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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich der differenzierte, unverhallte, kräftige Zweikanal-Sound!
In den USA gab es die ersten vier Platten der Beatles ja schon seit jeher im Zweikanalton ("Please Please Me" und "With The Beatles") und als richtiges Stereo ("A Hard Days Night" und "Beatles For Sale"). Ab 1987 hat uns dann (für die CD-Ausgabe) das sogenannte Beatles-Konsortium unter Vorsitz von George Martin und Yoko Ono die alleiseligmachenden Mono-CD`s...
Veröffentlicht am 24. September 2009 von Polter, Rainer

versus
13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Why in mono????
A long time ago I had "With the Beatles" recorded in tape... in full stereo!!!. I can't understand why in 21 century, with digital technology available, and original stereo recordings available too!!!, mono CD's are made. Be aware!, the same happens with "Please please me", "Beatles for sale" and "A hard day's night". IT'S A CRIME!
Am 29. November 2002 veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich der differenzierte, unverhallte, kräftige Zweikanal-Sound!, 24. September 2009
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Remastered) (Audio CD)
In den USA gab es die ersten vier Platten der Beatles ja schon seit jeher im Zweikanalton ("Please Please Me" und "With The Beatles") und als richtiges Stereo ("A Hard Days Night" und "Beatles For Sale"). Ab 1987 hat uns dann (für die CD-Ausgabe) das sogenannte Beatles-Konsortium unter Vorsitz von George Martin und Yoko Ono die alleiseligmachenden Mono-CD`s verordnet. Als gezwungener DDR-Bürger gabe ich mir gleich nach der sogenannten Wende einen CD-Player und eine taugliche Stereo-Anlage gekauft und habe dann beinah Tag für Tag die Bestückung des CD-Sortiments in den Kaufhäusern verfolgt. Bald war es soweit, und "Sgt. Pepper" war die erste CD, die ich mir jemals erwarb, gefolgt von allen anderen der Fab Four. Bei der Ersthörung besagten vier erster CD`s der Beatles traf mich dann eine äußerst negative Überraschung: Die wunderbare Musik erklang in Mono! Ich war am Boden zerstört, dafür, dachte ich, bin ich nun in Leipzig endlos und protestierenderweise um den Ring gelaufen! Damit man mir soetwas antutt! (Scherz beiseite).

Ich hatte früher, in den späten 70ern, zumindest einige der frühen Titel in Stereo auf Tonband (wohl von der doppel-LP Rock`n Roll Music) und habe mir 1984 endlich in Budapest das Stereo-Vinyl von A Hard Day`s Night kaufen können. Was war ich über den Mono-Klang der ersten 4 Beatles-CD`s unglücklich; das darf doch einfach nicht wahr sein, dachte ich, diese schreckliche, überlagerte, undifferenzierte Öde...Ab 1995 konnte ich dann die Stereo- Mixe auf dem sogenannten schwarzen Markt auf CD kaufen, seither atme ich wieder etwas auf. Allerdings handelt es sich hierbei um Umschnitte Vinyl auf CD unter Anwendung von Entknister- und Entknack-Filtern, die ja immer auch etwas an Qualität wegschneiden. Die schreckliche Teilweise Abgespieltheit und die Verzerrungen des ursprünglichen Vinyls
blieben bestehen, wo ja, je näher die Nadel der Auslaufrille kommt, die Zentrifugalkraft erbarmungslos auf die Rillen einwirkt und meistens die letzten 10 Minuten
einer Plattenseite furchtbar enstellt werden. Aber wenigstens hörte man den herrlichen Zweikanalton endlich wieder, denn die Mono-Mixe begraben ja jegliche Raffinesse, Soundtrennung, Instrumentendifferenzierung in einer, von uns damals als "Suppe" bezeichneten mittigen Öde. Das die Beatles die Mono-Mixe den Zweikanal-Mixen vorzogen halte ich für ein Märchen; sie verfügten über die feinsten und teuersten Stereo-Sets ihrer Zeit. Die Mono-Mixe waren damals hauptsächlich als Produktion für die in Mono sendenden Rundfunkanstalten gedacht (für das Auto eben, so Brian Wilson von den Beach Boys).
Bereits mit den beiden Capitol-Boxen durften wir diese Aufnahmen (wenn auch durch die zusätzliche Hinzumischung von Hall oft etwas enstellt) qualitativ eine Klasse besser Wiedererleben - aber nun liegt uns mit dem neuen Remaster ein wunderbares, kräftiges, frisches und restlos überzeugendes Produkt vor, über dass es nichts Einschränkendes zu sagen gibt - einfach nur Wahnsinn, dieser Sound.

