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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von vielen Brüchen in Siouxsie's Karriere möglicherweise der Interessanteste..., 23. Februar 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...denn hier haben SIOUXSIE & THE BANSHEES fast alles hinter sich gelassen, was die altbekannte Idee von Punkmusik war, um ihre ganz eigene Vision von interessanter (punkiger...) Musik herauszubringen. Gab es vorher schon einzelne und kleinere Brüche im Werk der Band, ist hier der Schritt am radikalsten und hinterließ die Fans teilweise ganz schön verstört...gut gemacht... :o) Vom kompositorischen her sind die Tracks mit das beste, was die Band jemals hervorgebracht hat. Die Neuauflage des Albums glänzt durch eine schöne aufklappbare Papphülle, ein informatives kleines Poster mit Bildern, allen Texten und Erklärungen sowie vier Bonus-Tracks, wovon 2 für die Achtziger Jahre typische Remix-Versionen von Fireworks und von Slowdive an Bord sind. Davon mal abgesehen hat dieses Album meiner Meinung nach das schönste Cover von allen SIOUXSIE...Veröffentlichungen... :o)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zenit, 27. Februar 2010
Meiner Meinung nach ihre mit Abstand beste Platte. Siouxsie ist trotz ihrer relativ modulationsarmen Stimme voll auf der Höhe und die Banshees haben ihre optimale Besetzung gefunden: Steve Severin mit unorthodoxen und wuchtigen und doch subtilen Bassspiel, Drummer extraordinaire Budgie und mit John McGeogh einen phantasievollen, variablen Gitarristen (kam von Magazine und ging später zu PIL, inzwischen leider verstorben). Dazu noch ein, zwei Violinen und ein Cello ab und zu.
Der einzige Nachteil der Platte: Seite 2 (ab "Melt" bis "Slowdive") hätte eigentlich Seite 1 sein sollen. Dann würde es nämlich mit dem schwelgerisch-sehnsuchtsvoll-romantischen "Melt" losgehen; ein perfekter Einstieg in das Universum dieser Platte. Denn hier geht es vor allem um Sex. Nicht immer ausgesprochen, aber spürbar. Der nächste Track ("Painted Bird") ist dann auch Sex, diesmal in der fiebrigen, schwitzigen Variante und mit tollem Spannungsbogen. So stellt sich wahrscheinlich eine Schwarze Witwe (die Spinne, klar...) eine gelungene Liebesnacht vor. Der Bass brodelt gefährlich, die Gitarre hetzt, die Drums geben das wechselhafte Tempo vor und Siouxsie reißt einem mit ihrer mal kühlen, mal ekstatischen Stimme förmlich die Kleider in Fetzen. Leider hat das Stück keinen vernünftigen Schluß. Daraufhin wird einem aber mit einem schönen loosen Jazz-Stück Zeit zum Verschnaufen gelassen ("Cocoon"), um danach mit "Slowdive", einer typischen Siouxsie-Single, angetrieben von Budgies diesmal eher simplen Drumming, wieder in die Spur zu bringen.
Seite 2 (äh...also 1) geht mit "Cascade" weiter, das in der Stimmung "Painted Bird" ähnelt und Severins wahrscheinlich formidabelsten Bass-Beitrag hat. Nächster Höhepunkt ist das unter der Entspanntheit vortäuschenden Oberfläche doch versteckt brodelnde (Marke: Tiger vor dem Sprung) "Obsession", wo die Streicher am effektivsten zum Einsatz kommen. Könnte zu einem Soundtrack für einen David Lynch-Film stammen, vorzugsweise "Lost Highway" (schon wegen dem Titel). Finaler Climax ist das alptraumhafte und komplexe "Circle", das mit einem repetitiven Thema aufwartet, das unaufmerksame Hörer wahrscheinlich als nervtötend empfinden würden, aber in seiner fast schon Bernard Herrmannscher intensiven Penetranz einen würdigen Abschluß dieser energetisch-fesselnden Musikreise bildet.
Ach so: "Green Fingers" und "She's A Carnival" runden das gute Gesamtergebnis noch ab. "Fireworks" war eine okaye Single, der andere Bonus-Rest mußte nicht unbedingt sein.
Danach löste Robert Smith von The Cure John McGeogh als Gitarrist ab, was auch gut paßte und das folgende "Hyaena" halbwegs interessant hielt, aber das Feuer von den Banshees fing da bereits an zu erlischen.
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A Kiss In The Dreamhouse
A Kiss In The Dreamhouse von Siouxsie And The Banshees
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