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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2008
ein sehr umstrittenes album des madman, dass des einen herzen höher schlagen lässt, des anderen die enttäuschung ins gesicht malt. natürlich gilt dieses
album als heavy metal album, aber die typischen heavy metal riffs und solos aus früheren zeiten, sind wohl vergangneheit. auf diesem album kommen auch
2 balladen nicht zu kurz (lay your world on me / here for you), die aber
so das dreamer-potenzial haben, d.h. wer dreamer nicht ausstehen kann, wird
diese beiden songs ebenso nicht ausstehen.
auf cd 2 sind 3 kürzlich mitgeschnittene liveaufnahmen aus seiner tour
und 3 neue studio tracks enthalten.
als ozzy-fan muss man dieses album haben, wer aber nur auf klassiker, wie
"blizzard of ozz", "diary of a madman" oder "no more tears" besteht, sollte vielleicht vorher erst mal reinhören und sich ein akkustisches bild über das album machen !
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am 24. Mai 2007
Auch mit fast 60 macht Ozzy Osbourne hervorragenden Heavy Metal. Seine jahrelang im Fernsehen zu Tage getretene offenkundige Senilität hat sich Gott sei Dank nicht auf die Musik ausgewirkt. Auf "Black Rain" macht der "Prince of Darkness" seinem Namen alle Ehre. Düstere, unheilschwangere Atmosphären dominieren das 45-minütige Werk. Es geht deutlich dunkler, schwergewichtiger und brachialer zu als auf dem letzten Album "Down to Earth". Die Riffs von THE ALMIGHTY DOLLAR, COUNTDOWN'S BEGUN und TRAP DOOR, das sind ganz schön heftige Dampfwalzen. Der Opener NOT GOING AWAY hat sogar schon etwas Endzeitliches an sich. So heavy und düster und zugleich melodisch... das erinnert sogar manchmal an alte Black-Sabbath-Zeiten. Allerdings hat Ozzys Haus- und Hof-Gitarrist Zakk Wylde seinen ganz eigenen, unverkennbaren Stil und verleiht als groovender Riff-Spezialist und glänzender Frickler auch diesem Ozzy-Album ein gehobenes metallisches Gütesiegel. Nur düsterer und schwerer geht er zur Sache, ein wenig in Richtung seiner Zweitband Black Label Society. Dominierende Bässe und Gesangseffekte verstärken die fesselnde Wirkung der Tiefton-geprägten Brecher. Beim herausragenden Titelsong BLACK RAIN, der sich um den Unsinn des Krieges dreht, kommt noch ein brummendes Didgeridoo zu einem unheimlich wirkenden Clean-Guitar-Intro hinzu, außerdem ein Stück lässige Cowboy-Atmosphäre durch Mundharmonika und orientalische Schalmei-Klänge... ganz schön kunstvoll, das Ganze. Zur Abwechslung gibt es mit 11 SILVER noch eine schnellere Nummer, und mit LAY YOUR WORLD ON ME und dem sich gegen Ende schön steigernden HERE FOR YOU noch zwei Balladen. Das Songwriting ist ganz typisch Ozzy Osbourne - die Melodien sind ebenso schlicht wie genial. Mit dem super-eingängigen Headbanger I DON'T WANNA STOP ist auch ein mutmaßlicher Stimmungsmacher für Hard&Heavy-Abende am Start. Und CIVILIZE THE UNIVERSE - neben dem Opener und dem Titelsong DER Anspieltipp - ist mit einem süchtig machenden Ohrwurm-Chorus ausgestattet, der die Nummer locker unter die ganz großen, zeitlosen Ozzy-Hymnen katapultiert. Spitzenqualität ohne Stillstand - alles richtig gemacht, Madman!
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am 28. Juni 2010
An Ozzy scheiden sich wie immer die Geister. Natürlich werden immer wieder die selben überflüssigen Vergleich mit den Meisterwerken aus den 80ern gezogen. Als Alt-Fan seit den sog. glorreichen 80ern frage ich mich allerdings, ob die Welt wirklich auf einen Aufguß von *Ultimate Sin*, *Bark At The Moon* oder gar von *No More Tears* wartet. Ich für meinen Teil würde eher Nein sagen. Wenn man das Original schon hat, bedarf es dazu echt keines überflüssigen Aufgusses. Es mag ja Leute geben die anders danken, aber ich für meinen Teil nehme meinen Kaffeepad auch nur einmal her.

