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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The last of their rock'n'roll albums
This, their fourth album, is similar to Please please me and With the Beatles in its general style, featuring a mix of covers and originals. The covers remind us all of the singers who inspired the Beatles - this time it's Carl Perkins, Little Richard, Buddy Holly and Chuck Berry.
The original songs include three songs that were considered for UK singles release but...
Veröffentlicht am 19. Juni 2004 von Peter Durward Harris

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächelndes Viertwerk der "Fab Four"
Man kann sich heutzutage wahrscheinlich gar nicht mehr den dauerhaften Stress vorstellen, dem die vier Liverpooler Herren in der Hochphase der Beatlemania ausgesetzt waren. Das Musikvideo als terminlich entlastendes Promotioninstrument setzte sich erst später auf breiter Front durch und so hieß es Mitte der 60er Jahre praktisch am Stück: touren, TV- und...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Muggenhorst


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The last of their rock'n'roll albums, 19. Juni 2004
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
This, their fourth album, is similar to Please please me and With the Beatles in its general style, featuring a mix of covers and originals. The covers remind us all of the singers who inspired the Beatles - this time it's Carl Perkins, Little Richard, Buddy Holly and Chuck Berry.
The original songs include three songs that were considered for UK singles release but weren't. Eight days a week was released as a single in America, where it went to number one. The other two, No reply and I'm a loser, were not released as singles anywhere as far as I know. I don't want to spoil the party is (by Beatles standards) generally overlooked, but Rosanne Cash covered it and took it to the top of the country charts in the eighties. It was the first cover of a Beatles song to top the country charts and may still be the only one. I'll follow the sun and Baby's in black are other brilliant originals.
This album was the last of its kind. Subsequent album took the Beatles away from their roots as they experimented with different sounds and styles. To some people, that's when the Beatles became interesting, but I enjoy all their music. If you enjoy their early music, you'll love this album.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Remastered - mittelmäßiges Album, gut aufpoliert, 13. September 2009
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Beatles For Sale an sich ist eher das schwächere Album der Beatles, welches aber sehr gut remastered wurde, selbst, wo es jetzt in Stereo abgemischt ist.
Die Tracks klingen allesamt klar und druckvoll, Titel wie "No Reply" oder "Everybody's Trying to be My Baby" machen wieder spaß beim Anhören.
Die Mini-Doku über die Entstehung zum Album ist auch ganz nett anzusehen.
Eigentlich gäbe es 5 Sterne, wenn nicht wenige Titel auf dem Album eher Füller gewesen wären.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwie zwischen den Tourneen produziert, und dennoch..., 29. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
1964 war das Jahr, in dem der Stern der Beatelmania ihren Gipfel erreichte. Die Fab4 war Tag für Tag ausgebucht durch Konzerte und Fernsehauftritte. Sie eroberten Amerika und Australien im Sturm. Eine Tournee jagte die andere rund um die Welt. Trotz alledem fande die Beatles Zeit 2 Alben und den Film "A Hard Day's Night" zu veröffentlichen.
Das zweite Album von 1964 "Beatels For Sale" erweckt vielleicht bei manchem den Eindruck, hier wurde mal eben schell ein Album so zwischendurch prodziert, mit nur 8 Eigenkompositionen und 6 Coversongs, um schnell noch den Weihnachtsmarkt abzugreifen. Die Songs auf dem Album "A Hard Day's Night" waren nämlich sämtlich Lennon/Mc Cartney-Kompositionen. Und viele Kritiker sagen auch, es sei keine Steigerung zu "A Hard Day's Night". "For Sale" zählt deswegen vielleicht wohl eher zu den weniger bekannten Beatels-Alben.
Aber da liegen meiner Meinung nach viele falsch. Gerade Songs wie "No Replay", "I'm A Loser" oder "Eight Days A Week" beweisen das Gegenteil.
"No Replay", "I'm A Loser" und "Babys In Black" sind melancholische Lennon-Kompositionen. Hier wird deutlich der Einfluss von Dylan spürbar. In "I'm A Loser" kann man Lennon an der Mundharmonika eine schöne Soloeinlage spielen hören. "Mc Cartney steuerte "I'll Follow The Sun" und "What You're Doing" bei. "Eight Days A Week" ist übrigens die erste Popnummer mit einem "Fade in" (von leise nach laut).
Die Coverversionen sind ebenfalls grandios arrangiert. "Rock And Roll Music", "Kansas City", "Mr. Moonlight" usw. Ringo darf bei "Honey Don't" und George bei "Everybody's Trying To Be My Baby" die Lead-Stimme übernehmen.
"Leave My Kitten Alone" war übrigens auch für diese Album geplant, wurde aber dann erst auf der "Anthology 1" legal veröffentlicht.
"For Sale" ist eines meiner Lieblingsalben. Sicher haben die Beatles später noch bessere Alben produziert ("Rubber Soul", "Sgt. Pepper"), aber gerade dieses Album zeugt vom großen Können und den Einfallsreichtum der vier Jungs aus Liverpool.
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4.0 von 5 Sternen Beatle-Bonus, 26. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
"Beatles For Sale" ist sicher nicht der Glanzpunkt der 4 Pop-Barden. Neben 8 eigenen Songs tummeln sich weitere 6 Cover-Versionen bestehender klassischer Rock'n'Roll Titel. Die eigenen Werke sind dabei guter Durchschnitt nach Beatles-Maßstäben, allein "8 Days A Week" ist ein allseits bekannter Klassiker geworden. Die Cover werden dabei mitunter sehr gut in Beatles-Manier gespielt ("Rock & Roll Music"), manchmal aber auch eher routiniert als Lückenfüller benutzt.

