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5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss!
Nie war Star Trek so aussagekräftig wie in diesem Film! Auf geniale Weise wird das Thema: Ende des kalten Krieges, Perestroika und das damit verbundene zwingende Umdenken bei allen Völkern behandelt. Ich, als Geschichtsstudent bin begeistert von diesem Film, der es schafft die Verunsicherung und die immer noch presenten Feinbilder der Generation des Kalten...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2004 von O. Miller

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Film ist Klasse die DVD jedoch miserabel.
Ich vergebe nur einen Stern für die DVD-Version. Dem Film würde ich sogar sechs Sterne geben wenn das ginge, denn er ist zusammen mit der "Der Zorn des Khan" der beste von den Star Trek Kinofilmen. Warum nur ein Stern? Es gibt keine Extras außer dem Kinotrailer, der Film ist nicht in 2.35:1 (Kinoformat) wie auf der Verpackung deklariert, sondern...
Am 23. Februar 2001 veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss!, 4. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 6 - Das unentdeckte Land (DVD)
Nie war Star Trek so aussagekräftig wie in diesem Film! Auf geniale Weise wird das Thema: Ende des kalten Krieges, Perestroika und das damit verbundene zwingende Umdenken bei allen Völkern behandelt. Ich, als Geschichtsstudent bin begeistert von diesem Film, der es schafft die Verunsicherung und die immer noch presenten Feinbilder der Generation des Kalten Krieges (hier: Kirk und Chang) einzufangen. Es ist ein krönender Abschluss der alten Crew, die sich mt diesem letzten Werk noch einmal ein Denkmal gesetzt haben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Synchronstimmen, 13. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 6 - Das unentdeckte Land (DVD)
Man muss aber auch einmal beachten, dass zumindest die Synchronsprecher von Kirk und Spock seit ein paar Jahren nicht mehr leben. Und bevor man den ganzen Film komplett neu synchronisiert und man dann auf die gewohnten Stimmen verzichten muss, insbesondere von den beiden Hauptdarstellern, ist es mir doch lieber, wenn man dann nur mal kurz andere Stimmen hört.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was Neues: Shakespeare im klingonischen Original ..., 21. April 2005
Von 
STAR TREK VI - THE UNDISCOVERED COUNTRY ist der letzte Film der Reihe, welcher alleine von der "alten" Enterprise-Crew getragen wird und man spürt dem Film von der ersten bis zur letzten Minute an, dass man sich mit einem "Knaller" verabschieden wollte. Doch der Reihe nach ...
Zur Story: Als Analogie zum zeitgleich real statfindenden weltpolitischen Tauwetter des Kalten Krieges mit Glasnost und Perestroika ist bei "THE UNDISCOVORED COUNTRY" das klingonische Reich nahe dem finalen Zusammenbruch. Ausgerechnet der "alte Klingonenhasser" James T. Kirk wird auf Spocks Vorschlag ("Nur Nixon konnte nach China gehen.") dafür ausgesucht, den klingonischen Kanzler für Friedensverhandlungen zur Erde zu geleiten. Beim Zusammentreffen im All wird das klingonische Schiff anscheinend von der Enterprise beschossen und schwer getroffen, der Kanzler dabei getötet. Kirk und McCoy werden von den Klingonen inhaftiert, verurteilt und auf einen entfernten Asteroiden in die dortigen Bergwerke gesteckt. Nach einer abenteuerlichen Flucht versucht die wiedervereinte Crew der ENTERPRISE mit Hilfe des zwischenzeitlich zum Captain aufgestiegenen Sulu und der - aus Teil III bekannten - U.S.S. EXCELSIOR hinter die Hintergründe des Anschlags auf den klingonischen Kanzler zu kommen, der den möglichen Frieden zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich mehr als zweifelhaft erscheinen lässt.
