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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter Film
Ich weiß,dass 'Brandung' vielleicht nicht zu den Besten der Filmgschichte gehört, aber er ist wirklich sehenswert. Und das ganze hat auch so seine Gründe.
Elizabeth Taylor und Richard Burton sind einfach ein fantastisches Film-Duo (z.B. in 'Wer hat Angst vor Virginia Woolf?'), was Sie auch in diesem Film wieder absolut unter Beweis gestellt...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von Prähistorischer Vogelstrauß

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Sie sind betrunken!" - Waren das nicht alle?
Joseph Losey drehte so beeindruckende gesellschaftskritische Dramen wie "Der Diener" oder "Der Mittler". Warum er sich für Tennessee Williams` am Broadway zweimal durchgefallene Drama "The Milk Train Doesn`t Stop Here Anymore" erwärmte, auf dem sein Film "Boom" (Brandung) im Wesentlichen beruht, bleibt wohl sein Geheimnis.
Zur "Handlung": Dem jungen Dichter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von christine


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter Film, 13. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Ich weiß,dass 'Brandung' vielleicht nicht zu den Besten der Filmgschichte gehört, aber er ist wirklich sehenswert. Und das ganze hat auch so seine Gründe.
Elizabeth Taylor und Richard Burton sind einfach ein fantastisches Film-Duo (z.B. in 'Wer hat Angst vor Virginia Woolf?'), was Sie auch in diesem Film wieder absolut unter Beweis gestellt haben.
Außerdem stammt die Vorlage zu 'Brandung' von Tenessee Williams, welcher auch die Literaturvorlage zu einem der besten Filme aller Zeiten verfasst hat, und zwar 'Die Katze auf dem heißen Blechdach'.
Zudem ist die gesamte Kulisse des Films und die Kostüme der Darsteller einfach genial bizarr, was sehr gut zu dem exzentrischen Charakter von Sissy Goforth (Elizabeth Taylor) passt.
Ich habe mir den Film wirklich sehr gerne angesehen und werde ihn mir auch noch einige Male ansehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brandung auf DVD..., 23. November 2010
Von 
Ein Kunde - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Inhalt
Nachdem sie fünf Ehemänner überlebt hat, hat sich die reiche Sissy Goforth auf eine abgelegene Insel im Mittelmeer zurückgezogen. Dort vertreibt sie sich die Zeit mit dem Schikanieren ihrer Angestellten und dem Diktieren ihrer Erinnerungen. Eines Tages erscheint der Dichter Chris Flanders auf der Insel und quartiert sich bei Sissy ein. Die ist von ihrem Neuankömmling abgestoßen und fasziniert zugleich, zumal ihm der Ruf anhängt, immer dann zur Stelle zu sein, wenn reiche Frauen sterben.

Bildbewertung:
Mit zunächst geplanten insgesamt vierzehn Filmen aus den verschiedensten Jahren und Genres bringt das Label "Mondo Entertainment" unter dem Vertrieb der "KSM GmbH" und der Bezeichnung "Hollywood Klassiker", eine beachtenswerte und exklusive Filmreihe preisgekrönter Klassiker zur Veröffentlichung.

Die allesamt in den bekanntesten und bedeutendsten Film-Studios produzierten Filmklassiker glänzen mit vielen der ganz Großen und Oscar-prämierten Stars aus glamourösen Tagen der Traumfabrik Hollywood. Bei der Auswahl der innerhalb dieser Reihe zu sehenden Filmtitel legte "Mondo Entertainment" Wert auf ein breit gefächertes Angebot und Spektrum der verschiedensten Filmrichtungen und erzählten Geschichten. Die angebotene Vielfalt und das cineastische Feuerwerk der innerhalb dieser Reihe zur Veröffentlichung kommenden "Hollywood Klassiker", dürfte wohl für so beinahe jeden Geschmack etwas bieten. Angefangen vom berührenden und emotional geprägten Drama, bis hin zu spannungsgeladenen Action-Thrillern und Western, aber auch Abenteuerfilmen und wildromantischen Romanzen, reicht die Auswahl der in dieser Reihe zu erlebenden Filme.

