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Kundenrezensionen

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Nach dem Erfolg ihrer zweiten Single Please please me lag es auf der Hand, schnell eine gleichnamige LP nachzuliefern. Am 11. Februar '63 spielten die Beatles an einem einzigen Tag (in 585 Minuten Studiozeit) 10 Songs ein (Lennon war stark erkältet), ergänzten sie um die beiden bereits erschienen Singles Love me do/P.S. I love you und Please please me/Ask me why und kamen so auf 14 Songs, was - mit Ausnahme von "A hard Day's Night" - bis zum "Sgt. Pepper's"-Album die Standard-Titel-Zahl auf ihren Alben bleiben sollte.

Die ursprüngliche Idee, einen Live-Auftritt der Beatles mitzuschneiden, wurde glücklicherweise verworfen (man denke an die Klangqualität solcher Aufnahmen Anfang der Sechziger!); es stimmt allerdings auch nicht ganz, dass die Beatles stattdessen einfach nur ihr Live-Programm im Studio eingespielt haben, wie ein Vergleich mit dem Album "Live at the Star Club!" zeigt; dieses war in der Songauswahl doch deutlich ungehobelter und rockiger und nicht so Pop-orientiert wie das Album.

Auf "Please please me" sind schon etliche Merkmale zu hören, die den Sound der Beatles über Jahre definieren sollten: hervorragender Harmoniegesang, ein tolles Gespür für Melodien und einfach diese den Beatles ganz eigene Präsenz, dieser Gruppengeist, der Millionen Fans wünschen ließ, den Beatles näher zu sein. Bei 6 Coversongs und für die damalige Zeit unerhörten 8 Eigenkompositionen (die die Zeit besser überstanden haben als die Covers) zeichnete sich bereits Lennons Hang zu melancholischen Balladen über verlorene Liebe ab (Anna) als auch zu rauen, ungeschliffenen Rockern (Twist and Shout) und McCartneys Hang zu eingängigen Rockern (I saw her standing there) und Melodien (P.S. I love you), aber auch zum etwas Schwülstigen (A Taste of Honey). Die Platte hat ihre Durchhänger (z.B. das etwas belanglose Chains), zeigt aber Lennon/McCartney als viel versprechende Komponisten auf ihrem Weg; Do you want to know a Secret erreichte in der Version von Billy J. Kramer and the Dakotas ein paar Wochen später die Spitze der britischen Charts. Ein typisches Merkmal dieser Zeit war der häufige Einsatz von Lennons Mundharmonika, die sich besonders 1963 auf zahlreichen Beatles-Songs findet.

George bekommt mit Chains und Do you want to know a Secret zwei Songs zu singen; er sollte sich als Sänger über die Jahre stetig verbessern. Auch Ringo bekommt mit dem peppigen und erstaunlich gut gesungenen Boys einen Song für seine Fans; wie Paul später einräumte, machten sich die Beatles damals keine Gedanken darüber, den Text einer Girl-Group (Shirelles) eins zu eins zu übernehmen, sondern hatten einfach Spaß am "bop-shoo-wop"-Chorgesang!

Beim Erstellen der CD-Erstauflage des Albums 1987 hatte George Martin (wie auch für die nächsten drei Beatlesalben) entschieden, nur den Monomix zu veröffentlichen mit der Begründung, nur für dieses Format seien die originalen Zweispur-Aufnahmen damals konzipiert gewesen. Das mag sein; nur hatten sich in den vielen Jahren danach Millionen Hörer an die Stereo-LPs gewöhnt, und für sie bedeutete der Monomix einen Rückschritt. Die Remaster machten 2009 zum ersten Mal offiziell den originalen Pingpong-Stereo-Mix zugänglich, an dem sich wiederum die Geister scheiden. Um es kurz zu machen: ich persönlich habe die frühen Beatles-LPs so kennengelernt und liebe sie so, wie sie sind, ich fand es immer witzig, die Musik von links zu hören und den Gesang von rechts, und die Remasters klingen so fett, dass die beiden Spuren nicht allzu separiert aus den beiden Kanälen klingen.