Statement: Bereits die "NICHT-SPECIAL-VERSION" auf DVD zeichnete sich durch den gegenüber dem Kinofilm und der VHS geänderten Schnitt des Films aus. Erschien in der Kinoversion und auf VHS der Anschlag auf den klingonischen Kanzler als eine überwiegend intern klingonische Angelegenheit, an der die Sternenflotte "irgendwie beteiligt war", so zeichnen die DVD's ein anderes Bild. Hier geht die Verschwörung von der Sternenflotte aus und die Klingonen werden lediglich instrumentalisiert. Auch wenn die Schnittfolge lediglich minimal geändert und einige wenige Szenen nur unwesentlich länger sind, bekommt der Film dadurch einen deutlich anderen "Zungenschlag"; sehr interessant.
Die Special Edition bietet überdies einiges recht interessantes Zusatzmaterial im Vergleich zur "handelsüblichen" Ausführung. Ob dies aber den dann doch merklichen Mehrpreis rechtfertigt muss jeder Trekkie (oder der, der es werden will) für sich selbst befinden. Ich kann auch mit der abgespeckten Version auf DVD prima leben.
Bewertung: Die Special Effects sind super (in der Tat so super, dass man die Explosion des klingonischen Bird of Prey aus Teil VI in Teil VII ("GENERATIONS") in einem vollkommen anderen Zusammenhang erneut filmisch verwendete), die Story ist schwungvoll und flüssig, das alte Charisma (etwa wie in den Teilen II und IV) ist voll da. Der Film hat Action, Witz und Esprit. STAR TREK vom Feinsten. Meiner Meinung nach der beste Film der Reihe, wenn man vielleicht von STAR TREK VIII absieht.
Kunterbuntes Popcorn-Kino, tolle Unterhaltung. Absolut empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letzter Vorhang für Star Trek im Original, 4. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der klingonische Mond Praxis explodiert aufgrund eines Unfalls, die folgende Rohstoffarmut zwingt die Klingonen zu Friedensverhandlungen mit der Föderation. Daraus ergibt sich, dass Kirks Crew 3 Monate vor ihrer Pensionierung noch einmal auf eine diplomatische Mission geschickt wird, um sich mit dem Kanzler des klingonischen Reiches zu treffen und die Verhandlungsgespräche einen Anfang nehmen zu lassen. Es kommt wie es kommen muss: Die Verhandlungen scheitern vorerst, da die Enterprise allem Anschein nach grundlos auf das Schiff des Kanzlers gefeuert hat, welcher dann dummerweise auch stirbt. Durch diesen Zwischenfall, der auf alles andere als auf einen ehrlichen Friedenswillen seitens der Föderation hinweist, geraten Kirk und Co. in klingonische Gefangenschaft und es droht am Vorabend des galaktischen Friedens der klingonischen Ehre wegen ein offensiver und desaströser Kamikaze-Krieg bis in den Tod...
Inhaltlich haben wir es hier mit einer Darstellung vom Endes des kalten Krieges zu tun, der in die Zukunft versetzt wurde. Der Unfall auf Praxis steht beispielsweise für die Tschernobyl-Katastrophe, der klingonische Kanzler Gorkon (David Warner) stellvertretend für Gorbatschow, welcher die einmalige Chance einer Friedensvision im entscheidenden Moment zu ergreifen wußte. Kirk ist derjenige, welcher wie der amerikanische Ex-Präsident und Antikommunist Nixon "als einziger nach China", sprich zu den Klingonen, "reisen" konnte, um die Verhandlungen mit Gorkon aufzunehmen. Interessant sind dabei die Vorurteile, die jeder der Crewmitglieder der Enterprise so hegt. Da rutscht während der Verhandlungen schon mal ein Vergleich mit Hitler raus. Aber derartiges samt eingestreuter Shakespeare-Zitate machen die Sache erst so richtig würzig. Allen voran wird Kirk auf dieser letzten Reise auf die Probe gestellt, da dessen Sohn David in Teil 3 der Filmreihe von Klingonen ermordet wurde. "Lasst sie sterben" hat er gesagt - ungewohnte und