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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Action-Adventure mit viel Flair und Charme
Ich kann (trotz der eher negativen Kritik bei Amazon) nur sagen, dass mir das Spiel ausgesprochen gut gefallen hat und ich hatte von Anfang bis Ende viel Spaß mit dem Spiel. Es kommt eher selten vor, dass ich mal etwas länger als 1-2 Stunden am Stück spiele, aber hier waren es an einigen Tagen locker mehr. Insgesamt saß ich ca. 22 Stunden an dem...
Veröffentlicht am 15. Februar 2010 von Peter Schuhmann

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Actiongeladenes Rollenspiel mit interessanter Spielidee besonders für Einsteiger
"Venetica" vereinigt sowohl rollenspieltypische als auch -untypische Merkmale mit unterschiedlichem Erfolg. Es kann in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt werden und hat eine Spieldauer von 30 bis 40 Stunden.
Das Kampfsystem ist "actiongeladen", ohne langweilig zu werden oder den Spieler zu überfordern. Hauptelemente sind das Blocken, Abrollen,...
Veröffentlicht am 22. April 2010 von Jan Schrübbers Media-Mania.de


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Actiongeladenes Rollenspiel mit interessanter Spielidee besonders für Einsteiger, 22. April 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
"Venetica" vereinigt sowohl rollenspieltypische als auch -untypische Merkmale mit unterschiedlichem Erfolg. Es kann in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt werden und hat eine Spieldauer von 30 bis 40 Stunden.
Das Kampfsystem ist "actiongeladen", ohne langweilig zu werden oder den Spieler zu überfordern. Hauptelemente sind das Blocken, Abrollen, "Komboschlagen" und natürlich Zauber. Diese können, sofern ausreichend Fertigkeitspunkte zur Verfügung stehen, bei ausgewählten Lehrmeistern erlernt und trainiert werden. Alle Kampftechniken müssen wohl dosiert und mit passendem Timing eingesetzt werden, um zum Erfolg zu kommen. Da auch die Gegner mit diesen Kampf-Elementen arbeiten, ist für mächtig Action gesorgt. Aber Angst vorm Tod braucht Scarlet nicht zu haben: Ist ihre Lebensenergie erloschen, landet sie in der Schattenwelt und kann, abhängig von der mittels Mondklinge gesammelten Schattenenergie, diverse Male wiederauferstehen und den Kampf zu ihren Gunsten beenden. Darüber hinaus mangelt es nicht an lebensenergiespendenden Salben, Tränken und Lebensmitteln (auch für den kleinen Geldbeutel), die das Überleben garantieren. Leider verschwindet beim schnellen Abrollen schon mal der Gegner aus dem Blickfeld und man kann nur noch hoffen, dass dieser nicht bereits im Rücken zum Schlag ausholt. Besonders bei mehreren Gegnern verliert man schnell die Übersicht, was aber im Prinzip der Realität ziemlich nah kommt. Die Fixierung eines Gegners mit dem linken Trigger schafft dabei auch nur geringfügig Abhilfe.
Eine Besonderheit im Kampfsystem ist sicherlich, dass Schläge mit schwerem Material, wie zum Beispiel mit Hammer oder Axt, nicht mit dem Schwert geblockt werden können, die Wucht ist einfach zu groß - ein schneller Waffenwechsel ist also vonnöten und sinnvoll (Druck auf rechten Trigger). Während des Kampfes können die Fähigkeiten und unterschiedlichen Waffentypen über ein Direktwahl-Menü ausgewählt und verwendet werden. Dabei kann sowohl das Streuerkreuz als auch die Taste "B" mit einer Fähigkeit, einer Waffe oder einem Zauber belegt werden, was die Anzahl auf sechs beschränkt. Besonders andauernd und anspruchsvoll sind die Bosskämpfe, die richtig an die Substanz gehen und Nerven erfordern.
