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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Start me up - 2009 Remaster
1981 zog es die Stones nach 3 Jahren wieder auf Tournee, aber da sie nicht genug Zeit für ein neues Album hatten, ließen sie einen Tontechniker alte Outtakes nach Verwertbarem durchforsten, die sie anschließend geschickt (mit Gitarren- und Gesangsspuren sowie Saxophonsoli) aufpolierten und um 2, 3 neue Titel ergänzten. Der Witz bei der Sache ist,...
Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von Toby Tambourine

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Beste, was Jagger und Co in den 80ern zu bieten hatten!
Das ausgerechnet "Tattoo you" zu einem der meistverkauften Stones-Alben aller Zeiten wurde, mag ein wenig verwundern; vor allem, wenn man diese Scheibe mit jenen Platten vergleicht, die die Stones zuvor (mit Ausnahme von "Emotional rescue") gemacht haben.

OK, das ganze fängt ganz gut an - "Start me up" sind Jaggers erste Worte auf "Tattoo you"...
Veröffentlicht am 4. Januar 2007 von Michael Krautschneider


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Start me up - 2009 Remaster, 16. Juni 2009
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
1981 zog es die Stones nach 3 Jahren wieder auf Tournee, aber da sie nicht genug Zeit für ein neues Album hatten, ließen sie einen Tontechniker alte Outtakes nach Verwertbarem durchforsten, die sie anschließend geschickt (mit Gitarren- und Gesangsspuren sowie Saxophonsoli) aufpolierten und um 2, 3 neue Titel ergänzten. Der Witz bei der Sache ist, dass bei dieser wenig Erfolg versprechenden Methode eines der besten und zusammenhängendsten Stones-Alben seit langem herauskam; kurioserweise klingt es wie aus einem Guss und erfreulicherweise auch wieder sehr viel wärmer als seine beiden Vorgänger; nicht ein einziges Mal habe ich beim Anhören gedacht: "Na, das Album klingt aber zusammengestoppelt!", noch nicht mal, als ich später davon las. Gut die Hälfte der Songs spielten die Stones auch auf ihrer anschließenden Tournee.

Die gefundenen Titel reichten 8 Jahre zurück bis zu Sessions von "Goat's Head Soup", "Black and blue", "Some Girls" und "Emotional Rescue", wobei die Stones mit dem Riff der Single Start me up ('78 ursprünglich als Reggae konzipiert) ihren letzten Über-Hit, ihren letzten wirklich großen Klassiker ablieferten, der bis heute bei kaum einem Konzert fehlt.

Zum ersten und letzten Mal enthielt eine Stones-Platte auf Seite 1 die Rocker und auf Seite 2 die Balladen, und dieses Konzept funktioniert hier prächtig. Auffallendes Stilmittel ist Jaggers Falsett-Gesang, den er auf den meisten Songs einsetzt, so oft wie sonst nie. Die einzigen beiden Schwachpunkte sind für mich die etwas infantilen Songs Hang Fire und Little T&A, aber auch sie können den Fluss dieses Albums nicht bremsen. Black Limousine schiebt gut nach vorne mit ein paar genialen Harp-Licks - sind die von Mick oder noch von Sugar Blue? Slave ist eine grandiose Jamsession um ein starkes Riff, nachträglich aufgepeppt mit etwas Gesang.

Seite 2 beginnt gleich mit dem ergreifenden Worried about you, in Tops erkannte gar Mick Taylor noch eigene Beiträge an der Gitarre, Heaven ist der geglückte Versuch eines ungewöhnlich sphärischen Stones-Songs, und Waiting on a Friend (die 2. Single) rundet die Platte mit einer unerwartet versöhnlichen Note ab.