Blöd für die Liebhaber der Mono-Mixe ist allerdings, dass es diese nur gesammelt in der Mono-Box zu kaufen gibt; bei einer Albumlänge von 33 Minuten wäre es heute eine Selbstverständlichkeit, den Mono- UND den Stereomix auf einer CD unterzubringen und die Hörer selbst wählen zu lassen (so wie z.B. auf den beiden 4-CD-Boxen "The Capitol Years"), zuzüglich der Single From me to you/Thank you Girl (aufgenommen und erschienen kurz nach der LP), von der es ebenfalls je einen Mono- und einen Stereomix gibt. Außerdem vermisse ich der Vollständigkeit halber noch (gegenüber der Albumversion mit Andy White am Schlagzeug und Ringo am Tamburin) die Singleversion von Love me do mit Ringo am Schlagzeug. Die sich so ergebenden 76 Minuten Spielzeit hätten locker auf einer CD Platz. Leider wurde diese Chance wieder vertan.

Mit I saw her standing there, Please please me, Love me do und der energetischen Cover-Version von Twist and Shout sind hier bereits vier unsterbliche Beatles-Klassiker zu finden. "Please please me" bekommt ihre fünf Punkte ohne weiteres, weil sie bereits diese gewisse Frische aufweist, die sich über die letzten 45 Jahre einfach nicht verbraucht hat.
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am 20. Februar 2006
Dies war nicht die erste Scheibe der Beatles, die ich in die Finger bekam, doch für mich die ungewöhnlichste. Als ich sie in süsser Jugendzeit das erste mal hörte, war ich geradezu befremdet. Ich kannte Pepper, Let it be & hard days night, sie waren damals (um 1980 herum, als Lennen erschossen wurde) wieder mal sehr angesagt. Dies ist die erste und einzige Scheibe einer unbekannten Band, die man nur in England und Hamburg kannte. Danach war alles Superlative.
Befremdet war ich deshalb, weil mir dieser typische Beatles-Sound fehlte. KLar war ich von den anderen Scheiben verwöhnt. Sie kamen praktisch gerade von der Reeperbahn. Und wenn man die Scheibe richtig einordnen will, muß man den historischen Hintergrund sehen. Den kann man sich am besten klar machen, wenn man sich ihre Musik aus den Hamburger Tagen anhört. Das war Rock'n'Roll, quasi alles gecovert von den damaligen US-Stars. Schnell, heftig und roh. Wenn man sich dann Please Please me anhört, zeigt sich eine viel feinere Seite der Band. Sie haben sich schon hier fortentwickelt. Und dann finde ich die Songauswahl geradezu exotisch. Aufallend wird dabei der Satzgesang, der ein echtes Qualitätsmerkmal der Beatles ist. Sie nehmen sich Songs an, die zuvor von amerikanischen girl-groups gebracht wurden: Chains & Baby, it's you. Finde ich ziemlich ungewöhnlich. Auf dem Hintergrund der Hamburger Rock'n'Roll Sachen haben ihre Rocker dann schon ein wenig mehr Klasse. Nicht einfach nur auf dem Blues-Schema aufgebaut, wie "I saw her standing there", das mit einem Mittelteil versehen ist, was im reinen Blues nicht vorkommt. Auch bei "Please Please me" gibt es diesen Mittelteil (bridge), der songtechnisch eine Neuerung ist, zumindest was die Rockmusik bis dato angeht. Überhaupt kann man sich fragen, woher sie ihre Ideen genommen haben. Und wenn man sich dann Stücke wie "A taste of honey" anhört verraten sie einem auf musikalische Weise, daß sie weit mehr Quellen nutzten als den puren Rock'n'Roll.
Dieses Album hat mich auf die Beatles als Menschen neugierig gemacht. Woher sie kamen, in welcher Zeit das alles passiert ist, und wie Jugendliche Anfang der 1960er in England lebten. Wenn man sich die tristen, grauen Arbeitersiedlungen in England ansieht, kann man sich gut vorstellen, wie sehr die Jugend nach etwas gierte, was sie noch nicht in Worte fassen konnte. Mit diesem Album war der Anfang getan. Und wenn man sich dann klar macht, daß nur 3,4 Jährchen später Sachen wie Revolver oder Pepper von diesen jungen Herren gebracht werden, inklusive einer weltumspannenden Jugendbewegung, deren Wegbereiter sie waren, weiß man, was man hier in den Händen hält.
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am 18. August 2000
Die erste Beatles LP von 1963 musste schnell erscheinen, nachdem die Beatles mit "Please Please Me" zum ersten Mal die Spitze der englischen Charts erreicht hatten. Studio-Zeit war teuer, so wurde die Platte in 24 Stunden aufgenommen. Jeder Song ist deshalb praktisch live eingespielt und die Beatles klingen so, wie sie wohl im Star-Club in Hamburg geklungen hatten. Rau, ungehobelt, rockig und munter. Das ungeheuere kreative Potential, das in der Band ruhte, wird in den Eigenkompositionen wie "Do You Want To Know A Secret" oder "I Saw Her Standing There" erkennbar. "Please Please Me" ist eine noch vom Rock'n'Roll stark beeinflußte und nicht ganz so typische Beatles-Platte, die aber einen ganz eigenen Charme entwickelt. "Die jungen Löwen mit der wilden Mähne und den qualmenden Gitarren aus Liverpool..." stand 1963 auf der Platten-Hülle der ersten deutschen Ausgabe. Höhepunkt: "Twist And Shout" zum Schluss, auch der letzte Song nach 24 Stunden Aufnahme-Session. John Lennons Stimme ist kurz vor dem Ende und mit letzter Kraft schaffte die Band einen wahren Rock-Knaller. Unverständlich: Die Mono-Aufnahme, obwohl früher auf der Vinyl-LP eine sehr gute Stereo-Abmischung zu bekommen war. Leider sind alle Platten der Beatles aus den Jahren 1963/1964 auf den EMI-CDs mono. Wer die Steroabmischung auf Vinyl findet, sollte sich lieber diese auf CD brennen.
