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Kundenrezensionen

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am 30. Dezember 2009
Ich finde diese CD einfach super! Es ist eigentlich kaum ein Song drauf, der schwächelt. Ich weiß nicht, ob diese Platte nun mainstreamiger ist als die anderen. Sie erschließt sich einem etwas schneller als frühere Alben und ist insgesamt weniger düster. Trotzdem muss man sich wie bei jedem Placebo Album erstmal einhören. Placebo machen einfach außergewöhnliche,gute und qualitativ hochwertige Musik. Der neue Drummer macht seinen Job auch gut und dürfte gerade für das jüngere Publikum recht interessant sein.
Ich hab Placebo im November live gesehen und muss sagen, die Jungs habens echt drauf. Live sind sie fast noch besser als auf CD.
Meine Lieblingssongs: ALLE! Ok, meine absoluten Highlights dieser CD: Battle for the Sun, For what its worth, the never ending why und Breathe underwater!
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am 1. Februar 2010
Für mich das erste PLACEBO-Album nach dem Debüt, das man von A-Z durchhören kann und das immer wieder. Die Nachbesetzung von Steven Hewitt hat mich zunächst nachdenklich gestimmt, da er mit seinem anspruchsvollen und kraftvollen Spiel Brians extravaganten Gitarrenparts die besondere Note gegeben hat. Diese Aufgabe wurde jedoch mit Bravour gelöst und wird auch Live super umgesetzt, wovon ich mich persönlich überzeugen konnte. Was dem Album fehlt (mir aber nicht) sind die extrem melancholischen Songs.

Der neue Sound mit Gitarrendowntunings steht PLACEBO sehr gut und auch die Geigenfills z.B. bei Battle for the sun dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung die man bei anderen Bands, die so lange im Geschäft sind, oft vergeblich sucht. Kompliment an Brian & Co.
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am 29. Mai 2009
Bei vielen zeigte sich Ende April eine spontane emotionale Freude, die sich nach außen hin auf der imaginären Skala zwischen einem leichten Lächeln und einem Freudenschrei geäußert haben dürfte. Den ersten musikalischen Auszug brachten uns Placebo paar Tage darauf mit der Single ' For What It's Worth ', die Ihre Premiere am 20. April feierte. Der langhaarige Brian Molko zeigte in dem dazugehörigen Video, was personifizierende Etiketten so alles anrichten können, einige allerdings offensichtlicher mehr als andere. Der Song selbst vertritt die bekannten Merkmale des englischen Trios, rund um den neuen Schlagzeuger Steve Forrest. Druckvoll aber doch mit leicht entschärfter Peitsche stürmen Sie mit einer simplen Struktur durch die 3:14 Minuten hindurch.

Wesentlich interessanter gestaltet sich hier schon der Titeltrack ' Battle For The Sun ', der ebenfalls seine Premiere im Radio feierte und anschließend zum kostenlosen Download auf der offiziellen Placebo Seite bereitstand. Manche meinen die ersten Minuten wären recht schleppend, andere finden es einfach nur verdammt gelungen, erfrischend anders ist das eigentliche Stichwort und erfüllt trotz allen Ausflüchten den typischen Sound von Molko und Steve Olsdal. Gerade die langgezogenen Sätze zu Anfang " I will battle for the sun/ And I won't stop until I'm done/ You are getting in the way/ And I have nothing left to say" und die sich permanent wiederholenden Worte im gesamten Titeltrack, lassen diesen so besonders erscheinen.

Brian meinte vor einiger Zeit selbst zur neuen Platte: "I believe 'Battle for the Sun ' to be the first of our albums to tell a story over the course of its 52 minutes. Our previous releases were really only collections of songs and even though the songs are ordered according to the musical flow." Die Geschichte selbst beginnt kompromisslos und unvermittelt, wenngleich es natürlich den brachialen Einstieg von ' Bulletproof Cupid ' nicht ersetzen kann. Es zwängt sich vielmehr zwischen diesem und ' Meds ' und übergibt an das schnellere ' Ashtray Heart '.

