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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaffens-Höhepunkt
Wer wie ich 1950 geboren wurde, hat möglicherweise auch schon seine diversen Beatles-Phasen durchgemacht. Insofern fand ich es auch höchst interessant, die Rezensionen durchzulesen - ja, natürlich auch die sternarmen. In vielem erkennt man sich einfach wieder.

Für mich war das weiße Album immer das Interessanteste zum Durchhören -...
Veröffentlicht am 19. Mai 2010 von jury

versus
17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Neu gemastert aber nicht neu abgemischt
in meiner kurzen Besprechung geht es nicht um die Qualität der Musik und auch nicht um die Arbeit, die die Tontechniker bei der Produktion der neuen Beatles Master geleistet haben. Es geht vielmehr um die Arbeit, die sie nicht geleistet haben.

Wenn diese Aufnahmen Stereo genannt werden, dann bedeutet es ausschliesslich, daß wir zwei Kanäle...
Veröffentlicht am 9. März 2010 von Dr.W.Stein


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaffens-Höhepunkt, 19. Mai 2010
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The White Album-Stereo Remaster (Audio CD)
Wer wie ich 1950 geboren wurde, hat möglicherweise auch schon seine diversen Beatles-Phasen durchgemacht. Insofern fand ich es auch höchst interessant, die Rezensionen durchzulesen - ja, natürlich auch die sternarmen. In vielem erkennt man sich einfach wieder.

Für mich war das weiße Album immer das Interessanteste zum Durchhören - ich habe es vielleicht nicht geliebt oder gehasst, aber es gehörte einfach lange Zeit zum Leben. Aufstehen, auflegen. Erstaunlich, wie wenig auch im Dauerbetrieb nervt - vielleicht noch am ehesten die etwas übergehörten "Hits" "Back in the U.S.S.R." und "Ob-La-Di, Ob-La-Da". "Revolution 9" benötigt wohl ebenso wie "Wild Honey Pie" den besonderen Anlass :).

Ohnedies ist vieles hemmungslos skurril, witzig und provokativ. Aber genialerweise verschonen uns die Fab4 mit minutelangen Versionen einfacher Ideen - in der Kürze liegt eben die Würze.

Die Bandbreite der Titel ist auch aus heutiger Sicht noch ungeheuer. Welcher Zorn in "Why don't we do it in the road" - und welche Zartheit in "Blackbird". "Good Night" klingt wie eine Hollywood-Schnulze, "Martha, my dear" herrlich ältlich und "Don't pass me by" stampft wie eine Spielorgel. Gibt es härtere und schrillere Songs als "Birthday" oder "Helter Skelter"?

Man spürt förmlich, wie sich aus der früheren Band "The Beatles" die Indiviuen der vier genialen Musiker herauskristallisieren. Statt Kompromisse in Harmonie hört man Extreme der jeweiligen Ausrichtungen.

Ich kann jedem, dem die Musik der Beatles grundsätzlich etwas sagt, empfehlen, sich in dieses großartige Album mit etwas Geduld reinzuhören - nicht stückpickend, sondern im unzensierten Durchlauf. Ein Ratatouille ist eben mehr als einzelne Gemüse :).

music-jury 5* A0154 19.5.2010eg

Anmerkung:

Kritik an Technik und Abmischung kann ich nicht vorbringen. Eine bessere Staffelung in Breite und Tiefe wird auch in modernen Pop/Rock-Produktionen ganz sicher selten erreicht, und die Einmischung in extreme Außenpositionen war damals eben Mode - Stereo war neu, und man wollte so viel davon wie möglich. Das Abmischen von Multitrackbändern führt natürlich niemals zu "Raum" - und man darf Gestaltung nicht mit Hilflosigkeit verwechseln!

Wer sich ein wenig informiert, weiß, dass die Technik der Beatles-Produktionen immer vom Feinsten der Zeit war - das zahlt sich auch in der digitalen Abmischung aus, die immer noch sehr modern und intim klingt - auch über gute Kopfhörer.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung, 9. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Ich möchte hier DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung vorstellen.

Das neunte Album des Beatles ist ein Füllhorn des Status Quo" der progressiven Musik der ausgehenden 60er Jahre und war ein Versprechen in die Zukunft der Rockmusik. Das Doppelalbum der Beatles wurde zwar unter der Überschrift des Bandnamens veröffentlicht, ist aber eher eine Zusammenstellung von Solo- Kompositionen auf der Höhe des Schaffens der einzelnen Bandmitglieder.