Die DVDs der Reihe finden sich mit einer einheitlichen und exklusiven Gestaltung in transparenten DVD-Hüllen gelagert. Neben dem doppelseitig bedruckten Cover zu jedem Filmtitel bietet ein in Hochglanzoptik gefertigter Papp-Schuber zudem auch noch den Platz für eine repräsentative Aufbewahrung im heimischen DVD-Regal.

Von der vorliegenden DVD ist es der Film "Brandung", welcher unter Verwendung der Vorlage eines 1963 erstmals aufgeführten Theaterstücks vom Pulitzerpreisträger Tennessee Williams (1911-1983) entstand. Der Autor dürfte vielen auch durch die ebenfalls von ihm geschriebenen und später verfilmten Werke wie z. B. "Die Katze auf dem heißen Blechdach" oder "Endstation Sehnsucht" bekannt sein. Mit den Filmtiteln "Boom" bzw. "Boom!" feierte dieser Film 1968 in den USA und Großbritannien seine Kinopremieren. Regie bei diesem Film, mit den beiden Hollywood-Stars Elizabeth Taylor und Richard Burton (1925-1984), führte Joseph Losey (1909-1984).

Der Film, der in sich durchaus avantgardistische Züge trägt, rief schon bei seiner Premiere höchst unterschiedliche Reaktionen bei den Zuschauern wie auch der Kritik hervor. Waren die einen begeistert, stellte für andere der Film ein eher verunglücktes und missratenes Scheinkunstwerk da. Der Autor selbst bezeichnete den Film, später einmal, als eine der besten filmischen Umsetzungen eines seiner Werke.

Inhaltlich geht es um die Geschichte der "Sissy Goforth" (Elizabeth Taylor). Die recht wohlhabende und einsam mitten auf einer Insel lebende und dabei vollkommen exzentrisch veranlagte und marottenbehaftete Dame ist umgeben von zahlreichen Bediensteten. Sie alle stehen den oft absurden Wünschen und Launen ihrer eigenbrötlerischen Chefin gegenüber. "Sissy Goforth", die schon seit Jahren an ihrer Autobiografie schreibt, ist im Grunde eigentlich eine eher bedauernswerte und verbitterte, deswegen aber nicht minder versnobte alternde Diva.

Als eines Tages ein gewisser "Chris Flanders" (Richard Burton) auf der Insel auftaucht, sorgt dieser für reichlich Wirbel. Ihm eilt der Ruf voraus, dass er als eine Art "Todesengel" unterwegs ist. Kurz bevor wohlhabende Damen das Zeitliche segnen, tritt er in deren Leben um sie mit seiner Anwesenheit zu verwöhnen und sich im Gegenzug dafür an deren Vermögen schadlos zu halten.

Es ist ein Wechselspiel zwischen tiefer Abneigung und zugleich faszinierender Neugier, welches bei "Sissy Goforth" erwacht als sie "Chris" persönlich kennenlernt. Sie gewährt ihm Unterkunft und erwartet von nun an schon beinahe in einer Art "Todessehnsucht", ihr bevorstehendes Ende. Ein bizarres Spiel der höchst verschieden und gegensätzlichen Persönlichkeiten wird in dem hier zu erlebenden Film, gleich einem den beiden Hauptcharakteren vorgehaltenen Seelenspiegel, aufgezeigt.

Mit einer laut veröffentlichendem Label "Mondo Entertainment" angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 108 Minuten und im Bildformat 16:9 (2,35:1) kommt das Bild von der DVD dieser Veröffentlichung zur Ansicht. Natürlich wirkende Farben zeigen sich in gut ausgeprägter Intensität mit kräftigen Schwarzwerten in sich. Schärfe und Kontrast sind in ihren Einstellungen in mittleren Bereichen gut getroffen und können trotz der bisweilen zu bemerkenden mehr als vierzig vergangenen Jahre seit der Produktion dieses Streifens, als gelungen gewertet werden. Mechanische Beschädigungen am Filmmaterial sind nur minimal und kaum auffallend vorhanden. Bildrauschen wie auch Unruhen im Bild sind vorhanden, zeigen sich aber in zu akzeptierender Intensität. Im Gesamteindruck und einer abschließenden Wertung kann das von der DVD dieser Veröffentlichung zur Ansicht kommende Bild als gelungen beurteilt werden.

