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am 6. Juli 2009
Im Gefängnis Rheinbach lernen sich die beiden mittelmäßigen Bankräuber Mike Roth und Klaus Starck kennen. Später in Freiheit sucht Starck Roth auf und versucht ihn für einen Bankraub zu gewinnen. Mike macht mit und Anfangs ist auch noch Alex Greif dabei. Als dieser schwer erkrankt, machen Mike und Klaus alleine weiter.

Ihre Spezialität sind kleine ländliche Banken zur Winterszeit. Durch Training täuschen sie die Auswerter der Videokameras, die nach deutlich jüngeren Tätern suchen.Klaus ist der sparsame, der sein Alter mit seiner Frau im Süden verbringen will. Mike lebt in den Tag und braucht die regelmäßigen Beutezüge. Die Polizei bleibt nicht untätig und bildet eine Sonderkommission. Das Auswerten der zahlreichen Daten zieht sich hin. Es scheint, als würden Mike und Klaus zunehmend perfekter. Der Tod von Klaus Frau ist ein schwerer Schicksalsschlag. Klaus will aussteigen. Inzwischen verhört die Sonderkommission den schwerkranken Alex. Dieser sagt nichts, will aber Geld von Mike und Klaus. Aus der Kür wird nun Pflicht.

Die Geschichte wird spannend und realistisch erzählt. Die ungleichen Protagonisten haben eine Strategie gefunden, eine zeitlang erfolgreich Banküberfälle zu begehen. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen gehören sozusagen zum Tagesgeschäft. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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am 24. Juni 2016
- zumal der Ausgang ja bekannt ist.Beruhend auf einem authentischen Fall schildert der Film, wie einje Bankraub-Serie über 12Jahre, in denen immer nur im Winter Banken in kleinen Orten Orten mit entfernterer Polizeistation nach präziser Planung bis fast ins Letzte durchdacht von zwei Ex-Häftlingen durchgeführt wurden. Bei 300 Banküberfällen im Jahr und damals sicher noch unzureichender Vernetzung der LKAs dauerte es natürlich, bis überhaupt eink,mal eine Serie erkannt wurde und nach Auswertung von tausenden Akten 2 LKA-Beamte mit Unterstützung drei weiterer Beamten erst einmal die zu einem Muster passenden Fälle herausfiltern und beim Vergleich mit Daten von Haftentlassenen den potentiellen Täterkreis eingrenzen konnten, zumal die maskierten Täter durch emsiges Fitnesstraining es lange Zeit geschafft hatten, von Zeugen deutlich jünger eingeschätzt zu werden.
Es werden die Täter charakterisiert, Jürgen Vogel als der Planer, der aber seinen Beuteanteil (insgesamt wurden 6 Mio DM geraubt), in kurzer Zeit auf den Kopf zu hauen, während Axel Prahl sparsam lebt und auf eine Flucht nach Marokko mit seiner Frau spart.
Was die beiden letzlich zu Fall bringt, wie die Polizei erst in die Irre ging und es nach Eingrenzung von Kandidaten ein Glücksspiel war, den geeigneten Kandidaten zu befragen, denn die falsche Wahl hätte die Täter gewarnt, wurde interessant und glaubwürdig vermittelt.
Jürgen Vogel ist sicher kein Hollywood-Beau, aber seine Wirkung auf Frauen in dem Film beruht sicher auch auf seinen Spendierhosen. Und Serge Gainsbourg, der große Chansonier, war vor Jane Birkin mit Juliette Gréco und Brigitte Bardot liiert, aber nicht unbedingt besser aussehend als Jürgen Vogel.
Insgesamt ein Film ohne spektakuläre Action, aber einen interessanten Einblick gebend, mit welchen Schwierigkeiten die Ermittler, deren Hartnäckigkei zu bewundern ist, zu kämpfen hatten.'aber nicht zum öfter Ansehen.

