar wird die Tageszeit angezeigt, da sich die Uhr die aktuelle Zeitinformation jedoch von den GPS-Satelliten holt, stimmt beim Indoor-Training manchmal die Tageszeit nicht.
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am 30. Januar 2011
Normalerweise gehöre ich nicht zu denjenigen die fleißig Rezensionen zu Produkten schreiben, aber in diesem Fall hat mich die Begeisterung meiner letzten Errungenschaft dazu bewegt doch ein kurzes Feedback zu dieser Laufuhr zu geben. Ich war vorher in Besitz einer Polar Laufuhr (200sd) incl. Laufsensor. Die Polar-Uhr hat schon einiges an Board was die Funktionen angeht, eigentlich alles was man so zum Laufen braucht. Was mich jedoch immer gestört hat ist die Störungsanfällige Pulsmessung sowie die doch recht ungenaue Distanzmessung mit dem Laufsensor es sei denn mann wechselt nicht regelmäßig die Laufschuhe so wie ich es tue und kalibriert ab und zu den Sensor. Aber mal ganz ehrlich wer macht das denn, vieleicht am Anfang mit der Neulust aber später die meisten sicherlich nicht mehr. Das Ergebnis ist dann eine doch recht ungenaue Distanzmessung. Hinzukommt die Batteriewechselpolitik von Polar. Eigener Batteriewechsel bei der Uhr ist nicht möglich, geht nur kostenpflichtig über Polar-Service. Wers trotzdem selber macht bekommt dann die Quittung: Garantieverlust und Wasser in der Uhr. Was mich auch noch besonders gestört hat war die Übertragung der Laufdaten zum PC via Sonic-Link. Da Frage ich mich wirklich in welchem Zeitalter wir uns bewegen. Eigentlich war ich kurz davor mir das Spitzenmodell von Polar zuzulegen. Auch hier habe ich mich wirklich geärgert, dass die aktuelle RS800cx eigentlich nichts sonderbares neues ist sonder nur eine leicht modifizierte RS 800sd. Übertragung der Daten via Infrarot hat mich dann auch nicht wirklich überzeugt, aber wenigstens die Batterien kann man jetzt selber wechseln. Eigentlich kannte ich im Laufsektor nichts anderes als Polar-Uhren bis ich auf die Laufuhren von Garmin gestoßen bin. Ich habe mir zunächst die Forerunner 305 näher angeschaut und war ohne, dass ich mir die Uhr näher angeschaut habe erst mal von den unglaublich vielen wirklich Top Rezensionen beeindruckt. Die Forerunner 310 XT ist der nachfolger der 305 und ich muss sagen alles was ich bei Polar vermisst habe finde ich bei dieser Uhr wieder. Zur Distanzmessung wird kein Laufsensor mehr benötigt da in der Uhr ein GPS-Empfänger verbaut ist. Beim ersten Lauf war ich zunächst entäuscht da ich angenommen habe, dass die Uhr zu stark von der realen distanz abweicht. Ich laufe stets eine Strecke von 10 km und war ca. 400 m vorher schon im Ziel. Es hat sich jedoch später herausgestellt, dass die Messung der Polar-Sensors total daneben lag da ich die Strecke nochmal grob mit Goggle und co vermessen habe. In der Tat musste die Messung des Forerunners stimmen. Um ganz sicher zu gehen bin ich dann noch eine geeichte 400 m Bahn mit der Forerunner gelaufen. Ergebnis der Uhr: Exakt 400 m, genauer geht es wohl nicht mehr. Dann zur Pulsmessung. Da wo Polar immer aussetzer hatte (z. B. in der nähe von Hochspannungsmästen)misst die Foreunner fleissig weiter den Puls und zwar äusserst exakt. Die Pulsmessung der Forerunner ist Subjektiv betrachtet mindestens genau so top wie bei Polar jedoch nicht so anfällig für Störungen (bisger habe ich noch keine Aussetzer gehabt). Der Forerunner besitzt einen Akku der ca. 20 Stunden hält und ganz einfach geladen werden kann. Also kein einschicken mehr zum Hersteller wegs Batteriewechsel. Die Übertragung der Laufdaten ist ein Traum. Das Funktioniert nähmlich voll automatisch sobald ich mit der Uhr mich in der nähe des PC'S befinde, alles über Funk ohne mein zutun. Die Ablesbarkeit der Uhr ist bombastisch, eine wirklich brauchbare Hintergrundbeleuchtung ist auch vorhanden. Wasserdicht ist die Uhr auch noch. Ich könnte jetzt immer weiter schreiben. Fakt ist jedoch, dass es zur Zeit wohl keine bessere Laufuhr auf dem Markt gibt. Ob man wirklich alle Funktionen braucht das muss jeder für sich selber entscheiden. Einen Nachteil der Uhr will ich allerdings auch nicht verschweigen. Der Forerunner ist ein reines Sportinstrument und ist aufgrund seiner Größe nicht als Alltaguhr zu gebrauchen. Die Polar-Uhren kann man dagegegen auch als normale Uhr nutzen. Für mich jedoch war das jetz nicht entscheidend da ich für denn Alltag eh eine andere Uhr nutze. Ein Kaufkriterium doch vieleicht die Polar zu kaufen war die Trainingssoftware PolarTrainer 5 die wirklich sehr brauchbar sein muss. Allerdings nutze ich den Forerunner mit der Trainingssoftware SportTracks 3.0 bei der man sogar zusätzliche Plugins (ähnlich wie bei Firfox) installieren kann (z. B. zum hinzufügen von Wetterdaten für Temp. und Wind). Ich kann nur sagen in Verbindung mit dieser Software ist diese Uhr wirklich unschlagbar. Feedback ist jetzt doch etwas länger geworden als ich wollte. Vieleicht hilft euch ja meine Rezension bei der Kaufentscheidung. Ich bin jedoch froh endlich das richtige gefunden zu haben.
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am 15. März 2010
Warum Garmin? (Aktueller Preis: 01.03.2010 309€)

Ich selbst besitze den Garmin GPS Forerunner 305 schon über 1 Jahr, den 310XT hab ich für meinen Bruder bestellt.
Für mich die Gelegenheit einen direkten Vergleich "alt" gegen "neu" zu machen.

