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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss es wirklich schon so bald zu Ende gehen?
Yann Arthus-Bertrand realisierte mit den Produzenten Denis Carot und Luc Besson in dem vollständig auch bei YouTube zu findenden Film "Home" (2009) [1] - eine atemberaubende Reise um und über die Welt und durch die Entwicklung des Lebens bis heute.

Beinahe bis zum Ende des Lebens, das wir kennen - denn es geht, wenn man dem Film folgt, mit...
Veröffentlicht am 20. September 2011 von jury

versus
38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schockierende Schönheit
Der Film hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Wie erwartet, findet man einzigartige wunderschöne Luftaufnahmen. Die häufigen Schnitte und aufdringliche Musik machen das Dahinschweben aber eher zum Sturzflug. Ich vermisse auch die natürliche Geräuschkulisse von Flora und Fauna, Wind und Wetter.
Weiter wird der Zuschauer...
Veröffentlicht am 1. September 2009 von Michael Newiger


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss es wirklich schon so bald zu Ende gehen?, 20. September 2011
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Home [Blu-ray] (Blu-ray)
Yann Arthus-Bertrand realisierte mit den Produzenten Denis Carot und Luc Besson in dem vollständig auch bei YouTube zu findenden Film "Home" (2009) [1] - eine atemberaubende Reise um und über die Welt und durch die Entwicklung des Lebens bis heute.

Beinahe bis zum Ende des Lebens, das wir kennen - denn es geht, wenn man dem Film folgt, mit beängstigender Geschwindigkeit zu Ende. Unter anderem droht mit einer weltweiten Erhöhung des Meeresspiegels um mindestens 7 m bereits in wenigen Jahren eine Sintflut, gegen welche die biblische nicht mehr als ein kleines Hochwasser war - wir dürfen dabei sein. Werden wir zweihundert Millionen Menschen dann ebenso ins Wasser werfen, so wie wir das zurzeit mit afrikanischen Flüchtlingen tun?

Jeder wird von Bertrand und Besson großartige Bilder erwarten - und es wird tatsächlich eher noch atemberaubender, als man sich das vorher hätte vorstellen können.

Der erste Teil bietet einen Überblick über die Entstehung der Erde und die Entwicklung des Lebens - eindrucksvoller und verständlicher sind das Leben, seine Grundlagen, Abhängigkeiten und Verflechtungen wohl noch nie dargestellt worden. Von Materialien dieser Güte haben Schullehrer aller Zeiten nur träumen dürfen.

Das zentrale Thema bilden Warnungen, Bilder der Zerstörung und Vernichtung. "Kein Wissenschaftler, auch nicht der größte Skeptiker, hat vor 10 Jahren das Maß an Zerstörung prophezeit, das man heute tatsächlich feststellen kann."

Doch auch positive Ansätze, der Zerstörung der Erde zu begegnen, werden gezeigt. Überall auf der Welt gibt es Beispiele und Ansätze, wie mit dem Wahnsinn des Ölzeitalters und der damit verbundenen Zerstörung des Lebensraums und der Lebewesen selbst ein Ende gemacht werden könnte.

Aber "Home" schont uns auch nicht vor den Konsequenzen der neuesten Entwicklungen: "Wir haben maximal 10 Jahre Zeit."

Wer wäre nicht gerne Optimist. Wer würde nicht hoffen, dass ausgerechnet die 20% der Weltbevölkerung, die gerade dabei sind, mit ihrer wahrhaft "Verbrannte-Erde-Strategie" die übrigen 80% auszulöschen, die Botschaft aufnehmen? Von heute auf morgen Konsum bedarfgerecht gestalten, umweltverträglich produzieren, die Vernichtung der Ressourcen stoppen und die vorhandenen Nahrungsmittel gerecht verteilen, statt unter Inkaufnahme von Bergen von Verhungernden damit Hamburger zu produzieren und Auto zu fahren?

"Home" propagiert Optimismus, denn: "Für Pessimismus ist es zu spät."

Noch nie wurde das, was gesagt werden muss, so eindringlich, aber auch verständlich vermittelt - aber "Home" ist auch ein 95-minütiges Sinnenbad mit Bildern, wie man sie so wahrscheinlich noch nie gesehen hat. Das liegt daran, dass Digitalkameras dieser Güte vorher einfach nicht existiert haben und dass durch den Einsatz von Stabilisierungskreiseln fast zitterfreie Luftaufnahmen entstanden sind.

