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Kundenrezensionen

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am 7. April 2015
Wie bei den meisten guten Horrorfilmen legt auch Audition seinen primären Fokus nicht auf Horror, sondern aufs Drama. Hier hat sich der japanische Vielfilmer und außergewöhnliche Regisseur Takashi Miike als Thema die Einsamkeit zum Film geholt und mal ausgelotet, in welche dunklen Gassen die führen kann.

Diese Einsamkeit begleitet die Figuren, aber auch das Miteinander. Alle scheinen zu suchen, haben Sehnsucht nach Geborgenheit, nach einem Menschen, der sie liebt, sind aber nicht oder kaum in der Lage das auszudrücken. In kleinen Szenen beschreibt der Film diese Sehnsüchte beinahe beiläufig und macht sie gerade deswegen so intensiv. Viele Szenen im Film deuten an, erklären aber nie und überlassen so dem Zuschauer seine Interpretation. (Was ohnehin bei vielen asiatischen Filmen der Fall ist, im Gegensatz zum amerikanischen Film, wo immer alles und jedes erklärt werden muss)

Wer andere Takashi Miike - Streifen kennt, wird über die Langsamkeit der ersten 40 Minuten überrascht (manche sogar enttäuscht) sein; über die vorsichtige Annäherung zwischen der jungen Asami und dem einsamen Witwer Aoyama. Und man könnte das Gefühl bekommen, in seichte Unterhaltung abzudriften, würden da nicht plötzliche irritierenden Untertöne die Szenerie verfremden; ein Bild, eine Szene die plötzlich eigenartig verstörend wirken und so die Spannung aufrecht zu erhalten. Nie erfährt man zuviel, die Szenen zeigen immer gerade genug, um weiter am Ball zu bleiben. Und je tiefer wir Asami in ihre Welt folgen, umso grauenhafter und verstörender wird sie und um so expliziter wird sie.

Die junge Schauspielerin Eihi Shiina (Asami) vollbringt das Kunststück völlig zerbrechlich und gleichsam unglaublich kraftvoll zu wirken. Und es ist faszinierend ihr zuzusehen, wie sehr sie Situationen steuert und beherrscht, bis hin zum bitteren Finale. Dazwischen mischen sich Traum- und Realsequenzen, Eindrücke mit Erinnerungen, Interpretationen mit Moral und unser Held weiß bald nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Diese Sequenzen sind dermaßen genial umgesetzt, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Denn gerade im Surrealem offenbaren sich die Sehnsüchte, wird Wahrheit gesprochen und genau hingeschaut (gerade die lange Sequenz vor dem Grande Finale ist einer meiner absoluten Top - Surreal / Traumsequenzen überhaupt) - und was am Ende folgt ist blutig & hammerhart.