Grundsätzlicher Vorteil der Forerunner ist der im Gerät eingebaute GPS-Empfänger!
Die Strecken Aufzuzeichnen und zu wissen wie weit und wo man gerannt ist, Strecken und Trainings am Rechner zu Planen(gpsies.com + Sporttracks FitnessPlugin) und auf den FR zu übertragen waren für mich Kaufentscheidend, neben dem Preis... ;)

Der GPS-FIX(hier auf Fensterbrett innen) geht deutlich schneller als am 305er, die Genauigkeit(bin mit beiden Uhren zugleich gerannt) ist identisch, beide FR mit aktueller Firmware. Es empfielt sich als erstes das Firmwareupdate zu machen, die Aktualisierung der Firmware ist am 310er über GarminConnect ein Kinderspiel.
Auf buy.garmin.com den 310XT auswählen und rechts Direktlinks "Updates & Downloads" wählen, auf der nächsten Seite die Bedingungen akzeptieren und dann kann es los gehen.(Voraussetzung glaub ich das "Garmin Communicator Plugin")

"MyGarmin" und auch das "Garmin Training Center" für das Auswerten der Daten benutze ich nicht. MyGarmin war nix für mich und das TC hat schon mal eine viel zu ungenaue Karte, die man nur mit erheblichen Aufwand(kostenlos) verbessern kann.
Hier läuft von Anfang an die freie Software "Sporttracks". Viele Plugin erleichtern einen das Arbeiten. Nicht alle kostenlos, aber schaut es euch an, dort gibt man das Geld gern und im Verhältnis zu ein paar neuen Laufschuhen absolut beherrschbar.

Massig Auswertungsmöglichkeiten erwarten euch. Die leicht auch mal nervende "AutoPause" braucht ihr am FR nicht aktivieren, Pausen rechnet SportTracks selbst raus.

Die Uhr selbst bietet eine Vielzahl von Einstellungen, für einen FR-Erstbesitzer sicher erst Schritt für Schritt logisch und erklärend. Fahrräder, Datenfelder, Pulszonen, Geschwindigkeitszonen, virtuelle Trainingspartner... unzählige Dinge können konfiguriert werden.
Die Bedienung des 310ers ist dem 305er sehr ähnlich, ein paar andere Begriffe, ein paar mehr Möglichkeiten (z.B. mehrere Fahrräder können konfiguriert werden, entsprechend dann auch mehrere GSC10).

Wirklich genial ist der Vibrationsalarm und die Tastensperre, das Piepsen("AutoRunde" 1km) am 305er höre ich regelmäßig nicht.
Das wäre dann auch meine Einstellungsempfehlung für die Datenfelder("AutoRunde" auf 1km eingestellt):
3er Feld:
1.Zeit
2.Puls Max.HF in %(neu am 310XT)
3.Distanz

Folgender Bildschirm ist dann auch der den ich am meißten aktiv habe:
3er Feld:
1.DurschschnittsPace Runde
2.DurschschnittsPace letzte Runde
3.Puls Max.HF in %

3er Feld:
1.Herzkurve(neu am 310XT)
2.Rundendistanz
3.Last Lap Pace

4.Feld neu bei 310XT
1.Uhrzeit
2.Höhe
3.HF

5.Feld:
VirtualPartner(immer aktiv: neu am 310XT)

Die Tastensperre lässt sich durch gleichzeitiges drücken der "Mode" und "Pfeil nach oben"-Taste aktivieren/deaktivieren.
Da kann wirklich nix mehr schief gehen.
Dauerbeleuchtung auch neu am 310er über "mode>Einstellungen>System>Anzeige" aktivieren.

Für den der einen 305er besitzt lohnt sich ein Umstieg nicht, außer man hat zuviel Geld oder
einen (runden) Geburtstag. ;)
Für Erstkäufer meine absolute Empfehlung!

Ein paar Neuigkeiten im Überblick:
Dauerbeleuchtung möglich
Datenübertragung per Funk
Wasserdicht(Schwimmen)
Acculaufzeit(20h)
Tastensperre
Vibrationsalarm
Herzfrequenz in % von HFmax
Mehr Datenfelder(max. 4 x 4)
VirtualPartner als 5.Datenfeld(läuft immer mit)

Keine Probleme (auch mit Funktionskleidung) macht hier der Herzfrequenzgurt/Textil(vorm Anlegen anfeuchten!)

Negativ:
Höhenmessung GPS-Abhängig ungenau, kann man aber per Software(Sporttracks: Elevation Correction Plugin) nachträglich sehr gut korrigieren.