Über das nach dem einlegen in den Player zur Ansicht kommende, mit kleineren Animationen und Musik gestaltete DVD-Menü heraus, besteht die Möglichkeit der direkten Wiedergabe des Films. Neben einer sich separat öffnenden Kapitelauswahl und einer Tonauswahl finden sich noch einige kleinere Extras auf der DVD. Außer einigen Texttafeln in Form von Bio- und Filmografien über Elizabeth Taylor und Richard Burton findet sich eine weitere Tafel mit Informationen zu weiteren Veröffentlichungen innerhalb der Reihe "Hollywood Klassiker" auf der DVD dieser Veröffentlichung. Weiterhin kann auch noch der Original-Trailer angesehen werden.

Tonbewertung:
Der zu hörende Ton bei dieser Veröffentlichung präsentiert sich mit zumeist gut verständlichen Dialogen im Format Dolby Digital 2.0, in deutscher wie auch englischer Sprache. Dabei wirkt auf mich die englische Fassung insgesamt etwas stimmungsvoller gegenüber der Synchronfassung in deutscher Sprache. Bei beiden Fassungen macht sich fast durchgängig ein leichtes Grundrauschen bemerkbar. Besonders störend oder gar auffällig braucht es aber, auch in Anbetracht der vergangenen mehr als vierzig Jahre, hier nicht aufgeführt werden. Leider finden sich keinerlei Untertitel auf der DVD.

Gesamturteil:
Mit dem Film "Brandung", aus dem Jahre 1968, bringt hier "Mondo Entertainment" unter dem Vertrieb der "KSM GmbH", einen ungewöhnlichen und mit avantgardistische Zügen in sich geprägten Film innerhalb der Reihe der "Hollywood Klassiker" zur Veröffentlichung. Mit den Hollywoodlegenden Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen besticht der Film vor allem mit seiner ganz besonderen Atmosphäre und in die Tiefe gehenden, den Zuschauer fordernden Art.

Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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4.0 von 5 Sternen Bildgewaltig und bizarr!, 17. August 2014
Von 
BabsiG. (am unteren Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Also ich kannte diesen Film nicht, obwohl ich gerade Filme dieser Zeit sehr gerne mag.

Der Film ist absolut nicht Mainstream und nicht jeder kann und wird ihn sich ansehen. Man muss schon etwas über den Tellerrand hinaus schauen und etwas mehr in die Tiefe denken können, um überhaupt Gefallen an diesem Film zu haben, oder ihn beim Schauen zu bekommen.
Ich hatte einfach Geschmack auf diesen Film bekommen, als ich die tollen Aufnahmen sah und das hielt mich auch über die anfänglich noch unverständliche Einleitung hinweg bei der Stange und, das was auch diesem Film ungeheuer zu Gute kommt, Elisabeth Taylor und Robert Burton! Im Nachhinein sogar noch besser, denke ich. Damals kannte man das ganze Leben der beiden ja noch nicht, aber auf seltsame Weise fügt es sich wie eine Vorsehung in die Handlung.
Ich glaube mit der ursprünglich angedachten Besetzung hätte der Film nicht so funktioniert. Das was die beiden im Real Life zusammen und auseinander trieb, das passte hier so gut, als Hintergrund und wurde so zu einer zusätzlichen Ebene. Ich weiß nicht, was zuerst da war, Ei oder Henne, Filmscript oder das wahre Leben, aber Fakt ist, die Taylor hatt wie "Sissy" Godorth in diesem Film, unheimliche Rückenprobleme und Schmerzen, sie fluchte, wie sie es auch privat getan haben soll, Divenhaft! Sie hatte auch im wahren Leben viele Ehemänner, die sie 68 noch nicht gehabt haben kann, jedenfalls nicht alle 8! Im Film sind es vielleicht in weiser vorsichtiger Vorraussicht lediglich 5 Ehemänner, die Sissy überlebt hat.

Man sieht, es lassen sich auch ohne dass es sie schon gab, viele Parallelen zwischen der Filmdiva und Sissy Goforth ziehen. Und dann natürlich die Beziehung zwischen Burton und Taylor, die auch im Film recht schwierig ist und wenn man weiß, wer da auf ihre Sommerinsel kommt, wer will es ihr vorwerfen, keine freundlliche Empfangsfeier zu gestalten?