Fazit: einer der, wenn nicht überhaupt, der beste Horror/drama/film aus Asien, der schon in seinem Entstehungsjahr 1999 etwas völlig Neues gezeigt hat und noch immer unerreicht ist. Eine Perle, die in jedem erlesenen Horrorfilmschrank zu finden sein sollte.
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am 31. Januar 2009
Zuerst einmal: der Film ist top! Er ist sehr! realistisch und hat etwas ungemein grausames.Und nun kommt die Kritik. er zieht sich sehr in die Länge, deswegen nur 4 Punkte.
Gut, es ist eine Lebensgeschichte, die auch erstmal erzählt werden muß, bevor es zur Grausamkeit kommt. Doch, das hätte man etwas kürzer fassen können. Das Finale schlägt dann alles und ist wirklich unvorstellbar ekelig und grausam: Japanisch eben.Bei einigen Szenen hab ich sogar kurz die Augen zugemacht, allein die Vortstellung hat gereicht um mich zu ekeln.
Ich persönlich liebe das, wer aber Action und Splatter erwartet, der wird enttäuscht werden. Wer Filme wie "Old Boy" oder "Yu on" mag, der ist hier bestens bedient.
Empfehlung: ein leiser, äusserst realistischer, tiefgründiger Horror: absolute Kaufempfehlung!
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am 6. November 2011
Als Richter, wenn vor Gericht das Morden der " Asami Yamazaki " verhandelt würde, würde ich einen Freispruch verkünden !!! Sie hat nicht gemordet, sie hat sich gerächt, d. h. Rache genommen an der Männerwelt, die nicht liebt, sondern nur das EINE will und quaelen, Asami will geliebt werden, und das allein, dieses hat sie nie erfahren ! Ich war nicht von der dürren Gestalt Asamis beindruckt, auch nicht von der Art und Weise der Dialoge, aber begeistert von dem Geheimnis, daß diese Frau im Film umgibt. Die Auswahl der Farben ihrer Kleidung einmal ganz in weiß - dann in blutrot, Zeitweise geht mir das ewige :" ...verzeihen sie bitte !" auf die Nerven, aber dann ist es die sich aufbauende Spannung im Geschehen ein besonderer Nervenkitzel !!! - Takashi Miike führt sehr kunstvoll durchdacht den Zuschauer an die Grenzen des Erträglichen. Ein Liebesfilm der wirklich keinen Menschen kalt lässt ohne dem Happy End. - Der Film ist sehr gewagt und jagt wohl jeden Mann einen gewissen Schrecken ein,vor dem was eine Frau zur Rache führt, wie kaltblütig perfekt Instrumente der Rache eingesetzt werden! - AUTION ist ein Film den man einfach gesehen haben sollte damit klar wird : du sollst nur mich lieben, - keine Andere - die Wahrheit ist nur der Schmerz, für den oder für die, die nur Lügen erlebt haben - SCHMERZ IST ABSOLUTE WAHRHEIT !!! -Ein sehr wertvoller und lehrreicher Film, bis an den Rand eines Abgrunds des Erträglichen - nichts für schwache Nerven - besonders wertvoll - sehr empfehlenswert !!! Bernhard Wilhelm Radke
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am 25. Mai 2007
Dieser Film beginnt wie eine Liebes Geschichte. Mausert sich aber nach ungefähr 55 Minuten zu einem beklemmenden Psycho-Thriller, bei dem Realität und Fiktion ineinander Verschmelzen und man nicht mehr weiß was überhaupt Real ist. Ohne Zweifel ein intelligentes Machwerk! Fazit: 9,8 von 10 Punkten.
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am 17. November 2006
Hier hätten wir Japans wildesten Skandal-Regisseur Takashi Miike, der ein äußerst beklemmendes Filmwerk schuf. "Audition" ist ein bösartig-graphisches Beziehungsduell, dass Schmerz & Liebe, Schönheit & Ekel sowie Charme & Perversion auf eine so subtile Art zusammen schnürrt, dass einem schwindelig wird. Die äußerst spannende Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Mit der Zeit baut sich beim Zuschauer unterschwellig ein bedrohliches Gefühl auf, bis das Schreckens-Szenario, ohne Sicherheitsleine, ausbricht. Viel möchte ich über diesen grandiosen Film nicht verraten. Eins ist jedoch sicher: Dieser optisch herausragende, stilsichere und äußerst bedrohliche Psycho-Thriller ist nichts für Leute mit schwachen Nerven.
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am 1. Januar 2013
...analysiert zu werden. VORSICHT SPOILER! Die große Frage, die sich am Ende dieses abartig-kunstvollen Meisterwerks stellt, ist die Frage, was nun Traum und was tatsächliches Geschehen war. Anders als in der engl. Wikipedia-Beschreibung kann die Antwort nur lauten, dass sich diese "Zustände" zwar klar voneinander trennen lassen, aber nicht eindeutig zuordnen, wie es auch aus der dt. Wikipedia-Beschreibung hervorgeht: entweder die berüchtigte Folterszene ist Teil eines vielschichtigen Albtraums, der bereits im Hotelbett seinen Anfang genommen hat (siehe Falsches Erwachen), oder sie ist real, und das zweite Erwachen im Hotelbett ist geträumt (Wunschtraum).
Erfreulicherweise bleibt das Ende offen (d.h., dass man die letzte Szene als Fortsetzung des Albtraums oder des tatsächlichen Geschehens sehen kann), und lediglich ein zweimaliges Zubodengehen (1 x nach dem Brandy, und 1 x nach dem offensichtlichen Traum, das auch eine schlecht platzierte (und somit eher überflüssige als hilfreiche) Rückblende bzw. ein "Trennstrich" zwischen Traum und Realität sein kann) lässt darauf schließen, dass die Folterszene eine (der Sequenz des zweiten Hinfallens folgende) Traumsequenz ist: schließlich ist es, wenn man bereits am Boden liegt, in der Realität nicht gut möglich, noch einmal hinzufallen. Aber wie bereits gesagt, vielleicht handelt es sich um eine zweifelhafte Rückblende, mit der angedeutet werden soll, dass der Traum zu Ende ist, und die Realität beginnt, was für die englische Wikipedia-Version sprechen würde...