Auf "With The Beatles" gehen die Fab Four melodisch noch einen Schritt weiter als auf "Please Please Me" und entwickeln, wie auch bei den umliegenden
Single A-und B-Seiten ihren umwerfenden Satz-Gesang zu einer ganz eigenen, jugendlich beschwingten, innigen und aus den Herzen kommenden
Harmonik, die das revolutionäre dieses Mersey Beats verkörperte. Die frische und Originalität des ursprünglichen Rock`n Roll wurde beibehalten und
weiterentwickelt, die Resultate gehören mit zu den besten Songs der Beatles (natürlich immer gemessen an ihrer Entstehungszeit). In den USA hatte
der Rock`n Roll (seit seiner Zähmung und Glättung durch die, man möchte fast sagen Verdikte der dortigen Staatsorgane) viel von seiner ursprünglichen
Kraft verloren, eine Menge Sänger wurden als Entertainer aufgebaut (die drei Bobbys zum Beispiel: Vee, Vinton, Darin) und obgleich es immer noch einen
Ozean von guter Musik gab war spätestens ab 1960 eine Tendenzwende (zum Schlager, zum belanglosen Schmalz in der Art von Frankie Avalon und Jim Reeves)
vollzogen. Die Beatles knallten herein in diese Stagnation und fegten alles erbarmungslos hinweg, was nicht bei "Drei!" den Sound der sogenannten
Britischen Invasion imitierte (was für viele amerikanische Künstler das zum Teil wirklich tragische Aus bedeutete und, ja, auch das muß gesagt sein, eine
ganze Kultur an ihren Endpunkt katapultierte und viel Gutes und Schönes gleich mit hinwegfegte - ähnlich wie der gemeinsame Angriff des Punk und der Disco-Welle auf den wunderbaren Artrock der späten Siebziger Jahre).

Die Beatles schliffen die Kanten des Rock`n Roll ab, vereinfachten den Rhythmus, europäisierten den Gesang und verblüfften mit wunderbaren
Eigenkompositionen wie "It Won`t Be Long" und "All My Loving" und übernahmen wunderbare amerikanische Titel, denen sie, wie gesagt, den sogenannten letzten Schliff durch Harmonisierung verliehen ("Please Mr. Postman", "Roll Over Beethoven", "Money"). Frühzeitig stellt Paul McCartney mit "Thill There Was You"
(trotzdem ein schöner Song in einer wunderbaren Interpretation) zur Schau, dass er, hätte es die Beatles nie gegeben, so eine Art zweiter Tom Jones hätte werden können. Die Beatles holten (und das machte wiederum den Weg für die "bösen" Rolling Stones zu den Herzen der aufbegehrenden Jugend frei) von Anfang an auch die älteren Generatioen -eben durch Schlagersänger Paul - mit in`s Boot...Es ist oftmals Lennon, der McCartneys Schmalz aufwertet, indem er so wunderbare
Dinge tut wie seine schnelle, untypische Rhytmusgitarre bei "All My Loving" - und damit Paul "entschlagert" - peppiger macht!

