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607 von 615 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D5000 - (k)eine Einsteigerkamera?
Meine Vorrezensenten haben sich schon recht detailliert an der Technik der Kamera abgearbeitet und ich will nicht in diesen Kanon einstimmen, weil die Rezensionen recht umfassend sind. Vielmehr will ich von meinen Erfahrungen mit der D5000 berichten.

Ich fotografiere seit 30 Jahren mit Spiegelreflexkameras - bis ich vor 5 Jahren den Sprung in die digitale...
Veröffentlicht am 1. August 2009 von R. Schulz

versus
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3.0 von 5 Sternen Zwischenlösung
Es ist praktisch schon alles geschrieben worden was das das Teil angeht.
Daher möchte ich mich nur noch kurz zu meinem pers. Fazit äussern.
Ich hatte mir 2010 diese Kamera gekauft, weil sie endlich ein Schwenkdiplay hatte. Leider kann man den nicht verwenden, weil das fokusieren ca. 3-4 Sek. dauert.
Anfangs dachte ich noch, oh ist das Ding kaputt...
Veröffentlicht am 4. August 2012 von Rollo


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607 von 615 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D5000 - (k)eine Einsteigerkamera?, 1. August 2009
Von 
R. Schulz (Bad Segeberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5000 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) Kit inkl. 18-55mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.) (Elektronik)
Meine Vorrezensenten haben sich schon recht detailliert an der Technik der Kamera abgearbeitet und ich will nicht in diesen Kanon einstimmen, weil die Rezensionen recht umfassend sind. Vielmehr will ich von meinen Erfahrungen mit der D5000 berichten.

Ich fotografiere seit 30 Jahren mit Spiegelreflexkameras - bis ich vor 5 Jahren den Sprung in die digitale Fotowelt gewagt habe. Damals war es noch eine Casio Kompaktkamera, die mit ihren 3,2 MP wirklich prima Fotos gemacht hat. Unkompliziert und einfach zu bedienen. Eben genau das Richtige für den Einstieg in die digitale Welt der Fotografie. Ebenso erging es mir mit der darauf folgenden Neuanschaffung einer Panasonic FX10 vor 1 Jahr und einer FZ28 (Brigde-) Kamera vor 1/2 Jahr.

Weil aber bei den Fotoergebnissen der Neuanschaffungen doch die "letzten 3% Begeisterung" bei mir fehlten, habe ich mich zum Kauf einer digitalen Spiegelreflex entschieden. Nach dieser Entscheidung folgten wochenlange harte Recherchearbeit im Internet - bis ich dann auf die D5000 gestoßen bin, die aber Mitte April 2009 noch nicht auf dem Markt war. Gekauft habe ich sie dann Anfang Mai 2009. Seitdem habe ich ca. 3.600 Fotos gemacht.

Ich möchte deshalb gleich mit einem, nach meiner Ansicht unsinnigen Kritikpunkt aufräumen:

+ Ich habe mir als digitalem Spiegelreflex"einsteiger" natürlich auch neue (Nikon-) Objektive gekauft und alle haben einen eingebauten Motor. Warum sollte also noch die Kamera einen Motor haben? Das ist m. E. unnötiges Gewicht und verteuert das Gerät. Ein extra Motor im Kameragehäuse macht doch nur dann Sinn, wenn die Objektive keinen Autofokusmotor haben, wie es bei "älteren Objektiven" der Fall ist.

+ Ich hatte mir die Kamera mit dem 18-55mm VR Kitobjektiv gekauft. Ein flexibel einsetzbares Objektiv, welches aber mit der Leistung an Schärfe und Brillanz nicht ganz meine Erwartungen erfüllte. Meine dazu gekauften Objektive, ein lichtstarkes 1,8er 35mm Festbrennweitenobjektiv (prädestiniert für super Portraitfotos) und ein 80-300mm Zoom für Naturaufnahmen haben mir gezeigt, dass die D5000 es besser kann.

+ Das hat auch ein Kameravergleichstest des ct'-Magazins im TV vom Juni 2009 ergeben: Die D5000 bewegt sich mit dem Foto-Ergebnis auf dem Niveau von Profikameras.

+/- Was allerdings störend sein kann, ist die Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, womit der "Einsteiger" evtl. überfordert ist. Sicher, es gibt die Möglichkeit der Automatikprogramme bis hin zum Motivprogrammmodus. Aber, tut mir leid, ich fotografiere mit einer hochwertigen digitalen Spiegelreflexkamera und nicht mit einer 50-Euro-Kompaktkamera. Ergo: Ich habe den Motivprogrammmodus zwar sporadisch getestet, aber noch nie ernsthaft eingesetzt.

Genauso wenig wie ich bisher den "Filmmodus" benutzt habe. Ich will fotografieren und nicht filmen.

Und was soll die Bildbearbeitung in der Kamera? Mit dem fummelig kleinen 2,7 Zoll Monitor lassen sich kaum detaillierte Bearbeitungen durchführen. Das macht wohl jeder am heimischen PC - so er/sie denn einen PC hat. Zum Fotografieren im (LifeView-) Modus ist der Monitor ausreichend - aber für die Bildbearbeitung? Ich weiß nicht...!

+/- Der eingebaute Blitz ist nur eingeschränkt zu gebrauchen. Er ist bauartbedingt (!) schnell überfordert, wenn es z. B. um's Fotografieren bei Familienfeiern geht. Distanzen von mehr als 3-4 Metern leuchtet er meist nur noch unzureichend aus. Hierfür sollte man sich ein zusätzliches Blitzgerät (etwa das SB-600 aus dem Nikon-Regal)zulegen. Für z. B. Gegenlichtaufnahmen ist der eingebaute Blitz aber durchaus geeignet und führt zu guten Ergebnissen.

Was ich allerdings schätze:

+ Das Schwenkdisplay. Endlich hat Nikon eine Kamera mit Schwenkdisplay und LiveView auf den Markt gebracht. Damit sind Fotos aus den abenteuerlichsten Positionen möglich, ohne dass sich der Fotograf im Staub wälzen muss. Man fragt sich nur: Warum kommt sie jetzt erst?

