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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen112
3,8 von 5 Sternen
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Preis:19,90 € - 44,95 €
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am 28. September 2009
Um eines vorweg zu nehmen: Black Mirror 2 ist definitiv ein gelungenes Adventure, daß vor allem an Gameplay, Grafik und Spielumfang punktet.
Leider hat man es nicht geschafft, die grandiose Atmosphäre und Stimmung des Originals in den Nachfolger zu transportieren.
Das Original lebt von seiner Stille, seinem unterschwelligen Grusel, der irgendwie von Anfang an allgegenwärtig war.
Auch die ruhige Ausstrahlung, die von allen Hauptcharakteren ausging, war bezeichnend und stimmungsfördernd.
Bei Black Mirror 2 läuft es nicht so subtil ab.
Der Hauptprotagonist Darren poltert sich von Anfang an durch die Kapitel,
schnauzt sich mit viel, oft auch unangebrachtem Zynismus durch die Dialoge und scheint immer alles ganz cool zu nehmen.
Leider geht somit viel von der eigentlichen Ernsthaftigkeit der sonst recht erwachsenen Geschichte verloren,
und es will irgendwie kein rechter Grusel aufkommen, geschweigedenn soetwas wie eine düstere Atmosphäre.
Storytechnisch nimmt das Spiel ganz klar Bezug zum Vorgänger wieder auf,
wenngleich sich der Faden zum Kernthema, nämlich die schrecklichen Ereignisse auf Black Mirror damals, über weite Strecken verliert,
auch wenn man sich nach einiger Zeit an alt bekannten Orten wiederfindet.
Man spielt sich über lange Zeit mehr oder weniger durch einen recht spannenden Krimi mit Verschwörungsflair,
was durchaus nicht schlecht gemacht ist,
aber eben wenig mit dem einstigen Grusel und der Düsternis eines Black Mirror zu tun hat.
Wenn man Black Mirror 2 mehr als ein eigenständiges Spiel sieht, ist es in seiner Art eines der wirklich besseren Adventures in letzter Zeit!
Hat man jedoch die Erwartungshaltung, hier die Schwere und die Schauerlichkeit des Vorgängers geboten zu bekommen,
wird man wohl eher enttäuscht sein, dazu ist dieser Teil einfach zu hell, zu laut und zu modern.
Spielerisch gesehen ist Black Mirror 2 eine runde Sache: Komfortables Gameplay, gut durchwachsenes Rätseldesign,
interessante Wendungen in der Story (bis auf ein Ende, daß einigen leider wieder etwas sauer aufstoßen dürfte) und eine wirklich schöne Grafik.
Auch der Spielumfang dürfte für alle absolut zufriedenstellend sein.
Technische Probleme gab es leider mit dem Sound.
Durch das ganze Spiel hindurch setzten einfach mal hier und da die Umgebungsgeräusche aus,
oder es waren Stimmen und Klopfgeräusche in einigen Innenlevels zu hören, die wohl nicht zum Spiel gehörten.
Auch gab es einen Absturz in Willow Creek vor dem Pub, so daß ich das Spiel per Task beenden mußte.
Es kommt auch des öfteren vor, daß eigentlich abgearbeitete Hotspots später wieder erscheinen,
bis sie durch erneutes Durchklicken wieder verschwinden.
In einem Dialog mit Murray im Hotel wird sogar etwas als durchgeführt erwähnt, was noch garnicht passiert ist und erst später erfolgt!