Es gibt wohl kein Album einer Band in der Geschichte der Rockmusik, auf den so unterschiedliche Musikstile wie z.B. Rock, Blues, Psychadelic, Country, Ragtime, Folk, Heavy-Metal, Protestsongs, Balladen, Kammer und 30er-Jahre-Dance-Hall-Musik, Schmaltz" oder avandgardistische Toncollagen - scheinbar ohne erkennbares Konzept aneinandergereiht - in so überragender Qualität vertreten sind.

Diverse Songs, die für das Album als Demoversionen schon vorlagen, wie z.B. "Mean Mr. Mustard", "Polythene Pam", "Jealous Guy", "Something", "Not Guilty" oder "What's the New Mary Jane" fanden keinen Platz auf dem Album. Daran ist zu ermessen, in welch intensiver Schaffensphase dieses Meisterwerk entstanden ist.

Die meisten Kompositionen sind während des Zeit in Indien entstanden. Sie wurden in unterschiedlichsten Besetzungen, z.T. unter der Abwesenheit einiger Bandmitglieder, teilweise in Eigenregie aufgenommen. George Martin hat erstmals seine Führung" an Chris Thomas abgeben, so daß hinsichtlich der Produktion sich entscheidende Neuerungen ergaben. Diese erste Veröffentlichung unter Apple Records" kann sowohl musikalisch als auch in Hinsicht auf die Beziehungen innerhalb der Band als Wendepunkt in der Geschichte der Vier bezeichnet werden.

Das Album lebt" von dem Hin-und-Her, von dem Stop-And-Go der Zufallsauswahl aller Songs als Gesamtwerk, trotzdem möchte ich hier die Fab Four" meiner Favoriten auf den Album nennen:
"Happiness Is a Warm Gun","Sexy Sadie" , "I'm So Tired","Yer Blues"

Wer ein Fundament sucht, auf den er seine Musiksammlung gründen möchte:

