Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel 1503935485 Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Pimms Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen375
3,9 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:5,49 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Oktober 2011
Großartige Musiker, tolle Ideen, hervorragend abgemischt, Axls Stimme erstaunlich vielfältig, unglaublich gute Gitarrensolis, bei jedem Hören entdeckt man neue Details, eine sehr gute und völlig zu Unrecht vielfach geschmähte und verhöhnte Rock-Scheibe
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2008
Die Erwartungshaltung einer Platte, die einen der größten Namen im Rock n`' Roll, die mit 15 Jahren wahrscheinlich längste Produktionszeit und mit geschätzten 13 Millionen Dollar auch die höchsten Produktionskosten aller Zeiten als Superlative-Trio vereint, kann kaum erfüllt werden. Keine Platte benötigt wirklich 15 Jahre, keine Produktion derart viel Geld, und keine 14 Songs gefühlte 150 Musiker. Am besten ist es, die Zahlen 13, 14 und 15 zu vergessen und unbefangen an die Platte heranzugehen.

Ist man jedoch in der Lage, das ganze Brimborium um die Platte, um Axl als einen der letzten verbliebenen, vermeintlich echten und sicher verschrobenen Rockstars zumindest teilweise zu vergessen, also ein bisschen weniger Boulevard und mehr Musik zu sehen, bleibt eine Platte über, die mehr Substanz und Qualität aufweist, als die meisten erwartet haben ' und auch mehr, als viele andere nun offenbar bereit sind, zuzugeben.

'Chinese Democracy' ist komplex und vielschichtig und teilweise beinahe überladen, und bedarf daher sicher mehr als einen Durchgang um zu verstehen und zu mögen. Dieser Effekt stellt sich dann jedoch recht schnell ein, und plötzlich erscheint das, was erst ungewöhnlich klingt, und gar nicht wie "welcome to the jungle, Baby", als vertraut und als logische Weiterentwicklung, wenn man sich den Weg von den fast punkigen Anfängen über den aggressive-rotzigen "Appetite for Destruction" bis hin zu den schon oft komplexen, getragenen Arrangements auf "Use your Illusion" I+II anschaut. Danach konnte und durfte es kein "Back to the roots" geben, weil die Band mit diesem Sound nie wieder so gut geschweige denn authentisch geworden wäre, wie sie in den 80ern war.

Die Platte beginnt wie ihre Geschichte: Mysteriös und wabernd und ungreifbar. Erst nach einer Minute lässt ein erster Gitarrenriff aufhorchen, und es gibt ein gutes Stück kontemporärer, stimmiger und teilweise lauter Rockmusik. Mit "Shackler's Revenge" gibt es danach erst ungewohnte Moderne, mit Synthies und mehr, aber dann einen herrlichen Chorus, der im Ohr bleibt, straight rockt und Axl klingen lässt wie er sollte.

Irgendwann später steht dann fest: Wem als Guns n' Roses Fan bei Tracks wie "Better", oder "Sorry" nicht die Synapsen daherknallen, der hat nie gelebt oder gefühlt. Insbesondere letzterer Track lässt tief blicken, als gäbe es Pink Floyd in Hard Rock, trotzdem rockend, und mit einem Finale, welches vielleicht doch einfach 15 Jahre benötigt hat, während ersterer wohl der stärkste Song der Platte ist, mit fantastischer Struktur, Melancholie und dennoch ein wenig Wut. "Street of Dreams" könnte von Use your Illusion stammen, mit Piano, vielen Gefühlen und trotzdem harten Gitarren ' gleiches gilt für "there was a time". Beide Songs sind balladesk, aber vergessen nicht den Stein, von dem sie stammen.

Weitere Highlights folgen: "Catcher in the Rye" in bester Tradition der komplexen Songs der Vergangenheit, und "Scraped", trotz einiger Synthies sehr bodenständig und im Chorus und von der Struktur her fast bodenständig und hart rockend. Auch das gibt's hier. Das gleiche gilt für "Riad n' the Bedouins", mit gutem Drive und einem Chorus, den man nach dem ersten Hören nicht mehr los wird. Zum Ende wird die Platte nochmal komplexer, ruhiger, findet mit "Prostitute" einen fast zu zerbrechlichen Abschluss 'bleibt jedoch vorzüglich mitreissend.