harte Worte aus der sonst so utopischen und perfekten Star Trek Welt, aber man darf nicht vergessen, dass die Menschlichkeit mit all ihren Fehlern bei Star Trek über Jahrzehnte hinweg im Vordergrund stand und steht. Dazu gehört auch, dass die Charaktere ihr Alter nicht verheimlichen und das Ende ihrer Karriere immer wieder zum Thema machen. Spocks Frage an Kirk, "Sind wir vielleicht unbrauchbar geworden!?", verdeutlicht diese Selbstreflexion ungemein und verleiht den Darstellern nicht nur Kontur, sondern zusätzlich noch Sympatie und ein Gefühl für Melancholie seitens des Publikums. Wesntlich ist auch Spocks bemerkenswerte Feststellung, dass "Logik der Anfang aller Weisheit" sei "und nicht deren Ende". Dies zeigt die endgültige Akzeptanz der menschlichen Hälfte innerhalb seiner halbvulkanischen Anatomie und den Abschluss einer Charakterentwicklung, zumal er noch im ersten Film der Reihe (mehr noch als in der Serie) jegliche Emotionen abgelehnt hat. Schön ist auch, dass man hier einige geschnittene Szenen eingefügt hat, welche das Ausmaß der Vorurteile und des Hasses eines solchen jahrzehntelangen Konfliktes mit den Klingonen auch unter anderen Föderationsmitgliedern (Stichwort DS9-Odo-Darsteller als Colonel West) verdeutlichen.
"Star Trek VI" ist wohl der beste Film der gesamten Star Trek Reihe. Hier stimmt die Dramaturgie bis aufs letzte, die wunderbare individuelle Musik, die Effekte, die Darstellungen der Schauspieler und vor allem die Dialoge und der wohl platzierte natürliche Humor. Nichts ist hier versalzen oder aufgesetzt. Sollte man einen Film der Reihe nennen, welcher der klassischen Serie aus den 60er Jahren am nächsten kommt, dann wäre es dieser hier, der sich ruhigen Gewissens in einem Atemzug mit Teil 2 und 4 der Filmreihe nennen lassen kann. William Shatner (Kirk) sagt in einem der zahlreichen Interviews und Dokus (u.a. Tribut für De "Pille" Kelley), dass mit diesem Film und dem Tod Gene Roddenberry's, der nur 3 Tage, nachdem er den Film gesehen hatte, verstarb, auch Star Trek, so wie man es bisher gekannt hatte, in gewisser Weise verstorben ist. Ich muss ihm teilweise Recht geben, denn die nachfolgenden Filme und die letzten beiden Serien sind im Vergleich zu bis dato vorliegenden Produktionen qualitativ eher dürftig ausgefallen. Daher verleihe ich diesem letzten Film mit der sechs als Nummer (danach haben die Filme offiziell und ironischerweise keine Nummerierung mehr) 5 Sterne, obwohl er mindestens 6 verdient hätte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die letzte Reise, 7. September 2004
---> Der Film
Inhalt: Star Trek VI bietet (erstmals unter den Kinofilmen) eine beinahe absoulut politische Handlung. Zwischen den Klingonen und der Föderation soll Frieden geschlossen werden. Das passt einigen Angehörigen sowohl der Föderation als auch der Klingonen überhaupt nicht und so kommt es zu einem umfangreichen Komplott mit dem Ziel, einen Frieden nie zustande kommen zu lassen.
Star Trek VI ist einer der besten Kinofilme überhaupt. Die Darsteller der Classic-Crew kommen mehr zur Geltung und zeigen mehr Tiefe als in den meisten Vorgängern, zeigen sogar ihre negativen Seiten und wie sie damit umgehen. Daher ist es nicht so übertrieben schlimm, dass man sich bei der Handlung in einigen Punkten massive Blößen geben musste. Aber wer sich das Ziel setzt, möglichst lupenreine Plots zu finden, anstatt einen Film zu genießen, ist bei Star Trek ohnehin am falschen Platz. ;) Für mich jedenfalls zählt der Film zu den besten SiFi-Reißern überhaupt. Bei der hier vorliegenden Fassung handelt es sich zudem um den Director's Cut, der zusätzlich noch ein paar Unklarheiten beseitigt.