Das White Album" ist der Fels, an dem sich die Flut allen Musikschaffens immer wieder brechen wird.
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91 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The White Album - Dokument einer zefallenden Band, 24. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Als die Beatles mit der Arbeit am "Weißen Album" begannen, hatten sie schon aufgehört, eine richtige Band zu sein. Sie hatten die anstrengenden Tourneen aufgegeben und jeder der Fab Four ging seinen eigenen Interessen nach. Selten fanden sich alle vier Musiker gleichzeitig im Studio ein, es bildeten sich zufällige Arbeitsgemeinschaften, machmal war auch der jeweilige Autor eines Songs mit George Martin allein im Studio.
Langsam zeichnete sich das Ende der Beatles ab, Ringo Starr verließ sogar für kurze Zeit die Band, weil er sich nur noch als das fünfte Rad am Wagen fühlte, konnte jedoch mit Blumen und Bitten zur Rückkehr überredet werden und lieferte mit "Don't Pass Me By" seinen ersten Beitrag als Songwriter. Das Team Lennon/McCartney zerfällt hier sichtlich, es gab des öfteren Unstimmigkeiten über die Richtung, die die Band einschlagen sollte und über die ständige Anwesenheit von Lennons neuer Liebe Yoko Ono im Studio, die auch viel Einfluß auf das Album nahm.
Die entstandene Freiheit nutzte vor allem George Harrison, der sich hier mit vier ausgezeichneten Beiträgen ("While My Guitar Gently Weeps" mit einem Gitarrensolo von Eric Clapton, "Piggies", einer wunderschönen Psychedelicnummer, "Long, Long, Long" und "Savoy Truffle") empfiehlt.
Im Gegensatz zum Vorgänger "Sgt. Pepper" gibt es auf dem "Weißen Album" kein einendes Konzept, es ist eine Sammlung einzelner Songs, bei denen die Stilvielfalt erstaunlich ist. Es gibt die klassischen Rocknummern ("Back In The USSR", eine sehr gelungene Persiflage auf den Frohsinns - Patriotismus der US - Konkurrenz The Beach Boys, "Why Don't We Do It In The Road", "Everybody's Got Something To Hide Except Me And My Monkey"), Psychedelisches ("Glass Onion", "Piggies"), Blues ("Yer Blues"), Country ("Rocky Raccoon", "Don't Pass Me By"), Folk ("Blackbird", "Mother Nature's Son") usw.
Die Vielfalt auf dem Album ist bis heute der Hauptgrund, warum es seine Faszination nicht eingebüßt hat und es wohl auch nie wird. Das "Weiße Album" zeigt die Beatles zwar nicht mehr als einheitliche Band, dafür aber als vier virtuose Einzelkönner, die ihre zahlreichen Einflüsse verarbeitet haben und etwas Eigenes daraus entstehen lassen. Neben einigen der besten Beatles - Songs, wie Lennons Geniestreiche "Dear Prudence", "Happiness Is A Warm Gun", "I'm So Tired", "Julia", "Sexy Sadie", eine Abrechnung mit Maharishi Mahesh Yogi, der sich nicht nur in spiritueller Absicht an die Schauspielerin Sharon Tate herangemacht hatte sowie der langsamen Version des Klassikers "Revolution", McCartneys "Rocky Raccoon", "Blackbird" oder "Mother Natures Son" findet sich hier auch einiges Absonderliche, das es wohl nicht auf das Album geschafft hätte, wäre dem Produzenten George Martin nicht seine bis dahin absolute Autorität entzogen worden (er mußte sich mit einer eher beratenden Funktion begnügen, die Beatles produzierten zum großen Teil selbst), so die von Lennons neuentdeckter Liebe zur Avantgarde inspirierte Tondbandschnipselcollage "Revolution No. 9" oder "Wild Honey Pie", das klingt, als hätte sich eine betrunkene Schülerband ins Studio geschlichen, was allerdings wieder den legendären Sinn der Beatles für den reinen Unsinn zeigt.
Nebenbei wird noch die immer wichtiger werdende jamaikanische Musik geehrt (in "Ob - La - Di, Ob - La - Da" (nigerianisch für "Life Goes On"),
ein munterer kleiner Song, den John Lennon nicht ausstehen konnte und den jeder aufrichtige Musikkritiker haßt und als Beweis für Paul McCartneys angebliche Oberflächlichkeit anführt, trotzdem eines der bekanntesten Beatles - Stücke) und Heavy Metal erfunden (mit "Helter Skelter", eine Trotzreaktion McCartneys auf "I Can See For Miles" von The Who, den der Melody Maker zum lautesten und härtesten Song aller Zeiten erklärt hatte. Paul meinte, der lauteste Song der Welt müßte von den Beatles stammen und schrieb dieses Stück, das in seiner Urfassung 24 Minuten lang war und Ringo am Ende zu der Bemerkung "I got blisters on my fingers!" (Ich hab Blasen an den Fingern.) hinreißt.).
Wenn das Album dann mit dem hübschen Schlaflied "Good Night" endet, ist man heute noch beeindruckt von der Kreativität, die die Beatles noch als schon zerfallende Band an den Tag legten.
"The Beatles" ist eines der der wenigen Alben, das man 1000 Mal hören kann und das trotzdem niemals langweilig wird.
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38 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen G-E-N-I-A-L, 27. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
...Herrlich! Das beste aller Beatles-Alben. Sgt. Pepper's käme ihm gleich, wenn George Martin nicht (wie er auch zugab) den größten Fehler seiner beruflichen Karriere gemacht und Strawberry Fields und Penny Lane als Single veröffentlicht hätte. Sie hätten genial in die Atmosphäre des Albums gebracht. Das steht hier aber nicht zur Debatte, hier also mein Kommentar zu DIESEM Meisterwerk. Vorerst einmal: TOP!!! :)

...Um herauszukristallisieren, wie wunderbar das Album eigentlich ist, muss um folgenden jeder Song für sich behandelt werden.

CD 1

Der Opener ist "Back In The USSR" (*****), was intelligenterweise hereinfliegt :) Das Klaviergehämmere Pauls ist genial, wie auch der ganze Rest (der Song wurde fast solo aufgenommen, da Ringo für drei Tage ausgestiegen war, da die Stimmung in der Band übel gewesen war). Der Song geht einfach ab, und mann kann nicht anders als mitsingen.

Wie auf diesem album üblich ist der Folgetrack das genaue Gegenteil (nicht qualitativ): Dear Prudence (*****) ist die Ruhe in Person (zumindest anfangs). Den ganzen Song lang praktiziert John ein und dasselbe Gitarrenriff, auf das Paul eine wunderbar einlullende chromatische Bassline legt. Das Hintergrundfalsetto Pauls trägt nur noch mehr zum herrlichen Surrealismus des Songs bei.