Ähnlich wie die Live-Platte "Still Life" ein Jahr später weckt auch "Tattoo you" das ganze Jahr über sommerliche Gefühle bei mir. Ärgerlich finde ich lediglich, dass weder auf LP noch CD Besetzungsangaben zu finden sind (der LP war immerhin ein Textblatt beigefügt); und dass wir es hier mit einem weiteren Stones-Cover zu tun haben, das mal wieder nur Mick Jagger zeigt, und auf der Rückseite Keith (so wie auf "Goat's Head Soup")... ich kann nicht begreifen, warum eine Band vom Format der Rolling Stones offenbar fortgesetzt glaubt, ihren Sänger so oft als alleiniges verkaufsträchtiges Aushängeschild präsentieren zu müssen.

Für die '94 remasterte CD wurde eine um 1,5 Minuten längere, ungekürzte Version von Slave verwendet, die je ein zusätzliches Sax- und ein Gitarrensolo enthält, ebenso für das neue Remaster von 2009, das stärker komprimiert wurde als die vorige Auflage; einen klanglichen Mehrwert kann ich kaum ausmachen, lediglich Waiting on a Friend klingt hier etwas weiter vorne. Leider wurde auch hier wieder das spartanische Design von '94 übernommen, d.h. man hat mal wieder an Fotos, Textbeilagen und Besetzungsangaben gespart.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "letzte beste" Stones Album., 1. März 2004
Von 
J. Martens "JaMa" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
Ich weiß es noch genau, 1981 habe ich mir die LP direkt am Erscheinungstag gekauft. Ich war damals 12 Jahre alt. Es war ein sonniger Tag im August, und meine Oma schenkte mir zwanzig Mark. Sofort rannte ich in den Plattenladen unserer kleinen Stadt, legte 17,95 DM auf den Thresen und schnappte mir die langersehnte neue Stones Scheibe „Start Me Up" - natürlich ohne sie mir vorher anzuhören (Ehrensache).
Wieder zu Hause, legt ich die Scheibe auf und war vom gleichnahmigen Opener völlig hin und weg. Man, hat das gerockt. Aber auch „Hang Fire" und „Little T&A" (mit Keith an den Vocals), zwei schöne Up-Tempo Nummern, machten einfach richtig Bock auf mehr. Und als junger, aufstrebender Gitarrist, der dich damals war, fand sich auf der Scheibe jede Menge neues Zeugs, das man gleich nachspielen können musste.
Dann legte ich die B-Seite auf. Und es muss ziemlich dämlich ausgesehen haben, wie ich mit offenem Mund vor dem Plattenspieler saß. Ohne die Plattennadel abzusetzen hörte ich die Seite in einem durch. Mit „Worried About" glänzte Jagger zum zweiten Mal (nach Emotional Rescue) mit seiner Kopfstimme. Beim Refrain mit Keith geht wahrlich die Sonne auf. Noch heute zählt dieser Song für mich zu den besten, den die Glimmer Twins je geschrieben haben. „Tops" ist ein schöne entspannte, sehr soulige Nummer. Die Jungs lassen es einfach laufen. Der Gitarren-Sound ist brillant. Überhaupt ist der Sound von Keith und Ronnie auf dieser Scheibe sensationell (wie die ganze Scheibe), was nicht zuletzt an dem Zusammenspiel der beiden liegt, das hier seine Vollendung erfährt. Hier spielt nicht einfach der eine den Rhythmus- und der andere den Lead-Part. Beide spielen ihr Ding, schaffen es aber, sich komplett zu ergänzen. Alexis Korner bezeichnete Keith einst als den besten schlechtesten Gitarristen. Was er damit meinte, wird hier deutlich: Keith spielt einfache Akkorde. Aber so spielt sie niemand.
Bei den folgenden (letzten) drei Titeln machen die Stones (mal wieder) was ganz anderes. „Heaven" (wieder mit Jaggers Kopfstimme) fasziniert durch seinen förmlich schwebenden Beat, der von einem spannenden (weil prägnanten und leisen) Riff von Keith gestützt wird. Jaggers Kopfstimme und die zahlreichen Gesangs-Overdubs laden den Hörer auf einen schönen psychedelischen, aber höllisch groovenden Trip ein. Der Song greift gekonnt Elemente des New Wave der Achtziger auf. Das war neu. Das war zeitgemäß. Für eine Band, die zu dieser Zeit schon knapp 20 Dienstjahre hinter sich hatte, Respekt.
„No Use in Crying" ist nicht ganz so stark (ok., eine weitere berühmte B-Seite „Beatles - Abbey Road" hat auch einen Hänger). Dieser Song ist mir etwas zu leidend. Mit „Waiting on Friend" hingegen haben die Stones einen weiteren Klassiker geschrieben. Ein Song, den sich Mick und Keith wahrscheinlich selbst gewidmet haben. Echte Freundschaft hält ein Leben lang. Ebenso wie sich dieser Song wahrscheinlich niemals abnutzen wird. Toller Riff, tolles Piano und selbst das Saxophon-Solo, das man heute ja so nicht mehr bringen kann (weil einfach zu 80er-mäßig) machen diesen Song zu einem kleinen Kunstwerk.
Alles in allem: „Start Me Up" gilt nicht umsonst als die „letzte beste" Stones-Scheibe. Hört man die Platte (oder CD) mit den Ohren der 80er, wird dies umso deutlicher: zeitlose Songs mit erstklassigen Arrangements und einem wahnsinns Sound.
Liegt die Scheibe heute auf meinem Plattenteller, fühle ich mich wie damals, an dem besagten Tag im August 1981, als mir meine Oma die Kohle für dieses Meisterwerk gab - leicht, unbeschwert und glücklich, dass es solche Platten gibt. Danke Keith, danke Mick, danke Oma.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen käse zu gold, 30. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
das war hart damals. man war ein 12jähriger stonesfan - und wurde fleißig ausgelacht, weil die stones seit zehn jahren angeblich nix gscheites hingekriegt hatten. (in wahrheit ist bei denen selbst auf dem schlechtesten album immer noch genug drauf, das man lieben kann).