(für all diese kleinen Defizite, die leider etwas an der Gesamtatmosphäre kratzen, gibt es auch einen Stern Abzug).
Wäre schön, wenn all dies noch durch einen Patch behoben werden könnte,
ansonsten gab es nichts, was wirklich störend aufgefallen wäre.
Fazit ist, für Adventurefans lohnt sich der Kauf dieses Spieles allemal,
nur sollte man keine direkten Vergleiche zum Vorgänger ziehen, denn da würde man eher weniger Gemeinsamkeiten finden.
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am 3. März 2011
Als ich mit dem Spiel angefangen habe, war ich zunächst von der Location und vom Stil überrascht. Es hatte wenig mit dem "Black Mirror" zu tun, an das ich mich erinnern konnte. Weniger düster und atmosphärisch. Auch war unklar, wo überhaupt die Verbindung besteht. Je weiter ich dann allerdings spielte, desto besser wurde das Spiel für mich. Die Geschichte gewann schnell an Fahrt und mit dem Wechsel der Location von Maine nach Willow Creek kam dann auch die düstere und spannende Atmosphäre auf. Auch wurde dann relativ schnell die Verbindung zu Teil 1 klar. Je weiter ich im Spiel fortschritt, desto länger wurden auch meine Spielzeiten, da mich die Story gut gefesselt hat. Das Spiel hat einen richtig guten Unterhaltungswert. Ähnlich wie der erste Teil. Die Spannung baut sich bis zum Ende immer weiter auf - allerdings endet das Spiel dann so plötzlich mitten auf dem Höhepunkt der Handlung, dass ich mir wie vor den Kopf geschlagen vorkam. Das war's dann also - weiter bei Teil 3. Absolut unbefriedigend, keine Frage. Ähnlich wie bei "Runaway 2", nur noch einen Grad frustrierender. Ein doch etwas mehr abschließenderes Ende wäre sehr wünschenswert gewesen.
Ein absolutes Lob muss ich für das gesamte Spielsystem aussprechen! Es wurde endlich eine Karte der besuchbaren Orte hinzugefügt, so dass man mit einem Mausclick von Location zu Location springen kann. Ständiges, lästiges Immer-wieder-durch-dieselben-Passagen-laufen ist damit nicht mehr notwendig. Auch das Hilfesystem finde ich sehr gelungen. Per Druck auf die Leertaste kann man sich alle Interaktionspunkte eines Ortes ansehen, was es viel schwerer macht, relevante Stellen zu übersehen. Auch haben die Hersteller offenbar die Kritik an dem schweren Schieberätsel im ersten Teil aufgenommen und eine Funktion eingebaut, mit der man diese Art Rätsel überspringen kann. Manche mögen das vielleicht als "cheaten" ansehen, ich persönlich finde das sehr praktisch. Dieses Spielsystem würde ich mir in Zukunft bei allen Adventuren wünschen.
Fazit: Story bis auf Anfang und Ende sehr gut. Atmosphäre und Spannung mit Verlauf der Handlung zunehmend besser. Sehr schöne Grafik, gelungene Musik und Sprecher (wenn an manchen Stellen die Texte vielleicht auch etwas zu vulgär wirken). Vorbildhaftes Spielsystem. Alles in allem für mich 4 Sterne.
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am 15. November 2010
Black Mirror 2 liegt jetzt seit ein paar Minuten hinter mir und ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf den dritten Teil, der für Februar 2011 angekündigt ist.