Aber jetzt mal zum Original. DAS Original hat wieder zugeschlagen. Man kann von Ozzy halten was man will, aber er ist das klassische Stehaufmännchen des Heavy-Metal und DER Garant für gute Mucke. Ein Mann der zwar viele Tiefs in seiner Karriere hinnehmen mußte, aber immer wieder im richtigen Moment die Kurve gekriegt hat.

2007 hatte sich das Kapitel Black Sabbath leider für immer erledigt. Die letzte Tour der Original-Sabbath-Besetzung war abgeschlossen, die Band zerbrochen, der Streit zwischen Iommi und Ozzy wegen der Namensrecht wurde erst später bekannt. Und wärend die Rockwelt mal wieder vergeblich auf eine neue Sabbath-Scheibe wartete, wartete Ozzy mit seiner *Black Rain* auf. Was für eine Machtdemonstration an alle Kritiker, vor allem nachdem der Albumvorgänger *Down to Earth* (Under Cover mal komplett außen vor gelassen) mehr als nur mäßig durchwachsen war.

Ozzy holte sich mit Zakk Whylde einen alten Mitstreiter mit ins Studio und verpflichtete mit Kevin Churko einen neuen Mann für die Regler, mit dem er gleich mal den größten Teil des Song-Materials geschreiben hatte. Das Ergebnis macht dem Meister alle Ehre, ist überraschend düster gehalten (*Black Rain*), hart kritisch (*The Almighty Dollar*), gefühlvoll (*I'm Here For You*), und in an vielen Stellen hart in bester Black-Sabbath-Manier intoniert. Vor allem der Rauswerfer *Trap Door* könnte genauso gut auf jeder Sabbath-Scheibe enthalten sein.

Anspielttipps: Black Rain, Going Away, Trap Door

FAZIT: weiter so Ozzy, Alter schützt nicht vor Rock'n'Roll...
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am 24. Mai 2007
ist auf jeden Fall "Black Rain". Keine Frage! Und Früher war sowieso alles besser...

Um wieder ernsthaft zu werden: Ich war wirklich überrascht von Ozzy's neuestem Solowerk - im positivsten Sinn! So einen Brocken hätte ich dem alten Madman nach seinen peinlichen Fernsehauftritten und dem zwar nicht schlechten, aber irgendwie doch eher zahmen Album "Down to earth" (das Coveralbum lasse ich bewusst außen vor) nicht mehr zugetraut. Aber man kann sich ja irren, in diesem Fall zum Glück!

Sowohl Songwriting als auch Sound sind wesentlich besser ausgefallen als auf dem Vorgänger. Die Produktion klingt modern, ohne sich an irgendwelche Trends anbiedern zu wollen und drückt einfach nur ohne Ende.

Aber auch die Songs wissen zu begeistern, sind sie doch wesentlich abwechslungsreicher als auf dem Vorgänger. Viel öfter wird hier das Tempo variiert, statt immer nur die ewig gleiche Mid-tempo Schiene zu fahren, wie es auf "Down to earth" noch der Fall war. Mit "11 silver" und "Trapdoor" stößt man gar in Temporegionen vor, die man zuletzt auf "No rest for the wicked" betreten hat - und das ist immerhin fast 20 Jahre her!

Balladen dürfen natürlich auch nicht fehlen, so dass mit "Lay your world on me" & "Here for you" auch Freunde der softeren Seite Ozzys bedient werden. Allzu schnulzig sind die Songs zum Glück nicht ausgefallen, obwohl man sich "Here for you" vielleicht doch hätte sparen können. Macht aber nichts, denn die restlichen 8 Songs rocken dafür, was das Zeug hält und sind zudem noch sehr eingängig gestaltet.