Die im Kampf erlegten Gegner können entweder in aller Ruhe nach Gegenständen und Dukaten mittels Inventar-Menü untersucht oder direkt im Vorbeigehen komplett geplündert werden (ein kurzer Druck auf den linken Bumper genügt). Und da die Menge an unterschiedlichen Ausrüstungsgegenständen relativ gering ist, sind kaum Platzprobleme im Inventar zu erwarten (gleichnamige werden "gestapelt"). Zusätzlich zur Beute erlegter Feinde befinden sich erwartungsgemäß einige Schätze in Truhen oder Vasen, die zerschlagen werden können.
Die Fähigkeit in die Schattenwelt zu verschwinden und die große Anzahl an verfügbarer Arznei macht häufiges Speichern oder das "selbstständige" Autosave überflüssig. Trotzdem empfiehlt sich zwischenzeitliches Absichern des Spielstandes, da Dialoge und Sequenzen meist nicht übersprungen werden können.
Positiv hervorzuheben sind die sehr eindrucksvoll gestaltete Schattenwelt, anfallende Rätsel, das schnelle Durchsuchen der gefallenen Gegner sowie die Tatsache, dass gefundene Rüstungen erst vom Schmied an die zierliche Gestalt von Scarlet angepasst werden müssen. Außerdem ist die Menü-Führung übersichtlich, so dass schnell zwischen "Quest-Gegenständen" und "Plunder" unterschieden werden kann. Leider können beim Kauf von Gegenständen nicht direkt "alle" ausgewählt werden (beispielsweise bei Salben), wie es beim Verkaufen der Fall ist (da verhält es sich jedoch umgekehrt). Alle neuen Informationen, gefundenen Gegenstände oder aktualisierten Aufgaben werden deutlich sichtbar und zügig ein- und ausgeblendet sowie im Logbuch verewigt.
Leider kann in "Venetica" nicht von einer grenzenlos offenen Welt gesprochen werden, zu viele künstliche und unsichtbare Barrieren versperren den Weg. Eine Ausnahme bilden morsche Türen, die mit kräftigen Hammerschlägen beseitigt werden können.
Als ganz großes Manko muss das Fehlen einer übersichtlichen Karte genannt werden, was so manchen Dungeon, Wald oder Venedig selbst schnell zu einem unbekannten Labyrinth werden lässt. Die kleine Ausschnittskarte im oberen linken Bildrand kann selbst bei großem Fernseher die Aufgaben einer Karte nicht ersetzen.
Graphisch hat "Venetica" noch viel Luft nach oben und setzt sicherlich keine neuen Maßstäbe. Bei Dialogen ist teilweise weder der Gesprächspartner noch Scarlet im Bild, lediglich der Zopf des Gegenübers oder ein Holzbalken sind während des Dialoges auf dem Bildschirm zu sehen. Vereinzelnd passen die dargestellten Personen nicht zur Stimme (alter Mann und Knabenstimme) und die Bewegungsabläufe der Figuren sind teilweise sehr unrund. Die Stadt Venedig ist allerdings eindrucks- und stimmungsvoll dargestellt, voller Leben in den Gassen und auf den Marktplätzen.
Auf die Darstellung von Blut in und nach Kämpfen sowie verendeter Gegner (menschlich und tierisch) wird im Spiel verzichtet, die gefallenen Feinde (sprich Kleiderhüllen) verschwinden nach Plünderung.