Gerade beim Anhören von "With The Beatles" können wir nachvollziehen, was das damals für ein Ausbruch an Energie und Kraft war - die Band bediente insbesondere die weibliche Sehnsucht nach Freiheit, Sexueller Revolution, Harmonie - sie sagte der Jugend, praktisch als Meta-Botschaft in der Musik:
"Es gibt eine andere, schönere Welt, als jene, die uns täglich offiziell vorgemacht wird - brechen wir auf zu neuen Ufern der Liebe, der Sehnsucht, der Innigkeit - leben wir intensiv, leben wir unsere Ideale wir können es schaffen".
Sie waren von Anfang an viel mehr als "nur" Musik (und nur dadurch läßt sich das Phänomen "Beatles" wirklich verstehen - sie waren eine Weltanschauung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock and Roll und Mersey Beat!, 22. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Remastered) (Audio CD)
Diese Platte, kurz nach dem Debütalbum entstanden, schließt an diese fast nahtlos an, was ihre Ähnlichkeit anbelangt; auch wenn die Beatles hier schon etwas ruhiger geworden scheinen. Hier dominieren dennoch eindeutig die schnelleren MErsey- Beat- und Rock and Roll- Rhythmen. Nebenher gibt's natürlich auch ein paar langsamere Balladen.
Insgesamt wirkt die Songstruktur relativ einfach und eingängig. Aber die Songs wirken erfrischend, lebensfroh und spontan und vermitteln Spaß an der Sache (wie beim 1. Album).
Die Beatles waren auch zu dieser Zeit schon obenauf und bestimmten die Musikszene; "Beatlemania" hatte längst begonnen, und die "British Invasion" wurde hauptsächl. durch die Beatles angeführt.
Aus heutiger Sicht erstaunlich, mit welch sparsamer Instrumentierung die Songs auskommen, und trotzdem fast alle gut anzuhören sind.
Das liegt natürlich in 1. Linie an dem unnachahmlichen Gesang der Fab Four, der für sich schon Songs zu Hits machen könnte. Ansonsten gibt's eigentlich fast nur wilde, verwegene (Bass-) Gitarren und Percussion; einmal kommt eine Mundharmonika zum Einsatz ("Little child").

Das Album besteht aus 8 Eigen- und 6 Coverversionen; davon ist zum ersten Mal eine Harrison- Kompositon ("Don't bother me").

EIGENKOMPOSITIONEN: "All my loving", eine langsamere Ballade, ist vllt. der bekannteste Song auf dem Album; aber meiner Meinung nach längst nicht der Beste. Ich finde, er wirkt doch etwas zu einfach; scheint aber eine gewisse Radiotauglichkeit aufzuweisen. Hat man allerdings schon zu oft gehört.
"I won't be long", ein Rock and Roller, herrlich anzuhören mit der verwegenen Bass- Gitarren- Begleitung. Mein Favorit von dieser Platte!
"All I've got to do", langsamerer, aber sehr guter Song.
"Don't bother me", langsamerer Rock and Roller; einer der besten SOngs hier.
"Little child", einfacherer Rock and Roller.
"I wanna be your man", ein sehr wilder, fetziger Rock and Roller, der sich aber in der Stones- Version besser anhört.
"Hold me tight", eine schnelle Rock and Roll- Nummer. Einer der besten Songs der Platte.
"not a second time", schnellerer, einfacherer Song mit stampfendem Beat; lebt vom Gesang. Gang gefällig.

COVERVERSIONEN: "Roll over Beethoven" ist wohl einer der bekanntesten Songs dieser Platte; jedoch wirkt der Song nicht wesentl. besser als das Chuck- Berry- Original. Er bringt keine neuen Ideen, und wirkt für Beatles- Verhältnisse einfach und wenig Abwechslung bringend. Auch hätte man diesen Song vllt. mit mehr Power spielen sollen; schließlich ist es ein Rock and Roll- Song in reinster Form!
"Please Mr. Postman", ein schnellerer Song, kommt da schon ganz anders; herrlich harmonisch gesungen von allen Beatles. Einer der besten SOngs der Platte.
"You really got a hold on me", sehr langsam; kein Knaller.
"Devin in her heart"; gefälliger Song; aber kaum beser als das Original.
"Money", mit viel Power vorgetragener Rock and Roller; aber einfache STruktur; lässt die Raffinesse der Beatles bei vielen von deren eigenen Songs vermissen.
"Devil in her heart" ist eine ganz gefällige, langsamere Nummer, gut vorgetragen, ebenso wie "Till there was you".
"hold me tight", herrlicher Rock and Roller, mit stampfendem Bass, der Einen nciht ruhig sitzen lässt.