Fazit: Ozzy beweisst mit seinem neuen Werk, dass immer noch mit ihm zu rechnen ist. Er hat ein sehr gutes Album am Start, dass er auf der Tour hoffentlich auch live ausreichend präsentieren wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Mai 2007
Egal, wie man zu dem Ozzy aus den "Osbournes" stehen mag - so viel Power hätte dem Madman wohl kaum jemand noch zugetraut. Als eingefleischter Ozzy Fan habe ich mir die neue CD "Black Rain" direkt am Erscheinungstag früh morgens (habe selbstverständlich an diesem Feiertag Urlaub gehabt) zugelegt und inzwischen auf Dauer-Rotation in CD Player, IPod und Auto gebracht. Im Gegensatz zu "Down to Earth" oder "Under Cover" ist die neue CD endlich mal wieder eine echte Koproduktion von Ozzy und Zakk Wylde. Darauf musste man lange warten - und es hat sich wirklich gelohnt. Die CD benötigt einige Durchgänge bis die Songs so richtig zünden, aber dann gibts kein Halten mehr. Die Produktion ist der Hammer. Bislang war - von der Produktion, nicht von den Songs her - "Ozzmosis" mein Favorit, aber "Black Rain" toppt das locker. Vorsicht mit Euren Boxen!!! Knallhart, tief gestimmte Gitarren, druckvoller Bass (so einen guten Bass-Sound habe ich schon lange nicht mehr gehört) und Power Drums ohne Ende. Dazu die ein oder andere moderne Soundspielerei - definitiv kein 80er Metal und auch von "No More Tears" ziemlich weit entfernt.

Die Begleitband mit Zakk, Mike Bordin an den Drums und "Blasko" Nicholson (ehemals Rob Zombie) ist natürlich - wie immer - erstklassig und hört sich auch wirklich nach Band an. So, da stimmt also schon mal alles, weisste Bescheid. Jetzt zu den Songs, Schätzelein:

1. Not Going Away

Lasst Euch nicht vom Intro täuschen. Der Sound von Wylde haut nach 3 Takten Schrabbelsound so dermassen hammerhart aus den Boxen, dass der Putz von den Wänden rieselt. Knallhart, schleppender Rhythmus, netter Text (sowas will man als Fan schließlich von bald 60 jährigen doch hören), ruhiger Mittelteil und Ozzy, der selbst auch Vollgas gibt. Klasse - 10 von 10 PUnkten. Einstand nach Maß

2. I Don*t Wanna Stop

Ohrwurm. Der Refrain geht nach einmaligem Hören nicht mehr aus dem Ohr. Klasse Zusammenspiel von Drums, Bass und Gitarre - simpel, aber effektiv. Live sicherlich ein Knaller. Und das Gitarrensolo ist einfach göttlich. Etwas mehr Uptempo. 9/10

3. Black Rain

Braucht definitiv mehrere Durchläufe. Klasse Intro mit Mundharmonika und Southern Rock Feeling, bevor Zakk Wylde wieder ein Riffmonster vorm Herrn raus lässt (das würde Iommi auch gefallen). Derzeit mein Album Highlight. Der Soloteil ist total abgefahren, mit orientalisch anmutenden Klängen. Und zum Schluß - passend zum Text über den Irak Krieg (War Pigs lässt grüßen) ein Double Bass Gewitter. Super!!! 10/10

4. Lay Your World On Me

Eine der beiden Balladen des Albums. Klasse Soundeffekte, ziemlich Keyboard-lastig. Während die Strophe eher düster rüberkommt, ist der Refrain ziemlich poppig. Nett. 8/10

5. The almighty Dollar

Wow - das ist das "Little Dolls" von "Black Rain". Schräg und abgefahren. Hört sich fast nach einem sehr, sehr guten Song von Marylin Manson an (nur, dass es von dem so einen guten Song natürlich nicht gibt, grins). Klasse Bass-Line, Hammer Refrain und abgefahrene Sounds. Dazu Ozzys typisch hämische Stimme. Super. Sehr gewöhnungsbedürftig, dann aber einer der Knaller. 10/10

6. 11 Silver

Uptempo - schnellstes und härtestes Stück des Albums. Hammer Gitarrensolo, aber leider bleibt sonst nicht so viel hängen. Für mich der schwächste (aber immer noch gute) Song dieser Hammer CD. 7/10

7. Civilize The Universe

Super! Sehr modern anmutender Song, super atmosphärisch, klasse hymnischer Refrain, guter Text. Super Gitarrenarbeit (obwohl eher Bass und Keyboard im Vordergrund stehen). Hätte mit anderem Gesang auch super auf die letzte (und sehr empfehlenswerte) Billy Idol CD gepasst. Ebenfalls eines der Highlights: 10/10

