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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The last of their rock'n'roll albums
This, their fourth album, is similar to Please please me and With the Beatles in its general style, featuring a mix of covers and originals. The covers remind us all of the singers who inspired the Beatles - this time it's Carl Perkins, Little Richard, Buddy Holly and Chuck Berry.
The original songs include three songs that were considered for UK singles release but...
Veröffentlicht am 19. Juni 2004 von Peter Durward Harris

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächelndes Viertwerk der "Fab Four"
Man kann sich heutzutage wahrscheinlich gar nicht mehr den dauerhaften Stress vorstellen, dem die vier Liverpooler Herren in der Hochphase der Beatlemania ausgesetzt waren. Das Musikvideo als terminlich entlastendes Promotioninstrument setzte sich erst später auf breiter Front durch und so hieß es Mitte der 60er Jahre praktisch am Stück: touren, TV- und...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Muggenhorst


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das stärkste schwächste Album der Rock-Geschichte ;-), 21. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
"Beatles for Sale" ist das vierte Album der Fab4 und wurde, wie man hört und liest, so ziemlich zwischen den Stühlen aufgenommen. Und in der Tat merkt man der Scheibe, bei allem Spaß, den jeder Musikfreund an ihr finden wird, in Punkto Songwriting einen gewissen Qualitätsverlust gegenüber den ersten 3 Beatles-Platten an. So ist "Beatles for Sale" zwar eine gute, aber keine der gewohnt überragenden Platten, die die Beatles der Welt hinterlassen haben. So ist "No Reply" sicherlich ein guter Song, aber nicht der Kracher, den man als Opener einer Beales-Platte erwarten kann. Dies versinnbildlicht dieses gewisse Mittelmaß, dass man "Beatles For Sale" nicht ganz absprechen kann. Großartigen Nummern wie dem mitreißend-sehnsuchtsvollen 6/8-Song "Baby's in Black", dem packenden Rock-Standard "Rock'n'Roll Music", dem melancholisch-melodiösen "I'll Follow the Sun", der einzigen Hitsingle "Eight Days a Week" oder dem munteren "I don't Want to Spoil the Party" stehen doch einige Tracks gegenüber, die man im Anbetracht des musikalischen und songschreiberischen Potentials der Band ganz klar als Füllmaterial bezeichnen muss. "I'm a Loser" gehört sicher nicht zu dem besten, was ein John Lennon kompositorisch leisten kann; einen Song wie "Mr. Moonlight" muss eine solche Band nicht unbedingt covern; und der träge Blues von "Honey Don't" ist wohl mit das schwächste, was man auf einer Beatles-Platte vorfinden kann. Doch diese Kritik ist natürlich nur deshalb in dieser Schärfe zu formulieren, da man bei dem Namen Beatles voraussetzen kann, dass die musikalischen Stärken dieser Band jedem klar sein werden.
Insgesamt kann man sagen, dass "Beatles for Sale" wohl das schwächste Bealtes-Album darstellt, zumindest, was die Frühphase der Band angeht. Dennoch könnte ich mir die Platte jeden Tag gut und gern anhören. Mehr Worte braucht man also über die Band an dieser Stelle nicht zu verlieren.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriegsmüde - aber auf hohem Niveau, 15. September 2011
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Der etwas unglücklich gewählte Albumtitel "Beatles zu verkaufen" deutete darauf hin, dass es sich bei ihrem vierten Album - entgegen Derek Taylors Begleittext - um ein Produkt handelte, das rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum landen musste. Wie George Martin rückblickend anmerkte, waren die Beatles während der Aufnahmen etwas kriegsmüde - 1963/'64 hatten sie pro Jahr zwei Alben, zwei bis drei Singles und '64 eine EP mit neuem Material veröffentlicht und zahllose TV- und Radio-Auftritte absolviert, ganz zu schweigen von dem Kinofilm "A hard Day's Night" und den Tourneen rund um die Welt. Da sie einfach nicht genug Zeit zum Komponieren gehabt hatten, ergänzten sie, wie schon auf ihren ersten beiden Alben, die acht Lennon/McCartney-Originale um sechs Coversongs aus ihren Cavern-/Star Club-Tagen. Diese erfolgsbedingte "Kriegsmüdigkeit" kam sowohl in Lennons melancholischen Kompositionen als auch in seinem rauem Gesang (No Reply, I'm a Loser, Baby's in Black, Words of Love, Every little Thing, I don't want to spoil the Party) und besonders auf dem Coverfoto zum Ausdruck - man vergleiche nur, wie viel hipper und entspannter die Beatles genau ein Jahr später auf "Rubber Soul" aussahen!