+ Der Monitor kann sehr energiesparend meist zugeklappt bleiben, weil der Sucher mit seinen eingespiegelten Informationen ausreicht. Und geschont wird der Monitor außerdem auch noch. (Sehr gut: Die auf Wunsch in den ausreichend hellen Sucher eingespiegelten Hilfslinien, die das Ausrichten der Motive beim Fotografieren sehr erleichtern!)

+ Überhaupt geht die Kamera recht sparsam mit der Akkuenergie um: Bis 500 Fotos sind locker mit einer Akkuladung möglich, wenn man das Display sparsam einsetzt. Ein Schulterdisplay habe ich bisher nicht vermisst.

+ In der Naturfotografie verwende ich in der Regel die "Zeitautomatik". Die variable Belichtungsmessung und die vielseitige Messfeldsteuerung des Autofokus tun hier gute und zuverlässige Dienste. Damit sind schon sehr schöne Fotos gelungen. Überhaupt liefert die Kamera (mit den entsprechend hochwertigen Objektiven ausgestattet) schöne, sehr natürliche Fotos, bei denen ich fast immer auf großartige, digitale Bearbeitung am PC verzichten kann. So soll es sein.

Fazit: Die Nikon D5000 kann für den Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie dienen. Es sollten meines Erachtens aber bereits Kenntnisse aus Theorie und Praxis des Fotografierens vorhanden sein. Anderenfalls sind Enttäuschungen vorprogrammiert, weil das Ergebnis evtl. nicht den Erwartungen entspricht. Insofern ist die Bezeichnung "Einsteigerkamera" mit großer Vorsicht zu genießen, wie eigentlich schon aufgrund des Anschaffungspreises klar sein sollte. Der ambitionierte Amateur oder (Semi-)Profifotograf kann allerdings viel Spaß mit den vielen, kreativen Möglichkeiten der Kamera haben. Die Fotos brauchen den Vergleich mit Kameras, die ein vielfaches kosten, nicht zu scheuen.

Deshalb von mir 5 Sterne für die Nikon D5000!!
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295 von 309 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Stärken, kleine Schwächen, 26. Mai 2009
Von 
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(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich wollte meine D40 mit 6 Megapixel nach oben abrunden und habe eine Digitale Spiegelreflex gesucht, die eine wessentliche Steigerung bedeutet, aber nicht soviel kostet wie eine D3 oder eine Profi DSR mit allen Schikanen. Da ich bereits über 9 Nikon-Objektive verfüge, davon 3 im DX-Format, sowie 2 Nikon-System-Blitze, lag der Schwerpunkt meiner Suche auf die D90, D5000 und D300.
Aber auch die Canon 450 D und die Olympus E-620 kamen in die engere Wahl. Mit Canon habe ich sehr gute Erfahrungen mit Kompaktkameras (Ixus 40, 50, 400,....und jetzt 970 IS) gemacht, und von Olympus hatte ich um das Jahr 2000 jahrelang eine Digitalkamera beruflich intensiv und stets zur Zufriedenheit benutzt. Grundsätzlich sind sowohl die D5000, die EOS 500D und die E-620 Top-Kameras, entscheidend ist eher welche Objektive dazu kommen.

Suche und Entscheidung
Die besten Reviews mit Testbilder etc. für eine Kaufentscheidung befinden sich bei:
"DigitalCameraReview.com"
"letsgodigital.org/de" "dkamera.de/testberichte/nikon/d5000" (mit Vergleich mit Canon EOS 500D)
"dpreview.com/previews/..."
"reviews.cnet.com/digital-cameras/..."
Besonders "dpreview" mit 14 Seiten Test ist sehr detailliert.
Ich habe es auch nicht unterlassen, zahlreiche deutsche Seiten und Zeitschriften zu besuchen bzw. zu lesen um mir eine Meinung zu bilden.
Die Liste wäre hier zu lang. Aber ich empfehle die o.g. Seiten zu lesen, um sich "objektiv" zu informieren.

Auffallend ist, daß die "Tester" zu unterschiedliche Ergebnisse kommen.
Bild fand z.B. die Nikon D5000 langsamer als die Olmpus und die Nikon, bei cnet war sie aber bei allen 4 Arten von typischen Auslösungen schneller als alle andere Kameras.
Hinsichtlich der Bildqualität fiel mir auf, daß der Sensor der D5000 nicht so "agressiv" abgestimmt wie die EOS 500D ist und eine Spur präziser auflöst (dkamera.de/testberichte/nikon/d5000/bildqualitaet). Besonders die Vergleichsabbildung der Uhr und der Flaschenetikette zeigen es deutlich.
Die Bildqualität und die Auflösung waren für meine Kaufentscheidung maßgeblich (Schließlich hat die D5000 das gleiche Innenleben als die D300 / D90), aber auch meine zahlreiche Nikon-Objektive und Zubehör.

Das beste Angebot fand ich bei Amazon Resterrampe. Dort fand ich "meine" D5000, denn dort war sie mit Abstand am günstigsten.
Gleich nach der Bestellung plagten mich aber Zweifeln:
- das Display hatte nur 2,5" mit 230.000 pixel, das der D90 aber 3,0" mit 920.000 pixel
- der Sucher war ein einfacher "Pentamirror", der von der D90 war aber ein "Pentaprism" - und in den Foren fanden akademische Debatte von Nicht-Besitzer, die zweifelten, daß das schwenkbare Display sich mit einem Stativ verwenden ließ, usw... usw...
Ich fragte mich ob ich vielleicht doch die falsche Entscheidung getroffen hatte und könnte nur schwer einschlafen.

Kauf und Lieferung
Das Paket wurde am Samstag gleich versandt und Montag mittag hatte ich die Kamera in Betrieb (Kompliment an Amazon-Resterrampe) !.
Die Kamera war als "gebraucht" angegeben, aber lediglich das Kit-Objektiv war einmal ausgepackt gewesen, ansonst war alles vollkommen neu.
Da es mir zu lange dauerte bis der Akku geladen war, habe ich erstmal ein Akku der D40 eingesetzt (ich verwende nur Original-Akkus) und die Kamera zunächst damit betrieben: Überhaupt kein Problem !
Dann machte ich stundenlang Bilder: Innen, außen, mit und ohne Blitz, mit und ohne Stativ, mit DX-Objektive, mit Nikkor-Objektive (also ohne AF) und manuell und analysierte die Ergebnisse.