FAZIT: Die beatles noch sehr jung (ob "Unschuldig", lass ich mal außen vor) und unverfälscht. Auf jeden Fall ist diese flotte Platte absolut hörenswert, vor allem für Rock and Roll- Fans!
Auch haben mir hier die Eigenkompositionen meist besser gefallen als die Coverversionen; vllt., weil die eigenen SOngs authentischer wirken, vor allem wenn man die Coverversionen schon in anderen Versionen kennt.

Übrigens fängt auch hier das Cover- Bild die Atmosphäre der Platte wieder sehr gut ein!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Schritt nach vorn!, 21. Mai 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Audio CD)
Diese Platte zeigt ganz deutlich die rasche Entwicklung, die diese Band durchmachte und dieses Tempo sollten sie auch bis zum Schluß beibehalten! Der Fortschritt zum (noch vom simplen, geraden Rock'n'Roll beeinflußten) Please, Please Me ist unverkennbar und liegt zum Teil auch im wachsenden Selbstvertrauen, daß die Gruppe aus ihren Erfolgen bezog. Der Aufbau (8 Eigenkompositionen und 6 Covers) bleibt gleich, allerdings sind kaum Single-Auskopplungen auf der Platte vorhanden.
Schon der Opener bringt mit Lennons "It Won't Be Long" die Beine ins Schwingen und enthält erstmals den exzessiven Gebrauch des mit "She Loves You" berühmtgewordenen Ausrufs "Yeah, Yeah, Yeah", daß bald sehr viele Nachahmer erhalten sollte!
In "All I've Got To Do" liegt die Betonung auf Freundschaft und liegt eher auf der ruhigen Seite ebenso wie das vielleicht bekannteste Stück dieses Albums, Paul's "All My Loving", eine Ballade im typischen McCartney-Stil. Mit "Don't Bother Me" gibt Harrison sein offizielles Debut als Songwriter. Auch wenn sein Song noch etwas hölzern wirkt, trägt er doch zur Vielseitigkeit der Platte bei und es ist immer wieder zu bedauern, daß George nicht mehr Songs bei den Beatles unterbringen konnte/durfte (sein nächste Auftritt als Komponist ist erst auf "Help" zu finden). Es ist ein in dieser Beatles-Phase seltsam pessimistischer Song, daher entwickelt er einen gewissen Charme! Es folgt als Kontrast noch ein Lennon/McCartney-Original: "Little Child", ein fröhlicher Rocker!
Daran schließen sich die ersten 3 Cover-Versionen an, die bereits deutlich machen, daß diesmal der Soul aus Amerika die "fremden" Stücke der Pilzköpfe dominiert. "Till There Was You" eine Ballade die (natürlich) von Paul in Szene gesetzt wird, mag manch einem ebenso ein Begriff sein wie der Song "Please Mr. Postman" dem die rauhen Männer-Stimmen eine neue Kraft verleihen und das heute oft noch bei passenden Fernsehreportagen verwendet wird (und auch zu meinen persönlichen Lieblings-Covers der Fab 4 zählt). Auch "Roll Over Beethoven" ist sicher nicht unbekannt, sicher auch, weil sich später das Electric Light Orchester dem Lied angenommen hat. Rock pur!
Das Liebeswerben "Hold Me Tight" stammt ebenso aus der eigenen Feder wie "I Wanna Be Your Man" bei dem Ringo Starr wieder ans Mikro darf. Diese stimmliche Abwechslung tut zwar gut, der Song selber ist aber sicher der schwächste der Platte, hier läßt "Please Please Me" am stärksten Grüßen.
"Till There Was You" = wiederum Ballade und = wiederum von McCartney sehr schön interpretiert worden, mir persönlich behagt aber die weitgehend übersehene Version von "Devil In Her Heart" mehr, (bei dem soweit ich mich erinnere George nochmals als Lead-Sanger auftreten darf), vielleicht, weil seine trockene, eher ironische Art nicht zu dem blind-gläubigen Mann paßt, der in diesem Lied beschrieben wird, vielleicht aber auch, weil er sicher mehr mit solchen Songs zu kämpfen hatte als sein Mitstreiter Paul.
"Not A Second Time" zeigt Lennons Ansätze anno 1963, wirklich große Songs zu schreiben, nach denen sich die Kritiker die Zähne lecken (während die breite Masse sie weniger honoriert und Pauls Kommerz-Genie nachläuft). Auch wenn er es später so hindreht, als wäre ihm diese äolische Subdominante einfach zufällig "passiert", aber erstmals kann man erahnen, daß dieser Mann später auch Sachen wie "A Day In The Life" schrieb.
Wie schon "Please Please Me" beschließen die Bealtes auch diese Platte in stimmgewaltiger Manier mit "Money (That's What I Want)" und hinterlassen damit einen starken Eindruck. Zu recht wurden sie mit dieser Platte endgültig die Nummer 1 in England!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung, 18. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Audio CD)
Das waren wirklich noch Zeiten, als Bands gleich zwei Alben pro Jahr veröffentlichten. Nur acht Monate nach ihrem Erstling "Please Please Me" erschien dieses Album, wie schon sein Vorgänger eine Mischung aus eigenen (acht) und fremden Stücken (sechs).