und dann fräste sich plötzlich dieses riff durch die radios der welt: daaa dadap! "start me up" war der letzte große hit der stones, ihre letzte nummer, die wirklich oft im radio lief, die letzte, die es auf die klassiker-liste und in den hit-run ihrer konzerte geschafft hat. dabei ist "start me up" nun wirklich keine große komposition und kein großer text. aber sie wird hier dermaßen sensationell groovend gespielt, die gitarren verlieren sich ineinander, charlie und bill swingen so großartig, und mick jagger ist noch einmal so richtig schön erregt: you make a dead man come, na bitte, einmal gehts noch! nicht auszudenken, hätten sie, wie ursprünglich geplant, die nummer als reggae herausgebracht. so sind die stones: in kurzen momenten der erleuchtung verwandeln sie käse in gold.

"hang fire" klang und klingt ebenfalls aufregend, an sich ein polternder rocker, aber von einem fiebrigen new-wave-sound eingehüllt. der text ist typisch jagger: "in the sweet old country where I come from, nobody ever works and nothing get's done". sollens halt was hackeln! ein text für die ära des thatcherismus.

dann "slave", das hat mich schon damals umgeblasen, obwohl ich nix verstanden habe: die wahnsinnigen schmerzen der liebe! funkrock, quälend repetitiv, mantraartig, dazu ein herrliches saxofon von sonny rollins. "little t & a" war und ist lustig: keith richards liebt vorder- und hinterfront seiner lady (wer nicht?) und lässt die gitarre lärmen.

"black limousine" und "neighbours" sind nette, aber nicht bedeutende bluesrock-stücke mit spaßigen texten. krawall! luxus! gemma burschen!

dann kam seite 2. die habe ich damals nie hören wollen. heute höre ich sie lieber als die erste. "worried about you" ist ein fantastisches, zwischen zärtlich und gefährlich pendelndes stück soulrock, das sie zuletzt auch wieder live spielten. mick singt wieder kopfstimme, und das stück lebt vom e-piano, nicht von der gitarre.

"tops" ist ebenfalls schwarz, soulig, r & b, das können sie ja, aber ein bisschen arg langsam, es schaltet nie einen gang rauf. hier hört man wieder mick taylor seine cremigen licks ausrollen.