Wieso der Protagonist in seinem Albtraum - hierbei handelt es sich definitiv um einen Traum - die spärliche Einrichtung (mit dem alten Telefon und dem großen Sack am Boden) in der Wohnung seiner Auserwählten sieht, ist ein weiteres Rätsel, das sich nur dadurch lösen lässt, indem man den Film in die Kategorie "übernatürlich" einordnet, sofern man ihm keinen Logikfehler ankreiden will.
Dieser Sack, der offensichtlich ein Lebewesen (möglicherweise ein großes wildes Tier) beinhaltet - natürlich denkt man sofort an den spurlos verschwundenen Musikproduzenten -, stellt übrigens den einzigen Hinweis dar, dass es sich bei dem Mädchen in der Tat um eine üble Psychopathin handeln könnte.
Der wahre Inhalt des Jutesacks wird nie gezeigt; lediglich im Traum erscheint der verstümmelte Musikproduzent, und die Rückblende auf den "Steinernen Fisch" ist gänzlich überflüssig, umso mehr, als es in Träumen keine (aus Verständlichkeitsgründen) eingefügten Rückblenden gibt. So subtil der Drehbuchautor auch ans Werk ging, es hätte noch etwas subtiler, noch geschliffener sein können, und dann wäre der Film auch wirklich perfekt gewesen. Genau das scheint es aber in der Praxis nicht zu geben...

Die künstlichen, verstümmelten (!!!) Füße des Ballett-Lehrers und die Rückblende, in der die junge Frau ein kleines Mädchen ist, während der Ballett-Lehrer ganz und gar nicht jünger aussieht, lassen wiederum auf einen Traum schließen; ebenso sehr wie die Finger, die Zunge und das Ohr am Boden in der darauf folgenden Sequenz.
Ich würde meinen, dass eher mehr dafür spricht, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist, der insbesonderere in seiner Anfangsphase (Erwachen, Treffen mit dem Freund, Regerge) sehr realitätsnah erscheint, in der Folge aber immer mehr in typisch traumhafte Unmöglichkeiten abdriftet, wie es beim Falschen Erwachen der Fall ist. Evidenz dafür gibt es indes keine, und es soll auch keine geben!
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am 2. August 2012
wonach sich die Begehrlichkeiten am anderen Menschen nur auf äußerliche ästhetische Merkmale beschränken.
Den wenigen Frauen im Angebot von makelloser Schönheit steht ein Überangebot der Nachfrage entgegen wobei nebenbei bemerkt der ins Auge springende Altersunterschied(er mitte vierzig also nicht mehr taufrisch, sie anfang zwanzig) nur mit materiellen Zuwendungen, Sicherheiten erkauft und aufgehoben wird wie es am Heiratsmarkt üblich ist.
Den bevorzugten Frauen natürlich ihre Macht bewußt ist das selbst egoistische weniger schmeichelhafte Charaktereigenschaften ins Gegensätzliche verklärt, nach ihren Willen gebeugt geformt und missbraucht werden. Man erlaubt und gesteht wie eine Selbstverständlichkeit den anderen stillschweigend zusätzliche Rechte ein die im Widerspruch im Gegensatz zu Gleichbehandlung, Gerechtigkeit und moralischen Überzeugungen stehen und gibt klein bei.
Das Objekt der Begierde im Film ist doch sehr abgebrüht, falsch, unbarmherzig und selbstsüchtig,...alles negative Eigenschaften, denkt man die einen abstoßen müßten.
Wider besseres Wissen wie im wirklichen Leben willkührlich ausgelegt werden den anderen nur noch einzigartiger erhöhen, weil die vielzitierten inneren Werte sich einer Anschaulichkeit entziehen, unsichtbar verborgen sind und nicht ins Auge springen, der Macht der Anziehung untergeordnet, deshalb klammert er sich auch so vehement an dem Trugbild blendender Illusion von Rätselhaftigkeit und Geheimnis.

