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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Telepatie oder Psychokinese? Vielleicht doch nur ein großer Zaubertrick!
Du wirst dieses Spiel mögen wenn du
- eine Liebe verloren hast.
- dich für kleine Zaubertricks begeistern kannst.
- gerne malst oder zeichnest diese Hintergründe verschlucken förmlich die Seele eines geneigten Betrachters.
- offen für esoterisches bist oder an Geister glaubst.
- dich sehr gut in die Gedanken anderer...
Veröffentlicht am 26. Januar 2011 von Christopher Bleak

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Wein, den man nicht reifen lässt...
Hallo zusammen!

Ja, nach der phantastischen Gabriel Knight-Reihe waren die Erwartungen an den neuen Titel aus der Feder von Jane Jensen recht hoch. Und tatsächlich erkennt man nicht wenige Markenzeichen ihrer vorangegangenen Titel wieder.

Da ist zum Beispiel die Atmosphäre zu nennen, die durch die ruhigen, teilweise melancholischen...
Veröffentlicht am 26. Juli 2011 von Theryn


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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Telepatie oder Psychokinese? Vielleicht doch nur ein großer Zaubertrick!, 26. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Du wirst dieses Spiel mögen wenn du
- eine Liebe verloren hast.
- dich für kleine Zaubertricks begeistern kannst.
- gerne malst oder zeichnest diese Hintergründe verschlucken förmlich die Seele eines geneigten Betrachters.
- offen für esoterisches bist oder an Geister glaubst.
- dich sehr gut in die Gedanken anderer Menschen versetzen kannst.

Spiele dieses Spiel nicht wenn du
- lange Dialoge nicht magst.
- findest das ein Text nicht mehr als 160 Zeichen haben sollte.
- schnell Ungeduldig wirst wenn du etwas suchst.
- mit emotionalen Filmen oder Spielen wenig anfangen kannst.

Die Bonusaufgaben in diesem Spiel bringen keinen direkten Nutzen wohl aber die ein oder andere Zusatzinformation zur Handlung. Bei Gray Matter ist der Weg das Ziel.

Tipp: Auf der Übersichtskarte im Spiel kann man erkennen an welchen Orten noch etwas zu tun ist, die Farbe des Ortsnamens gibt hier Auskunft:

Weiß - Diesen Ort hat man noch nicht besucht.
Golden - Hier fehlt noch ein Haupträtsel also etwas das wichtig ist.
Silbern - Hier sind die Haupträtsel erledigt aber für einen Bonus ist noch etwas offen.
Grau - Hier sind sowohl Haupträtsel als auch die Bonusaufgaben abgeschlossen. Es gibt nichts mehr was man hier noch tun könnte.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein "trickreiches" Abenteuer!, 13. November 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
"Gray Matter" ist eine Geschichte rund um die junge Studentin und Zauberkünstlerin Sam Everett, die es nachts auf das Anwesen des mysteriösen Psi Wissenschaftlers Dr. Styles verschlägt. Seit einem tragischen "Vorfall" trägt dieser eine phantomartige Gesichtsmaske und schottet sich vollkommen von der Aussenwelt ab (mit Ausnahme seiner Haushälterin). Sam kennt die zahlreichen kursierenden Gerüchte um seine Person nicht und beschließt nichtsahnend, für den Doktor zu arbeiten. Von nun an beginnt eine phasenweise sehr detektivische anmutende Mystery Story (vergleichbar mit z.B. besseren Episoden der neuen übersinnlichen SyFy Serie "Haven"), geschrieben von Autorin und Spieldesignerin Jane Jensen, die viele SpielerInnen spätestens seit "Gabriel Knight" kennen. "Gray Matter" ist meiner Ansicht nach nicht minder spannend! Die Autorin hat sich offenbar sehr viel mit Oxford und der Umgebung auseinandergesetzt und sich an einer Vermischung von Fakt und Fiktion versucht, was in meinen Augen relativ gut gelungen ist. Wer "Gray Matter" durchgespielt hat, fühlt sich schon fast wie zuhause in Oxford und Umgebung und ist um ein paar historische und literatarische Informationen reicher.