Also es ist kein Film zum immer wieder ansehen, aber so ab und an, werde ich ihn sehen wollen. Diese tolle Aussicht von der Insel auf die Felsen, dieses wunderschöne abstrakte Anwesen, die tollen Bilder des Meeres, der Brandung, aber auch der Kostüme, die absurden Kleinigkeiten, wie das Kurukuru des Hexers von Capri und dieser kleinwüchsige Securitymensch, der -was mich besonders an diesem Film erfreut hat- eine Horde Bouvier des Flandres (ich besitze meinen dritten Hund dieser Rasse) als scharfe Wachhunde betreut. Irritiert hat mich lediglich Blackie, ja wie naiv muss sie gewesen sein, man sieht der Dame für die sie die Memoiren schreiben soll doch sofort an, dass dies kein 0/8/15 Job wird. Nicht, dass ich sie nicht verstehe, sie nervt mich im Film aber irgendwie. Die Auflehnung gegen das Verhalten ihrer Chefin wirkt zu übertrieben und wird nur so verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass dies eigentlich ein Theaterstück war, welches adaptiert wurde. So hätte man die Rolle für den Film hier und da etwas weniger aufschreiend anlegen können. Naja, meine Meinung. :)

Also dieser Film hatte für mich viele kleine und schöne Überraschungen auf Lager, und er selbst war ja auch ein Überraschungskauf. Mich hatten lediglich die Bilder hier und das Duo Taylor/Burton gelockt und ich bereue es absolut nicht, mich darauf eingelassen zu haben!

Nochmal ein kurzes Resumée: er ist ein avangardistischer fast typischer Filmgenuss der Endsechziger mit großen Bildern, er ist hintergründig und manchmal anstrengend, aber es lohnt sich mal etwas anderes anzuschauen und auf sich wirken zu lassen.
Wer dazu bereit ist und "Wer hat Angst vor Virginia Wolf" aushalten konnte, der schafft locker die Brandung! ;)
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Sie sind betrunken!" - Waren das nicht alle?, 24. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Joseph Losey drehte so beeindruckende gesellschaftskritische Dramen wie "Der Diener" oder "Der Mittler". Warum er sich für Tennessee Williams` am Broadway zweimal durchgefallene Drama "The Milk Train Doesn`t Stop Here Anymore" erwärmte, auf dem sein Film "Boom" (Brandung) im Wesentlichen beruht, bleibt wohl sein Geheimnis.
Zur "Handlung": Dem jungen Dichter Chris Flanders (Richard Burton) gelingt es, auf die streng bewachte Privatinsel der alternden, reichen Mrs. Goforth (Elizabeth Taylor) zu gelangen, wo diese, exzentrisch, keifend und kränkelnd, ihrer Privatsekretärin "Blackie" (Joanna Shimkus) ihre Memoiren diktiert. Des Weiteren treten noch ein sadistischer Zwerg und der "Hexer von Capri" (Noel Coward) auf. Nach einigen kuriosen Dialogszenen zu Liebe, Sex und Tod, unendlich vielen schönen Meeresbildern und hässlichen Kostümen (Taylor entehrt den Kaftan in allen möglichen Variationen), stirbt Mrs. Goforth Dank ihres "Todesengels".

