19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Ozean der Freude! Mit diesem Spiel kannst du nach den Sternen greifen!
Also, ich kannte Star Ocean vorher nicht, "shame on me!". Doch muss ich sagen, dass ein Freund von mir nicht gelogen hat. Das Spiel ist der Wahnsinn und auch der Kampfmodus macht richtig Spaß. Doch fangen wir in Ruhe an und arbeiten uns durch alles Gute und vielleicht auch durch ein paar ganz kleine Macken des Spiels hindurch um es euch potenziellen Käufern zu erklären...
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Soviel zur letzten Hoffnung
Wie meine Wertung bereits vermuten lässt, weicht meine persönliche Meinung stark von den überwiegend positiven Rezensionen ab. Etwa 40 Stunden habe ich mich mit dem Spiel beschäftigt, bis der Abspann über den Bildschirm flimmerte. Ich möchte das Spiel auch nicht schlechter machen, als es ist, dennoch sind meine Kritikpunkte für einige Leser vielleicht hilfreich...
Also, ich kannte Star Ocean vorher nicht, "shame on me!". Doch muss ich sagen, dass ein Freund von mir nicht gelogen hat. Das Spiel ist der Wahnsinn und auch der Kampfmodus macht richtig Spaß. Doch fangen wir in Ruhe an und arbeiten uns durch alles Gute und vielleicht auch durch ein paar ganz kleine Macken des Spiels hindurch um es euch potenziellen Käufern zu erklären.
Star Ocean ist ein japanisches RPG. Vorweg, es gibt nicht viele JRPG's für die Xbox 360 (noch nicht), doch langsam füllt sich dieses Regal und hat mit Star Ocean endlich wieder einen Top-Titel.
Doch was macht Star Ocean so gut.
Wichtigste Punkte für jeden Menschen:
1) Die Grafik:
Das ganze Spiel ist sehr grell, sehr futuristisch und bunt. Dies hat am Anfang einen faden Nebengeschmack, wirkt es oft überladen, doch ab so 5 Stunden Spielspaß beginnt alles zu wirken und es sieht klasse aus. Die Charaktermodelle sind sehr detailliert und es macht einfach Spaß nur zuzuschauen. Einziger negativer Punkt: Keine Kantenglättung.
+ Schöne Texturen
+ Schöne Wischeffekte
+ Tolle Modelle
+ Klasse Umgebungsgrafik
+ Kaum Ruckler
- Keine Kantenglättung (fällt auf)
2) Der Sound:
Super! Die Musik ist schön, abwechslungsreich und macht immer wieder Laune weiter zu spielen und sich in Städten oft einfach wohl zu fühlen. Es wird schnell klar, dass hier Square mitgearbeitet hat, da schon die Musik oft an Final Fantasy erinnert.
+ Tolle Kampfmusik
+ Schöne Musik in Städten
+ Allgemeine gute Qualität
+ Tolle Synchronisation (außer)
- Ein kleines Mädchen, welche immer hinter jeden Satz "...ok!" hängen muss.
3) Die Story
Wunderbar. Es gibt kaum Hänger. Wenn man nicht weiter weiß kann man einfach dem Spiel freien Lauf lassen und es passiert immer etwas. Aufträge versüßen die Nebenzeit und die Hauptstory motiviert durchgehend. Die Charaktere sind klasse designt und fungieren nicht immer als eine perfekte Heldenfigur. Man lebt mit den Figuren und leidet auch mit. Super!
4) Kleine Fehler?
- Die Laufanimation des Helden ist manchmal etwas nervig
- Ständiges Sprinten geht einen bezüglich des "Schnaufgeräusches" auf die Nerven
- Manchmal fehlen einfach die Emotionen in den Gesichtern, die eigentlich sonst klasse sind.
- Speicherpunkte sind weit voneinander entfernt
5) Kampfmodus
Sehr sehr anständig! Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und lassen sich auch unterbrechen um Items oder Zauber zu wirken. Die Kombos gehen locker von der Hand und die Steuerung ist sehr gut gemacht! Der Kampfmodus macht einfach Spaß! Kein Kritikpunkt hier!
6) Besonderheiten?
Ja! Zum Beispiel der Modus um Gegenstände zu entwickeln hat es mir angetan und macht riesigen Spaß! Mehr sage ich nicht, überzeugt euch selbst!
Die Tatsache, dass man umherreisen kann und an alte Orte zurückkehren kann ist einfach toll.
Im Gegensatz zu The Last Remnant ist das Spiel nicht so "Sprungabhängig". Das bedeutet, dass sie nicht immer einfach von Ort zu Ort hüpfen sondern auch manchmal Plätze erkunden müssen und auch 10min unterwegs sein können.
Das wars, kaufen und freuen!
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Ich war früher ein absoluter befürworter des klassischem Rundenbasierten Kampfes und der Zufallkämpfe. Dies hat sich jedoch mit der Erfahrung Star Ocean für mich erledigt.
Zum Kampfsystem:
Es macht wie schon häufig erwähnt wurde riesen Spaß aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen und nicht statisch auf einem Platz zu stehen und ein paar Aktionen loszulassen. Wie schon erwähnt Zigaretten rauchen kann man nur noch in den wunderbar ausschweifenden Zwischensequenzen. Das Level Cap beträgt 250 und lässt somit ewig Zeit zum Leveln und farmen von Gegenständen. Ob des aktiven Kampfsystems lässt sich der Kampf dennoch mit Y anhalten somit kann man die Charaktere problemlos und beliebig oft auswechseln oder eine Strategie planen.