"Klack--Klack--BUMM!!! I told you 'bout strawberry fields..." Glass Onion (*****) ist abermals zum Schreien gut. John singt wunderbar wütend, und man kann wieder nicht anders als aus vollem Hals mitsingen. Der "Oh Yeah"-Mittelteil erinnert ein wenig an Duncan Brownes "Wild Places". Der Song strahlt nur so vor Selbstironie (5 Beatles-Songnamen werden zur mutwilligen Irritation des Hörers, und zu keinem anderen Zweck, erwähnt) -- wenn Paul bei "Fool On The Hill" in die Blockflöte bläst, grinst man nur so in sich hinein. Das Ende besteht aus verminderten Streicher-Dreiklängen, die von einem gezupften Kontrabass im Walking-Bass-Stil begleitet werden und immer schräger werden. Aaah^^

"Ob-La-Di, Ob-La-Da" (****) ist der einzige Song, der keine fünf Sterne verdient hat, nur um das mal vorwegzunehmen :) (Faktisch haben einige Songs eigentlich sowieso mehr verdient...) Der Ehrlichkeit halber muss ich dazu sagen, dass das daran liegt, dass ich ihn als Kind zu oft gehört habe (war damals mein Lieblingssong auf der LP). Es ist aber auch nicht viel mehr als ein Kindersong, in den Paul zu viele Stunden der Arbeit gesteckt hat - John war zugedröhnt und verärgert, als Paul endlich mit seiner Klavier-Intro zufrieden war.

Dass der Song trotzdem 4 Sterne bekommt, liegt einfach an der herrlich schönen Akkordfolge im Refrain^^

"Wild Honey Pie" (*****) Vermutlich würde der GESAMTE REST der Weltbevölkerung diesem Song EINIGE Sterne weniger geben, nehmen Sie mich bitte also nicht für voll :) Einige schlecht gestimmte Gitarren, ein Schlagzeug und der merkwürdigste Gesang, den man von Paul (der den Song wieder solo aufgenommen hat) je gehört hat, aber man gewinnt den Song nach so vielen Jahren einfach irgendwann lieb^^ Übrigens ist er aus einem indischen Kinderlied entstanden :P

"The Continuing Story Of Bungalow Bill" (*****) ...Ich stehe kurz davor, dem Song wegen der Länge seinens Namens einen Stern abzuziehen :) Aber dazu ist er zu gut^^ Die Gitarren-Intro ist wunderbar schnell gespielt, und John singt während der Strophen so herrlichst traurig und gebrochen, das einem kalte Schauer den Rücken hinunterlaufen. Der Refrain (mit Hintergrundgesang unter Anderem von Yoko Ono) zerstört die schöne Atmosphäre leider ein wenig (ähnlich wie bei Lucy In The Sky; übrigens wird der Refrain bezeichnenderweise auch dort durch drei Bass-Drum-Kicks eingeleitet). Das Ende ist wieder einmal vom Feinsten :)

"While My Guitar Gently Weeps" (*****) Georges guter Freund Eric Clapton hat auf diesem Song zusammen mit John Lead-Gitarre gespielt, während George sich seltsamerweise auf die Rhythmus-Gitarre beschränkte. George singt zum Heulen schön; auch die Orgel im Mittelteil tut einiges dazu, dass man in Tränen ausbrechen möche. Paul und Ringo sorgen dafür, dass man merkt, wie die gesamte Schwere der Welt auf dem Song lastet, was auch zum Ausdruck kommt, als der zuckersüße Gesang Georges im Mittelteil zu dem harten, depressiven in der Strophe übergeht. Die beiden ausgieben Gitarren-Soli tragen dazu bei, dass dies einer von Georges besten Songs überhaupt ist.

"Happiness Is A Warm Gun" (*****) ...Hat eigentlich fünfundwanzig Sterne verdient, weil das eigentlich fünf perfekte Songs sind. Eine pseudo-traurige Einleitung (4/4), mit Kopfweh-erzeugen-wollender nachfolgender Strophe (Text!, Gitarre, Gesang plus eine undefinierbare Taktart). Dann der genialste Mittelteil (3/4-Takt, Amazon-Hörprobe), den ein Ohr je erleben durfte ("I Need A Fix"), wäre zum Schreien genial, wenn man nicht zum Mitsingen gezwungen wäre. Dann der Mother Superior-Teil (6/4), der total rockende Ausbruch aus dem Stumpfsinn (teilweise auch noch auf dem Amazon-Sample)! Und finalmente der erlösende Happiness-Teil (das Schlagzeug geht wieder in einen 3/4-Takt, während der Rest des Songs in 4/4 übergeht!). Ein Glanzwerk an Zusammenarbeit aller vier Beatles.

"Martha My Dear" (*****) Nach Johns rhythmisch unregelmäßigstem Song ever, hier Pauls. Der Song ging übrigens an seinen Hund (kicher^^).