Bisher noch die Datenübertragung per ANT-Stick, die noch nicht 100% funktioniert.
Einmal kamen keine *neuen* Daten(Läufe) mehr an, nach Gerätefirmwareupdate(auf die 2.70) behoben,
dann mal ein Fehler des Garmin Communicator Plugin(dieses und auch der ANT Agent aktuelle Version). Mal abwarten.
Datenübertragung per Kabel am 305er funktioniert tadellos.
<UPDATE>
Datenübertragung funktioniert problemlos. Sogar relativer Luxus. Sobald die Uhr in Reichweite
kommt werden Automatisch die neuen Daten zum Rechner übertragen und evt. vorher zur Uhr gesendete
Kurse oder Trainings(von gpsies, GarminConnect, SportT. oder GarminTC) an die Garmin ausgeliefert.
</UPDATE>

Wie vielmals jetzt so üblich keine Bedienungsanleitung in Papierform, nur eine
"Schnellstartanleitung". Das PDF auf CD oder Webseite erscheint mir im Vergleich
zum 305er auch recht kurz.

Zukunftswünsche:
Ein integrierter mp3-Player wäre schon nicht schlecht. Der Accu sollte es hergeben. ;)

Sinnvolles Zubehör:
GARMIN - Geschw.+Trittfrequenz GSC 10
Für der 305er:
Garmin Armband m. Klettverschluß und Verlängerung für FR 205/305
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am 4. Juli 2012
Ich habe diese Uhr als Ersatz für eine Pulsuhr von Polar gekauft, nachdem ich einfach keine Lust mehr hatte beinahe jährlich über 30 Euro für den Batteriewechsel zu bezahlen und nach dem letzten Wechsel die Uhr schon nach einem halben Jahr wieder meldete, daß die Batterie "low" sei.

OK, das ist unlogisch. Weil nämlich diese Uhr zwar keine Batterie, sondern nur einen Akku hat und man den logischerweise selber laden kann/muß. Aber wenn der Akku runter ist, läßt er sich überhaupt nicht tauschen. Die Uhr ist dann ehemals teurer Elektroschrott.

Unter dem Aspekt Nachhaltigkeit also ein Komplett-Versager.
Daher auch keine 5 Sterne.

Aber der Rest ist einfach nett, so daß ich diesen Nachteil in Kauf genommen habe.

Ich wollte eine GPS UHr, weil ich häufiger in fremden Gegenden unterwegs bin und mich auch darüber freue, meine Lauf- und Radstrecken zu Hause nochmal nach dem Urlaub anzusehen und sozusagen zu sammeln. Dazu habe ich bislang wahlweise ein klobiges GPS Gerät in der Hand gehabt, oder mein Handy entsprechend in die Tasche gesteckt. Bei leichter Laufkleidung im Sommer recht nervig.

Da ist diese Uhr um Welten besser. Und mit der Software kann man sich auch direkt die Tracks als GPX exportieren. Leider nur GPX, d.h. einige Daten wie z.B. Geschwindigkeit fehlen halt.

Aber die kann man auch in Relation zur Steigung und Herzfrequenz im Trainings Center grafisch ansehen. Gut gemacht. Macht Spaß, sich auf diese Art z.B. mit Bergläufen nochmal zu beschäftigen. Auch wenn der Zusammenhang zwischen Herzfrequenz und Steigung nicht so überraschend ist :-)

Häufig ein Thema: der Pulsgurt.
Funktioniert bei mir einwandfrei.
Aber ich muß dazu sagen, daß ich dies bislang nur im Sommer getestet habe und außerdem durchaus zum Schwitzen neige, was ja die Leistungen positiv beeinflussen soll.

Fakt ist, daß die 310 den Pulsgurt schneller findet als meine Polar-Uhr.

Ich habe die Uhr auch gekauft, um meine Schwimmstrecken im offenen Wasser zu dokumentieren, da ich auch dort häufig mal in neuen Gewässern unterwegs bin und es zum Training nervig ist, die Distanzen zu schätzen, oder sich vorher in Google Landmarks zu suchen. Teilweise bin ich auch Strecken an Land mit dem GPS angelaufen, damit ich die Strecken zum Training festlegen konnte.

Tja: ich war gespannt und meine Erwartung nicht sooo hoch, denn GPS funktioniert unter Wasser nicht. Und die Hälfte des Schwimmzuges findet beim Kraul unter Wasser statt. Mit vernünftiger Gleitphase sogar deutlich über die Hälfte.

Ergebnis: als Distanzmesser ungeeignet. Ich poste auch ein Bild mit dem GPS Track im Vergleich zum echten Track. Man kann höchstens Wendemarken einprogrammieren, an denen man dann umkehrt, oder abknickt. Aber die gemessene Strecke hat aufgrund der Sprünge NICHTS mit der echte Strecke zu tun.

Die Abweichung beim Schwimmen kann man dem Gerät eigentlich nicht anlasten, denn es ist nunmal ein physikalischer Fakt, daß nur eine sehr kurze Zeitspanne für das GPS Signal zur Verfügung steht. Dafür ist es dann auch eigentlich OK.

Ob die neue 910XT dies Problem wie in der Werbung behauptet besser löst würde mich interessieren. Vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe und postet auch mal einen GPX Track mit Vergleich :-)

Ach ja: es ist klar, daß nach 5 - 6 Brustzügen der Satelliten-Empfang des GPX weg ist. Er findet dann aber schnell wieder zurück. Der Track auf dem Bild ist OHNE Brustzüge!

Beim Laufen und Radfahren funkt der GPS Sensor sehr gut. Auch in Alleen und im Wald.

Die diversen Möglichkeiten, individuelle Trainings zu erstellen werde ich wohl nicht nutzen und kann dazu auch wenig sagen, außer daß sie umfangreich sind. Aber ich verbringe lieber Zeit beim Training als vor dem Computer, um die Uhr zu programmieren.

Da die Uhr durch den integrierten Sensor wirklich klobig ist, sollte man wissen, daß sie aus meiner Sicht gut für das Triathlon Training geeignet ist. Aber man bekommt sie kaum unter den Neopren. Ich trage sie daher nicht im Wettkampf (oder schwimme ohne Pelle).