Erfahrungen
Ich möchte hier nicht Tatsachen wiederholen, die überall nachzulesen sind, sondern über Erkenntnisse berichten, die mir wichtig erscheinen und nicht sonderlich bekannt sind.
Positive Erfahrungen
Zuerst die positiven Erfahrungen:
- Das Display ist zwar nicht das Größte, ist aber ungeheuer scharf und hell. Prima ! Sicher ist es bei der D90 um klassen besser, aber es ist kein Grund eine Kaufentscheidung negativ zu beeinflüßen.
- Die Kamera läßt sich problemlos an einem Stativ (Eschenbach, Cullmann oder Victory pro) betreiben. Die Montageplatte habe ich gleich an der Kamera angeschraubt. das Display läßt sich nach unten auf fast 45 °
ausklappen, kann aber auch ganz normal um 180 ° gedreht und in die Kameramulde eingelegt werden. Die akademische Diskussion und die Spekulationen von selbsternannten Experten, die diese Kamera nie in die Hand hatten über Probleme bei der Verwendung eines Stativs sind unbegründet.
- Die Kamera fokusiert und löst eigentlich sauschnell aus. Im Normalfall verfolgt man das Motiv mit halbgedrückten Knopf und drückt es runter im richtigen Moment. Der Verschluß reagiert dann innerhalb weniger hunderstel Sekunde. Vergessen Sie also die Messungen von Bild aus dem Stand und schauen Sie sich lieber die praxisgerechte Messungen von cnet an, sie sind beeindruckend und entsprechen meine Erfahrungen.
- Angeblich soll lt. Bild, die D5000 gegenüber Mitbewerber nicht das beste Bild haben. Das ist M.E. nicht ganz richtig:
Richtig ist, das die Canon EOS 500D i.d.R. effektvollere, brillantere Bilder macht weil sie "agressiver" abgestimmt ist. Diese "effektvolle" Abstimmung sieht zwar auf den ersten Blick verlockend aus, wirkt sich aber z.B. bei Portraits negativ aus und betonnt Hautflecken und Poren. Auch die Uhr in den Testbilder von cnet ist von der EOS 500D zu knallhart und unnatürlich abgebildet. Ich bevorzüge die "sanftere" Abstimmung der D5000. Es ist auch leichter die Bilder der D5000 nachträglich zu erhellen und mehr Kontrast zu verleihen, als die Bilder der Canon EOS 500D zu "besänftigen". Darüber hinaus zeigen die o.g. Testbilder von cnet eindeutig, das die D5000 präziser zeichnet: Das ist an dem Vikingschiff der Flascheetikette unverkennbar: Die knallbunten Farben der EOS sind vielleicht mehr spekakulär, aber offenbaren weniger Details und Klarheit.
- Nicht nur die Akkus der D40 passen in die D5000. Sie reichen aus für ein Paar hundert Bilder, auch mit Blitz, auch mit Display ! Der Kabelloser-Fernauslöser ML-L3, funktionniert auch prima bei der D5000. Was ich noch nicht ausprobiert habe ist der Batteriegriff.
- Alle Nikon-Blitze ab SB-400 oder höher (600, 800, 900) gewährleisten iTTL-Belichtung. Probiert habe ich das SB 600. Bis 5-6 Meter reicht der eingebaute Blitz im Normalfall aus und gibt die Farben verdammt gut wieder, Holztöne eine kleine Spur wärmer als in Natura. Im Menü Blitz kann man auch manuell wählen wieviel Prozent der Leistung er abgeben soll. Aber auch ältere Blitze sollten Sie nicht unbedacht ausrangieren: Der SB 24 erkannte in TTL-Modus zwar den Zoom nicht, machte aber klasse Bilder und es lohnt sich m.E. nicht mehrere hundert Euro für ein neues Blitzgerät auszugeben.
- Nicht DX-Objektive können auch bei der D5000 verwendet werden. Probiert habe ich u.a. das legendäre Nikkor 50mm, das Nikkor 70-210mm f:4-5,6 , das Nikkor 35-135mm f:3,5-4,5, das Nikkor 35-70mm f:3,3-4,5, das Tokina AT-X 35-70mm f:2,8, das Tokina 28mm f:2,8 etc. Man muß nur manuell fokusieren, aber das ist kein Beinbruch sondern Fotografie.
- Ansonst das übliche, was man von Nikon kennt: Saubere und scharfe, fast rauschfreie Bilder, Super Bedienung, umfangreiche Funktionen. Es gibt so gut wie nichts was nicht einstellbar ist und der ambitionierte Fotograf dürfte an der umfangreiche Ausstattung Nichts vermissen. Die Einzelheiten über die Kamera können Sie sind im Internet nachlesen.
Zum Spaß habe ich Aufnahmen mit Stativ im Innenraum um 22:00 Uhr (Ende Mai), ohne jegliche Beleuchtung gemacht (ISO 1600 und 20 Sekunden Belichtungszeit): Die Farben entsprachen Aufnahmen bei Tageslicht !