Selbst wenn Sie also von "Home" nur eine DVD anschauen, ist das schon umwerfend - denn Farbtiefe und Bildruhe sind sensationell. Wenn Sie aber eine HD-Version anschauen (720p wird noch von YouTube angeboten, 1080p gibt es seit 2009 auf Blu-ray), übertrifft das optisch jede Erwartung. Das 1080p-Bild weist ohne Zweifel Referenzqualität auf - die Blu-rays sind also absolut ihren (fairen!) Preis wert.

Leider blockieren viele Menschen die Aufnahme alarmierender Nachrichten. Panik und Díffamierungsversuche, wie man sie in vielen Schattierungen in Reaktionen auf den Film sieht, entspringen der irrationalen Angst vieler Menschen, möglicherweise ihren Konsum einschränken zu müssen. Davor fürchten sie sich anscheinend tatsächlich noch mehr als vor dem Weltuntergang.

Denn die industrieabhängigen Medien haben seit Jahrzehnten den Irrglauben, Wachstum sei gleichbedeutend mit Lebensqualität, tief in die Köpfe der Menschen gepflanzt. Dabei ist die Angst vor Komfortverlusten natürlich Unfug - intelligent zu leben bedeutet in aller Regel, sowohl komfortabler als auch preisgünstiger zu leben. Unsere Probleme kommen nicht daher, dass wir zu wenig produzieren, sondern daher, dass wir die falschen Dinge auf die falsche Art produzieren.

Wir zerstören die Welt nicht, um komfortabel zu leben - wir zerstören sie, wenn wir unsere Bedürfnisse auf ineffiziente Art befriedigen.

Einige Kernaussagen des Films:

- 20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen
- Rüstungsausgaben sind 12mal höher als Entwicklungshilfe
- Täglich sterben 5000 Menschen durch verdorbenes Wasser
- 1 Milliarde hat keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser
- Fast 1 Milliarde Menschen leidet Hunger
- 50% des Getreides wird als Viehfutter oder Biokraftstoff vergeudet
- 40% der Anbauflächen sind bereits langfristig unbrauchbar
- Jahr für Jahr werden 13 Millionen Hektar Wald vernichtet
- Jedes 4. Säugetier, jede 8. Vogelart und jede 3. Amphibie sind vom Aussterben bedroht
- Das Artensterben erfolgt 1000-mal schneller als es natürlich wäre
- Drei Viertel der Fischgründe sind tot, erschöpft oder in gefährlichem Abbau
- Nie zuvor war es so warm wie im Schnitt der letzten 15 Jahre
- Die Eiskappen sind 40% dünner als vor 40 Jahren
- Man rechnet mit mindestens 200 Millionen Klimaflüchtlingen bis 2050

Wo tatsächlich enorme Chancen liegen, können wir ebenfalls dem Film entnehmen:

- Dezentrale Energieerzeugung aus Wind und Sonne ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sicherer und billiger.
- Viehzucht und Milchproduktion auf der Weide sind nicht nur wesentlich Energie-effizienter, sondern Milch und Fleisch sind vor allem frei von Giften und schädlichen Fetten.
- Traditionelle Landwirtschaft erzeugt ungiftige Produkte, die Böden bleiben erhalten und das Grundwasser wird nicht verseucht. Außerdem können solche Landwirte menschenwürdig leben.

Im Film werden solche Lösungen - vermutlich auf Wunsch der industriellen Sponsoren [3] - leider nur sehr dezent angedeutet.

"Home" gelingt es, das Verständnis für die Zusammenhänge zu wecken, die unser Leben auf diesem wunderschönen Planeten überhaupt erst möglich machen. Empfindliche, über Ewigkeiten gewachsene Gleichgewichte, die wir - wir in den Industrieländern! - gerade mit aller Kraft zu zerstören bemüht sind.

