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Kundenrezensionen

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am 3. März 2003
Ich zählte mich eigentlich nie zu den richtigen Ärzte-Fans, obwohl ich wusste, dass sie unter den Gleichaltrigen meines Umfeldes Kult-Status inne hatten. War ganz nett, aber eben auch nicht mehr. Mit der "Bestie in Menschengestalt" aber hatte ich ziemlich plötzlich meinen Draht zu den Ärzten gefunden. Die Musik wirkt reifer als früher, erwachsener (gut, ich bin es wohl auch).
Was mich an dieser CD fasziniert, ist der Reichtum an Abwechslung. Zwar ist letztlich alles irgendwo Rock mit viel Gitarre und Schlagzeug, die feinen Nuancen aber sind recht unterschiedlich. Und das ist ein wesentlicher Grund, warum die CD nicht langweilig wird.
Und auch die Texte haben es mir angetan. Das Niveau liegt mal höher mal tiefer, aber dabei treten die Ärzte auf interessante Weise den Beweis an, dass fehlender Tiefgang nicht unbedingt mit flach gleichzusetzen ist. Selbst Blasmusik (letztes Lied) kann entzücken, wenn man einen entsprechend beißenden Text wählt.
Und eine gehörige Portion Selbstironie ist immerhin auch in vielen Liedern dabei. Rundum eine interessante CD.
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am 2. Februar 2015
Als sich DIE ÄRZTE 1988 trennten, dauerte es eine Weile, bis Farin Urlaub und Bela B. die Auszeit nutzten, das Gehirn auf Durchzug zu schalten, um dann endlich einen ganzen Schwung neuer Ideen aus dem Ärztekoffer zu zaubern. Doch 1993 (ich bin 1991 geboren) war es soweit. Als dritter Mann stieß Rod hinzu - bekannt als Gitarrist der Band RAINBIRDS, die mit dem Ohrwurm BLUEPRINT Charterfolge feierten.

Mein lieber Frauenarzt: DIE BESTIE IN MENSCHENGESTALT ist abwechslungsreich wie komisch. Punkrock trifft auf Hip Hop (FaFaFa), Tango meets Acapulcoklänge auf Berlinerisch (Die Allerschürfste), indischen Klangfarben (Lieber Tee) und deutsche Volksmusik (Wenn es Abend wird). Fast 63 Minuten lang, hauen DIE ÄRZTE einen Knaller nach dem anderen heraus - Langeweile ist hier Fehl am Platze!

Egal ob nun Protestsongs wie SCHREI NACH LIEBE oder der Liebesballade MACH DIE AUGEN ZU, trotz der überwiegend lustigen Songs haben die drei Rettungssanitäter immernoch Platz für die Ernshaftigkeit, die hier als gesunde Mischung angeboten wird, aber trotzdem mehr Schwung hat als ein gut sortierter Bio-Laden!

Ich vergebe für dieses Album uneingeschränkt 5 medizinisch relevante Sterne. Genau so sollte sich ein Comeback-Album anhören!

P.S.

Neben schicken Fotos der Bandmitglieder, sind auch die Songtexte im Booklet abgedruckt!
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am 6. Januar 2000
Die Ärzte sind wieder da. Endlich, denn viel länger hätte ich es ohne die beste Band der Welt wohl auch nicht mehr ausgehalten. Als wären sie nie weg gewesen stürmen sie erst mit der Anti-Fascho-Single "Schrei nsch Liebe" die Charts und legen dann mit der "Bestie in Menschengestalt" auch noch ein hammergeiles Album nach. In typischer Ärzte-Manier legen sie los, das heißt sie scheren sich überhaupt nicht um eine bestimmte Musikrichtung (Punk steht zwar im Vordergrund, doch werden immer mal wieder Ausflüge in andere musikalische Gewässer unternommen) und schreiben gemeine, kritische, witzige und stets intelligente Texte mit schwarzem Humor, Selbstironie, kräftigen Seitenhieben und manchmal auch mit einem Schuß Naivität. Rein musikalisch wissen "Schrei nach Liebe", die Halbballade "Für uns", "Friedenspanzer", "Quark" und mein Lieblingslied des Albums "Kopfüber in die Hölle" am meisten zu gefallen. Rein textlich ist fast jeder Song ein Genuß. Die Ärzte sind eine einzigartige Band, die überaus intelligente Lieder schreiben und dabei immer einen sehr hohen Unterhaltungswert besitzen. Ein absolut gelungenes (und überfälliges) Comeback. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. September 2015
Die Ärzte und ich, das hat sich in den letzten zehn Jahren - nach fast zwanzigjähriger Liebesbeziehung - einfach ein wenig auseinandergelebt. Die letzten Alben klangen immer ein wenig bemüht, die alte Spaß- und Berufsjugendlichennummer ist Mitte 50 verständlicherweise nicht mehr Priorität der Herren, und die ernstere, erwachsenere Seite meiner Meinung nach nicht unbedingt die Stärke der Band. Dabei akzeptiere ich, das das mit Sicherheit genauso meinem Alterungsprozess geschuldet ist wie dem der Die Ärzte.