Weniger positiven Erfahrungen
Vor 10 Jahren wären Profi-Fotografen auf die Knie bis nach Lourdes gepilgert um so eine Kamera zu bekommen. Heutzutage ist die Meßlatte sehr hoch und es ist nicht alles perfekt an der D5000:
- Der Sucher ist wirklich sehr dunkel. Vielleicht bin ich von der F4s verwöhnt, aber um manuell zu fokusieren müßte ich im Innenraum nach Sonnenuntergang das Licht anmachen um überhaupt etwas zu sehen.
Besonders schlimm ist das wenn man mit Zoom-Objektiven über 100 mm ab f:4,5 fotografieren möchte. Die Ausschußquote ist einfach enorm. Bei AF-DX-Objektiven ist das natürlich nicht der Fall, sie fokusieren auch scharf selbst wenn man kaum etwas sieht.
Das hat zur Konsequenz, daß wegen dieses Billigteils, hochwertige Zoomlinsen, die nicht bei der D5000 automatisch fokussieren nur bei ausreichender Beleuchtung verwendbar sind.
Das finde ich richtig ärgerlich und das Mäuse-Kino am Display (Lt. Werbung: "Life View"), kann nicht darüber hinweg trösten. Hilfreich sind lediglich die im Sucher einblendbaren waagerechten und senrechten Linien sowie die zahlreichen Informationen.
- Bei etwas schwachen Lichtverhältnissen, z.B. Dämmerung, treten (mit Nikkor-Objektiven) krasse Farbverfälschungen auf: Weisse Wäsche wird hellblau , rote oder rotbraune Dächer werden grünlich abgebildet. Ich habe versucht dies mit andere Einstellungen der white balance zu ändern, bisher ohne nennenswerter Erfolg. Allerdings habe ich noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft (Es gibt z.B. ein RGB-Farbschema in 2D wo man die Farbbalance in allen Richtungen verändern kann).
- Die Schärfe des kleinen Sensors hat ihre Grenze. Z.B. bei einer Tannengruppe in ca. 50 Meter Entfernung und bei Verwendung eines guten 200mm-Tele, werden weit weniger Details abgebildet als ein Pocket-Fernglas für 12 Euro offenbart, Der Unterschied zu einer Kompaktkamera mit 10 Megapixel und 5x Zoom (Canon Ixus 970 IS) ist jedoch enorm: Da wo eine 250-300 Euro teuere Kompaktkamera nur wenige, sehr schwache Einzelpixel und lediglich ca. 30 % der gut sichtbaren Zweige abbildet, zeichnet die D5000 noch einzelne Tannelnadeln, wenn auch unscharf.

Fazit:
Viele werden sich fragen ob es sich lohnt von einer D40x auf die D5000 umzusteigen oder ob die D5000 für den Einsteiger die geeignete kamera ist. Prinzipiell ist die D40 / D40x eine hervorragende Kamera mit dem besseren Preis-Leistungsverhältnis und die D5000 ist im Kernbereich nur etwas besser, mit mehr Ausstattung wie HD-Video oder schwenkbaren Display und hat das Innenleben der D300.
Der Umstieg hängt einerseits davon ab wieviele nicht-DX-Objektive man besitzt. Wie gesagt, der ziemlich miese Sucher schränkt die Verwendung dieser Objektive ein. Der Sucher ist nicht nur zu dunkel um bei schwachen Licht manuell zu fokussieren, er ist auch zu klein um ausreichend Details zu erkennen und eine Entscheidung zu trefen ob das Bild nun optimal scharf ist oder nicht. In diesem Fall, dann gleich die D90 oder, wenn das Bankkonto es zuläßt, die D700 mit Vollformat-Sensor. Dann gibt es wirklich keine Probleme mehr.

Für den Einsteiger ist die preiswerte aber reichlich ausgestattete D40 / D40x mehr als ausreichend. Wer sicher ist, daß er diesen Hobby ernsthaft ausbauen wird und experimentierfreudig ist, sollte einen Schritt mehr tun und die D5000 in die engere Wahl nehmen. Die Grenzen der D5000 liegen in etwa im Bereich der semi-professionellen Anwendungen wie z.B. Hochzeitsfeier, wenn es darum geht die Bilder deutlich über DIN A4 zu vergrössern.
Schließlich die üblichen Floskeln: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat, wenn die Außerirdischen landen und jede Kamera ist nur so gut wie der Fotograf.
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich die Königin unter den Einsteiger DSLRs!, 7. Juni 2010
Ich bin nun seit einem guten halben Jahr stolze Besitzerin der Nikon D5000 mit dem 18-105er Kitobjektiv und ich muss sagen, ich bin noch immer so begeistert wie am ersten Tag!

Da dies meine erste DSLR ist, kannte ich mich anfangs noch nicht wirklich mit all den einzelnen Einstellungen aus und habe viel mit dem Automatikmodus bzw. den Scene-Modi fotografiert. Die Bilder die dabei entstanden waren wirklich kein Vergleich zu meiner vorherigen Bridge-Kamera! Die Farben sind einfach brillant, die Bilder nicht verrauscht und die Schärfe ist wirklich ein Traum.

Mittlerweile zähle ich mich schon zu den etwas erfahreneren Einsteigern und fotografiere eigentlich nur noch mit den Halbautomatiken (A und S Einstellung). Hier kann man natürlich noch einmal kreativere Fotos erzeugen als mit den Vollautomatiken, und ich möchte behaupten, dass die Bilder von der Qualität her einer Kamera im höheren Preissegment in nichts nachstehen.

Auch das oft belächelte Klappdisplay ist ein besonders schönes Feature wie ich finde, denn so kann man die Kamera ohne schlechtes Gewissen einfach mal schnell in die Tasche stecken und braucht keine Angst haben, dass das Display verkratzt da es ja umgeklappt ist. Vor allem im Makrobereich ist dies außerdem sehr praktisch, da man sich dank LiveView dann nicht mehr verrenken muss wenn man Bilder in Bodennähe machen möchte.

Zum Schluss noch etwas zum Objektiv:
Für den Preis bekommt man wirklich ein sehr gutes Objektiv welches gerade für den Anfang einen großen Bereich abdeckt und im Vergleich zu den sogenannten "Suppenzooms" auch in den Randbereichen der Brennweite eine super Bildqualität liefert.

Kurz und knapp: Diese Kamera ist für alle geeignet, die gerne fotografieren.
Egal ob man absoluter Neuling ist und ausschließlich mit den Vollautomatiken fotografiert, oder ob man sich mit der Materie auskennt und alles manuell einstellt - die Qualität der Bilder überzeugt in jedem Fall und ist mit der einer normalen Digitalkamera keineswegs zu vergleichen!