Hatte George den Sound auf "A hard Day's Night" mit seiner 12-saitigen Rickenbacker mit definiert, bekamen etliche Songs auf "Beatles for sale" durch seine neue Gretsch Tennessean einen Country & Western-Touch. Unter den Coversongs klingen vor allem Buddy Hollys Words of Love und Carl Perkins' Honey don't etwas müde. Lennon überließ Ringo Honey don't für dessen obligatorischen Gesangsbeitrag auf der LP, und Ringo hat den Song bis heute im Liveprogramm. (Auf "Live at the BBC" ist zu hören, wie Lennon den Song darbot.) Sehr zu Perkins' Freude outeten sich die Beatles 1964 als große Fans: neben Matchbox (von Ringo auf der EP "Long tall Sally" gesungen) sang George hier Everybody's trying to be my Baby, das vielleicht unter etwas zu viel Hall litt. Das etwas obskure Mr. Moonlight gilt unter Fans als die vielleicht unnötigste Beatles-Aufnahme. Nach jahrelangem Kursieren auf diversen Bootlegs erschien mit Leave my Kitten alone auf "Anthology 1" 30 Jahre später ein Rock'n'Roll-Song, der die wohl bessere Alternative dargestellt hätte.

Ebenfalls auf "Anthology 1" ist der zweite Take von Kansas City/Hey hey hey hey zu hören, der zeigt, dass die Beatles mit dem ersten Take die perfekte Version abgeliefert hatten, was ihnen zuvor schon mit Twist and Shout und Long tall Sally und auf diesem Album mit Rock and Roll Music gelungen war, einer der - neben Around and around von den Rolling Stones - besten Chuck Berry-Coverversionen. Nach "Beatles for sale" mussten die Beatles kaum noch Fremdmaterial für ihre Alben einspielen.

Für Pauls I'll follow the Sun griff man aus Zeitgründen auf eins von McCartneys Frühwerken zurück, nett, eingängig - und etwas belanglos. 1964 hatten die Beatles Dylans "Freewheelin'"-Album entdeckt und rauf- und runtergehört, was sich auf "Beatles for sale" vor allem in Lennons zunehmend selbstreflexiven Songs niederschlug, in denen er Trauer und verlorene Liebe thematisierte, neben I'm a Loser und No Reply in dem ergreifenden I don't want to spoil the Party und Baby's in Black (das die seltene Ehre hatte, als einzige Lennon/McCartney-Komposition bis zum Ende ihrer Live-Auftritte im Programm zu bleiben). Diese Melancholie wird aber durch die schnelleren Songs geschickt ausbalanciert: John und Paul mögen schon beim Komponieren nicht an Eight Days a Week geglaubt und die Beatles es nie live gespielt haben - es bleibt ein ansteckend fröhlicher Popsong und war eine verdiente Nummer 1 in Amerika.

Ich kann "Beatles for sale" nicht besprechen, ohne die zeitgleich entstandene Single I feel fine/She's a Woman zu erwähnen, um die viele ihrer Konkurrenten sie beneidet haben dürften und deren Ergänzung als Bonustracks mich sehr gefreut hätte. 26 Jahre nach Markteinführung der CD erschien das Album endlich auch in Stereo - bleibt nur zu bedauern, dass auch auf dieser Neuauflage nicht der Stereo- UND der Monomix des Albums - inklusive der Single I feel fine/She's a Woman! - veröffentlicht wurden, obwohl beide Platz gefunden hätten. (Der gravierendste Unterschied beider Fassungen besteht für mich in den verschiedenen Abmischungen von I don't want to spoil the Party: während Georges Gitarre im Monomix nur im Solo und am Schluss wirklich hochgefahren wird, ist sie im Stereomix durchgehend zu hören.)