Zu Zeiten von ' Black Market Music ' musste man die Suche nach offensichtlichen Hits schon frühzeitig aufgeben und erkennen, dass Eingängigkeit und wirbelnde Riffs hier definitiv nicht zu finden sind. Ganz anders läuft es dagegen bei ' Battle For The Sun ' mit seinen drei potentiellen Hits zum Auftakt, die erst durch ' Devil In The Details ' mit verhangenen Visionen Ihr Heil im Abstrakten suchen. Die düstere Faszination umhüllte Molko schon seit Anbeginn der Karriere in dunkle Schattengebilde und zieht auch diesmal das mediengerechte Image auf die Band.

Nichts desto Trotz folgt nach zwei kleinen Hängern mit ' The Never ' eine ziemlich straighte Rocknummer mit netten Gitarreneffekten und einem krassen Schnitt zum nächsten Song ' Julien '. Eine Electro-Pop-Beat-Nummer, die sich gegen Ende dann noch eines anderen besinnt, die Konturen schweifen lässt und die Gitarren aus der Ecke nimmt. Nach der folgenden Ballade ' Happy You're Gone ' entschwinden Placebo wieder unseren Augen und jagen bereits mit großen Schritten dem Ende entgegen. Nach ' King Of Medicine ' verabschiedet sich das Trio dann entgültig, jedoch zu keinem Zeitpunkt von Ihrem erfolgreichen Markenzeichen.

Und schließlich haben Sie es auch gar nicht nötig. Placebo haben noch nie ein schlechtes Album abgeliefert und tun das auch mit ' Battle For The Sun ' nicht. Headliner auf sämtlichen Festivals in diesem Jahr und damit der Kommerz schlussendlich auch nicht zu kurz kommt, gibt es vom stink-normalen MP3 Download bis zur super-streng-limitierten und exklusiven Deluxe Edition alles für den aufgeschlossenen Placebo Fan von Heute. Über den Geschmack lässt sich streiten, aber eines ist dagegen sicher: Brian, Stefan und Steve werden sich in diesem Jahr zu den großen Abräumern zählen dürfen - Gegönnt sei es Ihnen.
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am 9. Juni 2009
Als ich vor gut zwei Jahren Placebo in der Philipshalle in Düsseldorf sah, war mir doch sehr schwer und bang ums Herz, da meine Lieblingsband ausgepowert, müde und lustlos wirkte. Die 18-monatige Mammuttour hatte ihre Spuren hinterlassen und ich befürchtete damals, nie wieder etwas von meiner Lieblingsband zu hören.

Umso überraschter war ich, als ich dann über diverse Medien vom neuen Album erfuhr und bereits Mitte März den Titeltrack Battle for the sun" bei meinem Haus- und Hof-Radiosender 1 Live hören konnte. In den letzten Wochen wurde man sozusagen von der Marketingwelle, die Placebo gestartet haben, überrollt. Vorab-Auftritte, Bonus-Tracks zum Runterladen, Radio-Konzerte im ausgewählten Kreis, jede Menge Titelbilder und -storys in Musikzeitschriften, Headliner beim niederländischen Pinkpop-Festival an Pfingsten, Headliner bei Rock am Ring/Rock im Park - Placebo überlassen nichts dem Zufall bei der Vermarktung ihres neuen Babys. Sie hören nicht auf zu erzählen, wie ausgelaugt, müde und depressiv sie waren, wie enttäuschend die Trennung von ihrem langjährigen Drummer und Freund Steve Hewitt war, dass die Band kurz vor dem Aus stand, dass Battle for the sun" ein positives Album ist und nicht so düster wie beispielsweise Meds" ist, dass der neue Drummer Brian und Stefan jede Menge Energie gibt, dass sie wieder Spaß haben u.s.w.

Bei Placebo ist vieles neu: der Drummer, die Plattenfirma, das Marketing. Placebo zeigen mit ihrer Frischzellenkur und ihrer neu gewonnenen Energie, dass sie an die Spitze wollen. Dies unterstrich Frontmann und Diva Brian Molko kürzlich in seinem Interview in der Musikzeitschrift Visions" mit der Äußerung Über uns sind nur noch U 2 und die Stones, aber die kriegen wir auch noch". Eine sicherlich provokante Äußerung, die aber zeigt, welche ehrgeizigen Ziele die Jungs sich gesetzt haben. Und die können sie durchaus erreichen. Das neue Album Battle for the sun" ist spritzig, frisch und optimistisch, ein wenig Mainstream, aber doch typisch Placebo: Schrammelige Gitarren, dröhnende Bässe und einer der ungewöhnlichsten Stimmen dieses Jahrhunderts.

