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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen...
VORWORT:

Es gibt nicht wenige, für die das "weiße Album" die größte Arbeit der Beatles ist. Zugegeben - auf diesem Doppelalbum tummelt sich so manche Perle und auch die Produktion war für damalige Verhältnisse eine sehr überzeugende. Was mich an dem Album jedoch stört, ist die Konzeptlosigkeit. Ja, ich habe nun mal eine...
Veröffentlicht am 17. März 2012 von Mr.

versus
22 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Neu gemastert aber nicht neu abgemischt
in meiner kurzen Besprechung geht es nicht um die Qualität der Musik und auch nicht um die Arbeit, die die Tontechniker bei der Produktion der neuen Beatles Master geleistet haben. Es geht vielmehr um die Arbeit, die sie nicht geleistet haben.

Wenn diese Aufnahmen Stereo genannt werden, dann bedeutet es ausschliesslich, daß wir zwei Kanäle...
Veröffentlicht am 9. März 2010 von Dr.W.Stein


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen..., 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Remastered) (Audio CD)
VORWORT:

Es gibt nicht wenige, für die das "weiße Album" die größte Arbeit der Beatles ist. Zugegeben - auf diesem Doppelalbum tummelt sich so manche Perle und auch die Produktion war für damalige Verhältnisse eine sehr überzeugende. Was mich an dem Album jedoch stört, ist die Konzeptlosigkeit. Ja, ich habe nun mal eine Schwäche für den Vorgänger "Sgt. Peppers" und ebenso für das fabelhafte "Abbey Road". Diese Alben hatten eine spezielle Dramaturgie, in der sich die Songs ergänzten und letztendlich wie ein aufregender Spielfilm wirkten. Gerade das fehlt mir allerdings beim "weißen Album"...

WHITE ALBUM:

Spielfreude direkt beim Opener - "Back In The USSR" bildet einen hervorragenden Einstand und erinnert bei den Backgroundvocals an die Beach Boys. "Dear Prudence" folgt nahtlos und präsentiert eine Melancholie die ihres gleichen sucht. An diesem Punkt sei gesagt, das dieses Album, auf die Hälfte eingestampft noch um einiges kraftvoller gewesen wäre. Nichts gegen Experimente, doch "Ob-La-Di, Ob-La-Da", "Wild Honey Pie" etc. erscheinen mir auf der Platte ein wenig unpassend. "The Continuing Story Of Bungalow Bill" macht zwar Laune, doch warum muß Yoko Ono mit ihrem furchtbaren Gejaule hier das gute Bild zunichte machen? Ich ertappe mich jedesmal beim Griff zu meinen Ohren, wenn ihre Textzeile bevorsteht. Es gibt noch weitere Songs die Fremdkörper darstellen, doch jetzt möchte ich dann doch eher zu den stärken der Platte kommen.

"While My Guitar Gently Weeps" ist ganz großes Kino - unterstützt wurden die Fab Four bei diesem Song von Eric Clapton, der für das hervorragende Gitarrensolo verantwortlich war. Der bis heute verkannte George Harrison setzte sich allein mit dieser traurigen Ballade ein Denkmal und bewies auch auf Abbey Road ("Something", "Here Comes The Sun") seine Songschreiber-Qualitäten. Paul McCartney überzeugt bei "Blackbird" und John Lennon trägt mit "Julia" eine traurige Hommage an seine Mutter vor. Ein besonderes Schmankerl bietet die Band bei "Revolution 1" wobei ich hier mehr von der rockenden Singleversion angetan bin.

Interessant sind die vielen Stile, die sich auf dem Album die Klinke in die Hand geben. Reggae, Hardrock, Surfsound, Blues... Wo diese verschiedenen Richtungen auf der einen Seite sehr aufregend sind, so stehen sie sich auf Albumlänge jedoch das ein- und andere Mal auf den Füßen. Bei manchen Songs meint man, das sich die Jungs einen Spaß daraus machen wollten, ihren Fans ein paar "Funny Songs" zu servieren. Ein Paradebeispiel ist hier die Klangcollage "Revolution 9". Im Gegenzug kommen dann wieder Großtaten wie "Happines Is A Warm Gun", "Mother Nature's Son", "Sexy Sadie" oder das rockige "Helter Skelter". Selbst das etwas kitschige "Good Night" kann überzeugen und schließt das Album ab.

REMASTERING:

Im Gegensatz zu vielen Alben, die durch das sogenannte Remastering verschlimmbessert wurden, so ist es bei den meisten Alben des Beatles-Backkatalogs zum Glück nicht so. Gerade beim "weißen Album" wurde vorbildlich "entstaubt" und der Charme der Songs beibehalten. Alles klingt frisch und harmonisch - glasklarer, transparenter Sound der teilweise vergessen läßt, das dieses Werk bereits 44 Jahre auf dem Buckel hat. NOTE EINS !