"Beatles for sale" hat unter den frühen Beatles-Alben seine Schwächen - dies aber auf einem so hohen Niveau, dass ich es nicht unter 5 Sternen bewerten kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beatles For Sale !!!, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Länge:: 4:03 Minuten

Beatles "for sale" war auch so ein Meilenstein. Sehr gut reproduziert, mit einem hervorragenden, mehrseitigen ausklappbaren Cover incl. booklet aus Karton - besser als die herkömmliche CD - und das zu einem erstaunlichen Preis. Beatles for Sale-Stereo Remaster
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock and Roll music! - Zum letzten Mal!, 22. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Man muss schon staunen: wir sind hier erst im Jahr 1964, dieses ist das 4. Album der Beatles, und seit der Veröffentlichung Ihres 1. Albums ist kaum mehr als 1 Jahr vergangen!
Man fragt sich: hat es jemals eine derart schnelle "Hitmaschine" gegeben wie die Fab 4 ? Wo nimmt die Band all dieses bemerkenswerte Potential her? - In einer Zeit, in der den Beatles wirklich kaum Zeit zum Song schreiben blieb, da sie nun unermüdlich touren mussten, Fernsehshows und INterviews in Rekordzeit absolvieren mussten?!
Denn wirklich fast jeder Song aus ihrer Feder (und auch die meisten Cover- Versionen) sind absolut Hit- verdächtig!
Da macht auch dieses Album keine Ausnahme. 14 Songs, von denen fast jeder ein absolutes Hörerlebnis ist. Die Songs sind meist der schnelleren Gangart; denn die Beatles befinden sich hier noch in ihrer Rock and Roll- Phase, die sie mit dieser Platte erst abschließen werden. Ansonsten herrschen hier Country- und Folk- Rock- Töne vor.

Zugegeben: 6 der 14 Songs stammen nicht aus der Feder der Beatles; das ist erst einmal die alte Chuck- Berry- Nummer "Rock and Roll music"; diese aber wurde derart von den Beatles in ihrem eigenen Style umarrangiert, dass man die Nummer für einen Beatles- Song halten könnte, und chuck Berry - der Altmeister des Rock and Roll - sich zurecht geehrt gefühlt hat, als er den Song gehört hat!
Die anderen 5 Cover- Versionen auf dieser Platte gehören zu den schwächsten Aufnahmen hier, und sind eigentlich den Beatles in ihrer Meisterschaft nicht mehr würdig: "Mr. Moonlight", "Kansas City", "Words of love", "Honey don't" und "Everybody's trying to be my baby". Von diesen Songs ist letzterer noch der beste, der - man mag es kaum glauben - in der ersten Version bereits in den 30er- Jahren aufgenommen wurde, und hier, bei den Beatles, natürlich sich wie eine ihrer eigenen Rock and Roll- Nummern anhört. Auch "Words of love" kann man sich noch durchaus anhören.
Allerdings beweist die Tatsache, dass die eigenen Songs der Beatles sich wesentlich besser anhören als die Coverversionen, dass die Beatles ihren Vorbildern inzwischen längst entwachsen sind, und ihren eigenen Stil gefunden haben.