"I'm So Tired" (*****) An dieser Stelle möchte man John einfach küssen. Der Gesang passt herrlichst zu dem Thema des Songs (das authentisch ist), und die absolut sarkastische (Walter Rallye war der Entdecker des Tabaks) Zeile "I'll have another cigarette and curse Sir Walter Rallye, he was such a stupid get" ist mit soviel genial inszenierter Wut gesungen, dass man einfach wieder lachen muss^^ Der Refrain (Anfang Hörprobe) rockt und nimmt den Hörer wieder total mit. Die Melodie der Strophe ist einfach wunderbar schön...

"Blackbird" (*****) Ein typischer Paul-Song (wiedermal solo^^) :) Echt schön, und trotz dass das einzige Instrument eine akustische Gitarre ist, rockt die Zeile "into the light of the dark black night". Leider wurden alle meine Illusionen zerstört, als ich hören musste, dass das keine echte Amsel ist, die da zu hören ist^^

"Piggies" (*****) Pseudo-mittelalterlich, mit einem echt lustigen Text, der sich satirisch auf Politiker bezieht (und Charles Manson leider dazu gebracht, ihrer zwei mit Heugabeln zu ermorden). "One More Time"... ahhh, herrlich^^

"Rocky Raccoon" (*****) DER perfekte Mitsingsong! Pauls lustigster Text überhaupt :) Magill, Lil, Nancy, Danny, Dan, Daniel und Rocky lassen den Song so richtig aufleben XD Das Piano während dem schnellen Teil ist auch einfach... ihr wisst mittlerweile bestimmt schon^^

"Don't Pass Me By" (*****) OK, die Fiedel und Ringos Stimme (einer der beiden einzigen Songs, die er für die Beatles schrieb) nerven, aber ansonsten echt schön :)

"Why Don't We Do It In The Road?" (*****) Mal abgesehen von "Wild Honey Pie" der Song von Paul, der am meisten nach John klingt. Geht total ab! Wenn man nicht grade Kinder hat, auch wieder perfekt zum Mitsingen :) Wieder mal Paul Solo (abgesehen von dem Schlagzeug, das teilweise er, teilweise Ringo aufgenommen hat), da George und John gerade an "Revolution 9" feilten. John nahm Paul dies später sehr übel. Dem Hörer darf das sehr egal sein^^

"I Will" (*****) Wunderschöne Ballade Pauls, gibt nicht arg viel mehr zu sagen :)

"Julia" (*****) Sehr kindisch und verträumt... Es geht um Johns früh verstorbene Mutter, sowie um seine neue Liebe Yoko.

CD 2

...Sogar NOCH genialer als CD 1! Anfängt sie mit Pauls absoluten Party-Rocker "Birthday", der wiedermal einfach abgeht (*****).

"Yer Blues" (*****) John ist Gott. Einer der absoluten Höhepunkte auf dem Album (von denen es jedoch reichlich hat^^).

"Mother Nature's Son" (*****) Schön und verträumt :) Typisch Paul eben.

"Everybody's Got Something To Hide Except Me And My Monkey" (*****) Der längste Songtitel in der Beatles-Geschichte, ganz nebenbei. :P Der Song ist eher langweilig, abgesehen vom Refrain, der meiner Meinung nach das genialste Gitarrenriff aller Zeiten beinhaltet (Amazon-Hörsample)!

"Sexy Sadie" (*****) John. Herrlich. Punkt. Na gut, wenn ihr's genau wissen wollt: Herrliche Akkordfolge, geträllert von E-Piano und Bass, mitreißend schöner Gesang... das Übliche eben, aber es wird nie langweilig, glaubt mir :)

"Helter Skelter" (*****) Nachdem Paul mit "Ticket To Ride" ja schon den Heavy Rock erfunden hatte, erfindet er hier auch noch den Heavy Metal. Eine dröhnende Klangmauer aus Gitarren, einfallsreichem Bass, Crash-Becken-durchtränktem Schlagzeug und herrlich geschrieenem Gesang. Das Ende genial, es wird leiser, man denkt der Song ist vorbei - falsch gedacht! Es wird wieder lauter, und der Song bleibt genial als wie zuvor, nur diesmal improvisiert. :) Dies wiederholt sich noch zweimal, bis zu dem letzten Aufschrei "I got blisters on my fingers!" (Ich hab' Blasen an den Fingern XD)...

"Long, Long, Long" (*****) Der schönste, traurigste, am meisten zum Heulen verleitende und Georges bester Song auf dem Album. Die letzte halbe Minute kam nur durch puren Zufall zustande, und die Musikgeschichte darf sehr dankbar sein!