Diversen Gitarriste bringen Farbe ins Spiel (die Credits pro Song und der Platte sind unüberschaubar und minutiös), auch wenn vielleicht hier und da ein homogenener Stil wie von Slash fehlt, dem Mitglied, das neben Izzy Stradlin sicher vermisst werden darf. Überhaupt sei hier auch nochmal die Tiefe erwähnt, die viele Songs offenbaren. Reich instrumentiert, oft komplex arrangiert, merkt man an vielen Stellen, wieviel Zeit in diese Platte geflossen ist. Ein Wunder überhaupt, dass nach dieser langen Schaffensphase und mannigfaltigen Besetzung überhaupt ein derart homogenes Werk herausgekommen ist. Eine Meisterleistung von Axl und der Technik bzw. der Mannschaft dahinter. Und über allem schwebt sowieso Axl, nicht nur stimmlich mit diesem immer noch einzigartigen Organ, sondern auch als Vater der meisten Ideen, und Schreiber aller (irgendwie typischen) Lyrics.

Sicher ist die Platte nicht perfekt. Hier und da merkt man schon, dass etwas zu lange an einigen Songs und Passagen gefeilt wurde, und sicher hätten wir alle gern gesehen, wenn z.B. die erste Strophe von 'If the world' statt vom Drumloop von einem echten Schlagzeug begleitet würde. Insgesamt jedoch tut das der Qualität in der Gesamtheit jedoch kaum einen Abbruch.

All die schlechten Reviews, mit frechen 1 von 10 möglichen Punkten, in denen hüftlahme Mittvierziger oft in Magazinen, die auch sonst nicht viel mit Rock oder Roll am Hut haben, nach einem neuen "Paradise City" suchen, sind zu bemitleiden. Dass der Band und quasi auch den Zuhörern 15 Jahre Rock- und Zeitgeschichte und ja: sicher auch ein gewisses Altern aberkannt werden ist absurd, aber einfach. Da tropft teilweise die Voreingenommenheit aus jeder Zeile, und oft wird zur Musik kaum was gesagt, nur zum komischen Axl, zu 15 Jahren, und 13 Millionen Dollar. Boulevard galore, und höchst unsachlich, mit Oberflächlichkeiten, und zu oft keinem relevanten Wort zur Musik. Als hätten alle im Schatten gelauert, um sich durch ein Herunterputzen richtig zu profilieren.

