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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You never had a camera in my head...."
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2006 von Daniel Kolloge

versus
3.0 von 5 Sternen Wieviel Wahrheit ist erträglich, damit man mit einer gewissen emotionellen Ausgeglichenheit weiterleben kann?
Der Film ist aktueller denn je. Man hat sich daran gewöhnt oder blendet es aus. So aus dem Nichts wird dieser Film in den U.S.A. wohl nicht entstanden sein. Mensch soll ruhig wissen unter welchen Umständen er lebt. Oder ist es ihm egal? Oder hat er nicht mehr die intellektuellen Fähigkeiten es zu erkennen?
Vor 6 Tagen von ASfiris veröffentlicht


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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You never had a camera in my head....", 3. Dezember 2006
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns gezeigt hat, welches Genie in Jim Carrey steckt.

Zuerst mal: Warum Carrey weder für die TRUMAN SHOW, noch für den MAN ON THE MOON, noch für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND einen Oscar bekam ist klar. Weil die Mitglieder der Academy genauso voreingenommen sind wie die meisten Leute, die ihn nur aus DUMM UND DÜMMER oder ACE VENTURA kennen. Doch wer diese, übrigens genial brachialen Filme kennt und genau ansieht, der hätte eigentlich die außerordentlichen mimischen Fähigkeiten von Jim Carrey erkennen müssen. Dieses Spiel mit Mimik und Bewegung ist in Hollywood fast einzigartig.

Der komplette Film ist perfekt ausgestattet, Settings und Bauten sind einmalig, genauso wie die Art der Storyerzählung. Wer sich den Film mehrmals ansieht, und das sollte man, der wird immer mehr kleine Details finden, die erstaunlich sind: Die Platzierungen der Kameras in der Serie zum Beispiel, die tatsächlich verwendet werden. Die Reaktionen der "Nebendarsteller", und noch viel mehr.

Eine besondere Rolle spielen nicht nur die Schauspieler, die von Carrey über Ed Harris, Natasha McElhone und Noah Emmerich bestechend sind, sondern eine geniale Zutat ist auch die Musik von Burkhard Dallwitz, die einfach unvergesslich ist und es schafft mit Weirs Inszenierung eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, wow. Wenn Truman den Bus anhält und auf der Straße stehenbleibt erinnert das an die Szene im CLUB DER TOTEN DICHTER, in der die Schüler auf die Tische steigen, eben Gänsehaut pur. Wenn er mit dem Boot gegen die Studiowand kracht und verzweifelt eine Tür sucht, verdammtnochma! Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, man will beides und nichts. Perfektes Kino, einfach perfekt!

Die DVD ist endlich dem Film entsprechend ausgestattet, die erste DVD-Version ist nämlich absolut mager. Außer zwei Trailern hat sie nichts zu bieten.
Doch die neue Version ist vernünftig zusammen gestellt, mit interessanten Extras bietet sie einen guten Eiblick in das ganze Drumherum des Films.

THE TRUMAN SHOW ist meiner Meinung nach einer der Filme, die bis heute leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, als sie es verdienen.
Der Film ist von vorne bis hinten perfekt, einfach perfekt. Kein noch so kleines Detail, das nicht von aussergewöhnlichem Perfektionismus geprägt ist.