Entwickelt wurde das düstere point and click Adventure der klassischen Sorte von "Wizarbox", was für sich freilich kein Hit-Indikator ist (wenigstens nicht im Hinblick auf deren letztes, mäßiges Werk "So blonde"). Doch dieses Team hat offenbar aus einigen Fehlern gelernt. Vor allem was Story und Atmosphäre anbelangt ist "Gray Matter" ein top Adventure, welches sich vieler klassischer Elemente bedient. Allerdings schwächelt das Spiel nach starkem Beginn im Mittelteil phasenweise ein kleinwenig. Ein paar Gruselmomente mehr, wären vielleicht nicht verkehrt gewesen. Aspekte wie diese sind nicht die Regel, mindern meinen ansonsten recht starken Eindruck vom Spiel doch ein bisschen. Optisch ist das düster atmosphärische Abenteuer dafür wunderschön anzusehen. Ein bisschen erinnert es an "Black Mirror 2" (auch, was die Art mancher Rätsel anbelangt), wobei es visuell ästhetischer gelungen ist. Zwischendurch gibt es diesmal nicht wie üblich klassisch filmartige Sequenzen, sondern (ähnlich dem verunglückten, kürzlich erschienenen "Jekyll & Hyde") comicartig gezeichnete, wenig animierte Bildfolgen. Das hat Stil (auch wenn es mir manchmal etwas überhastet vorkam)! Stil hat auch der starke Soundtrack. Die Musik wechselt zwar nicht oft, aber sie wirkt - vielleicht gerade deswegen. Ebenso ist die deutsche Sprachausgabe bleibt auf (in Relation zu anderen Vertretern dieses Genres) konstant hohem Niveau. Sie ist mit ein Grund, warum die Charaktere halbwegs gut gezeichnet wirken.

Nun zum Rätseldesign. Die Rätsel sind von extrem unterschiedlicher Güte. Phasenweise kann das Spiel durchaus fordern, im nächsten Atemzug erklärt es einen quasi für blöd (z.B. das Rätsel mit dem Aktenschrank - wir bekommen zwar vorab eine Instruktion, wie die Akten einzuordnen sind, doch tatsächlich lässt das Spiel für jede Akte sowieso nur einen Ordner zu - d.h. wir können gar nicht falsch liegen ;)). Vom idiotischen Tutorial sollte sich ebenso niemand abschrecken lassen. Im großen und ganzen bewegen wir uns trotz solcher Hänger auf besserem Niveau und die interessanteren Rätsel überwiegen. "Wizarbox" hat sich nicht (nur) darauf beschränkt, altbewährtes neu aufzuwärmen. Es gibt durchaus Elemente, die recht frisch wirken. Zum einen die Möglichkeit, "magische" Tricks anzuwenden. D.h. wir sind in einer Situation, wo uns Sam nahelegt das Handbuch zu verwenden, blättern uns durch die Anleitungen und suchen den richtigen Trick. Jetzt geht es primär darum, die einzelnen Schritte richtig im Sinne des Handbuchs vorzubereiten, wobei Sam den Trick erst durchführt, wenn die Schritte passen. Grundsätzlich eine nette Idee, allerdings wird einem hier erstaunlich viel Denkarbeit abgenommen, denn das Spiel fordert einen jeweils von sich aus auf, einen Trick zu wählen - wobei sich Sam ohnedies nur auf die richtige Wahl einlässt. Theoretisch ist es möglich, sich durch die (überschaubare) Liste zu klicken, und zwar solange, bis Sam zustimmt und dann müssen wir im Grunde nur noch Schritt für Schritt dem Handbuch folgen. Eine weiterer spannender Anstatz besteht in der Möglichkeit, Bonusaufgaben zu lösen, wobei wir auf der Mappe sehen, wo wir die Kernaufgabe bereits gelöst haben bzw. wo es noch Bonusaufgaben zu lösen gäbe. Diesen Weg ist meines Wissens schon recht lange kein gutes Adventure mehr gegangen. Umso interessanter, dass "Gray Matter" es wagt. Davon abgesehen ist aber alles wie so oft bei Adventure Spielen. Hinsichtlich der Dialoge im Spiel klickt man sich wie üblick durch und viele Rätsel sind theoretisch durch reines Ausschlußprinzip lösbar.

