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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2013
Placebo kann eigentlich nichts mehr falsch machen, auch mit ihrem letzten Album „Battle For The Sun“ sprangen sie direkt in die Top 3 vieler Charts. Auf dem kreativen Olymp ist die Band um den charismatischen Sänger Brian Molko allerdings mit diesem Album nicht angekommen.

Zweifelsohne ist „Battle For The Sun“ kein schlechtes Album, doch die Trennung von Schlagzeuger Steve Hewitt, der ein Jahrzehnt lang den Stil der Band wesentlich mitbestimmte, hat deutlich ihre Spuren hinterlassen. Sein Nachfolger, der 22-jährige Steve Forrest, stammt von der amerikanischen Punkband Evaline und das hört man dem neuen Werk auch deutlich an. Sein druckvolles, schnörkelloses und geradliniges Spiel drückt Songs wie BREATHE UNDERWATER oder THE NEVER ENDING WHY seinen Stempel auf. Subtile Arrangements oder großartige Stimmungen, wie sie die Gruppe auf Meisterwerken wie „Black Market Musik“ oder „Meds“ erschuf, sind allerdings fast komplett verschwunden, alles klingt relativ gleich nach fettem Breitwandsound. BRIGHT LIGHTS ist ein schönes Beispiel, ja die Musik hat sich aufgehellt, wer aber das Dunkle und Bedrohliche in der Musik von Placebo sucht - auf diesem neuen Album wird er es kaum finden.

Ab und an schimmern die einstigen Qualitäten der Band durch, wenn sich zum Beispiel in der anrührenden Weise HAPPY YOU'RE GONE der Tremolo-Gesang des Sängers in Weltschmerz ergießt, die Band einen Gang zurückschaltet und Brian Molko tröstende Worte von lyrischem Tiefgang spendet. Alles in allem bleibt "Battle for the Sun" allerdings eines der schwächeren Alben von Placebo.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2010
"Redux" bedeutet wiederbelebt und genau das stellt diese Neuauflage dar. Während CD1 noch einmal neu gemastered wurde (warum eigentlich?), bestehen die Lieder auf CD2 größtenteils aus alternativen Fassungen bereits bekannter Songs. Für Fans sicherlich ein interessanter Blick darauf, wie die Lieder noch klingen können. Mal gibt es ein Piano-Intro, mal sind im Lied Streicher enthalten. Eine Neuerfindung des Rads ist es allerdings nicht.

Mein Highlight ist "Soulmates (Redux)", das um einiges besser ist als die schwache Version auf "Sleeping with Ghosts". Der neue Song "Trigger Happy Hands" ist trotz des Frauengesangs im Hintergrund keine Wahnsinnsnummer. "Monster Truck" setzt den lauten und wilden Stil des Vorgängerlieds fort. Als B-Seite funktioniert der schwächere Track gut, auf dem Album wäre er jedoch eine Enttäuschung gewesen. Die langsame Version von "Breath underwater" ist der erste Lichtblick von CD2 und lässt das Originallied in ganz anderem Glanz erscheinen. "Unisex" kennt jeder Besitzer der teuren Deluxe Edition des Originalalbums bereits. Es bei hier wiederzufinden, ist wie ein leichter Schlag in die Magengrube.