--->Die DVD
Wie alle anderen Star Trek-DVDs dieser Reihe ist auch diese Special Edition mit allem ausgerüstet, was man (mindestens) von so einem Film erwartet. Trotzdem ist die Menge an Boni recht traurig, wenn man bedenkt, dass dieser Film gleichzeitig das 25jährige Trek-Jubiläum dargestellt hat, eine ganze Dynastie zu Ende ging, im selben Jahr Gene Roddenberry verstarb.... aus diesem Grund muss doch eine ganze Stange Material vorhanden sein (zB. das Special "25 Jahre Star Trek"), das es NICHT auf diese Edition geschafft hat. Hier hat Paramount wirklich keine ruhmreiche Performance hingelegt. Daher kann ich dem "Special" in dieser "Edition" nur eine Bewertung geben: Recht nett.
--->Fazit
Ein bisschen mehr Mühe, und die DVD hätte die ultimative DVD in meiner Sammlung werden können. Der Film ist spitze, aber die Bonus-DVD schwächelt. Trotzdem reicht es, um dem ganzen Werk 4 Sterne zu geben.... schließlich ist es ein Würdiger Abgang von der Star Trek-Bühne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen begeistert mich immer wieder!, 10. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 6 - Das unentdeckte Land (DVD)
Kürzlich habe ich aus einer Laune heraus wieder mal "Star Trek VI" angesehen. Meine Ultra-Trekkie-Zeiten sind ja schon länger vorbei, trotzdem hat der Film nach wie vor einfach alles, was ein Film haben muss, und jeder Trekkie sollte ihn gesehen haben!
Die Thematik ist - auch heute - gar nicht so unaktuell. Erstmals gibt es Bemühungen von den Seiten der Föderation ebenso wie den Klingonen, Frieden im All zu schaffen. Eine erste große Friedenskonferenz, Khitomer, wird einberufen und Captain Kirk und seine Enterprise-Crew sollen das Schiff, auf dem der klingonische Kanzler Gorkon zu der Konferenz reist, nach Khitomer eskortieren. Frieden im Universum ist nach wie vor eine Traumvorstellung, und Kirk und seine Mannen tun sich schwer, ihre Vorurteile gegenüber den Klingonen zu vergessen.
Doch was passiert? Von der Enterprise werden Schüsse auf das Klingonenschiff abgegeben, und Gorkon wird von zwei Unbekannten, die sich auf das Schiff gebeamt haben, brutal ermordet. Kirk und McCoy versuchen ihn noch zu retten, werden aber des Mordes schuldig befunden und auf die Strafkolonie Rura Pente verbannt. Ab nun beginnt eine spannende Detektivgeschichte - wer hat Gorkon wirklich umgebracht, und warum hat die Enterprise auf Gorkons Schiff geschossen? Wer steht dem Wunsch nach intergalaktischem Frieden im Weg?
"Star Trek VI - Das unentdeckte Land" stammt aus der Zeit um das Ende des kalten Krieges und behandelt die Problematik die mit der Bemühung um Frieden einhergeht. Ein Genuss für jeden Trekkie - eine große Portion Idealismus kombiniert mit dem üblichen, unvergleichlichen Star Trek-Humor und einer sehr gelungenen Besetzung (Michael Dorn als Whorfs [aus TNG]Großvater, der Kirk und McCoy in ihrem Mordprozess verteidigt!).