Zum Spiel:
-----------

Gameplay:

Spielt sich ähnlich wie der Vorgänger, mit rechter und linker Maustaste lassen sich Hotspots auf dem Bildschirm aktivieren bzw. untersuchen.
Mit Leertaste oder der Lupe lassen sich Hotspots anzeigen, was vorallem praktisch ist bei der oft großen Anzahl an Objekten, die nicht immer deutlich zuerkennen sind und schnell übersehen werden.
Es gibt ein Tagebuch, in denen sowohl aktuelle Aufgaben, als auch persönliche Notizen des Spielers vermerkt sind. Eine schöne Sache, da man hier nochmal den Storyverlauf nachschlagen kann, falls man z.b. Dialoge übersprungen hat.
Ein Action-Teil ist auch wieder enthalten, der Held muss unter Zeitdruck Level-Abschnitte passieren, auch führt die falsche Entscheidung an manchen Stellen zum Tod (Was sich auch schon im ersten Teil richtig gut fand. Hebt sich von den meisten Adventure-Games ab, wo der Held praktisch unverwundbar ist.)

Grafik/Sound(Atmosphäre):

Grafisch wurde der zweite Teil aufgebessert, behält aber sein dreckig-gruseliges Aussehen. Die Musik passt auch zur Stimmung, es kam aber zu seltenen Aussetzern(wenn ich längere Zeit in einem Raum verweilt bin). Die Zwischensequenzen, die ein neues Kapitel einleiten und das alte Szenen nochmal kurz einblenden, machen auch einiges her.

Schwierigkeitsgrad:

Ich fand das Spiel selbst auf "Normal" an vielen Stellen enorm einfach. Es müssen insgesamt weniger Gegenstände kombiniert werden. Minirätsel sind, wenn vorhanden, auch keine allzu große Herausforderung. Schwierigkeiten bereitete mit nur ein Abschnitt in Kapitel 6, bei dem ich aber aufgrund von Bugs (selbst mit Patch) nicht mehr weiter kam. (Die Rettung waren dann Savegames von anderen Spielern)

Story:

Im zweiten Teil von Black Mirror wurde die Geschichte um ein Schauplatz Biddefort(in den USA) erweitert. Leider ist dafür der gruselige Willow Creek-Teil aus dem Vorgänger stark verkürzt worden. Zwar bietet dieses neue Startgebiet eine Abwechslung zum immer dristen und einsamen englischen Willow-Creek, die Handlung nimmt dafür aber nur langsam Fahrt auf. Es wurde versucht eine Verbindung zum späteren Spielverlauf herzustellen, doch die gefühlte halbe Spielzeit, die ich dort verbracht habe, konnte mich nicht völlig überzeugen, dafür kommt aber ab der zweiten Spielhälfte wieder das gewohnte Schauergefühl auf.

Personen:

In beinahe ganz Biddefort herrscht unverständlicherweise ein sehr aggresiver Umgangston. Schuld daran hat vorallem die Hauptperson. Unser Spieler versucht überall möglichst cool und selbstbewusst rüber zu kommen. Er ist nämlich Physik-Student und reibt er uns das auch oft und gerne unter die Nase. Tatsächlich fand ich ihn vorallem am Anfang unausstehlich (schlimmer als Fuller, dessen Rolle ist wenigstens nachvollziehbar).
Er brüllt jeden seiner Gesprächspartner an, dementsprechend wird das ganze Klima immer aggressiver.
An manchem Stellen wirkt er dann aber wieder sehr zurückhaltend und ängstlich, im späteren Spielverlauf bessert sich sein Verhalten etwas, aber es wirkt doch vieles übertrieben und aufgesetzt.

Fazit:

Auch wenn der Gruselfaktor des ersten Teils nicht annähernd erreicht wird, ist doch Black Mirror 2 ein guter Nachfolger. Steigert sich zum Ende hin und macht Lust auf mehr (Teil 3!). Ein Stern Abzug gibt es für den nicht überzeugenden Hauptcharakter, er ist es einfach nicht würdig ein Gordon zu sein.
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am 9. Dezember 2009
Ich habe Black Mirror 1 leider (noch) nicht gespielt und kann nicht beurteilen, wie gut das neue Spiel an das alte anknüpft. Was ich allerdings toll finde, ist dass m.E. nichts Großes verraten wird und der erste Teil spannend bleibt wenn man ihn noch nicht kennt.
Ich finde Black Mirror 2 sehr gut gemacht- auch ist es endlich mal ein Adventure mit vernünftiger Vertonung (die albernen abwertenden Anti- Studenten- Kommentare in anderen Rezensionen kann man hier getrost überlesen- so ein Schwachsinn!!) Hier wurde auf professionelle und auch bekannte Stimmen gesetzt, die Spaß machen.
Die Rätsel im Spiel sind fast alle recht gut lösbar; die Gegenstände sind sehr schlüssig miteinander zu kombinieren. Die Schauplätze und Musik sind wunderbar passend in Szene gesetzt; da stimmt alles. Die Rätsel am Ende sind dann schon recht tricky. Zum Glück gibt es für Rätselfaule eine Funktion, mit der man nach mehrmaligem Scheitern mit einem Klick ein Rätsel lösen kann. Die Hotspotfunktion ist zwar sehr gut und übersichtlich aber fast nicht unbedingt nötig. Fast alle Objekte kann man gut finden; ab und zu gibt es mal einen Balken im Dunkeln, der schlecht zu sehen ist aber das ist auch alles.