Mir fällt auf das viele Kommentare besonders den Anfang als märchenhaft zu kitschig empfinden. Ein Einwand den ich nicht teilen möchte. Im Film nehmen die Irritationen die die Idylle untergraben den Traum trüben und schlußendlich zerstören doch überhand, immer größere Bedeutung kommt ihnen zu, selbst wenn vordergründig eine Wunschwelt zu sehen ist wo die Erfüllung von Sehnsüchten vorgetäuscht erwidert werden. Der Widerspruch, die Diskrepanz von Schein und Sein und deren Uneinlösbarkeit das hauptsächliche Anliegen des Filmes ausmacht. Aufgrund des Kontrastes, der Gegensatz der inzenierten Bilder hat der Schlußteil doch so eine Wucht als schockierende Wirkung. Der Film entlarvt nebenbei bemerkt unsere Wünsche, Träume, Sehnsüchte. Zesiert unser alltägliches Verhalten das wir unscheinbaren Menschen entgegenbringen. Mit der Illusion aufräumt das die Seele untrennbar mit den Körper als Einheit sich verschmelzen. Eine Geschichte der Selbsttäuschungen, der fixen Idee. Eine Obsession die sich am Ende als Zerrbild entblößt und weit über die Schablone "Horror" hinausgeht. In einem Interview es selbst Miike offenkundig überraschte wie gefährlich die Botschaft des Filmes eigentlich ist. Nicht umsonst als eines der subtilsten Filme gilt, ein unterschwelliges abgrundhaftes Meisterwerk ist.
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am 22. Mai 2008
Bei "Audition" handelt es sich um ein Psycho-Drama, welches durchgehend positive Kritiken bekommen hat. Diese kann ich jedoch nur ansatzweise teilen. Bei "Audition" dauert es einfach viel zu lange, bis mal etwas Wichtiges oder Spannendes passiert. Die ruhige Inszenierung am Anfang ist so gewollt, damit das Ende besser schockt, jedoch kommt dadurch anfangs nicht mehr als ein elend lang gezogenes Drama heraus. Die Spannungsmomente sind sehr sparsam gestreut und letztendlich muss man sagen, dass der Film bis zum Finale hin leider mehr langatmige Sequenzen hat, als wirklich gelungene. Das Highlight des Films ist dann ganz klar das Finale. Dies kann sich durchaus sehen lassen. Es ist verstörend und gut inszeniert. Durch die Opferperspektive der Kamera wird der Schmerz sehr gut auf den Zuschauer übertragen. Für den angekündigten "Schlag in die Magengrube" reicht es jedoch nicht ganz aus, es reicht jedoch um gewöhnliche Kinogänger zu schockieren. Stich, Stich, Stich, Stich...
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am 22. November 2007
Aufgrund der bislang einstimmig positiven Rezensionen habe ich diesen Film voller Erwartung bestellt.
Da ich 20 Euro für die "Special Edition" bezahlt habe und sehr enttäuscht wurde, möchte ich dies auch hier kundtun.