Ein Film, der die "originale" Star Trek Crew und den mittlerweile leider verstorbenen DeForest Kelley (alias Dr. McCoy) unvergesslich macht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur zum Abschied, 13. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 6 - Das unentdeckte Land (DVD)
Nun wird es leider wahr: die Enterprise wird eingemottet und die (Brücken)Crew um Captain James T. Kirk und der Captain führen noch eine letzte Mission durch und gehen dann in Rente. Die Enterprise unter Captain Kirk wird dazu auserkoren, einen weiteren Schritt in Richtung Frieden mit dem klingonischen Reich zu tun. Allerdings kommen ihnen dabei Verräter aus den eigenen Reihen in die Quere, aber Captain Kirk und seine Leute schaffen mal wieder das Unmögliche, wie so oft... Bemerkenswert ist, dass Hikaru Sulu endlich sein eigenes Kommando bekommen hat, was diesen Film umso sehenswerter macht. Sulu ist ja eigentlich schon während der Ereignisse zu "Star Trek II. - Der Zorn des Khan" zum Captain befördert worden, die schon gedrehte Szene fiel leider der Schere zum Opfer, und das für Sulu vorgesehene Schiff, die Excelsior, ging dann an den aufgeblasenen Captain Styles. Jeder hat wieder eine eigene (kleine) Szene, die den gesamten Film weiter abrundet und dies eher zu einem Ensemble-Film macht anstatt eines Kirk-Films. Hier klingt auch schon der weitere Weg von Captain Spock an:er beschreitet nun doch den Weg eines Diplomaten, so wie sein Vater es früher von ihm erwartet hatte. Kirk hat hier endlich mal wieder eine Romanze und Chekov verfällt wieder in seine alten Gewohnheiten (das russische Märchen vom Aschenputtel :-) ). Bemerkenswert sind noch Shakespeare auf klingonisch und betrunkene Offiziere der Sternenflotte. Zu allem Guten über diesen Film gibt es allerdings auch einige negative Apekte, die bestimmte Szenen betreffen. Wieso benutzt Uhura nicht den Universaltranslator, um die erforderlichen Antworten generieren zu lassen und dann selber weiter zu geben. Und wo kommen auf einmal diese vielen gedruckten Bücher her, bekannterweise gibt es zu dieser Zeit nur noch wenige Sammlerstücke und alles wird elektronisch gespeichert? Wieso weiss Chekov, der früher mal Chef des Sicherheitsdienstes der Enterprise war, nichts von dem automatischen Alarm, der ausgelöst wird, sobald ein Phaser abgefeuert wird. Steuerfrau Valeris wird die ganze Zeit über mit Lieutenent betitelt, trägt aber das Abzeichen eines Commanders. Was ist mit Scottys und Uhuras beginnende Romanze aus Star Trek V? Wieso gibt es auf einmal eine Küche? Schon in der Serie selber gab es schon Speiseautomaten und seit wann gibt es denn Mannschaftsschlafräume? Trotz allem: den Film muss man gesehen haben!!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bester Film der "alten" Crew - schöne Doppel-DVD, 10. März 2004
Mit Star Trek VI wurde 1991 der meiner Meinung nach beste Film mit der Orignalcrew geschaffen. Die Handlung stellt eine Allegorie auf die damalige Glasnost-Politik und das Ende der Sovjetunion dar, es droht hier das klingonische Reich an Stelle des sovjetischen zu zerfallen. Und Kirk, Spock und McCoy sind die - teilweise unfreiwilligen - Friedensvermittler auf Seiten der Föderation. Der Film ist gut gespielt, actionreich, durch erwähnte Allegorie nicht ganz anspruchslos und verfügt auch noch über einen sehr passenden Soundtrack. Doch dies ist wohl weitläufig bekannt, deshalb gleich zur Special-Edition-DVD:
Sie bietet viele und meist gute Extras. Um die wichtigsten zu nennen: Interviews mit den Hauptdarstellern Nimoy, Kelley, Shatner und den anderen Darstellern der Stammcrew (Aufnahmen von 1991), rückblickende Interviews mit Regisseur und Darstellern (Aufnahmen von 2003), außerdem ein großes Tribut an DeForest Kelley (McCoy), 2 Filmkommentare (einmal Audio und einmal in Textform), eine Betrachtung der Parallelen zwischen Friedensvermittlung in Film und Politik, außerdem Trailer und noch einiges mehr.