"Venetica" ist ein streckenweise sehr eindruckvolles Rollenspiel, das mit einer zweiten Spielebene (Schattenwelt), realitätsnahen Situationen (Anpassen der Rüstung auf Körpermaße, Einschlagen von morschen Türen, "Verschwinden" von Gegnern im Kampf) sowie einem actiongeladenen Kampfsystem aufwartet und punktet. Negativ fallen die Grafikfehler, die unzureichende Karte und die begrenzte Spielwelt ins Gewicht.
Wegen des übersichtlichen Fertigkeitenbaums und den lediglich vier charakterformenden Grundeigenschaften Konstitution, Weisheit, Stärke und mentale Stärke ist "Venetica" besonders - aber nicht ausschließlich - Rollenspiel-Anfängern zu empfehlen.
Ob das Spiel für Experten zu empfehlen ist, lässt sich mit einem klaren Jein beantworten. Die graphischen Mängel, das Fehlen der Karte, der geringe Umfang an Items und die begrenzte Welt lassen den einen oder anderen Rollenspieler mit Sicherheit schnell abschalten. Die Spielidee, die eindrucksvolle Atmosphäre und die packende Action, besonders im Bosskampf, sollten jedoch wenigstens einmal angespielt werden.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Action-Adventure mit viel Flair und Charme, 15. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Ich kann (trotz der eher negativen Kritik bei Amazon) nur sagen, dass mir das Spiel ausgesprochen gut gefallen hat und ich hatte von Anfang bis Ende viel Spaß mit dem Spiel. Es kommt eher selten vor, dass ich mal etwas länger als 1-2 Stunden am Stück spiele, aber hier waren es an einigen Tagen locker mehr. Insgesamt saß ich ca. 22 Stunden an dem Spiel. Ich habe kurz vorher Assassins Creed 2 gespielt und obwohl das technisch natürlich überlegen ist, hat mir Venetica deutlich besser gefallen. Das liegt an der Geschichte, dem Design und den Figuren. Die Hauptdarstellerin ist sympathisch und die Personen werden sehr gut deutsch synchronisiert. Mir gefällt die Art der Grafik und wie die Umgebungen gestaltet worden sind. Da stört es mich auch weniger, dass es mal ruckelt oder einige Texturen schlecht aussehen. Es motiviert, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und Geld zu sammeln, um sich bessere Waffen leisten zu können. Gestört hat mich etwas die Handhabung. Auf der Karte wurde manchmal nicht wirklich das Ziel einer Mission angezeigt (z.B. wenn man wieder zurück zum Auftraggeber muss und nicht mehr weiß wer das war) und ich empfand das Inventar als umständlich (z.B. wenn man eine Schatzkarte öffnet und wieder schließt landet man nicht in der Stelle im Inventar, sondern darf dieses wieder öffnen, runterscrollen usw.). Außerdem find ich es unlogisch, dass elementare Kampfbewegungen wie das Blocken extra auf eine der Tasten gelegt werden muss. Wechselt man die Waffe und die anderen Tasten sind mit Sprüchen oder Tränken belegt, darf man die Taste wieder mühselig im Menü tauschen. Was soll das denn? Auch ist es für ein Konsolenspiel ungewöhnlich, dass man manuell abspeichern muss. Bei mir passierte es 2x, dass ich nicht daran gedacht habe und nach dem Ableben ein gutes Stück (bei einem ca. 1 Stunde) nochmal spielen musst. Das ist etwas demotivierend, aber man gewöhnt sich spätestens danach dran. Es fehlt also insgesamt hier und da etwas Feinschliff, aber ich hatte mit dem Spiel echt meinen Spaß und würde daher für die ganzen Kritikpunkte nur 1 Stern von der Gesamtnote abziehen. Man sollte dem Spiel echt eine Chance geben!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat einen Zweifler überzeugt, 9. September 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Venetica für die xbox360 macht eine recht anständige Figur.
Eigentlich genau das richtige für die Steuerung per Controler.
Sicher ist die Schnellwahlleiste (rasches Auswählen von Waffen/Tränken etc.)kürzer als bei der PC-Version und die Fernsicht am PC wirkt hübscher aber das Game selbst macht Spaß.
Einzig die ab und an auftretenden Darstellungsausfälle von Personen sind ärgerlich.
Da hilft also nur nochmal vom letzten Spielstand laden.
Der Spielverlauf kann zu jeder Zeit (außer im Bossfight)gespeichert und wieder aufgenommen werden, was für GameKonsolen heute eigentlich Standard sein sollte.
In der "4Player" wurde Venetica mit 80 Pkt. bewertet und das hat dieses Game auch wirklich verdient.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen West-RPG light, 9. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Auf Venetica war ich letzten Monat zufällig gestoßen, als ich es in der Grabbelkiste liegen sah. Da sich das ganze nicht uninteressant anhörte, hatte ich mich spontan zum Kauf entschlossen.
Erst als ich ein paar Stunden im Spiel war und eine Pause machte beschloss ich mir einige Informationen zu suchen. Der erste Schock: Das Spiel ist verbuggt? Na, das ist ja mal großartig. Aber entweder es wurden bugfreie Discs produziert oder ich hatte einfach nur Dusel - denn ich hatte keinen einzigen Bug beim ersten Durchspielen und einen zweiten Durchlauf hatte ich nicht begonnen. Lediglich in der Luft schwebende Waffen von Gegnertypen hatte ich angetroffen - aber diese Phantome hatten mich weder angegriffen, noch sonst irgendwie den Spielfluss gestört. Vermutlich ein Hinweis darauf, dass ich eine Gegnerleiche nicht geplündert habe. Diese verschwinden mit der Zeit, aber sie können noch immer geplündert werden. Oh, ja, und die Karte hat Zielorte von Sidequests gerne falsch gesetzt. Wenn ich in ein Haus einbrechen soll ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass dieses Haus mitten im Kanal liegt.