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Die neuen Beatles-Remasters liegen ja in aller Munde. Nach 1987 endlich digital aufgebessert und mit nem vernünftigen Booklet versehen.
Jedoch haben die Macher die ersten Beatles-Alben,welche im Original in Mono waren, jetzt in Stereo abgemischt! Und das klingt - welch Überraschung - als allererstes sehr befremdlich und gewöhnungsbedürftig. Jedoch ist spätestens beim letzten Track fast jeder Funke des Zweifelns verflogen.
Die Soundqualität ist durch digitale Überarbeitung dermaßen klar, präzise und "modern" geworden, dass man an einigen Stellen sogar Instrumente zu vermuten mag, die man vorher gar nicht bemerkt hatte! Bestes Beispiel: Das Solo von "I Saw Her Standing There". In Stereo noch besser als in Mono, kommt jetzt George Harrisons Talent des Gitarrespielns erst richtig zur Geltung.
Allerdings wurde der Gesang fast komplett auf den linken Kanal verschoben, was mich und auch einige Fans schon bei "Rubber Soul" gestört hatte...
Soll sich jeder Fan bitte sein eigenes Bild machen. Ich selber nehme lieber die späteren Alben der FabFour, welche nun wirklich perfekt remastered wurden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2009
Die frische und Klangkraft dieser neuen Mixe ist umwerfend gut, der Gesang wurde in der Tat nicht groß angetastet, aber die Instrumente kommen viel klarer und differenzierter zum Ausdruck. In den 60er bis 80er-Jahren gab es die ersten vier Beatles-LP`s AUCH als Stereo-Veröffentlichungen (oder, wissenschaftlich korrekter, als Zweikanal- bzw. Binaurale- Aufnahmen) auf Vinyl, die aber 1987 mit der Veröffentlichung der bislang alleinseligmachenden Mono-CD-Ausgaben des Beatles-Konsortiums unter Vorsitz von George Martin und Yoko Ono eingestellt wurden; nicht zuletzt wegen offenkundiger Produktionsfehler (Studiounterhaltungen, John und Paul versingen sich, Ringos Drums schnarren usw.), die sich in den Mono-Mixen besser begraben lassen. Bis heute konnte man diese vom Vinyl auf CD gezogenen Mixe in entknackter und entrauschter, oft auch ein wenig abgespielter Qualität auf dem sogenannten Schwarzmarkt erwerben, und ich muß sagen, dass mit den neuen Remixen noch einmal eine wesentliche Verbesserung erreicht wurde. Da die ersten beiden LP`s nur auf Zweispur-Tonbändern produziert wurden kann man davon auch nur einen Zweikanal-Sound (oder binauralen Klang) produzieren, aber kein richtiges Stereo herstellen, dass sich ja so definiert, dass aus zwei Boxen (oder zwei Kanälen) sowohl Unterschiedliches (das dann auf den Boxen links und rechts bleibt) als auch etwas Gleiches (dass sich dann in der Mitte trifft, z.B. Gesang und Schlagzeug) als eine Art akustische Täuschung an unser Ohr dringt. Man kann, und ich habe dies zuhause getan, mit Computer-Programmen wie "Adobe Audition" den Gesang in die Mitte nehmen und die Instrumentalspur phasenverschoben zwischen links und rechts oszillieren lassen, aber leider nur mit einigen Qualitätsverlusten, die dann das wahre so auch nicht sind...Also ist die Gesang/Instrumental Lösung Links/Rechts schon die beste; anders geht es halt erst ab den Vierspur-Aufnahmen zu "A HArd Days Night" und "Beatles For Sale", plus umliegende Singles...
Was mich wirklich enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass "Love Me Do" und "P.S. I Love You" hier wieder nur in den Mono-Mixen erklingen, offenbar gibt es von diesen Aufnahmen wirklich nur noch das Master-Tape in Mono, schade. Kann mir jemand sagen, ob diese Songs wenigstens auf der Capitol Vol. 2 Box in phasenverschobenen Duophonic-Sound zu hören sind, was ja bei Capitol Vol. 1 mit "She Loves You" ganz gut funktioniert hat (auch von diesem Song gibt es nur noch die Mono-Summe des Master-Tapes)? Das man keine Bonus-Tracks und Alternativ-Versionen mit auf die CD genommen hat liegt daran, dass wir für selbige natürlich weiter schön die "Past-Masters" neu kaufen und/oder die Mono-Mix-Box kaufen sollen, ganz klar....
Liebe Befürworter des Mono-Sounds, eine Frage: Gibt es etwas noch öderes als die ersten 4 Beatles-LP`s (oder gar SGt. Pepper!!) in Mono?