Die Story ist gut; nicht brilliant aber mal was Anderes. Wie so häufig bei Adventures hat mich auch hier leider das Ende gestört; das kam mir dann ein bisschen zu holprig daher.
Die schönste und von mir meistgenutzte Funktion ist die Kartenansicht, mit der man schnell an alle Orte springen kann und sich lange Wege ersparen kann. Die Dialoge sind abkürzbar und nicht zu lang, um zuzuhören.

Insgesamt ein recht gut gelungenes Adventure mit kleinen Macken; aber die sind absolut zu verkraften und in fast jedem Adventure zu finden.
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am 26. September 2009
Da ist er nun, der Nachfolger von Black Mirror I und er erfüllt die Erwartungen, welche die Anhänger seit Monaten an das Programm geknüpft haben und übertrifft diese auch.

Die Verknüpfung zum ersten Teil ist sehr gut umgesetzt.
Die Black-Mirror-Atmosphäre stellt sich bereits im Vorspann wieder ein, man fühlt sich sofort in den ersten Teil zurückversetzt und bekommt vorab eine Erklärung für die Brandkatastophe im Black-Mirror-Castle, bei welcher Samuels Frau Cathy ums Leben kam - eine der vielen nicht restlos geklärten Fragen des ersten Teils.

Viele der Personen aus dem ersten Teil - soweit sie ihn überlebt haben - sind noch im Dienst, die Schauplätze in Willow Creek sind wieder vorhanden, wenn auch in neuer Funktion: So ist etwa aus der heruntergekommenen Irrenanstalt "Ashburry" ein modernes Sanatorium geworden und in Willow Creek gibt es ein Heimatmuseum, welches von den unheimlichen Vorgängen um das Black-Mirror-Castle und die Familie Gordon zu berichten weiß.

Nach einigen Stunden Spielzeit bin ich angetan: Bisher kein Bug (nicht mehr selbstverständlich), verbesserte Grafik (höhere Auflösung), mehr Animationen als in den Vorgängerprodukten und neue Funktionen im Spiel, wie etwa:
- Tagebuchfunktion: aktuelle und erledigte Aufgaben werden gekennzeichnet
- Mit einer Kamera können Bildschirmfotos erstellt werden (jedes über 6 MB groß im BMP-Format!), die "Druck-Taste" erledigt das über Windowsfunktionen wesentlich platzsparender auch.
- Dialoge werden jetzt auf Wunsch zum Mitlesen eingeblendet.
- An Stellen, in denen der Hauptdarsteller Darren in Gefahr gerät, wird automatisch vorher ein Spielstand abgespeichert (eine Neuerung in Adventuerespielen generell!)
- Wichtige Punkte ("Hotspots") können auf Wunsch eingeblendet werden.
- Auf der DVD sind einige neue Schriftarten, die im Spiel relevant sind, aber auch unter Windows benutzt werden können.
- Weiterhin enthält die DVD einige Hintergrundbilder ("Wallpaper").
- Minispiele vorheriger Programme von Future Games (Wer erinnert sich nicht "gern" an das Tierkreiszeichen-Verschiebe-Puzzle von Wales oder das Kugelspiel im Tempel von Tecolut?) können auf Wunsch mit Hilfe eines "Panik-Knopfes" übersprungen werden.

Einziger Kritikpunkt: Obwohl die Szenen vollständig von der DVD eingelesen werden und diese deshalb im Laufwerk bleiben muss, werden 6 GB auf der Festplatte belegt, da fast der gesamte Inhalt der DVD zusätzlich nochmal auf die Festplatte entpackt wird.
Dafür sind die sonstigen Computeranforderungen wie in den vorangegangenen Spielen von Future Games/Cranberries Studios aber sehr moderat, sodass auch auf älterer Ausstattung kein Problem auftreten dürfte.