Losey wollte ursprünglich die Hauptrollen mit Simone Signoret und Sean Connery besetzen, die aber beide (Glück für sie!) aufgrund anderer Angebote ablehnten. Williams, der für das Drehbuch zusätzlich Motive seiner Kurzgeschichte "Man Take This Up Road" verarbeitete, schlug Taylor und Burton vor, die sich nach dem Megaerfolg "Who`s Afraid of Virginia Woolf" künstlerisch auf dem absteigenden Ast befanden. Das "New Hollywood" setzte auf Frauentypen wie Jane Fonda oder Faye Dunaway. Taylor war als Teil des "alten" Hollywoods für die jungen Filmer uninteressant. Burtons legendärer Alkoholmissbrauch machte ihn für viele auch nicht zur Idealbesetzung. Auch hier wirken sie extrem deplaziert. Als alternde, kränkelnde Frau ist Taylor viel zu proper, rund und rosig. Und kann man sich Burton als jungen, goldigen Adonis vorstellen? Eben!
Losey wollte das etwas verquere Stück ironisch brechen. Taylor sollte die Szenen, in denen sie über ihre zahlreichen Exmänner schwadroniert, lustig spielen. Sie spielen ja auch mit dem Image der Diva (Burton war schließlich auch schon ihr fünfter Ehemann). Taylor hingegen zeigte sich entsetzt und wollte hier aber alles bitterernst spielen. Unfreiwillig komisch ist es dennoch, wenn sie sich im Bett wälzt und sich schreiend an einen ihrer fetten, impotenten Exehemänner erinnert oder von Erinnerungen geplagt mit wehendem Nachthemd auf dem Balkon schluchzt. Ihre Krankheitsanfälle sind so übertrieben wie das Spiel Fünfjähriger, die um Aufmerksamkeit buhlen. Irritierend ist nicht Taylors Übertreibung, sondern dass Losey ihr nicht Einhalt gebot. Insgesamt sind die Dialoge überwiegend unfreiwillig komisch. Taylor brüllt heraus, dass sie einen Lover braucht und ihre Sekretärin fragt besorgt nach, was sie darunter verstehe!?
Burton darf fast den ganzen Film in einem hässlichen japanischen Kimono stecken (inklusive Samuraischwert = Penissymbol?), bekommt fast nichts zu essen und schlägt zum Trotz eine wenig überzeugende Schlafzimmereinladung aus. Zum Schluss darf er der sterbenden Goforth noch von seinem Guru erzählen, während er ihre Juwelen raubt. Subversiv wäre es gewesen, aus Flanders einen gemeinen Trickbetrüger oder Erbschleicher zu machen. Aber nein, er ist wirklich von seiner Mission überzeugt, den reichen Damen einen guten Tod zu bereiten. Zwischendurch vernascht er fast die Sekretärin, die angesichts seiner groben Annäherungsversuche fast vor Verlangen winselt. Nein, Williams hat Obsessionen schon überzeugender dargestellt.
Sardinien ist wirklich sehr vorteilhaft abgelichtet. Im Hintergrund sieht man die "Kalizma", die Jacht der Burtons. Die im Film gezeigten Juwelen sollen ebenfalls aus der Privatschatulle der Taylor sein. Sein und Schein, wer kann das trennen?

Wie kann man einen solchen Film gerecht beurteilen? Ohne einen gewissen Einblick in den Kosmos Williams` ist er kaum verständlich. Aber auch mit Vorwissen kann einem nur auffallen, dass die Geschichte nichts hergibt. Dass Geldsäcke arrogante Charakterschweine sein können und nicht unsterblich sind, haben wir doch schon immer geahnt.
Unter 0,5 Promille Blutalkohol ist der Film nicht wirklich zumutbar. Dann kann er aber schon Spaß machen. Diesen Film muss man gesehen haben, so etwas glaubt einem sonst niemand!
Ausstattung: Gute Bild- und Tonqualität, keine Untertitel. Kurze Starinfos zu Taylor/ Burton auf Schrifttafeln, Trailer.
Fazit: Als unverbesserlicher Taylor/Burton/Losey/Williams- Fan mit Sinn für Trash salomonische 3 Punkte.
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3.0 von 5 Sternen Zwischen unzumutbar, grotesk, schlimm und toll, 30. Oktober 2014
Von 
C. Kimmel (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Elisabeth versucht auch hier -wie in vielen anderen Filmen gleicher Bauzeit- verschiedene Badekappen wahlweise als Kabuki-Kostüm oder als Hut zu verkaufen. Die Ausstattung des Films ist ein Traum, der seine menschliche Metapher eigentlich nur in der 'Hexe von Capri' findet, 'over-the-top' wäre gelinde gesagt untertrieben. Ein Ausstattungs-disaster-spektakel fatalistischen Ausmasses, totlangweilig, anstrengend, verkopft, wehleidig, alkoholgeschwängert, selbstgerecht, überflüssig-und doch kann man (ähnlich wie bei einem schweren Unglück), die Augen nicht davon abwenden und fällt in Schock-Stasis. Was ging in allen vor, bzw. was nicht? LSD? Alkohol? Gift im Lippenstift? Alles zusammen? Wunderbare Akzente, wie eine eigens konstruierte Bergbahn zum Haus, ein Romantik-verschlag mit Suff am Meer...Tennessee Williams hielt diesen Flugzeugabsturz für die gekonnteste filmische Inszenierung einer seiner Vorlagen. BOOM!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komm, süßer Tod, 17. September 2010
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Wer ist hier eigentlich ein Fels in der doch ziemlich tosenden Brandung? In der ersten Einstellung peitschen die Meereswogen auf einen Felsen, doch die Kamera zieht sich in einer ungeheuer beeindruckenden, langsamen Kranfahrt zurück. Bald ist das Meer nur noch durch einen äußerst schmalen Schlitz in der Mauer eines offenbar recht extravaganten Anwesens zu sehen. Es scheint, als habe sich hier jemand sein eigenes Gefängnis allegorisch gezimmert, mit Prunk, aber auch in Angst, was einen außerhalb der Mauern erwarten kann. Dabei könnte das Draußen genauso gut Gefahr und Tod (die zerschellenden Wellen) wie Rettung (eben der Fels in der Brandung) bedeuten.