In meinen Augen eine Problemzone ist die Hotspots Funktion. Hier werden immer die Namen aller Objekte im Raum angezeigt. Welche unübersichtlichen Folgen so etwas in einem Raum mit vielen Objekten hat, kann sich jeder vorstellen - das führt dazu, dass die Hotspot Anzeige nicht alle Objekte auf einen Blick zeigt, was nicht sehr übersichtlich ist. Das ist zudem insofern nicht so ideal, als "Gray Matter" detailliert und liebevoll gezeichnet ist, weswegen wir zwangsläufig zum Teil mehr Objekte sehen, als wir tatsächlich anklicken können. Wer sich nicht auf die Hotspots Funktion verlässt, läuft insofern unter Umständen Gefahr, etwas zu übersehen (und ich für meinen Teil bin kein Fan von wimmelbildartigen Suchspielchen). Richtig schlecht ist diese Funktion zwar nicht (immerhin gibt es sie), sie ist nur eben suboptimal gelöst. Nicht ideal fand ich die etwas störrische Steuerung, aber vielleicht lag das zum Teil auch an meinem PC!

Technisch gesehen lief "Gray Matter" bei mir sehr stabil und zuverlässig. Vom Bugs und Abstürzen blieb ich verschont! Selbst auf unterstem Spielsetting sieht das Spiel hübsch aus (in meinem Fall bei 128Mb Grafikkarte, 2Ghz CPU und 2GB Ram). An manchen Locations wird das Spiel bei Systemen wie meinem zwar langsamer, es bleibt aber durchwegs spielbar! Zuletzt ist die Spieldauer mit ca. 15-16h im besseren Durchschnitt anzusiedeln. Es dauert schon ein Weilchen, bis der letzte Vorhang fällt und das ist auch gut so :).