Grafik:
Die Optik gefällt mir persönlich besser als bei Last Remnant und Lost Odyssey. Einzig Negativ ist nur, dass Truhen und Gegner in der Landschaft erst viel zu spät aufpoppen und man anfangs manchmal versehentlich in Gegner reinläuft denen man ausweichen wollte. Sonst erfüllt alles seinen Zweck so wie es bei JRPGs einfach sein sollte. An manchen Stellen ruckelt es etwas und die Ladezeiten werden mit der Installation aller 3 Disks etwas verkürzt (um die 23GB)
Musik:
Die Musik ist für mich das absolute Highlight. Vor allem gibt es endlich verschiedene Kampfkompositionen und nicht fortwährend das gleiche Gedudel wie bei LO oder TLR. Vor allem der Sound auf dem Planeten Roak hat es mir angetan. Hier jage ich die Gegner mehr als sie mich ;) Auch in den Zwischensequenzen schafft es der Soundtrack immer die Situation von bedrohlich bis dramatisch richtig zu untermalen.
Geschichte:
Den scheinbar allgegenwärtigen Kritikpunkt von der Fachpresse (zu lange Zwischensequenzen, zu langsamer Einstieg und zu Mittelmäßige Story) kann ich überhaupt nicht verstehen. Die Story hat mich von der ersten Minute an gebannt bis zum Hochdramatischen Ende. Also hört nicht auf das gefasel sondern macht euch wirklich selbst ein Bild. Vor allem zum Ende hin hat es mir fast ein paar Tränen in die Augen getrieben. Aber nur fast -.-
Sonstiges:
Das Spiel ist leider etwas Linear und lässt kaum bis keine Alternativmöglichkeiten zu.
Die Erfolge sind teilweise wirklich unmenschlich aber Motivieren einfach ungemein auch wirklich jeden Gegenstand zu finden oder zu erstellen.
Der letzte Endgegner (ich hatte LV 63-68) war eine ziemlich harte Nuss auf dem einfachsten der 4 Schwierigkeitsgrade. Zudem kam er mir etwas überpowert vor und man kann zwischendurch nicht speichern. (Ich hab für den Kerl fast eine Stunde gebraucht)
Die Speicherpunkte liegen oft vieeeeel zu weit auseinander. Bsp: Der Tempel der Schöpfung.
Wer auf JRPGs mit süchtig machendem Sammelsystem steht MUSS sich Star Ocean kaufen. Das Spiel hört nicht mit dem Besiegen des letzten Bosses auf;)
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ich hoffe, ich kann mit meiner ersten Rezensionauf Amazon, einigen helfen dieses Spiel für sich zu entdecken.
Zu allererst muss ich anmerken, dass ich auf allen Nextgen-Konsolen RPG erfahren bin. (Wobei die meisten auf der Wii schlecht sind und auf der PS3 kaum welche gibt :D)
Doch ich spreche meines erachtens aus Erfahrung, wenn ich meine Eindrücke hier erzähle.
(Derzeitiger Stand 2. DVD Spielzeit bisher viel zu lang, dazu aber später mehr)
Dank meiner freundlichen Videothek, die praktischerweise die Spiele vor dem offizielen Release anbietet, konnte ich in der letzten Woche so einige Erfahrungen machen, mit Star Ocean.
Vorallem möchte ich anmerken, dass im Vorfeld viel gemunkelt wurde und auch von den Entwickelern Versprochen, dass das Spiel komplett Lokalisiert ist. Im Grunde wie Lost Odyssey also. War allerdings eine Glatte Lüge der Entwickler! Spieletexte, Handbuch etc in Deutsch und die Sprachausgabe in Englisch.
Gut damit hatte ich gerechnet und mir persönlich ist es auch egal. Nach Infinit Undiscovery was ja auch von Square Enix Vermarktet (nicht entwickelt!) wurde, hätte ich eh gedacht das es komplett Englisch ist.
Aber daran sieht man, wie heutzutage eine komplette Lokalisierung definiert wird.
Zur Sprachausgabe allgemein kann man sagen, dass die Englischen Sprecher bei den meisten Charakteren gut gewählt wurden und auch mit Emotionen umgehen können.
Es kam zumindest bei mir, zu so einigen Lachern aufgrund mancher Stimmen. Nicht weil sie schlecht wären, keineswegs. Sondern weil sie extrem gut passen und mit den Texten echt ein knaller sind.
Ich möchte an dieser Stelle jedem Raten der gut!!! Englisch verstehen kann, den Untertitel auszuschalten. Wahrscheinlich ist die Übersetzung der Texte, wie bei manch anderen Spielen, aus dem japanischen übersetz worden und die englische Sprachausgabe ebenso. Nur halt nicht von den selben Personen. Dies führt häufig zu groben Unterschieden zwischen dem Gesprochenem und was man liest.
Sound an sich ist streckenweise recht nervig. Mir fehlt häufig in Zwischensequenzen eine stimmige Musikuntermahlung, die bei anderen Spielen häufig erst den pepp ausmacht.
Da das allerdings nicht immer so ist und ansonsten die Musik passt (nur in den kämpfen nach einer Weile wirklich nervig wird) werte ich das nicht als negativen Aspekt.
Grafiktechnisch ist es kein Lost Odyssey und trumpft auch nicht mit Unrealengine auf. Braucht es aber auch nicht, da es stimmiger ist das alles in einem Animestil gehalten wurde.(Man denke an Tales of Vesperia das könnte man ja sonst Grafikmäßig zerreißen :D) Dennoch ist die Grafik ein starker Kritikpunkt. Die Dungeons sehen stellenweise richtig trist und langweilig aus. Dafür protzen die Landschaften mit einer Detailreichen Flora und Fauna.