Bild- und Tonqualität sind - soweit ich das ohne High-End-Heimkino beurteilen kann - recht gut.
Außerdem kommen die zwei DVDs in einem Amaray-Case daher, welches sich in einem schönen Pappschuber und im selben Design wie die SE's von ST II-V befindet.
Ich gebe dem Film 5 Punkte, ebenso der DVD-Umsetzung.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 5 Sterne Film auf DVD mit kürzerer Kinofassung, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 06 - Das unentdeckte Land (Original-Kinoversion) (DVD)
Anscheinend wissen viele nicht, dass Teil 1, 2 und 6 in dieser aktuellen DVD-Serie kürzer sind als auf den Special Edition DVds, die es vor einigen Jahren gab. Man versucht dafür Käufer mit neuen, weniger umfangreichen Extras zu locken. Bei Teil 3,4 und 5 muss man nur überlegen, welche Extras man bevorzugt: Die der umfangreichen Doppel-DVD-Sets oder die weniger umfangreichen brandneuen Extras dieser Auflagen-Serie.
TEIL 6:
PLUSPUNKT:
- Diese Version hier ist sehr günstig. Man hat durch die kürzere Kinofassung eine einheitliche Synchro-Spur im Deutschen und hat ein paar Specials

MINUSPUNKT:
- Alte Extras des Doppel-DVD-Sets fehlen (z.B. die Trailer, die Interviews mit allen Darstellern von 1991 beim Dreh, N. Meyer Kommentar...u.v.m.)
- Interessante 5-6 Minuten, die den Film, wie bei der leicht längeren Fassung von Teil 2, bereichern, fehlen in der Kinofassung!

Wer mehr Film haben will und die Filme wie ich lieber im englischen Original sehen will, sollte sich die sehr gute Special Edition kaufen.
Wem es egal ist, ob ein paar Minuten fehlen, macht hier aber nicht viel falsch.
Wer mehr über die Unterschiede der verschiedenen DVD-Versionen wissen will:
Alle Versionen sind hier bei amazon mit teils sehr ausführlichen Rezensionen gelistet.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ganz großen Star Trek- Momente, 12. März 2004
Star Trek VI aus dem Jahr 1991 ist sicherlich einer der größten Star Trek- Filme überhaupt. Nicht nur wegen seiner imposanten Umsetzung durch Regisseur Nicholas Meyer, der bereits Star Trek II- The Wrath of Khan zu einem monumentalen Erlebnis machte, und der dazu passenden, wunderbar schaurigen Filmmusik von Cliff Eidelman, sondern auch, weil er voller Wendepunkte steckt und eindrucksvoll Geschichte schreibt - innerhalb und außerhalb des Star Trek- Universums.
Die Story dreht sich um das Zustandekommen des Khitomer- Abkommens zwischen der Föderation und dem bisherigen Erzfeind, den Klingonen, ein epochales Ereignis, auf das immer wieder in The Next Generation & Co. Bezug genommen wird. Die Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk hat den Auftrag, Gorkon, den Kanzler des Klingonischen Hohen Rates zu der wichtigen Konferenz zu eskortieren, nachdem die Klingonen nach einer großen Katastrophe auf ihrer Heimatwelt gezwungenermaßen auf die Föderation zugegangen. Es findet sich jedoch eine radikale Gruppe zusammen, die den Frieden um jeden Preis verhindern will. Attentäter ermorden Kanzler Gorkon und versuchen, die Enterprise mit allen Mitteln davon abzuhalten, die Friedenskonferenz zu retten -ein furioser Mix aus Action und Diplomatie mit viel Tiefgang: Star Trek at ist best!
Hervorragend verfolgt der Film die Wandlung von Captain Kirk, dessen Sohn (in Star Trek III - The Search for Spock) von Klingonen regelrecht hingerichtet wurde, vom absoluten Skeptiker und gar Klingonen- Hasser hin zum Sieger über seine eigenen Vorurteile. Die Angst, mit dem Feind auch die eigene Identität zu verlieren, entwickelt sich zum Vertrauen in eine bessere Zukunft.