8. Here For You

Mama I'm Coming Home, Teil 2. OK, aber für Ozzy Verhältnisse nix besonderes. Nette Piano-Melodie, netter Refrain. Finden bestimmt alle toll, die ansonsten den Rest dieses Albums nicht mögen. So what. 7/10

9. Countdown's Begun

Einmal mehr Apokalypse - überhaupt sind die Texte diesmal besonders düster. Hätte ansonsten auch auf "No More Tears" eine (sehr) gute Figur abgegeben. Klasse Riffing, super Solo und super Refrain. Mal wieder voll ins Schwarze: 10/10

10. Trap Door

Wow, noch einmal Uptempo. Diesmal aber hammermäßig geil. Super Strophe mit klasse Gitarre und ein Mörder-Refrain. Der Mittelteil bläst alles weg - super Drums und Bass! Black Sabbath lassen grüssen. Leider - und das ist das einzige Manko an diesem Supersong - kein Solo (heul!). Ansonsten und aufgrund des Mittelteils locker wieder 10/10

Alles in allem eine ganz klare Kaufempfehlung! Super - kann es kaum erwarten, Ozzy endlich wieder live zu sehen und ich hoffe, dass viele Stücke von "Black Rain" den Weg in die Setlist finden. Auf Nummer sicher ist Ozzy mit dieser CD absolut nicht gegangen - das hätten ihm glaube ich die wenigsten zugetraut.
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am 19. Mai 2007
Der Madman of Rock ŽnŽ Roll, der Prince Of FuckinŽ Darkness ist zurück! Nein, nicht der vertrottelte Greis, die MTV Witzfigur zu der Ozzy geworden ist sondern die Heavy Metal Ikone.

Niemals hätte ich damit gerechnet das Ozzy nach dem blamablen Vorgänger noch so ein sattes und hervorragendes Album gelingen würde. Ob das nun an Co-Songwriter und Produzent Kevin Churko, Gitarrenmonster Zakk Wylde oder am Meister höchstpersönlich liegt ist mir vollkommen egal solange unterm Strich so eine Granate dabei rumkommt.

Der schleppende, tonnenschwere Opener Not Going Away" macht klar das hier wieder zu alten Tugenden zurückgefunden wurde und schon beim darauf folgenden I DonŽt Wanna Stop" (welches einen überrollt wie ein Tsunami, nur das der gegen diesen Song noch als sanftmütig zu bezeichnen ist) ist bewiesen das der Black Sabbath Frontmann noch einmal alle Reserven zusammengenommen hat um dem Fan eine würdige und angemessene Scheibe zu präsentieren. Und mehr als das beste sollte man bei Ozzy und seiner erlesenen Mannschaft auch nicht erwarten.

Der Titelsong ist eine Abrechnung mit den schlimmen aktuellen Geschehnissen auf der Welt und passt lyrisch perfekt zu der harten musikalischen Ausrichtung.

Insgesamt wurde das typische Osbourne Songwriting mit einem modernen Klanganstrich versehen. So klingt The Almighty Dollar" z.B. wie ein Marilyn Manson Song durch den Ozzy Katalisator gejagt. Im Allgemeinen wird besonders bei den Vocals viel mit Effekten gespielt um des Metal Gotts stimmlichen Abbau zu retuschieren, was aber bei weitem nicht als störend empfunden werden kann.

Als einzigen Ausfall würde ich die kitschige, obligatorische Ballade Here For You" bezeichnen die man so jetzt schon zu oft von Ozzy gehört hat. Ansonsten klingt vieles nach einer Mixtur aus bekannten Trademarks und dem ultraharten Sound den man von Zakks Band, den metallisch rockenden Black Label Society her kennt. Überhaupt scheint Zakk ein wenig das Zepter an sich gerissen zu haben, denn so dominant waren die Gitarren auf einem Ozzyalbum noch nie in den Vordergrund gemischt. Egal ob zerschmetterndes Riffing oder in Fetzen reißende Soli, hier stimmt an der Sechsseitigen einfach alles und Wylde beweißt aufs Neue das er zu den derzeit genialsten Zupfern der Szene gehört. Gegen die Power die sein Instrument erzeugt kommen einem die Riffsalven der letzten Machine Head wie ein lauer Furz vor.