Die EIGENKOMPOSITIONEN: "8 days the week" ist der bekannteste Song auf dieser Platte. Er wirkt- wie fast alle Songs auf dieser Platte - typisch nach dem Beatles- eigenen Stil. Ich finde diesen Song aber nicht unbedingt den besten dieser Platte.
zu dieser Zeit hat Paul Mc Cartney noch die meisten der Beatles- Songs geschrieben, was vermutl. auch daran liegt, dass er am besten Gitarre spielen konnte (und Harrison wohl noch nicht so das große Selbstbewusstsein gehabt hat). So stammen aus seiner Feder auch "I'll follow the sun", ein ebenfalls sehr bekannter, ruhiger Beatles- Hit.
Doch die meiner Meinung nach besten Songs auf der Platte sind die Mc Cartney- kompositionen "What you're doing" und "Every little thing", die noch nicht mal besonders schnell sind. Bei diesen Songs ist der Einsatz der Musikinstrumente perfekt arrangiert. Auch wirken diese Songs - im Gegensatz zu den schnellen Rock and Roll- Nummern - eher durch ihren tragischen Charakter, zumindest in musikalischer, wenn auch nicht unbedingt in textlicher Hinsicht. Sie wirken schon fast psychedelisch. Auch in dieser Hinsicht muss man die Beatles also mal wieder als Vorreiter sehen.
Doch auch die Lennon- Komposition "I don't want to spoil the party" steht diesen Songs kaum in etwas nach. Sie ist eine schnelle Folk-Nummer, die man aus der Feder von "Simon and Garfunkel" halten möchte (vermutlich hat er sie auch beeinflusst).
Ein weiterer Favorit dieser Platte ist für mich "Baby's in black". Man höre und staune: glaubt man hier nicht die Rolling Stones in ihrer frühen Phase zu hören? (diese Band hatte doch gerade erst die erste Platte gemacht!). Eine schnelle Blues- Nummer.
Auch die Lennon- Country- Komposition "I'm a loser", mit nicht nur tragisch vorgetragener Musik, sondern auch entsprechendem Text hat Klasse.
Bliebe noch "No reply"; naja; gibt meiner Meinung nach bessere; wirkt im Vergleich zu den anderen etwas flach; einfacher Rhythmus; lebt fast ausschließlich vom - zugegebenermaßen unerreichten - Harmoniegesang der Gruppe.

Ich meine, mit diesem Album sind die Beatles noch ein Stück reifer geworden. Die Scheibe zeigt auch, dass die Stärke der Beatles meist in den langsameren oder tragischeren Songs liegt; und wenn diese melancholisch klingen.
Die seit ihrer frühesten Zeit gepflegten fröhlichen Rock and Roll- Nummern sind zwar auch alle eine Klasse für sich (vor allem für die reinen Rock and Roll- Fans); aber sie haben weniger Tiefgang, was an der Natur der Musik liegt (als Tanzmusik ist natürlich der Rock and Roll dennoch unnachahmlich gut!); überzeugen aber durch die "Beatles- eigenen Effekte", die diese Songs zu unverwechselbaren Kompositionen machen; z.b. wenn sie diese - eher untypisch - mit Harmoniegesang begleiten, und mit ihrer eher an Blues erinnernden Stimmen dem Rock and Roll eine eigene Note geben. Diese Wirkung wird noch verstärkt, wenn die Beatles ihren eigenen Rock and Roll- Nummern, sonst eher für flachen, oberflächlichen oder fröhlichen Text bekannt, einen tragischen Unterton geben.
Doch selbst als reine Gesangs- Formation (Accapella) wären die Beatles eine Klasse für sich, also auch ohne die instrumentale Begleitung, gewesen. Vor allem ihr gemeinsamer Harmonie- Gesang ist wohl unerreicht.

Das COVER ist übrigens auch bei dieser Scheibe wieder sehr gut gewählt, da es die insgesamt etwas melancholische Atmosphäre der Songs (einer der prägendsten Züge der Beatles- Musik überhaupt) meines Erachtens nach am bestmöglichen einfängt.

FAZIT: eine weitere Platte der Beatles mit hervorragenden Songs. Wer die Beatles- Musik, insbesondere aus diesen Tagen, mag (wie ich), für den ist diese Platte unverzichtbar, und der wird diese Platte lieben! Ich kann sie jedenfalls fast immer hören.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größtenteils gut remastert, 22. September 2009
Von 
Michael Mühlmann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Weil "Beatles for sale" zu den eher schwächeren Beatlesalben zählt, habe ich mit dem Erwerb lange gezögert, jetzt aber zugeschlagen.