Wie in dem umfangreichen Bonusmaterial deutlich wird, legt Regisseur Nicholas Meyer besonderen Wert darauf, dass die Story in der Zukunft sinnbildlich für die irdische Realität und Gegenwart stehen kann. Er zieht die Parallele zum Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion. Mit der Explosion des Klingonischen Mondes "Praxis" gibt es auch im Film ein Tschernobyl - und das Leugnen der Katastrophe sowie ein darauf folgendes Aufeinanderzugehen. Meyer regt die Vorstellung an, die Mauer sei nicht auf der Erde, sondern irgendwo inmitten der Galaxie gefallen.
Durch den gesamten Film zieht sich das exzellent verarbeitete Spiel mit Shakespeare - vom Titel des Films, der ursprünglich für Star Trek II vorgesehen war, über General Changs Richard II- Zitate vor Gericht bis hin natürlich zum zentralen Thema "Sein oder nicht sein" aus Hamlet. Hinzu gesellt sich auch die von den Schauspielern William Shatner und Christopher Plummer (alias General Chang) erzählte Geschichte um deren frühere Rivalität um eine Rolle in Henry V.
Äußerlich bedeutet der Film für Star Trek ebenfalls eine große Wende. Es handelt sich um die vielzitierte "letzte Reise einer Generation". Wie aus dem Bonusmaterial hervorgeht, gab es für den Film auch ein Konzept, das die jungen Kirk und Spock auf der Sternenflottenakademie in jungen Jahren zeigt, natürlich mit anderen Schauspielern. Letztlich machten aber gerade die 'alternden' Schauspieler den Film so stark, der eben dieses Thema des Älterwerdens durch die Hauptfiguren grandios selbst aufgreift. Der letzte Auftritt von Kirk, Spock, McCoy & Co. wird mit der Zukunft Star Treks (The Next Generation startete parallel bereits in die fünfte Season) durch den Gastauftritt von Michael Dorn alias Worf als dessen eigenem Großvater geschickt verzahnt.
In der Special Edition sind parallel zum Film Kommentare von Regisseur Nicholas Meyer und Co- Autor Denny Martin Flinn zuschaltbar. Über die komplette Filmlänge begleiten sie jede Szene mit Erinnerungen, Inspirationen und Hintergrundinfos.
Auf DVD Nummer 2 gibt es nicht nur Original- Interiews von 1991 - Regisseur, Autoren, Produzenten, Darsteller und Andere blicken auch in zahlreichen 2003 aufgezeichneten Erinnerungen, Meinungen und Anekdoten auf Star Trek VI zurück. William Shatner & Co. analysieren rückblickend den Umgang des Films mit Rassismus und Vorurteilen, unter anderem Admiral Cartwrights ablehnende Haltung bezüglich einer Annäherung mit den Erzfeinden (hervorragend gespielt von Brock Peters, auch als Captain Siskos Vater in Deep Space Nine zu sehen). Auch Kirks emotionaler Ausbruch "Let them die!" wird vom Schauspieler kritisch diskutiert.
Ferner sind zahlreiche Entwurfszeichnungen für Szenen zu sehen, viele Bilder von Sets und Dreharbeiten wie bei Außenaufnahmen bei minus 22 Grad in Alaska oder Shatners Proben mit seinem Double - drei Stunden nicht enden wollende Leckerbissen für Star Trek- Fans!
Beinahe symbolisch für den Abschluss eines Star Trek- Zeitalters ist, dass Erfinder Gene Roddenberry kurz nach Beendigung der Dreharbeiten verstarb. 1999 trauerte die Fangemeinde dann um einen der ganz großen, der an der "letzten Reise" in Star Trek VI mitwirkte: DeForest Kelley alias Dr. McCoy starb. Seine Kollegen und Freunde würdigen ihn auf dieser DVD und reden über ihr Verhältnis zu "De".
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Star Trek 06 - Das unentdeckte Land (Original-Kinoversion)
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