Er ist tatsächlich der beste Film, den ich in meinem Leben jemals gesehen habe.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heute schon fast real..., 28. Mai 2003
Von 
Fassdaubi - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Die Trueman Show ist wahrscheinlich Jim Carreys bester Film. In diesem Film spielt Jim Carrey nicht, wie sonst immer einen „Klaumaukhelden", sondern den ganz Normalen Nachbar der neben einem wohnt. Gerade in dierser für Ihn untypischen Rolle trumpft Jim Carrey wirklich auf , und gibt dem Film das Flair, das diese Geschichte so interessant macht.
Die Geschichte selber zeigt eine sehr interessante Geschichte, die 1998 als der Film in den Kinos war noch eine Fiktion war, nämlich dass das Leben eines Menschen im TV live zu verfolgen ist. Der Hauptdarsteller Truman Burbank lebt in der kleinen Küstenstadt Seahaven seit seiner Kindheit. Dort lebt er, arbeitet er und ist verheiratet. Was er nicht weiß ist, dass die ganze Welt um Ihn herum nur ein riesiges Studio ist, und das letztlich sein ganzes Leben eine große Seifenblase ist, und er manipuliert wird. Irgendwann aber schöpft Trueman verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt, ein Scheinwerfer fällt vor seinem Haus auf die Strasse, im Radio hört er merkwürdige Funksprüche, und letztlich dreht sich alles um Ihn und die Welt die für Ihn geschaffen wurde.
In unserer heutigen Realität haben die privaten Programme haben aber gezeigt, dass diese Filmfiktion eine brutale Wirklichkeit ist. Gerade durch Sendungen wie Big Brother und andere „Real Life Soaps" wird der Film „Die Trueman Show" noch interessanter, weil er schon fast an der Wirklichkeit ist. Es bleibt abzuwarten, wann der erste Mensch in einer täglichen Sendung gezeigt wird, und das über einen sehr langen Zeitraum... !? Die Anfänge sieht man ja schon im TV.
Die „Trueman Show" ist wirklich ein super Film. Wenn man genau hinschaut sieht man schon wie das Leben anderer in das Leben der Allgemeinheit einzieht. Mich hat der Film sehr nachdenklich gemacht, denn letztlich wird der TV Medienlandschaft der Spiegel vorgehalten. Und ich bin mir schon sicher das weg zu dem „Real TV" weiter voran gehen wird....
Fazit: Ich kann den Film wirklich jedem ans Herz legen. Es ist meiner Meinung nach Jim Carreys bester Film, der sehr viel Tiefgründigkeit aber auch Humor besitzt. Daher 5 Sterne!!!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböse Satire über Schein und Sein der TV-Welt, 26. November 2002
Von 
Lorenz Steinke (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Truman Burbank (Jim Carrey) ist ein tragischer Held. Er ist der Hauptdarsteller einer nach ihm benannten Reality-Show. Täglich schalten Milliarden Menschen in aller Welt ihren Fernseher ein um zu sehen, wie Truman aufwächst, wie sein Vater stirbt, er seine erste große Liebe kennen lernt - kurz wie das ganz normale Leben eines amerikanischen Durchschnittsjungen aussieht. Das Besondere dabei: Truman weiß nicht, dass er Held einer Fernsehshow ist, dass sein ganzes Leben nach den Plänen von Regisseur Christof (Ed Harris) verläuft, der nichts dem Zufall überlässt. So ist weder der Tod des Vaters echt, noch das erste Rendezvous mit der zukünftigen Ehefrau zufällig. Alle Menschen um Truman herum sind Schauspieler, schotten ihn von der Außenwelt ab und halten ihn - ohne dass er es merkt - in seinem Kleinstadt-Gefängnis Sea Haven gefangen, in dem ihn zehntausende Kameras Tag und Nacht filmen. Doch mit der Zeit schöpft Truman Verdacht und fragt sich, wie real sein Leben wirklich ist. Schließlich macht er sich auf, setzt sein ruhiges Kleinstadt-Leben aufs Spiel, um die Wahrheit hinter den Dingen zu suchen - meisterhaft gespielt von Schauspieler Jim Carrey, der in dieser Rolle zeigt, dass sehr viel mehr als nur ein Grimassenschneider und Komödiant in ihm steckt. Fazit: Die "Truman Show" ist wohl eine der besten und hintergründigsten Satiren, die je gedreht wurden.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Dieser Film funktioniert auf so vielen Ebenen, dass man bei jedem Sehen eine neue Ebene entdeckt. Er handelt gewissermaßen vom Erwachsenwerden, wenn Truman die Welt seines "Schöpfers" verlässt und zum ersten Mal selbst das Steuer in die Hand nimmt (was ein guter Film natürlich visualisiert - und wozu gibt es Bilder wie "zu neuen Ufern aufbrechen", "den Horizont erweitern" oder "das Steuer in die Hand nehmen"), stellt die höchst philosophische Frage, wie schön das Leben ist, wenn alle Ereignisse und Personen vorhersehbar sind und dadurch ein Maximum an Sicherheit gewonnen wird, gleichzeitig aber eine individuelle Weiterentwicklung gehemmt wird. Auf einer anderen Ebene präsentiert der Film dem Zuschauer dessen Sehgewohnheiten und übt deutliche Medienkritik, beispielsweise in der Szene, in der Christof die Wiedervereinigung von Vater und Sohn zeigt. Erschreckend dabei ist, wie ehrlich der Film dem Zuschauer zeigt, auf welche Art und Weise er die Gefühle des Zuschauers manipuliert, nämlich durch die Wahl der Einstellung, Hintergrundmusik... Immer wieder ein faszinierendes Erlebnis!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jim Carrey in seiner bisher besten Rolle, 26. Februar 2006
Von 
Stephan Kleiber "buchtippse.de" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
°
In der 'Truman Show' sieht man Jim Carrey in seiner bisher besten Rolle. Als Baby wird Truman Burbank von einer TV-Produktionsfirma für ein neues Reality-Soap-Format adoptiert. In der künstlichen Welt von Seahaven wächst er unter einer riesengroßen Kuppel auf - umgeben von lauter Schauspielern und rund um die Uhr beobachtet von tausenden von Kameras. Sein Leben verfolgen draußen in der Welt Millionen von Fans, schließen ihn ins Herz, die TV-Firma finanziert sich durch Product Placement und das Konzept funktioniert. Die wenigen Male, wo Truman seine kleine Stadt gerne verlassen möchte, passieren merkwürdige Dinge, die ihn letztlich immer zum Bleiben zwingen sollen. Einmal ertrinkt sein Vater beim gemeinsamen Segelausflug, ein anderes Mal verlässt seine Freundin die Stadt...
... bis eben eines Tages ein Scheinwerfer vom Himmel herab direkt vor Trumans Füße fällt und er ernsthaft die Realtät um ihn herum - die ja tatsächlich keine ist - in Frage und mehrmals auf die Probe stellt. Völlig verzweifelt flüchtet er letzten Endes mit einem Segelboot, überwindet seine große Angst vor Wasser und kommt dabei beinahe im künstlich erzeugten Sturm um, denn der Produzent will ja nur ungern die Hauptperson seiner Serie verlieren.