F A Z I T:

Natürlich genießt dieses Album nicht zu unrecht seinen guten Ruf. Gerade die stilistische Vielfalt diente späteren Bands als Blaupause für ihre eigenen Großtaten. Dennoch, hätten die Beatles auf ein paar halbgare (darf man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen?) Songs verzichtet oder grandiose Titel wie "Lady Madonna" und "Hey Jude" nicht als Singles verheizt, sondern mit aufs Album gepackt, wäre dieses Werk vielleicht das Opus Magnum der Band geworden. So ist es, zumindest für mich, nur ihr drittbestes Album. D A N K E !
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung, 9. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Ich möchte hier DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung vorstellen.

Das neunte Album des Beatles ist ein Füllhorn des Status Quo" der progressiven Musik der ausgehenden 60er Jahre und war ein Versprechen in die Zukunft der Rockmusik. Das Doppelalbum der Beatles wurde zwar unter der Überschrift des Bandnamens veröffentlicht, ist aber eher eine Zusammenstellung von Solo- Kompositionen auf der Höhe des Schaffens der einzelnen Bandmitglieder.

Es gibt wohl kein Album einer Band in der Geschichte der Rockmusik, auf den so unterschiedliche Musikstile wie z.B. Rock, Blues, Psychadelic, Country, Ragtime, Folk, Heavy-Metal, Protestsongs, Balladen, Kammer und 30er-Jahre-Dance-Hall-Musik, Schmaltz" oder avandgardistische Toncollagen - scheinbar ohne erkennbares Konzept aneinandergereiht - in so überragender Qualität vertreten sind.

Diverse Songs, die für das Album als Demoversionen schon vorlagen, wie z.B. "Mean Mr. Mustard", "Polythene Pam", "Jealous Guy", "Something", "Not Guilty" oder "What's the New Mary Jane" fanden keinen Platz auf dem Album. Daran ist zu ermessen, in welch intensiver Schaffensphase dieses Meisterwerk entstanden ist.

Die meisten Kompositionen sind während des Zeit in Indien entstanden. Sie wurden in unterschiedlichsten Besetzungen, z.T. unter der Abwesenheit einiger Bandmitglieder, teilweise in Eigenregie aufgenommen. George Martin hat erstmals seine Führung" an Chris Thomas abgeben, so daß hinsichtlich der Produktion sich entscheidende Neuerungen ergaben. Diese erste Veröffentlichung unter Apple Records" kann sowohl musikalisch als auch in Hinsicht auf die Beziehungen innerhalb der Band als Wendepunkt in der Geschichte der Vier bezeichnet werden.

Das Album lebt" von dem Hin-und-Her, von dem Stop-And-Go der Zufallsauswahl aller Songs als Gesamtwerk, trotzdem möchte ich hier die Fab Four" meiner Favoriten auf den Album nennen:
"Happiness Is a Warm Gun","Sexy Sadie" , "I'm So Tired","Yer Blues"

Wer ein Fundament sucht, auf den er seine Musiksammlung gründen möchte:

Das White Album" ist der Fels, an dem sich die Flut allen Musikschaffens immer wieder brechen wird.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Musikgeschichte!, 22. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
... ist meines Erachtens nach dieses, in der äußeren Gestaltung sehr schlichte, dazu noch namenlose Doppelalbum der Beatles, das die Fans im Allgemeinen (mangels titels) als "White Album" bezeichnen.
Es ist, als ob die Beatles mit diesem Album (Verpackungs-) Designer geradezu lächerlich machen wollten, und sie sagen wollten: "Das Äußere schließt nicht auf das Innere; entscheidend ist nicht, wie das Produkt aussieht, sondern was drin ist!", oder dass mit optischen Mitteln nicht alles zu beschreiben ist.
Denn "drin" sind so mit die größten Köstlichkeiten, die Rockmusik- Fans jemals gehört haben! Fast jeder Song hört sich genial an.
Aber das wirklich besondere ist wohl die enorme Vielseitigkeit, die dieses Album aufweist; andere Bands mögen von einer musikalischen Idee beeinflusst sein, die zwar gut sein mag, aber nach der dann jeder Song der Platte ähnlich klingt.
Nicht so bei den Beatles: fast jedes Stück auf diesem Album hier ist ein in sich großes Meisterwerk, meist ohne viel Bezug zu den anderen Songs: es gibt klassische Rock and Roll- Nummern ("Back in the USSR"), schöne Balladen mit Tiefgang ("Julia"), die Kindermusik revolutionierende, sehr schöne Songs ("Obladi- oblada"), Country- Nummern ("Don't pass me by"), Blues- Songs ("Why don't we do it in the road"); mal ganz davon zu schweigen, dass die Beatles - als außergewöhnlich kreative Köpfe - natürlch das Spiel mit der Vermischung von Stilen und Rhythmuswechseln u.Ä. beherrschen wie kaum jemand Anderes.
Tatsächlich scheinen die Beatles jeden Musikstil perfekt zu beherrschen. Einzig im Bereich der neueren Hardrock- oder Heavy- Metal- Richtungen scheinen sie an ihre Grenzen zu kommen; "Helter Skelter" ist - zumindest aus heutiger Sicht - zumindest für mich nicht als Meisterwerk zu bezeichnen. (Die Stärke der Beatles ist halt doch mehr im klassischen Rock and Roll und in gefühlvollen (und tiefgängigen) Balladen zu sehen, wo ihnen keiner das Wasser reichen kann. Ihre Stärke sind die "tumben" "Hau- drauf- Songs" à la Garagenrock offenbar nicht.)
Und "Revolution No. 9" ist eine äußerst seltsame, wohl durch Zufall entstandene Klangcollage, bei der man sich fragen möchte, ob so ein missglückter Acid- Trip aussieht.
Der Rest aber ist einfach nur genial. Warum darüber viel schreiben? - HÖREN muss man die Songs!
Die außerordentliche Vielseitigkeit des Albums mag wohl auch daran liegen, dass hier alle 4 Beatles Songs beigesteuert haben, und diese Songs z.T. in unterschiedlichen Konstellationen von Autoren entstanden sind. Selbst Ringo Starr hat hier Songs zu geschrieben. Und George Harrison gleich eine ganze Reihe.