Das Spiel selbst wurde von Deck 13 entwickelt, von denen ich bisher nur "Jack Keane" angespielt hatte. Nach der Hälfte gab ich es auf, weil es einfach nicht meinen Geschmack traf. Und dass Deck 13 auch Venetica entwickelt hat, merkt man auch an den Figurenmodellen. Viele Figuren sehen aus, als seien sie einem Comic entsprungen, was entweder einen gewissen Charme hat oder nicht. Je nach Geschmackssache. Auch wenn Scarlett, die Hauptfigur, hervorsticht, weil an ihr nichts cartoonlastiges ist.

Die Handlung selbst beginnt im kleinen Bergdorf Saint Pasquale, in dem ein alljährliches Fest stattfindet. Ihr Verlobter Benedict will nach Venedig, um dort seine Schwertkünste zu perfektionieren, während Scarlett ihn dazu bekräftigt. Aber noch ehe es sich einer verieht greifen Assassinen an, gegen die Scarlett sich wehren muss, Benedict wird vor ihren Augen getötet und ein Treffen mit dem Tod höchstpersönlich offenbart ihr, dass sie seine Tochter ist.
Dieser teilt ihr mit, dass in Venedig fünf Menschen durch eine Lücke in der kosmischen Ordnung untot geworden sind und so das Gleichgewicht der Welt gefährden - und natürlich hat nur Scarlett die Macht, alles wieder einzurenken.

Gameplay ist Action-Orientiert. Nähern wir uns Feinden werden sie agressiv, wir ziehen unsere Waffe, visieren ihn an und drücken wiederholt auf die Angriffstaste und weichen aus, wenn nötig. Viel ist da eigentlich nicht dabei. Ganz zum Buttonmashing verkommen Kämpfe allerdings nicht, denn mit dem richtigen Timing richtet Scarlett Combo-Schaden an, der stärker ist als dumpfes drücken und kann bis zu einem Finisher weitergeführt werden.
Ebenfalls kann Scarlett Zauber einsetzen, um Feinden aus der Distanz zu Schaden. Bestimmte Zauber benötigen jedoch eine kleine Vorbereitungszeit und nach dem Einsatz müssen die Zauber abkühlen und wenn die MP leer sind, ist's natürlich Essig mit der Zauberei. Auch Waffentalente stehen Scarlett zur Verfügung, die zwischen Sense, Schwert, Speer und Hammer/Axt unterscheidet. Einen Sensenskill kann man nicht mit einem Schwert ausführen und umgekehrt.
Außerdem verfügt Scarlett über "Extraleben". Sollten Gegner Scarletts HP auf Null senken, wechselt sie putzmunter in die Schattenwelt, von wo aus sie entweder ungesehen die Flucht ergreifen kann oder die Feinde aus dem Hinterhalt angreift. Natürlich sind diese Extraleben... begrenzt und werden durch einen violetten Balken gekennzeichnet. Stirbt Scarlett, leert sich der Balken und kann wieder aufgefüllt werden, indem sie Gegner mit der Sense des Todes besiegt. Mit vorankommenden Spielfortschritt wird dieser Balken geteilt, wodurch sie mehrere Tode in folge "überleben" kann, bis es sieben oder Acht Abschnitte sind. Wem das trotzdem noch zu schwer ist, kann auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad auf Leicht setzen... oder schwer. Normal entpuppt sich als faire Herausforderung.
Natürlich erhält Scarlett auch XP für getötete Gegner, hat sie genug gesammelt, steigt sie einen Level auf und kann 3 Punkte in vier beliebige Attribute investieren. Diese wären Energie, Mana, Angriffskraft und Zauberkraft. Auch erhält man bis zu dreißig Talentpunkte, die man ins erlernen neuer Fähigkeiten oder verbessern alter Fähigkeiten investieren kann. Allerdings muss man dazu auch den richtigen Lehrer finden. Manche Trainer haben sich auf spezielle Waffenkünste spezialisiert, Zauber auf gewisse Kreise der Nekromantie.

Auch ein netter Kniff, da scarlett die Tochter des Todes ist, hat sie eine geborene Affinität für Nekromantie. Diese werden aber mit Verlauf der Handlung freigeschaltet, welche benötigt werden, um in der Handlung voran zu kommen. Durch den Übertritt in die andere Welt können Nexusportale gefunden werden, die Scarlett in verborgene Abschnitte bringen. Später kann man die Toten schließlich sehen und mit ihnen reden - Storytechnisch werden diese Fähigkeiten jedoch einmal und nie wieder gebraucht, wodurch das Spiel einiges an Potenzial einbüßt.
Und natürlich gibt es Dialogoptionen. Viele wichtige und unwichtige Unterhaltungen lassen Scarlett unterschiedlich reagieren, was auswirkungen auf das Ende hat. Allerdings bietet das Spiel auch neutrale Optionen - an einer Stelle wird Scarlett von jemanden betrogen. sie hat die Wahl ihn zu verschonen, "weil er keine andere Wahl hatte", ihn in ihrer Wut töten oder gnädig sein, "auch wenn er es nicht verdient".