Fazit: Wer das Album noch nicht besitzt, kann bedenkenlos auf die "Redux"-Box zurückgreifen. Neben dem T-Shirt mit bizarrem Clown-Cover-Motiv bekommt man die volle Ladung Placebo ab. Fans sollten sich überlegen, ob die zweite CD und die Single-Version von "Bright lights" auf CD1 den Neukauf rechtfertigen. Ich habe es getan und nicht bereut.
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am 27. August 2009
Schade, dass man keine halben Punkte vergeben kann. Aber 5 Punkte sind für mich zuviel; das hieße, *Battle for the sun* mit *Sleeping with ghosts* gleichzusetzen. Das geht für mich nicht. 4 Punkte sind mir aber auch fast zuwenig, aber für mich noch gerechtfertigter als die volle Punktzahl.
Was ist so anders an dem neuen Placebo-Album? Nicht nur der neue Drummer. Ich versuche immer noch, die schmutzige Wäsche, die öffentlich anlässlich des Albumreleases gewaschen wurde, zu vergessen. Derartige Schlammschlachten halte ich für überflüssig, zeigen sie doch oftmals Seiten, die man lieber nicht sehen möchte. Das hinterlässt doch alles einen bitteren Nachgeschmack. Und gegen seine Fans sollte man auch nicht zu forsch sein.
Aber zurück zum Eigentlichen. Es rockt, ganz eindeutig. Und es wurde Bombast abgeworfen. Auch gut, aber an manchen Stellen fehlt da was. Dieser Ursprungszustand wie weiland 1996 ist zwar nicht schlecht gemeint. Aber bei mir entzündet das nicht die volle Wirkung. Und noch eindeutiger fehlen die ruhigen Töne. Gut, ein *Without you i`m nothing* wird es nie wieder geben. Es ist einfach unerreichbar. Aber so ganz auf diesen Stoff verzichten.
Schon bei *Kitty Litter* wird ganz klar die Richtung angegeben. Und so geht es auch weiter bis zum Ende. Doch so recht wollte sich schon beim ersten Hören nichts festsetzen. Und so geht es mir bis heute. Das Album geht durch, aber die Widerhaken fehlen. Es sind durchweg gute Songs, wie auch die kommende Single *Ashtray heart*. Aber die Meßlatte wurde eben nicht hoch angelegt. Brian Molkos Stimme sorgt unüberhörbar für einen Wiedererkennungswert. Auch der Sound ist eindeutig Placebo. Und *For what it`s worth* fetzt richtig los und so hätte das komplette Album weitergehen können. Tut es aber nicht.
Placebo wollen sich neu definieren. Aber ganz so mutig wie weiland Robert Smith waren sie doch wieder nicht. *Battle for the sun* ist ein tolles 6.Album einer großen Band. Aber der erhoffte Umschwung war das noch nicht. Das war Nummer Sicher, ähnlich wie bei *Meds* (das mir besser gefällt). Die große Überraschung blieb aus.
Mal sehen, was die Zeit so bringen wird.
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am 17. Juni 2009
Beim ersten durchhören des neuen Albums, ist mir eins aufgefallen, die depresive Stimmung weicht einer leicht positiveren Richtung.

Die ersten der insgesamt 13 Songs, weisen den typischen Placebo-Sound auf, ein Mix aus druckvollem Indie-Rock und viel Atmosphäre, z.B. wie bei Depeche Mode, The Cure und Sonic Youth. Aber das ändert sich ab "Devil In The Details", da tauchen verspielte Synthie-Beats, opulente Orchester-Arrangements und sogar Chöre auf.
In "The Never-Ending Why" ist ein Saxophon im Einsatz, und in "Kings of Medicine", kommen sogar Bläser vor. Bei Placebo wird es echt nicht langweilig, sie sind verdammt ehrgeizig und lassen sich immer noch was neues einfallen.
Alles in allem ein sehr gutes Album, was mich nach so vielen Jahren wirklich überrascht hat!!!
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am 9. September 2009
Placebo's sechstes Studioalbum - und dazu die sechste neue Klangdimension (:
Habe mir gestern das neue Album inkl. der Bonus DVD gekauft und bin begeistert. Die Band überzeugt mit einem knalligen Album, was es von ihnen so noch nicht gab.

Design:
Cover finde ich absolut gelungen. Wenn man sich die Sonderedition mit der Bonus-DVD zulegt, bekommt man statt der Standart-CD-Hülle das Ganze in einem schönen buchähnlichen Umschlag serviert. Das Booklet ist reich und sehr künstlerisch bebildert und mit den Songtexten versehen, was ja - wenn man auf ihr Debütalbum und Without You I'm Nothing zurückblickt - nicht selbstverständlich ist. Auch das Design der CDs kommt sehr cool - komplett schwarz! Das "Büchlein" befindet sich dann noch in einem Pappschuber, der mit einem riesigen FSK 0 Zeichen ausstaffiert wurde, was die Covererscheinung etwas trübt.