Die Truman Show ist einer der Filme, die man unbedingt einmal sehen sollte, weil gleich mehrere gute Überlegungen darin zum Tragen kommen. Ganz klar nimmt der Film das Thema Reality-Shows à la Big Brother schon auf, bevor diese überhaupt erst richtig populär wurden. Auch die Werbung im Film lässt einen oft schmunzeln und zeigt, wie alltäglich mittlerweile diese Art der Beeinflussung für uns alle geworden ist. Ich finde, der Film zeigt auch sehr gut, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt mit Menschen, Regeln und allerlei Gewohnheiten. Will man nun die Grenzen dieser Welt erforschen, gar überschreiten oder hinter sich lassen ... kann es sein wie in Trumans Kunstwelt. Das Anderswo wird vielleicht madig gemacht und die liebgewonnene Alltagsroutine zum Sinn des Lebens erhoben, nur damit sich letztlich nichts verändert. Ein Film, bei dem man sehr viele Parallelen zum Alltag ziehen kann und der zum Nachdenken anregt. Oder man genießt ihn einfach, freut sich mit Truman und fiebert mit bei seinem 'Ausbruch' und der anfangs bitteren Wahrheit, dass die letzten Jahrzehnte seines Lebens mehr künstlich als real waren.
~
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Jim Carrey Filme, 21. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Man kennt ja nicht wirklich viel anderes von Jim Carrey als seine Blödelrollen. Konnte er seine Fans in Filmen wie „Ace Ventura", „Dumm und Dümmer", „Ich beide & sie" auf komödiantische Art begeistern, wurde er leider auch in diese Schublade gepresst. Mit „The Truman Show" konnte er Gott sei Dank mal beweisen, dass er sich zu recht „Schauspieler" nennen darf. Truman Burbank ist bis zum heutigen Tag wohl Carreys ernsteste Rolle.
Was ist die Truman Show? Die Truman Show ist eine Sendung über Truman Burbanks Leben. Eine Sendung, die mit seiner Geburt begonnen hat und 24 Stunden am Tag läuft. Trumans Welt existiert innerhalb einer riesigen kuppelartigen Konstruktion, die an der Küste Californiens erbaut wurde. Trumans Leben ist genauso gewöhnlich wie das eines jeden anderen...er lernt dieselben Dinge in der Schule, er fährt zur Arbeit, er heiratet und finanziert sich sein zuhause. Er weiß jedoch nicht, dass er Star einer TV Show ist, und dass sein Lebensraum beschränkt ist. Es gibt ja nun auch noch andere Filme, in denen es „gefälschte Welt" Szenarios gibt. In der „Matrix" heißt es z.B. alles ist nur eine programmierte Simulation und die echte Welt hat sich selbst in die Vergessenheit befördert. In der „Truman Show" dreht sich die gefälschte Welt um den Protagonisten. Jeder kann sehen, was Truman macht. Sein gesamtes Leben ist kontrolliert, alles ist im Voraus geplant. Im Film passiert lange Zeit nichts Besonderes. Der Zuschauer wird mit dem Prinzip der Show und mit Truman vertraut gemacht. Bis Truman dann eines Tages merkwürdige Dinge entdeckt...wie z.B. dass im Radio darüber geredet wird, was er gerade macht, oder dass ein riesengroßer Scheinwerfer scheinbar vom Himmel fällt - direkt vor Trumans Füße. Nun will er herausfinden, was es damit auf sich hat. Doch der Macher der Show, Christof, setzt alles daran, um das zu verhindern.
Die Schauspieler in diesem Film haben großartige Arbeit geleistet, allen voran natürlich Jim Carrey. Er muss einen Charakter darstellen, darf aber im Grunde nicht schauspielern...ist das überhaupt möglich? Tja, für Carrey kein Problem. Er macht die Figur „Truman" absolut glaubwürdig. Vor allem in den letzten 30-45 Minuten des Films erbringt Carrey eine absolute Glanzleistung. Als nächstes hätten wir Laura Linney, die die Rolle der „gecasteten" Ehefrau von Truman auch perfekt spielt. Ihr ganzes Leben lang muss sie schauspielern und sich an ein Script halten, und darf ihrem eigenen Ehemann nichts verraten. Sie hat zwar keine besonders große Rolle, doch Laura Linney steckt ihr ganzes Können in diese Rolle. Ed Harris spielt Christof, den Drahtzieher der Show. Er hat zwar „gute" Absichten, doch um seinen Traum am Leben zu erhalten, spielt er immer öfter Gott, und bald gerät er außer Kontrolle. Ed Harris hat Christof mit seinen Idealen und Träumen hervorragend dargestellt.
Die „Truman Show" ist ein schöner Film, der außerdem zum Nachdenken anregt. Wenn man sich allein schon nur ausmalt, dass das eigene Leben eine TV Show wäre, ist das schon ziemlich heftig. In der heutigen „Big Brother" Zeit ist die Geschichte sogar äußerst glaubwürdig. Wer weiß, wie lange es dauert, bis so was wirklich gesendet wird. Die „Truman Show" ist auf jeden Fall einer meiner Carrey Favoriten. Absolut empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film !, 10. Oktober 2002
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show [VHS] (Videokassette)
Bevor ich diesen Film gesehen hatte, fand ich Jim Carrey-Streifen einfach grauenhaft, weil mir sein Gezappel total auf den Keks ging. Die guten Kritiken machten mich aber neugierig auf die "Truman Show", und so ging ich ins Kino. Ich muss sagen, dass mich selten ein Film so tief berührt und zum Nachdenken angeregt hat wie dieser. Die Idee, einen ahnungslosen Menschen zum Hauptdarsteller einer Show zu machen, ist genial und pervers zugleich. Hoffentlich wird diese Idee niemals in die Tat umgesetzt. Der Film öffnet einem die Augen, schließlich sehen wir uns oft genug irgendwelche Reality-Shows im TV an, ohne sie zu hinterfragen. Jim Carrey spielt die Rolle des Truman Burbank, der langsam aber sicher hinter das Geheimnis kommt, mit einer Sensibilität, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Hut ab auch vor dem Regisseur Peter Weir. Er lässt uns das Geschehen aus mehreren Perspektiven betrachten (erst bei mehrmaligem Sehen fallen einem alle Details auf), und er drückt dabei niemals auf die Tränendrüse. Meiner Meinung nach ist "Die Truman Show" einer der herausragendsten Filme überhaupt, und es ist eine Schande, dass er nicht einen einzigen Oscar abbekommen hat.
P.S. Noch eine kleine Bemerkung am Rande: Ist jemandem aufgefallen, dass in dem ganzen Film nicht ein Tropfen Blut fließt? Für heutige Filme eine regelrechte Seltenheit!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach der Wahrheit als intelligent Mediensatire, 12. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Sogar noch bevor mit Big Brother und anderen Formaten der reale Boom des Reality TV entstand kritisierte ein höchst innovativer Film den grenzenlosen Voyeurismus der Menschen. "The Truman Show" nimmt jedoch nicht nur in zynisch genialer Weise die Medien und deren Konsumenten auf die Schippe, sondern ist auch eine philosophische Reflexion über die Träume der Menschen. Wer sich auf das Werk einlässt, wird nicht nur genial unterhalten, sondern gewinnt auch eine interessante Perspektive auf den Wert des Lebens und die Lust am beobachten. Peter Weir ("Club der toten Dichter", "Die letzte Flut") hat mit "The Truman Show" einen höchst originellen Film geschaffen, der von der Sehnsucht nach Freiheit und dem Recht auf Selbstbestimmung handelt. In ihrer irrwitzigen Art zeigt "The Truman Show" wie sich manchmal erst alles verändern muss, ehe man endlich man selbst sein darf.