"Chinese Democracy" ist nicht so wichtig, wie die Paukenschläge der Band Ende der 80er und Anfang der 90er waren. Dennoch ist dies ein Album, über das man mit gutem Grund auch in 10 Jahren noch sprechen wird ' wenn man es zulässt. Nicht nur bei Dr. Pepper.
11 Kommentar|85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2011
Weshalb die Platte in den Kritiken diverser Fachzeitschriften und Blogs förmlich zerrissen wurde, hat einen simplen Grund: Sensationsgier. Man sieht es schließlich nur zu gern, wie ein großer, sich lange im Halbschlaf befindender Riese geweckt wird und zum Rundumschlag ausholt. Und man sieht es noch viel lieber, wenn eben jener Gigant dabei anfängt zu torkeln und am Ende kippt. Genau diese Sensationsgier und die Schadenfreude vieler ist der Grund für die schlechten Kritiken. Über viele Jahre hinweg wurde das neue Album angekündigt und es wurde soviel Herzblut und Anstrengung hineingesteckt. Und nun soll die CD zu den schlechtesten Alben überhaupt gehören. Ich kann mich nur fragen: Was soll das?
Axl Rose beweist hier, dass er auch problemlos ohne die alten Weggefährten auskommt. Mag sein, dass es beim ein oder anderen Stück eines gefühlvollen Solos der Marke Saul Hudson fehlt, dafür hört man auf diesem Schmuckstück aber das beste des noch jungen Jahrthunderts. Für die CD wurde nur die bestmögliche Studiotechnik verwendet und es sind ganz frische Gitarrenklänge zu hören. Guns N' Roses liefern auch hier wieder Kracher wie "Better", "I.R.S", "There was a Time" und "Shackler's Revenge" ab. Vom Titelsong einmal ganz abgesehen. Das Album prescht nahezu von Titel zu Titel und strotzt nur so vor Power und Spielfreude. GN'R lassen aber auch die leiseren Töne nicht vermissen und liefern mit "Street of Dreams" und "This I Love" wieder gnaz tolle Mid bzw Lowtemponummern ab. Es ist verständlich, dass der neu angeschlagene Weg für die Fans erster Stunde etwas verstörend sein mag. Aber Guns N' Roses zeigen so ihre Qualität. Sie halten nicht am alten Schema fest, sondern tragen ihren eigenen Sound in eine neue Ära und entwickeln sich und ihn weiter!
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2009
Nun, ich habe in meinem Leben schon unzählige Alben gehört und eines kann ich mit Sicherheit sagen, dieses Werk ist mit Sicherheit nicht schlecht, auch nicht durchschnittlich, nein, es ist aussergewöhnlich.
Es ist bis ins Detail perfekt produziert und doch flüssig. Es spielt eine Armada an grenzgenialen Gitarristen die derart diszipliniert und strukturiert zur Sache gehen, dass man die 20 besten Gitarrensolis der Rockgeschichte durchaus auf dieser Platte finden kann. Ja und Axl zieht alle Register seines stimmlichen Könnens und das ist beachtlich. Wer darin nur Gekreische erkennt, sollte dieses Werk nicht kommentieren und sich eher an Heino und Ivan Rebroff oder gleich am Musikantenstadl orientieren.
Natürlich besteht bei einem derart komplexen Werk immer die Gefahr, dass es sich dem Hörer nicht erschließt. Aber für diesen Fall gibt es ja eine Armada an radiotauglichen Bands, durchaus auch aus der Alternativszene.
Was mich hier schon mehr verwundert sind die durchschnittlichen tw. sogar negativen Kritiken von professionellen Rezensenten, von ihnen hätte ich mehr Kompetenz erwartet.
Deren Liebkinder wie Coldplay, Arcade Fire, White Stripes und wie sie alle heißen sind durchwegs nett anzuhören, aber Chinese Democracy spielt in einer anderen Liga. Ich würde sogar behaupten, dass es eines der hochwertigsten Alben der Rockgeschichte ist.

Seine wir ehrlich, Axl hat alle vorgeführt und ich an seiner Stelle würde auch untertauchen. Wer sieht schon gerne den undankbaren Eseln beim Scheißen zu, wenn sie bestes Futter stehen lassen.

Ich jedenfalls werde mich bis ins hohe Alter an diesem Futter erfreuen und wünsche ihm vielleicht schon in naher Zukunft die Anerkennung und den Respekt, den er sich verdient.

PS.: selbst meine Söhne (6 und 12 J) haben schon genaue Wünsche, welche der 14 erstklassigen Nummern sie im Auto hören wollen. Mein Favorit ist derzeit Prostitute, ich kann mich daran nicht satt hören. Aber das wechselt ständig.
55 Kommentare|85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2008
zuerst muss ich zu meiner entschuldigung sagen, dass ich das album total vergessen habe und auch gnr schon gar nicht mehr da war für mich. nunja, bin ja auch erst ende 20 und hatte meine ersten kontakte mit gnr so mit 14, 15. habs eher durch zufall in der zeitung gelesen, dass ein neues album rauskommt und da ich die musik damals schon mochte, hab ich mir das album auch gleich gekauft.
ich war wirklich überrascht, dass noch ein gewisser flair der alten scheiben an dem album haftet. irgendwie kommt mir das ganze album von der mischung her vor wie alle verherigen alben zusammen. alle stücke finde ich zwar nicht den oberknaller, aber es ist auf jeden fall hörbar und gefällt bei mehrmaligem hören umso mehr. und das mag ich. ich glaube diese scheibe wird sich nicht so schnell abhören wie so vieles andere heutzutage. ich kann mich im großen und ganzen den positiven bewertungen hier anschließen und jedem hardrockfan zumindest eine hörprobe nahelegen.
dazu sei noch gesagt, dass ich die neue metallica bis auf 2 lieder absolut nicht ausstehen kann, so ähnlich gehts mir auch mit black ice. daher bin ich froh, dass hier mal endlich ein frischer, leicht vertrauter wind weht, der zudem noch recht unterhaltsam ist und sicher einen ehrenplatz in meinem schrank findet. aber dafür ist sie ja ehrlich gesagt schon fast zu schade. die scheibe schreit förmlich danach gehört zu werden.
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2009
Da ist es, das neue Album von Guns n Roses. Von vielen Fans verteufelt. Aber warum - nur weil Axl das letzte Überbleibsel der alten Guns ist? Für einige mag das ausschlaggebend sein, andere beklagen den Stilbruch. Nichts würde mehr an frühere Zeiten erinnern. Aber sind nicht jedem Änderungen erlaubt?