Ich liebe jedes Album von Placebo auf seine Art und es gibt keines der sechs Alben, was ich mehr oder weniger mag. Sie sind für mich alle etwas Besonderes - sozusagen der Soundtrack meines Lebens in der jeweiligen Zeit. So ist es auch mit Bfts". Ich mache mir nicht die Mühe, hier jedes Lied auseinander zu nehmen und zu beschreiben, aber ich habe natürlich meine Favoriten und die sind: Ashtray Heart, Battle for the sun, Devil in the Detail, Speak in Tongues, Julien und Never ending why.

Zum Schluss möchte ich mir noch eine kurze Anmerkung an alle diejenigen erlauben, die enttäuscht vom Album sind oder es zerreissen: Ich persönlich kenne keine Band, die mit jedem neuen Album das Rad bzw. sich selbst neu erfunden hat. Wichtig ist doch, dass es Placebo nach ihrer Sinnkrise überhaupt noch gibt und sie haben mit Bfts keinen Rückschritt gemacht oder treten auf der Stelle - sie sind wieder da, und das kraftvoll, voller Energie und auf dem Weg an die Spitze, denn vor ihnen sind ja nur noch U 2 und die Stones :-) .
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am 12. Juni 2009
Placebo bieten auch auf ihrem neuesten Werk gewohnt Hörenswertes! Die bereits in zahlreichen Interviews und Albumrezensionen angesprochenen positiven Vibes, die Battle for the Sun auszeichnen, stehen der Band nicht schlecht, sind aber auch keinesfalls eine so drastische Stiländerung, wie man aufgrund der Vorankündigungen hätte vermuten können. Niemand muss sich Sorgen machen, dass der Weltzschmerz vollkommen aus der Welt von Brian Molko verschwunden wäre. Genau genommen gibt es sogar recht wenig Experimente auf Battle for the Sun. Straighte Rocker mit den bekannten Zutaten, die sich durchaus auch für die von Placebo angestrebten großen Arenen eignen, garantieren eine relativ unauffällige Aufnahme in die Live Setlist zur anstehenden Tour und werden auch denen nicht weh tun, die nun die vermeintlich fehlende Melancholie anprangern. Also, alles wie gehabt und sicherlich eine Empfehlung für alle, die auf gitarrenlastigen Poprock mit Ohrwurmcharakter stehen. Was an die dieser Stelle aber hoffentlich auch mal gesagt werden darf: Die neuen FSK-Aufdrucke auf den Covern (bei DVD-Beilage) sind absolut unzumutbar! Ich gehöre zu den Wenigen, die sich trotz leicht zugänglicher Gratis-Downloads immer noch gerne die Originale kaufen, da für mich das gesamte Erlebnis des Hörens, Sehens und Fühlens einer Platte wichtig ist. Außerdem soll der Künstler durchaus seinen verdienten Anteil an der erbrachten Leistung bekommen. Aber mit solchen Verunstaltungen, die hässlich und überflüssig sind, werden Konsumenten verprellt! Die Krönung des Spotts ist dann noch eine FSK-0-Angabe, die einem hier zugemutet wird. Tipp: Die CD + DVD nicht in Deutschland kaufen!
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am 7. Juni 2009
Vorab sei bemerkt, dass ich kurz dazu geschwankt bin, 4 Sterne zu geben, weil die Verpackung im Papier-Schuber zwar wirklich schön und nach meinem Geschmack ist, aber beim Abpacken der CDs etwas schief gelaufen sein muss. Sprich, der Schuber ist voll grobem Staub und beide CDs haben deshalb bereits beim Öffnen solche Kratzer gehabt, dass zumindest meine etwas zickige Stereoanlage nicht jeden Track ohne Probleme liest. Ich hoffe aber, dass es dieses Problem nicht öfter gibt :(.
Da aber nur 5 Sterne dem Inhalt, um den es eigentlich geht, gerecht werden können, muss ich einfach 5 vergeben. Die Platte ist den Jungs wirklich gelungen, auch wenn sie wie bei jedem neuen Werk ungewohnte Töne anschlagen. Wer die Platte mit dem richtigen Feingefühl hört, wird auch die melancholischen Töne nicht vermissen und schnell merken, dass er ein Werk vor sich liegen hat, das die Bezeichnung "back to the roots" wahrlich verdient. Denn das tun Placebo - sie nehmen uns in gewisser Weise mit auf eine Reise in das Gefühl und den Enthusiasmus am Beginn ihrer Karriere; bevor ihr Lebensstil jeden positiven Aspekt des Musikerdaseins niederriss und als sie noch begeistert und mit jugendlichem Blut an ihre Arbeiten herangingen. Jugendliches Blut haben sie sich auch mit dem 22jährigen Kalifornier Steve Forrest und neuem Drummer in die Band geholt, und dies scheint Molko und Olsdal wirklich gut getan zu haben; abgesehen davon dass Forrest musikalisch absolut überzeugen und sich dem Vergleich mit seinem Vorgänger stellen kann.