Ich will es nicht verschreien aber wenn es sich hier um das letzte Studioalbum des Ozzman handeln, dann ist diese Scheibe ein würdiger Abgang.

Down To Earth" war bemüht modern, Black Rain" hingegen ist wirklich zeitgemäß und darf als geglückt in die Discographie aufgenommen werden.

Wem ich jetzt hierfür danken muss, ist mir wie oben beschrieben egal. Hier hat man es mit dem stärksten Ozzy Osbourne Output seit No More Tears" zu tun und an Black Rain" kommt man als Heavy Metal Anhänger nicht vorbei.
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am 5. Juli 2007
Nach dem ersten Hören der neuen CD vom selbsternannten "Prince of Darkness" ("Madman of Rock'n Roll" war vorgestern) war ich in jedem Fall erst mal positiv überrascht. Sowohl der Opener "Not Going Away", der deutliche Anleihen an BLACK SABBATH zeigt, als auch die erste Single "I Don't Wanna Stop" machen mächtig Lack.

Während sich Gitarrist Zakk Wylde in bester Spiellaune präsentiert, mangelt es dem mittlerweile 58jährigen John Michael Osbourne etwas an Ausdruck. Dennoch weiß die markante Nörgelstimme nach wie vor zu überzeugen, auch wenn hier üppig mit Overdubs gearbeitet wurde.

Weiter geht's mit dem Titelsong, der altbekannte Antikriegsmotive aufgreift. "War Pigs" lässt grüßen. Diesem Song folgt dann die erste balladeske Untat. Mit Achtzigerjahre-Harmonien präsentiert Ozzy eine zuckersüße Ballade, die allerdings keine Akzente setzt und genau so gut schon von einer Fönlocken-Poserrockband damals aufgenommen worden sein könnte.

"The Almighty Dollar" besticht zwar nicht durch den bissigsten literarischen Beitrag zum Thema "Macht des Geldes", aber die musikalische Umsetzung ist solide und macht Spaß. Druckvolles Saitenwerk und treibende Drums erinnern erneut deutlich an das Songwriting von BLACK SABBATH. Interessantes Stilmittel sind die synthetisch verzerrten Gitarrensoli von Zakk Wylde. Ansatzweise erinnert der Song an das bald fünfzehn Jahre alte "No More Tears", kann aber dessen Wucht bei weitem nicht erreichen. Zu steril ist die Produktion hier geraten.

Bei "11 Silver" erkennt man dann deutlich die Handschrift des Melodienlieferanten Zakk Wylde. Wäre Ozzy nicht am Mikrofon, würde man gar nicht meinen, dass es sich hierbei um einen Ozzy-Song handelt. Wo im Laufe der Jahre sämtliche Gitarristen immer noch einen gewissen Stil kreiert haben, der für eine Ozzy-Platte charakteristisch war, vermisst dieser Song sämtliche Attribute. Über geschmack lässt sich aber streiten.

"Civilize the Universe" verstärkt diesen neuen Eindruck gesteigerten Sequenzer-Einsatzes. Durch den ganzen Song zieht sich ein LFO-Arpeggio, das man auch eher bei NuMetal-Bands erwartet als beim ehrenwerten Herrn Osbourne.

Danach eine akustische Grausamkeit: Zack Wylde haut in die tasten. Im Prinzip kriegt er das ja auch ganz passabel hin, aber was sollen dann die übelsten MIDI-Streicher im Hintergrund? Schade, dass man hier nicht auf hochwertigere Sounds zurückgegriffen hat oder sich sogar ein echtes Streicher-Ensemble geleistet hat. An Geld sollte es den Produzenten doch sicherlich nicht mangeln. Die Belanglosigkeit der Ballade als solcher entgeht man hier am besten mit der Fernbedienung.

Zum Abschluss kommen dann noch mal zwei recht passable Old-School-Rocksongs zum Einsatz, die mit dreckigen Gitarrenriffs und schrägen Harmonien daherkommen.