CD:
Klingt sehr anders als die vorherigen Alben. Es sind sehr viel positiv-klingende Lieder dabei (zB Bright Lights), man findet ebenfalls Kracher wie den Titelsong und die Singleauskopplung For What It's Worth, Gänsehautfaktor-Songs (Kitty Litter, The Never-Ending Why) und auch langsame Balladen.
Wer sich "Julien" anhört, wird zuerst denken, die Jungs hätten sich am Synthesizer vergriffen, was aber beim zweiten Anhören doch echt super kommt. Einzig allein ihre neuste Singleauskopplung "Ashtray Heart" klingt mit den Zwischengesängen ein bisschen wie ein Marquess/Juanes-Song und gefällt mir daher nicht so ganz.

DVD:
Ca. 40 Minuten mit Brian, Stefan und Steve im Studio in Toronto. Dabei sind ausführliche Interviews, Einblicke in Aufnahme und auch selbstgefilmte Teile von den Jungs. Diese erweisen sich als äußerst witzig, besonders wenn die Herren Molko und Olsdal Deutsch sprechen. Man bekommt auf jeden Fall das Gefühl, man wäre dabei gewesen und fühlt sich Placebo "ganz nah" ;)(Einstellbar sind Untertitel in Englisch/Deutsch und weitere)

Empfehlenswert für alle Placebo-Liebhaber und Leute, die Meds zu dunkel fanden.
Finger weg, wenn ihr Placeboalben nutzt, um depressiv und melancholisch in der Ecke zu sitzen und über den Sinn des Lebens nachzudenken.Denn bei dieser CD will man eher laut aufdrehen und die Fenster aufreißen, die Sonne genießen und die ganze Nachbarschaft mithören lassen (:
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am 19. Juni 2009
Es ist - immer noch - Placebo. Selbstverständlich war 'Meds' ein herausragendes Album gewesen, verdammt abwechslungsreich, sehr griffige Texte und Melodien, tolle Hooklines - da ist zwangsweise ein Vergleich zunächst automatisch hergestellt, und 'Battle for the sun' zieht - beim ersten Hören - deutlich den Kürzeren. Ungewohnt optimistisch ziehen sich die Melodien, ohne Geduld das Album als flach abzustempeln könnte eine mögliche Konsequenz sein.
Doch, so ging es zumindest mir, nach mehrmaligem Hören ist neben der unverkennbaren Frontstimme, die die erste vertraute Verbindung ist, auch die alte Melancholie wieder da. Allerdings mit Druck. Viel subtiler sind die Texte angelegt, viel freundlicher, aber immer noch schreit der Weltschmerz. Nur scheint es, dass man diesem bei Placebo nun etwas entgegenzusetzen hätte, und so rocken die Jungs eingängiger und kämpfen um die Sonne, Da kommt in den besten Momenten ein "the never-ending why" oder "kings of medicine", straffe, durchgezogene Songs ohne Makel, aber eben auch "Julien" mit einem unsäglichen Beginn oder auch die erste Single, die zwar immer noch rockt, aber eben auch nur Durchschnitt ist.

Placebo fügt ihrer Biographie ein weiteres Album hinzu; ob es das beste ist, würde ich verneinen, eine Weiterentwicklung und Ergänzung zu ihrer bisherigen Musik ist es allemal.
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Placebo ist mir ein Begriff seit Eiskalte Engel. Der Film Eiskalte Engel ist klasse, der Soundtrack Eiskalte Engel (Cruel Intentions) war megastark, dort habe ich dann das erste Mal Placebo gehört. Seitdem bin ich Fan!
Die Alben Without You I'M Nothing und Black Market Music und Sleeping with Ghosts sind der Hammer.
Dieses Album hier ist einfach nur genial!!!
Schon wenn man diese CD auspackt. Herrlich! Es ist ein gebundenes Booklet. Vorne ist die CD, hinten die DVD drin.
Sieht optisch schon einfach hammermäßig aus. Aber wenn man sie einlegt, dann haut einen der Sound fast um.
Placebo so gut wie immer, liefern hier richtig gute Musik ab. Die Songs sind einmalig, die Stimme des Sängers hat verdammt großen Wiedererkennungswert.
Jeder Song ist klasse. Man muss nicht vorzappen! Einfach durchhören und dann auf repeat schalten!
Die DVD ist spitze. Einlegen und genießen.
Dieses Album steht den Vorgängern in nichts nach. Schon allein der Name Placebo ist ein Garant für saugute Musik! Meine hohen Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
Wenn's ginge, würde ich sogar mehr Sterne vergeben. Die fünf sind absolut gerechtfertigt!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Oktober 2009
Placebo können viel: Bereits seit über 10 Jahren am Markt präsentieren sie immer wieder andere Elemente auf ihren Alben - keins ist wie das andere, aber Brian Molkos Stimme bleibt gleich (was ja auch unbedingt sein muss!). Mit Battle for the Sun ist ihnen ein Meilenstein in ihrer ureigenen Entwicklung gelungen: Fröhliche und dunkle Komponenten vermischt ergeben sich Songs, die immer wieder neu entdeckt werden können. Ganz anders als eine Konzeptplatte, die nur eine Richtung ansteuern, wartet Placebo mit verschiedenen Fäden auf, die alle zu dem Album Battle for the Sun zusammen laufen.