Im Original läuft der mit einer Gyro-Stabilized Cineflex HDCAM SR gedrehte "Home" 120 Minuten im Format 1,78:1. Neben der üblichen Alternative zwischen DVD und Blu-ray hat man bei "Home" noch die Wahl zwischen dem nackten Film und einer "Special Edition", die zusätzlich ein 30-minütiges "Making Of" bietet. Durch die volldigitale Produktion - editiert wurde auf einem 2K Digital Intermediate - steht auf der Blu-ray eine Bildqualität zur Verfügung, die - je nach Abspieltechnik - sich nicht vor einer guten Kinoqualität zu verstecken braucht. Auf mögliche Probleme mit Bildrucklern bei den YouTube-Versionen sei an dieser Stelle hingewiesen. Mit der 1080p-Version treten solche Ruckler nicht auf. An Sprachen stehen Deutsch, Englisch und Französisch zur Wahl. Es lohnt sich, die englische, von Glenn Glose gesprochene Version anzuhören!

In jedem Fall empfiehlt es sich, zunächst einmal die kostenfreie YouTube-Version anzuschauen.

film-jury 4* A0736 25.1.2012eg Genre: Dokumentation

[1] Die Intension der Produzenten lag darin, durch kostenfreie Verbreitung des Films möglichst breite Bevölkerungskreise mit ihrer Botschaft ansprechen zu können.

[2] Unser täglich Gift. Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet.

[3] Näheres über problematische Inhalte von Kunststoffen, Farben und Kosmetika im Web über Suchwörtern wie "Phthalate, Silikon, Nanotechnologie, Kosmetik, Nagellack, Zahncreme, Parfüm etc." Obwohl durchaus mit den Gefahren des Rauchens vergleichbar, sind hier noch keine Aufkleber wie: "Kunststoffe gefährden Ihr Leben und Ihre Gesundheit" vorgeschrieben.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss es wirklich schon so bald zu Ende gehen?, 14. Januar 2012
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Home [Special Edition] (DVD)
Länge:: 2:27 Minuten

Yann Arthus-Bertrand realisierte mit den Produzenten Denis Carot und Luc Besson in dem vollständig auch bei YouTube zu findenden Film "Home" (2009) [1] - eine atemberaubende Reise um und über die Welt und durch die Entwicklung des Lebens bis heute.

Beinahe bis zum Ende des Lebens, das wir kennen - denn es geht, wenn man dem Film folgt, mit beängstigender Geschwindigkeit zu Ende. Unter anderem droht mit einer weltweiten Erhöhung des Meeresspiegels um mindestens 7 m bereits in wenigen Jahren eine Sintflut, gegen welche die biblische nicht mehr als ein kleines Hochwasser war - wir dürfen dabei sein. Werden wir zweihundert Millionen Menschen dann ebenso ins Wasser werfen, so wie wir das zurzeit mit afrikanischen Flüchtlingen tun?

Jeder wird von Bertrand und Besson großartige Bilder erwarten - und es wird tatsächlich eher noch atemberaubender, als man sich das vorher hätte vorstellen können.

Der erste Teil bietet einen Überblick über die Entstehung der Erde und die Entwicklung des Lebens - eindrucksvoller und verständlicher sind das Leben, seine Grundlagen, Abhängigkeiten und Verflechtungen wohl noch nie dargestellt worden. Von Materialien dieser Güte haben Schullehrer aller Zeiten nur träumen dürfen.

Das zentrale Thema bilden Warnungen, Bilder der Zerstörung und Vernichtung. "Kein Wissenschaftler, auch nicht der größte Skeptiker, hat vor 10 Jahren das Maß an Zerstörung prophezeit, das man heute tatsächlich feststellen kann."

Doch auch positive Ansätze, der Zerstörung der Erde zu begegnen, werden gezeigt. Überall auf der Welt gibt es Beispiele und Ansätze, wie mit dem Wahnsinn des Ölzeitalters und der damit verbundenen Zerstörung des Lebensraums und der Lebewesen selbst ein Ende gemacht werden könnte.

Aber "Home" schont uns auch nicht vor den Konsequenzen der neuesten Entwicklungen: "Wir haben maximal 10 Jahre Zeit."