Die Grafik ist (mit ausnahme der meisten Dungeons) dennoch recht detailreich. Leider aber nur auf entfernung. Wenn die Kamera zu nah ans geschehen fährt, führt dies zu verschwommenen schmutzigen Texturen, was zur heutigen Zeiten wirklich nicht mehr sein muss.
Zur Story kann man sagen, dass ich Stellenweise recht überrascht war. Ohne zuviel zu verraten erlebt der Hauptcharakter Edge ein traumatisches Erlebnis was wirklich sehr gut Erzählt wurde und auch von den Sprechern (hier ein Lob) super gespielt/gesprochen wurde. Chraktere und Hintergrundgeschichten zu selbigen, sind ebenfalls gut gewählt und man kann sich wunderbar hineinversetzen. Ansonsten spielt das ganze im Weltall, nachdem die Erde postapokalyptisch verseucht wurde. (Fallout lässt grüßen)
Dennoch muss man nicht auf Schwerter und Co verzichten, da die Planeten, die man im laufe des Spiels besucht, Unterschiedlich weit entwickelt sind.
Alles in allem eine bisher sehr stimmige und unterhaltsame Story.
Gameplaytechnisch bin ich voll überzeugt. Das kampfsystem ist nicht neu, (gabs so auch zb bei Grandia) aber macht laune und mit ein wenig Übung, kann man auch die schwierigsten Gegner mit links besiegen. Auch das jeder Gegner Schwachpunkte hat (die man erstmal finden muss) bringt eine taktische Komponente ins Kampfgeschehen ein.
Positiv vorallem für die, die diese Art Kampf nicht kennen, ist die ausführliche und wiederhohlbare Kampferklärung am Anfang.
Kommen wir zum zeitlichen Aspekt des Spiels. Episch? vielleicht. Lang? auf jedenfall.
Die Storyline lässt sich sicherlich in 25-30h vollenden. Doch dann verpasst man aus meiner Sicht so manches.
Das Spiel bietet so einiges für nebenbei. Ein Umfangreiches Craftingsystem für neue Gegenstände, Objekte und Waffen. Die zahlreichen Komponenten zum craften, erhält man durch Quests, sammeln, ernten, abbauen oder von besiegen von Feinden. Da packt einen die Sammelwut :) das ist der Zeitkiller Nummer eins.
Nummer zwei ist das Sammeln von Kampftrophen, von denen es insgesamt mit allen Charakteren 800 Stück gibt. Manche schafft man ohne probleme, doch die meisten sind wirklich harte Nüße, oder man braucht extreme Ausdauer um so lange zu spielen.
Nummer 3 wäre die Arena. Ob Einzel-, Team- oder Überlebenskampf, jeder Modi macht Laune und wird ab der Hälfte richtig heftig. Die Top 20 hab ich im Einzel erreicht aber ab da ist es richtig unfair :)
Nummer vier wäre dann das Bunnyrennen. Grandios, da spart man sich jedes Pokemonspiel beim Aufpäppeln des riesen Plüschmonsters.
Es gibt noch mehr zu Entdecken und zu erforschen in Star Ocean. Doch dafür brauch man extrem viel Zeit. Wenn jemand also dazu neigt alles zu entdecken, dem sei angeraten das Lösungsbuch zu kaufen oder zumindest im Internet zu stöbern, was man alles unwiederbringlich verpassen kann.
Fazit:
Für Rollenspieler ist Star Ocean ein absolutes Pflichtspiel. JRPG´s sind so selten geworden das allein das schon ein Grund sein muss. Doch Star Ocean überzeugt auch durch Inhalt und Aufmachung des Spiels. Ich würde eine klare Kaufempfehlung aussprechen und hoffe auf weitere so an den Bildschirm fesselnde RPG´s.
Grafik 3,5/5
Sound 4,0/5
Gameplay 4,5/5
Story 4,5/5
Spassfaktor 4,0/5
Ergebniss 4 zu recht verdiente Sterne.
Spassfaktor sind für mich 5 Sterne da ich Leidenschaftlicher Jäger und Sammler bin. Allgemein gesehen dürfte das aber den meisten irgendwann auf die nerven gehen.
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So habe das Spiel nun seid 9h gespielt und hab die erste DVD noch nicht durch aber denke es ist an der Zeit das Spiel mal zu bewerten :)
Dann fang ich mal mit den PRO's an:
- sehr hübsche und knallbunte Grafik
- symphatische Charaktere
- fesseldne Story
- lange Spieldauer
- Abwechslung
- kurze Ladezeiten
Und hier die Kontras die dem Spiel einen Stern gekostet haben:
- Der Schatten der Figur im Schnee nach einem Kampf ist absolut verpixelt und sieht aus als wäre das Spiel noch nicht ganz fertig
- die Musik könnte etwas atmosphärischer sein und abwechslungsreicher
- Der Kampfmodus (Würde rundenbasiert bevorzugen)
- am Anfnag ist alles recht kompliziert und braucht Eingewöhnungszeit (Wer aber schon Titel wie Final Fantasy gespielt hat wird sich gut zurechtfinden)
- Die Kamera ist anfangs gewöhnungsbedürftig
Also allem in allem sicher eines der besten Spiele die ich bisher auf der 360er gespielt habe :)
Ich kann es nur allem empfehlen die auch Final Fantasy mögen :)
Endlich ein Spiel welches lange und viel Spass macht
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Nach gut 20 Stunden Spielzeit erlaube ich mir eine Rezension:
Vorweg möchte ich erwähnen, daß ich eigentlich ein Rollenspielliebhaber der (ganz) alten Schule bin. Sprich: Ich bevorzuge gemächliche, rundenbasierte Kämpfe, bei denen ich zwischen den einzelnen Aktionen auch mal eine Zigarette rauchen darf, ohne das mir Schaden widerfährt ... :-)
Selbstverständlich ist das bei Star Ocean 4 nicht der Fall! Hier ist man bei einem Kampf (Monster und Gegner sind stets sichtbar - keine "Zufallskämpfe"!) sofort in das Geschehen katapultiert. Sofortiges Handeln und Eingreifen (in Echtzeit) ist notwendig!