Fazit: "Gray Matter" lebt sehr stark von Story und davon lebt es sehr gut! Aus meiner Sicht ein spannend gelungenes Abenteuer, mit Ups and Downs im Rätseldesign und ein paar Macken was Steuerung und Hotspots Funktion angeht. Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abrakadabra Simsalabim 3x Schwarzer Kater, 23. Mai 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Samantha Everett ist eine junge Frau die durch Zufall (oder war es Schicksal???) zu dem exzentrischen Professor David Styles gelangt, der Neurobilogie an der Universität von Oxford unterrichtete und nach dem tragischen Unfall seiner geliebten Frau Laura zurückgezogen in seinem Schloss lebt. Sie wird seine Assistentin und am Anfang betrachtet es Sam nur als Übergangslösung. Ihre erste Aufgabe besteht darin, 6 Studenten ausfindig zu machen die an dem Experiment von Dr. Styles teilnehmen wollen. Dies gestaltet sich jedoch schwierig, denn seit dem Unfall ist David im Gesicht entstellt und trägt eine Maske. Da er so zurückgezogen lebt und "Geschichten" über ihn an der Uni kusieren will kein Student teilnehmen. Also muß Sam ihr Können als Zauberkünstlerin unter Beweis stellen und die Jugendlichen mit Tricks dazu bringen an dem Experiment teilzunehmen. Dies gelingt ihr auch, doch leider konnte sie nur 5 Studenten überzeugen und so muß sie selber am Experiment teilnehmen. Am Tag darauf liest Sam in der Zeitung das es einen Vorfall gab der mit dem Experiment in zusammenhang stehen könnte und so beginnt sie Nachforschungen zu machen. Außerdem möchte sie bei dem geheimen Bund der Zauberer "Der Daedalus Club" aufgenommen werden. dafür muß sie Aufgaben lösen die der Club jedem Anwärter stellt.
In dem Spiel spielt man abwechselnd Sam und David, so dass man die Geschehnisse aus der Sicht beider Personen erleben wird. Was mir sehr aufgefallen ist, war dass beide charakterlich extrem unterschiedlich sind. Doch im Laufe des Spiels erfährt man das sich beide mehr gleichen als sie es am Anfang dachten... Das merkt man auch im Spiel. David ist sehr rational und geht die Sachen anders an als Sam. Im Laufe des Spiels taucht man ein in deren Welt. Man erfährt mehr über Sams Kindheit und Davids Frau und warum beide so agieren wie sie es tun. Bei der Szene als David mit der Frau vom Jugendamt telefonierte und man erfuhr das Sams Eltern bei einem Autounfall verstarben als sie noch ein Kind war und sie in verschiedenen Pflegefamilien aufwuchs hatte ich sogar eine Träne im Auge. Apropos: das Spiel ist auch was Besonderes nicht nur durch die einmalige, einprägsame Story, sondern auch durch die Hintergrundmusik, die einzig für diese Spiel komponiert wurde und so passend ist. Sie ist melancholisch mit einem Hauch Fröhlichkeit. Es gibt verschiedene Melodien die jedesmal passend sind. Alleine die Musik beim Startbildschirm habe ich jedesmal komplett durchlaufen lassen, weil ich den Song so schön fand.
Die Spielszenen sind wunderschön malerisch, die Zwischensequenzen waren gemalt. Am Anfang ist das irritierend aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und ich finde es macht das Besondere in dem Spiel aus.
Manchmal (als Sam) muß man Zaubertricks anwenden. Dazu nutzt man ein Zauberbuch und gelangt in ein eigenes Menüfenster wo man den Trick logisch nachvollziehbar mitthilfe des Zauberbuchs aufbauen muß. Dies ist auch einfacher als es sich anhört. Nur beim ersten Trick braucht man vielleicht länger weil man ja erstmal reinkommen muß.
Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass der Ladebildschirm zwischen den Szenen jenachdem wen man gerade spielte unterschiedlich war. Sam hatte Karten und David Nervenverbindungen im Gehirn.
Die Story an sich war erstmal sehr schön und der Spagat zwischen Wissenschaft und Paranormalen war sehr gut gemeistert. Es war zu keiner Zeit lächerlich oder unglaubwürdig. Das hat man ja in manchen Spielen, wo es dann irgendwann so abdriftet und man einfach nur noch kopfschüttelnd vor dem Bildschirm sitzt...
Das einzig Negative was man sagen könnte war das die Rätsel nicht sonderlich schwer waren. Sie waren zwar nicht supereinfach, aber wirklich kniffelig waren sie meistenteils nicht. Wobei ich das nicht schlimm fand, weil der Rest des Spiels mich so faszinierte und ich auch schnell wissen wollte wie es weitergeht ^^
Das letzte Kapitel des Spiel war so fantasievoll und kreativ umgesetzt... ich möchte nicht zuviel erzählen. Spielt es einfach selbst. Leute die auf "fantasievolle Rationalität" stehen wird es sicher gefallen! :)))
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt..., 29. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Als großer Fan von Gabriel Knight 1-3 habe ich es schon gar nicht mehr glauben mögen, dass Gray Matter, das seit 2003 angekündigte Spiel von Jane Jensen, nun doch endlich noch das Licht der Welt erblickt. Lange hat es gedauert, was nicht zuletzt daran lag, dass kurz vor Fertigstellung doch noch einmal das Entwicklerteam ausgetauscht wurde, da man gute Qualität liefern wollte. Mit den französischen Wizarbox hat man allerdings die richtige Wahl getroffen, was die Realisierung des Spiels betrifft:

Die Hintergründe und die Charaktere sind wunderschön gezeichnet bzw. modelliert, die düstere Atmosphäre des Spiels ist sehr dicht und unnachahmlich. Toll! Das letzte Mal, wo ich eine solche Begeisterung beim Spielen eines Adventures hatte, liegt schon ewig zurück. Lediglich "Black Mirror" konnte bei mir (nach Gabriel Knight 3) noch einige Sympathiepunkte gewinnen, letztlich krankte dieses Spiel aber an den flach gezeichneten Charakteren. Dass diese bei einem Jane Jensen-Adventure besonders gut ausgearbeitet sein würden, wurde bereits aus der Vorberichterstattung klar, und in Sachen Story hat sich die gute Jane einmal mehr übertroffen.