Dennoch klingt "With The Beatles" ungleich erwachsener als das doch recht ungestüme Debüt. Exemplarisch hierfür vielleicht "Don't Bother Me", der erste von George Harrison beigesteuerte Song. Harmonien daraus vermeine ich übrigens im "Die Ärzte"-Song "Wie am ersten Tag" von 1986 ausgemacht zu haben - Kunststück, ist doch Farin Urlaub bekennender Fan der "Fab Four"!

Bekanntester Song der mit einem der berühmtesten Beatles-Fotos als Cover versehenen Albums dürfte ohne Zweifel "All My Loving" sein. Doch während "It Won't Be Long" und "All I've Got To Do" richtig schön typische Beatles-Nummern im frühen Stil der Liverpooler sind, muß man ehrlicherweise anerkennen, dass "I Wanna Be Your Man" in der Version der Rolling Stones einfach mehr Biss hat.

Ein gutes Händchen bewies Beatles-Produzent George Martin bei der Auswahl und Aufnahme der Coversongs. Bei "Till It Was You" kommen zarte Bossa Nova-Klänge ins Spiel, "Please Mr. Postman" bietet blitzsaubere Satzgesänge und auch "You Really Got A Hold On Me" und "Devil In Her Heart" gehen gut ins Ohr. Die Chuck Berry-Nummer "Roll Over Beethoven" hingegen bleibt im Vergleich zum wild rockenden Original etwas blass und blutleer. Ein Vorwurf, den man "Money" keinesfalls machen kann - da gibt Lennon ordentlich Gas!