Anfangs (in den ersten ca. 5 Spielstunden) hat mich das mächtig genervt. Kein gemütliches Spielen, keine Zeit für Zigaretten zwischendurch, man muß stets dranbleiben und handeln. Nun, man wird zwar schon in den ersten 10 Minuten des Spieles in den Kampf mit seinen Grundregeln eingeführt, doch geschieht dies sehr halbherzig (sehr miese Grafik auf PS2-Niveau) und lückenhaft (die wahren Finessen offenbaren sich erst in der Praxis).
Hat man aber ein paar Spielstunden hinter sich und die ersten Party-Mitgleider, die ersten (verdammt spannenden) Bosskämpfe, so weiß man das durchaus komplexe Kampfsystem zu schätzen!
Es sei erwähnt, daß man eigentlich immer nur seinen Helden befehligt und die Steuerung der restlichen Party-Mitglieder die CPU übernimmt (man kann aber jederzeit wechseln), doch lässt sich das Kampf-Verhalten der CPU-Mitstreiter relativ detailliert regeln (z.B. beim 08/15 Kampf auf dem Feld kann man den Verbrauch von MP abstellen, damit diese für die harten Bosskämpfe übrigbleiben).
Also wie schon Eingangs erwähnt, bin ich eher ein Freund der rundenbasierten Kämpfe (Final Fantasy am SNES und so), doch hat mich das feinfühlige und komplexe Kampfsystem von Star Ocean 4 wirklich in seinen Bann gezogen! Dadurch baut sich eine stete Spannung auf, die gerade bei Bosskämpfen seinen wahren Höhepunkt erreicht. Hervorragend!
Die Story ist durchaus OK und annehmbar, motiviert jetzt nicht ungemein (gerade zu Beginn), hält einem aber am Trog. Die Charaktere sind typisch japanisch, entwickeln viele Eigenheiten und Beziehungen, doch sind sie zum Teil auch etwas klischeebeladen. Wer aber eine solide (Japano-) Unterhaltung möchte und dem Rollenspielklischees (gerade auf der Beziehungsebene) vertraut sind, wird sich nicht weiter daran stören, daß er bereits bekannte Kost geliefert bekommt!
Graphisch gesehen ist es oberes Mittelmaß. Charakteranimationen kommen nicht ganz an Lost Odyssey und Spezialeffekte nicht ganz an Blue Dragon heran. Jedoch sind Kämpfe, Zwischensequenzen, 3D-Modelle und Texturen gutes Mittelmaß und für den gebotenen Umfang angemessen. Keine Augenweide, aber es gibt auch nichts zu meckern. Ab und zu werden z.B. Schatten und einige Texturen sichtbar zu spät geladen, doch nimmt es bei weitem nicht die katastrophalen Ausmaße von z.B. The Last Remnant an.
Weil ich die Spiele oben erwähnt habe: Star Ocean 4 bietet weit mehr Möglichkeiten und Raffinesse als in etwa Lost Odyssey oder Blue Dragon! Die Charakterpflege ist in meinen Augen weit ausgefeilter und intensiver als es beide Titel geboten haben. Und auch notwendiger! Ohne konsequente Pflege und Wartung seiner Liebsten wird man schon nach weniger Stunden nur sehr schwer weiterkommen!
Die Möglichkeit Gegenstände zu erschaffen ist wirklich gelungen. Besonders das Feature, daß man Teams bilden kann, die dann Rezepte (je nach Zusammensetzung der Gruppe) erdenken ist spannend! So kann man mehr oder weniger gezielt nach einzelnen Gegenstandsklassen forschen lassen.
Star Ocean 4 ist ein Spiel, dem man Zeit lassen muß. Gerade das Kampftutorial zu Beginn lässt vieles offen und ist eher dürftig. Das meiste findet man auf eigene Faust heraus! Hat man sich erstmal in der Welt und im Kampf ein wenig zurechtgefunnden, offenbart das Spiel seine wahre Klasse, die meiner Meinung nach weit über der von Lost Odyssey oder auch Blue Dragon liegt!
Blutige Anfänger werden nicht an der Hand genommen, wie man es bei aktuellen Spielen im Jahre 2009 erwarten könnte. Doch mit ein wenig Forschergeist offenbart sich auch Ihnen die Welt von Star Ocean 6 recht schnell. Das Handbuch ist bemüht, aber ebenfalls lückenhaft. Erfahnere Rollenspieler werden sich daran nicht stören und genießen schon nach wenigen Stunden ein wahres Eldorado an Möglichkeiten, Optionen, Einstellungen und Kampftaktiken!
In meinen Augen ein mehr als gelungenes Rollenspiel, welches nicht nur die Wartezeit auf Final Fantasy XIII verkürzt, sondern in seiner komplexen Eigenständigkeit viele Stunden Spaß bereiten kann!
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Also, ich lege erstmal los mit ein paar Vergleichen.