Auch der Soundtrack aus der Feder von Robert Holmes (und dessen Band The Scarlet Furies, in der auch seine Tochter singt) ist einmal mehr ein absolutes Highlight - ich empfehle den Kauf der Collector's Edition, der eine Soundtrack-CD beiliegt. Wunderschöne Melodien, die uns sehnsüchtig an die gute alte Sierra On-Line Zeit zurückdenken lassen.

Der starke Kontrast der beiden Hauptcharaktere macht einen Teil des unbeschreiblichen Reizes dieses Spiels aus, wie es auch schon bei Gabriel Knight damals der Fall war. Trotzdem würde ich Gray Matter nicht wirklich mit Gabriel Knight vergleichen wollen, denn es ist ein ganz eigenständiges Kunstwerk geworden, welches ganz andere Schwerpunkte setzt.

Als (relativ geübter) Adventure-Spieler habe ich das Spiel in insgesamt 14 Stunden durchspielen können, was durchaus eine ordentliche Spielzeit ist. Trotzdem war ich sehr traurig, als der letzte Vorhang fiel, denn ich hätte mir noch diverse Plot Twists und Nebengeschichten vorstellen können. Das Spiel macht aber keineswegs einen unfertigen Eindruck, es ist vielmehr so, dass man das Gefühl bekommt, Jane Jensen würde sich einige der (offensichtlichen) Fortführungen der Story für einen zweiten Teil aufsparen. Ich hoffe inständig, dass wir nicht weitere 7 Jahre auf einen solchen warten müssen!

Ein paar kleine Kritikpunkte könnte ich noch anbringen, z.B. im Hinblick auf das Design einiger Puzzles, aber das spare ich mir, denn ich bin froh genug, dass ein solch wundervolles Spiel in Zeiten wie diesen, wo Baller- und Strategiespiele den Markt dominieren und kein Raum mehr für Kreativität und Geschichtenerzähler ist, überhaupt noch erscheinen darf.

Bitte kaufen, das muss unterstützt werden! Und bitte, bitte mehr davon! :-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meditativ und echt schön, 18. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Schönes Adventure, hat mir persönlich auch wegen der Magier-Zaubertricksatmosphäre gut gefallen.

Den Hauptteil des Spiels habe ich als entspannt erzählte Gruselstory zum Mitmachen empfunden, keine allzu schweren Rätsel, dennoch einige für die ein wenig Kombinationsgabe schon gebraucht wird.

Ein Stresser darf man nicht sein, die Protagonisten bewegen sich tatsächlich in Zeitlupe über die wunderschönen verträumten Hintergründe...ich hab mich teilweise zurückgelehnt oder Dinge auf meinem Schreibtisch mal wieder genauer begutachtet, weil die Aktionen so lange gebraucht haben.

Super fand ich die "Schnitzeljagd" alla Sakrileg, bei der einen ein Rätsel zum nächsten führt und schließlich zum Daedalus-Club in London. Das und die Zaubertricks, die Sam ab und zu machen kann haben sehr dazu beigetragen, dass ich das Spiel, obwohl es sich eher ruhig entwickelt, nie als langweilig empfunden habe -> es gibt immer mal wieder eine minispielartige Auflockerung.