"heaven": sensationell, sexy, soulig. ein tolles, stets übersehenes stück, leicht gespielt, anzüglich groovend.

"no use in crying" ist ronnies stück, eine schmerzballade ähnlich wie "fool to cry", aber sie hebt nie richtig ab, bleibt ein uneingelöstes versprechen, aber genau dadurch nicht uninteressant.

"waiting on a friend": naja, ihre zweite große ballade nach "angie". jagger phrasiert so weit laid back, dass er fast aus dem lied herausfällt. die gitarren sind originell, ebenso ist es das sax-solo, das lied selbst ist eher ... bodennah.

fazit: aus leftovers der vergangenen zehn jahre ein derart konzises, starkes album zusammenzukleben, das schaffen nur die stones mit ihrer unschlagbaren ökonomie.

ich aber finde, sie haben seither durchaus noch einiges zusammengebracht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Start me up - 1994 Remaster, 14. Mai 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
1981 zog es die Stones nach 3 Jahren wieder auf Tournee, aber da sie nicht genug Zeit für ein neues Album hatten, ließen sie einen Tontechniker alte Outtakes nach Verwertbarem durchforsten, die sie anschließend geschickt (mit Gitarren- und Gesangsspuren sowie Saxophonsoli) aufpolierten und um 2, 3 neue Titel ergänzten. Der Witz bei der Sache ist, dass bei dieser wenig Erfolg versprechenden Methode eines der besten und zusammenhängendsten Stones-Alben seit langem herauskam; kurioserweise klingt es wie aus einem Guss und erfreulicherweise auch wieder sehr viel wärmer als seine beiden Vorgänger; nicht ein einziges Mal habe ich beim Anhören gedacht: "Na, das Album klingt aber zusammengestoppelt!", noch nicht mal, als ich später davon las. Gut die Hälfte der Songs spielten die Stones auch auf ihrer anschließenden Tournee.

Die gefundenen Titel reichten 8 Jahre zurück bis zu Sessions von "Goat's Head Soup", "Black and blue", "Some Girls" und "Emotional Rescue", wobei die Stones mit dem Riff der Single Start me up ('78 ursprünglich als Reggae konzipiert) ihren letzten Über-Hit, ihren letzten wirklich großen Klassiker ablieferten, der bis heute bei kaum einem Konzert fehlt.

Zum ersten und letzten Mal enthielt eine Stones-Platte auf Seite 1 die Rocker und auf Seite 2 die Balladen, und dieses Konzept funktioniert hier prächtig. Auffallendes Stilmittel ist Jaggers Falsett-Gesang, den er auf den meisten Songs einsetzt, so oft wie sonst nie. Die einzigen beiden Schwachpunkte sind für mich die etwas infantilen Songs Hang Fire und Little T&A, aber auch sie können den Fluss dieses Albums nicht bremsen. Black Limousine schiebt gut nach vorne mit ein paar genialen Harp-Licks - sind die von Mick oder noch von Sugar Blue? Slave ist eine grandiose Jamsession um ein starkes Riff, nachträglich aufgepeppt mit etwas Gesang.

Seite 2 beginnt gleich mit dem ergreifenden Worried about you, in Tops erkannte gar Mick Taylor noch eigene Beiträge an der Gitarre, Heaven ist der geglückte Versuch eines ungewöhnlich sphärischen Stones-Songs, und Waiting on a Friend (die 2. Single) rundet die Platte mit einer unerwartet versöhnlichen Note ab.

Ähnlich wie die Live-Platte "Still Life" ein Jahr später weckt auch "Tattoo you" das ganze Jahr über sommerliche Gefühle bei mir. Ärgerlich finde ich lediglich, dass weder auf LP noch CD Besetzungsangaben zu finden sind (der LP war immerhin ein Textblatt beigefügt); und dass wir es hier mit einem weiteren Stones-Cover zu tun haben, das mal wieder nur Mick Jagger zeigt, und auf der Rückseite Keith (so wie auf "Goat's Head Soup")... ich kann nicht begreifen, warum eine Band vom Format der Rolling Stones offenbar fortgesetzt glaubt, ihren Sänger so oft als alleiniges verkaufsträchtiges Aushängeschild präsentieren zu müssen.