Ich habe für die Xbox so ziemlich jedes RPG und muss sagen das Star Ocean the Last Hope das beste ist. Klar, Lost Odessey war auch sehr gut, doch wurde der spiel spass durch die sehr lange Ladezeit getrübt. Infinite Undiscovery ging auch noch.. (hatte aber mehrere Schwächen) Auch mit the last remnant konnte man leben. (Trotz akiter probleme was den Spielfluss anbelangt durch starkes rukkeln oder einfrieren des spielgeschehens)
Star Ocean ist da ganz anders. Es hat eine in meinen Augen sehr gute Story die einen sehr schnell fesselt, was nich zuletzt an den speziellen Charactern liegt. Der Hauptchar ist ein Rekrut einer Organisation der Erde die nach dem 3. Weltkrieg zerstört wurde. Die Aufgabe besteht nun darin andere Planeten zu finden die neu besiedelbar sind. Doch schnell stellt sich heraus das diese Aufgabe nach und nach in den Hintergrund rückt denn ein Ereigniss jagt das nächste. Die Emotionen der Chars sind sehr gut dargestellt und bringen einen oft Gänsehaut. Lasst euch eines sagen. Die Story gefällt mir wirklich und ich spiele es bereits seid 20 Stunden und bin am Ende der ersten CD angelangt (3 gibt es insgesamt) Der Wiederspielwert ist ebenfalls vorhanden denn es gibt 4 Schwierigkeitsgrade. Die beiden schwersten muss man erst frei spielen. Ich finde es auf normal bisher ok. Manche kämpfe sind jetz schon sehr knakkig, also auch was für fans wenns ums skillen und lvln geht!
Das Kampfsystem ist sehr ausgereift und macht total laune :-) Normalerweise meide ich das kämpfen wenn ich den eindruck hab ich bin gewappnet für den nächsten Boss, aber dieser Star Ocean teil ist der erste wo ich wie ein verrückter die Gegner anspring um zu kämpfen. Was mich am meisten überrascht hat war das trotz der Spektakulären und Effektvollen Attacken die on-mass auf dem spielfeld herrschen keine rukkler enstehen so wie bei the last remnant. Es läuft sehr flüssig. Sogar die "blindesights" (Attacken in Zeitlupe) laufen sehr smooth.
Das Herstellen von Items ist in diesem teil sehr sinnvoll und nützlich ausgefallen und macht spaß.
Eine weitere Überraschung war es als ich sah das das Spiel deutsche Untertitel hat. Was mich wunderte denn ich habe den Teil fürn SNES, beide für PSP und den für PS2 gespielt wo das nich der Fall war.
Also Leute, Star Ocean the last hope, ist ein TOP-GAME. Ich finde auch die Kamera keineswegs unfunktional so wie es jemand vor mir angemerkt hat.
Ich kann wirklich nichts an diesem Spiel bemengeln so gerne ich es auch würde... Schlagt zu leute - es ist seit LANGEM mal wieder eine Perle von Square-Enix.
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Ihr kennt das vielleicht. Sehnsüchtig auf eines der wenigen Rollenspiele gewartet - vielleicht sogar über Monate - und dann wurde man enttäuscht. Blue Dragon und Eternal Sonata waren ordentliche Rollenspiele, hatten Stärken und Schwächen - trafen aber nicht meinen Nerv. Lost Odyssey fing bombastisch an, spielte sich aber relativ zäh und bot eine komplette DVD lang fast nichts. Am Ende wirkte das bislang best-bewertetete JRPG auch zu berechenbar, trotz riesigem Potential. Infinite Undiscovery scheiterte aufgrund der Spiellänge und vieler böser Spielspaßkiller - wäre ansonsten ein tolles Erlebnis geworden. Und The Last Remnant ist ein Rohdiamant, der alles hätte werden können, wenn man ihn nicht ungeschliffen in die Läden gestellt hätte.
Aber nun zur eigentlich Rezession. Star Ocean: The Last Hope erzählt die Anfänge der Saga und ist chronologisch vor den anderen Teilen anzusiedeln. Bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt, müsst ihr euch erstmal mit dem Erkunden auseinandersetzen. Denn ihr, Edge Maverick, wollt schließlich ein guter Crew-Captain werden und euch für höhere Aufgaben bestimmen.
Wer die Serie kennt, der wird sich hier sofort wie zuhause fühlen. Weitläufige Arealen, die von sichtbaren Monstern besiedelt sind. Bei Berührung startet dann ein actiongeladener Kampf, in dem ihr einen Charakter steuern könnt. Verglichen zum Vorgänger ist das Geschehen wesentlich übersichtlicher und besser steuerbar. Es gibt eine Vielzahl neuer Moves, zusätzlich bringen die Combos nun deutlich mehr. Wie immer habt ihr in Star Ocean die Möglichkeit, eure Helden übernormal hochzuleveln, besondere Objekte zu finden und selber welche herzustellen.
Durch das Leveln erhaltet ihr Punkte, die ihr wieder auf euren Charakter verteilen könnt. Neu sind auch die Feldfertigkeiten, mit denen ihr z.B. Erz abbauen und Ernten könnt. Ebenso ist es im Verlauf wieder möglich, die Planeten zu wechseln und frei zu erkunden. Für Sammler und Erkundungsfreudige ist Star Ocean 4 deswegen schon alleine das passende Spiel. Auch wegen den neuen Zusatzmissionen und vielen kleinen versteckten Extras.