Für Komplettisten führt kein Weg dran vorbei - und schlecht isses auch nicht, das vierte Beatles-Album, allenfalls etwas arg mit B-Seiten gespickt. Deswegen gibt's von mir auch nur 4 Sterne, einer für den Beatles-Bonus ist mit dabei.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das stärkste schwächste Album der Rock-Geschichte ;-), 21. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
"Beatles for Sale" ist das vierte Album der Fab4 und wurde, wie man hört und liest, so ziemlich zwischen den Stühlen aufgenommen. Und in der Tat merkt man der Scheibe, bei allem Spaß, den jeder Musikfreund an ihr finden wird, in Punkto Songwriting einen gewissen Qualitätsverlust gegenüber den ersten 3 Beatles-Platten an. So ist "Beatles for Sale" zwar eine gute, aber keine der gewohnt überragenden Platten, die die Beatles der Welt hinterlassen haben. So ist "No Reply" sicherlich ein guter Song, aber nicht der Kracher, den man als Opener einer Beales-Platte erwarten kann. Dies versinnbildlicht dieses gewisse Mittelmaß, dass man "Beatles For Sale" nicht ganz absprechen kann. Großartigen Nummern wie dem mitreißend-sehnsuchtsvollen 6/8-Song "Baby's in Black", dem packenden Rock-Standard "Rock'n'Roll Music", dem melancholisch-melodiösen "I'll Follow the Sun", der einzigen Hitsingle "Eight Days a Week" oder dem munteren "I don't Want to Spoil the Party" stehen doch einige Tracks gegenüber, die man im Anbetracht des musikalischen und songschreiberischen Potentials der Band ganz klar als Füllmaterial bezeichnen muss. "I'm a Loser" gehört sicher nicht zu dem besten, was ein John Lennon kompositorisch leisten kann; einen Song wie "Mr. Moonlight" muss eine solche Band nicht unbedingt covern; und der träge Blues von "Honey Don't" ist wohl mit das schwächste, was man auf einer Beatles-Platte vorfinden kann. Doch diese Kritik ist natürlich nur deshalb in dieser Schärfe zu formulieren, da man bei dem Namen Beatles voraussetzen kann, dass die musikalischen Stärken dieser Band jedem klar sein werden.
Insgesamt kann man sagen, dass "Beatles for Sale" wohl das schwächste Bealtes-Album darstellt, zumindest, was die Frühphase der Band angeht. Dennoch könnte ich mir die Platte jeden Tag gut und gern anhören. Mehr Worte braucht man also über die Band an dieser Stelle nicht zu verlieren.
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4.0 von 5 Sternen Schöner Klang, bei der Hülle nicht nachgedacht, 3. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Als Beatles-Liebhaber bekam ich diese Remaster-CD vor einiger Zeit geschenkt und bin bis heute mit dem Klang sehr zufrieden. Auch die Songs an sich emfinde ich in keiner Weise als "Füllmaterial", auch wenn gecoverte Songs dabei sind. Die CD gehört zu meinen Lieblings-Beatles-Studioalben.
Das hier vorliegende Design ist anscheinend sehr stark an der ursprünglichen LP orientiert, es scheint nahezu identisch mit dem damaligen Originalcover zu sein. Das Problem, das daraus entsteht: Bei aller Liebe zum Detail hat man die Hülle aus Pappe in LP-Manier gebastelt, die CD wird seitlich in eine Papphülle eingeschoben. Schon nach kurzer Zeit hatte ich erste Kratzer an meiner CD, die selbstverständlich entstehen, wenn man eine empfindliche CD (und eben keine robuste LP) in eine enge Papphülle steckt. Darüberhinaus fällt mir mit schöner Regelmäßigkeit das Booklet heraus, weil die Papphalterung dafür bereits ausgeleiert ist.
Mein Fazit: Schönes Remaster mit schönen Songs. Leider ist die Hülle ein klarer Minuspunkt. Liebe Hersteller, bitte denkt doch nächstes Mal nach, bevor ihr eine solche Konstruktion wagt! Zwar ist Pappe schön für die Umwelt, aber sie ist auf Dauer instabil und zerkratzt die Disc. Meine CD jedenfalls liegt jetzt in einer separaten Standard-Plastikhülle, damit ihr nichts passiert...
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5.0 von 5 Sternen BEATLES FOR SALE, 3. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Für mich als in diese Zeit Hineingewachsenen mit das Grösste und ein Herzenswunsch diese neu aufgenommene CD. John, Paul, George und Ringo in Glanzform. Bei Rock'n Roll Music, bei No reply und so manchen nicht oft gespielten Titeln wie Mr. Moonlight oder I'll follow the sun. Und auch Ringo gibt eine gute Figur als Sänger ab bei "Honey don't" und eine der alten Covers von Buddy Holly. Ich habe damals auch Gitarre gespielt und ganz ehrlich, das war unverfälscht, manchmal evtl. ein bisschen unbedarft, aber Beat der 1. Stunde.....mit Schmackes !
Damals gab es ja noch eher das Projekt: Single mit A und B Seite, wo die B - Seite nicht so häufig bis gar nicht gespielt wurde. Schade eigentlich ! Denn gerade darunter findet man Glanzstücke dieser Betales Generation, die begreiflich machen, warum SIE eben doch die GRÖSSTEN waren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beatles For Sale !!!, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Länge:: 4:03 Minuten