Seit 1994 erscheint auf den CDs eine um 1,5 Minuten längere, ungekürzte Version von Slave, die je ein zusätzliches Sax- und ein Gitarrensolo enthält.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tattoo You, oder: wie man aus Resten ein Festmahl zaubert", 29. Juli 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
Vielleicht ist das ja der Grund warum es kaum unveröffentlichte unbekannte Songs der Stones gibt: weil sie diese halt schon früher verwerteten. Auf Emotional Rescue ebenso wie auf Tattoo You, allerdings gelang ihnen auf Tattoo You ein Geniestreich.
Rock und Ballad Side sind gleichermaßen faszinierend wie abwechslungsreich. Da gibt es alle Stones Inkarnationen/Stile die Sie über die Jahrzehnte so erfolgreich bleiben ließen: Die Rocker mit ,Start Me Up' und ,Neighbors', die Chuck Berry Fans mit ,Hang Fire' und ,Little T & A', die Funksters mit ,Slave', die begnadeten Blueser mit ,Black Limousine' und der wunderschönen Blues Ballade ,Worried ,Bout You' und die Balladen Schmachter mit ,Tops', ,Heaven' und ,Waiting On A Friend'.

Kaum zu glauben, daß das zu einem großen Teil Überbleibsel waren, denn die Qualität des Somgwritings war auf Albumlänge bei den Stones selten so gut. Und sie klangen bißig und hungrig bei diesen Aufnahmen. ,Neighbours' bietet wohl eine der lautesten Jagger Vocal performances überhaupt und da stört es kaum, daß man sich mit dem Saxophon bei ,Waiting On A Friend' arrangementmäßig ein wenig vergriffen hat, aber auch die Pop Abteilung wollte halt bedient werden. Auf jeden Fall ist dieses Teil unter meinen Top 3 Lieblingsalbum von den Stones.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Resteverwertung der Extraklasse, 2. Januar 2014
Von 
E-Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
Ein Großteil des Materials, so liest man, sei bereits für SOME GILRS ausgeheckt worden, der Kracher START ME UP - vielleicht der letzte ganz große Hit mit Klassikerstatus der Stones überhaupt - war schon in einer Reggaeversion geprobt worden, die Bänder lagen rum und Anfang der 80er hat man dann dieses Album zusammengestückelt. Wenn das so war, dann hätten es die Stones vielleicht öfter mal mit Resteverwertung probieren sollen! Für mich zählt TATOO YOU zum besten in ihrem umfangreichen und an Höhepunkten nicht eben armen Werk. Neben START ME UP und dem charmanten LITTLE T&A von Keith Richards gibt es vor allem eine phantastische zweite LP-Seite zu entdecken: WORRIED ABOUT YOU, TOPS, das sind feine Arbeiten, WAITING ON A FRIEND etwa ist nicht eben stonestypisch - und gerade das macht diese Band typischerweise in ihren besten Zeiten aus, der Mut, neue Wege zu gehen. Ob Funk, Jazz, Regaae, Country, Pop oder Hard Rock, stets haben die Stones ihren ursprünglichen R'N`B erweitert, fast immer mit viel Geschmack. AUf TATOO YOU zeigen sie sich vielseitig und lebendig, experimentierfreudig aber auch fokussiert. Ein "neueres" Album, das gern mal übersehen wird. Wobei "neu" natürlich ziemlich relativ ist, das Ding ist über 30 Jahre alt...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neukauf hat sich gelohnt, 4. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
"Start me up" war die erste Stones-Single, die ich mir in der Woche ihres Erscheinens gekauft habe. Auf jeder Party lief sie fünfmal, so gerne haben wir dazu getanzt. Sie hat die ursprüngliche Wucht der Stones, dies unglaubliche Mischung aus sexueller Ekstase ("You make a dead man come") und Blues-Rock. Soviel sich verwebende Gitarrenlicks von Keith + Ronnie, soviel peitschenden Rhythmus von Mick & Bill.