Aus aktuellem Anlass habe ich denn nun nach ein paar Jahren Pause mal wieder "Die Bestie in Menschengestalt" rausgenommen und mit "frischen Ohren" gehört - und da tatsächlich Einiges anders wahrgenommen als anno 1993.

Im Allgemeinen fällt auf, wie wenig die Scheibe musikalisch mit den ersten vier vollständigen Alben der Band zu tun hat. Wer allerdings in der Zwischenzeit King Kong und Depp Jones gehört hatte, war wohl nicht sonderlich davon überrascht, die Mischung auf "Die Bestie..." besteht ziemlich genau aus 50% Depp Jones, 25% King Kong und 25% altem Die Ärzte-Unfug. Die Highlights wie "Schrei nach Liebe", "Friedenspanzer", "Quark" und "Kopfüber in die Hölle" gehören nach wie vor zum Besten, was die Band je fabriziert hat, aber Songs wie "Schopenhauer", "Hey Huh", "Dos Corazones" und "Omaboy" sind auch mit wohlwollender Betrachtung nur Füller, vor allem, weil man textlich nicht mehr so genial albern wie früher zu Gange war, aber auch noch nicht die hinterhältigen Spitzen der nachfolgenden Scheiben erreicht hatte. Und mit "Für uns" und "Mit dem Schwert nach Polen, warum, Rene?" finden sich auch zwei definitive Ausfälle, das erste ein Liebeslied auf textlichem Schülerbandniveau, das zweite ein überambitionierter Gesellschaftskommentar, der ebenfalls dermaßen in die Klischees tappt, das schon damals Fremdschämen angesagt war. Auch das provokante Volksmusikstück "Wenn es Abend wird" kommt über eine Aneinanderreihung von Klischees nicht heraus und verzettelt sich noch dazu in seiner Länge. Selbst der Hit "Mach die Augen zu" kämpft mit einer gewissen Behäbigkeit und vor allem einer sehr glatten, auf Radiotauglichkeit gebürsteten Produktion - der Song entfaltete für mich erst in der abgespeckten Livedarbietung seine Qualitäten.

Aber das frische Hören entlarvt nicht nur schlecht Gealtertes, sonder bringt auch die Qualitäten vorher überhörter Songs nach vorne. Nun, die fiese Tango-Nummer "Die Allerschürfste" war schon immer einer meiner Favoriten, aber das abgefahrene "Gehirn-Stürm" offenbart plötzlich echte Ohrwurm-Qualitäten und will meinen Kopf gar nicht mehr verlassen... gleiches gilt für "Lieber Tee" - der härtere Bruder im Geiste des gleichen Gedankens.