Genau so ist es auch. Die reiche, exzentrische Mrs. Goforth (Elizabeth Taylor) führt hier auf ihrer Privatinsel in Italien ein eisernes Regiment und lässt im wahrsten Sinne des Wortes niemanden an sich heran. Sie kann sogar (seltsamerweise unbehelligt von der italienischen Polizei und Justiz) Eindringlinge töten. Und sie hat viele Menschen sterben sehen, allein sechs Ehemänner. Das alles fällt ihn nicht schwer, aber stattdessen das eigene Sterben. Obwohl sie kränkelt und behauptet zu wissen, dass sie diesen Sommer nicht überleben werde, hat sie große Angst, dem Tod ins Auge zu sehen. Sie feilt an ihrem Vermächtnis (ihren Memoiren), traut sich aber nicht, an den Teil der Klippe zu gehen, an dem die Balustrade aufhört - ihr fehlt tatsächlich der Halt. Sie weiß um ihre Krankheiten, kokettiert gelegentlich damit, aber sie scheut Dinge wie das Blut und das (Sonnen-)Licht. Blut sieht man in diesem Film einige Male sehr symbolträchtig. Ein Mal wird ihr welches abgenommen, mehrere Male muss sie es husten, jedes Mal ist sie darum besonders derangiert. Blut bedeutet für sie nicht nur den Tod, sondern auch ein wahres Leben jenseits der Selbsttäuschungen und zynischen Oberflächlichkeiten, und vor beidem hat sie Angst. Ein Mal sehen wir den Blutfleck auf dem Taschentuch nicht mehr, das Weiß und das Rot sind offenbar verschmolzen, und Mrs. Goforth bezeichnet dies als Rose (darin stecken die Assoziationen zur Blütenfarbe Rot und zur Liebe genauso wie zu Dornen und zum Rot des Blutes). Ein anderes Mal, früher, sehen wir noch in Nahaufnahme den auf das weiße Taschentuch gehusteten kleinen Blutfleck. Er ist fast so etwas wie eine Beschmutzung einer weißen Weste, ein Eindringen des wahren Lebens in eine scheinbar makellose Fassade. Gleichzeitig wird die Farbe Weiß deutlich mit dem Tod assoziiert. Das gefürchtete Sonnenlicht kann man schon als Beginn des hell erleuchteten Tunnels sehen, in den Tote angeblich eintreten. Und der Mann, der Mrs. Goforth schließlich Erlösung bringen wird, ist oftmals mit besonders hellem, weißem, aber kälterem Licht in Szene gesetzt als Mrs. Goforth. Doch auch bei ihm trifft Rot auf Weiß, trifft Blut auf Tod, denn zu Beginn wurde er bei seinem Eindringen in das Anwesen von Wachhunden blutig gebissen. Er bringt den Frieden, das Schwert (er trägt zeitweilig ein Samuraischwert), das Leben und den Tod. Dementsprechend hat er den Beinamen "Engel des Todes". Eigentlich heißt er Mr. Flanders und wird vom gewohnt charismatischen Richard Burton gespielt, aber vielleicht ist er auch ein Teil von Mrs. Goforth, vielleicht ist er ihre unterdrückte Sehnsucht und ihr Schlüssel zum Einsturz ihres Schutzwalls, der gleichzeitig Rettung und Tod bedeutet.