"Revolution 1" (*****) Von Amazon fälschlicherweise als "Revolution" bezeichnet. Das hier war Johns erster Versuch für den Song (der erste Song, der für das Album geschrieben wurde), und er wollte ihn als Single rausbringen. Paul war aufgrund des Textes sehr skeptisch, und behielt sich als Vorwand, dass er zu langsam für eine Single sei, worauf die schnellere Version "Revolution" aufgenommen wurde (die auch um einiges rockiger ist), die dann als B-Seite für "Hey Jude" verwendet wurde. Der Song ist ein wunderbar genialer Blues (was aus dem Amazon-Sample leider nicht hervorgeht). Gegen Ende fingen die Beatles an, wild zu improvisieren; John erging sich in orgiastischem Stöhnen etc.. Dieses Ende nahm John und baute daraus "Revolution 9" auf.

"Honey Pie" (*****) Pauls zweiter 20er-Song nach "When I'm Sixty-Four". Im Gegensatz zu diesem aber ziemlich satirisch :) Ein freches Bläser-Arrangement kombiniert mit einem voll authentischen Jazz-Gitarrensolo^^

"Savoy Truffle" (*****) Herrlicher Blues-Rock! Voll aufdrehen und George genießen!

"Cry Baby Cry" (*****) Klingt sehr zerbrechlich und herrlich dunkel - ein John-Song eben. Das Ende, Pauls "Brother Can You Take Me Back", dürfte das Unheimlichste sein, dass die Band neben dem Ende von Strawberry Fields je aufgenommen hat - geht einfach unter die Haut^^

"Revolution 9" (*****) Eine Klangcollage, die nie unter das Niveau kongenial gerät. Herrlich unheimlich, merkwürdig und mehr als 8 Minuten (warum nicht 9?^^) füllend. Wunderbar zusammengekleistert. herrlich :) (Wenige werden mir hier zustimmen, nur als Warnung...). Zusammen mit "Helter Skelter" und "Good Night" von Charles Manson als Weltuntergang misinterpretiert (er wusste nicht, dass in Englang ein "Helter Skelter" eine Achterbahn ist).

"Good Night" (*****) Nur Ringo, ein einlullender Chor und ein Orchester. Von John als Gute-Nacht-Lied für seinen Sohn Julian geschrieben. Thematisch natürlich das perfekte Ende für ein perfektes Album :)

Fazit: Egal, wie groß der Preis -- KAUFEN!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!, 22. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Ich möchte mich kurz halten: Für mich ist die Musik der Beatles keine Wissenschaft (wie für andere) sondern einfach geniale Musik ohne Verfalldatum. Und für mich waren sie nie besser, als auf diesem Album. Sprühend vor Kreativität und Vitalität, was diese sympathischen Kerle einfach auszeichnete, präsentieren sie hier ihre ganze Bandbreite an Können. Sie rocken, toben sich aus, experimentieren- und dann kommen sie mit so einfachen, wunderschönen Titeln wie "Dear Prudence" oder besinnen sich ihrer Wurzeln und schmettern einen Blues wie "Yer Blues" hin. Und spätestens beim Hammersong "Everybody's got something to hide.." kann man nicht anders als verrückt in der Gegend rumjumpen.

Fazit: Das schwindelerregende Talent von Lennon/McCartney erstaunt, überrascht und erfrischt heute noch. So ein Gespann wird es nie mehr geben. Punkt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen..., 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The White Album-Stereo Remaster (Audio CD)
VORWORT:

Es gibt nicht wenige, für die das "weiße Album" die größte Arbeit der Beatles ist. Zugegeben - auf diesem Doppelalbum tummelt sich so manche Perle und auch die Produktion war für damalige Verhältnisse eine sehr überzeugende. Was mich an dem Album jedoch stört, ist die Konzeptlosigkeit. Ja, ich habe nun mal eine Schwäche für den Vorgänger "Sgt. Peppers" und ebenso für das fabelhafte "Abbey Road". Diese Alben hatten eine spezielle Dramaturgie, in der sich die Songs ergänzten und letztendlich wie ein aufregender Spielfilm wirkten. Gerade das fehlt mir allerdings beim "weißen Album"...

WHITE ALBUM:

Spielfreude direkt beim Opener - "Back In The USSR" bildet einen hervorragenden Einstand und erinnert bei den Backgroundvocals an die Beach Boys. "Dear Prudence" folgt nahtlos und präsentiert eine Melancholie die ihres gleichen sucht. An diesem Punkt sei gesagt, das dieses Album, auf die Hälfte eingestampft noch um einiges kraftvoller gewesen wäre. Nichts gegen Experimente, doch "Ob-La-Di, Ob-La-Da", "Wild Honey Pie" etc. erscheinen mir auf der Platte ein wenig unpassend. "The Continuing Story Of Bungalow Bill" macht zwar Laune, doch warum muß Yoko Ono mit ihrem furchtbaren Gejaule hier das gute Bild zunichte machen? Ich ertappe mich jedesmal beim Griff zu meinen Ohren, wenn ihre Textzeile bevorsteht. Es gibt noch weitere Songs die Fremdkörper darstellen, doch jetzt möchte ich dann doch eher zu den stärken der Platte kommen.