Und der Kauf hat sich insgesamt gelohnt!
Die Songs klingen frisch und klar, und bei einigen Lieder ist der Aufpoliereffekt dramatisch:
Johns Gesang bei "Rock and roll music" oder "Mr. Moonlight" ist nun viel druckvoller!
Gerade die cleanen Gitarrensounds kommen im Hintergrund schön zur Geltung.
Die tiefe Trommel bei "Mr. Moonlight" dröhnt noch lauter als zuvor, ebenso die Timpanis bei "Every little thing".
"I'll follow the sun" war immer etwas dumpf, jetzt klingt es sauber und freundlich.

Einzige Wehrmutstropfen:
Ringos Gesang bei "Honey don't" ist nun leiser als vorher, als stünde der gute Ringo hinter all den anderen Instrumenten!
Noch schlimmer ist es bei George und "Everybody's trying to be my baby". Hier kommt nun der Halleffekt viel stärker zum Tragen, was der Verständlichkeit nicht gerade gut tut.

Insgesamt aber auf jeden Fall eine gelungene Verjüngungskur für eine - vielleicht - etwas unterschätzte Platte.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Kauf empfohlen - Beatles for sale..., 28. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Das letzte Album der klassischen frühen Beatles. Lennon/McCartney beginnen, beim Schreiben mehr Wert auf die Texte zu legen. Es macht einfach Spaß, dieser Musik zuzuhören.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...this rock'n roll music..., 18. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Es war meine allererste LP, vom ersten eigenen Geld, in einem Plattenladen in einer Einzelkabine gehört - nach 44 Jahren immer noch ok!
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächelndes Viertwerk der "Fab Four", 4. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Man kann sich heutzutage wahrscheinlich gar nicht mehr den dauerhaften Stress vorstellen, dem die vier Liverpooler Herren in der Hochphase der Beatlemania ausgesetzt waren. Das Musikvideo als terminlich entlastendes Promotioninstrument setzte sich erst später auf breiter Front durch und so hieß es Mitte der 60er Jahre praktisch am Stück: touren, TV- und Pressetermine absolvieren, auf allen Kontinenten seine Aufwartung machen - wo da noch Zeit für songwriterische Kreativität übrig bleiben sollte, war daher mehr als fraglich.

Glück also für Band und Plattenfirma, dass im Clubkonzert-gestählten Repertoire des Quartetts noch ausreichend Stoff in Form von Coverversionen und bereits fertiggestellten Stücken vorhanden war - ausreichend, um den mittlerweilen vierten Longlayer unter das nach Nachschub gierende Fanvolk zu werfen. Man merkt diese Improvisation allerdings recht deutlich, denn die Qualitätsschwankungen zwischen den 14 Songs, von denen sechs nicht aus der Feder des Duos Lennon/McCartney stammen, sind doch teilweise recht erheblich.