Zur Musik (ganz egal, ob Mono, Stereo, Vinyl, CD, remastered oder nicht):

Die ungeheuere Frische und Klangkraft dieser frühen Aufnahmen gibt uns, neben den BBC-Sessions, noch einen Eindruck dessen, was diese Band aus den Kellern von Hamburg und Liverpool an die Weltspitze der Hitparaden führte - Originalität, Charme, Frische. Später ging das dann etwas, nicht zuletzt
durch den künstlerischen Einfluss und die "Zähmung" der Fab Four" durch George Martin, verloren - um sich mit "Pepper" und "Abbey Road" (mit) zur besten Musik aller Zeiten emporzuschwingen!
Aber: ich habe weiter unten gelesen, dass da jemand sich fragt, ob diese Differenziertheit und Neuheit des Satzgesanges wohl aus dem Nichts gekommen sei, da der ursprüngliche Rock`n Roll sie alá Chuck
Berry, Jerry Lee Lewis usw. diese Ideenvielfalt nicht enthalte - da sollte man sehr vorsichtig sein,
bevor man nicht mindestens 1000 Titel aus der amerikanischen Hitparade von 1954 - 1964 gehört
hat. Die Beatles waren nicht der Anfang der guten Pop-Musik. Zugegeben, kaum eine solche Kontinuität wie bei den Beatles, von hunderten Interpreten ist überhaupt nur ein Song wirklich gut; aber der hat`s dannin sich (Beispiel: Nervous Norvus: "Transfusion", 1956 oder, den Satzgesang betreffend, "When I Fall In Love" von The Lettermen, 1959).
Auf einer CD-Börse im Werk II, Leipzig, gibt es einen symphatischen alten Rock`n Roll-Freak mit seinem Rock`n Roll-Stand, den ich einmal laut fluchen hörte: "Diese verdammten Briten haben alles kaputt gemacht!"
Ich hatte mich gerade mit dem gesamten Rock`n Roll wirklich erstmalig tiefer beschäftigt und ungeheure Welten entdeckt; geradezu einen Ozean voller Schätze (Buddy Holly, Everly Brothers, Johnny Burnette, Ned Miller,
Lloyd Price, Santo & Johnny, Adam Faith, Arthur Alexander, The Coasters, Del Shannon, Connie Francis); und ich verstand diesen Freak auf einmal ; auch wenn ich die Beatles über alles liebe. Aus all diesen Quellen und anderen Einflüssen haben die Beatles etwas neues, ihrer Generation entsprechendes, den Geist ihrer Zeit transzendierendes geschaffen.
Niemals kann man -von welcher Jugend auch imer -verlangen, dass sie sich mit der Musik ihrer älteren Brüder oder gar der der Väter- idendiffiziere. Wie so oft (Punk versus Artrock z.B.) hat eine neue, stärkere Kraft eine qualitativ (zunächst, bis 1965 in etwa) teils viel höhere "plattgemacht" - und tausende
amerikanische Rock`n Roll Musiker biederten sich an den Britpop an oder wurden arbeitslos. "Danny" von "Danny & The Juniors" nahm sich sogar das Leben, weil er das "schreckliche" Schicksal seiner nunmehrigen Existenz als Spielzeugvertreter nicht mehr ertragen konnte...Für die beatles waren Leute wie Chuck Berry, Buddy Holly und auch Elvis Presley die absoluten Götter und Vorbilder.
Die Vielfalt der schwarzen, amerikanischen Rhythmen ist im Beat nicht
annäherend vorhanden - alles wurde geradliniger (eine "Schlag"-Musik eben) und primitiver, aber damit auch kräftiger.
(Ein gutes Beispiel ist die Originalversion von"Please Mr. Postman" von The Marvelletes von 1961: Der Song funktioniert erst mit der
klareren, aber auch primitiveren Beatles-Rhytmik und deren musikalisch viel stimmigeren, fließenden Auffassung vom Harmoniegesang).
Überhaupt, der Gesang der Beatmusik wurde differenzierter, harmonischer, offen sexueller! Zur gleichen Zeit bastelteten die Beach Boys in den
U.S.A an etwas ähnlichem, neuen, genialen. Fazit: Es gab wahnsinnig viel gute Musik vor den Beatles, aber ihnen, und den Stones, verdanken