Ich habe die Platte in meiner Kindheit gehört. Dafür bin ich sehr dankbar. Spätestens da bin ich zum Beatles- Fan geworden. Denn das war damals das Beste, das ich jemals gehört hatte. Seitdem kann ich sie immer wieder hören, diese äußerliche so schlichte, und innerlich so unnachahmlich kreative, vielseitige und geniale Platte.
Ich glaube wirklich, dass diese Platte eine der nicht nur wichtigsten, sondern auch einfach besten Platten ist, die jemals aufgenommen wurden.
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100 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The White Album - Dokument einer zefallenden Band, 24. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Als die Beatles mit der Arbeit am "Weißen Album" begannen, hatten sie schon aufgehört, eine richtige Band zu sein. Sie hatten die anstrengenden Tourneen aufgegeben und jeder der Fab Four ging seinen eigenen Interessen nach. Selten fanden sich alle vier Musiker gleichzeitig im Studio ein, es bildeten sich zufällige Arbeitsgemeinschaften, machmal war auch der jeweilige Autor eines Songs mit George Martin allein im Studio.
Langsam zeichnete sich das Ende der Beatles ab, Ringo Starr verließ sogar für kurze Zeit die Band, weil er sich nur noch als das fünfte Rad am Wagen fühlte, konnte jedoch mit Blumen und Bitten zur Rückkehr überredet werden und lieferte mit "Don't Pass Me By" seinen ersten Beitrag als Songwriter. Das Team Lennon/McCartney zerfällt hier sichtlich, es gab des öfteren Unstimmigkeiten über die Richtung, die die Band einschlagen sollte und über die ständige Anwesenheit von Lennons neuer Liebe Yoko Ono im Studio, die auch viel Einfluß auf das Album nahm.
Die entstandene Freiheit nutzte vor allem George Harrison, der sich hier mit vier ausgezeichneten Beiträgen ("While My Guitar Gently Weeps" mit einem Gitarrensolo von Eric Clapton, "Piggies", einer wunderschönen Psychedelicnummer, "Long, Long, Long" und "Savoy Truffle") empfiehlt.
Im Gegensatz zum Vorgänger "Sgt. Pepper" gibt es auf dem "Weißen Album" kein einendes Konzept, es ist eine Sammlung einzelner Songs, bei denen die Stilvielfalt erstaunlich ist. Es gibt die klassischen Rocknummern ("Back In The USSR", eine sehr gelungene Persiflage auf den Frohsinns - Patriotismus der US - Konkurrenz The Beach Boys, "Why Don't We Do It In The Road", "Everybody's Got Something To Hide Except Me And My Monkey"), Psychedelisches ("Glass Onion", "Piggies"), Blues ("Yer Blues"), Country ("Rocky Raccoon", "Don't Pass Me By"), Folk ("Blackbird", "Mother Nature's Son") usw.
Die Vielfalt auf dem Album ist bis heute der Hauptgrund, warum es seine Faszination nicht eingebüßt hat und es wohl auch nie wird. Das "Weiße Album" zeigt die Beatles zwar nicht mehr als einheitliche Band, dafür aber als vier virtuose Einzelkönner, die ihre zahlreichen Einflüsse verarbeitet haben und etwas Eigenes daraus entstehen lassen. Neben einigen der besten Beatles - Songs, wie Lennons Geniestreiche "Dear Prudence", "Happiness Is A Warm Gun", "I'm So Tired", "Julia", "Sexy Sadie", eine Abrechnung mit Maharishi Mahesh Yogi, der sich nicht nur in spiritueller Absicht an die Schauspielerin Sharon Tate herangemacht hatte sowie der langsamen Version des Klassikers "Revolution", McCartneys "Rocky Raccoon", "Blackbird" oder "Mother Natures Son" findet sich hier auch einiges Absonderliche, das es wohl nicht auf das Album geschafft hätte, wäre dem Produzenten George Martin nicht seine bis dahin absolute Autorität entzogen worden (er mußte sich mit einer eher beratenden Funktion begnügen, die Beatles produzierten zum großen Teil selbst), so die von Lennons neuentdeckter Liebe zur Avantgarde inspirierte Tondbandschnipselcollage "Revolution No. 9" oder "Wild Honey Pie", das klingt, als hätte sich eine betrunkene Schülerband ins Studio geschlichen, was allerdings wieder den legendären Sinn der Beatles für den reinen Unsinn zeigt.
Nebenbei wird noch die immer wichtiger werdende jamaikanische Musik geehrt (in "Ob - La - Di, Ob - La - Da" (nigerianisch für "Life Goes On"),
ein munterer kleiner Song, den John Lennon nicht ausstehen konnte und den jeder aufrichtige Musikkritiker haßt und als Beweis für Paul McCartneys angebliche Oberflächlichkeit anführt, trotzdem eines der bekanntesten Beatles - Stücke) und Heavy Metal erfunden (mit "Helter Skelter", eine Trotzreaktion McCartneys auf "I Can See For Miles" von The Who, den der Melody Maker zum lautesten und härtesten Song aller Zeiten erklärt hatte. Paul meinte, der lauteste Song der Welt müßte von den Beatles stammen und schrieb dieses Stück, das in seiner Urfassung 24 Minuten lang war und Ringo am Ende zu der Bemerkung "I got blisters on my fingers!" (Ich hab Blasen an den Fingern.) hinreißt.).
Wenn das Album dann mit dem hübschen Schlaflied "Good Night" endet, ist man heute noch beeindruckt von der Kreativität, die die Beatles noch als schon zerfallende Band an den Tag legten.
"The Beatles" ist eines der der wenigen Alben, das man 1000 Mal hören kann und das trotzdem niemals langweilig wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser spät als nie..., 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Remastered) (Audio CD)
Zugegeben, ich bin kein Beatles "Fan", weiß aber durchaus die Bedeutung dieser Band zu schätzen und generell gefallen mir sehr viele Beatles Stücke, ich habe mich auch sehr intensiv mit den Soloprojekten der Mitglieder beschäftigt und als "krönenden Abschluß" meiner Sammlung nun auch die Beatles Stereo-Box gekauft.
Über das "weiße Album" kann man sehr viele kontroverse Meinungen lesen, und auch ich sehe grundsätzlich alles auch kritisch, dennoch möchte ich sehr spät, zugegeben, aber dennoch sehr ehrlich sagen, was ich vom "weißen Album" halte...
Es wird ja sehr oft als "DAS" Beatles Album schlechthin bewertet, nun, ich denke, das hängt vom Standpunkt der Betrachtung und natürlich vom persönlichen Geschmack ab.
Da ich mich erst im "gereiften Alter" mit den einzelnen Beatles-Alben beschäftigt habe (ich hatte die 1987er Erstausgaben komplett gekauft, aber zugegeben selten gehört)und durch die bereits erwähnte "Box" wieder öfter in die Alben hinein gehört habe, muß ich sagen, daß die CD 1 des weißen Albums absolut als Höhepunkt gewertet werden kann, aber da die Beatles innovativ waren, muß man das in Relation zu den anderen Meisterwerken sehen. Ich denke, das weiße Album zeigt bereits sehr deutlich, daß da vier Individualisten am Werke waren, der Band-Charakter offenbart sich durchaus, allerdings m.E. nur auf der CD 1.
Die Titel dieses Albums sind durchweg "klassisch" und von extrem hoher Qualität, wenn ich das mal so sagen darf. Auf der zweiten CD höre ich eher in den einzelnen Titel die Solo-Interpreten, und da ist leider nicht alles so "Goldig", da sind durchaus Schwächen erkennbar und von daher liegt der innovative SChwerpunkt was die Beatles als Band betrifft zweifellos auf der 1. CD.
Superlative wie "Epochal" lese ich sehr häufig, dennoch meine ich, daß die hohe Qualität des Anspruches, den sie selbst vorgegeben haben, nicht für das ganze Album ausreicht, insofern wäre eine Einzel-CD (damals LP) vielleicht aus künstlerischer Sicht die bessere Wahl gewesen.