Bosse hingegen, von denen es nur vier gibt, starten zuerst als kleines Puzzle. Anstatt dass man offensiv auf diese einkloppt, muss man zuerst ihre Schwachstellen finden. Der erste Boss hat die Angewohnheit im Gebälk zu sitzen und mit Messern nach uns zu werfen. Also müssen wir versuchen, ihn irgendwie da runter zu kriegen. Dann erst startet der richtige Bosskampf gegen ein scheußliches Monster, dass auch mit einer gewissen Taktik klein zu bekommen ist. Das ist sehr erfrischend nach dem üblichen Draufhauen.

Wie auch viele andere West-RPGs, wie Dragon Age oder Mass Effect, bietet natürlich auch Venetica eine gute Hand voll Sidequests an. Das Problem ist, das Spiel unterscheidet nicht zwischen "optional" und "Pflicht". Einige Quests die nach "optional" riechen können sich als Pflichtquest entpuppen und umgekehrt. Auch gibt es nicht sehr viele, aber genug um bei der stange gehalten zu werden. Auch vergeben manche Quests Ruhmpunkte, welche an mancher Stelle das Voranschreiten in der Handlung erleichtern oder neue Quests freischalten. Diese Punkte kann man aber auch wieder verlieren, wenn scarlett stiehlt, nachdem Hausbewohner auf sie aufmerksam wurden. Man kann aber noch immer Schlösser knacken, Vasen zertrümmern und Truhen öffnen - so lange man die Items nicht einsammelt, ist alles in bester Ordnung.

Außerdem, ein großteil des Spieles spielt in der Stadt Venedig. Diese Stadt ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, allerdings kommt man nur in den Genuss eine kleine auswahl der Stadt zu besichtigen, auch wenn die Karte simuliert dass Venedig sehr groß ist. Auf der einen Seite ist das gut, denn das Arsenal und der Innere Bezirk sind beides kleine Labyrinthe und die Karte hilft nicht ganz so viel, wie man möchte. In Dungeons sieht die Sache hingegen gleich anders aus.
Auch gibt es grafisch einige Einschränkungen. Kleine details wie Grasbüschel erscheinen plötzlich, wenn man sich bewegt und verschwinden wieder, wenn man weggeht. Es gibt Clippingfehler, bei denen Scarlett zur Hälfte aus einer geschlossenen Tür hinausguckt und... na ja, Venetica reizt das Spiel ungefähr genauso aus, wie Deadly Premonition. Und das ist nicht viel. Wobei ich darüber hinwegsehen kann, aber wenn man schon Minuspunkte zählt...

Fazit:
Grundsätzlich ist Venetica ein Einsteigerfreundliches WRPG. Es macht nichts falsch, aber macht auch nichts richtig, weil es keine Risiken eingehen will. Und wenn man nicht gerade ein verbuggtes Exemplar erwischt, kann einen das Spiel locker zwanzig Stunden bei Laune halten.
Auch kann man einige bekannte Sprecher hören, wie Klaus-Dieter Klebsch, unter anderem die deutsche Stimme von Dr. House, der in Venetica dem Dogen seine Stimme leiht und vielen Randfiguren auch. Er ist aber auch leider der einzige, den ich gezielt beim Namen nennen kann. Ebenfalls kann ich behaupten, dass Venetica eine gute deutsche Synchro aufwartet, auch wenn das Reportroire an Sprechern eher gering ist. Ich denke, gerade mal Tod, Scarlett, Benedikt und der kleine Junge haben eine "einzigartige" Stimme. Dem Rest kann man öfters über den Weg stolpern, aber viel zieht es das Spiel nicht herunter.
Einsteiger und WRPG-Freunden kann das Spiel ans Herz gelegt werden. Leiht es euch aber lieber aus oder, im Falle dass ihr es euch doch kauft, speichert grundsätzlich in einem neuen Slot. Wenn ihr einem spielbehindernden Bug auslöst soll nur noch ein Neustart oder das Laden eines älteren Spielstandes helfen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich finds gut, 7. Januar 2010
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Hey Leute,

auch ich habe die aktuellste Version vor einige Wochen mit Vorbestellung erhalten und ich muss sagen das ich bisher ohne gröbere Fehler durchs Spiel gekommen bin.
Der 2. Bosskampf ist mitlerweile geschafft und ich kämpfe mich gerade durchŽs Arsenal.