Wunderschön abgerundet wird das Ganze am Ende durch ein tolles surreales "Labyrinth", bunte Farben, ein bisschen Voodoo, ein bisschen Schach, merkwürdige Veränderungen, Spiegeltricks, richtig schön gemacht mit viel Liebe zum Detail (Alice im Wunderland lässt im wahrsten Sinne des Worte grüßen). Bin manchmal extra nochmal wohin zurück um zu schauen, was sich denn hier wohl wieder verändert hat, obwohl es für die Rätsel an sich nicht relevant war.

Klare Kaufempfehlung für emotional begabte Grusel-Adventurefans.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein spiel das einen in den bann zieht, 24. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
eine der wenigen Adventures die ich gespielt habe deren Geschichte mich völlig gepackt hat.

Wundervolle athmosphärische landschaften, perfekt abgestimmte Musik und Charaktere mit Tiefe.
Leicht düstere, etwas melancholische Stimmung.

Die Rätsel an sich waren nicht sonderlich schwer, und die Aufgaben gingen tatsächlich sehr logisch durch.
Ich bin es schon so gewohnt erst nach Gegenständen zu suchen, anstatt mich zu fragen was der Charakter in dieser Situation tun würde das ich anfangs etwas irritiert war.
Ich bin bei diesem Adventure leichter vorangekommen, wenn ich mich gefragt habe, was würde dieser Charakter jetzt tun, anstatt die Gegend nach anklickbarem Material zu durchforsten. (Was man von vielen Adventures gewohnt ist)
Dadurch zieht es einen viel weiter in die Geschichte hinein, und wie bei einem guten Buch, möchte man das Spiel nicht beiseite legen um endlich zu wissen wie es weitergeht.

Einzige Kritik, die Rätsel hätten vielleicht einen Tick schwerer sein können, aber das macht der Rest wieder wett.

Meiner Meinung nach geht in die Richtung von Black Mirror I. (Allerdings hat dieses ein geschloßerenes und angenehmeres Ende)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jane Jensen ist endlich zurück!, 21. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Eines der besten Adventures der letzten Zeit und ein glorreiches Comeback von Kultautorin Jane Jensen. Die Charakteranimation ist nicht immer so der Hit, und manchmal ist es tricky den hotspot für bestimmte Gegenstände oder Ausgänge zu finden, die comicartigen statischen Cutscenes sind auch gewöhnungsbedürftig - all dies ist aber letztlich vollkommen unwichtig, denn wieder einmal liefert Jane Jensen eine einfach fantastische Story mit interessanten Charakteren ab, bei der man sich stets als Teil eines (guten) Romans oder Films fühlt. Gerade gegen Ende hin wird das Spiel richtiggehend unheimlich, ohne dabei jemals mit dem Holzhammer daherzukommen. Die Rätsel sind logisch und nicht frustrierend und die Oxford-Atmosphäre ist hervorragend umgesetzt (da ich selber dort war, kann ich die liebevolle Umsetzung bestätigen). Vielleicht einfach zu gut, zu anspruchsvoll und zu tiefgründig für manche, aber für mich genau richtig und perfekt. Hoffentlich macht Jensen noch viel mehr Spiele, bis jetzt hat sie mich noch nie enttäuscht!
Moritz Eggert
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Wein, den man nicht reifen lässt..., 26. Juli 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Hallo zusammen!

Ja, nach der phantastischen Gabriel Knight-Reihe waren die Erwartungen an den neuen Titel aus der Feder von Jane Jensen recht hoch. Und tatsächlich erkennt man nicht wenige Markenzeichen ihrer vorangegangenen Titel wieder.

Da ist zum Beispiel die Atmosphäre zu nennen, die durch die ruhigen, teilweise melancholischen Charaktere und die hervorragenden Szenekulissen getragen wird. Die meisten Räume und Schauplätze wirken wie für einen Film aufpoliert und in ein passendes Licht getaucht. Die Musik, komponiert von Jane Jensens Ehemann Robert Holmes, ist ein kleines aber sehr feines Highlight. Man erkennt den Stil als Gabriel-Knight-Liebhaber sofort wieder. Leise, dezente Klänge, die die Atmosphäre der Kulissen sehr gut einfangen und unaufdringlich unterstreichen. Aber auch die Vorliebe der Autorin selbst , das rational Erklärbare mit dem Übersinnlichen zu verbinden und zum Teil des Hauptkonflikts zu machen, lässt sich in diesem Spiel schnell wiederfinden.