Doc Halliday
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am 10. Juni 2016
Es wurde schon viel zu dem Film gesagt. Ja, es ist ein deutscher Film und ja, man kann hier nicht dieselben Ansprüche an technische Brillianz und professionellem Acting bis in die letzten Nebenrollen erwarten. Eine Geschichte psychologisch authentisch und komplex in den Beziehungen mit charakteristischen Eigenheiten der Hauptfiguren darzustellen und spannend mit einigen überraschenden Plots und Wendungen zu erzählen, das kann man aber dennoch erwarten und wird hier zumindest teilweise eingelöst - zumal mit Axel Prahl und Wotan Wilke Möehring zwei großartige Tatort-Veteranen aufgefahren werden. Dazu natürlich Jürgen Vogel als absolutes Zugpferd, beliebter und respektierter Vertreter der deutschen Kinofilm-Schauspielriege.
Kleiner Seitenhieb an die Kollegen aus dem gutbezahlten Hollywood: Der nicht unbedingt modelmäßig (ebenmäßig glatt operiert) aussehende Herr Vogel spielt hier eine Art Playboy, dem die Frauen triebartig geradezu nachlaufen, und das ganz ohne komplett weiß gekrontes Pferde-Gebiss ;-) Das hat bei mir aber auch für ein wenig Irritation gesorgt: Der Vogel ein versnobter Lebemann? So ganz habe ich ihm sein luxuriöses Leben in Rausch und Braus nicht abgenommen...
Herr Prahl spielt seine Rolle als (zunächst durchgehend verantwortungsbewusster) Familienmensch grundsolide und ich finde, man erkennt so einiges an Mimik und Gestik aus seiner Rolle als Kommissar im Münster-Tatort wieder. Es fällt kaum auf, dass er hier einfach mal die Seiten gewechselt hat ;-)
So richtig böse kann man den beiden hauptberuflichen Verbrechern als unvoreingenommener Zuschauer auch nicht sein. Es wird eigentlich nie jemand ernsthaft verletzt auf ihren Raubzügen und geht auch lange Zeit nichts schief...
Die Verwandlung von eigentlich ganz bodenständig behäbig (Prahl) und blauäugig in den Tag lebend (Vogel) wirkenden Privatmenschen zu hyperintelligent vorgehenden, lautstark und sportlich auftretenden Bankräubern, hat nicht nur die ermittelnde Polizei um den bellenden Hund Mörike (warum er sich so in den Fall verbeißt wird mir nie ganz schlüssig) lange auf die falsche Fährte geführt, sondern auch mich als Zuschauer etwas irritiert ;-)

Alles in allem handelt es sich hier um ein manchmal etwas spröde und langatmig wirkendes Bankräuber-Drama (keine Feel-Well-Romanze für mich) - der Story-Plot gibt einfach nicht so viele Wendungen und Nebenschauplätze her. Sein Wahrheitsgehalt ("eine wahre Begebenheit") wäre jedoch mal interessant nachzurecherchieren. Wer mehr weiß, bitte posten!
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Jürgen Vogel und Axel Prahl spielen zwei Bankräuber, die es wirklich gegeben hat, und die zwischen Anfang der 1990-er Jahre und 2001 in den Wintermonaten immer wieder Banken überfallen haben. Sie hatten sich zuvor im Gefängnis kennengelernt und inszenierten dann das fast perfekte Verbrechen. 2002 wurden sie zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Jürgen Vogel und Axel Prahl spielen diese beiden Kriminellen fast liebenswürdig, und wenn man sich den Film anschaut, ertappt man sich manchmal dabei, dass man das, was die beiden machen, eigentlich gar nicht so schlimm findet.