Wer wäre nicht gerne Optimist. Wer würde nicht hoffen, dass ausgerechnet die 20% der Weltbevölkerung, die gerade dabei sind, mit ihrer wahrhaft "Verbrannte-Erde-Strategie" die übrigen 80% auszulöschen, die Botschaft aufnehmen? Von heute auf morgen Konsum bedarfgerecht gestalten, umweltverträglich produzieren, die Vernichtung der Ressourcen stoppen und die vorhandenen Nahrungsmittel gerecht verteilen, statt unter Inkaufnahme von Bergen von Verhungernden damit Hamburger zu produzieren und Auto zu fahren?

"Home" propagiert Optimismus, denn: "Für Pessimismus ist es zu spät."

Noch nie wurde das, was gesagt werden muss, so eindringlich, aber auch verständlich vermittelt - aber "Home" ist auch ein 95-minütiges Sinnenbad mit Bildern, wie man sie so wahrscheinlich noch nie gesehen hat. Das liegt daran, dass Digitalkameras dieser Güte vorher einfach nicht existiert haben und dass durch den Einsatz von Stabilisierungskreiseln fast zitterfreie Luftaufnahmen entstanden sind.

Selbst wenn Sie also von "Home" nur eine DVD anschauen, ist das schon umwerfend - denn Farbtiefe und Bildruhe sind sensationell. Wenn Sie aber eine HD-Version anschauen (720p wird noch von YouTube angeboten, 1080p gibt es seit 2009 auf Blu-ray), übertrifft das optisch jede Erwartung. Leider stellt man in den frei erhältlichen Kopien immer wieder ärgerliche Bildruckler fest, die den entspannten Genuss dorch nachhaltig beeinträchtigen. Bei der 1080p - Blu-ray ist das Bild aber sensationell und ohne Störungen.

Leider blockieren viele Menschen die Aufnahme alarmierender Nachrichten. Panik und Díffamierungsversuche, wie man sie in vielen Schattierungen in Reaktionen auf den Film sieht, entspringen der irrationalen Angst vieler Menschen, möglicherweise ihren Konsum einschränken zu müssen. Davor fürchten sie sich anscheinend tatsächlich noch mehr als vor dem Weltuntergang.

Denn die industrieabhängigen Medien haben seit Jahrzehnten den Irrglauben, Wachstum sei gleichbedeutend mit Lebensqualität, tief in die Köpfe der Menschen gepflanzt. Dabei ist die Angst vor Komfortverlusten natürlich Unfug - intelligent zu leben bedeutet in aller Regel, sowohl komfortabler als auch preisgünstiger zu leben. Unsere Probleme kommen nicht daher, dass wir zu wenig produzieren, sondern daher, dass wir die falschen Dinge auf die falsche Art produzieren.

Wir zerstören die Welt nicht, um komfortabel zu leben - wir zerstören sie, wenn wir unsere Bedürfnisse auf ineffiziente Art befriedigen.

Einige Kernaussagen des Films:

- 20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen
- Rüstungsausgaben sind 12mal höher als Entwicklungshilfe
- Täglich sterben 5000 Menschen durch verdorbenes Wasser
- 1 Milliarde hat keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser
- Fast 1 Milliarde Menschen leidet Hunger
- 50% des Getreides wird als Viehfutter oder Biokraftstoff vergeudet
- 40% der Anbauflächen sind bereits langfristig unbrauchbar
- Jahr für Jahr werden 13 Millionen Hektar Wald vernichtet
- Jedes 4. Säugetier, jede 8. Vogelart und jede 3. Amphibie sind vom Aussterben bedroht
- Das Artensterben erfolgt 1000-mal schneller als es natürlich wäre
- Drei Viertel der Fischgründe sind tot, erschöpft oder in gefährlichem Abbau
- Nie zuvor war es so warm wie im Schnitt der letzten 15 Jahre
- Die Eiskappen sind 40% dünner als vor 40 Jahren
- Man rechnet mit mindestens 200 Millionen Klimaflüchtlingen bis 2050

Wo tatsächlich enorme Chancen liegen, können wir ebenfalls dem Film entnehmen:

- Dezentrale Energieerzeugung aus Wind und Sonne ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sicherer und billiger.
- Viehzucht und Milchproduktion auf der Weide sind nicht nur wesentlich Energie-effizienter, sondern Milch und Fleisch sind vor allem frei von Giften und schädlichen Fetten.
- Traditionelle Landwirtschaft erzeugt ungiftige Produkte, die Böden bleiben erhalten und das Grundwasser wird nicht verseucht. Außerdem können solche Landwirte menschenwürdig leben.