"While My Guitar Gently Weeps" ist ganz großes Kino - unterstützt wurden die Fab Four bei diesem Song von Eric Clapton, der für das hervorragende Gitarrensolo verantwortlich war. Der bis heute verkannte George Harrison setzte sich allein mit dieser traurigen Ballade ein Denkmal und bewies auch auf Abbey Road ("Something", "Here Comes The Sun") seine Songschreiber-Qualitäten. Paul McCartney überzeugt bei "Blackbird" und John Lennon trägt mit "Julia" eine traurige Hommage an seine Mutter vor. Ein besonderes Schmankerl bietet die Band bei "Revolution 1" wobei ich hier mehr von der rockenden Singleversion angetan bin.

Interessant sind die vielen Stile, die sich auf dem Album die Klinke in die Hand geben. Reggae, Hardrock, Surfsound, Blues... Wo diese verschiedenen Richtungen auf der einen Seite sehr aufregend sind, so stehen sie sich auf Albumlänge jedoch das ein- und andere Mal auf den Füßen. Bei manchen Songs meint man, das sich die Jungs einen Spaß daraus machen wollten, ihren Fans ein paar "Funny Songs" zu servieren. Ein Paradebeispiel ist hier die Klangcollage "Revolution 9". Im Gegenzug kommen dann wieder Großtaten wie "Happines Is A Warm Gun", "Mother Nature's Son", "Sexy Sadie" oder das rockige "Helter Skelter". Selbst das etwas kitschige "Good Night" kann überzeugen und schließt das Album ab.

REMASTERING:

Im Gegensatz zu vielen Alben, die durch das sogenannte Remastering verschlimmbessert wurden, so ist es bei den meisten Alben des Beatles-Backkatalogs zum Glück nicht so. Gerade beim "weißen Album" wurde vorbildlich "entstaubt" und der Charme der Songs beibehalten. Alles klingt frisch und harmonisch - glasklarer, transparenter Sound der teilweise vergessen läßt, das dieses Werk bereits 44 Jahre auf dem Buckel hat. NOTE EINS !

F A Z I T:

Natürlich genießt dieses Album nicht zu unrecht seinen guten Ruf. Gerade die stilistische Vielfalt diente späteren Bands als Blaupause für ihre eigenen Großtaten. Dennoch, hätten die Beatles auf ein paar halbgare (darf man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen?) Songs verzichtet oder grandiose Titel wie "Lady Madonna" und "Hey Jude" nicht als Singles verheizt, sondern mit aufs Album gepackt, wäre dieses Werk vielleicht das Opus Magnum der Band geworden. So ist es, zumindest für mich, nur ihr drittbestes Album. D A N K E !
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Fundgrube kleiner Geniestreiche, 6. November 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Dass die einzelnen Beatles hier begannen ihre ihre Solopfade zu beschreiten ist bekannt.
Doch wer zB bei Youtube Dokumente wie das "Revolution" Video oder andere ansieht merkt wie angagiert alle Beatles am Song des Partners beteiligt waren.
So ist grade dieses Album voll von Songs, die zwar nie so berühmt wurden wie "She loves you", jedoch als Geniestreiche beim 2. Hinhören zu betrachten sind.Anspruchsvoll und was für "Erwachsene".
Ich mag besonders früher unterschätzte Songs wie "SavoyTruffel" "Sexy Sadie" "Everybodys got..." "Glass Union" "Good Night" wegen ihrer zynischen Schärfe, Wildheit oder traumhaften Melodien.
Revolution 9 ist natürlich nicht jedermanns Sache...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vielfältigstes beatles-album, 21. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
wahnsinn! dieses album ist wirklich toll! ich bin dreizehn jahre alt und höre auch viel neuere musik(marilyn manson, usw.), aber die vielfältigkeit dieser gruppe und dieser cd kommt niemand ran. einerseits gibt es langsamere, ruhigere stücke wie "sexy sadie" und "cry baby cry" und andererseits geniale rocknummern wie "back in the ussr" und "helter skelter". also ich kann wirklich nur allen leuten und vor allem den jüngeren wie mir empfehlen sich diese cd zu kaufen.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen an die 2*kritiker: das white album wächst mit!!!, 4. April 2008
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
habe mir gerade die zwei-sterne-kritiken durchgelesen. interessant ist, welche verschiedenen ebenen der wahrnehmung die - im großen und ganzen - identische hardware mensch haben kann.