TON und BILD - zumindest in der Special Edition - sind in guter Qualität, da überarbeitet. Die Synchro ist in Ordnung, die Farbgebung düster gehalten und selten entdeckt man kleine Bildstörungen.

DAUER des Films: 110min

Zum Vergleich: Diesr Film ist in keinster Weise vergleichbar mit Filmen wie:
BRAINDEAD (bezüglich: SPLATTER),
HOSTEL (bzgl: wahren FOLTER-Ansätzen und viel EKEL),
TALE OF TWO SISTERS (bzgl: VERWIRRUNG und SPANNUNGSAUFBAU)
THE GRUDGE (bzgl: SPANNUNG und HORROR der versteckten Art)

STIMMUNG: Der Film beginnt sehr ruhig und wortarm - stille Bilder vermutlich zur Verdeutlichung der Einsamkeit des Mannes.
Lange - sehr lange- passiert NICHTS! Die Dialoge erscheinen teils überflüssig und bedeutungsschwanger.

HANDLUNG ist schnell erzählt: Mann verliert Frau, lebt allein mit Sohn;
7Jahre später begibt er sich mit Hilfe eines Freundes und einem Casting für ein fiktives Filmprojekt auf Brautschau; Die schöne Unscheinbare -gleicht einer Lolita- erscheint, verdreht ihm den Kopf und hat ihn am Haken.

ZONK- spätestens jetzt sollte sich etwas tun in einem 18er Film aus dem Horror-Genre, doch weit gefehlt.
Bilder der Stille und Wotarmut setzen sich fort. Spannung gleich Null, nicht einmal fiktive Spannungsmomente - ausser einem - sind enthalten.
Erst kurz vor Schluß - und das dürften tatsächlich die letzten 20 bis 25 min sein - schlägt der Film abrupt um. In Anbetracht der vorangegangenen Zähigkeit ist das ein wahrer Schock. Und tatsächlich kommt man dann in den Genuß stimmungsvoller Verwirrung, skuriler, kranker Bilder und - das ist empfindungssache - neckischer Folterszenchen. Diese erinnern dann aber eher an ein Akkupunkturstudio und eine psychisch kranke Lolita.
Der Schluß des Films wirkte auf uns eher einfallslos, unterliegt aber gewiss einer klar definierten Intention des Regisseurs.
Doch selbst das Exklusiv-Interview mit Takashi MIKE (Dauer ca 50min) - übrigens neben dem Trailer einziges Bonusmaterial- ist mir nach der Langatmigkeit des Films einfach zuviel des Guten.

Alles in allem:
Abgesehn von vereinzelten Zwischensequenzen ist der Film in der 18- Kategorie mal wieder überbewertet und deplaziert. Da gibt es bei Weitem schlimmere 16-er Streifen.
Wer diesen Film ansieht braucht viel Geduld und HALLO-WACH-PRODUKTE.
Eigentlich schade, da der Film im Vergleich zu anderen Filmen durchaus Potenzial besitzt, sowohl aufgrund der Geschichte, der Ausbaufähigkeit von Spannung, Horror ... somit hoffe ich einmal auf ein besseres Remake...
daher drei Sterne... aufgrund der Masse an WIRKLICH schlechten Filmen wären zwei Sterne objektiv betrachtet wohl unangemessen.
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am 30. Dezember 2010
Mal wieder ein absoluter Fehlgriff, trotz guter Kritiken und Rezensionen.
Der Film ist extrem langatmig und am Ende erhofft man sich wenigstens eine intelligente Aufarbeitung der lauen Kost, die man soeben vorgesetzt bekommen hat.
Fehlanzeige...,er Endet in einer völlig absurden Gewaltszene ohne Sinn und Verstand.
Diese Art von Drehbuch und Inszenierung ist einfach nur zum abgewöhnen!
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