Dabei hat das noch nicht einmal unbedingt etwas mit der Urheberschaft der Songs zu tun. Der alte Chuck Berry-Heuler "Rock And Roll Music" aus dem Jahr 1957 funktioniert auch im Beatles-Sound super, während hingegen die Herren John und Paul auch schon lichtere Kompositionsmomente als das schnulzige "I'll Follow The Sun" hatten. Wenigstens ist mit "Eight Days A Week" einer der Bandklassiker vertreten, aber auch "No Reply", "I'm A Loser", "Every Little Thing" und "I Don't Wanna Spoil The Party" bringen den typischen Sound der ersten Schaffensphase sehr gefällig zum Tragen. Dennoch hat man häufig das Gefühl, einem recht unausgegorenen Schnellschussprodukt beizuwohnen. Gerade wenn sich die Platte mit dem doch recht erklecklichen Rest des Beatles-Œuvres messen lassen muss, fällt dieser Abfall doch recht deutlich ins Gewicht. Trotzdem bleibt auch "Beatles For Sale" auf einem vergleichsweise hohen Niveau, muss aber im internen Vergleich einige Federn lassen.
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6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die vergessene Beatlesplatte..., 16. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
...ist zweifellos Beatles For Sale, und das nicht zu unrecht, da die Beatles es verdammt eilig hatten, eine LP zu machen, weswegen sie hauptsächlich auf Covermaterial zurückgriffen. Das georgelte 'Mr. Moonlight' mag noch ganz spaßig sein, Buddy Hollys 'Words Of Love' ist doch eher überflüssig, und wie das Kansas-City-Medley auf die Platte gelangt ist, ist wohl ein ewiges Rätsel. Auch klingt die Band eher nach Country und nicht nach rauhem Beat, selbst bei den Eigenkompositionen, und das hinterläßt einen äußerst zwiespältigen Eindruck. Natürlich sind auch starke Songs drauf, John Lennon haute wieder mühelos drei, vier gute Stücke raus, während McCartney erstaunlich unterrepräsentiert ist. George Harrison muss einem schlicht leid tun, da er offenbar keine Zeit mehr für vernünftige Soli hatte und oft nur Arpeggios klingeln läßt...na ja. Im Ganzen: Mittelmass.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz im Vordergrund stehender Quantität ein gelungenes Werk, 13. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Schon längst schien nicht mehr Qualität zu zählen sondern nur noch Quantität, kämpfen gegen den Untergang, damit hatten auch die Beatlles mal zu tun, schließlich hatte man Ende 63 mit der eigenen Musik ein wahre Welle von Beat-Gruppen los getreten. Folgerichtig mußte man wahrlich dagegen kämpfen, das einem die Fans niemals aus den Ohren verlieren. Da sorgte man dann schon mal vom eigenen Lager aus für den Ein oder Anderen Artikel in der Presse ,und brachte außerdem und das ist eine zumindest produktive Meisterleistung von 1963 bis 1965 jeweils 2 Longplayer heraus. Auf "PLEASE PLEASE ME", "WITH THE BEATLES" und eben "BEATLES FOR SALE" war immer mindestens die Hälfte des Material aus der Zeit Clubconcerte in denen man jene schon rauf und runter gespielt hat. Vieleicht hätte man ja auch "WITH THE BEATLES" und "BEATLES FOR SALE" zusammen schmeißen können und hätte sich dabei die Coversongs, die meist das Album atakieren und aus dem Zsammenhang reißen, einfach sparen könnnnen. Schließlich sind auf beide Alben die Lieder die aus der Schmiede der Beatles kommen immer grandios, außerdem hat man ja mit dem Vorgänger von "BEATLES FOR SALE" nämlich "A HARD DAY'S NIGHT" schon gezeigt wie wunderschön es mit eigenem Material klingt. Also wie schon erwähnt sind die auf diesem Album vertretene Beatles Songs eine wahre Ohrennweide. Das Album weint nur gerade zu vor Melancholie, denn Meisterwerke wie "no reply", "baby's in black" oder "i'm a loser" sind die typischen kleinen jugendlichen Wehwehchen oder teilweise auch ein Blick in die geistliche situation der frühen Beatles und trotzdem unserer zeit Meilen voraus. Obwohl dieses Album vor eigentliche Hits wie "what you're doing", "every little thing" oder "i don't want to spoil the party" nur so glänzt beinhaltet es mit dem wunderbaren "eight days a week" nur einen Nr.1 Hit. Doch auch die Coversongs machen ihren Job als Lückenfüller gut. Doch warum man unter dem Outro "everybody's trying to be my baby" einen so zerstörerisch wirkenden Hall unter gelegt hat wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Im großen und Ganzen ereicht das Album aber fast den gewohnten qualitativen Klang der Beatles.
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Beatles for Sale (Remastered)
Beatles for Sale (Remastered) von The Beatles (Audio CD - 2009)
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