Insgesamt ist es schon erstaunlich, wie schnell sich eine Band innerhalb nur weniger Monate weiterentwickeln kann. Auch hier zeigt sich die Ausnahmestellung der Herren Lennon, McCartney, Harrison und Starr. Klassiker sind die Beatles-Alben ohne Ausnahme, dieses hier darf jedoch als exemplarisch für die Anfangszeit der Pilzköpfe angesehen werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beatles in ihrer ursprünglichsten Form, 27. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Audio CD)
Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres Erstlingswerkes "Please please me" lieferten die Beatles mit "With the Beatles" die würdige Fortsetzung ab, die sie, in gewisser Weise, auf dem Höhepunkt ihrer ersten Schaffensphase zeigt, nämlich als ursprünglich auf Live-Auftritte ausgerichtete, geradeaus drauflosrockende Beat-Band mit unwiderstehlichen Melodien, unverwechselbaren Stimmen und jeder Menge Charme und Ausdruckskraft.
Bei diesem frühen Werk handelt es sich um eine reine Songsammlung, herausgegriffen aus dem schier unerschöpflichen Repertoire dieser großartigen Live-Band, ein Zusammenspiel aus Eigenkompositionen und Coverversion hauptsächlich amerikanischer R&B-Klassiker. Die vier Jungs aus Liverpool sind noch ganz weit weg von den ausgeklügelten Albumkonzepten, den klanglichen Experimenten im Aufnahmestudio und den künstlerisch herausfordernden, immer komplexer werdenden Kompositionen späterer Tage, die sie endgültig zur einflussreichsten Rockband aller Zeiten machen sollten, aber gerade das macht den Reiz dieser Scheibe aus, diese Geradlinigkeit und einfach dieser mitreißende Rock'n'Roll, der zum Mitsingen und Tanzen geradezu auffordert und so unglaublich gute Laune macht, den man sich immer anhören und immer wieder aufs Neue genießen kann. Songs wie "It won't be long", "Roll over Beethoven", "Money" oder das von Ringo gesungene "I wanna be your man" sind einfache zeitlose Kracher, die Melodien von "All my loving" und "Till there was you" sind einfach zum Sterben schön...bei der hohen qualitativen Dichte dieser Platte lohnt es sich gar nicht, noch alle anderen Tracks hier aufzuzählen. "With the Beatles", das sind die Beatles pur, in ihrem ursprünglichsten Sound, zwei knackige Gitarren, Paul's Bass, Ringo am Schlagzeug und los geht's mit dem Rock'n'Roll. Das hat so viel Charme und so viel Flair, und erinnert zudem daran, wie viel Energie in dieser frühen Pilzkopfphase von den Vieren ausging, sowohl auf Schallplatte als auch auf der Bühne. Dieser kraftvolle Mersey-Beat, der hier präsentiert wird, legte überhaupt erst den Grundstein dafür, dass die Beatles nur kurze Zeit später den Stadionrock erfanden, und somit das Dasein als absolute Weltstars, was es erst möglich machte, dass sie sich später zu dem weiterentwickeln konnten, was sie bis heute sind: die herausfordernste, interessanteste und einfach beste Band aller Zeiten!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erste Probe ihres Könnens, 18. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Audio CD)
1963 erschienen war das zweite Album der Beatles schon längst nicht mehr so ungehobelt wie "Please Please Me". Das Cover, das stilbildend war, zeigt vier nachdenklich wirkende junge Männer existentialistisch im schwarzen Rollkragenpullover. So sprachen sie mit dieser Platte in Outfit und Musik nicht nur kreischende Teenies, sondern erstmals auch Intelektuelle an. Neben unbekannteren Cover-Versionen (am besten "Please Mr. Postman" mit entzückend-exzellenten Gruppengesang und "Money" mit einem rockenden John Lennon) und Klassikern wie "All My Loving" finden sich unbekanntere Song-Perlen wie "It Won't Be Long" oder "Not A Second Time", die einen völlig neuen Sound darstellen und komplexer sind, als alles vorher Gewesene. Als ein Musikkritiker nach Erscheinen von "With The Beatles" in der "Times" die Beatles mit Beethoven verglich und (sinngemäß)dies mit Hinweis auf die "äolische Subdominante" am Ende des Refrains von "Not A Second Time" begründete, da meinte Komponist John Lennon nur lakonisch, dass er zuerst geglaubt habe, die "äolische Subdominante" sei eine exotische Vogelart. Das Establishment begann die Beatles ernst zu nehmen und eine bald konkurrierende Band namens Rolling Stones entschloss sich, dem ein Böse-Buben-Image entgegenzusetzen. Ihr erster Hit: "I Wanna Be Your Man", von Lennen/McCartney für die Stones schnell zwischen Tür und Angel geschrieben und hier selbst mit Ringo als Sänger interpretiert. Die (früher auf der Vinyl-LP erhältliche) Stereo-Version ist nicht so aufregend, dass es keinen so großen Verlust darstellt, dass auf der CD nur die Mono-Version erhältlich ist. Unverständlich ist dennoch, warum die EMI-CDs der Beatles von 1963/1964 nur in mono erhältlich sind. Da die Platte meist gute, aber unbekanntere Songs enthält, lohnt sich die Anschaffung nicht nur für Beatles-Fans.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Second album builds on the first, 19. Juni 2004