Wer Black Mirror (2004) mochte und "Reprobates" (2007) etwas behäbig fand, bekommt nun wieder ein rundum gelungenes Adventure - es lohnt sich!
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am 11. Januar 2011
Ich versuche meine persönlichen Eindrücke kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Pro.:
+ sehr schöne und detailierte Grafik
+ spannende Anfangsstory
+ relativ viele Schauplätze
+ automatische Speicherpunkte

Contra.:
- Umgebungsspannung im Vergleich zum 1.Teil, deutlich weniger
- sehr lineare Rätselwege
- Story-Übergänge an manchen Stellen zu einfach gehalten
- anfängliche Spannung verliert sich mit zunehmender Spieldauer
- unsympathische bis nervige Dialogführung in Wort-/ und Tonwahl
- Rätsel zum Teil sehr leicht, am Ende jedoch relativ unübersichtlich

Der 1.Teil "Black Mirror", hat mir so gut gefallen, dass ich wahrscheinlich ein zu hohe Erwartungshaltung gegenüber dem 2. Teil gehabt habe.
Dennoch ist "Black Mirror 2" ein gutes Adventure, welches sicherlich etliches an Entwicklungszeit und Ideenreichtum vorausgesetzt hat.

Auch wenn die Negativ-Punkte in meinen persönlichen Eindrücken überwiegen, habe ich das Spiel gerne bis zu Ende gespielt und freue mich auch schon riesig auf Black Mirror 3.
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am 27. September 2009
Bei den Features und dem Gameplay schließe ich mich meiner Vorrednerin an. Dem hab ich auch nicht mehr hinzuzufügen.

Die Grafik des neuen Black Mirror Adventures ist sehr gut und auch, wenn wie im ersten Teil nur wenig mit "richtigen" Cutscenes gearbeitet wurde, verfügen diese jedoch über sehr schöne Texturen und realistische Gesichter. Die Hintergründe wurden mit viel Liebe zum Detail erstellt, so sieht man beispielsweise sich bewegende, realistische Wolken am Himmel, je nach Wetterlage wurde der Farbton der Umgebung in kalte Farben angepasst etc. etc. Saubere Arbeit.

Leider geht die Atmosphäre, die den ersten Teil von Black Mirror im Wesentlichen ausmachte, größtenteils verloren und das schon am Anfang, weil ich persönlich das Gefühl hatte, dass man versucht hat, das Spiel auf "Jung" zu trimmen, um eine möglichst große Zielgruppe in der Ego-Shooter-Generation zum Adventure-Spielen zu bewegen.
Die Charaktere sind charismatisch wie auch im ersten Teil, da kann man nichts sagen, doch der junge Darren Micheals passt nicht so ganz in das Konzept von Black Mirror und dämpft mit seinen zynischen Bemerkungen die Atmosphäre, die ja eigentlich "gruselig" sein soll. Stattdessen lacht man an einigen Stellen vor sich hin, was für ein übertriebenes Bild manche Leute von der heutigen Jugend haben. (Bin selber 20, weiß also, wovon ich rede)
Mich persönlich erinnert das Ganze, vor allem das sechste Kapitel, eher an einen Indiana Jones-Krimi-Mischmasch als an ein Gruseladventure. Mich stört auch die Tatsache, dass man während den ersten vier Kapiteln einem Mädchen nachjagt und die eigentliche Story, die sich hauptsächlich um das Schloss und die Familie drehen sollte, zu kurz kommt.
Von Gruseln keine Spur, deswegen einen Stern Abzug.