Klare Kaufempfehlung!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Kamera für D SLR Umsteiger!!, 9. Januar 2010
Hallo beisammen! Ich bin Umsteiger von kompakten Digitalkameras, mit denen ich seit sieben Jahren fotografiere. Insofern beschränken sich meine Kommentare auf andere Interessenten, die überlegen ob sich der Umstiegt loht. Um es kurz zu fassen: ja. Die Bildqualität ist einfach um einiges besser als man sogar von den besten Kompaktkameras erhält. Ich habe von fotografieren relativ wenig Ahnung, will einfach nur schöne Schnappschüsse. Und die bekomme ich jetzt. Die D5000 ist im Prinzip so einfach zu bedienen wie eine Kompaktkamera. Aber, hinzu hat man noch fast grenzenlose weitere Möglichkeiten, die man nach und nach erkunden kann. Es ist also eine Kamera mit der man sozusagen fotografisch wachsen kann. Die einzigen Gründe die mir einfallen warum man den Umstieg auf eine D SLR vermeiden sollte sind: 1. vergleichsweise hohe Anschaffungskosten, und 2. die Unhandlichkeit solcher Kameras. Aber ich glaube wenn man Wert auf gute Fotoqualität legt, ist man auch bereit zu investieren und zu schleppen. Mein Tip wäre die D5000 mit dem sehr guten 18-105 mm Objektiv. Somit erhält man eine Kamera bei der man eigentlich nie das Objektiv wechseln muss, denn es funktioniert bestens in 99% aller Lebenslagen.Nikon D5000 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) Kit inkl. 18-105mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen D5000, 15. November 2009
Bis jetzt habe ich nur mit Kompakt-Kameras fotografiert (Nikon Coolpix L4, Samsung D75, Canon SX 200is).
Doch nachdem mir ein befreundeter Foto-Freak eine Menge über Sensorgrößen, Objektive und SLRs erzählt hatte, wollte ich mir auch eine DSLR kaufen.
Nach wochenlanger Recherche stieß ich dann auf die D5000.
Am Ende musste ich wählen zwichen der Canon 500d und der Nikon D5000.
In einem Elektronik-Markt wurde mir dann klar, dass es die Nikon werden musste, denn sie lag einfach besser in der Hand als die Canon.
Wenig später habe ich die D5000 zusammen mit dem Tamron 17-50 2,8 bei Amazon bestellt.
Ein paar Tage später kamen Kamera und Objektiv an.
Bei der Kamera sind ein Gurt, 2 CD's, Okularabdeckung usw. mitgeliefert.
Die Verarbeitung ist großartig, das schwenkbare Display teilweise recht praktisch, vor allem ist die Bildqualität absolut überzeugend, man kann beispielsweise bedenkenlos noch mit ISO 1000 fotografieren, was bei Kompaktkameras nicht möglich ist.
Ich denke noch über die Anschaffung von ein paar Festbrennweiten nach, um die vollen Schärfemöglichkeiten aus der Kamera herauszukitzeln...
Meiner Meinung nach sollte man die D5000 weder als Nachfolgerin der D60, noch als "Einsteigerkamera" bezeichnen, weil man mit teuren Objektiven sicher noch sehr viel mehr aus der Kamera herausholen kann.

Dringendste Kaufempfehlung!!!

Nachtrag vom 16.2.2010:
Ich bin immernoch sehr zufriden mit meiner D5000 und kann nur einen kleinen Mangel äußern: Die D5000 hat weder Kopfhörer Ein- noch Mikrofon Ausgang, wie zum Beispiel die D300s... Das ist schade, ändert aber nichts an den 5 Sternen!
Ich hatte in der obigen Rezension vergessen zu erwähnen, dass die Videoqualität sehr gut ist. Vielleicht sogar besser als die der meißten Camcorder, da dank des großen Sensors tolle (Un-) Schärfeeffekte zu erzielen sind!

Ich empfehle ferner den Kauf von Adobe Lightroom, da das mitgelieferte ViewNX zwar ganz nett ist, aber dem hohen Niveau der Kamera nicht gerecht wird.

Noch mal mein Fazit:
Die D5000 ist in ihrer Preisklasse das Beste, was man kaufen kann:
Sie ist robust, handlich und macht hervorragende Bilder.

Nachtrag vom 21.3.2010:
Ich habe inzwischen das Tamron 17-50 verkauft und mir das Nikkor 35mm 1,8 angeschafft. Mit diesem Objektiv kann ich nun endlich die volle Leistung der D5000 bewundern... Dank der hohen Lichtstärke des 35 1,8 und der tollen Rauschfreiheit der Kamera, kann ich nun in Situationen fotografieren, von denen ich in "Kompaktkamera-Zeiten" nur träumen konnte...
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich der Kit-Objektive, 23. Mai 2010
Von 
Rounder6 (Alpenrand, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Hallo, vieles ist schon geschrieben worden. Meine "Eckdaten":
- für den Preis sehr gute Haptik - gilt für Kamera wie für die beiden Objektive. Das gilt auch für die Schalter, Knöpfe, Deckelchen etc.
- Scharfstellen und Auslösen ist o.k., könnte - wie immer - noch schneller gehen, Autofokus sehr leise.
- gutes bis sehr gutes Rauschverhalten, ich bin zufrieden (aber auch empfindlich an dieser Stelle), bis ISO 800 gar kein Problem.
- ja, der Sucher ist vielleicht der Schwachpunkt, er könnte heller sein. Und? Ich habe einen und nutze ihn zu 90% - alleine das zählt.
- mäßiges aber ausreichendes Display und weil schwenkbar: absolutes Plus gegenüber feststehenden Displays. Wer einmal ein Display hatte, dass man weg- bzw. umklappen kann, wie man es in schwierigen Aufnahmesituationen nun mal braucht, will es nie wieder missen.
- gutes Menü aber sehr viele Funktionen. Da hat man viel zu tun mit den vielen Details. Gutes Handbuch, ca. 230 Seiten. Der Anfänger braucht aber keine Angst bekommen. Dann eben von Zeit zu Zeit in die Details einsteigen. Also, nicht bange machen lassen :-)
- Wunderbar angenehmes und relativ leises und erschüttterungsfreies Auslösen, Das Antiverwackelsystem der Objektive ist sehr effizient. Locker 3 Blendenstufen.
- Die Optiken sind gut, für ihren Preis - besonders im Kit - schlicht und einfach sehr gut. Ja, das Bajonett ist aus Kunststoff, da glaube ich aber den anderen Kollegen: wenn es hält, dann hält es und es scheint zu funktionieren. Metall wäre mir lieber, wie wahrscheinlich allen von uns. Beide Optiken arbeiten leise, bieten den gleichen gleichmäßigen und angenehmen Widerstand beim Zoomen. Yepp, als Fan der alten und schweren MF-Objektive: das klingt nach Plastik und ist Plastik aber es ist nur ein Drittel des Gewichts der alten vergleichbaren MF-Optiken und: die neuen Kit-Objektive laufen sauber. Da wackelt und klappert nur ganz wenig, prima!