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Audio CD)
The Beatles consolidated their reputation as a great rock'n'roll group with this album. Of course, very few people think of them that way now, but nobody knew then just how much their music would change as the sixties progressed. Like their UK debut, Please please me, this album contains a few covers and a selection of original songs, most of which have faded into comparative obscurity.
It won't be long, All I've got to do, Don't bother me, Little child, Hold me tight and Not a second time are all brilliant original songs, but how often do you hear these songs? Very rarely, except on this album. I've got a lot of Beatles tribute albums and I've heard a lot of other covers of Beatles songs and these songs are rare, to say the least.
There are two original songs that you are likely to have heard somewhere. All my loving was included in the Red album and has also been covered a few times. I wanna be your man was an early hit for the Rolling Stones - it was their second UK hit and just failed to make the UK top ten - an improvement on their previous record, which stalled outside the top twenty. Yes, the Beatles really did help the Stones on their way to superstardom.
The album includes three covers of Motown songs. At the time, Motown records did not chart in Britain - perhaps they weren't even given UK releases, so these and other covers helped to make Brits aware of their music. If it weren't for this Beatles album, a UK breakthrough by Motown might not have happened in 1964. Please Mr Postman was an American chart-topper for the Marvelettes, an outstanding Motown group. The song eventually reached number two in the UK charts via a cover by the Carpenters. I enjoy all three versions. The Marvelettes is the best, but not by much. You really got a hold on me was a huge American hit for Smokey Robinson and the Miracles. Money (sometimes titled Money that's what I want) was the very first American hit for Motown, way back in 1959. This song was eventually a top five UK hit for the Flying Lizards, a punk rock group. I can't stand their version but I've heard several other covers and I love them all.
Three other covers complete the album. Roll over Beethoven is one of Chuck Berry's classic songs. Devil in her heart is a gender-adjusted cover of Devil in his heart by the obscure girl group, the Donays. Till there was you is from the show The music man. It is not typical of this or any other Beatles album, being a ballad more typical of the thirties and forties (albeit updated for the sixties), but I love it.
This album, with some changes, became their American debut album. It was titled Meet the Beatles. Five songs were dropped and three others added. Several other Beatles albums were altered for the American market but all the CD releases are based on the UK versions.
On first listen, this album may appear ordinary compared to their later music, but don't be deceived. There's a lot of brilliant music here, especially for rock'n'roll fans.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Remastered - in Mono genauso gut wie in Stereo, 29. September 2009
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Remastered) (Audio CD)
Da meine Rezensentenkollege Rainer Polter schon eine ausführliche und bombastisch-ehrlich anmutende Kritik verfasst hat, werde ich mich hier mit meiner Meinung kurz fassen.
Mir persönlich gefallen die Mono-Version und die neue Stereo-Version von "With the Beatles" und ich sehe da wenig Differenzen zur '87er-CD-Pressung in Mono. Die damalige Klangqualität lag natürlich weit unter unserem heutigen Standard (1987 und digital mastering...haha, von wegen!) und hatte einige digitale Masteringfehler.
Diese wurden beim 2009er Remaster so gut es geht entfernt und der Sound wurde dabei auch gleich in Stereo abgemischt....das heißt: Musik rechts, Gesang links.
Das mag ja damals in den 60ern ganz nett gewesen sein, als Stereo noch neu war, aber heutzutage wünscht sich der Hörer doch eine ohrenfreundlichere, normale Abmischung der Instrumente! (Es ist unglaublich anstrengend -speziell auf Kopfhörern- diese Abmischung zu hören!) Ich finde, man sollte sich da den modernen Gewohnheiten des 21. Jahrhunderts aneignen.
Eine gute Lösung wäre gewesen, die originalen Stereomixe mit den alten Mono-Mixen auf eine CD zu packen, Platz genug wäre ja vorhanden gewesen.
Zur Musik muss ich njichts mehr sagen: Ihr geniales zweites Album, noch fröhlicher und dynamischer als der Vorgänger. Booklet und CD selber sind tadellos.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein tolles Album !!!, 22. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: With the Beatles (Remastered) (Audio CD)
Länge:: 3:00 Minuten

Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres Erstlingswerkes "Please please me" lieferten die Beatles mit "With the Beatles" die würdige Fortsetzung ab, die sie, in gewisser Weise, auf dem Höhepunkt ihrer ersten Schaffensphase zeigt, nämlich als ursprünglich auf Live-Auftritte ausgerichtete, geradeaus drauflosrockende Beat-Band mit unwiderstehlichen Melodien, unverwechselbaren Stimmen und jeder Menge Charme und Ausdruckskraft.
Bei diesem frühen Werk handelt es sich um eine reine Songsammlung, herausgegriffen aus dem schier unerschöpflichen Repertoire dieser großartigen Live-Band, ein Zusammenspiel aus Eigenkompositionen und Coverversion hauptsächlich amerikanischer R&B-Klassiker. Die vier Jungs aus Liverpool sind noch ganz weit weg von den ausgeklügelten Albumkonzepten, den klanglichen Experimenten im Aufnahmestudio und den künstlerisch herausfordernden, immer komplexer werdenden Kompositionen späterer Tage, die sie endgültig zur einflussreichsten Rockband aller Zeiten machen sollten, aber gerade das macht den Reiz dieser Scheibe aus, diese Geradlinigkeit und einfach dieser mitreißende Rock'n'Roll, der zum Mitsingen und Tanzen geradezu auffordert und so unglaublich gute Laune macht, den man sich immer anhören und immer wieder aufs Neue genießen kann. Songs wie "It won't be long", "Roll over Beethoven", "Money" oder das von Ringo gesungene "I wanna be your man" sind einfache zeitlose Kracher, die Melodien von "All my loving" und "Till there was you" sind einfach zum Sterben schön...bei der hohen qualitativen Dichte dieser Platte lohnt es sich gar nicht, noch alle anderen Tracks hier aufzuzählen. "With the Beatles", das sind die Beatles pur, in ihrem ursprünglichsten Sound, zwei knackige Gitarren, Paul's Bass, Ringo am Schlagzeug und los geht's mit dem Rock'n'Roll. Das hat so viel Charme und so viel Flair, und erinnert zudem daran, wie viel Energie in dieser frühen Pilzkopfphase von den Vieren ausging, sowohl auf Schallplatte als auch auf der Bühne. Dieser kraftvolle Mersey-Beat, der hier präsentiert wird, legte überhaupt erst den Grundstein dafür, dass die Beatles nur kurze Zeit später den Stadionrock erfanden, und somit das Dasein als absolute Weltstars, was es erst möglich machte, dass sie sich später zu dem weiterentwickeln konnten, was sie bis heute sind: die herausfordernste, interessanteste und einfach beste Band aller Zeiten!
With the Beatles-Stereo Remaster
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5.0 von 5 Sternen gefällt mir sehr, 20. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: With the Beatles [Vinyl LP] (Vinyl)
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With the Beatles (Remastered)
With the Beatles (Remastered) von The Beatles (Audio CD - 2009)
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