Alles in allem hat das Gameplay Spaß gemacht und die Story war auch einigermaßen spannend, wenn auch an manchen Stellen ziemlich weit hergeholt. Das Ende war im Gegensatz zum Vorgänger wirklich erbärmlich und hat einen verdutzten Spieler á la "Wars das schon" zurückgelassen. Zusammengerechnet 3 Sterne für Grafik und Gameplay, aber mehr ist nicht drin.
55 Kommentare|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2014
Black Mirror 2 ist ein wirklich gelungenes Mysteryspiel/ Psychothriller der Extraklasse.
Es gibt fast nur positives über diese Spiel zu berichten.
Die Grafik ist ausgezeichnet. Die Spielszenen sind sehr Detailverliebt gestaltet und grafisch hochwertig. Ich fand die Szenen so detailverliebt, dass die Umgebung wirklich sehr glaubhaft rüberkam.
Die Hintergrundmusik ist stimmig und unterstreicht die Atmosphäre im Spiel. Besonders im 2. Teil des Spiels, welches in England in und um der Umgebung des Black Mirror Castle spielt ist wirklich passend. Ich empfand die Atmosphäre dort teilweise morbide.
Die Protagonisten, mit denen man interagiert sind sehr durchdacht konzipiert. So hat nahezu jede Spielfigur seine nachvollziehbare Hintergrundgeschichte. Zum Beispiel wäre da Mr. Fuller, zu den man im Laufe des Spiels eine starke Abneigung entwickelt oder Mrs. Biba, die einen einfach nur leidtut und nicht zu vergessen Angelina, deren Motive im Unklaren sind und bis zum Ende des Spiels bleiben werden. Zur Spielfigur des Darren, die man spielt sage ich später noch was.
Die Synchronisation der Figuren ist sehr gut gewählt. Ich liebte die Synchronisationsstimme der Angelina. Was auch sehr positiv war, dass die Schauspieler den Figuren Leben eingehaucht haben. Es war nicht einfach ein runtergeratterter Text, man hatte das Gefühl sie fühlen was da sagen.
Die Story! Jaaa die Story ist warscheinlich ausschlagebend das viele das Spiel, wie auch ich lieben. Am Anfang plätschert es sich so dahin in Biddeford, Maine, dann in England nimmt sie Fahrt auf und zum Ende hin wird sie furios und unerwartet.
Das sind die Punkte, die dieses Spiel zu einen meiner Favoriten in diesem Genre machen und weshalb man es auch mehrmals spielen kann ohne das es langweilig wird.
Etwas negatives gibt es aber auch. Die Spielfigur (Darren Michaels)die man steuert empfand ich als unsymphatisch. Mir gefiel nicht wie er mit den Leuten redete, dann wiederum diese Fixiertheit auf Angelina, ich fand das nicht gut. Vielleicht dachten sich die Spieleentwickler: wir wollen einen sehr barschen, unreifen, teilweise naiven Charakter darstellen, der sich noch in einem Lernprozess befindet. Denn bekanntlich gibt es ja noch den Dritten Teil, der nahtlos an Teil 2 anschließen soll und wo Darren scheinbar dem Wahnsinn verfällt.
Aber die positiven Aspekte überwiegen eindeutig in dem Spiel, so dass ich locker 5 Sterne vergeben kann. Ich würde sogar 10 vergeben, wenn dies möglich wäre.
Ich empfehle dieses Spiel Leuten, die Spiele ala Syberia, Overlocked ect. mögen. Auch Geheimaktefans werden ihren Spass daran finden :)
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am 30. Juni 2013
Ich habe gerade Black Mirror 2 durchgespielt und bin absolut begeistert vom Nachfolger des sehr guten ersten Teils. Hier meine positiven und negativen Eindrücke und meine persönliche Wertung.

+ tolle Grafik und sehr stimmige Hintergründe/Umgebung (z.B. schöne Wettereffekte wie Regen, Nebel, Gewitter)
+ viele unterschiedliche Schauplätze
+ sehr faire und immer logische, dennoch nie zu leichte Rätsel, spielt sich sehr angenehm, schöner Spielfluss
+ spannende Geschichte mit vielen Wendungen, die im Jahr 1993 spielt, 12 Jahre nach Teil 1
+ sehr komfortable (Maus-)Steuerung und Inventar-Bedienung
+ ordentliche deutsche Sprecher
+ gute und sehr stimmungsvolle Hintergrundmusik
+ Dialoge nicht zu lang aber trotzdem sehr informativ (Handlung)
+ interessante Charaktere und Nebencharaktere
+ Wiedersehen mit bekannten Personen und Schauplätzen aus Teil 1
+ sehr schnelle Lade- und Speicherzeiten
+ ordentliche Spielzeit von ca. 15 Stunden
+ Autosavefunktion
+ Wechsel der Schauplätze durch Doppelklick möglich
+ keinerlei Probleme oder Abstürze