Beatles "for sale" war auch so ein Meilenstein. Sehr gut reproduziert, mit einem hervorragenden, mehrseitigen ausklappbaren Cover incl. booklet aus Karton - besser als die herkömmliche CD - und das zu einem erstaunlichen Preis. Beatles for Sale-Stereo Remaster
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock and Roll music! - Zum letzten Mal!, 22. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Audio CD)
Man muss schon staunen: wir sind hier erst im Jahr 1964, dieses ist das 4. Album der Beatles, und seit der Veröffentlichung Ihres 1. Albums ist kaum mehr als 1 Jahr vergangen!
Man fragt sich: hat es jemals eine derart schnelle "Hitmaschine" gegeben wie die Fab 4 ? Wo nimmt die Band all dieses bemerkenswerte Potential her? - In einer Zeit, in der den Beatles wirklich kaum Zeit zum Song schreiben blieb, da sie nun unermüdlich touren mussten, Fernsehshows und INterviews in Rekordzeit absolvieren mussten?!
Denn wirklich fast jeder Song aus ihrer Feder (und auch die meisten Cover- Versionen) sind absolut Hit- verdächtig!
Da macht auch dieses Album keine Ausnahme. 14 Songs, von denen fast jeder ein absolutes Hörerlebnis ist. Die Songs sind meist der schnelleren Gangart; denn die Beatles befinden sich hier noch in ihrer Rock and Roll- Phase, die sie mit dieser Platte erst abschließen werden. Ansonsten herrschen hier Country- und Folk- Rock- Töne vor.