Insgesamt sicherlich nicht das beste Ozzy-Album aller Zeiten, aber nach sechs Jahren ein würdiger Nachfolger des ebenfalls nicht herausragenden "Down To Earth"-Albums. Immerhin überzeigen vier von zehn Songs auf ganzer Linie als solide Rocksongs, die ihre Daseinsberechtigung haben und das Portfolio dieser Legende sicherlich bereichern. Alles andere ist zwar für Ozzys Verhältnisse Belanglos, tut aber bis auf eine Ausnahme auch nicht wirklich weh. Die Scheibe ist guter Durchschnitt, aber sicher kein Totalausfall wie hier mehrfach behauptet wurde.
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am 2. Juni 2007
Es ist schon interessant, wie dieses Album polarisiert.

Daher gleich eines Vorweg: Ich bin Ozzy Fan der alten Garde, der Iommi und Rhoads liebt, aber durchaus auch die neueren Sachen mag.

Grundsätzlich ist es kein schlechtes Album, aber bei Ozzy ist meine Erwartungshaltung groß, weil er mich trotz etwas schwächerer Alben wie z. B. "Ultimate Sin", nie richtig enttäuscht hat. Auf jedem Album gab es mindestens zwei Hammersongs.

Mit diesem Album kann ich jdeoch weniger anfangen.

Es strotzt zwar von Wylde-typischen Riffs, aber Zakk schafft es nicht, ein richtig gutes Solo, das dem Song dient, zu spielen (das ist das, was Randy Rhoads ausmachte). Leider spielt Zakk Wylde fast nur noch "rotzig", statt abwechlsungsreich - der kann mehr!

Das Schlagzeug ist sehr modern und zu sehr in den Vordergrund produziert.

Der Bassist spielt allerdings sehr abwechslungsreich und gut.

Zakks Klavirpassagen sind sehr schön, aber an anderer Stelle fehlen mir ein guter Keyboarder.

Ozzy singt überwiegend sehr gut, wird aber oftmals durch den überproduzierten Sound in den Hintergrund gedrängt.

Recht gut gefallen mir die zwei Balladen, insbesondere "Here For You", das "Dreamer"-Qualitäten hat, ohne es zu kopieren. Ozzy ist ein sehr guter Balladeninterpret.

Ebenfalls ganz gut gefällt mir der Song "Black Rain" (mit Mundharmonika (Ozzy?) und Didgeridoo. Ungewohnt, aber interessant finde ich "Trap Door".

Die anderen Songs gehen meines Erachtens im schlechten Mix des Herrn Kevin Churko unter. Es sind keine eingängigen Songs vorhanden.

Die Single "I Don't Wanna Stop" ist eines der schwächsten Songs, die Ozzy je herausgebracht hat.

Weitere Negativpunkte:

- Mit knapp 47 Minuten, viel zu kurz.

- Nur ein Song, der länger als 5 Minuten ist - daher auch kaum Solis oder Sabbath-typische Breaks.

- Ein dermaßen schwaches Booklet habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, da soll sich die Musikindustrie nicht wundern, wenn die Käufer mit (schwarz) heruntergeladenen Songs zufrieden sind. Jedes Bootleg-Cover ist besser.

Ein einfallsloses Titelbild und ansonsten nur die Texte - für Brillenträger kaum lesbar.

- Die besten Songs der Session sind nur in Japan erhältlich. Was soll das?

Wer die besten Songs der Sessions haben will, muss sich entweder die teure Japan-CD kaufen oder im Internet suchen.

"I Can't Stop" gibt es nur als Japan-Bonus und ist ein grandioser, abwechslungsreicher Rocker.

"Love To Hate" ist ein sehr hartes, aber gut durchdachtes Ozzy-Stück, dass es angeblich nur bei iTunes geben soll - da habe ich es aber nicht gefunden.

"Nightmare" mit Abstand der beste Song der Session, hart, leicht kommerziell, sehr eingängig. Meines Erachtens sollte das die kommende Single sein. Dieser Song sollte angeblich nur in Japan erhältlich sein, man kann ihn sich aber bei iTunes herunterladen. Vielleicht der beste Ozzy Song seit "Perry Mason" oder "No More Tears".

Komischerweise haben diese drei Songs auch einen viel besseren Mix.