Ich finde, dieses Spiel hat einen absoluten Suchtfaktor, weil es so viel zu tun und erleben gibt. Habe gestern wieder 7 Stunden vor meiner Xbox 360 verbracht, obwohl ich zu den Spielern gehöre die eventuell einmal im Monat für 2 Stunden spielen.

Klar, diverse Fehler wie fliegende Schwerter und durchsichtige Stiegen habe ich schon, aber im großen und Ganzen läuft es wunderbar! Bisher! :)*auf-Holz-klopf*

Das einzig frustrierende bisher war der erste Bosskampf! Aber wenn man mal durschaut hat, was sich die Entwickler dabei gedacht haben ist es ein Klax.

Also alles in allem ein super Spiel. Natürlich gibt es einige Mängel die hoffentlich bald behoben werden, aber süchtig machts halt schon. :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Venetica, 11. Juli 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Ein sehr gutes Spiel. Viele Möglichkeiten im Spielverlauf, mit Abwechslung im Kampf und Rätselspaß. Venetica hat sich gelohnt zu kaufen. Die Steuerung ist leicht und schnell zu erlenen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Anfang hatte ich meine Zweifel..., 2. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
...doch ich muss sagen dass mir Venetica im Endeffekt sehr gut gefallen hat.
Positives ist dass man sich frei in der Welt bewegen kann und nicht nur Quests hinterherjagen muss.

Von der Länge her hat mir das Spielt auch gut gefallen, dauert doch einige Stunden bis man es zu Ende gespielt hat, das ist für mich schon ein wichtiger Faktor :)

Das einzige warum das Spiel nur 4/5 Sternen hat ist wegen der Grafik. Ich bin der Meinung dass es weitaus bessere Spiele gibt was die Grafik anbelangt :))

Aber trotzallem, für Rollenspielfans keine schlechte Investition :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rollenspiel aus Deutschen Hause., 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Wenn die vielen Grafik Fehler nicht wären hätte Venitica die vollen 5 Sterne von mir bekommen.Habe das Game schon zwei mal durch und es ist für mich eins der besten Rollenspiele für die Xbox360.Das Spiel gibts hier ja schon neu für 10euro also lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterstütze die deutschen Softwareschmieden, 24. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Als Fan der GTA Reihe und auf der Suche nach einem Actionrollenspiel musste ich bei Venetica einfach zugreifen.
Ich hatte den Vorschau-Bericht damals intensiv gelesen und die Vorfreude war gross.
Ohne mich von dem ganzen "fehlerhaftes Spiel-Geschrei" anstecken zu lassen, habe ich es mir geholt und ich bin voll zufrieden. Klar hätte man das eine oder andere noch ausfeilen können. Man darf es auch wirklich nicht mit Red Dead Redemption oder ähnlichem vergleichen.
Das Spiel wird im Verlauf immer besser. Sobald man es bis nach Venedig geschafft hat, wird man mit fast Assassin's Creed vergleichbaren Grafiken belohnt. Die Story ist sowieso gut ausgearbeitet und die deutschen Synchronsprecher von Reese Witherspoon, Hugh Laurie, Al Pacino, Timothy Dalton, Angelina Jolie, Samuel Jackson, Mickey Rourke usw. geben der Sache richtigen Hollywood Schliff.
Die Rätsel sind machbar. Regelmässiges Speichern in einen neuen Spielstand ist zu empfehlen. Die Anleitung ist mega für XBox Verhältnisse, man kann aber ohne Vorkenntnisse losspielen.
Alles in allem ein Top Spiel. Einfach Preis verfolgen und bei Gelegenheit zuschlagen. :-)
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4.0 von 5 Sternen Spiel, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Habe vor kurzem durchgespielt. Ist sehr spannend gemacht. Man ist auch nicht zu schnell durch. Kann Nebenmissionen machen.
Ich würde empfehlen auf jeden Fall öfters zu speichern, denn ich war an manchen Stellen schon so weit und durch dummen Zufall schnell tot. Und dannn muss man wieder vom letzten Speicherpunkt aus anfangen. Also lieber einmal mehr speichern. :)
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Venetica
Venetica von dtp Entertainment AG (Xbox 360)
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