Technisch gesehen ist das Spiel mit Infinite Undiscovery zu vergleichen. Die Grafik ist sehr detailliert und die Areale sind oftmals weitläufig. Das sorgt für eine gewalitge Atmosphäre. Die Charaktere hingegen enttäuschen, sind etwas plastisch und unemotional. Hier hat tri-Ace bei Infinite Undiscovery mehr Mühen investiert. Die Sprachausgabe ist solide und vergleichbar mit anderen Produkten auf dieser Konsole. Weder genial, noch besonders schlecht. Das Gleiche gilt für den Soundtrack. Er untermalt das Geschehen sehr gut, aber die Stücke für sich genommen sind unaufällig. Entwicklerstudio tri-Ace hat mich in der Vergangenheit wesentlich mehr berühren können.
Besonders toll ist, dass die technische Umsetzung einwandfrei läuft. Neben der deutschen Übersetzung läuft das auf drei DVDs gepackte Rollenspiel stets flüssig und verbucht keine langen Ladezeiten. Speicherstände gibt es auch immer ausreichend viele.
Was mir bislang nicht so zusagt sind die Dialoge, die teilweise etwas schemenhaft sind. Edge Maverick, der Hauptcharakter dieses Spieles, ist austauschbar, weist keine Besonderheiten auf, keine Geheimnisse. Er ist dieser ins Abenteuer hineingeborene Held, der sich sofort damit engangiert und schnell für die Gruppe Entscheidungen trifft. Mit Ausnahme des zweiten Teiles gehörte dieser Part aber nie zu den Stärken der Serie.
Fazit:
Star Ocean: The Last Hope ist mit sicherheit nicht die letzte Hoffnung - denn dafür erwarte ich noch zu viel von der Xbox 360. Aber es ist ein Titel, der Hoffnungen macht. Hoffnungen, dass die künftigen Rollenspiele halten, was sie versprechen. Dieser Titel hat genau das gehalten, was er verspricht. Tradionelles Rollenspiel-Gameplay in bewährter Star Ocean-Manier, aufgefrischt mit neuen Ideen, besserer Spielbarkeit und gehörigem Umfang. Spielspaß ist sets garantiert und Langeweile sollte niemals aufkommen. Damit werden auch die relativ belanglosen Charaktere überschattet und auch die Tatsache, dass hier vielleicht nicht unbedingt die aufregendste Geschichte präsentiert wird. Alles, was man sich von Star Ocean verspricht ist da - und das Wichtigste - es funktioniert! Nicht so, wie es in The Last Remnant war!
Dieses Rollenspiel ist allen zu empfehlen, die ein leichtes Flair für JRPGs haben und weit mehr als eine Verkürzung der langen Wartezeit auf Final Fantasy XIII. Kaufen!
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Ich gebe zu - bisher sind die Star-Ocean-Spiele in Ermangelung der passenden Konsole komplett an mir vorbei gegangen. Schande über mich! Denn Star Ocean 4, der jüngste Spross der Reihe, macht Laune - und das nicht zu knapp.
Meine Meinung basiert vor allem auf dem direkten Vergleich mit anderen Japan-Rollenspielen auf der Xbox 360, die ich bisher durch- oder zumindest sehr lange gespielt habe. Dazu zählen Titel wie Blue Dragon, Lost Odyssey, Infinite Undiscovery, Eternal Sonata und Enchanted Arms.
STORY:
Star Ocean 4 bietet eine recht spannende Story, die aber erst nach einigen Stunden in Gang kommt. Unterhaltung ist genug vorhanden, dennoch kann die Geschichte um die Protagonisten und Weltraum-Scouts Edge und Reimi nicht ganz mit Lost Odyssey mithalten. Trotzdem - die eine oder andere Wendung ist vorhanden und insgesamt ist die Story gelungen und gut in Szene gesetzt. Zur Geschichte an sich möchte ich hier nichts schreiben, um potenzielle Spoiler zu vermeiden. Die grundlegende Story ist ohnehin in der Produktbeschreibung bei Amazon zu finden.
CHARAKTERE:
Hier scheiden sich die Geister: Während Edge und Reimi fast schon JRPG-Stereotypen sind, kommt mit deren Begleitern etwas frischer Wind ins Genre. Vom kleinen Mädchen mit Höllenhund über einen "Metallriesen" bis hin zum spärlich bekleideten Katzenmädchen ist für Abwechslung gesorgt. Die Motivation der Charaktere ist im Wesentlichen nachvollziehbar, wenngleich aufgrund des großen Casts die Identifizierung mit den Spielfiguren und damit auch die Spannung des Spiels etwas leidet.
GRAFIK:
Star Ocean 4 ist schön - sehr schön sogar. Eine Grafikpracht a la Gears of War darf man natürlich bei einem JRPG nicht erwarten. Dennoch sind die Umgebungen recht detailliert, die Figuren ansehnlich gestaltet und die Kämpfe geradezu fulminant anzusehen. Einzige Minuspunkte: Die glattgebügelten Gesichter der Figuren sind gewöhnungsbedürftig und die eingeschränkte Sichtweite in Bezug auf Gegner und Truhen ist etwas lästig. Slowdowns und Ruckler sind extrem selten, Tearing fiel mir persönlich gar nicht auf. (1080p-Modus)
SOUND:
Der Sound pendelt zwischen unspektakulärer Hintergrundberieselung und richtig guten orchestralen Stücken. Im wesentlichen würde ich die Musik als gelungen bezeichnen, grobe Patzer sind mir nicht aufgefallen.
Über die Synchronisation (nur englisch, deutsch untertitelt) mag man streiten (Stichwort Lymle) - ich war zufrieden, wenngleich ich schon besseres zu hören bekam. Die Sprecher wirken professionell und bringen ihre Figuren gut rüber.