Es war halt ein Comeback, noch dazu ein Stilwechsel, es ist zu verzeihen, daß die Die Ärzte erst mal eine Weile brauchten, um sich wieder aufs Zusammenarbeiten einzustellen und - ganz wichtig - auch Rodrigo "zu erlauben", sein Drittel zur Chemie beizutragen. Auch wenn die Nachfolger "Planet Punk", "Le Frisur" "13" (mit Abstrichen) und "Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer" ausgewogener und schlicht auch insgesamt hochwertiger ausfielen, ein schlechtes Album ist "Die Bestie in Menschengestalt" deswegen noch lange nicht. Ganz im Gegenteil.
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am 12. September 2011
Mit diesem Album wagten DÄ mit Verstärkung durch Vollblutmusiker Rodrigo Gonzales ein Comeback, welches sich lohnen sollte.
Nach wenig erfolgreichen Projekten taten Farin Urlaub und Bela B. sich wieder zusammen und lieferten den Fans mit der "Bestie in Menschengestalt" wieder neues Material.
Für mich ist es allerdings nur ein mittelmäßiges Werk geworden. Aus Heutiger Sicht, finde ich einige Lückenfüller auf "der Bestie". "Gehirnstürm" zählt in meinen Augen sogar zu den schwächsten Songs, die die "Super 3" je aufgenommen haben. "Hey Huh (In Scheiben)" und "Lieber Tee" schlagen in die gleiche Kerbe.
Aber selbstverständlich hat das Album auch seine starken Momente. Mit "Schrei nach Liebe" schufen DÄ die Anti-Nazi-Hymne schlechthin, Herr Urlaub schrieb mit "Mach die Augen zu" einer der besten Balladen seines Lebens und Rod erweiterte mit "Dos Corazones" den musikalischen Horizont der Band. Und natürlich bleibt der legendäre Humor der Berliner nicht auf der Strecke. "Wenn es Abend wird" ist eine bitterböse Satire auf die Volksmusik der Bundesrepublik, der Text ist einfach Herrlich schwarzhumorig!
Trotzdem gebe ich dem Album nur 3 von 5 Sternen. Wenn ich für "Die Bestie in Menschengestalt" 5 Sterne gäbe, wie viele hätte dann erst das Album "13" verdient?
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am 27. September 2015
Nach Planet Punk ist DBIM das beste Album was seit 1993 veröffentlich wurde von Belafarinrod. An sich ist es sehr rockig/punkig, es kracht und doe Lyrics hauen rein und das mit viel Abwechslung. An und für sich ist das ein Punkalbum, aber dennoch ist jeder Song für sich total verschieden von den anderen. Mit Schrei Nach Liebe als zweiten Track nach Inntro hat die Platte einen sehr punkigen Anfang der den Hörer Lust auf die folgenden Songs macht. Im Grunde sind die meisten Stücke recht schnell und rocklastig die ins Ohr gehen, aber auch immer zwischendurch mal ein etwas anders klingen Song der vom Punk dann doch abweicht, aber im guten Sinne. Dan von den 19 Songs nicht alle top sein können ist klar, so sind Claudia Teil 95, Inntro, Hey Huh (In Scheiben), Lieber Tee, Gehirn-Stürm mehr Füller als supportender Songs, wobei auch in diesen Texten bestimmte kritische Messages drin strecken, in Lieber Tee z.B. wird das Einnehmen von Drogen mit pechschwarzem Humor verurteilt.

Topsongs des Albums sind Friedenspanzer, Schrei Nach Liebe, Wenn Es Abend Wird, Quark (schade, dass man nicht beide Versionen des Songs auf der Neuversion des Albums findet), Deutschrockgirl, Schopenhauer.

FAZIT: Für Fans und nicht-Fans loht sich der Kauf auf jeden. Das Album bietet für jeden etwas und rock so richtig von Anfang bis Ende.
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am 19. September 2001
Das Album hat (meiner Meinung nach) alles was ein perfektes Album braucht. Fetzige, rockige Lieder z.B Deutschrockgirl, Claudia 95, Friedenspanzer oder Lieber Tee. Oder auch sanftere Lieder :Mach die Augen zu oder der sanfte-genial Rocksong "Dos Corazones". Ein sehr empfelenswertes Album, auch für nicht Ärzte-Fans. Ich besitze fast alle Ärzte Alben und diese ist echt ein Prachtstück der Ärrzte CD's . Persönliche Höhepunkte :Schrei nach Liebe, Quark und Kopfüber in die Höhle. Eigentlich sind alle Lieder cool.
P.S : Hört euch mal das letzte Lied "Wenn es Abend wird" an...
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am 16. November 2014
Nicht dass die Ärzte vor ihrer Zeit mit Rod schlecht waren, im Gegenteil. Sie haben da schon einige sehr coole Lieder fabriziert. Die Bestie in Menschengestalt ist das erste Album mit dem endgültigen dritten Mitglied der Ärzte und ich finde: Das hört man. Der Sound ist reifer, ohne erwachsen zu wirken. Kein super klingendes Punk-Geblödel mehr, sondern eben richtige Musik. Neben dem Album "13" gehört "Die Bestie in Menschengestalt" definitiv zu den besten Alben, die die Ärzte je produziert haben. Gleichzeitig ist es das erste Album, das auch vom allgemeinen Mainstream wahrgenommen wurde (das kann einem nun gefallen oder nicht), denn wir finden hier Songs wie "Mach die Augen zu" und "Schrei nach Liebe". Dabei sind auch Lieder wie "Kopfüber in die Hölle" und "Hey Hu" einfach nur super.