Zugegeben: 6 der 14 Songs stammen nicht aus der Feder der Beatles; das ist erst einmal die alte Chuck- Berry- Nummer "Rock and Roll music"; diese aber wurde derart von den Beatles in ihrem eigenen Style umarrangiert, dass man die Nummer für einen Beatles- Song halten könnte, und chuck Berry - der Altmeister des Rock and Roll - sich zurecht geehrt gefühlt hat, als er den Song gehört hat!
Die anderen 5 Cover- Versionen auf dieser Platte gehören zu den schwächsten Aufnahmen hier, und sind eigentlich den Beatles in ihrer Meisterschaft nicht mehr würdig: "Mr. Moonlight", "Kansas City", "Words of love", "Honey don't" und "Everybody's trying to be my baby". Von diesen Songs ist letzterer noch der beste, der - man mag es kaum glauben - in der ersten Version bereits in den 30er- Jahren aufgenommen wurde, und hier, bei den Beatles, natürlich sich wie eine ihrer eigenen Rock and Roll- Nummern anhört. Auch "Words of love" kann man sich noch durchaus anhören.
Allerdings beweist die Tatsache, dass die eigenen Songs der Beatles sich wesentlich besser anhören als die Coverversionen, dass die Beatles ihren Vorbildern inzwischen längst entwachsen sind, und ihren eigenen Stil gefunden haben.

Die EIGENKOMPOSITIONEN: "8 days the week" ist der bekannteste Song auf dieser Platte. Er wirkt- wie fast alle Songs auf dieser Platte - typisch nach dem Beatles- eigenen Stil. Ich finde diesen Song aber nicht unbedingt den besten dieser Platte.
zu dieser Zeit hat Paul Mc Cartney noch die meisten der Beatles- Songs geschrieben, was vermutl. auch daran liegt, dass er am besten Gitarre spielen konnte (und Harrison wohl noch nicht so das große Selbstbewusstsein gehabt hat). So stammen aus seiner Feder auch "I'll follow the sun", ein ebenfalls sehr bekannter, ruhiger Beatles- Hit.
Doch die meiner Meinung nach besten Songs auf der Platte sind die Mc Cartney- kompositionen "What you're doing" und "Every little thing", die noch nicht mal besonders schnell sind. Bei diesen Songs ist der Einsatz der Musikinstrumente perfekt arrangiert. Auch wirken diese Songs - im Gegensatz zu den schnellen Rock and Roll- Nummern - eher durch ihren tragischen Charakter, zumindest in musikalischer, wenn auch nicht unbedingt in textlicher Hinsicht. Sie wirken schon fast psychedelisch. Auch in dieser Hinsicht muss man die Beatles also mal wieder als Vorreiter sehen.
Doch auch die Lennon- Komposition "I don't want to spoil the party" steht diesen Songs kaum in etwas nach. Sie ist eine schnelle Folk-Nummer, die man aus der Feder von "Simon and Garfunkel" halten möchte (vermutlich hat er sie auch beeinflusst).
Ein weiterer Favorit dieser Platte ist für mich "Baby's in black". Man höre und staune: glaubt man hier nicht die Rolling Stones in ihrer frühen Phase zu hören? (diese Band hatte doch gerade erst die erste Platte gemacht!). Eine schnelle Blues- Nummer.
Auch die Lennon- Country- Komposition "I'm a loser", mit nicht nur tragisch vorgetragener Musik, sondern auch entsprechendem Text hat Klasse.
Bliebe noch "No reply"; naja; gibt meiner Meinung nach bessere; wirkt im Vergleich zu den anderen etwas flach; einfacher Rhythmus; lebt fast ausschließlich vom - zugegebenermaßen unerreichten - Harmoniegesang der Gruppe.