Ich habe mich gefreut, dieses Spiel zu spielen und diese Eindrücke gewinnen zu dürfen. Aber trotzdem kommt zu meinem Bedauern dieses Spiel aus meiner Sicht nicht über drei Sterne hinaus. Der Grund hierfür liegt in der Story selbst, denn ihr Aufbau verspricht so viel mehr, als er dann im weiteren Verlauf halten kann.

Dabei sind die Zutaten zu der Geschichte sehr gut ausgewählt. Tiefe Gefühle, Schmerz und Liebe, werden hier zu zentralen Themen, wenn es darum geht, einen der Protagonisten verstehen und kennen zu lernen. Seine Motivation, die die Handlung maßgeblich vorantreibt, wird dadurch nach und nach greifbarer. Auch die Motivation der Protagonistin ist nachvollziehbar, dafür lernt man sie aber doch viel zu wenig kennen. Ein paar Hintergrundinformationen erfährt man, allerdings bleiben ihr Charakter und ihr Gefühlsleben für meinen Geschmack zu sehr auf der Strecke. Ihre Kommentare lassen natürlich auf eine sympathische Dame schließen, aber ihre Handlungen entziehen sich zu oft einer moralischen Einordnung, da sie sich dem vorgegebenen Spielverlauf zu sehr unterordnen. Unterstrichen wird dieser Eindruck übrigens auch durch die Rätsel, die die Protagonistin zur Erreichung ihres persönlichen Ziels lösen muss. Sie wirken oft ein wenig deplatziert und albern. Auch das hätte schöner gelöst werden können.

Eine weitere Zutat ist natürlich der wissenschaftliche Hintergrund, der der Story zugrunde liegt. Er ist in seinen Grundzügen interessant, wird aber viel zu wenig ausgereizt. Er ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wenig Zeit die Macher der Geschichte geben, sich zu entfalten. Man bekommt die ersten paar Brocken hingeworfen, stellt die ersten Nachforschungen an aber dann versandet dieser Aspekt, wie auch der Aspekt der Zauberei und der Aspekt des Übersinnlichen. Zum Ende hin löst sich alles in einem wenig spektakulären und das Potential der Geschichte nicht ausreizenden Ende auf.

Die Geschichte, der Charakteraufbau, die einzelnen Episoden, die meisten Bestandteile des Spiels hätten mehr Zeit und Gewissenhaftigkeit gebraucht, um sich entfalten zu können. Das Schlimme ist, dass man in den ersten Kapiteln den Eindruck suggeriert bekommt, das Spiel würde sich genau die Zeit lassen, die es braucht. Die Erwartungshaltung steigert sich immer mehr, man wird immer hungriger auf das, was man geboten bekommt. Erinnerungssequenzen und Detektivarbeiten wechseln sich ab, führen einen immer tiefer und schüren den Glauben daran, dass da noch viel, viel mehr kommt. Und dann, am Ende, bleibt der Hunger und man fragt sich, wie es so plötzlich vorbei sein konnte.

So ist es auch nur konsequent, dass man viele Charaktere nicht so gut kennenlernt, wie man es sich gewünscht hätte und sie dadurch eher flach und eindimensional bleiben. Sie werden zu bloßen Notwendigkeiten degradiert, die man eben braucht, um eine Story mit Leben zu füllen. Ein paar mehr Nebencharaktere, die nicht nur für ein oder zwei Szenen auftauchen, hätten der Story ebenfalls gut getan. Die Grundlage dafür war da.

Für mich leidet die Qualität des Spiels maßgeblich an diesen Dingen. Ob es der Tatsache geschuldet ist, dass man eine Konsolenversion dieses Adventures umsetzen wollte und die PC-User zu diesem Zweck wiedermal mit einem Kompromiss leben müssen? Das mag sein. Die Steuerung ist ein weiteres Indiz für diese Mutmaßung, kommt sie auf dem PC doch etwas umständlich daher, wenn man sie mit anderen Genre-Vertretern vergleicht.