- kaum Videos/Zwischensequenzen, nur sehr eigenartige "Traumsequenzen"
- (offenes) Ende sehr chaotisch, unübersichtlich und ziemlich kurz gehalten
- Hauptcharakter Darren sehr eigenwillig und wirkt dadurch auch ziemlich unsympathisch
- die Stimmen der Charaktere von "Darren" und "Fuller" klingen an manchen stellen sehr übertrieben und aufgesetzt
- ein spezielles Minispiel (Kugel in die Mitte führen) ziemlich fummelig, Lösung eher Zufall

Wertung: 8,5/10

Obwohl das Ende relativ enttäuschend war und ich mich an Darren (Hauptcharakter) erst gewöhnen musste, finde ich dass Black Mirror 2 ein absolut würdiger und sehr guter Nachfolger geworden ist. Die logischen und wirklich guten Rätsel, dazu noch die sehr guten Kulissen, die tolle Vertonung/Umgebungsgeräusche und die sehr gute Bedienung haben mir super gefallen und vor allem sehr viel Spaß gemacht. Wer über die wenigen Schwächen hinwegsehen kann, der darf bedenkenlos zugreifen, ich als großer Adventure Fan kann es absolut empfehlen.
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am 23. Oktober 2009
Nach Black Mirror I kaufte ich mir den zweiten Teil als gebraucht. Installation klappte ohne Probleme. Die Grafik ist angenehm und sehr realistisch. Trotzdem kommt die Story am Anfng überhaupt nicht aus der Suppe, es ist als "Adventure Fan" geradezu gähnend langweilig. Am Ende des 1. Kapitels geht es dann scheinbar endlich los, im 2. Kapital weiß man halbwegs was Phase ist. Auch ist die Geschichte immer vorhersehbar, man weiß schon was kommen wird und welche Gegenstände benötigt werden. Mich reißt der zweite Teil daher überhaupt nicht vom Hocker. Die Rätsel sind schon recht einfach und teilweise in die Länge gezogen. Teil 1 war da bedeutend abwechslungreicher. Das bei Abenteuerspielen viel gesabbelt wird ist eigentlich Standard, da bildet BM II keine Ausnahme. Glücklicherweise kann man die Gespräche mit der Maus etwas abkürzen. Im Verlauf stellt man weiterhin fest, dass es auf einmal Gegenstände gibt die man aufsammeln kann, obwohl man den Raum schon achtmal durchsucht hat. Diese werden erst später aktiviert. Benötigt man dann also die Unterschirft vom Postboten, rammelt man erstmal alle Szenerien ab um dann irgendwo eine ....... zu finden. Im Grunde ist diese Vorgehensweise richtig, denn vorher benötigt man die Gegenstände nicht, also sind sie auch uninteressant aufzunehmen. Das Problem: es gibt aber Gegenstände, die ich später benötige und bereits am Anfang aufnehmen kann. Gut gemacht finde ich die beiden Modi, einen einfachen mit "Überspringfunktion" bei schwierigen Rätseln und einen normalen. Auch gut ist die Möglichkeit, alle Hotspots einer Szenerie mit der Leertaste anzeigen zu lassen.

Fazit: Story ist bissel fade, langweilig und teilweise auf BM 1 konstruiert aufgesetzt. Grafik ist sehr gut, Gameplay ebenfalls.

Für Anfänger geeigent, für Profis eher nicht. Wenn es noch günstiger wird, sollte man es trotzdem mal spielen. Da ist man wenigstens von der Strasse weg.
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