Fazit:

Ein Album, dass man sich getrost kaufen kann, aber bei weitem nicht Ozzy-Standard ist. Trotzdem zeigt Ozzy, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und vielen Jungen Bands einiges vormachen kann.

Wer den alten Ozzy liebt, sollte sich unbedingt die drei Bonusstücke holen, mit diesen hätte das Album einen Stern mehr verdient.

Ich bin mir sicher, dass das nächste Ozzy (oder "Black Sabbath"???) Album wieder ein richtiger Kracher wird - vielleicht sollte er auf Zakk Wylde verzichten, der wahrscheinlich seine beste Zeit hinter sich hat.

Trotz alledem noch drei ehrliche Sterne, auch weil Ozzy sich traut zeitgemäß zu bleiben.
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am 21. Juni 2007
"Black rain" heißt also das neue Album, das der selbstbenannte "Madman" Ozzy Osbourne am Start hat. Gerüchten zufolge die erste CD seit Beginn seiner Karriere, die er in totaler Nüchternheit aufgenommen hat. Ich will jetzt gar nicht irgendwelche Suchtmittel als positiv bezeichnen, aber Osbournes Kreativiät scheinen sie in früheren Jahren doch geholfen zu haben, denn "Black rain" ist nicht mehr als besserer Durchschnitt.

Die 10 Songs plätschern nur so im Mid-Tempo dahin und klingen auf die lange Sicht verdammt ähnlich. Natürlich kann die ein oder andere Melodiestruktur wieder überzeugen und auch die Riffs, die uns von Zakk Wylde entgegen geschleudert werden, sind nicht schlecht, aber es klingt irgendwie durchgehend wie schon einmal gehört. Trotzdem bringt die instrumentale Seite der Osbourne-Machenschaften wiederum guten, alten Heavy-Metal.

Womit wir nun beim Hauptmerkmal einer Ozzy-Scheibe angelangt sind: der Gesang. Den nasalen Gesang des alternden Reality-TV-Stars kann man meiner Meinung nach sowieso nur mögen oder ihn einfach hassen. Osbournes Stimme hat zweifellos ihren eigenen Flair, doch das was hier auf "Black rain" geboten wird, macht es einem wirklich nicht leicht diese Platte zu mögen!

Die zwei Balladen, die das Album enthält, sind einfach nur platt gesungen und beim Großteil des Restes wirkt die Stimme des Vokalisten irgendwie elektronisch verändert und ein wenig verzerrt. Das riecht nach arger Nachbearbeitung im Studio! Klar kann seine Stimme nicht mehr so klingen, wie noch vor Jahren bei Black Sabbath, aber diese drastischen Änderungen der Stimmaufnahmen werden wirklich als störend empfunden!

Das heißt zusammengefasst: Für mich ist es ein typisches Osbourne-Album ohne Höhepunkte und einer Nullnummer an Neuerungen. "Black rain" tönt zwar homogen durch die Boxen, kann aber sicher nicht als Juwel in diesem Genre angesehen werden, wobei vor allem der großteils verzerrte Gesang daran schuld ist!

Leider nur Durchschnitt!!!
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am 7. Juli 2007
Musik ist Geschmacksache - und damit trifft auch dieses Album sicherlich nicht auf ungeteilte Zustimmung. Ich war allerdings positiv überrascht und würde mal sagen, dass dieses Album in Sachen Songs endlich mal wieder so zu Ozzy's Stimme paßt, um mit Recht behaupten zu können, dass er es immer noch kann. Die Gitarrenarbeit ist mal treibend (I don't wanna stop, Trap Door), mal super-heavy (not going away, Black Rain) und erinnert mich an vielen Stellen an das Album "No more tears". Im Vergleich zu den Vorgängeralben (insbesondere "Under Cover") singt Ozzy nicht mehr an den Songs vorbei, sondern ergänzt mit seiner unnachahmlichen Stimme jeden einzelnen Song und schafft es, dass auch die ruhigen Stücke nicht peinlich werden ("Here for you"). Mein Lieblingssong der Platte ist "Countdown's begun" mit seinem ultra-heavy Gitarrenintro und Ozzy's Gesang, der einen an das eine oder andere Stück von "Bark at the moon" erinnert. Für mich sind das klare 5 Punkte!!!
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