Wer ein "ächter" Ärztefan ist, der muss dieses Album auf jede Fall besitzen. Ich habs mir schon mehrmals gekauft. Ähnlich wie bei "13" verbummle ich es nämlich ständig.
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am 6. August 2006
Sind wir mal ehrlich: So richtig gut sind die Ärzte erst nach ihrer Neugründung 1993 geworden. In den Achtzigern waren die Texte und die Musik schon sehr gut, doch diese unsterblichen Kult-Status haben sich die drei Berliner erst im letzten Jahrzent erarbeitet. Und dieses Album war der Anfang von allem. Die Ärzte scheinen sich während ihrer Pause musikalisch extrem weiterentwickelt zu haben und Rod war sowieso ein unbezahlbarer Neuzugang. Die Stücke auf diesem Album und den Nachfolgenden sind alle wesentlich härter als noch vor Rods Zeit. Die Cd beginnt mit Gitarrengeklimper und geht dann sofort in den absoluten Hit der Scheibe über: Schrei nach Liebe. Hier tun die Ärzte ihre Meinung zum Thema Rechtsradikalität kund und das auf ihre unnachahmliche Weise. Der zweite Knaller ist der ruhige Song Mach Die Augen Zu, eine Ballade in der es darum geht verlassen zu werden und man das aber nicht wahrhaben möchte. Diese beiden Songs sind recht bekannt und daher sollten sie die meisten kennen, doch auch die weniger bekannten Titel sind richtige Granaten, so z.B.: Mit dem Schwert nach Polen, Dos Corazones und Omaboy. Das heimliche Highlight des Albums ist das Schlussstück Wenn es Abend wird. Ein Volksmusiksong der auch problemlos in der Hitparade laufen könnte, wenn da der Text nicht wär in der verschiedene Leute beschrieben werden, die sich zwar als freundlich ausgeben ihre mehr oder weniger legalen Laster aber heimlich mit Herzenslust ausleben. Also, die Musik ist super und die Texte sind besser als je zuvor. Muss man da noch überlegen? Nö, einfach kaufen!!!
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am 8. November 2008
Diese Platte stellt sozusagen das Comeback-Album der Kombo aus Berlin ("aus Berlin! Egal wie das klingt!") dar; nach eigenen Angaben bettelten die Fans so lange, bis sich die Herren Farin Urlaub (a.k.a. Jan Vetter) und Bela B (Dirk Felsenheimer) - nun wieder mit eigenem Bassisten, nämlich Rod Gonzalez - dazu durchringen konnten, eine neue Platte aufzunehmen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: mich beeindrucken vor allem die eingängigen Mitsingmelodien und die Vielfalt an musikalischen Stilen, die das Album so abwechslungsreich machen. Man findet Punknummern ("Schrei nach Liebe"), Psychedelisches ("Lieber Tee"), Balladen ("Mach die Augen zu"), Lustiges ("Quark"), spanisch Angehauchtes ("Dos Corazones" , "Kopfüber in die Hölle"), einen waschechten Zsardas ("Die Allerschürfste") und schließlich sogar eine richtige Musikantenstadl-Nummer ("Wenn es Abend wird"), welche aufgrund des recht drastischen Textes wohl niemals dort aufgeführt werden wird (selbst Die Wildecker Herzbuben haben es abgelehnt, auf dieser Nummer mitzusingen!). Solch musikalische Vielfalt findet sich nur noch auf dem Nachfolgealbum von Die Ärzte, nämlich "Planet Punk" von 1995; meiner Meinung nach eine weitere "Must Have" - Platte......
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