Im Film werden solche Lösungen - vermutlich auf Wunsch der industriellen Sponsoren [3] - leider nur sehr dezent angedeutet.

"Home" gelingt es, das Verständnis für die Zusammenhänge zu wecken, die unser Leben auf diesem wunderschönen Planeten überhaupt erst möglich machen. Empfindliche, über Ewigkeiten gewachsene Gleichgewichte, die wir - wir in den Industrieländern! - gerade mit aller Kraft zu zerstören bemüht sind.

Im Original läuft der mit einer Gyro-Stabilized Cineflex HDCAM SR gedrehte "Home" 120 Minuten im Format 1,78:1. Neben der üblichen Alternative zwischen DVD und Blu-ray hat man bei "Home" noch die Wahl zwischen dem nackten Film und einer "Special Edition", die zusätzlich ein 30-minütiges "Making Of" bietet. Durch die volldigitale Produktion - editiert wurde auf einem 2K Digital Intermediate - steht auf der Blu-ray eine Bildqualität zur Verfügung, die - je nach Abspieltechnik - sich nicht vor einer guten Kinoqualität zu verstecken braucht. An Sprachen stehen Deutsch, Englisch und Französisch zur Wahl. Zusätzlich sind vier skandinavische Sprachen als Untertitelspuren erhältlich.

In jedem Fall empfiehlt es sich, zunächst einmal die kostenfreie YouTube-Version anzuschauen.

film-jury 5* A0847 25.1.2012eg Genre: Dokumentation

[1] Die Intension der Produzenten lag darin, durch kostenfreie Verbreitung des Films möglichst breite Bevölkerungskreise mit ihrer Botschaft ansprechen zu können.

[2] Unser täglich Gift. Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet.

[3] Näheres über problematische Inhalte von Kunststoffen, Farben und Kosmetika im Web über Suchwörtern wie "Phthalate, Silikon, Nanotechnologie, Kosmetik, Nagellack, Zahncreme, Parfüm etc." Obwohl durchaus mit den Gefahren des Rauchens vergleichbar, sind hier noch keine Aufkleber wie: "Kunststoffe gefährden Ihr Leben und Ihre Gesundheit" vorgeschrieben.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend schön!, 6. Juni 2009
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Ich möchte einem anderen Rezensenten widersprechen, um nicht evtl. falsche Erwartungshaltungen bei potentiellen Käufern zu wecken:
"Home" ist eine Dokumentation, die das Verhältnis des Menschen zu "seiner" Natur beschreibt. Verstörend-schöne Bilder sind mit einem kritischen Kommentar unterlegt. Sowohl "Baraka" als auch "Koyaanisqatsi" hingegen sind eher filmische Experimente, die ihre Wirkung alleine durch die Komposition von Bildern und Musik entfalten.
Der klassische Doku-Freund kann bei "Home" bedenkenlos zugreifen. Wer jedoch ein filmisches Kunstwerk im Stil von "Baraka" erwartet - das jedem Zuschauer einen Rahmen zur persönlichen Interpretation lässt - könnte enttäuscht sein.

Bezüglich der Bildqualitat kann "Home" "Baraka" leider nicht das Wasser reichen.
Inhaltlich möchte ich jedoch eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Ein wichtiger Film, ein Symbol, ein Plädoyer für die Erde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht um die Wurst, 2. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Home [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Thema des Films könnte etwa lauten: "Unter welchen Voraussetzungen könnte die Menschheit auf diesem Planeten noch überleben?" Erstaunlich, was angesichts der Bedeutung dieser Frage verschiedene Rezensenten bewegt.
Die Bilder sind grandios, aber es wird garantiert irgend wann noch grandiosere geben. Es geht hier nicht um irgendwelche Sensationen.
Was der Film bedrückend nahelegt und belegt ist, dass wir nur noch wenige Jahre vor dem Punkt stehen könnten, an dem es keine Umkehr mehr geben wird. Trotz der schönen Bilder und trotz der, unter dem Leitsatz "Wir haben keine Zeit mehr pessimistisch zu sein!", auch vorgebrachten Argumente dafür, dass wir diesen Punkt noch nicht überschritten haben, bleibt der bleierne Eindruck, dass der Mensch, angesichts der notwendigen Veränderungen, seine Zukunft schon hinter sich haben könnte. Muss man gesehen haben, aber nichts für schwache Nerven.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natur und Mensch in atemberaubenden Bildern, 12. Juni 2009
Von 
Thomas Schmelzer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Es gibt ja schon einige Filme über die Natur - aber nur wenige über die Natur und den Menschen. Derzeit hat man noch die Möglichkeit, sich dieses Werk kostenfrei auf youtube anzusehen - leider nicht auf deutsch, aber im Englischen, gesprochen von Glenn Close und mit Untertiteln. Trotzdem lohnt sich dieser Film erst recht im Kino - wo er hoffentlich auch mal gezeigt wird - und hier auf DVD.