Nun haben wir es hier aber mit einem "Klassiker" zu tun, und von daher möchte ich keinesfalls die CD 2 "schlecht" reden, aber im Vergleich zu den übrigen Aufnahmen fällt das Ganze dann eher ab, leider.... Revolution 9 ist ja kein "Lied", sondern eine "Collage", aber wenn ich ehrlich bin, sagt sie mir nichts. Überhaupt nichts. Ich erkenne darin weder einen "Unterhaltungswert" noch eine "Aussage", sondern eher eine künstlerische Freiheit, die sich diese Band natürlich erlauben konnte, vermutlich haben sie sich köstlich amüsiert, das es möglich war, so einen "Unsinn" veröffentlichen zu können. Wie gesagt, das meine ich nicht "böse" sondern so, wie es sich für mich offenbart...
Dennoch bietet das komplette Album soviel Substanz, soviel "Neues" und von daher würde ich auch sagen, es ist ein innovatives Album. Aber mit Stärken und Schwächen.

Intellektuelles Gefasel bereitet mir immer Bauchschmerzen, letztlich haben die Beatles Pop- bzw. Rockmusik gemacht, und darin waren sie Stilbildend, das nicht zu erkennen wäre vermessen oder sogar unverschämt. Von daher empfehle ich (für Neueinsteiger zum Beatles-Thema") die Alben in chronologischer Reihenfolge zu hören, sich wirklich damit zu befassen, und dann kann man sehr klar erkennen, das das "Weiße Album" tatsächlich einen Wendepunkt im Schaffen der Beatles darstellt. Es sind wirklich absolute Jahrhundertsongs darunter, aber nicht jedes Lied erfüllt die hohen Ansprüche, die die Beatles selbst gesetzt haben.