Die Effekte sind ebenfalls völlig in Ordnung, gerade im Kampf kann man sich auf krachende Sounds freuen.
SPIELVERLAUF:
Man steuert seine Truppe über verschiedene Planeten und deren Städte, erfüllt Nebenquests, folgt der Hauptgeschichte oder kämpft sich durch die vielen und stets neu auftauchenden Monster in der Umgebung. Das hört sich zwar simpel an, macht aber recht viel Spaß - gerade wegen des genialen Echtzeit-Kampfsystems. Es bietet eine Vielzahl von Attacken, Zaubern und taktischen Spielereien und begeisterte mich nach kurzer Eingewöhnungszeit vollends. Gerade die Möglichkeit im Kampf die Truppenmitglieder durchzuwechseln und deren Stärken und Schwächen zu entdecken, macht extrem Spaß. Das wird durch die "Kampftrophäen", quasi Mini-Aufgaben für jede Figur, zusätzlich gefördert - für jeden Charakter gilt es 100 verschiedene Trophäen freizuschalten. Wer eine Abwechslung zum Open-Air-Fight sucht, kann später im Spiel in Kolloseum-Kämpfen antreten oder auf einer Rennbahn einen rosa Hasen (!) flitzen lassen. Die Nebenquests sind meist simpel aufgebaut, machen aber trotzdem Spaß und fördern zudem das Entdecken von Truhen, Ernte- und Erzabbaupunkten sowie neuen Gegnern in den recht großen Arealen.
Fast schon eine Killerfunktion des Spiels ist die Möglichkeit, Gegenstände selbst herzustellen und Waffen mit Gegenständen zu kombinieren und damit zu verstärken. Allein damit habe ich bereits Stunden verbracht - es gibt sehr viel zu entdecken und auszuprobieren.
Die drei DVDs lassen sich auf die Festplatte der Xbox installieren. Ladezeiten sind äußerst minimal, was ich als sehr angenehm empfand. Bugs oder Fehler sind mir nicht aufgefallen, Abstürze kamen ebenfalls nicht vor.
ZUSAMMENFASSUNG:
Positiv:
- Motivierendes Kampfsystem
- Schöne Inszenierung
- Sehr viel zu entdecken
- extrem kurze Ladezeiten
- Tolles Forschungs- und Entwicklungssystem
- Ansehnliche Grafik
- Guter Sound
- Keine Bugs oder spielflusshemmende Fehler
- lange Spielzeit (ca. 50 Stunden bei mir)
Negativ:
- "glatte" Figurengesichter
- eingeschränkte Sichtweite bzgl. Gegner/Gegenstände
- teils diskussionswürdige Synchronisation
- lange Laufwege über die großen Karten
FAZIT:
Star Ocean 4 ist meiner Meinung nach im Moment ("Tales of Vesperia" scheint harte Konkurrenz zu sein, allerdings habe ich das Spiel noch nicht) das gelungenste JRPG auf der Xbox 360. Die Langzeitmotivation ist deutlich höher als bei anderen Titeln, nicht zuletzt durch den "den Gegenstand entwickel ich jetzt noch"-Faktor und die Weiterspiel-Möglichkeit inklusive großem Bonus-Dungeon nach erfolgreichem Durchspielen der Haupthandlung. Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Spiel und kann es daher uneingeschränkt weiterempfehlen. Aufgrund der kleinen genannten Mängel würde ich 4,5 Sterne vergeben.
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Heute ist mein dritter Tag, an dem ich Star Ocean : The last hope spiele. Inzwischen sind dabei rund 30 Stunden zusammengekommen.
Das Spiel besteht aus ganzen 3 DVDs, bisher bin ich noch immer bei der ersten und ich hoffe, das bleibt auch noch eine Weile so.
Zu Beginn kann man auswählen, welche Schwierigkeitsstufe man spielen möchte, wobei am Anfang zwei von vier auswählbar sind (Anfänger und Normal). Die anderen beiden muss man sich erst freispielen.
Das Spiel überzeugt sowohl in Punkto Grafik als auch bei der Story. Was mir besonders gut gefällt sind diese unterschiedlichen Charaktere, besonders die Weiblichen, da diese wirklich glatt aus einem Anime kommen könnten, vor allem vom Verhalten her. Es wird nicht jedermanns Geschmack sein, meinen hat es aber voll getroffen.
Das Spiel ist sehr abwechslungsreich was die ganzen Schauorte betrifft. Mal futuristisch, dann wieder mal mittelalterlich usw. Die Geschichte fesselt von Beginn an und man möchte einfach nur weiterspielen.
Neben der normalen Geschichte kann man auch kleinere Aufträge annehmen und sich ein paar Münzen nebenher verdienen. Da habe ich bisher jedoch noch nicht wirklich dran gehangen. Außerdem kann man auf seinem eigenen Flugschiff seine Gruppe in eine Forschungsgruppe umwandeln, die anhand ihrer Fähigkeiten immer wieder neue Ideen entwickelt und somit neue Gegenstände etc. hergestellt werden können. Eine recht witzige Idee.
Ich muss jedoch meinen Vorrednern Recht geben, dass die Kamera manchmal nervig sein kann, besonders, wenn man dann immer mal wieder gegen die Wand läuft. Aber das tut dem Spiel keinen Abbruch. Die Musik ist recht schön geworden, manchmal jedoch kommen die selben Stücke zu oft oder es ist zu wenig Musik.
Besonders schön sind die ganzen Zwischensequenzen, die sich minimal von der ohnehin schon sehr guten Grafik abheben.