Aber die neue 910 ist zwar weniger klobig, aber aus meiner Sicht (ich habe beide im Vergleich in der Hand gehabt) genausowenig unter einen Neo zu bekommen.

Fazit: gute Trainingsuhr.
Ich hoffe der Akku hält lange.
review image
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am 30. Juni 2011
Nach nun Fast 11 Monaten Training mit dem Garmin 310XT ist es auch für mich mal Zeit eine Rezension zu schreiben. Vor allem da ich hier in den Rezensionen anderer Leute schon einiges gelesen hab was ich gar nicht nachvollziehen kann.

Über die Funktionen will ich jetzt hier nicht viel erzählen. Die kann man ja alle in den Produktbeschreibungen finden. Meiner Meinung nach ist das Gerät sehr gut ausgestattet. Mir reichen die Funktionen vollkommen aus. Einzig die Temperatur fehlt mir hin und wieder. Gerade beim Radtraining im Winter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fand ich es immer praktisch mit einem Blick zu wissen ob man auf glatte Stellen aufpassen muss oder nicht.

Was ich an dem gerät super finde ist dass man keine zusätzlichen Sensoren mehr benötigt. Man hat die Pulsuhr und da ist alles drin.
Ich hab mir dann auch das Schnellwechselsystem besorgt und bin sehr zufrieden damit. Beim Triathlon funktioniert es super. Beim Radfahren hab ich die Uhr am Rad in der Halterung und hab sie immer bestens im Blick. Das Armband hab ich auch beim Radfahren schon an. Kurz vor dem Wechsel zum Laufen mach ich das Gerat dann an das Armband'. Das geht ohne Problem, Gerät nach links Drehen, weg nehmen auf das Armband setzen und nach rechts drehen. Schon sitzt das Gerät fest am Arm und das ganze dauert grad mal 3 Sekunden.

Zu den Problemen mit dem Brustgurt... Ich hatte zwischendurch einmal kurz Probleme mit dem Brustgurt, zurzeit ist aber alles in Ordnung.

Zum Thema Höhenmessung hab ich hier auch schon einige unterschiedliche Meinungen gehört. Ich hab die Erfahrung gemacht dass die Angabe der überwundenen Höhenmeter während dem Training kaum zu gebrauchen ist... die Steigungsanzeige erst recht nicht. Nach dem übertragen kann man die Höhenmeter dann korrigieren lassen was das Problem etwas behebt. Allerdings sind die Werte trotzdem immer noch sehr ungenau. Ich fahre jeden Tag 20km zur Arbeit und abends wieder zurück. D.h. ich habe viele Aufzeichnungen über den gleichen weg. Die überwunden Höhenmeter variieren dabei leider beim Hinweg zwischen 50 und 80 und beim Rückweg zwischen 90 und 130hm! Das ist dann doch eine deutliche Streuung.
Vor kurzem hab ich das Gerät dann auch mal zum Wandern mitgenommen. Die Strecke war 53km lang und hatte 1600hm. Die Distanz hat nach der Wanderung gepasst, allerdings hat mir das Gerät mit 2100hm doch deutlich zu viel angezeigt. Nach dem Übertragen waren es dann immer noch 1800hm... schon besser aber immer noch deutlich zu viel!

Die Übertragung zum PC funktioniert (zumindest bei mir) ohne Probleme. Allerdings hab ich mir angewöhnt nach dem Training immer sofort die Reset-Taste zu betätigen und den Garmin aus zu schalten. Einmal ist es mir passiert dass ich nach dem Lauftraining gleich in die Wohnung bin aber die Aufzeichnung einfach nur gestoppt hab' Kein Reset und ausgeschaltet hab ich das Gerät auch nicht. Ich hab es dann auf den Tisch gelegt und kurze Zeit später den PC angeschaltet. Als der Hochgefahren war hat er sofort angefangen sich mit dem Garmin zu verbinden und die Trainingsdatei auf den PC zu spielen. Dabei kam es wohl irgendwie zu einem Problem. Die Datei wurde nicht auf den PC übertragen und war danach auch nicht mehr auf dem Garmin zu finden. Ansonsten hatte ich noch nie Probleme mit der Übertragung.

Der GPS-Empfang ist super. Wenn er den Satelliten einmal gefunden hat verliert er ihn normalerweise auch nicht mehr (solange man sich im Freien aufhält). Allerdings hatte ich vor kurzem einen Totalausfall des GPS. Ich bin mit dem Rennrad einen abgesenkten Bordstein auf einen Radweg hoch gefahren. Auf einmal war das GPS Signal weg und er hat danach auch keinen Satelliten mehr gefunden.
Womit ich auch gleich zur Beurteilung des Support kommen kann. Ich hab dann natürlich am Abend gleich mal dem Support geschrieben und am nächsten Morgen sofort eine Antwort bekommen. Natürlich haben die mir erst einmal empfohlen alle Updates durchzuführen und das Gerät zurück zu setzen. Das hab ich am Abend allerdings selber schon gemacht. Also hab ich das denen vom Support so mitgeteilt und nach knapp 2h gleich wieder ne Antwort bekommen dass ich das Gerät einschicken soll. Da ich am Wochenende aber noch ein MTB-Rennen gefahren hab und das nicht ohne Pulsmesser tun wollte hab ich den Garmin noch ein paar Tage weiter benutzt, halt ohne GPS und mit dem Geschwindigkeitssensor (hat auch ohne Probleme funktioniert). Am Dienstag darauf hab ich das Gerät (ohne Zubehör) weg geschickt. Mittwoch kam die Bestätigung von Garmin dass sie das Gerät bekommen haben. Donnerstag war Feiertag und Freitag um 11uhr hab ich ne Mail bekommen dass sie mein Gerät wieder verschickt haben. Leider kam das Gerät dann erst nach dem Wochenende. Am Montag hab ich dann einen neuen Garmin bekommen, mit allem was dazu gehört (Pulsgurt, Ladegerät, USB ANT-Stick...) Daher kann ich die Anderen nicht verstehen, die sich über den Support ärgern. Ich muss sagen dass der Support von Garmin sehr gut ist!