Das macht diesen Film aber gerade so authentisch. Hier wird spannende Unterhaltung geboten, die wohl auch im Kino eine Chance gehabt hätte.
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am 26. November 2015
Was mir schon störte , waren diese langweiligen Dialoge . Ich wäre schon beinahe eingeschlafen . Die Story ist sehr gut und auch teilweise die Regie . Was mich doch immer stört , sind diese künstlichen Wutaussprüche unseren deutschen Schauspieler . Das sieht immer so aus , als wolle man nur aber kann es nicht ! Deshalb auch nur diese 3 Sterne !
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am 17. Juni 2016
Gelungene Studie der beiden so völlig unterschiedlichen Männer und ihrer jeweiligen Motivation. Ich war erschrocken über das Strafmaß. Wie jemand anders schon sagte: Der Kapitalismus schlägt erbarmungslos zurück.
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Nachdem ich den Film "12 Winter" bereits im TV gesehen hatte, war ich so begeistert, daß ich mir nun die DVD davon gekauft habe.
Kein Wunder, der Film ist aber auch wirklich sehr gut gemacht, erstens sauspannender Plot, zweitens super geniale Besetzung (Jürgen Vogel, Axel Prahl, Matthias Koeberlin, Wotan Wilke Möhring) u. drittens nach einem "echten" Fall gedreht, also kein ausgedachtes Zeug, was die Spannung noch erhöht.
Die Geschichte kurz zusammengefaßt ist schnell erzählt, drei Bankräuber überfallen immer im Winter zusammen Banken, weil es da früher dunkel wird etc., bis eines Tages der dritte Bankräuber aussteigt u. die beiden anderen alleine weitermachen. Soweit klappt es auch immer weiter, aber dann...
Mehr verrate ich nicht, die Story lebt schließlich von der Spannung, selber gucken !!!
Mein Fazit, unbedingt ansehen, lohnt sich !!!
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am 17. Juli 2014
Schöner Räuberfilm aus Deutschland. Ich hab den Film auf Amazon Prime gesehen. Der Film lebt ganz von den Schauspielern, die die Verbrecher mitunter aber etwas verklärend darstellen - so wirken die Raubzüge eher romantisch als gefährlich. Die Verbrecher wie Freunde beim Wandern. Durch die Witze zeigt sich aber auch gleichzeitig die Stärke des Films die Täter realistisch wirken zu lassen. Dass die Geschichte auf einem wahren Hintergrund basiert erkennt man gerade bei den durchgeührten Raubzügen, die sehr detailreich dargestellt werden.

Der Film ist eine deutsche Produktion - für manche ein KO-Kriterium - meines Erachtens bei diesem zu unrecht. Der Film ist spannend und unterhaltsam und deshalb sehenswert, auch wenn man stark dazu verführt wird, die Kriminellen sympathisch zu finden. Er bildet die Verhältnisse in Deutschland gut ab - jedenfalls so wie sie es zur Zeit der Banküberfälle bis 2001 waren.

Die Kamera hat mitunter großartige Arbeit geleistet Szenen in der Dunkelheit abzubilden. Teilweise hat man allerdings den Eindruck, dass der Film immer noch in der selben Region spielt, auch wenn es sich um einen ganz neuen Überfall handelt.
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am 27. Oktober 2014
Der Film ist sehr spannend, zumal man das Ende nicht vorhersehen kann. Im Laufe ihrer "Karriere" als Bankräuber bekommen die beiden immer wieder Schicksaksschläge zu spüren, so dass unklar ust, ob sie ihr Ziel erreichen. Was ein wenig auf der Strecke bleibt, sind die Motive für ihr Leben als Bankräuber. Diese ähneln zunächst eher einer harmlosen Spielerei, wobei zu bedenken ist, dass man als Vorbestrafter praktisch keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Wenn einem dann nur noch wenig Möglichkeiten bleiben, um zu überleben und man ...
Spoiler: "dabei letztendlich erwischt wird, bekommt man 15 (!) Jahre Knast, also ein Vielfaches von Vergewaltigern oder Kindesmissbrauchern. Tja, wer dem Kapitalismus das Essentiellste nimmt, nämlich sein Kapital, dem winken Höchststrafen wogegen eine zerstörte Kinderseele nur ein Bruchteil davon wert zu sein scheint. Traurig aber wahr."
Jürgen Vogel hatte hier zu Drehzeiten entweder sein Können noch nicht ausschöpfen können oder sein schauspielerisches Talent war noch nicht ausgereift genug, denn ich kenne inzwischen ganz andere Filme mit ihm, in denen er Glanzleistungen vollbringt, deswegen einen Stern Abzug.
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am 10. September 2015
Und soll das etwa auch noch nach einer realen Geschichte basieren? Ist die Polizei wirklich so dumm, dass sie ihr Täterprofil zu jung schätzt weil die Bankräuber durch Training es geschafft haben, jünger zu erscheinen? Das hört sich für mich an, wie ein schlecht ausgedachtes Drehbuch. Oder gilt hier: "Das Leben schreibt doch die schlechtesten Geschichten". Vielleicht sollten die in ihrem Kommissariat mal das Licht anmachen, das sieht ja aus, wie bei mir im Schlafzimmer. Und dann dieser ständig brüllende Kommissar. Hat der die Rolle bekommen, weil er am lautesten schreien konnte? Hier fällt nur einer nicht durch, das ist Jürgen Vogel.
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