Ähnlich wie der Kultfilm KOYAANISQUATSI, produziert von Francis-Ford Coppola, der ganz ohne Worte die Geschichte unseres Planeten und seine Zerstörung erzählte, besticht auch HOME durch absolut einzigartige Bilder.

Yann Arthus-Bertrand faszinierte schon in "Die Erde von oben" und anderen Büchern durch seine wundervoll komponierten Werke von verschiedenen Landschaften. Hier nun sind diese Bilder in Bewegung. Durch ein neuartiges Kamerasystem schwebt der Betrachter über Eisflächen, Wüsten, Städten und anderem. Der hervorragende Kommentar erzählt die Entstehung des Lebens bis hin zum Menschen, dessen immer Höher-Schneller-Weiter nun eine Bedrohung für den Planeten darstellt. Berührende Musik von großem Orchester und hie und da Solisten, durchwoben von verschiedenen ethnischen Sounds, viele mutige kritische Tatsachen über die Mißstände unserer Welt und einzigartige Bilder sorgen für ein nachhaltiges Erlebnis, das noch lange nachwirkt.

Der Oscar-Preisgekröhnte "Eine unbequeme Wahrheit" erzählt nur die halbe Geschichte: HOME widmet sich neben der gefährdeten Natur vor allem auch den Menschen und fragt, warum noch immer so viele Menschen hungern müssen, in Armut leben, wo doch genug für alle da wäre.

Am Ende werden - ein bisschen schnell und gerade noch eingeschoben - einige hoffnungsvolle Projekte und Beispiele genannt, die zeigen, dass es noch nicht zu spät ist. Das wichtigste Zitat des Films: "Es ist zu spät, ein Pessimist zu sein"...
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73 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "What a wonderful world...", 5. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Der Ansatz mag schon älter sein: man zeige die Schönheit der Welt und warnt vor der drohenden Zerstörung. Insbesondere zu Zeiten des real existierenden Klimawandels wird dieses Prinzip gerne wieder aufgegriffen.

Und so berichtet der Erzähler/die Erzählerin (wieder einmal) von den Anfängen des Lebens, von den globalen Zusammenhängen, dem Eingreifen des Menschen und den bereits absehbaren Folgen.
Jedoch verknüpft Arthus-Bertrands Film diese Geschichte, die im Grunde seit den 80er Jahren des letzten jahrhunderts die gleiche geblieben ist, mit Bildeindrücken die ihresgleichen suchen.

Egal ob schön oder hässlich: die Bilder unserer Welt, die wir in "HOME" sehen, sind Meisterwerke. Jede Einstellung eine kunstvoll inszenierte Ästhetik, jede Kamerafahrt dramaturgisch eindrucksvoll. So führt uns dieser Film 88 Minuten durch nahezu hypnotisch-ruhige Bilderwelten, die zeitlos scheinen und doch niemals aktueller waren.

"Es ist zu spät, um Pessimist zu sein...", fordert der Film. Es bleibt zu hoffen, dass sich so mancher Betrachter diese Einstellung zu eigen machen wird.

Diese Rezension bezieht sich auf die Blu-ray-Version von "HOME".