aber das habe ich ja durchaus an mir selbst beobachtet. ich war im fortgeschritten kindesalter als die beatles erfolge feierten und hatte zb "obladi-oblada", "hey jude", "wanna hold your hand" als singles.

anfang der 70er hörte man als pop/rock epigone wohl eher die "harten" sachen, wie led zeppelin, deep purple, später komplexeres wie genesis, yes, vdgg, zappa, zwischenzeitig sind wohl einige bei jazz und klassik angekommen...
ich höre mittlerweile jede art von musik - wenn sie nur gut (natürlich subjektiv) ist und mich als zuhörer fordert.

die beatles waren ja die softies, bereits die stones wurden als schlimmer und progressiver empfunden, definiert wurden sie primär über den erfolg - den sie ja wohl hatten...

WIE genial ihre platten waren, habe ich in der gesamten tragweite erst im lauf der zeit, irgendwie gekoppelt mit meiner persönlichen entwicklung, entdeckt. über die inneren qualitäten von abbey road, sgt.pepper, ect. braucht man sich ja hier nicht mehr verbreiten.

das sogenannte weiße album hat mir als jugendlicher gar nicht gefallen (gut so, deshalb habe ich ein hervorragend erhaltenes originalexemplar), trotzdem stand es nie zum verkauf, trotzdem hat man immer wieder mal reingehört und es ist jetzt auch schon wieder bald 20 jahre her, dass ich es mal in einem durchhörte und mir dachte "wow, was waren diese typen ihrer zeit voraus!" da gibts so ohrwürmer wie "blackbird", "martha my dear", "julia", das elegische "i'm so tired", das rebellische "revolution", das schräge "honey pie" - will hier gar nicht aufzählen, man müsste sowieso jeden song erwähnen.

die fab four waren mit diesem album am gipfel ihrer kreativität, das album "let it be" ist ja vergleichsweise sogar langweilig. ebenso muss aber gesagt werden, dass es ihr wohl sprödestes werk ist und es ein weilchen dauern kann, bis man den zugang so richtig findet - und manche finden ihn wohl nie.

trotzdem: eine jahrhundertscheibe, gehört zur einrichtung, zum leben, ein MUSS in jeder musiksammlung! wenn es möglich wäre würde ich 10 sterne vergeben...

im übrigen ist die aufnahmequalität hervorragend, man könnte das WA durchaus auch "audiophil" nennen. ich halte es übrigens auch für wichtig, das werk auf einer möglichst guten anlage zu hören, um alle feinen details in ihrer ganzen tragweite zu erfassen - es ist einfach zu schade für mp3 und ghetto-blaster....
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts anderes als ein Meilenstein, 29. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Audio CD)
Nachdem die Beatles im Jahe zuvor mit dem bahnbrechenden "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" und dem Soundtrack "Magical Mystery Tour" die Entwicklung der Pop-Musik quasi im Alleingang vorangetrieben haben, wollten sie 1968 mit dem Album "The Beatler", besser bekannt als das "White Album", ein wenig zurück zu ihren Wurzeln finden. Stattdessen brachten sie hier alle ihre verschiedensten Einflüsse rein und produzierten den perfektesten Querschnitt durch die Pop-Musik aller Zeiten. Es gibt u.a. Kinder-Liedchen ("Ob-La-Di, Ob-La-Da"), Lager-Feuer-Musik ("The Continuing Story Of Bungalow Bill"), Schlaflieder ("Good Night"), Alternative-Rock ("Helter Skelter"), Blues ("Why Don't We Do It In The Road"), und und und... Für jeden Geschmack ist was dabei, da ist ja auch klar, dass nicht jedem jedes Lied 100&ig gefällt, ich z.B. konnte mich noch nie mit dem von Ringo geschriebenen "Don't Pass My By" oder Lennons meiner Meinung nach missglückten Experiment "Revolution 9" (das Lied "Revolution" dagegen ist einer der besten Songs des gesamten Werkes) anfreunden... Dieses Doppel-Album war damals schon bahnbrechend, heute ist es immer noch so genial wie am Erscheinungstag. Ein Muss für alle Musik-Liebhaber und für Fans der besten Band aller Zeiten sowieso...
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The White Album-Stereo Remaster
The White Album-Stereo Remaster von The Beatles (Audio CD - 2009)
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