Wegen dieser Deutung, die besonders in der Schlussphase recht faszinierend gefilmt und gespielt wird, hat es mich nicht im Geringsten gestört, dass Richard Burton zu bedeutungsschwer spielt und zu alt ist für die Rolle eines jungen Schönlings, den Autor Tennessee Williams sich hier vorgestellt hatte. Es mag zwar sein, dass ein Schuss mehr ironische Leichtigkeit dem Film gutgetan hätte, aber aus meiner Sicht hätte dies das Todesthema doch sehr in den Hintergrund gerückt zu Gunsten eines ungleich schwächeren, banalen Themas: Die durchgeknallte Exzentrikerin braucht auch nur mal einen anständigen Kerl, der es ihr kräftig "besorgt". Gerade weil Mrs. Goforth so außergewöhnlich exzentrisch und neurotisch ist, hätte dieser Aussage eine ärgerliche Verallgemeinerung innegewohnt, nach dem Motto: Nicht einmal die ist anders als alle Frauen, denen bloß einmal ein saftiger (....) fehlt.

Gewisse Tendenzen in der ersten Hälfte des Filmes weisen in diese Richtung ("Ich brauche einen Liebhaber"); erst kurz nach der Hälfte der Zeit konzentriert sich der Film auf das faszinierende Kammerspiel zwischen Taylor und Burton und auf die höchst interessante, ambivalent-paradoxe Todesbedeutung als Untergang und Rettung. Dort ist er faszinierend, zuvor ist er mitunter schier unerträglich. Etwa eine Stunde lang kommen Burton und Taylor so gut wie nie zusammen. Stattdessen wird Mrs. Goforth in ihrer Exzentrik viel zu forciert eingeführt, die Figur bleibt uns dadurch lange Zeit fremd, die Gefühlsausbrüche wirken völlig überzogen und bisweilen lächerlich. Hinzu kommt, dass Elizabeth Taylor jeden Freiraum der Welt hat, um sich selbst zu inszenieren. Man kann es kaum ertragen und auch kaum verstehen, dass sie auf einmal auf dem Bett von einem ihrer Gatten schwadroniert und dabei ihre Todesangst von damals unvermittelt heftig wieder auflebt. Ihre Kostüme (von denen eine wie ein Korallenriff aussehende riesige Kopfbedeckung besonders unangenehm hervorsticht) haben genau so etwas Prätentiöses wie ihr Habitus. Ihr Anwesen ist zwar kunstvoll gebaut, ausgestattet und gefilmt, beispielsweise mit Fenstern wie Augen, symbolträchtigen Kunstwerken und griechisch anmutenden Säulen. In manchen Szenen jedoch inszeniert sich die Taylor mit arg bemühtem würdevoll-strengen Blick und weißen, wallenden Kostümen an markanten Plätzen und Fenstern wie eine lebende Säulenheilige ihres Tempels. Dies sowie ihre manierierten Ausbrüche wirken reichlich selbstverliebt und bis zum Geschmacklosen prätentiös. "Joseph Losey gab ihr nicht die disziplinierte Regie, die sie braucht", nennt es Buchautor Foster Hirsch. "Irritierend ist nicht Taylors Übertreibung, sondern dass Losey ihr nicht Einhalt gebot", nennt es Film- und Buchfreundin Christine, hier bei Amazon. Bereits die ebenfalls bei Amazon veröffentlichten Bilder aus dem Film legen Zeugnis hiervon ab.

