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TOP 500 REZENSENTam 26. Juni 2010
Nikolaus Harnoncourts Aufnahmen der "großen" Mozartopern haben viele unserer Hörgewohnheiten auf eine harte Probe gestellt (Le Nozze de Figaro), teilweise auch nachhaltig verändert (Cosi Fan Tutte als Tragikomödie). Der Don Giovanni ist im Vergleich dazu fast konventionell - aber damit nicht weniger hörenswert:

Harnoncourt verwendet - erstaunlicherweise - die übliche Mischfassung aus Prager und Wiener Fassung mit beiden Ottavio-Arien und der Elvira-Arie "Mi tradì quell'alma ingrata." Dadurch muss man auf keine der gewohnten Arien verzichten. Der Pionier der historischen Aufführungspraxis war auch nie ein Verfechter der extrem schnellen Tempi, im Gegenteil: In Auffassung und Tempi ist er näher bei Otto Klemperer als bei John Eliot Gardiner. Auch Harnoncourt legt mehr wert auf die tragische Komponente der Oper, auf die selische Verfassung der Protagonisten, als auf die teils drastische Komik. Auf diese Weise gelingt ihm eine faszinierende Aufnahme.

Der vielleicht größte Trumpf ist das Orchester: Im Gegensatz zu seinen früheren Mozart-Aufnahmen nutzt er kein Originalklangorchester, sondern das Concertgebouw Orkest Amsterdam. Was dieses Orchester an Ausdrucksbandbreite und Flexibilität aufbringt, ist schlicht sensationell - von der düsteren Feierlichkeit der Ouverture über den Charme der Verführungsszenen bis zur Komik der Registerarie.

Die Sänger entsprechen ebenfalls liebgewonnenen Hörgewohnheiten: Der Giovanni von Thomas Hampson ist ein hoher Bariton mit einschmeichelnder Stimme, eleganter Phrasierung und etwas glatter Ausstrahlung. Mit den Kraftausbrüchen der Champagnerarie hat er etwas Probleme. Als Leporello bietet der ungarische Bass Laszlo Polgar eine seiner musikalisch besten Leistungen. Eine größere Ähnlichkeit der Stimmen von Herr und Diener wäre wünschenswert gewesen, um den Rollentausch glaubhafter zu machen.

Roberta Alexanders Elvira erinnert an Christa Ludwig - warmherzig, verletzlich, menschlich und mit sehr schöner, dunkel timbrierter Stimme. Edita Gruberovas Anna dagegen ist eine kühle, unnahbare Gestalt - ähnlich etwa Suzanne Danco. Ihr scooping (von unten angeschliffene Töne) stört mich hier mehr als in ihren Belcanto-Partien. Beeindruckend, aber nicht wirklich sympathisch. Zu ihr passt allerdings sehr gut der Don Ottavio, den Hans-Peter Blochwitz sehr überzeugend als hilflosen Schwächling gibt.

Barbara Bonney ist eine frische, selbstbewusste Zerlina, Anton Scharinger ein wirklich einmal herausragender Masetto und Robert Holl ein düsterer Komtur.