Das Leben des verheirateten und grundsoliden Versicherungsvertreters Truman Burbank scheint in völlig normalen und durchschnittlichen Bahnen zu verlaufen. Jeden Tag geht er seiner gewohnten Routine nach, verabschiedet sich von seiner Frau, grüßt die Nachbarn, fährt zur Arbeit - aber im Gegensatz zu anderen Menschen hat er dabei ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt, das jeden seiner Schritte mit großen Interesse verfolgt. Die Stadt, in der er lebt, befindet sich in einem gigantischen Hollywood Studio und alle Leute in ihr sind Schauspieler, die nach den Anweisungen des Serienschöpfers Christof handeln. Aber da Truman in dieser Illusion aufgewachsen ist (als erster Mensch der schon als Baby von einem Konzern adoptiert wurde) hat er keine Ahnung, dass er der große Star einer Fernsehsendung ist. Um so irritierter ist er daher, als diverse Pannen die Echtheit der Illusion in Frage zu stellen beginnen. So fliegt eines Tages ein kaputter Scheinwerfer vom Himmel, das Radio überträgt plötzlich Regieanweisungen und Trumans totgeglaubter Vater steht auf einmal wieder vor ihm. Truman, der eigentlich ein ängstlicher, leicht neurotischer Charakter ist, muss nun versuchen einen Weg zu finden mit den seltsamen Ereignissen zurecht zu kommen. Doch Regisseur Christof hängt an seiner Sendung und hat andere Pläne mit seinem Star, weswegen er alles tut, um Truman doch wieder an die Realität der großen Illusion glauben zu lassen...