Fazit:
Sehr umfangreiche Funktionen' lediglich die Temperatur fehlt und die hm sind zu ungenau. Funktionalität des Gerätes ist sehr gut. Qualität ist noch verbesserungsfähig, dafür ist der Support super.
Alles in allem kann ich sagen dass ich es nicht bereut habe den Garmin Forerunner 310XT zu kaufen und kann das Gerät weiter empfehlen. Ich würde ihn nicht mehr her geben.
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am 3. Februar 2010
Ich bin fast versucht hier eine Lobeshymne abzuziehen, versuche aber sachlich zu bleiben.
Das Gerät funktioniert einfach. Egal ob man funktioniert oder einfach betont, beides stimmt!
Nutze es auch im Winter, den Brustgurt unter mehreren Lagen Funktionsbekleidung und hatte noch nicht einen Ausfall des Brustgurtes oder der Verbindung zum Gerät am Arm! Das kenne ich von anderen Geräten anders, schlechter!
Das Display ist schön groß und übersichtlich, eine Konkurrenz vom anderen großen Hersteller habe ich sofort zur Seite gelegt, weil ich beim Training nicht auf dem Display suchen kann und will sondern kurz und schnell und übersichtlich Infos brauche. Der Akku hält auch 2 Marathons lang, man sollte halt, wie bei jedem Neugerät, den Akku am Anfang mindestens 10h laden, komplett leer benutzen (ohne dazwischen zu laden!) und dann noch einmal so lange laden, das aktiviert alle Ionen schön sauber und man hat viele Freude am Akku. Gilt übrigens auch für Handy und andere Geräte mit LiIonen Akkus ...
Ich benutze das Gerät am MAC und auch dort funzt es einwandfrei. Allerdings sollte man seine Pulswerte lieber am Gerät eingeben, als am Rechner, da die Software bei Garmin online und auch die Möglichkeiten auf dem Rechner (MAC und Win) etwas Probleme machen bei der Überspielung zum Gerät. Dafür kann aber das Gerät nichts. Die verbauten Antennen und die ANT+ Technologie funktionieren hervorragend miteinander. Ich nutze auch den Schrittzähler dazu und was soll ich sagen - alle Geräte zusammen funktionieren perfekt. Das GPS hatte bisher nicht einen Aussetzer, obwohl ich auch im Wald laufe. Die Streckenmessung ist genau und die Route wird exakt angezeigt (hinterher auf dem Computer).
Der Preis ist relativ. Auf keinen Fall würde ich diese Gerätekombination mehr gegen eine billigere Kombi eintauschen. Diese hatte ich vorher zur Genüge und die Nerven und Zeit die die gekostet haben waren es nicht Wert. Wer sein Geld sinnvoll investieren will, greift hier zu und hat nach wenigen Minuten Einarbeitung seinen Spass mit vernünftigen Geräten!

EDIT: Ich muss nun leider eine kleine Einschränkung machen. Nach gut einem halben Jahr und regelmässigem Gebrauch, stimmt alles was oben steht ABER auch bei mir fing der Gurt nun das Spinnen an.
Bei leichter Funktionskleidung, die nicht eng am Körper anliegt, lädt sich bei mir der Gurt nach 5-10km leider derart auf, dass ich ihn nun versuche auszutauschen. Sprünge von 20-25% Herzfrequenz, die definitiv nicht auf erhöhte Anstrengung zurückzuführen sind. Bei 100-102% würde ich sicher meinen Kardiologen sofort wieder aufsuchen ;) Wenn man in der Marathonvorbereitung gewisse Strecken nicht nach Pace, sondern nach HF läuft, ist das Gerät dann also nicht zu gebrauchen :(
Ich hoffe der Austausch geht ohne Gerätetausch vonstatten.

{UPDATE 14.03.2011}
Mein Brustgurt spinnt schon wieder. Ich hatte das alte Gerät zurückgegeben und eines neues Gerät gekauft (Austausch ging nicht mehr). Beim neuen Gerät war eine neue Version des Brustgurtes dabei, wo der eigentliche Sender aufgeklickt ist. Funktionierte alles wunderbar und mit regelmässigen Softwareupdates (die man bei einem Computer IMMER einspielen sollte!) hatte ich auch keinerlei der Probleme, die teils von anderen Usern beschrieben worden. Da eine Pulsuhr kein zusätzliches A-GPS hat, wie z. B. Smartphones, dauert ein Satfix naturgemäß länger ...
(A-GPS geht nur mit Handy/ Smartphones, da eine Mobilfunkverbindung benötigt wird ;) )
Nun aber bekomme ich wieder "hüpfende" HF-Werte angezeigt und wenn ich z. B. während des Laufes eine SitUp-"Pause" mache (Stop gedrückt) und nach 10 Minuten weiterlaufe, sind die HF-Werte extrem weit unten und kommen erst nach frühestens 2-3 km wieder noch. Das stimmt aber nicht, da ich definitiv nicht mit 45% HF-Belastung laufe. Wenn dem so wäre, ist mir WR und Olympia als Sieger sicher (Marathon) ;)
Also - wieder zurückgeben :(
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am 4. Januar 2011
Als Ultra-Langstreckenläufer liebäugelte ich bereits seit Jahren mit der Anschaffung einer GPS-Laufuhr. Auf Grund verschiedenster Kinderkrankheiten früherer Geräte konnte ich mich erst jetzt zum Kauf entschließen. In die nähere Auswahl kam ausschließlich Garmins Forerunner-Linie. Neben dem bereits seit eineinhalb Jahren erhältlichen 310XT wären auch die beiden neuen Modelle Forerunner 410 und Forerunner 210 interessant gewesen, welche im kleineren Gehäuse daherkommen und damit möglicherweise auch (eingeschränkt?) als Uhr alltagstauglich sein könnten.