wir auch unendlich Kostbares, und ihnen ist es zu verdanken, dass der alte Rock`n Roll überhaupt noch verlegt wird; und wir ihn "ausbuddeln" könnnen ...
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Judged by the standards they set in the mid-sixties, this is not a great Beatles album, yet it is far superior to anything most of their rivals could ever hope to achieve. As such, it (like all Beatles albums) comfortably deserves five stars.
Like all the early Beatles albums, this one contains several covers - six in this case. The three best are Baby it's you (Shirelles), Twist and shout (Isley brothers) and A taste of honey. Twist and shout became a UK top ten hit for Brian Poole and the Tremeloes, the group that Decca signed in preference to the Beatles.
The album's title track became the first major Beatles hit. The chart that is now generally regarded as the standard UK chart (and published in the Guinness book of British hit singles) registers a peak position of 2, but back in the early sixties there were three other charts and all of those gave a peak position of 1. No chart was regarded then as being more reliable than the others, so most connoisseurs regard Please please me as the first Beatles chart-topper.
Three of the other seven originals stand out. I saw her standing there opens the album and was presumably considered for singles release. Do you want to know a secret was covered by Billy J Kramer and the Dakotas and provided them with their first major pop hit. Love me do was the debut single for the Beatles, making the UK top twenty at the time, though it would make the top five when re-released in the eighties.
This is not the best place to begin a Beatles collection but it is a great album in its own way and is required listening for all true Beatles fans.
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am 22. Juni 2011
... und das auch bei den Beatles! Schließlich sind sie selber ja in einer Zeit aufgewachsen, in der die Jugend hinsichtlich schneller und tanzbarer Musik noch auf Leute wie Chuck Berry, Little Richard und Elvis abgefahren ist.
Es ist dieses das erste Album der legendären "Fab Four". - Und gleich ein Geniestreich! Hier kündigt sich eine Band an, die sagen will: "Achtung Welt"!- WIr kommen!".
Und wie sie kommen! JEDER - aber auch wirklich jeder - Song auf dieser Platte ist ein Hörerlebnis! - Man könnte auch schon fast sagen "Tanzerlebnis", denn jeder Song hier hat einen Rock and Roll- Rhythmus. Selbst die Balladen hier kommen flott daher.
Doch es sind nicht nur die Beine, die hier beim Hörer angesprochen werden; man kann einfach auch nur den ruhigeren Songs hier ganz einfach lauschen.
Die Beatles noch in ihrer jugendlichen, rebellischen Phase. Rock and Roll vom Feinsten. Aber wirklich "Fein" klingt er; schon irgendwie eine Spur kreativer, raffinierter als die Vorläufer- Songs aus den 50er- Jahren. Es ist kein reiner lauter "Hau drauf"- Sound mehr, mit wenig anspruchsvollen Texten und lauter Stimme; hier beherrschen Leute ihr Metier auch auf stillere Weise.

Es sind diese Art von Songs, die die ersten Beatles- Fans im Hamburger Rotlicht- Milieu außer Rand und Band gebracht haben müssen. Wer zu der Zeit damals dabei gewesen ist, muss sich wirklich schnell im Klaren darüber gewesen sein, dass sich hier eine musikalische Revolution die Bahn bricht, wie sie noch nie vorher dagewesen ist.
Beim Hören rieche ich direkt den Zigarettenqualm und Schweiß in den engen Hamburger Musik- Kellern.