Die LP habe ich damals nicht so beachtet, weil Anfang der 80er so viel neuer Kram erschien, der die Stones nicht so besonders zeitgemäß erscheinen ließ. Ich sehe sie noch unbeachtet bei Freunden im Zimmer stehen neben Ideal und den Sex Pistols. Neulich habe ich mir die LP dann neu gekauft (klar: auf Vinyl und dann noch 180 Gramm remastered). Ich bin total hin! Tagelang hatte ich "Waiting for a friend" im Kopf. Oder "Little T & A". Echte kleine Meisterwerke. Das der Sound völlig unzusammenhängend ist, weil die Songs aus den verschiedenen Aufnahmen der 70er recycelt wurden, stört deshalb nicht, weil das Niveau der Platte derart hoch ist.

Ich bin total froh, dass ich mir Tattoo You nochmal besorgt habe. :-) I'm not waiting on a lady, I'm just waiting for a friend... Einen Langzeitbegleiter wie diese Platte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deshalb war er nicht der Fitzgeraldo, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (2009 Re-Mastered) (MP3-Download)
Ja, leider kam die Platte damals dazwischen, sonst wäre Mick Jagger ein passabler Fitzgeraldo geworden. Bei Werner Herzog hatte er schon mit dem Drehen begonnen, aber dann bekam der Klaus Kinski den Job. Ob es die Platte wert war, muss jeder selbst entscheiden, aber ich hätte gerne beides gehabt: den Film und die Platte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Klassiker, 26. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
Ich war Anfangs etwas entäuscht wie diese Scheibe der Stones bewertet wird. Als Fan bin ich natürlich voreingenommen aber glaube ganz einfach das dies einer der "NEUEREN" Scheiben der Stones ist die absolut empfehlenswert ist.
Indiz dafür ist ganz einfach das auch vor einer Woche die Stones ihr Konzert in Oberhausen mit "Start me up" begannen; also kann diese Nummer gar nicht so schlecht sein und ist immer noch "Aktuell".
Was aber viel mehr zählt: Jagger & Co haben auf dieser CD 5 Stücke kreiert die wohl zu dem Besten der RUHIGEREN Rockgeschichte gehören. Ich kann nur jedem der sich ein objektives Urteil bilden will empfehlen sich die letzten 5 Stücke auf der CD anzuhören; dazu als Einleitung noch den ersten Titel. Dann wird man zurückversetzt in eine musikalische Zeit die leider schon 35 Jahre zurückliegt! Also reinhören und auflegen! Es lohnt sich!!!
PS. Man wird dann auch feststellen das die restlichen Stücke auch nicht schlecht sind!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Tattoo You (Audio CD)
Nach einer LP wie "Emotional Rescue" die eine weitere durschnittliche LP war kam die Musikalische Überraschung der Stones " Tatoo You ". Eine LP die zwei Seiten besitzt . Einmal die Rock'n Roll Seite mit dem späten inzwischen auch zum Klassiker gewordenen " Start Me Up " . Das Lied basiert auf einen typischen Hammer Riff von Mr. Richards. In diesem Stile geht es weiter mit dem Höhepunkt auf dieser Seite " Little T&A" . In diesem Lied kann man die Seele erkennen von Keith Richards . Ein Lied mit Rauhen , rotzigen Riffs einen schmutzigen aber seelvollen Text ...eben Rock ' Roll. die zweite Seite ist purer Soul mit "Waiting on a Friend " , "Worried about You"....Midtempo Stücke...wo Jagger zeigt wo er seine Wurzeln hat ..im Soul . Höhepunkt auf dieser Seite ist "Heaven" . Einfach abgefahren , Keith wird zum Soul Gittaristen verläßt den Rock'n Roll ....überzeugt , zeigt das er vielseitig , unsterblich ist . Eine Scheibe die Sommer bringt ...egal zur welcher Jahreszeit
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Tattoo You
Tattoo You von Sonny Rollins (Audio CD - 2009)
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