Ich entschloss mich dann doch für den 310XT und bin sehr zufrieden mit ihm. Hier möchte ich vor allem erwähnen, *warum* ich dieses Modell wählte. Dazu ein kurzer Vergleich mit den anderen Geräten:

Der Forerunner 410 hat grundsätzlich dieselben Features wie der 310XT, ist aber größtenteils nicht über Tasten, sondern per Finger-Gesten (über ein "touch bezel") zu bedienen. Auf Grund des kleineren Displays kann er nur drei Datenfelder gleichzeitig anzeigen (und nicht vier wie der 310XT).

Der Forerunner 210 wird über Tasten bedient und zeigt während des Trainings ebenfalls drei Datenfelder an, allerdings sind diese (im Gegensatz zu den anderen genannten Geräten) nicht frei konfigurierbar. Aus der Bedienungsanleitung entnehme ich folgendes: Oben und unten werden fix Gesamtdistanz und die Geschwindigkeit (wahlweise die momentane oder die durchschnittliche) angezeigt, und die mittlere Zeile ist lediglich zwischen Gesamtzeit und Herzfrequenz umschaltbar. Rundenzeiten werden nur unmittelbar nach dem Drücken der Lap-Taste angezeigt. Man kann also beispielsweise nicht Zeit und Herzfrequenz gleichzeitig anzeigen lassen, und die laufende Rundenzeit lässt sich (ebenso wie die Rundenanzahl) überhaupt nicht abrufen. Wie der 310XT besitzt der 210 eine Intervalltrainings-Funktion, darüber hinaus gehende Zusatzfunktionen (z.B. Navigation) hat er aber nicht.

Für mich als Linux-Benutzer könnte der 210 einen entscheidenden Vorteil haben: Er präsentiert sich (wie übrigens auch der mit noch weniger Funktionen ausgestattete Forerunner 110) dem PC als USB-Massenspeicher; es sollte also ohne speziellen Treiber (und daher auch unter Linux) möglich sein, Datenfiles vom Gerät auf den PC zu bekommen. Ich habe allerdings noch keinen Bericht gefunden, aus dem hervorginge, dass dies tatsächlich schon jemand unter Linux versucht hätte.

Beide kleinen Modelle (410 und 210) sind nicht wasserdicht und haben einen eher schwachen Akku. Dieser reicht laut Herstellerangaben für maximal 8 Stunden GPS-Betrieb - verglichen mit 20 Stunden beim 310XT. Und gerade die Akkulaufzeit ist es, die mir dann doch keine andere Wahl als den 310XT ließ. Von den Funktionen hätte mir wahrscheinlich der 210 gereicht (wenn auch die fehlende Anzeige der laufenden Rundenzeit ein Ärgernis darstellen würde). Aber eine Herstellerangabe von 8 Stunden Akkulaufzeit (welche in der Praxis dann vielleicht 5 Stunden beträgt) ist mir einfach zu kurz, denn ich laufe des öfteren um die 5 Stunden, und solch einen Lauf möchte ich jedenfalls vollständig per GPS aufzeichnen können.

Ich möchte nun noch beispielhaft einige Funktionen erwähnen, bei denen mir Positives oder Negatives aufgefallen ist:

*) Dank der vier völlig frei konfigurierbaren Display-Seiten (mit wahlweise einem bis vier Feldern) kann sich jeder diejenigen Datenfelder zusammenstellen, die er während des Trainings sehen möchte - und mit einem Tastendruck (oder zeitgesteuert) zwischen diesen umschalten. Es gibt hier also keine Kompromisse ;-)

*) Der Intervalltrainingsmodus gefällt mir sehr gut. Damit kann man selbst bei Dunkelheit und ohne Streckenmarkierungen distanz- und zeitbasierte Intervalle laufen (z.B. 15 x 400 Meter mit je 2 Minuten Pause), ohne dass man dabei auf die Uhr sehen müsste - denn Beginn und Ende jedes Intervalles werden akustisch signalisiert - sogar mit einer ca. fünfsekündigen "Vorwarnung". Auf dem Display erscheint eine spezielle Seite, welche immer die Zeit bzw. Distanz zum Beginn des nächsten Intervall-Abschnittes sowie die Anzahl der bereits gelaufenen Abschnitte enthält. Seit einem Firmware-Update (vom April 2011) ist man nicht mehr auf dieser Display-Seite "gefangen", sondern kann auch im Intervalltrainingsmodus die normalen (selbst definierbaren) Display-Seiten abrufen.

*) Die Funktion "Auto-Lap" erlaubt das automatische Nehmen von Zwischenzeiten - entweder alle x Meter (x ist frei einstellbar), oder bei jedem Passieren definierter Orte. Es sind dies all diejenigen Orte, an denen man während des aktuellen Trainings bereits einmal die Start- und/oder die Lap-Taste gedrückt hat; zusätzlich lassen sich vor dem Training weitere Orte explizit festlegen.