Obwohl Trumans Welt nicht echt ist, hat sein Leben doch einiges mit dem echter Menschen gemein. Ganz bewusst wurde er von den Machern zu einem ganz typischen Durchschnittsbürger erzogen, sodass sich jeder mit ihm identifizieren kann. Aber gerade an der für ihn vorgesehenen Durschnittlichkeit ohne echte Abenteuer, leidet Truman, der sich danach sehnt zu reisen und seine wirklich große Liebe zu finden. Und die Zuschauer scheinen das zu versthen, denn faszinierenderweise steigen die Einschaltquoten der Serie gerade da exorbitant, wo Truman beginnt sich sich gegen die für ihn gemachte Illusion zu wehren und ihre Echtheit zu hinterfragen. Und damit ist eine faszinierende Seite des Menschen getroffen, der sich von jeher wie Truman danach sehnt die Wahrheit über seine Welt herauszufinden, sie erforscht und untersucht. Der Regisseur Christof hingegen hat großen Gefallen daran gefunden über Truman zu herrschen und ist damit auch eine ideale Metapher für diktatorische Herrscher oder sogar göttliche Wesen, die das Schicksal der Menschen leiten.

"The Truman Show" ist ein Film der von einem großen Optimismus in Bezug auf den Menschen getragen wird. Truman Burbank schafft es seine Neurosen zu überwinden, um für seine Freiheit zu kämpfen. Es scheint, dass der Mensch dazu in der Lage ist, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und keinen Regisseur (Chef? Herr? Gott?) braucht. Andererseits lässt sich aber auch fragen ob es denn so schlecht ist, jemanden zu haben, der das Leben für einen steuert. Immerhin hat Truman eine gewisse Sicherheit, die anderen Menschen abgeht.

Gleichzeitig teilt der Film aber auch viel Kritik in Bezug auf den schamlosen Voyeurismus aus, mit dem Trumans Leben von den Zuschauern ausgebeutet wird. Peter Weir zeigt nicht nur Trumans Perspektive, sondern auch jene von Christof und den einfachen Leuten zuhause vorm Fernseher und lässt damit ein vielschichtiges Bild entstehen.