Keine der alten Scheiben glich der anderen, nur die Reifezeit war kürzer. Die Umwelt ändert sich - wir ändern uns. Es ist ein Prozess, der in unseren Köpfen erwacht. Er infiziert Herz und Seele und erobert den restlichen Körper. Irgendwann ist ihm langweilig, die Herausforderung fehlt, also zieht er Schuhe an und geht hinaus. Bis dahin kann viel Zeit vergehen, denn das Wesen der Änderung schleicht wie ein Alter Mann am Stock.
Außenstehende sehen nur, wie der alte Mann die aufgestoßenen Türen durchschreitet. Der Weg bis dahin bleibt verborgen. Bis zur Erscheinung von Chinese Democracy vergingen 14 Jahre. Vergleicht man dieses Album mit den alten, ist der Unterschied so krass, wie der zwischen Eis und kochendem Wasser. Kein Wunder, man ist um 14 Jahre in der Zeit zurück gereist. Dabei hätte man eigentlich dem alten Mann begegnen müssen und umkehren können ;-)

Die wichtigste Zutat am neuen Werk ist unverändert. Damals wie heute erschafft Axl Rose Welten, in denen sein Herz schlägt. Wer Gefühlen Ausdruck verleiht ist verwundbar. Jemand, der einen Liebesbrief schreibt und Ablehnung erfährt, weiß das. Mister Rose hätte den einfachen Weg gehen und schweigen können. Er tat es nicht, trotz der Massen an Kritikern, die rücksichtslos auf empfindliche Stellen prügeln.

Chinese Democracy ist ein starkes Album, man muss ihm nur eine Chance geben.
22 Kommentare|99 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2008
Hab noch nie was hier geposted, aber die Scheibe ist so geil,
dass musste ich mal loswerden.
Geiles Songwriting, hammer sounds.
Lange hat mich keine CD mehr so vom Hocker gehauen.
Seit Jahren endlich nochmal eine CD die mir den Spaß am hören in einer Intensität zurückbringt, die ich schon nicht mehr für möglich gehalten habe.
Ich weiss echt nicht was diese ganzen schlechten Kritiken sollen .
Vielleicht haben die n schlechtes MP 3 gehört oder nicht die Zeit oder
Auffassungsgabe um zu verstehen was das für ein geniales Album ist.
Auf der CD haut einen schon der Mördersound um.
Geile Stimme, fette Drums, unglaublich schöne und durchdachte Gitarren Licks, Sounds und Soli.
Geiles programming.
Einfach nur Super.
Natürlich klingt es nicht wie GnR vor 20 Jahren.
Wenn ihr die alten Sachen besser findet, hört die alten Sachen.
Hab die Scheine jetzt 24 Stunden und höre sie rauf und runter.
Wer GnR aus Slash sicht will holt sich Velvet Revolver.
Wer GNR aus Axel sicht hören will, holt sich GnR.
Beide Geil.
Aber Axel is n ganzen Tick weiter vorne.
Absolute Kaufempfehlung.
0Kommentar|65 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2008
Ich kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen. Der ein oder andere Song wirkt zwar anfangs noch 'n bissel chaotisch, diese entwickeln sich aber bereits nach kurzer Zeit zu echten Burnern. Habe die CD bereits 8 mal durchgehört und finde sie von mal zu mal krasser.