Die DVD ist mit Sicherheit eher etwas für die eingefleischten Fans, darf in deren Sammlung aber auf keinen Fall fehlen. Enthalten ist größtenteils von der Band selbstgedrehtes Filmmaterial der Studioaufnahmen in Toronto sowie exklusive Einzelinterviews mit den Bandmitgliedern. Definitiv auch eine Möglichkeit, mit dem neuen Mitglied der Band warm zu werden.
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am 17. September 2014
Nach dem eher verträumt elektronischen Meds haben sich Placebo wieder deutlich rockigeren und (für ihre Verhältnisse) rauheren Klängen zugewandt. Vor allem das lebensbejahende 'Breathe under Water' sowie das tröstliche 'Drag' sind Höhepunkte der Scheibe. Insgesamt kommt es dem selbstbetitelten Debüt noch am nächsten, wenn auch deutlich kommerzieller produziert. Für Fans der ersten Stunde eine gelungene Neuinterpretation des Placebo-Gefühls von damals.
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am 8. April 2010
Eigentlich haben die Jungs richtig gute Ideen, aber irgendwie verfallen sie immer wieder in sehr ähnliche Gitarrenriffs und nudeln immer 20 mal die selben Ausdrücke in einem Lied runter als würde ihnen die Idee zur letzten Strophe fehlen. Irgendwie schade weil Brian von den Vocals her total überzeugt und auch die texte gut und tiefgründig sind. Aber musikalisch ist mir das zu gewöhnlich und zu seicht. Aber im großen und ganzen netter alternativ Rock
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am 16. April 2012
Mit "Battle for the Sun" sind Placebo 2009 dem Ziel eine ganz große Rockband zu werden einen weiteren Schritt näher gekommen. Das dürfte auch daran liegen, dass dieses Album, zumindest für Placeboverhältnisse, eher leichte Kost bietet dabei aber trotzdem hochkarätige Rocksongs rauskommen. Der Sound hat sich mit diesem Album ein wenig verändert, was unter anderem am neuem Drummer der Band liegt, der sein durchaus überzeugendes Schlagzeugspiel stärker in den Mittelpunkt der Musik drängt als es beim Vorgänger Steve Hewitt der Fall war. Auch die für Placebo typischen sehr hoch gestimmten Gitarren sind seltener als früher zu hören (was vermutlich auch an der gereiften Stimme von Sänger Brian Molko liegt). Ein großer Teil der Songs ist relativ laut und eingängig (Ashtray Heart, For what It's Worth z.B.) und dabei nicht ganz so melancholisch wie man es bei Placebo gewohnt sein dürfte. Insgesammt erinnert der Sound der Platte am ehesten an das 2000er Album "Black Market Music" ist aber eben bei weitem nicht so düster, allerdings auch (weder musikallisch noch textlich) so tiefgründig. Weiterhin werden in den Texten sehr persönliche, emotionale Geschichten erzählt, dies gelingt mal gut wie z.B. beim Titeltrack allerdings wirken sie teils auch etwas oberflächlich. Ein wenig experimenteller ist der Track "Julien" der ziemlich elektronisch anmutet. Ruhige Momente sind auf diesem Album relativ selten zu hören. Zum Ende des Albums gibt es einige recht ruhige Mid-Tempo Nummern und mit "Kings of Medicine" zum Abschluß noch eine richtige, wunderschöne Ballade, die auch vom Meds Album hätte stammen können.
Alles in allem, haben Placebo ein solides Album heruasgebracht auf dem sich sehr schöne melancholische Lieder (z.B. Bright Lights) aber auch hart rockende Songs (z.B. Kitty Litter) finden. Allerdings fehlt ein wenig die Atmosphäre die frühere Alben umgab, da es hier eher eine Aneinanderreihung von Songs ist, die Teils vom Sound her kaum von einer "Allerweltsrockband" zu unterscheiden sind, abseits davon ist auch die Produktion dieses Albums, für eine Band dieser Größe, nicht besonders berauschend.
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am 11. Juni 2009
Dieses Album macht der Bedeutung des Bandnamens Placebo (lat. "ich werde gefallen") wieder alle Ehre! 13 klasse Titel, überwiegend schnell & rockig und jeder dabei unverwechselbar Placebo. Und das nicht nur wegen Brian Molko's unverkennbarer Stimme, sondern auch wegen des typischen Klangs der Gitarren, etc. Dass jetzt ein neuer Drummer am Werk ist, hätte ich nicht rausgehört, wenn ich es nicht gelesen, bzw. auf der DVD der Limited Edition gesehen hätte.