Man muß Muse und Zeit investieren, im "Hintergrund laufen lassen" geht bei diesem Album gar nicht, es verdient und braucht auch eine wirkliche Aufmerksamkeit, erst dann offenbaren sich Finessen, die sonst einfach "überhört" werden.

Ich mag das Album, ich denke, es ist nicht mein "Top-Beatles-Album" aber es ist ein bemerkenswertes Zeitdokument mit sehr hohem Unterhaltungswert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das widersprüchlichste Album der Beatles, 29. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Es gibt wohl kein Album der Fab 4, das beim Publikum unterschiedlichere Reaktionen hervoruft als das Weiße Album.

Nachdem die Beatles ihre experimentelle Phase abgeschlossen hatten (in der der innovative Meilenstein "Revolver" und das Hochglanz-Pop-Meisterwerk "SGT Pepper" entstanden) entschloss sich die Band 1968, ein wieder völlig ungekünsteltes und simples Album aufzunehmen.

Als Ergebnis der Aufnahmesession, die die Beatles nach ihrer Indienrückkehr starteten, standen dabei 30 Stücke, die durch ihre Verschiedenheit und dem zum Teil vorhandenen Jam-Charakter einen absoluten Kontrast zum perfekt durchgestylten Vorgängeralbum "SGT Pepper" bilden.

Die Fülle der Songs reicht dabei von Hard Rock (Helter Skelter), Lagerfeuer-Romantik (Story of Bungalow Bill), Blues (Yer Blues) bis zu lyrischen Balladen (Blackbird, Mother Natures Son, Julia).

Aber auch typisch fetzige Beatles Nummern wie "Back In The U.S.S.R" und "Birthday" sind vorhanden. Ein simple naives "Ob-La-Di, Ob-La-Da" fand genauso den Weg auf dieses Doppelalbum wie das rührselige Kinderlied "Goodnight". Das etwas skurille "Glass Onion" steht Seite an Seite mit dem wunderbar poetischen Song "Dear Prudence". Johns traumhafte Rocknummer "Happyness Is A Warm Gun" gehört wohl mit zu den besten Lennon-Songs aller Zeiten, was man von seinem furchtbaren Avantgard-Ausrutscher "Revolution_9" absolut nicht behaupten kann!

Dem bis dahin immer etwas unterschätzten George Harrison gelang es, mit "While My Guitar Gently Weeps" seinen bisher stärksten Song einzuspielen. Aber auch das rockig rauhe "Savoy Truffle" und das sanft sensible "Long, Long, Long" stellen Harrisons bisher verkanntes Talent als Komponist eindrucksvoll unter Beweis.

Ringos Debut als Songwriter fällt mit dem völlig belanglosen "Don't Pass Me By" leider sehr bescheiden aus, ebenso wie das äußerst skurille Kurzstück "Wild Honey Pie". Dennoch gelingt es hervorragenden Songs wie der sanften LP-Version von "Revolution", und Stücken wie "I'm So Tired", "Martha My Dear" oder "Sexy Sadie" den Zuhörer wieder versöhnlicher zu stimmen.

Es fällt schwer bei dieser opulenten Ansammlung von unterschiedlichstem Songmaterial zu einem Gesamturteil zu kommen. Fest steht jedoch, dass das "Weiße Album" mit Sicherheit zu den interessantesten und vielseitigsten Alben der Popmusik gehört. Auf keinem anderen Album der Beatles oder von sonst Irgendwem wird eine abwechslungsreichere Mischung von Musikrichtungen dargeboten.

Auch wenn man auf eine gute handvoll Songs gerne hätte verzichten können, so reicht der verbleibende hervorragende Rest locker aus, um dieses Doppelalbum zu einem Meilenstein der Popmusik zu erheben. Dieses Album hat durch seine unwahrscheinliche Fülle und stilistische Zerrissenheit völlig zurecht absoluten Kultstatus erreicht.

Auf "The Beatles", so wie der eigentliche Album-Titel lautet, zeigen sich ganz deutlich die völlig unterschiedlichen musikalischen Charaktere der Fab 4, und gerade diese Vielfalt macht aus der willkürlichen Sammlung von Songs eine absolut gelungene Mischung.

