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am 23. Februar 2010
...denn hier haben SIOUXSIE & THE BANSHEES fast alles hinter sich gelassen, was die altbekannte Idee von Punkmusik war, um ihre ganz eigene Vision von interessanter (punkiger...) Musik herauszubringen. Gab es vorher schon einzelne und kleinere Brüche im Werk der Band, ist hier der Schritt am radikalsten und hinterließ die Fans teilweise ganz schön verstört...gut gemacht... :o) Vom kompositorischen her sind die Tracks mit das beste, was die Band jemals hervorgebracht hat. Die Neuauflage des Albums glänzt durch eine schöne aufklappbare Papphülle, ein informatives kleines Poster mit Bildern, allen Texten und Erklärungen sowie vier Bonus-Tracks, wovon 2 für die Achtziger Jahre typische Remix-Versionen von Fireworks und von Slowdive an Bord sind. Davon mal abgesehen hat dieses Album meiner Meinung nach das schönste Cover von allen SIOUXSIE...Veröffentlichungen... :o)
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2015
Das Cover allein schon ist großartig : von den Kunstwerken von "Gustav Klimt" (1918 schon in Wien verstorben) inspiriert, zeigt es typische Goldormanente und Symbole zwischen denen die Gruppenmitgliedern auf Fotos mit geschlossenen Augen erscheinen und "Siouxsie", ihr eigenes Alterego betrachtet. Das bekannteste Bild von "Klimt" heißt übrigens auch "Der Kuss" und das Thema Erotik ist auch ein zentrales seiner Kunst, wie auch hier bei den Texten des grandiosen, fünften Albums von den "Banshees". Das Dreamhouse war wohl eine Art Bordell in den 40zigern, in dem sich die Frauen so wie populäre Filmschauspielreninnen wie "Mae West" verkleideten und schminkten.
"Siouxsie" war zweifellos neben Debbie Harry ein Sexsymbol des "Punk" oder "Postpunk" und ihr Outfit war alsolut stilprägend.
Bei "Melt! " begeht hier "Suicide in Sex" und verschmilzt mit ihren Geliebten "Budgie" der bei den Banshhes das Schalgzeug bediente.
Sie gingen lange ihren Weg gemeinsam, auch als "Creatures" im musikalischen Nebenprojekt, erst seit 2007 sind die beiden geschieden.
Vor diesem Album "A Kiss In The Dreamhouse" von 1982 hatte die Band um "Siouxsie" schon die Single "Fireworks" im Mai veröffentlicht (hier als 12 inch version als Bonustrack enthalten), die erstmalig richtige Streicherarrangements und andere Studioexpermente beinhaltete.
Dies sollte sich auf dem Album vorsetzen und vorallem "John Mc Geoch"- Gitarre (ex-"Magazine") spielte viele Instrumente wie recorder und piano. Der Ton-engineer "Mike Hedges" half ihnen die Möglichkeiten des Studios auszuloten, z.B. indem er Siouxsie Stimme durch verscheiden Effekte jagte und verfremdete etwa zu "mulitlayered vocals". Die Musiker nutzen Glockenspiel, Tubular Bells und vorallem Loops, um das bis dahin experimentellste und für mich auch beste Album der Band vorzulegen. "Slowdive" eine "dance beat" nummer,
als Bonus track ebenso in der 12 inch version enthalten, wird mit Violinpattern aufgewertet und könnte sowas wie ein Anspieltip sein.
"Green Fingers", der sogannte "Grüne Daumen" der Damenwelt wird ebenso thematisiert, wie bunte Paradiesvögel auf "Painted Bird",
das noch in einer frühen Demo Version als Bonustrack dabei ist und vielleicht verdeutlicht, wie sich die Songs ohne die Overdubs und Expermente angehört haben oder hätten.
"Circle" ist wohl durch seine "montonen", schrägen Loop das experimentellste Stück und geht schon absolut in die Avantgarde Richtung- großes Kino ! Es sind zwar nicht die Großen Hits wie "Christine" "Israel" oder "Arabian Knights" enthalten, aber für mich ist dies das beste Album, gerade wegen des experimentellen Charakters ist die Musik zeitloser und langlebiger als die "Hits" der 80ziger.
Das Nachfolgewerk "Hyeana" wurde mit Robert Smith ("Cure") eingespielt und ist für meinen Geschmack wesentlicht schwächer.
Der Einfluß von Jonh Mc Geoch auf dieses Album scheint also nicht unerheblich gewesen zu sein.
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