FAZIT: Absolut sehenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politisches Kunstwerk, 14. Juni 2009
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Der Amazon-Kurz-Trailor ist eine sehr gelungene Einführung in das großartige Werk von Yann Arthus-Bertrand; Jahrzehnte schon berühmt als Luftbild-Fotograf hat er nun die bestmögliche mediale Form gefunden: den FILM; atemberaubend schön, ästhetisch, die Gefühle ergreifend die Blickwinkel, auch die untergelegte Musik - und dennoch liegt der Kern in der mutigen politischen Aussage: Wir alle können uns an die eigene Nase packen, wenn es um die gedankenlose Verquatschung der endlichen Ressourcen unseres Planeten handelt! Erfreulicherweise ist Europa mit vielen klugen Erfindungen im Gebiet erneuerbarer Energien sehr innovativ am Werk - große Aufklärungsarbeit ist sicherlich noch zu leisten in Afrika, Asien, Indien - und in den USA. Dort ist Yann Arthus-Bertrand übrigens nun per Gesetz verfolgt: Ihm war das Filmen einer Million-Cattle-Farm aus der Luft nicht gestattet, juristischer Ärger steht ins Haus. Die Unterdrückung des Denkens durch die Justiz: Das hört wohl nie auf? In Paris wird Yann Arthus-Bertrand übrigens wie ein Held gefeiert, wie ein Robin Hood des 21. Jahrhunderts! In der Tat, es kommen Bemerkungen im Film-Kommentar vor wie: Das Geld-Vermögen ist in den Händen von 2% der Menschen. Oha! Hier wagt ein Luftbild-Fotograf das Genre des Schön-Filmens zu verlassen und Schlüsse aus dem Gesehenen zu ziehen! Mein sehnlichster Wunsch ist, dass er dabei unterstützt statt bekämpft wird...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super geiler Film, geniale Aufnahmen., 13. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Habe selten mit so viel Begeisterung einen Dokumentarfilm angeschaut. Zeigt die Probleme auf wie sie sind. Einleitung ist klasse gemacht. Wenn ein jeder diesen Film aufmerksam anschauen würde und halbwegs den Konnex versteht dann wäre die Welt eine bessere.

- Einleitung gefällt mir sehr gut
- Überragende Aufnahmen
- Gute Erklärung
- Informationsfülle
- Zeigt die Probleme auf die von der Gesellschaft ignoriert werden aber unweigerlich auf uns zukommen

Auf deutsch leider nicht ganz so gut wie auf englisch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Dokumentation!!! ***********, 1. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HOME (DVD)
Ich habe schon viele Dokumentationen dieser Art gesehen, aber diese ging mir ganz besonders unter die Haut. Es sind natürlich (Gott sei dank) unter den vielen häßlichen Fakten auch schöne Bilder dabei und die Musik fesselt die Gedanken um das eigene persönliche Handeln. Spätestens nach dieser Reportage stellt sich jeder die Frage: "Was kann ich ändern, um etwas beizutragen". Eine wirklich empfehlenswerte DVD.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schockierende Schönheit, 1. September 2009
Rezension bezieht sich auf: HOME [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Wie erwartet, findet man einzigartige wunderschöne Luftaufnahmen. Die häufigen Schnitte und aufdringliche Musik machen das Dahinschweben aber eher zum Sturzflug. Ich vermisse auch die natürliche Geräuschkulisse von Flora und Fauna, Wind und Wetter.
Weiter wird der Zuschauer einer tragisch düsteren Gehirnwäsche über die Zerstörung unseres Planeten unterzogen. Immer schneller, immer mehr, immer raffgieriger. Nach 80 Minuten verbaler Apokalypse (ich habe den Strick schon an der Decke befestigt), ändert der Kommentator seine Intention. "Es ist zu spät Pessimist zu sein" sind die einleitenden Worte für ein kurzes Hoffnungsportefolio von umweltgerechten Beispielen. Aha.
Gefallen hat mir der Abspann, ein Länderluftaufnahmen A-Z. Sehr schön.

Bottomline: Sehenswert, aber einmal reicht. Ein Film, mit der ökologischen Botschaft "5 vor 12. Eure letzte Chance die Erde zu retten" sollte mehr Fokus auf Motivation und konstruktive Vorschläge legen. In der Kette "Schockieren, wachrütteln, motivieren, umdenken, handeln" findet man den Erzähler nur in den ersten Gliedern wieder und das ist nach etwa 80 Minuten echt anstrengend.
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HOME von Luc Besson (DVD - 2009)
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