Dieser Film ist äußerst schwer zu bewerten. Nachdem ich lange Zeit dachte, dass es mehr als zwei Sterne auf keinen Fall werden dürfen, haben mich doch die letzten ca. 40 Minuten sehr fasziniert. Und es ist dieser Eindruck, mit dem man den Fernseher ausmacht und der bleibt. Daher erweise ich mich als sehr großzügig und gebe - gerade noch - vier Sterne, obwohl es lange heißt: Aussitzen, per aspera ad astra. Zu Beginn ist "Brandung" eigentlich ein schmerzlicher Fall der Gattung "große kranke Filme". Kunstvoll, aber hoffnungslos misslungen. Man merkt schon, dass da keine Dilettanten wie Ed Wood oder Jess Franco am Werk waren, man merkt schon, dass Joseph Losey ein Meister des kleinen Details und der Inszenierung des filmischen Raumes ist. Neben den vielen beeindruckenden Perspektiven auf Teile des architektonisch faszinierenden Hauses und der Außenanlage überzeugt Losey auch bei den Nebenfiguren. Noel Coward spielt den "Hexer von Capri", einen alten zynischen Lebemann, der Mrs. Goforth vorhält, was aus ihr werden kann, wenn sie die schmerzliche Rettung von Mr. Flanders nicht annehmen wird. Seine Selbstgefälligkeit wird mit einem hübschen Rückwärtszoom illustriert, bei der wir erst kurz nach dem Schnitt auf ihn sehen, dass er von einem Bediensteten auf den Schultern getragen wird, was für alle das Normalste von der Welt zu sein scheint. Wie der "Hexer" Mrs. Goforth den Spiegel vorhält und sie eigentlich "auseinandernimmt", zeigt sich daran, dass wir bei einem Dinner der beiden Coward hinten links (von vorne) und die Taylor vorne links (unscharf, von hinten) sehen, und im rechten Vordergrund tranchiert ein Diener die ganze Zeit mit immer denselben Bewegungen ein gebratenes Schwein. Es sieht ein bißchen unnatürlich aus, so dass wir sogleich die Vermutung haben, dass es sich eher um Schnitte in das Fleisch von Mrs. Goforth, ausgeführt durch den "Hexer", handeln soll. Ein herrlicher beiläufiger Zynismus ist, wie Mrs. Goforth wieder einmal einen ihrer Diener ziemlich unsanft anschnauzt, dieser aber nur ein Mal in die Hände zu klatschen und auf Scherben zu zeigen braucht, um diese Demütigung nach unten weiterzugeben (dies ist offenbar so selbstverständlich, dass die Geste sehr beiläufig ohne Schnitt zu sehen ist und wir nicht einmal mehr zu sehen brauchen, wie diese Anweisung ausgeführt wird). Doch dies sind Aufmerksamkeiten am Rande, die in der Anfangsphase des Filmes um ein leeres und hanebüchenes Zentrum kreisen. Warum hat diese Frau eigentlich noch niemand festgenommen, wenn sie sogar auf ein sich näherndes Boot schießen lässt? Warum halten es Bedienstete dort länger als einen Tag aus? Warum sollte uns Mrs. Goforth mehr als ein Achselzucken beim Lesen ihrer neuesten Eskapaden in der Yellow Press interessieren?

Am Ende hat es mich wie gesagt dann doch interessiert, so dass ich bei etwas subjektiven vier Sternen bleibe. Es möge mir jedoch niemand sagen, nicht gewarnt gewesen zu sein!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Also Nein, 13. Januar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
Nein und nochmals Nein! Umgebung, Ausstattung, Stars und evtl. noch die Musik. Wie schafft es solch ein Machwerk sonst in die Kinos? Ich bin auch drauf reingefallen. Ich mag die Taylor und wenn es von Williams ist, hat es sicher Qualität. Nein, hat es nicht. Trash trifft es genau. Mehr gibt es nicht zu sagen. Das war wohl wieder mal eine Taylor/Burton Geldbeschaffungsaktion. Ein Stern weil ich die Taylor mag, der zweite für den Drehort.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brandung - Einer der ersten Filme der neuen Reihe Hollywood Klassiker, 27. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Klassiker - Brandung (DVD)
"Exklusive Klassiker mit Topbesetzung" - unter diesem Motto werden in der neuen DVD-Reihe nun nach und nach hervorragende Filmperlen veröffentlicht.

Dabei sind Hollywood-Größen wie Ruck Hudson, Gary Cooper, Tony Curtis und noch viele viele mehr.

Los geht es unter anderem mit dem Klassiker Brandung nach einer Vorlage von Tennesse Williams mit den preisgekrönten Schauspielern Richard Burton und Elizabeth Taylor!

Natürlich handelt es sich um keine brandneuen Blockbuster mit bombastischen Special Effects, aber genau das macht den Charme und Reiz dieser Reihe ja auch aus. Es sind richtige Klassiker, die das Herz eines jeden Film(klassiker)fans erwärmen!!

Ich freue mich schon jetzt auf die komplette Reihe der Hollywood Klassiker.
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Hollywood Klassiker - Brandung
Hollywood Klassiker - Brandung von Joseph Losey (DVD - 2012)
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