Es ist halt schade, dass die Band nicht mehr aus der Originalbesetzung besteht. Auf der anderen Seite muss man den beteiligten Musikern mal ein echtes Lob ausprechen. Sie können Slash und Co. zwar nicht vergessen machen, lassen sie aber auch nicht sonderlich vermissen.

Auf der ganzen Scheibe gibt es für mich nur den Song "Riad N'the Bedouins", mit dem ich nun überhaupt nichts anfangen kann. Hier kommt es mir so vor, als hätte Axl Überreste irgendwelcher Song-Ideen verwurstet, die er anderswo nicht mehr unterbringen konnte. Allerdings hat November Rain auch 1 Jahr gebraucht um bei mir so richtig zu landen.

Der Rest ist Klasse und Songs wie Scraped, Sorry, I.R.S und This is Love sogar genial. Ich bin total froh, dass ich mich von den Negativ-meldungen im Internet oder sonstwo nicht habe abschrecken lassen. Für mich schließt sich Chinese Democracy nahtlos an die Klasse frühere Werke dieser Kapelle an, ohne diese dabei zu kopieren.

Für alles was im Spiegel-, Focus-, Stern-Online an negativer Kritik bisher zu lesen war, habe ich nur ein Kopfschütteln übrig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2008
Nach den ganzen Kritiken (positiv als auch negativ) bleibt eines festzuhalten: Das Album scheint derart groß und komplex zu sein, dass selbst 100mal anhören wohl nicht reichen werden um den Genuss dieses Albums voll auszukosten. Über 15 Jahre Arbeit können auch nicht nach 1mal hören verstanden und geliebt werden. An alle Nörgler: Tut Euch den Gefallen und hört es Euch 5mal und öfter bei ordentlicher Lautstärke an. Ihr werdet Eure Meinung ändern. In USA ist von ganz vielen sehr enttäuschten Fans zu lesen, welche dem Album aber dann eine 2. Chance gegeben haben. Und sehr, sehr viele haben Ihre Meinung nach ein paar Tagen um 180 Grad gedreht. Die Deutschen werden sowas leider nicht allzu oft zugeben, Charakterfrage... Dieses Album muss erst in den Ohren vieler reifen, ehe man es wirklich zu schätzen weiss. Und genaus so etwas ist oftmals ein Garant für Musik, die Geschichte schreibt. An alle Unentschlossenen: Unbedingt kaufen und ein paar mal anhören!!!
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2008
Ich habe zum ersten Mal 1990 die Gunners gehört. Es war damals was neues für mich. Irgendwie anders und ungewöhnlich. Viele meiner Freunde haben die Gunners aber abgeleht, weil es für sie kein "echter Metal" war. Irgendwo war das aber nie die Ambition hinter der Musik der Gunners.
Wenn man sich die Entwicklung anhört, angefangen bei Hollywood Rose, über live like a suicide, Appetite for Destruction, Lies und die beiden Illusions, kann man wohl mit recht feststellen, dass es den Gunners immer wieder gelungen ist, sich neu zu erfinden. Ein paar spiessige Alt-Fans blieben dabei natürlich immer auf der Strecke.
Das selbe scheint mir heute wieder der Fall zu sein. Die Musik ist viel ausgereifter geworden, was aber auch bedeutet, dass sie nicht mehr unbedingt die Musik für Schülerparties oder MTV-Schnulzen ist. Wer sich Mitgröhl-Songs à la Paradise City oder Schmachtfetzen wie November Rain erhofft, ist hier falsch. Kauft euch was von den Ärzten, oder von Meatloaf.
Diese neue Scheibe ist etwas für Leute, die sich selbst musikalisch weiterentwickelt haben, und deren Entwicklung nicht mit der Pupertätsakne geendet hat.
Ein grossartiges Album mit fantastischen Musikern. Wer sich damit schwer tut, der hat vielleicht kein musikalisches Gehör um die Komplexität zu knacken. Aber für dieses Klientel gibt es immer noch schlichtere Musik.
0Kommentar|35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,69 €