*) Nett sind auch die Navigationsfunktionen: Man kann sich, wenn man sich verirrt hat, entlang der soeben gelaufenen Strecke wieder zurück zum Start schicken lassen. Außerdem kann man Orte abspeichern und sich während des Trainings die Richtung (Luftlinie) zu einem dieser Orte anzeigen lassen. Die Richtungsanzeige erfolgt in beiden Fällen über einen stilisierten Kompass, neben dem auch die noch zurückzulegende Entfernung sowie die zu erwartende verbleibende Zeit angezeigt wird.

*) Das Finden der Satelliten dauert bei meinem Gerät selbst bei freier Sicht auf den Himmel ca. 1-3 Minuten, und bis zu diesem Zeitpunkt kennt das Gerät auch nicht das aktuelle Datum und die Uhrzeit (es enthält im Gegensatz zu den anderen oben erwähnten Modellen keine Echtzeituhr, welche im ausgeschalteten Zustand weiterläuft). Wenn man noch vor dem Finden der Satelliten auf die Start-Taste drückt und damit das Training beginnt, ist die resultierende Trainingsdatei nicht auf Garmin Connect hochladbar, da Garmin Connect mit dem dann abgespeicherten Startdatum (1. April 2007) nicht zurecht kommt. Andere Programme (z.B. Sporttracks) kommen damit aber sehr wohl zurecht; zudem kann man "defekte" Trainingsdateien auch manuell nachbearbeiten, sodass Garmin Connect sie schluckt (z.B. durch Korrektur das abgespeicherten Startdatums). Update: Das Datums- und Uhrzeitproblem war offenbar auf einen Fehler meines Gerätes zurückzuführen, siehe ganz unten.

*) Wenn zu Beginn des Trainings die Elektroden des Herzfrequenzgurtes nicht feucht genug sind, werden viel zu hohe Pulswerte gemessen (jenseits der 200). Trainingsdateien mit solch hohen Pulswerten sind nicht auf Garmin Connect hochladbar (und müssten, wenn man dieses Service nutzen möchte, zuerst händisch korrigiert werden).

*) Seit dem letzten Firmware-Update (September 2011) funktioniert der automatische Transfer zu Garmin Connect endlich zuverlässig.

*) Die per GPS gemessenen Höhenwerte schwanken selbst auf ebenen Strecken sehr stark. Das führt oft zu astronomischen Werten für den Gesamt-Anstieg einer Trainingseinheit. Dadurch ist auch der ebenfalls abrufbare Momentanwert der Steigung (in %) ziemlich unbrauchbar. Auch das nachträgliche Anwenden der auf Garmin Connect angebotenen Höhenkorrektur bringt keine besondere Verbesserung. Ob es das für Sporttracks erhältliche Plugin besser kann, habe ich noch nicht getestet.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Gerät jedenfalls sehr zufrieden. Wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, werde ich diese Rezension aktualisieren.

Update vom November 2011: Knapp ein Jahr nach dem Kauf zeigte sich folgender Fehler: Längere Trainingseinheiten konnten nicht mehr korrekt beendet (und damit in der "History" gespeichert) werden. Somit war kein Upload auf den PC mehr möglich. Außerdem funktionierte das Aktualisieren der Firmware nicht mehr (es wurde immer nach 10% bis 50% der Übertragung abgebrochen). Nach einer Anfrage im Garmin-Supportforum (deren Ergebnis meine Vermutung des Vorliegens eines Defektes bestätigte), sandte ich das Gerät im Rahmen der Gewährleistung an Amazon ein. Obwohl ich ausdrücklich um Reparatur oder Austausch ersuchte, erstattete mir Amazon stattdessen kommentarlos den gesamten ehemaligen Kaufpreis zurück! Dafür gibt es großes Lob von mir.

Da mir die einzige in Frage kommende Alternative, der Forerunner 910XT (mit barometrischem Höhenmesser und vielen tollen Schwimm-Funktionen), zu teuer ist, habe ich mir nun wieder einen 310XT besorgt. Dabei stellte ich gleich einmal fest, dass mein alter 310XT offenbar bereits von Anfang an einen Schaden hatte. Denn im Gegensatz zum alten Gerät bleiben Datum und Uhrzeit nun auch im ausgeschalteten Zustand erhalten (die Uhr geht dabei weiter).
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am 22. Juli 2010
Kurz gesagt, diese "Uhr" liefert ein nahezu perfektes Package an Funktionen für die verschiedensten Sportarten, in meinem Fall den Triathlon. Meine Erfahrungswerte aus dem Training:

+ Wasserdicht
+ Großes übersichtliches Display mit freier Wahl der Datenfelder, die man sehen möchte.
+ Freie Wahl der Anzahl der Datenfelder auf dem Display, ergo, weniger Felder ergeben größere Übersichtlichkeit
+ Einfach zu bedienen
+ Vielfalt an Trainingsfunktionen
+ Sehr genaues GPS und damit ideal für die Bestimmung der Geschwindigkeit bspw. beim Intervalltraining
+ Relativ leicht. Die klobige Form spürt man nicht.
+ Sehr angenehm zu tragendes Armband
+ Akku hält entsprechend der Herstellerangaben, spitze!
+ Pulsmessung funktioniert sehr gut, ohne die von Anderen beobachteten statischen Aufladungen
+ Einfach durchzuführende Updates der Firmware
+ Einfache Übertragung der Trainingsdaten auf den Computer (drahtlos)

- Kompatibilität des Pulsgurtes mit elektrischen Fitnessgeräten in Studios ist nicht (immer) gegeben. Klare Vorteile haben hier Modelle von Polar und Suunto.
- Uhrzeit ist vom GPS-Empfang abhängig. Das hat mich schon negativ verblüfft. Kein Satellitenempfang, keine genaue Uhrzeit. Gut, man trägt diese Uhr auch nicht als modisches Teil jeden Tag.
- Die Bedienungsanleitung ist so simpel, dass ich es schon wieder als Nachteil empfinde, wenn man spezielle Fragen zu einzelnen Features hat. Ohnen Internetforen und Helpdesks geht da nichts mehr. Für den Normalgebrauch ist die Anleitung jedoch ok.