Wer es jedoch etwas harmonischer und homogener mag, dem sei das perfekte Abschiedswerk der Beatles "Abbey Road" wärmstens empfohlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Fundgrube kleiner Geniestreiche, 6. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Dass die einzelnen Beatles hier begannen ihre ihre Solopfade zu beschreiten ist bekannt.
Doch wer zB bei Youtube Dokumente wie das "Revolution" Video oder andere ansieht merkt wie angagiert alle Beatles am Song des Partners beteiligt waren.
So ist grade dieses Album voll von Songs, die zwar nie so berühmt wurden wie "She loves you", jedoch als Geniestreiche beim 2. Hinhören zu betrachten sind.Anspruchsvoll und was für "Erwachsene".
Ich mag besonders früher unterschätzte Songs wie "SavoyTruffel" "Sexy Sadie" "Everybodys got..." "Glass Union" "Good Night" wegen ihrer zynischen Schärfe, Wildheit oder traumhaften Melodien.
Revolution 9 ist natürlich nicht jedermanns Sache...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vielfältigstes beatles-album, 21. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
wahnsinn! dieses album ist wirklich toll! ich bin dreizehn jahre alt und höre auch viel neuere musik(marilyn manson, usw.), aber die vielfältigkeit dieser gruppe und dieser cd kommt niemand ran. einerseits gibt es langsamere, ruhigere stücke wie "sexy sadie" und "cry baby cry" und andererseits geniale rocknummern wie "back in the ussr" und "helter skelter". also ich kann wirklich nur allen leuten und vor allem den jüngeren wie mir empfehlen sich diese cd zu kaufen.
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen G-E-N-I-A-L, 27. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
...Herrlich! Das beste aller Beatles-Alben. Sgt. Pepper's käme ihm gleich, wenn George Martin nicht (wie er auch zugab) den größten Fehler seiner beruflichen Karriere gemacht und Strawberry Fields und Penny Lane als Single veröffentlicht hätte. Sie hätten genial in die Atmosphäre des Albums gebracht. Das steht hier aber nicht zur Debatte, hier also mein Kommentar zu DIESEM Meisterwerk. Vorerst einmal: TOP!!! :)

...Um herauszukristallisieren, wie wunderbar das Album eigentlich ist, muss um folgenden jeder Song für sich behandelt werden.

CD 1

Der Opener ist "Back In The USSR" (*****), was intelligenterweise hereinfliegt :) Das Klaviergehämmere Pauls ist genial, wie auch der ganze Rest (der Song wurde fast solo aufgenommen, da Ringo für drei Tage ausgestiegen war, da die Stimmung in der Band übel gewesen war). Der Song geht einfach ab, und mann kann nicht anders als mitsingen.

Wie auf diesem album üblich ist der Folgetrack das genaue Gegenteil (nicht qualitativ): Dear Prudence (*****) ist die Ruhe in Person (zumindest anfangs). Den ganzen Song lang praktiziert John ein und dasselbe Gitarrenriff, auf das Paul eine wunderbar einlullende chromatische Bassline legt. Das Hintergrundfalsetto Pauls trägt nur noch mehr zum herrlichen Surrealismus des Songs bei.

"Klack--Klack--BUMM!!! I told you 'bout strawberry fields..." Glass Onion (*****) ist abermals zum Schreien gut. John singt wunderbar wütend, und man kann wieder nicht anders als aus vollem Hals mitsingen. Der "Oh Yeah"-Mittelteil erinnert ein wenig an Duncan Brownes "Wild Places". Der Song strahlt nur so vor Selbstironie (5 Beatles-Songnamen werden zur mutwilligen Irritation des Hörers, und zu keinem anderen Zweck, erwähnt) -- wenn Paul bei "Fool On The Hill" in die Blockflöte bläst, grinst man nur so in sich hinein. Das Ende besteht aus verminderten Streicher-Dreiklängen, die von einem gezupften Kontrabass im Walking-Bass-Stil begleitet werden und immer schräger werden. Aaah^^

"Ob-La-Di, Ob-La-Da" (****) ist der einzige Song, der keine fünf Sterne verdient hat, nur um das mal vorwegzunehmen :) (Faktisch haben einige Songs eigentlich sowieso mehr verdient...) Der Ehrlichkeit halber muss ich dazu sagen, dass das daran liegt, dass ich ihn als Kind zu oft gehört habe (war damals mein Lieblingssong auf der LP). Es ist aber auch nicht viel mehr als ein Kindersong, in den Paul zu viele Stunden der Arbeit gesteckt hat - John war zugedröhnt und verärgert, als Paul endlich mit seiner Klavier-Intro zufrieden war.

Dass der Song trotzdem 4 Sterne bekommt, liegt einfach an der herrlich schönen Akkordfolge im Refrain^^

"Wild Honey Pie" (*****) Vermutlich würde der GESAMTE REST der Weltbevölkerung diesem Song EINIGE Sterne weniger geben, nehmen Sie mich bitte also nicht für voll :) Einige schlecht gestimmte Gitarren, ein Schlagzeug und der merkwürdigste Gesang, den man von Paul (der den Song wieder solo aufgenommen hat) je gehört hat, aber man gewinnt den Song nach so vielen Jahren einfach irgendwann lieb^^ Übrigens ist er aus einem indischen Kinderlied entstanden :P

"The Continuing Story Of Bungalow Bill" (*****) ...Ich stehe kurz davor, dem Song wegen der Länge seinens Namens einen Stern abzuziehen :) Aber dazu ist er zu gut^^ Die Gitarren-Intro ist wunderbar schnell gespielt, und John singt während der Strophen so herrlichst traurig und gebrochen, das einem kalte Schauer den Rücken hinunterlaufen. Der Refrain (mit Hintergrundgesang unter Anderem von Yoko Ono) zerstört die schöne Atmosphäre leider ein wenig (ähnlich wie bei Lucy In The Sky; übrigens wird der Refrain bezeichnenderweise auch dort durch drei Bass-Drum-Kicks eingeleitet). Das Ende ist wieder einmal vom Feinsten :)