Peter Weir hat mit "The Truman Show" eine miltidimensionale, intelligente und witzige Satire geschaffen, die doch auch die Geschichte eines wahrlich heldenhaften Kampfes geworden ist. Eine wirklich einzigartige Leistung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You never had a camera in my head...., 15. Januar 2007
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Truman Show [UK Import] (DVD)
Peter Weir ist schon seit Jahrzehnten verantwortlich für einige der genialsten Momente auf der Leinwand. Von der MOSQUITO COAST bis zu dem CLUB DER TOTEN DICHTER hat Weir seine eigene Legende geschrieben und sich als einer der verlässlichsten Regisseure Hollywoods etabliert. Sein größter Verdienst ist aber der, dass er der Regisseur ist, der uns gezeigt hat, welches Genie in Jim Carrey steckt.

Zuerst mal: Warum Carrey weder für die TRUMAN SHOW, noch für den MAN ON THE MOON, noch für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND einen Oscar bekam ist klar. Weil die Mitglieder der Academy genauso voreingenommen sind wie die meisten Leute, die ihn nur aus DUMM UND DÜMMER oder ACE VENTURA kennen. Doch wer diese, übrigens genial brachialen Filme kennt und genau ansieht, der hätte eigentlich die außerordentlichen mimischen Fähigkeiten von Jim Carrey erkennen müssen. Dieses Spiel mit Mimik und Bewegung ist in Hollywood fast einzigartig.

Der komplette Film ist perfekt ausgestattet, Settings und Bauten sind einmalig, genauso wie die Art der Storyerzählung. Wer sich den Film mehrmals ansieht, und das sollte man, der wird immer mehr kleine Details finden, die erstaunlich sind: Die Platzierungen der Kameras in der Serie zum Beispiel, die tatsächlich verwendet werden. Die Reaktionen der "Nebendarsteller", und noch viel mehr.

Eine besondere Rolle spielen nicht nur die Schauspieler, die von Carrey über Ed Harris, Natasha McElhone und Noah Emmerich bestechend sind, sondern eine geniale Zutat ist auch die Musik von Burkhard Dallwitz, die einfach unvergesslich ist und es schafft mit Weirs Inszenierung eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, wow. Wenn Truman den Bus anhält und auf der Straße stehenbleibt erinnert das an die Szene im CLUB DER TOTEN DICHTER, in der die Schüler auf die Tische steigen, eben Gänsehaut pur. Wenn er mit dem Boot gegen die Studiowand kracht und verzweifelt eine Tür sucht, verdammtnochma! Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, man will beides und nichts. Perfektes Kino, einfach perfekt!

Die DVD ist endlich dem Film entsprechend ausgestattet, die erste DVD-Version ist nämlich absolut mager. Außer zwei Trailern hat sie nichts zu bieten.

Doch die neue Version ist vernünftig zusammen gestellt, mit interessanten Extras bietet sie einen guten Eiblick in das ganze Drumherum des Films.

THE TRUMAN SHOW ist meiner Meinung nach einer der Filme, die bis heute leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, als sie es verdienen.

Der Film ist von vorne bis hinten perfekt, einfach perfekt. Kein noch so kleines Detail, das nicht von aussergewöhnlichem Perfektionismus geprägt ist.

Er ist tatsächlich der beste Film, den ich in meinem Leben jemals gesehen habe.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhafter Film, Jim Carrey zeigt was er wirklich kann, 15. Oktober 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Truman Show (DVD)
Als ich den Film das erste mal im Kino sah, war ich absolut begeistert!
Jim Carrey zeigt was er Schauspielerisch noch alles so drauf hat, was ihm hier in beachtlichem Masse gelungen ist!
Jim Carrey spielt einen Mann der sein ganzes Leben lang in einer Illusion aufgewachsen ist!
Alles ist gespielt und wird verfilmt und vermarktet in einer Art Pay-TV für alle Zuschauer und wird nach einem strickten Drehbuch durchgezogen!
Dann passiert es, die "heile" (nicht reale) Welt wir aufeinmal zerüttet und er verliebt sich (nicht nach Drehbuch) in eine Frau die ihm versucht die Wahrheit zu sagen, das er in einem Käfig lebt und 24h gefilmt bzw. beobachtet wird!
Er glaubt ihr zunächst nicht und geht seiner "normalen" Beschäftigung nach als aufeinmal sehr merkwürdige Dinge passieren...
Dann kommt er allmählich dem Betrug auf die Schliche...
Ein echter Film mit viel Witz und Ernsthaftigkeit für die "teure" DVD Sammlung eines jeden Familienhauses ! Extrem Empfehlenswert !
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