Ich meine, mit diesem Album sind die Beatles noch ein Stück reifer geworden. Die Scheibe zeigt auch, dass die Stärke der Beatles meist in den langsameren oder tragischeren Songs liegt; und wenn diese melancholisch klingen.
Die seit ihrer frühesten Zeit gepflegten fröhlichen Rock and Roll- Nummern sind zwar auch alle eine Klasse für sich (vor allem für die reinen Rock and Roll- Fans); aber sie haben weniger Tiefgang, was an der Natur der Musik liegt (als Tanzmusik ist natürlich der Rock and Roll dennoch unnachahmlich gut!); überzeugen aber durch die "Beatles- eigenen Effekte", die diese Songs zu unverwechselbaren Kompositionen machen; z.b. wenn sie diese - eher untypisch - mit Harmoniegesang begleiten, und mit ihrer eher an Blues erinnernden Stimmen dem Rock and Roll eine eigene Note geben. Diese Wirkung wird noch verstärkt, wenn die Beatles ihren eigenen Rock and Roll- Nummern, sonst eher für flachen, oberflächlichen oder fröhlichen Text bekannt, einen tragischen Unterton geben.
Doch selbst als reine Gesangs- Formation (Accapella) wären die Beatles eine Klasse für sich, also auch ohne die instrumentale Begleitung, gewesen. Vor allem ihr gemeinsamer Harmonie- Gesang ist wohl unerreicht.

Das COVER ist übrigens auch bei dieser Scheibe wieder sehr gut gewählt, da es die insgesamt etwas melancholische Atmosphäre der Songs (einer der prägendsten Züge der Beatles- Musik überhaupt) meines Erachtens nach am bestmöglichen einfängt.

FAZIT: eine weitere Platte der Beatles mit hervorragenden Songs. Wer die Beatles- Musik, insbesondere aus diesen Tagen, mag (wie ich), für den ist diese Platte unverzichtbar, und der wird diese Platte lieben! Ich kann sie jedenfalls fast immer hören.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriegsmüde - aber auf hohem Niveau, 15. September 2011
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Beatles for Sale (Remastered) (Audio CD)
Der etwas unglücklich gewählte Albumtitel "Beatles zu verkaufen" deutete darauf hin, dass es sich bei ihrem vierten Album - entgegen Derek Taylors Begleittext - um ein Produkt handelte, das rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum landen musste. Wie George Martin rückblickend anmerkte, waren die Beatles während der Aufnahmen etwas kriegsmüde - 1963/'64 hatten sie pro Jahr zwei Alben, zwei bis drei Singles und '64 eine EP mit neuem Material veröffentlicht und zahllose TV- und Radio-Auftritte absolviert, ganz zu schweigen von dem Kinofilm "A hard Day's Night" und den Tourneen rund um die Welt. Da sie einfach nicht genug Zeit zum Komponieren gehabt hatten, ergänzten sie, wie schon auf ihren ersten beiden Alben, die acht Lennon/McCartney-Originale um sechs Coversongs aus ihren Cavern-/Star Club-Tagen. Diese erfolgsbedingte "Kriegsmüdigkeit" kam sowohl in Lennons melancholischen Kompositionen als auch in seinem rauem Gesang (No Reply, I'm a Loser, Baby's in Black, Words of Love, Every little Thing, I don't want to spoil the Party) und besonders auf dem Coverfoto zum Ausdruck - man vergleiche nur, wie viel hipper und entspannter die Beatles genau ein Jahr später auf "Rubber Soul" aussahen!