Und nun sind wir beim Thema: passen die beiden Objektive zusammen? Kurz: Sie passen zusammen!
Was nützt es, wenn man 2 völlig unterschiedliche Objektive bekommt, was deren Leistung angeht. Anders gesagt: Mir sind 2 gut aufeinander abgestimmte und in ihrer Leistung vergleichbare Objektive viel lieber als wenn eines z.B. superscharf wäre, das andere aber nur befriedigend scharf. In der Präsentation sieht man dann sofort, welches Objektiv eben welches ist.

Farbgebung:
Das Tele wirkt etwas "nüchterner" was die Farben angeht. Der Kontrast wirkt dafür eine Spur höher. Das kleine Zoom wirkt von den Farben etwas knackiger, leichter Velvia-Effekt also, rot (Ziegeldach auf der Hütte) und grün (Gras im Vordergrund) wirken etwas frischer.

Schärfevergleich:
Sehr gut ist der Abgleich der Schärfe. Beide Objektive sind in etwa gleich scharf. Das Tele wirkt noch einen Tick schärfer. Vergleicht man beide Objektive zum Beispiel bei 55mm und Blende 8 (ja, ich weiß, dass das in Bezug auf die Anfangsblendenöffnung ein Unterschied ist), dann hat das Tele visuell am Computer im Gesamtbild (also das ganze Bild betrachtet) leicht die Nase vorne weil nach meiner Meinung die visuelle Schärfe durch den Tick höheren Kontrast als schärfer empfunden wird (und ja, es ist stärker abgeblendet; bedeutet aber, es geht in die richtige Richtung). Geht man in die Details, kann ich am Computer in der Mitte des Bildes keinen Unterschied feststellen, was die pure Schärfe angeht. Risse, Strukturen, Astlöcher von Bretter einer alten und verwitterten Holzhütte werden gleich gut abgebildet. Horizontal zum Rand hin ergibt sich immer noch kein wesentlicher Unterschied. Die Struktur der Jahresringe eines Balkens an der Schnittfläche sind immer noch gut zu sehen und das bei einer Entfernung von gut und gerne 10m. Gleiches gilt wenn man mittig vertikal, also nach oben und nach unten geht. In den Ecken hat aber dann das lange Zoom bei 55mm die Nase leicht vorne - aber nur leicht. Von Unschärfe oder gar Matsch kann überhaupt keine Rede sein. Ich habe zum Vergleich meine Digicam rausgeholt (Samsung NV11, auch Blende 8 und 1/250s bei ca. 50mm) - ja, das nenne ich einen Unterschied! Da sind, die Hütte vollformatig auf den Chip gebannt, kaum noch feine Strukturen zu erkennen. Bei beiden Kit-Objektiven sind die Holzstrukturen und die Grashalme im Vordergrund sehr wohl noch gut erkennbar aber beim langen Tele eben doch etwas deutlicher. Sehr gut auch: keines der beiden Objektive leistet sich in irgendeiner Ecke eine deutlichere Schwäche als in den anderen Ecken. Bedeutet: Trotz des geringen Preises scheinen beide Objektive sauber zentriert zu sein, was den inneren Linsenaufbau angeht.

Verzeichnung:
Während beim kurzen Tele am langen Ende die Verzeichnung wenn überhaupt dann nur ganz ganz leicht kissenförmig ist, ist das Tele leicht tonnenförmig bei 55mm. Das passt grundsätzlich und die Unterschiede sind nur auszumachen, wenn ein vergleichbares Bild vorliegt, wie eben bei solchen Tests. Die kissenförmige verzeichnung bei 200mm liegt für mich im Toleranzbereich, ist aber sichtbar. Das ist aber weniger kritisch. Wer macht schon Architekturaufnahmen bei 200mm Brennweite?
Nochwas: wenn das Bild des kurzen Teles korrekt belichtet ist, so ist das Tele - trotz gleicher Blende/Zeit (vollkommen manuelle Einstellung an der 5000er Kamera) leicht unterbelichtet (-1/3 Blende). Vielleicht der Grund des etwas höheren Kontrasteindrucks. Und nochwas fällt auf: 55mm beim kurzen Zoom sind kürzer/weitwinkliger als die 55mm beim Tele. Ca. 95% des Bildes des kurzen Zooms entsprechen 100% beim Tele. Mit der kleinen Lücke kann man bestimmt gut leben, in der Praxis völlig unbedeutend.

Fazit des Direktvergleichs:
Aufgrund der nur geringen Unterschiede ist das Pärchen ein Pärchen und eben kein ungleiches Paar.

Update (1): Leute, ich bin schwer beeindruckt!
Vergleich Nikon VR 18-55mm zu Nikkor MF 2.8/20mm und Nikkor MF 1.4/50mm jeweils Blende 8 und t=1/250s (alles manuell an der D5000 / Stativ):
20mm: Kaum Unterschied - weder Bildmitte noch Bildecke! Die Auflösung des MF ist nur minimal besser. Holzstrukturen bleiben sichtbar, der Schriftzug an der SAT-Antenne ist vergleichbar scharfkantig. Das VR verzeichnet etwas stärker und hat ggü. dem MF wieder den leichten Vivid-Color-Effekt.
Bei 50/55mm sieht die Sache etwas anders aus (jetzt kommt das 55-200er noch dazu): Die Bildmitte ist in etwa vergleichbar, auch hier wirkt das MF eine Spur knackiger. Beide VRs in etwa vergleichbar (siehe oben). Farbgebung des 18-55mm und dem MF 50mm diesmal fast gleich. Aber: In den Bildecken hat das MF die Nase vorne. Hier gibt's kaum Unterschied zur Bildmitte. Das 55-200 folgt mit leichtem Abstand und in etwa nochmal der gleiche Abstand dann beim 18-55, d.h. der Unterschied zwischen dem MF und dem 18-55 ist schon zu erkennen - aber Leute - da ist noch lange hin, bis man von Matsch reden könnte. Zudem habe ich den Eindruck, der schon leicht verwitterte Natur-Lattenzaun wirkt in der Ecke beim MF 3-dimensionaler. Der Kontrast scheint damit in der Ecke höher - vor allem zum 18-55mm. Aber was soll's, denkt an die Preisunterschiede! Verzeichnung beim 18-55mm leicht kissenförmig, das 50er-MF bekanntlich ganz leicht tonnenförmig, etwas mehr beim 55-200er. Übrigens: Das kurze Tele ist bei 55mm eher ein 50mm in der Realität aber noch einen Tick mehr "Tele" als das MF.