Für meinen Geschmack gibts auf diesem Album kein "lätschertes" Stück, dass man sich nur anhört, weil man gerade zu faul ist zum skippen. Alle sind sorgfältig arrangiert und sehr emotional. Was ich schon faszinierend finde, weil die Stücke, wie eingangs schon gesagt, eher schneller sind. Und - wie bereits vielfach erwähnt - unterm Strich optimistischer! Was ich persönlich wieder sehr schön finde, da sich selbst bei dauerhafter Beschallung mit der neuen CD nicht die bisher fast typische, unterschwellige "Passive-Aggressive-Depri-Stimmung" einstellt. Soviel zum neuen Album, ohne direkten Vergleich zu bisherigen Werken und den bereits vorhandenen Rezensionen hier.

Meines Erachtens passt dieses Album hervorragend in die Riege ihrer Vorgänger. Es ist keine "Meds Part II" geworden, sondern eine Weiterentwicklung und das ist sehr gut so! Die Bläser und Streicher, die vereinzelt zum Einsatz kommen, bereichern das neue Album sehr und die hier z.T. kritisierten Elektro-Klangeffekte gehören seit Jahren zum typischen Placebo-Sound. Auf der Meds waren die schon fast auf die Spitze getrieben - wenn zugegebenermaßen in sehr geiler Form. Bei der BFTS treten diese Sounds wieder etwas zurück. Das ist zumindest mein subjektiver Eindruck - aber um den geht es ja bei einer Rezension.

Mit derzeit 12,99€ für die normale Version, also mit 13 starken Titeln, ist sie wahrlich preiswert! Gesamtspielzeit sind deutlich über 50 Minuten, ohne künstliche Verlängerungen, mehreren Versionen eines Titels oder eines "Hidden Tracks". Fans sei die Limited Edition empfohlen, da gibts für 3€ mehr zusätzlich eine DVD mit 40-minütiger Doku und einem Papp-Doppelcover mit dickem Booklet dazwischen. Exklusiv bei iTunes gibt es übrigens noch einen 14.Track "In A Funk" - den hab ich mir zusätzlich zu Amazons Limited Edition im AppStore kaufen müssen. Das ist das einzige, was ich am neuen Album zu bemängeln habe. Da das die Vermarktung betrifft, nicht den Inhalt, belasse ich es bei vollen 5 Sternen für "Battle For The Sun"!

Mein Fazit: Absolute Kaufempfehlung, gleichermaßen für Süchtige und die, die es werden wollen!! Die Finger weglassen sollten diejenigen, deren Lieblingsstück bisher die Depri-Nummer "Pierrot The Clown" war, ihr werdet hier nicht fündig! Alle anderen: Zugreifen!

Ach ja, irgendwo wurde hier die Klangqualität der CD gerügt: Also ich kann das nicht bestätigen! Klingt auf Anlage, im Auto und auf iPod gleichermaßen gut. Mei, ist halt ne (Alternative) Rock - Scheibe, keine Klassik- oder HiFi-Test-CD ...
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