"While My Guitar Gently Weeps" (*****) Georges guter Freund Eric Clapton hat auf diesem Song zusammen mit John Lead-Gitarre gespielt, während George sich seltsamerweise auf die Rhythmus-Gitarre beschränkte. George singt zum Heulen schön; auch die Orgel im Mittelteil tut einiges dazu, dass man in Tränen ausbrechen möche. Paul und Ringo sorgen dafür, dass man merkt, wie die gesamte Schwere der Welt auf dem Song lastet, was auch zum Ausdruck kommt, als der zuckersüße Gesang Georges im Mittelteil zu dem harten, depressiven in der Strophe übergeht. Die beiden ausgieben Gitarren-Soli tragen dazu bei, dass dies einer von Georges besten Songs überhaupt ist.

"Happiness Is A Warm Gun" (*****) ...Hat eigentlich fünfundwanzig Sterne verdient, weil das eigentlich fünf perfekte Songs sind. Eine pseudo-traurige Einleitung (4/4), mit Kopfweh-erzeugen-wollender nachfolgender Strophe (Text!, Gitarre, Gesang plus eine undefinierbare Taktart). Dann der genialste Mittelteil (3/4-Takt, Amazon-Hörprobe), den ein Ohr je erleben durfte ("I Need A Fix"), wäre zum Schreien genial, wenn man nicht zum Mitsingen gezwungen wäre. Dann der Mother Superior-Teil (6/4), der total rockende Ausbruch aus dem Stumpfsinn (teilweise auch noch auf dem Amazon-Sample)! Und finalmente der erlösende Happiness-Teil (das Schlagzeug geht wieder in einen 3/4-Takt, während der Rest des Songs in 4/4 übergeht!). Ein Glanzwerk an Zusammenarbeit aller vier Beatles.

"Martha My Dear" (*****) Nach Johns rhythmisch unregelmäßigstem Song ever, hier Pauls. Der Song ging übrigens an seinen Hund (kicher^^).

"I'm So Tired" (*****) An dieser Stelle möchte man John einfach küssen. Der Gesang passt herrlichst zu dem Thema des Songs (das authentisch ist), und die absolut sarkastische (Walter Rallye war der Entdecker des Tabaks) Zeile "I'll have another cigarette and curse Sir Walter Rallye, he was such a stupid get" ist mit soviel genial inszenierter Wut gesungen, dass man einfach wieder lachen muss^^ Der Refrain (Anfang Hörprobe) rockt und nimmt den Hörer wieder total mit. Die Melodie der Strophe ist einfach wunderbar schön...

"Blackbird" (*****) Ein typischer Paul-Song (wiedermal solo^^) :) Echt schön, und trotz dass das einzige Instrument eine akustische Gitarre ist, rockt die Zeile "into the light of the dark black night". Leider wurden alle meine Illusionen zerstört, als ich hören musste, dass das keine echte Amsel ist, die da zu hören ist^^

"Piggies" (*****) Pseudo-mittelalterlich, mit einem echt lustigen Text, der sich satirisch auf Politiker bezieht (und Charles Manson leider dazu gebracht, ihrer zwei mit Heugabeln zu ermorden). "One More Time"... ahhh, herrlich^^

"Rocky Raccoon" (*****) DER perfekte Mitsingsong! Pauls lustigster Text überhaupt :) Magill, Lil, Nancy, Danny, Dan, Daniel und Rocky lassen den Song so richtig aufleben XD Das Piano während dem schnellen Teil ist auch einfach... ihr wisst mittlerweile bestimmt schon^^

"Don't Pass Me By" (*****) OK, die Fiedel und Ringos Stimme (einer der beiden einzigen Songs, die er für die Beatles schrieb) nerven, aber ansonsten echt schön :)

"Why Don't We Do It In The Road?" (*****) Mal abgesehen von "Wild Honey Pie" der Song von Paul, der am meisten nach John klingt. Geht total ab! Wenn man nicht grade Kinder hat, auch wieder perfekt zum Mitsingen :) Wieder mal Paul Solo (abgesehen von dem Schlagzeug, das teilweise er, teilweise Ringo aufgenommen hat), da George und John gerade an "Revolution 9" feilten. John nahm Paul dies später sehr übel. Dem Hörer darf das sehr egal sein^^

"I Will" (*****) Wunderschöne Ballade Pauls, gibt nicht arg viel mehr zu sagen :)

"Julia" (*****) Sehr kindisch und verträumt... Es geht um Johns früh verstorbene Mutter, sowie um seine neue Liebe Yoko.

CD 2

...Sogar NOCH genialer als CD 1! Anfängt sie mit Pauls absoluten Party-Rocker "Birthday", der wiedermal einfach abgeht (*****).

"Yer Blues" (*****) John ist Gott. Einer der absoluten Höhepunkte auf dem Album (von denen es jedoch reichlich hat^^).

"Mother Nature's Son" (*****) Schön und verträumt :) Typisch Paul eben.