Update (2): bin immer noch schwer beeindruckt - Vergleich zum AF 85mm 1.8
Ich mache es kurz: blendet man das AF 1.8/85mm auf 5.6 runter ist das Objektiv absolut knack-scharf - auch in den Ecken. Visuell ist der Unterschied zur Mitte nur minimalst am Bildschirm bei 100% auszumachen - Referenzbild: Ein leicht verwitterter Holzstuhl mit sehr feiner Maserung und die Spinnwebe rechts unten in der Ecke. Man ist der Faden scharf! D.h. aber auch, Verleichsaufnahmen nun mit recht kurzer Distanz zum Objekt. Beide VR-Objektive (alles bei Blende 5.6, Stativ, VR aus) sind wirklich nicht schlecht, in der Mitte perfekt. Yepp, das 200er ist am langen Ende wie erwartet in den Ecken am schlechtesten (ich habe jeweils den Abstand zum Objekt verändert) aber die Strukturen sind noch ganz ordentlich sichtbar die Schärfe geht in den Ecken noch gut in Ordnung. Das kurze Zoom ist hier am langen Ende besser, das lange Zoom am kurzen Ende zum Vergleich noch einen Tick besser. Ich hatte ebenfalls ein VR 18-105er zum Vergleich -> matschig in allen Ecken und am gesamten oberen Rand und links/rechts am Rand, je mehr Tele desto schlimmer - gar nicht überzeugend (hab' ich wieder zurück geschickt). Komischerweise: unten ist der Bildrand bei 105mm so scharf, wie das 18-55er am langen Ende - kein Unterschied! Defekt? Auch hier wieder: Beide Kit-VRs in allen Ecken und an allen Rändern pro Bild dieselbe Leistung, also keine schwache Ecke und damit super zentriert.

Chromatische Aberration? Nicht zu finden!

Fazit:
Preis-Leistung: sehr gut. Die Objektive sind beide klasse, der Kauf lohnt absolut. Hier bekommt man viel "Bild" für relativ wenig Geld - und alleine das zählt. Und ich sage das mit mitlerweile 28 Jahre Nikon-Erfahrung und einer Kommode voller Equipment.
Ich sage es mal so: selbst in 20 Jahren dürften die digitalen Bilder, die heute mit diesem Equipment geschossen werden noch gut ansehnlich sein - ganz bestimmt. Nicht vergessen: ein Urlaub kommt nicht wieder und z.B. Kinder werden bekanntlich nicht (mehr) jünger.
Gruß, Rounder6
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Rundumpaket für normale Amateure, 29. März 2010
Vor Jahren war ich eingestiegen in die digitale Fotografie und hatte mir damals eine gute Bridge-Kamera gegönnt. Bei normalem Licht war ich auch sehr zufrieden, aber sobald es dunkelte oder der ISO hochgedreht wurde, um etwas bessere Bilder zu machen, war es mit einer ansprechenden Bildqualität dahin. Als dann die Spiegelreflexkameras langsam erschwinglich wurden, wollte auch ich wieder eine Kamera haben, mit der man auch bei etwas komplizierteren Situationen auf das Motiv hält, abdrückt und mit dem Ergebnis rundum zufrieden ist. Also habe ich diverse Tests und Erfahrungsberichte gesucht.

Das Ergebnis war erschütternd, da ich auf Canon bislang nichts kommen lassen wollte. Aber in der Einsteigerklasse bietet Canon kein so gutes Produkt an, wie es bei Nikon der Fall zu sein schien. Hinzu kommt, dass die Objektive in den Kits eher danach schrieen, dass man nur den Body kauft und ein gescheites Objektiv dazu. Bei Nikon war das eindeutig besser gelöst und es gab auch keine (oder wenige) kritische Stimmen zu den Kit-Objektiven. da ich ungern wechsle, habe ich mich für den größeren Zoom entschieden, der in meinen Augen fast alle Situationen abdecken kann.

Fazit nach den ersten Testschüssen: Geniale Kamera und das Ergebnis endlich sehr gut verwendbar. Bis ISO 400 (wer nutzt schon mehr??) ist das Rauschverhalten absolut akzeptabel, was mir mit am wichtigsten war. Die Schärfe der Bilder ist ausgesprochen gut, aber auch nicht so übertrieben, wie bei Canons Einsteigermodellen. Hier empfiehlt sich der Testbildvergleich bei [...] - durch den direkten Vergleich sieht man die Stärken und Schwächen und kann sich sehr gut für das entscheiden, was besser dem eigenen Wunsch entspricht. Der eingebaute Blitz ist gut abgestimmt, aber aufgrund des voluminösen Objektivs erst ab einer gewissen Entfernung vorbehaltlos verwendbar. Ein Zusatzblitzgerät sollte man sich also definitiv leisten. Das gilt aber auch bei allen anderen SLR. Die Programme sind vielfältigst vorhanden, jedoch bevorzuge ich die Blenden- oder Zeitvorwahl. Interessante Effekte sind mit dem Active D-Lighting möglich, was bei Gegenlicht teilweise sehr sinnvoll sein kann.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch zu erwähnen: Wenn man die Live-Funktion nutzt und über das Display fotografieren will, dann braucht die D5000 schon ihre Zeit zum Scharfstellen. Allerdings: Wer kauft sich eine SLR, um dann den Monitor anstelle des Suchers zu nutzen? Deshalb auch kein Abzug in der Bewertung.

Etwas verwirrend sind anfangs die vielen Möglichkeiten, was man noch alles einstellen kann. Allerdings kommt man mit dem Monitor sehr gut zurecht und schnell dorthin, wo man hinwill. Etwas eigenartig ist die Fernauslösereinstellung, wie bereits in anderen Rezensionen geschrieben, aber auch diese kann man sich merken und damit umgehen. Für die meisten gilt sicherlich wie bei mir: Meistens steht der Fotograf hinter der Kamera oder die Kamera ist auf einem Stativ und man kann die 10s-Auslöseverzögerung problemlos nutzen, die deutlich einfacher einzustellen ist.