Hatte George den Sound auf "A hard Day's Night" mit seiner 12-saitigen Rickenbacker mit definiert, bekamen etliche Songs auf "Beatles for sale" durch seine neue Gretsch Tennessean einen Country & Western-Touch. Unter den Coversongs klingen vor allem Buddy Hollys Words of Love und Carl Perkins' Honey don't etwas müde. Lennon überließ Ringo Honey don't für dessen obligatorischen Gesangsbeitrag auf der LP, und Ringo hat den Song bis heute im Liveprogramm. (Auf "Live at the BBC" ist zu hören, wie Lennon den Song darbot.) Sehr zu Perkins' Freude outeten sich die Beatles 1964 als große Fans: neben Matchbox (von Ringo auf der EP "Long tall Sally" gesungen) sang George hier Everybody's trying to be my Baby, das vielleicht unter etwas zu viel Hall litt. Das etwas obskure Mr. Moonlight gilt unter Fans als die vielleicht unnötigste Beatles-Aufnahme. Nach jahrelangem Kursieren auf diversen Bootlegs erschien mit Leave my Kitten alone auf "Anthology 1" 30 Jahre später ein Rock'n'Roll-Song, der die wohl bessere Alternative dargestellt hätte.

Ebenfalls auf "Anthology 1" ist der zweite Take von Kansas City/Hey hey hey hey zu hören, der zeigt, dass die Beatles mit dem ersten Take die perfekte Version abgeliefert hatten, was ihnen zuvor schon mit Twist and Shout und Long tall Sally und auf diesem Album mit Rock and Roll Music gelungen war, einer der - neben Around and around von den Rolling Stones - besten Chuck Berry-Coverversionen. Nach "Beatles for sale" mussten die Beatles kaum noch Fremdmaterial für ihre Alben einspielen.

Für Pauls I'll follow the Sun griff man aus Zeitgründen auf eins von McCartneys Frühwerken zurück, nett, eingängig - und etwas belanglos. 1964 hatten die Beatles Dylans "Freewheelin'"-Album entdeckt und rauf- und runtergehört, was sich auf "Beatles for sale" vor allem in Lennons zunehmend selbstreflexiven Songs niederschlug, in denen er Trauer und verlorene Liebe thematisierte, neben I'm a Loser und No Reply in dem ergreifenden I don't want to spoil the Party und Baby's in Black (das die seltene Ehre hatte, als einzige Lennon/McCartney-Komposition bis zum Ende ihrer Live-Auftritte im Programm zu bleiben). Diese Melancholie wird aber durch die schnelleren Songs geschickt ausbalanciert: John und Paul mögen schon beim Komponieren nicht an Eight Days a Week geglaubt und die Beatles es nie live gespielt haben - es bleibt ein ansteckend fröhlicher Popsong und war eine verdiente Nummer 1 in Amerika.

Ich kann "Beatles for sale" nicht besprechen, ohne die zeitgleich entstandene Single I feel fine/She's a Woman zu erwähnen, um die viele ihrer Konkurrenten sie beneidet haben dürften und deren Ergänzung als Bonustracks mich sehr gefreut hätte. 26 Jahre nach Markteinführung der CD erschien das Album endlich auch in Stereo - bleibt nur zu bedauern, dass auch auf dieser Neuauflage nicht der Stereo- UND der Monomix des Albums - inklusive der Single I feel fine/She's a Woman! - veröffentlicht wurden, obwohl beide Platz gefunden hätten. (Der gravierendste Unterschied beider Fassungen besteht für mich in den verschiedenen Abmischungen von I don't want to spoil the Party: während Georges Gitarre im Monomix nur im Solo und am Schluss wirklich hochgefahren wird, ist sie im Stereomix durchgehend zu hören.)

"Beatles for sale" hat unter den frühen Beatles-Alben seine Schwächen - dies aber auf einem so hohen Niveau, dass ich es nicht unter 5 Sternen bewerten kann.
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Beatles for Sale (Remastered)
Beatles for Sale (Remastered) von The Beatles (Audio CD - 2009)
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