Insgesamt also haben wir hier - nicht nur zu dem Preis - eine sehr hörenswerte, spannende, aber auch etwas konventionell besetzte Aufnahme.
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am 4. August 2010
Wie toll wäre es, wenn es diese Aufnahme auch auf DVD gäbe!!!!! Das ist doch mal ein Don Giovanni, wie ihn Mozart geschrieben und auch gemeint hat! In dieser Aufnahme, welche von Harnoncourt hervorragend dirigiert wird, hat Thomas Hampson als Don Giovanni endlich die Möglichkeit, diese Rolle als das zu gestalten, als was Mozart sie schrieb: als unersättlichen Verführer! Wunderbar, wie seine Stimme mit dem betörenden Timbre schmeichelt, zärtlich streichelt (im La ci darem la mano und ganz besonders im Ständchen), wie sie sich zur Wut steigern kann und wie sich Giovannis Lebenshunger in der Champagnerarie in einem rasenden Tempo ausdrückt. Selbst bei diesem rasanten Tempo versteht man jedes Wort, welches Hampson singt. Der Leporello von Laszlo Polgar ist sehr gut gesungen. Hervorheben muss ich noch die drei Sopranistinnen. Die Figur der Donna Anna gehört nicht zu meinen Lieblingen - selten kommt eine Sängerin mit der Tessitura klar. Aber hier, erste Sahne! Edita Gruberova meistert die Spitzentöne mühelos und zum ersten Mal habe ich mit Genuss die Arien von Donna Anna angehört.
Ebenfalls überragend ist Roberta Alexander als Donna Elvira. Ein glockenreiner Sopran, ein kraftvolle Stimme. Und Barbara Bonneys Zerlina ist wunderbar - ihre Stimme harmoniert phantastisch mit der von Thomas Hampson. Es ist einfach ein Genuss.
Wunderbar gesungen auch Giovannis Höllenfahrt. Hampson steigert sich in einen Stolz hinein, welcher ihn das letzte "Nein" regelrecht hinausschreien lässt. Erschütternd sind seine Schmerzensschreie, als Giovanni im Feuer verschwindet.

Kein Genuss ist allerdings, dass es auch hier nur ein kleinen Booklet mit dem Operninhalt gibt - wer die Oper nicht kennt, hat nichts davon. Es ist für mich unverständlich, weshalb einer Gesamtaufnahme, welche in einer Fremdsprache gesungen wird, kein deutschsprachiges Textbuch beigelegt wird. Bei EMI ist es dabei, bei Teldec leider nicht. Diese Aufnahme ist ausnahmsweise von hervorragender Tonqualität, was bei Teldec auch nicht zum Standard gehört.
Alles in allem kann ich diese Aufnahme sehr empfehlen, in solch hervorragender sängerischen Qualität bekommt man sie nicht immer geboten.
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am 31. März 2016
Ohne besondere Neuerkenntnisse kommt diese Don Giovanni-Einspielung daher, die dennoch eine schöne Katalogergänzung darstellt. Thomas Hampson gibt mit schmeichelndem Kavalierbariton den weltgewandten Verführer, kommt hier wie einige seiner Kollegen aber nicht vordergründig draufgängerisch daher. Laszlo Polgar ist mit knarzig-verschrobener Charakterstudie ein mehr als sinnvoll ergänzender Diener Leporello. Bei den Damen hätte ich mir vielleicht genau eine entgegengesetzte Besetzung gewünscht. Edita Gruberova bleibt mit natürlich schöner Stimme eine etwas gleichgültige Donna Anna, während Roberta Alexander eine glutvolle Donna Elvira gibt. Hans-Peter Blochwitz punktet mit schönem auf Linie singenden Don Ottavio, Barbara Bonney mit süßlich-liebreizendem Sopran als Zerlina und auch die beiden anderen Partien sind trefflich besetzt. Sicherlich ist Harnoncourt hier keine Jahrhundertaufnahme gelungen, hörbar ist sie allemal und für diesen Preis durchaus eine sinnvolle Alternative.
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am 18. November 2009
Dies ist eine solide Aufnahme. Hervorzuheben sind die SängerInnen Thomas Hampson, Edita Gruberova und Barbara Bonney. Das Dirigat könnte kraftvoller sein. Die Dramatik der Schlußszene geht unter, ja man könnte meinen der ganze Schluß versandet im Irgendwo. Das ist schade. Da gibt es wesentlich bessere Aufnahmen: Bruno Walter, Carlo Maria Giulini möchte ich hier nur nennen. Trotzdem kann man sich, besonders zu diesem Preis, diese Aufnahme gerne mal zu Gemüte führen.
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am 21. September 2009
Ein nettes Schnäppchen - lohnenswerte Alternative zu anderen Aufnahmen mit einem eher frischen, vibrierenden Sound.
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am 28. August 2013
Don Giovanni ist ein sehr gelungenes Werk, werde weitere Werke kaufen.
Gute Einstimmung auf einen Besuch der Oper um die Oper live zu sehen.
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