Wie dem auch sei, ich bin wirklich dankbar dafür, hier und da vereinzelt wiedermal dieses "Jensen-Flair" erleben zu können und denke, dass es den Liebhabern der Gabriel Knight-Reihe ebenso geht. Aber sieht man sich nüchtern an, was man bekommt, sieht man doch viele ärgerliche Unausgegorenheiten und vermeidbare Schwächen. Sehr, sehr schade...dieser Wein hätte einen edlen Tropfen abgeben können.

Auf bald!

Theryn
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Story - Mängel in der Umsetzung, 17. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Gray Matter

Lange Jahre hat es gedauert - und wir haben geduldig gewartet - bis nach der Gabriel Knight-Reihe endlich wieder ein Adventure von Jane Jensen erscheint. Und wie zu erwarten ist die Story dieser Meistererzählerin überwältigend. Tiefgang und Witz, Knobelei und genußvolle Sequenzen en masse. Insofern lohnt sich auf jeden Fall die Anschaffung. Doch leider gibt es trotz der langen Wartezeit einige Abstriche in der technischen Umsetzung.
- Bereits auf den ersten Blick erkennt man, daß die genutzte Grafik-Engine nicht mehr ganz up to date ist. Hier fühlt man sich trotz hoher Grafikqualität doch schon ziemlich in die 1990er zurückversetzt - mag aber auch gewollt sein ;o). Die gezeichneten und nur spärlichst animierten Videosequenzen sind gewöhnungsbedürftig, geben dem Spiel aber aus meiner Sicht eine große künstlerische Tiefe und passen zur Atmosphäre.
- Leider sind die Figurenanimationen sehr missglückt. Gerade die Laufanimationen sind eigentlich von vorgestern.
- Die Lauferei insgesamt kann, dank schlecht bis garnicht funktionierender Rennen-Funktion (klassisch Doppelklick) und seeehhhr niedrigem Bewegungstempo gerade bei den laufintensiven Rätseln gegen Ende des Spiels ziemlich nervig werden.
- Die Trigger sind auf einen sehr linearen Handlungsablauf ausgelegt, verschwinden aber nach Abarbeitung auch nicht, so dass es von roten Heringen wimmelt, darunter aber manche Forelle nicht erkennbar ist, da zu einem früheren Zeitpunkt noch als irrelevant abgehakt.
- Das Bonussystem ist mir immer noch ein Buch mit sieben Siegeln, da es keine erkennbaren Boni oder sonstigen Nutzen bringt.

Insgesamt ein inhaltlich hervorragendes Game mit gut lösbaren Rätseln in klassischer Point-n-click Manier, das leider durch die technische Umsetzung einiges an Reiz verliert. Schade, hätte J.J. einen besseren Developer gewünscht, dann hätte es ein absolut herrausragendes Spiel werden können. So kann man nur auf eine technisch bessere Fortsetzung hoffen... aber bitte nicht wieder so lange warten lassen!
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wartezeit hat sich gelohnt, 12. November 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Computerspiel)
Heute war also direkt Gray Matter in meinem Briefkasten, nachdem ich es vorbestellt hatte. Da der Release ja immer wieder verschoben wurde und ich das Spiel nun endlich anspielen konnte, muss ich sagen: Das Warten hat sich gelohnt.

Die Atmosphäre ist wirklich gelungen und zieht einen förmlich ins Spiel rein. Die Rätsel sind teils wirklich anspruchsvoll, aber nicht so schwer, dass ich mir bisher an einem die Zähne ausgebissen hätte. Außerdem finde ich es toll, dass einem das Punktesystem anzeigt, wie weit man von der optimalen Leistung entfernt ist.

Ein wirklich schönes Spiel von Jane Jensen und für jeden Adventure Fan ein Muss, finde ich.
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