Fazit: Für Einsteiger mit gehobenen Ansprüchen ist die Kamera meines Erachtens jederzeit zu empfehlen. Für welches Kit man sich entscheidet, sollte man an den eigenen Vorstellungen festmachen oder auch einfach den Body holen und das Objektiv, was man benutzen will. Für einen Allrounder ist dieses Kit-Objektiv zu empfehlen. In diesem Preissegment ist Nikon bei der Bildqualität eindeutig den Canon-Kameras überlegen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere aber richtige Entscheidung, 14. Februar 2010
Zwei Monate lang habe ich hin und her überlegt, Vor- und Nachteile abgewogen und mich dann zwischen meinen Favoriten für die D 5000 statt der D 90 entschieden. Nach nun vier Wochen Praxis kann ich sagen: Es war die richtige Entscheidung. Mag das Display der D 90 auch besser auflösen, das schwenkbare Display der D 5000 ist ein nicht hoch genug einzuschätzender Vorteil, wenn man hin und wieder außergewöhnliche Perspektiven einnimmt. Ansonsten: Die allermeisten Bedienelemente sind weitgehend selbsterklärend, die Menüführung erschließt sich ebenfalls intuitiv, so dass es eines Rückgriffs auf das - immerhin über 200 Seiten starke - Benutzerhandbuch nur selten bedarf. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Das Gehäuse macht den Eindruck, dass es auch dauerhaftem und härterem Einsatz standhalten wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1A für Einsteiger, 7. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5000 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) Kit inkl. 18-55mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.) (Elektronik)
Vor etwa 4 Wochen habe ich mir die D5000 im set mit dem 18-55mm Objektiv, nach gefühlten hundert gelesenen Tests, gekauft.

Was ich suchte:

-Namenhafter Hersteller
-Eine DSLR für Einsteiger
-Möglichst gute Bildqualität (Preis/Leistung)
-Kamera für Landschafts / Portrait / Urlaubsbilder
-Live View Funktion für schwierige Aufnahmepositionen

Was ich in der D5000 fand:

-Eine Nikon. Kennt man halt neben Canon.

-Eine recht simpel zu bedienende DSLR (Untermenues etwas verwinkelt, aber ich als Anfänger brauche dinge wie "Spiegelvorauslösung" eh nocht nicht. Daher ist es nicht schlimm das sowas tief im Menue versteckt ist)
Die Kamera hat einige frei programmierbare Tasten auf die man die Funktionen, die man öfter nutzt, legen kann.

-Eine WIRKLICH gute Bildqualität. Habe neben der D5000 auch 2 Modelle von Canon und ein Modell von Sony getestet. Die Bildqualität, sprich Farbtreue und Schärfe waren bei keiner der getesteten Kameras so brilliant wie bei der Nikon. (Alle Kameras im Automatikmodus getestet bei kleister Brennweite des jeweiligen Kit-Objektives)

-Eine Kamera die bis jetzt all ihre Aufgaben bravorös gemeistert hat. Egal ob Aufnahmen bei starkem Gegenlicht oder trüben Wetter, 95% aller Aufnahmen sind scharf und gut belichtet. Einziges Manko ist das realtiv Lichtschwache Kitobjektiv. Bei Innenaufnahmen mit gedämpftem Licht, muss man doch das ein oder andere Bild doppelt knipsen. Aber bei den heutigen Speicherkarten ja kein Problem mehr :)
Momentan Spare ich auch auf ein 2.8er Objektiv für eben solch genannte Situationen.

-Einen Klappbaren Monitor den ich nichtmehr missen möchte. Damit gelingen selbst Aufnahmen bei Konzerten oder von Dingen die dank ihrer Lage nicht einzusehen sind (unser Hamster unter seiner Weidenbrücke zB)

Lohnende zusatzanschaffungen sind neben einer vernünftigen Tasche, in meinen Augen auchnoch 1 oder 2 lichtstarke Objekive. Ich habe mir zusätzlich das 17-70mm F2,8-4 DC Makro OS HSM von Sigma gekauft und werde mir auchnoch ein vernünftiges 70-200 oder 300 zulegen. Vielleicht auch ein Sigma, aber Lichtstarken Modelle fangen erst bei 1500 Euro an.

Alles in allem bin ich mit dem Kit sehr zufrieden Preis/Leistungsverhältnis ist TOP in dieser Preisregion.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt für DSLR-Novizen, 22. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5000 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) Kit inkl. 18-55mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.) (Elektronik)
Ich bin sicherlich kein professioneller Fotograf, insofern kann ich zu technischen Details wenig sagen. Aber als hobbymäßiger Kompaktkamera-Fotografierer wollte ich dann doch einmal etwas anspruchsvollere Aufnahmen machen, so dass ich mich nach einer vergleichsweise günstigen DSLR-Kamera, die allerdings auch gut bewertet sein sollte, umgesehen habe. Dadurch bin ich auf die Nikon D5000 gestoßen, die ich dann auch bestellt habe. Wie immer lieferte Amazon sehr, sehr schnell und zuverlässig. Gute 2 Wochen nach Kauf der Kamera kann ich nun ein vorläufiges Resümee ziehen: Ich persönlich halte die Kamera für perfekt gemessen an meinen Bedürfnissen. Das Bedienkonzept ist intuitiv, die Bedienungsanleitung erstaunlich gut. Für Semiprofessionelle kann ich keinen Tipp abgeben, für ähnliche DSLR-Anfänger wie mich allerdings schon: diese Kamera ist super, es gibt jeden Tag irgendetwas neues zu entdecken, ich habe den Kauf keine Sekunde bereut. Was ich allerdings anders gemacht hätte, wäre die Kit-Auswahl: das 18-55 mm Objektiv ist sicherlich ein klasse Standardobjektiv, ist aber eben kein tatsächliches Zoomobjektiv. Ich hätte jetzt bewusst ein bisschen tiefer in die Tasche gegriffen und das 18-105 mm Objektiv gekauft. Die Kamera an sich aber ist perfekt- die hätte ich mir sofort wieder zugelegt...
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