Entsprechend zu den damaligen technischen Möglichkeiten hört sich diese Platte rau, stellenweise ein wenig ungeschliffen, einfach, fast live an. Aber gerade deswegen wirkt diese Platte so authentisch, so erfrischend, so direkt, so vital. Denn bedarf es für Rock and Roll überhaupt viel technischen Schnick- Schnack?

Die Beatles haben den Stil aus diesem ALbum nie ganz aufgegeben. Insbesondere John Lennon hat sich immer wieder zu seinen frühen Rock and Roll- Wurzeln bekannt. Sicher sind die Beatles später noch vielseitiger geworden, und beherrschten fast alle Musikstile. Aber bei vielen Songs kommt auch dieser frühe Beatles- Sound immer noch durch.

Um ehrlich zu sein: ich kann diese Platte immer hören! Sicher ist sie noch nicht so in sich unterschiedlich, raffiniert und aufwändig, wie andere Beatles- Platten später, z.B. Revolver oder das "White Album", die ja auch eine Klasse für sich sind. Aber bei keiner Platte der Beatles gehen mir die Songs gleich so ins Blut, sprechen mich - trotz ihrer relativen Einfachheit - sofort so sehr an, wie diese früheste Platte; so dass ich mich schon manchmal frage, ob das nicht eigentlich meine Lieblings- Platte der Beatles ist!?

Für Rock and Roll- Fans ist das hier allerdings schon der höchste Genuss. Denn hier geht wirklich die Post ab! diese Sounds werden nie ganz out sein, nehmen aus seien Art auf raffinierte Weise von Einem Besitz! - Sie machens süchtig!

Ich kenne wirklich nichts Vergleichbares zu dem hier Dargebotenen auf dieser Platte.

Fazit: man will es kaum glauben - wegen ihrer einfachen Struktur und dem vermeintlich simplen Musikstil; aber: diese Platte ist EINZIGARTIG!

ROCK AND ROLL WILL NEVER DIE!
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am 7. Juni 2012
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Das Album:
Es ist das erste der fab four, aber diese remastered version holt, was den Klang betrifft, alles raus, was drin ist (Immerhin war das in den frühen Sechhzigern).

Über die Qualität der Songs braucht man wohl nichts mehr zu schreiben, das haben Millionen von Kritikern vorher bereits getan....
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am 22. Oktober 2011
"Please please me", das erste Beatles-Album, wurde 1963 innerhalb eines Tages aufgenommen. Das war damals noch möglich, denn es enthält natürlich 14 simpelst gestrickte Rock'n'Roll-Songs, die ich in der Folge trotz ihrer unumstrittenen kulturhistorischen Bedeutung sachlich und kritisch in Bezug auf ihren musikalischen Wert betrachten möchte. Wenn man sich diese Maxime setzt, mutet es schon fast überraschend an, wie gut viele der ganz frühen Lennon/McCartney-Kompositionen, trotz ihrer immer wieder ähnlich wirkenden, kitschigen Love-Song-Texte, sogar aus heutiger Sicht noch zu bewerten sind.
"I saw her standing there", der Opener, als erster Track auf der ersten Platte nicht nur ein für Musik-Freunde bedeutungsvoller Moment, sondern auch ein unglaublich kraftvoller Rock-Song, bietet einen fantastischen Auftakt, der von dem leicht melancholischen "Misery" fast schon übertroffen wird.
Neben den weltbekannten Singles "Please please me" und "Love me do" gibt es noch einige weitere überzeugende, melodiöse Pop-Songs, die zeitlos Hörgenuss auslösen, darunter Eigenkompositionen der Band wie "Ask me why" und "Do you want to know a secret?", aber auch äußerst geschickt ausgewählte Cover-Versionen wie "Boys", "A taste of honey" oder "Twist and shout", die sich nahtlos in den Gesamtzusammenhang einfügen.
Zwar gibt es auch Tracks, die man als Füllmaterial betiteln kann ("Chains", "Anna"), doch das kann man keiner Band bei ihrem Debüt-Album verübeln, auch nicht der bekanntesten und erfolgreichsten Rock-Gruppe aller Zeiten. Please Please Me-Stereo Remaster
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am 28. November 2003
Aufgenommen an einem Tag! Die Musik sprudelt nur so über mit Spielfreude und purem Rock'n'Roll. Ihr Repertoire aus der Hamburger Zeit. Dabei kann man nicht ruhig sitzen bleiben.
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