Summa summarum:
Im Vergleich zur 800er Serie von Polar mit dem externen GPS-Pod habe ich mein Glück mit der 310XT gefunden. Sie hat alles, was ich benötige und mehr. Ein genaues GPS wird von einer Vielzahl von abfragbaren Daten begleitet, die vor, während und nach dem Training motivieren. Hat man eine FR 305, dann zahlt sich der Umstieg auf die 310er nicht unbedingt aus, da die Wasserdichtheit und längere Akkulaufzeit der 310er einem gewaltigen Preissprung gegenüberstehen. Würde ich mir die 310 XT wieder kaufen? Eindeutig ja.
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am 9. Dezember 2009
Wie auch auf der US Forum-Seite von Garmin klar nachzulesen ist, erzeugt der Textilgurt statische Aufladung mit der Funktionskleidung und zeigt dann "verrückte" Werte von 225 Puls und mehr an.

Der Fehler tritt teils sofort, teils nach wenigen Wochen Benutzungsdauer auf.
Der "alte" Gurt, sprich Standardgurt funktionierte bei mir problemlos und hat diesen Fehler nicht.

Gut, das der Fehler nur sporadisch bei mir auftritt- ärgerlich genug.

Einziger Ausweg -auch laut Garmin - sei, "Baumwollkleidung zu tragen" und keine Funktionswäsche (d.h. zuverlässige Puls-Funktion nur bei Wäsche ohne Kunstfaser).
Kaum jemand, und sicher nicht die ambitionierten Läufer, für die diese Uhr in Frage kommt, werden schweissnass in Baumwollshirts laufen wollen!!

Abgesehen von diesem Fehler DIE ultimative Laufuhr und GPS-Sport-Uhr für mich!

Wenn das nächste Modell noch etwas verschönt wird, ein Traum.
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am 30. Juli 2013
Ich war lange Nutzer eines Forerunner 305 und mit diesem sehr zufrieden. Leider hat dieser den Geist aufgegeben (Korrosionsschaden durch Feuchtigkeit die Eingedrungen ist, bei meiner sehr intensiven Nutzung ein Schaden der ärgerlich aber nachvollziehbar war) und ich war auf der Suche nach einem Nachfolger. Kriterien waren:

-) er soll alles können was der 305 konnte, insbesondere die Möglichkeit Datenfelder frei zu wählen und anzeigen zu lassen
-) obwohl nur als Laufuhr (und gelegentlich wandern) gedacht sollte er im Idealfall wasserdicht(er) sein um neuerliche Schäden durch Schweiß und/oder Regen zu vermeiden
-) lange Akkulaufzeit (um auch bei einem schwächer werdenden Akku noch genug Reserven zu haben, um die Zahl der Ladezyklen bei täglicher Nutzung zu reduzieren und auch um die Uhr zum wandern verwenden zu können)
-) Vertretbarer Preis

Nach den ersten drei Punkten hat sich die Auswahl auf die Suunto Ambit und den Forerunner 310XT verkleinert, das entscheidende Argument war dann schlicht der Preis. Dafür nahm ich im Vergleich Abstriche bei der Optik (die Uhr ist nicht Alltagstauglich, brauch ich aber auch nicht) bewusst in Kauf. Nach 3 Wochen intensiver Nutzung (über 70 aktive Stunden!) bin ich soweit voll und ganz zufrieden und erwarte mir als Umsteiger vom 305er auch keine Überraschungen. Parallel wurde auch noch ein zweiter 310XT von meiner Freundin unter ähnlichen Bedingungen verwendet, die Ergebnisse und Erfahrungen waren mit beiden Geräten ident.

Neben der längeren Akkulaufzeit und der Wasserdichtheit ist uns im Vergleich zum 305er auch noch der schnellere sat-fix aufgefallen. Gleichzeitig verliert der 310XT etwas leichter die Verbindung im Gebirge (offensichtlich in engen Tälern/Schluchten, beide Geräte verlieren da exakt an der selben Stelle das Signal). Ob das ein Nachteil ist weiß ich aber nicht, denn wenn der Empfang grenzwertig wird (egal ob 305 oder 310XT) leidet die Qualität der Tracks bei beiden Geräten und da ist ein völliger Aussetzer eigentlich angenehmer als falsche Daten wie stetig steigende Höhenangaben beim Abstieg durch eine Schlucht. Bei freier Sicht nach oben funktioniert auch die GPS Höhenmessung sehr genau, die Abweichungen zu amtlichen Karten und zwischen den Geräten liegen da bei unter 5 Metern, ein wie ich finde sehr guter Wert für GPS Messung.

Somit bleibt als die beiden Schwachpunkte die Optik und der fehlende barometrische Höhenmesser wenn man im Gebirge unter allen Bedingungen zuverlässige Höhendaten braucht. Beides bekannte Punkte die für mich kein Problem darstellen.

Zur Nutzung beim schwimmen oder radfahren kann ich keine Erfahrungen anbieten, die Bewertung beschränkt sich rein auf die Funktion als Laufuhr und beim wandern in den Bergen.
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