Das Spiel ist sowohl für jeden RPG-Fan als auch JRPG-Fan wie ich finde. Zumindest anschauen sollte man es sich auf jeden Fall.
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Wie meine Wertung bereits vermuten lässt, weicht meine persönliche Meinung stark von den überwiegend positiven Rezensionen ab. Etwa 40 Stunden habe ich mich mit dem Spiel beschäftigt, bis der Abspann über den Bildschirm flimmerte. Ich möchte das Spiel auch nicht schlechter machen, als es ist, dennoch sind meine Kritikpunkte für einige Leser vielleicht hilfreich.
Die Grafik ist Geschmackssache. Die Umgebung ist recht detailliert und die Darstellung der Landschaften auf den ersten beiden Planeten hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind abwechslungsreich gestaltet und umfassen verschiedene Rassen, dabei wirken sie optisch auf mich jedoch etwas zu "puppenhaft".
Das Echtzeit-Kampfsystem ist motivierend und macht Spaß, sobald man es beherrscht. Der Schwierigkeitsgrad ist zu Beginn des Spiels einstellbar und sollte mit Bedacht gewählt werden, da dieser an manchen Stellen unausgewogen wirkt, bzw. erheblich ansteigt. Vor allem in den späteren Kämpfen fällt auf, dass die geringe KI der Gegner mit hohen Statuswerten ausgeglichen wird. Ein regelmäßiges Aufleveln ist daher notwendig. Angenehm aufgefallen ist die Möglichkeit, auch die anderen Gruppenmitglieder steuern zu können und so etwas Abwechslung in die Kämpfe zu bringen. Im Kampf werdet ihr zudem von drei wählbaren Begleitern unterstützt, denen ihr auch Befehle erteilen könnt. Diese Funktion muss auch oft genutzt werden, da die KI eurer Begleiter teilweise zu wünschen übrig lässt. Die Kämpfe gegen schwächere Monster machen Spaß, während die Kämpfe gegen stärkere Monster schnell hektisch werden, da ihr euren Magiern ständig Befehle erteilen müsst.
Weiterhin habt ihr die Möglichkeit Ausrüstungen zu modifizieren. Abgesehen von der abschreckenden Gehilfin, die euch mit ihren einfältigen Sprüchen gewaltig auf die Nerven gehen kann, ist das System sehr benutzerfreundlich und wesentlich einfacher als beim Vorgänger. Ansonsten trefft ihr während des Spiels auf viele NPCs, die zahlreiche Sidequests anbieten. Da die erhaltenen Belohnungen jedoch sehr gering ausfallen, werden diese Quests wohl vor allem jenen Spielern vorbehalten bleiben, die sich damit hauptsächlich die Zeit vertreiben möchten.
Der Soundtrack unterstreicht meist passend das Geschehen und ist mir weder negativ noch positiv in Erinnerung geblieben. Etwas schwerer fällt es mir, die Sprecher zu bewerten, da die zahlreichen Zwischensequenzen sehr an meinen Nerven zerrten. Ich denke, dass lag aber mehr am Gesagten selbst, als an den durchschnittlich motivierten Sprechern.
Wie auch bei Star Ocean 3 habt ihr wieder die Möglichkeit, kleine Events auszulösen, in denen ihr eure Begleiter besser kennen lernt. Ich persönlich fand diese Ereignisse ziemlich belanglos und wesentlich schlechter als im 3. Teil der Serie. Die einzigen nennenswerten Auswirkungen konnte ich bei zusätzlichen und recht langweiligen Szenen im Abspann des Spiels feststellen. Das klischeetriefende Ende hat mir übrigens wirklich den Rest gegeben und führt mich auch zu meinem größten Kritikpunkt an dem Spiel, der Story.
Während manche bei dieser Geschichte ins Schwärmen geraten, bin ich unschlüssig, ob ich nun lieber lachen oder weinen soll. Die Story prägt für mich den amerikanischen Begriff "Idiot-Plot" völlig neu, da auch hier die Beteiligten das Offensichtliche nicht begreifen und ewig nach Antworten suchen, bis ihnen jemand mit ein paar Gehirnzellen mehr endlich alles erklärt. Bei nahezu sämtlichen "traurigen" Begebenheiten fasste ich mir eher irritiert an den Kopf und fragte mich, warum es sich die Charaktere denn so schwer machen und grundsätzlich den klischeebeladenen Weg erzwungener Tragik wählten. Das ständige Gejammer der schmollenden Hauptfigur hat auch wenig dazu beigetragen, meine Meinung über diese galaktische Seifenoper zu verbessern. Normalerweise mag ich Charaktere, die auch ein paar Tränen vergießen können und vielleicht haben die marionettenartigen Puppengesichter dazu beigetragen, dass es mir so schwer viel, Mitleid mit dem weinerlichen Hauptcharakter zu empfinden. Richtig warm geworden bin ich leider mit keinem der stereotypen und recht unterbelichteten Charaktere, die von der verständnisvollen Kindheitsfreundin bis zum unnahbaren Krieger alle vertreten waren.
Wenn ihr jedoch Freude an einem Echtzeit-Kampfsystem und dem Erkunden verschiedener Gebiete habt, greift zu und genießt die Reise. Wenn für euch aber Geschichte und Charaktere im Vordergrund stehen und ihr von diesen sogar noch logisches halbwegs nachvollziehbares Handeln erwartet, schaut euch lieber nach einem anderen Spiel um. Für mich jedenfalls beendete dieser Titel die letzte Hoffnung für die Serie.
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