"Everybody's Got Something To Hide Except Me And My Monkey" (*****) Der längste Songtitel in der Beatles-Geschichte, ganz nebenbei. :P Der Song ist eher langweilig, abgesehen vom Refrain, der meiner Meinung nach das genialste Gitarrenriff aller Zeiten beinhaltet (Amazon-Hörsample)!

"Sexy Sadie" (*****) John. Herrlich. Punkt. Na gut, wenn ihr's genau wissen wollt: Herrliche Akkordfolge, geträllert von E-Piano und Bass, mitreißend schöner Gesang... das Übliche eben, aber es wird nie langweilig, glaubt mir :)

"Helter Skelter" (*****) Nachdem Paul mit "Ticket To Ride" ja schon den Heavy Rock erfunden hatte, erfindet er hier auch noch den Heavy Metal. Eine dröhnende Klangmauer aus Gitarren, einfallsreichem Bass, Crash-Becken-durchtränktem Schlagzeug und herrlich geschrieenem Gesang. Das Ende genial, es wird leiser, man denkt der Song ist vorbei - falsch gedacht! Es wird wieder lauter, und der Song bleibt genial als wie zuvor, nur diesmal improvisiert. :) Dies wiederholt sich noch zweimal, bis zu dem letzten Aufschrei "I got blisters on my fingers!" (Ich hab' Blasen an den Fingern XD)...

"Long, Long, Long" (*****) Der schönste, traurigste, am meisten zum Heulen verleitende und Georges bester Song auf dem Album. Die letzte halbe Minute kam nur durch puren Zufall zustande, und die Musikgeschichte darf sehr dankbar sein!

"Revolution 1" (*****) Von Amazon fälschlicherweise als "Revolution" bezeichnet. Das hier war Johns erster Versuch für den Song (der erste Song, der für das Album geschrieben wurde), und er wollte ihn als Single rausbringen. Paul war aufgrund des Textes sehr skeptisch, und behielt sich als Vorwand, dass er zu langsam für eine Single sei, worauf die schnellere Version "Revolution" aufgenommen wurde (die auch um einiges rockiger ist), die dann als B-Seite für "Hey Jude" verwendet wurde. Der Song ist ein wunderbar genialer Blues (was aus dem Amazon-Sample leider nicht hervorgeht). Gegen Ende fingen die Beatles an, wild zu improvisieren; John erging sich in orgiastischem Stöhnen etc.. Dieses Ende nahm John und baute daraus "Revolution 9" auf.

"Honey Pie" (*****) Pauls zweiter 20er-Song nach "When I'm Sixty-Four". Im Gegensatz zu diesem aber ziemlich satirisch :) Ein freches Bläser-Arrangement kombiniert mit einem voll authentischen Jazz-Gitarrensolo^^

"Savoy Truffle" (*****) Herrlicher Blues-Rock! Voll aufdrehen und George genießen!

"Cry Baby Cry" (*****) Klingt sehr zerbrechlich und herrlich dunkel - ein John-Song eben. Das Ende, Pauls "Brother Can You Take Me Back", dürfte das Unheimlichste sein, dass die Band neben dem Ende von Strawberry Fields je aufgenommen hat - geht einfach unter die Haut^^

"Revolution 9" (*****) Eine Klangcollage, die nie unter das Niveau kongenial gerät. Herrlich unheimlich, merkwürdig und mehr als 8 Minuten (warum nicht 9?^^) füllend. Wunderbar zusammengekleistert. herrlich :) (Wenige werden mir hier zustimmen, nur als Warnung...). Zusammen mit "Helter Skelter" und "Good Night" von Charles Manson als Weltuntergang misinterpretiert (er wusste nicht, dass in Englang ein "Helter Skelter" eine Achterbahn ist).

"Good Night" (*****) Nur Ringo, ein einlullender Chor und ein Orchester. Von John als Gute-Nacht-Lied für seinen Sohn Julian geschrieben. Thematisch natürlich das perfekte Ende für ein perfektes Album :)

Fazit: Egal, wie groß der Preis -- KAUFEN!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warning! This album is addictive., 21. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Today it is new to many people. However for me it is a slice of time from my history. As with all great art after one does the best that can be done with the standards, the next step is to go out to left field that threatens to lose followers and may or may not work. Just when you thought The Beatles time had come to take that step, they came out with "The White Album" and proved that no one knows where the classics end and experimental must begin.
I was fortunate enough to obtain one of the scarce copies in 1969. And it seemed funny to be playing "Back In The U.S.S.R." at West Point New York. As for the rest of the album many reviews look on this as an eclectic collection. On the surface it maybe. Then you can hear and feel the underlying pattern of the Beatles. They are just extending their range and keeping that which makes them unique.
I believe this album is addictive.
Most people look favorable on this album others look at it as a transitional time for the Beatles. Ether way they realize the Beatles as any artist have down the universal fundamentals that make good music and have adapted it to a unique style.
The few detractors are usually people that do not understand what goes into music and would benefit from an appreciation class.
True some tracks probably would not be purchased as a single. It is the peril of many albums that they must carry some of the weaker contributions.
Bottom line is that this item is worth the investment.
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The White Album (Remastered)
The White Album (Remastered) von The Beatles (Audio CD - 2009)
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