Die Texte, allesamt sehr schön, vor allen Dingen Kings of medicine, bieten sich dem Hörer geradezu an und buhlen um den besten Songs des Albums. Kein einziges nervt oder zieht sich in die Länge.

Wenn Placebo ihr nächstes Werk vorlegen, werden sie hohe Ansprüche befriedigen müssen, da sie in den Jahren immer besser geworden sind. Auch sind sie mit diesem Album dem Mainstream entkommen - auf Meds wagten sie eine Mischung aus Einheitsmelodien mit klasse Texten, die Songs zwar durchweg hörbar, aber zusehr auf Erfolg getrimmt!

Für Fans und die, die es werden wollen: Battle for the Sun ist ein super Einstigsalbum. Meins war Meds!
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am 6. Februar 2016
.......ALS das " Once More with Feelings- Singles `96- 2004 "- Album aus 2012!!
Denn absolut perfekt gestaltet sich hier BATTLES FOR THE SUN.
Und absolut ohrwürmig und wahnsinnig basslastig im positivsten Sinne.
Der Wille zur Veränderung, ein neuer Plattenvertrag, ein neuer Drummer.........
ergeben somit den viel besseren Sound. Das ist BATTLE FOR THE SUN- unglaublich geil.
PLACEBO taten hier das einzig Richtige- preschen nach vorn, drehen die Regler voll auf.
*****
BATTLE FOR THE SUN- wie ein frisch geputzter, gut geölter, chromblitzender Cadillac!!
Der aus den Boxen donnert! Yeahh!
Das Schlagzeug bollert, als gäb`s kein Morgen mehr.
Die Gitarren gleißend in der Sound- Sonne.
Der Bass bahnt sich seinen Weg wie ein blinkender Stahlträger.
Steve Forrest,22 Jahre jung, hält die gesetzten Herren Molko und Osdal ganz schön auf Trab,
bringt eine Bewegung in die Musik von PLACEBO, die Vorgänger Steve Hewitt leider ein wenig
vermissen ließ. Meine Meinung. Reinhören. Kaufen. Anhören. Laut!

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Fazit:

Ich mag PLACEBO sehr. Und diese Scheibe hier liebe ich.
Ist mal so.

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13 Songs= 52.13 Minuten!!
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am 30. Oktober 2015
Nachdem ich fast 12 Jahre "abstinent" war, bin ich kürzlich wieder auf Placebo gestossen und war schnell wieder "süchtig". Meine Liebe zu den alten Stücken hatte mich neugierig auf die 3 neueren Alben gemacht. Habe sie mir alle bestellt und bin mittlerweile bei "Battle for the Sun" hängen geblieben, die läuft im CD-Player heiß. So kraftvoll, rockig, dramatisch, melancholisch und doch positiv habe ich Brian und Stefan selten gehört! Die neuere "Loud like Love" kommt an dieses Album nicht ran.
Brian Molkos Stimme ist in Hochform, die Geigen, Blasinstrumente und Synthie-Sounds geben den Stücken eine wundervolle atmosphärische Tiefe. Meist beginnen die Songs recht verhalten, um sich dann nach einer Weile völlig zu verändern und zu wahren Ohrwürmern zu werden (z.B. "Speak in tongues", "Julien", "Happy You're Gone").
Fazit: Ein wunderbar erfrischendes Album, bei dem ich wirklich keinen einzigen Song missen möchte. Ich kann nur sagen: Hut ab, Brian & Stef, well done!
Der Kauf lohnt sich nicht nur für Placebo-Fans.
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